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21

Freitag, 26. Dezember 2014, 16:34

Thur, Volksnarr, ref386468, Gilde _Polska Husaria_

Orkuns Göttertaler

Eigentlich konnte Orkun gar nichts. Für ein Handwerk war er zu ungeschickt. Als Jäger taugte er nicht. Für den Fischfang war er zu wasserscheu. In der Landwirtschaft war er eine Niete. Seit seiner Kindheit galt Orkun als Versager. Seine Familie schüttelte ein ums andere Mal über ihn den Kopf. Seine Lehrmeister verließ jeder Mut angesichts seiner Unfähigkeit. Die Umgebung schlug die Hände über den Kopf zusammen, wenn er kam. Es gab wirklich nichts, was Orkun konnte – bis er eines Tages ein Kartenspiel in die Hand bekam.
Er, der in allen Dingen so begriffsstutzig war, lernte die Regeln des Spieles blitzschnell – so, als hätte er sie schon immer gekonnt. Er beherrschte schnell sämtliche Tricks und gewann ein tiefes Spielverständnis. Sowie er am Tisch saß, wurde sein Gesicht zu Stein. Kein Gegenspieler war in der Lage, an seiner Mimik oder am Ausdruck seiner Augen in ihn hinein zu sehen. Bluffte er? Hatte er wirklich ein gutes Blatt? Niemand vermochte in seinen steinernen Zügen zu lesen. Da, wo sein Blatt nichts hergab, half ihm seine Intuition. Ein Falschspiel hatte er nicht nötig. Auch, wenn er einmal ein einzelnes Spiel verlor, was selten genug der Fall war, zum Schluss gewann er jede Partie.
Bald war Orkun der Schrecken der Tavernen. Immer wieder gab es Spieler, die sich mit ihm messen wollten. Und immer wieder machten sie die Erfahrung, dass Orkun im Kartenspiel unbesiegbar war.
Allerdings blieb Orkun stets fair. Er verlangte stets seinen Spieleinsatz und den Gewinn. Aber er lehnte Spieleinsätze, die den Gegenspieler ruinieren konnten, rundweg ab. Beharrte der Gegenspieler auf seinen Einsatz, nahm Orkun ein Teil des Gewinnes, aber nicht alles. Der Gegenspieler bekam so eine schmerzhafte Lektion, wurde aber nicht seiner Existenz beraubt.
Bald sprach man in ganz Thur von Orkun, dem Gott der Karten. Das hörten die Götter in der Heiligen Eiche nicht gerne. Dajbog schickte ihm einen seiner geflügelten Wölfe und lud ihn ein zum Kartenspiel.
Lange überlegte Orkun, ob er der Einladung folgen sollte. Er selber hatte sich nie als Gott bezeichnet und hätte es nie gewagt, sich mit den Göttern auf eine Stufe zu stellen. Aber war das nicht die Herausforderung, die er sich immer gewünscht hatte? Schließlich willigte Orkun ein und ritt auf Dajbogs Wolf zur Heiligen Eiche.
Als Orkun in den Göttersaal trat, war er über die schlichte Schönheit des Saales erstaunt. Er hatte ungeheuerlichen Prunk erwartet, aber im Göttersaal sah er nichts Verschwenderisches oder Überflüssiges und dennoch strahlte der Saal eine vornehme Erhabenheit aus.
Neugierig musterten die Götter den Burschen. Schließlich ergriff Perun das Wort: „Du bist also der Gott der Karten“? „Moment,“ erwiderte Orkun, „ich habe nie behauptet, ein Gott zu sein. Aber ja, ich bin ein guter Kartenspieler.“ Perun gefiel die selbstbewusste und doch bescheidene Antwort des Burschen. „Gut“ meinte er, „wir werden es sehen. Du spielst gegen uns. Gewinnst du, bist du ein Gott und nimmst den Platz des Verlierers ein, verlierst du, wirst du niemals wieder ein Kartenspiel berühren. Du hast die besten Chancen, denn wir kennen das Spiel nicht.“ Orkun wurde es heiß und kalt. „Der Einsatz ist mir zu hoch. Ihr müsstet wissen, dass ich keine Spieleinsätze akzeptiere, die meine Gegenspieler ruinieren. Also kann ich niemanden von seinen Platz verjagen. Sollteich entgegen jeder Erwartung verlieren, könnte ich dennoch auf das Spiel nicht verzichten. Tut mir leid, aber dieses Angebot muss ich ausschlagen.“
Lange betrachtete Perun den jungen Mann. Er war doch sehr erstaunt, dass dieser die Chance, ein Gott zu werden, einfach ausschlug. Dann lächelte er. „Ich mache dir einen anderen Vorschlag: Du bringst uns das Spiel bei. Für jedes gewonnene Spiel erhältst du einen Göttertaler, über den du frei verfügen kannst.“ Nun lächelte auch Orkun und willigte ein. Er blieb bei den Göttern und scheint so manche Partie gegen sie zu gewinnen. Denn ab und zu regnet es Orkuns Göttertaler zur Freude aller Gondalaner vom Himmel.
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Freitag, 26. Dezember 2014, 19:09

Glupia, Sahscria, ref61375, PL DELUXE

Orkuns Göttertaler
Der Schatz der Götter war eine riesige Truhe von Talern in der Heiligen Eiche. Sie entstanden, wenn Perun seine Blitze auf die Erde schickte und diese auf pures Gold trafen. Dajbog brannte diese Goldklumpen in der Sonne zu Talern, die seine Wölfe in einer schweren Truhe bewachten.

