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1

Sonntag, 22. Juli 2012, 01:46

Chars und Geschichten, die mir im Kopf rumspuken

... und die ich vielleicht mal ausarbeite. ;)

Ihr Kopf hing schlaff herunter, ihre Haare schulterlang. Ihrer leerer Blick starrte auf den schmutzigen Boden.
Hoffnungslos. Schon seit langer Zeit.
Die endlose Stille musste sie schon wahnsinnig gemacht haben. Aber sie versuchte auch keine Geräusche zu machen.
Ihre Arme waren zu schwach, um die Ketten zum Rasseln zu bringen.

Halbdunkel war das Einzige, was sie kannte.

Angst war ein Gefühl, dass nicht mehr in sie eindringen konnte.
Sie war vollkommen leer.
Vollkommen allein.

Er hatte von ihr gehört. Er suchte nach dem Ort, wo sie gefangen gehalten wurde.

An die Wand gekettet, halb tot.
Er rannte durch das finstere Labyrinth ...
Er fand sie.


Er befreite sie und trug sie nach oben.
Hinaus in die Welt des Lichts...
Das Abenteuer geht weiter!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »AngelsShadow« (8. Juni 2013, 22:36)


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2

Sonntag, 29. Juli 2012, 21:21

Nur, dass ihr's wisst, jeder kann hier seine Chars reinstellen, die nicht ausgearbeitet wurden und so nie in ein RP reinkommen.
Andersrum könnt ihr die Chars, die hier stehen, gerne als Inspiration nehmen oder "klauen" und einfach übernehmen :)
(das gilt jetzt übrigens nicht mehr :P ... hat auch sowieso niemand gemacht :rolleyes: )

~ ~ ~
Ein Rascheln ließ ihn von seinem Buch aufschauen. Ein paar Sekunden verharrte er so, den Körper angespannt, die weiten Augen zum Höhlenausgang gerichtet ... dann begann er wieder zu lesen. Eine spannende Geschichte ... voller Magie, Abenteuer, Kämpfen und fantastischen Orten ... wo Nana nur immer solche Bücher herhatte? Er hatte es sich auf einem Steinvorsprung gemütlich gemacht. Den Rücken an den harten Fels gelehnt, die Beine zur Brust angewinkelt, das Buch direkt vor seiner Nase.

Erneut vernahm er das Rascheln und diesmal erschrak er, als er seinen Blick von den Seiten zerrte.
Eine riesige Spinne krabbelte durch den Höhleneingang auf ihn zu. Acht lange schwarze Beine, acht dunkle Augen, nur spärlich im Schein der Kerzen beleuchtet, die hier und da in der Höhle zu finden waren.
Hab ich dich! rief die Arachnide und der Junge versteckte sich ängstlich hinter seinem Buch. Nur die Augen blieben unbedeckt, sodass er sehen konnte, wie die Spinne immer näher kam. Und schließlich vor ihm halt machte.

Nur noch fünf Minuten, bitte!!
quengelte er.
Das hast du vor einer Viertel Stunde auch gesagt. erwiederte die Spinne. Jetzt gehst du schlafen.
Die Ausweglosigkeit der Situation erkennend, legte der Junge das Buch zur Seite und stand auf. Schmollend machte er ein paar Schritte auf die Spinne zu.
Du brauchst gar nicht so ein Gesicht zu machen, ich hab dir schon mehr Zeit gegeben als gut für dich ist. sagte das riesige Tier in sachlichem Ton. Ich kann dich noch nicht die ganze Nacht lesen lassen. Das ist schlecht für deine Augen.
Der Junge schwieg und machte immer noch einen säuerlichen Gesichtsausdruck, als die Spinne mit einem ihrer Beine von ihrer Seidendrüse einen glitzernden Faden hervorholte und ihn dem Jungen reichte. Dieser nahm ihn missmutig entgegen.

