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Dienstag, 30. Juli 2013, 10:34

Der Dämon




Ehrenwerte Ratsmitglieder,

bei den sieben alten und den drei neuen Göttern von Arin.

Ich kann nicht erfassen, welcher grausame Dämon mich dazu brachte mit dem Schreiben anzufangen. Lange quälte er mich damit, die Taten Ekarius von Blutfelden und seiner schönen Gefährtin Faeel, aufzuzeichnen. Dabei bin ich kein Schriftgelehrter, sondern Waffenschmied auf Burg Thromon.

Ich habe auf Geheiß des Königs Amendey, das Schwert Balfang aus Erz und Drachenfeuer, für Ekarius geschmiedet.

Mit Begeisterung hörte ich unserem alten Geschichtenerzähler zu. Von einem mächtigen Drachenreiter oder dem einen Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden.

Ob der Alte diese großartigen Geschichten erfand? Ob sie mit der Wahrheit übereinstimmten? Das vermag nach all der Zeit die seither vergangen ist niemand mehr herauszufinden.

Wenn ich jetzt an den Abenden mein Werkszeug zur Seite lege und Feder und Pergament zur Hand nehme, will ich die Geschichte aufzeichnen, wie Ekarius von Blutfelden sie mir berichtet hat. Ich werde nichts beschönigen und nichts verschweigen, so unwiderlegbar wie ich Guido der Burgschmied bin.


Die Sonne kam gerade über den Horizont gekrochen als ein Schwall kaltes Wasser Ekarius aus seinen Träumen riss. Faeel stand vor ihm und rief: “Aufwachen du Langschläfer, ich dachte ich bekomme dich heute nicht mehr wach!“ Sie lachte und hielt noch den tropfenden Wasserkübel in der Hand. Vor ihren nackten Füßen sammelte sich das Wasser zu einer kleinen Pfütze auf dem Boden. Ihr kurzes, ledernes Überkleid enthüllte ihre geschmeidigen dunkelbraunen Glieder. Sie stellte den Kübel ab und nahm ihren Eibenholzbogen in die Hand. Der Bogen war makellos gearbeitet, die Spitzen mit schwarzem Horn verstärkt, der Griff mit dunklem Leder umwickelt. Ein mit Federn und Perlen verzierter Lederköcher, mit gut zwei Dutzend Zedernholzpfeilen hing lässig über ihre Schulter.

„Wir müssen los“, sagte sie tatkräftig.

Ekarius schnappte nach Luft und schüttelte sich das Wasser aus dem nassen Haar.

„Ist es so spät? Ich habe gerade von dir geträumt und du schüttest mir einen Eimer Wasser über den Kopf“, sagte Ekarius etwas eingeschnappt.

"Siehst du, ich habe mir gedacht, du kannst eine Abkühlung jetzt gut vertragen“, grinste Faeel und wischte ihm mit ihrer Handfläche das Wasser aus dem Gesicht.

Nach einem einfachen Frühstück, es gab Brot und Käse, packten beide ihre Sachen zusammen um sich auf den Weg zu machen. Faeel nahm außer Pfeil und Bogen noch einige ihrer geheimnisvollen Töpfchen mit. Sie trug immer ihre unentbehrlichen Mixturen bei sich.

Zunächst verlief der Weg durch ebenes Gelände. Büsche und Baumgruppen standen zu beiden Seiten des ausgetretenen Pfades. Gelegentlich sammelte Faeel Beeren oder Früchte ein, die an wilden Sträuchern beidseitig des Weges hingen. Ekarius und Faeel kamen gut voran. Bis Mittag legten sie etwa die Hälfte des Weges zurück. Nahe einer kleinen Felsengruppe bemerkte Ekarius: “Hier ist ein guter Rastplatz, mir knurrt schon der Magen.“

„Gut, ich sehe ob ich unsere Fleischvorräte auffüllen kann“, gab Faeel zurück. „Du kannst schon das Feuerholz sammeln.“