Mit einem Mal hob sie ihn empor und begann ihn mit den beiden Tastern einzuwickeln. Immer und immer wieder drehte sie seinen kleinen Körper und immer mehr Seide kam aus der Drüse.
Du wirst wirklich größer, ich brauch mehr faden als früher ... sagte sie.
Kein Ton kam als Antwort.
Es ist nur zu deinem besten, das weißt du. sagte sie mit einer leicht erschöpften Stimme. Sie trenne mit ihren Beißklauen den Faden ab und klebte das Ende auf den fertig eingewickelten kleinen Jungen.
Gute Nacht mein Süßer. sagte sie zum klebrigen weißen Seidenbündel.
Gute Nacht, Nana. kam es gedämpft von Innen.
Das Abenteuer geht weiter!

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3

Donnerstag, 2. August 2012, 14:20

Auf solche Ideen kannst auch nur du kommen*tztztz* Da geht Drache für drei Wochen weg und findet das vor. Mottenkiste für Arme X( Mach was aus den Charackteren. Sie sind es wert gespielt zu werden. Nimm dir ein Blatt Papier und arbeite sie aus... Lass sie leiden und weinen sich freuen und sich verlieben oder töte sie,wenn sie dir auf den Nerv gehen, aber verschenke sie nicht :cursing: Das ist grausam. :sende:

So nachdem ich das gesagt habe, ändere den Threadnamen in :Charaktere die ich in der Zukunft schreiben werde :love: Die Auftritte in meinen Rps verdient haben, weil sie so sind, wie sie sind. Du kleiner talentierter Narr :love:

Lieben Gruss Doramae
(\__/)
(Ȏ)(Ȏ)
((vv))
(♥◄►♥)
Das ist Kuni. Kuni ist total irre. Wenn du auch irre bist, ist Kuni dein Freund.Keine Weiterverbreitung ohne die schriftliche Einwilligung der Autorin :P
Eigenwerbung ist erlaubt

Märchen Märchen Märchen

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4

Donnerstag, 2. August 2012, 21:01

Haha, du Nudel! :D wenn ich wirklich jeden Char ausarbeiten würde, der mir einfällt - dann wär ich Weihnachten 2035 noch nicht fertig mit RP und das will ich eigentlich schon ein bisschen früher sein :P

Aber, wenn du es wiiiirklich willst, dann änder ich den Thread um in "Chars, die ich - Doramae - in der Zukunft schreiben werde" :rolleyes:
aber danke :blush
Das Abenteuer geht weiter!

5

Donnerstag, 2. August 2012, 21:05

Fertig sein mit RP? 8| Also nich, dass meine Meinung da entscheidend wäre, aber gehts das überhaupt?^^

Ich reite durch die Stadt mit meinem Affen an der Leine.

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6

Donnerstag, 2. August 2012, 21:09

eine sehr gute Frage - wohl eher nicht ^^ aber ne Pause will ich schon irgendwann einlegen - geht nur nicht, wenn ich weiß, dass da noch unfertig geschriebene Chars rumsitzen ... :S
Das Abenteuer geht weiter!

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7

Sonntag, 5. August 2012, 12:14

Hm 2035 ist durchaus nicht realistisch, wahrscheinlich benötigst du ein ganzes Jahrtausend. :P
Nein, und ich werde auf gar keinen Fall einen deiner Chars schreiben. X(
Das mach mal schön alleine :whistling:
:girl_witch: <---Bin weg ^^
(\__/)
(Ȏ)(Ȏ)
((vv))
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8

Sonntag, 5. August 2012, 13:07

neeeeeeeeeeeiiiiiiiiiin!!!!!! ;(
Das Abenteuer geht weiter!

9

Montag, 20. August 2012, 19:44

genau, die gehören dir!
Ich hab auch hundertmiliardentausendfache Ideen und verschenke meine Figuren nicht einfach.
Dann werden sie ebend nicht geschrieben.

Dora, man Arbeitet sie aus?? 8|
Suuwas. :patsch
Mache ich nie, weiß nur was sie sind und wie sie heißen, dann geht es gleich los. :D
Entwicklung kommt durch Rp !!! :blush

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10

Montag, 20. August 2012, 22:14

haha manchmal hab ich das auch so gemacht ^^ das hat dann meistens zu peinlichen Situationen geführt, wo ich mich selbst angegriffen gefühlt hab und nicht der Char ^^ seitdem arbeite ich die immer aus ...
Das Abenteuer geht weiter!