Sie nahm ihren Bogen und zog einen mit Rabenfedern befiederten Zedernholzschaft aus dem Köcher. Fast lautlos lenkte sie ihre Schritte um die Felsen herum und steuerte auf einige nahe gelegene Büsche und Sträucher zu. Dort hoffte sie ihre Beute zu finden. Geräuschlos hakte sie den Pfeil unter den Nockpunkt ihrer Bogensehne ein. Faeel legte ihre schlanken Finger um die Sehne und wartete. Plötzlich, in einer einzigen fließenden Bewegung spannte sie den Bogen, zielte und ließ die Sehne von ihren Fingern schnellen. Der Pfeil sauste in einem flachen Bogen durch die Luft.

Dem Aufprall folgte ein kurzes schnarren dann war kein Laut mehr zu hören. Faeel hatte eine ausgewachsene Kragenechse erlegt. Der Pfeil ging glatt hindurch und steckte wenige Fuß dahinter in der Erde. Das Tier musste sofort tot gewesen sein. Als Faeel zum Lager zurückkehrte brannten schon dürre Äste in der Feuerstelle.

„Es gibt Kragenechse zum Mittag“, trällerte sie gut gelaunt. „Das Fleisch unter den stachligen Schuppen ist essbar.“

Faeel entfernte geschickt die Schuppen und zog die lederartige Haut der Echse mit ihrem kleinen Messer ab.Ekarius hatte zwei Astgabeln neben der Feuerstelle in den Boden gesteckt. Eine Weile später brutzelte das kleine Reptil an einem dicken Holzstock über der Glut. Das Fleisch der Echse schmeckte ausgezeichnet, Faeel reichte Ekarius noch Früchte und Beeren dazu. Nach dem Essen löschten sie die Feuerstelle und verwischten ihre Spuren. Sollte später jemand hier vorbeikommen durften keine Hinweise auf die beiden Reisenden aufzufinden sein.



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Dienstag, 30. Juli 2013, 10:35

Sie folgten eine Zeitlang schweigend dem Lauf des Feldwegs, als Ekarius bemerkte: “Ich glaube da vorne kommt uns jemand entgegen. Vielleicht sollen wir schnell seitlich in den Büschen verschwinden?“

„Zu Spät“, erwiderte Faeel. „Siehst du nicht er hat uns schon gesehen? Er winkt und hält direkt auf uns zu. Was er von uns will?“


„Das werden wir gleich erfahren, ich denke nicht, dass er uns Schwierigkeiten machen kann.“

Der Fremde hatte sie fast erreicht. Er war von großer Gestallt, seine Kleidung flatterte um seine hageren Glieder. Die große Nase erinnerte irgendwie an die Geier, die sich den leblosen Kadavern in der felsigen Einöde annahmen. Sein zerfurchtes Gesicht lies auf ein beträchtliches Alter schließen.

„Meine Gebete wurden erhört, bei Frigg der Totengöttin, meine Gebete wurden erhört“, stammelte der Alte. „Ich bin Lokullus der Gärtner, bitte helft mir. Ich arbeitete gerade daran ein neues Grab auf dem Totenacker von Thur auszuheben. Da gab es in der Krypta einen furchtbar lauten Krach. Irgendetwas muss dort umgefallen und zerbrochen sein. Danach war ein Schluchzen, Heulen und Kratzen zu hören. Als ob ein leibhaftiger Dämon der Hölle darin eingesperrt sei. Jetzt versucht er aus der Gruft herauszukommen. Zum Glück ist die Tür von außen verriegelt. Bitte Herr, tötet das Ungeheuer! Es soll nicht euer Schaden sein. Die Einwohner von Thur haben sich in ihren Häusern verbarrikadiert. Sie werden euch dankbar sein, wenn ihr sie von diesem grausigen Unhold erlöst. Ich bin doch nur ein Gärtner, was soll ich den tun?“


„Beim Henker des Königs, was für eine Geschichte erzählt ihr uns da, Mann?“, fuhr Ekarius den ängstlichen Gärtner an. „Dämonen und Höllenbrut sind Geschichten um alte Weiber zu ängstigen. Sei vorsichtig was du sagst, damit du nicht als Ketzer am Galgen endest. Das Reich hat genügend andere Probleme, die gelöst werden müssen.“

„Aber Herr kommt mit und überzeugt euch selbst“, wimmerte der Alte. „Das Heulen und Klopfen welches aus dem Grabgewölbe dringt kann unmöglich menschlichen Ursprungs sein.


Faeel warf Ekarius einen Blick zu. „Vielleicht sollten wir uns das aus der Nähe ansehen. Du hast sicher keine Furcht vor einem Dämon, oder…?“

Ekarius verdrehte die Augen. „Es gibt keine Dämonen, meine Liebe“, sagt er belustigt.

„Da bin ich mir nicht so sicher“, gab Faeel mit Bedacht zurück. „Nebenbei bin ich nicht deine Liebe, noch nicht…“, fügte sie stichelnd hinzu.

„Na schön, gehen wir der Geschichte auf den Grund.“Ekarius und Faeel trotten hinter dem alten Gärtner in Richtung des Dorfes Thur. Schon nach kurzer Zeit kam die Gräberanlage in Sicht. Eine niedrige Steinmauer umgab die geheimnisvolle Ruhestätte. Das eiserne Tor stand halboffen und gab den Blick auf Reihen kleinerer Grabsteine frei. Im Hintergrund stand ein auffälliges Ehrengrab. Auf seinem Grabstein saß eine geflügelte Frauengestalt mit traurig gesenktem Kopf. Mit der einen Hand hielt sie ein schlankes Schwert, mit der anderen einen Strauß Blumen. Den Steinmetzen war es gelungen die Figur nahezu lebensecht aus dem weißen Gestein herauszuarbeiten.

Im vorübergehen erblickte Faeel die Inschrift: „ Hier ruht Elfiera, bis der Tod uns wieder vereint“. Traurig dachte sie: Welches Unheil musste Elfiera widerfahren sein? Die Melancholie dieses Platzes schien noch existent zu sein. Es fühlt sich an wie durch einen kühlen Nebelschleier zu laufen, kam es Faeel in den Sin.

Im Hintergrund erhob sich das dreieckige Dach der Krypta. Die mächtigen Torflügel, wurden zu beiden Seiten durch rote Granitsäulen flankiert. Rechts und links standen eiserne Feuerschalen in denen das heilige Feuer züngelte.

Weiter in Richtung des Dorfes befand sich das Gotteshaus. Seine bunten Glasfenster stellten einige der sieben alten und der drei neuen Götter von Arin dar. Das imposanteste Fensterbild zeigte Frigg die Totengöttin. Sie geleitete die Seelen gefallener Krieger zu den Plätzen an der Seite ihrer Urahnen.

Vor den Toren der Krypta angekommen sagte Lokullus: „ Wir sind da. Hinter diesem Tor lauert der widerliche Dämon. Ihr müsst diesen stählernen Riegel zurückziehen und das Tor öffnet sich. Ich werde mich im Gotteshaus einschließen und für euch beten.“


Hastig machte sich der Alte auf den Weg. Kurz darauf hörte Ekarius wie das Schloss der schweren Kirchentür zuschnappte.

Faeel lauschte angespannt am Eingang der Gruft, doch drang kein Laut durch das massige Tor nach draußen. „Ich kann nichts hören“, flüsterte sie Ekarius zu.

„Wir müssen das Tor öffnen und nachsehen was den Alten so erschreckt hat“, raunte Ekarius zurück.

Faeel trat mehrere Schritte zur Seite und angelte drei schwarz befiederte Pfeile aus ihrem Köcher heraus. Zwei der Schäfte steckte sie senkrecht in den Boden um sie jederzeit blitzschnell greifen zu können. Mit Sorgfalt hakte sie den dritten Pfeil in ihre Bogensehne ein. Ihre Muskeln spannten sich bis die rechte Hand neben ihrem Kinn zum halten kam. Die Pfeilspitze aus schwarzem Obsidian zielte in die Mitte der beiden Torflügel.