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11

Samstag, 8. Juni 2013, 22:48

Status Quo - Prologue

Nervös tippelte ich mit den Fingern gegen den Fensterrahmen.
Hoffentlich taucht er bald auf…
Ich versuchte meinen Atem zu beruhigen und holte die Kettenuhr aus meiner Manteltasche.
Vor etwa fünf Minuten hätte er hier sein müssen…
Die dunkle Tür lugte aus den Schatten des Zimmers zu mir herüber.

Um mich abzulenken, schaute ich mich erneut im Raum um. Trotz der kleinen Bodenfläche hatte das Zimmer etwas Pompöses an sich. Eine hohe Decke … ein langes Fenster mit schönem Holzrahmen … ein verzierter Kamin. Im Kontrast dazu die zugebretterte Tür auf der anderen Zimmerseite und als einziges Möbelstück ein alter schwarzer Ledersessel, aus dem stellenweise das Futter quoll.
Alles war still.

Ich konnte nicht mehr lange warten … Etwas bewegte sich unten auf der Straße und ich starrte mit aufschlagendem Herzen hinunter. Doch im rotgelben Schein der Straßenlaternen erkannte ich nur eine dunkle Katze, welche sogleich in den Büschen auf der anderen Seite verschwand. Plötzlich merkte ich, dass ich zu zittern begonnen hatte. Würden sie überhaupt noch jemanden schicken? Hatten sie mich aufgegeben? Mein Atem wurde schneller und ich blickte fast panisch zur Tür, als ein Rütteln die Stille des Raumes durchbrach.
Ein Schlüsselklimpern, das Kratzen des Metalls am Schloss, dann erneutes Rütteln und die Tür schwang auf.

Der Flur war stockdunkel und somit war die Gestalt, die zu mir herein trat zuerst nur ein finsterer Schemen.
14? Diese Stimme … Erleichterung flammte in mir auf.
Jaques! Ich biss mir auf die Lippe und zwang mich dazu still zu stehen. Jede Sekunde zählte und doch wollte ich nicht übereifrig wirken. Die Organisation vertraute mir nicht mehr so wie früher.

Er schloss eilig die Tür ab.
Tut mir leid, dass ich so spät bin. Er schien außer Atem.
War er die Treppe hoch gerannt? War es doch er unten auf der Straße gewesen?
Schweigend schaute ich ihm zu, wie er seine Mütze abnahm und in die Tasche seiner Jacke stopfte.
Jaques, bitte –
Ja, ich weiß … flüsterte er und kramte in der anderen Tasche. Er reichte mir das kleine weiße Päckchen und ich verfluchte ihn dafür, dass er es nicht für mich öffnete. Meine Finger zitterten als ich das Papier abriss und die kleine Phiole aufbrach. Dass ich dabei genauestens beobachtet wurde, war mir egal.
Mit einem Schluck war das Gefäß geleert, doch es reichte aus.

Ich schloss die Augen und atmete tief ein.
Ein paar Sekunden würde es gewiss noch dauern, bis der Stoff wirkte, aber ich war nicht mehr nervös.
Das … das war –
Ja, es war knapp. Beendete er meinen Satz. Doch es schien ihn nicht zu beunruhigen. Ich hasste ihn dafür. Zugleich war ich natürlich dankbar, dass er überhaupt gekommen war, doch er wusste genau, welche Schmerzen ich erlitten hatte und tat dennoch so, als kümmerte es ihn nicht. Teilnahmslos sackte er in den Sessel und zündete sich eine Zigarette an.
Der Schlüssel.
Ich warf den kleinen Metallstift schweigend in seinen Schoß. Er steckte ihn ein, zog an der Zigarette und blickte mich an.
Er hatte einen sehr starken, musternden Blick. Früher hatte ihn das sehr mysteriös und interessant gemacht, doch jetzt war es mir unangenehm. Den bläulichen Rauch durch die Nase ausstoßend, lehnte er sich im Sessel zurück.

Isst du genug?
Zur Antwort stieß ich einen spöttischen Luftzug aus und wandte mein Gesicht wieder zum Fenster.
Was willst du...
Ich hörte, wie er an seiner Zigarette zog. Er ließ sich Zeit, jetzt musste er sich nicht mehr so beeilen…
Die Organisation braucht dich.
Wofür?
Erneutes Schweigen. Natürlich konnte er jetzt nichts sagen. Vielleicht wusste er es selbst nicht mal ...

...14?
Ich blickte ihn an. Plötzlich war sein Ton anders ... Besorgt.
Geht es dir wirklich gut?
Er hatte sich im Sessel aufgerichtet und starrte mich an.
So als wolle er die Antwort aus der kleinsten Bewegung herauslesen. Perplex starrte ich zurück.
Was soll ich darauf antworten?
Jaques…?
Ja?
Die Frage, die ich stellen wollte, fiel mir unendlich schwer und ich schluckte den Kloß in meinem Hals hinunter.

... Lebt er?
Er blies langsam den Rauch aus ... er schien mir fast abzuwägen, ob er jetzt lügen sollte oder nicht ...
Anthony?
Ich zog die Luft ein und senkte das Haupt. Sein Name raubte mir den Atem.
Ja, er lebt.
Plötzlich spürte ich das Brennen in meinen Augen und mein Brustkorb zog sich zusammen. Das kurze Aufschluchzen
konnte ich nicht verhindern und ich wandte mich beschämt dem Fenster zu. Eine Träne rollte meine Wange herab und ich wischte sie genervt weg.

Ich … Jaques schien seine Worte vorsichtig zu wählen.
Eigentlich darf ich dir das nicht sagen. Man hat ihm strengstens verboten, dich aufzusuchen und allen anderen ist es untersagt, dir mitzuteilen, wo er sich befindet.
Mir entfuhr ein Seufzen. Der Schmerz war zu groß. Ich begrub mein Gesicht in den Händen und tat alles, um nicht jetzt ernsthaft zu weinen. Die unterdrückten Schluchzer schüttelten meinen Körper. Alles war noch so deutlich vor mir … seine Augen, sein Lächeln … ich hörte noch genau den Klang seiner Stimme … wie er lachte … ich spürte noch wie er mir durch die Haare fuhr und …
Jemand legte eine Hand auf meine Schulter.

Jaques war aufgestanden und stand hinter mir.
Es war leicht für ihn, mich herumzudrehen. Seine Arme legten sich um meinen Rücken und er stützte sein Kinn auf meinen Kopf. Wäre es jemand anderes gewesen, dann hätte ich nicht die Kontrolle verloren. Allerdings wären auch nicht solche Fragen gestellt worden. Doch das war Jaques’ Art. Er kümmerte sich mehr um mich als nur durch das Überbringen des Medikaments. Und am Ende konnte er mir trotzdem nicht helfen.

Es tut mir leid. Hörte ich ihn über mir flüstern.
Ich hatte mich langsam beruhigt und schniefte ein paar Mal.
14?
Ich hielt meinen Blick auf seiner Brust und sagte nichts.
Du weißt, dass du dich zusammenreißen musst.
Er bekam keine Antwort.
Vorsichtig löste er meine Hände, die sich in seine Jacke gekrallt hatten und machte einen Schritt zur Tür.
Deine Daten bekommst du noch diese Woche. Bereite dich vor ...
Er steckte den Schlüssel ins Schloss und öffnete die Tür.
Ach ja und ... iss mehr. Du bist wirklich zu dünn. Und damit verschwand im Treppenhaus.

Ich lauschte noch dem Klang seiner Schritte auf den Stufen nach und sank neben dem Fenster die Wand hinunter. Bald würde ich das Gebäude auch verlassen müssen doch ein paar Minuten blieb ich noch sitzen. Meine Beine an die Brust gezogen starrte ich auf den Boden unter dem Ledersessel.
Alles war wieder still und dunkel.
Das Abenteuer geht weiter!

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »AngelsShadow« (8. Juni 2013, 23:58)


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