Ekarius hielt Balfang kampfbereit in seiner rechten Hand, während er mit der linken versuchte den Riegel aus der Halterung herauszuziehen. Mit einem kratzenden Geräusch glitt die Sperre zur Seite und das Tor schwenkte einen Spalt breit auseinander. Moderige, kalte Luft flutete ihm entgegen. Mit dem Fuß schob er den Türflügel weit auseinander. Als sich seine Augen an das leichenfahle Licht innerhalb der Gruft angepasst hatten, sah er neben einem geöffneten Steinsarg, den Dämon in einem weißen Totenhemd auf dem Boden sitzen.

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Mittwoch, 31. Juli 2013, 19:06

Burg Thromon lag oben auf einem Berg, der sich etwa in der Mitte von Talesea, gut einhundert Ellen hoch erhob. Der Ursprung der Burg reichte viel weiter zurück als zur der Zeit Mawen des Starken. Ihre wahren Erbauer gingen in den Wirren der Geschichte verloren.

Schon von weitem ragte der quadratisch gebaute, große Turm in den Himmel. Seine Grundfläche betrug wenigstens 15 Ellen im Quadrat. Er bildete mit den angrenzenden Ställen die Kaserne der Burg. Gleich daneben richtete sich die Zugbrücke mit ihrem eisenbeschlagenen Eichenholztor steil in den Himmel auf. Gerade als wollte sie der Ewigkeit trotzen. Ein Ring doppelter Mauern umschloss den inneren Burghof sowie das eigentliche Wohngebäude des Königs und seiner Gefolgsleute.

Im hinteren Teil der Burg lag die Schmiede und weitere Handwerker wie Zimmerleute und Steinmetze hatten dort ihre Arbeitsräume eingerichtet. An drei Seiten der Burgmauern standen runde Türme, die den Wachen ermöglichten, weit in das offene Land hinaus zu blicken. Die Feinde bekamen keine Gelegenheit die Burg unvorbereitet anzugreifen. Burg Thromon war im zurückliegenden Krieg durch die Belagerungswaffen der Nordmänner schwer beschädigt worden. Vor allem die äußeren Mauern mussten hergerichtet werden. Doch keinen Widersachern gelang es die Burg einzunehmen.

An jenem Abend lud König Amendey seine Ratgeber und Vasallen zum Rat der Zwölf ein. Zu seiner Rechten saß seine Königin Jolfrieda. Ihr langes, blondes Haar trug sie unter einer schmalen silbernen Spange hochgesteckt. Ihr schlichtes rotes Kleid hob ihre weiblichen Rundungen eher hervor, als sie zu verhüllen.

Links neben Amendey saß Axtorick, die rechte Hand des Königs. Als einziger legte er seine Waffen nicht vor dem Thronsaal ab. Seit dem Zwischenfall mit den Wegelagerern, machte er es sich zur Gewohnheit sein Schwert zu keiner Zeit abzulegen. Schenkte man der drallen Dienstmagd glauben, mit der sich Axtorick insgeheim vergnügte, legte er es auch auf seinem Lager nicht ab.

Die Vasallen und freien Ritter des Reiches saßen Amendey an einem halbrunden Tisch gegenüber, der im hinteren drittel des Thronsaales stand. Da hockten Ritter Eireik, Ritter Ledevi, Ritter Ennerolf und Ritter Innos auf der rechten Seite der Tafel.

Links saßen die Vasallen Bonifacius Harteck, Jeronimus Eisenprunn, Seytz Pffalloch, Cuntz Hirschbühel und Wolf Adelmanßingenn. Ein Platz in der Mitte der Tafel direkt gegenüber dem König blieb leer. Dieser Sitz gehörte Ekarius von Blutfelden. Bis zu seiner Rückkehr würde niemand hier sitzen..

An den Wänden der großen Halle hingen Rüstungen und Waffen vergangener Ritter und Helden. Das Licht der Kerzen reflektierte sich hundertfach im polierten Metall der ehrwürdigen Rüstungen. Auch der heilige Vollstrecker, das Richtschwert des Reiches, durfte hier bestaunt werden. Daneben hing die beidhändige Klinge des Dämonenschlächters, die einst Mawen dem Starken gehörte. Der Zweck zu dem es einst aus Drachenfeuer und Erz geschaffen war, bestand einzig darin große Schlachten zu schlagen.

Hinter der Tafel, im Halbschatten, stand auf einer Erhebung der eigentliche Königsthron. Er bestand aus den Gebeinen des letzten Drachen, der unter Mawen dem Starken, das große Reich beschützte. Selbst nach Jahrhunderten wirkten seine Knochen noch mächtig und eindrucksvoll. Der kolossale Schädel, der einst dem Drachen Xorgolgh gehörte, bildete den Baldachin des Thrones. Im Flackern der Kerzen sah er schaurig schön, beinahe lebendig aus.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Blutfelden« (2. August 2013, 10:24)


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Freitag, 2. August 2013, 10:35

Die Mägde deckten den Tisch mit allerlei Speisen. Es gab gebratene wilde Hühner und knuspriges Fleisch der Fellhörner.
Dazu reichte Martha die Küchenmagd frisches schwarzes Brot. In silbernen Bechern wurde roter Wein kredenzt.
Die Ratsgesellschaft stellte, schon satt gegessen, ihre Teller beiseite. Dienstmägde eilten eifrig herbei das Geschirr fortzuräumen.
Hier und da füllten die Dienerschaften die Becher nach, alle warteten darauf, dass der König das Wort ergriff.

König Amendey hob als Signal seinen Kelch in die Höhe. roter Wein schwappte über den Rand und tropfte an seinem Ärmel herunter.
Das Gemurmel im Saal verstummte. Seine Frau warf ihm einen aufmerksamen Blick zu.

„Wie ihr alle wisst ist der Krieg gegen die Nordmänner zu Ende“, begann Amendey seine Rede. „Uns gelang es die nordischen Armeen
zurückzuschlagen und einen Waffenstillstand auszuhandeln. König Thorgei Ragnarök der für den Norden spricht wird sein Wort halten.
Seinen Brüdern Audinn und Athorg ist nicht zu trauen. Sie könnten schon bald ihrem Bruder die Treue aufkündigen und erneut gegen Talesea zu Felde ziehen.

Wir müssen darauf vorbereitet sein die Nordmänner in die Flucht zu schlagen. Ehrenwerte Ritter und Vasallen geht in euere
Länderein und baut euere Armeen auf. Last die Schmiede Waffen und Rüstungen herstellen. Schickt die Bauern auf die Felder,
auf das sie reichlich Ernten. Wenn wir die Nordmänner nicht aufhalten können töten sie eure Frauen und Kinder, schleifen eure Burgen und Ländereien.

Vor einigen Tagen ist unser ehrenwerter Waffenbruder Ekarius von Blutfelden zu den Bergen der Welt aufgebrochen.
Uliesar unser Bibliothekar fand in einem vergessenen Archiv, ein zweihundert Jahre altes Pergament, das Hinweise auf
das Volk der Mog’dra gab. Zurzeit Mawen des Starken, zählten die Mog’dra, zu den Verbündeten des Reiches.
Nach seinem Tod suchten sie ihr Glück jenseits der Berge der Welt. Ekarius soll herausfinden, ob es dort Nachkommen dieses
geheimnisvollen Volkes gibt, die uns gegen die Könige des Nordens beistehen können.
Die sieben alten und die drei neuen Götter mögen ihn beschützen und erfolgreich zurückkehren lassen.“

„Das hoffen wir alle“, murmelte der Chor der Ratsherren wie aus einem Mund.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Blutfelden« (2. August 2013, 16:29)