Einst rühmte sich Orkun, ein Meisterdieb, die Gottheit aller Diebe zu sein. Es gäbe nichts, was er nicht stehlen könne. Davon erfuhren die Götter und schüttelten nur den Kopf über so viel Anmaßung. Doch es reichte ihnen, als Orkun sie direkt anrief und sie herausforderte zu einer Wette. Perun wettete mit Orkun, dass er nicht in der Lage sei, dem Phönix ein Ei zu stehlen. Darüber lachte Orkun nur und bereits am nächsten Tag übergab Orkun ihm das Ei. Wie er an das Ei gekommen war, blieb sein Geheimnis.
Dajbog verlangte von ihm das Heilige Kristall der Elfen. „Kein Problem“ meinte Orkun und zwei Tage später übergab er dem Gott unter Zeugen das Kristall. Doch es sollte eins seiner Meisterwerke werden, denn als Dajbog auf seinem Wolf zurück ritt, hatte er in seiner Tasche statt dem Kristall einen Stein mit einem Zettel, auf dem schöne Grüße von Orkun standen. Am nächsten Tag stahl er bei den Elfen die wertlose Kopie des Kristalls, die er dort für das Original gelassen hatte und stellte das Heilige Kristall zurück. Niemand hatte auch nur im Ansatz mitbekommen, wie ihm das gelungen war.

Der Kriegsgott Ljada verlangte nun von Orkun den Stuhl von Monster.Rollstuhl. Am nächsten Tag war das Geschrei bei den Me.Moris groß, als sie feststellen mussten, dass ihr streng bewachter Stuhl gestohlen war und ihr Gildenmeister ohne Thron da stand. Doch auch die Götter blieben nicht verschont. So stahl er dem Gott des Herdfeuers, Polengabia, am hellichten Tage die Glut. Bei Dziewanna, der Waldgöttin, entwendete er silberne Eckern, Dzidzielja, die Göttin der Fruchtbarkeit und Heirat, vermisste die Haarspangen von Hedwig Jagiellonica. Sie erhielt die Haarspangen am nächsten Tag von einem breit grinsenden Orkun zurück.

Dajbog musste noch einmal daran glauben. Zuerst hatte ihm Orkun eins seiner Welpen seiner geflügelten Wölfe geklaut. Das war für Dajbog ein unermesslicher Verlust. Er stimmte freudig zu, als ihm Orkun das Angebot machte, den Welpen zur Heiligen Eiche zurück zu bringen, wenn er freies Geleit und Unversehrtheit garantiert bekäme. Wohlbehalten traf die Welpe in der Heiligen Eiche ein und Dajbog hielt sein Wort. Allerdings staunte Dajbog nicht schlecht, als er einige Stunden später feststellen musste, dass nicht nur Orkun weg war, sondern auch die Truhe mit den Göttertalern fehlte.

Die Götter traten zusammen. Neidlos erkannten sie an, dass niemand Orkun gewachsen sei. Er war eindeutig einer von ihnen. Und allen Göttern war klar, dass Orkun Einhalt geboten werden musste. So wurde Orkun von allen Göttern anerkannt als Gott der Diebe und erlangte damit Unsterblichkeit. Als Gottheit legte Orkun nun den Ehrenkodex für alle Diebe fest und versuchte die zu schützen, die sich an ihn hielten. Es soll nie wieder jemand geschafft haben, die Götter zu bestehlen, denn Orkun kannte alle Tricks und wusste entsprechende Vorkehrungen zu treffen. Allerdings, um in Übung zu bleiben, konnte er es nicht lassen, ab und zu einige Göttertaler zu stehlen und sie dann an die Gondalaner zu verschenken.
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inGame Name & Server: Elrond Venja und Adanos Kamar

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Freitag, 26. Dezember 2014, 19:57

Weihnachtszeit in Mittelerde (VENJA)

Am 24. des letzten Monats, bevor der Jahreswechel Mittelerde überfällt treffen sich alle tapferen Krieger um das Weihnachtsfest gemeinsam anzugehen. Die berühmte Kämpfergilde besteht aus 30 mutigen Kriegern, die quer über das Land verteilt sind. Doch wie es die Tradition verlangt, treffen sich die Krieger genau zu dieser Jahreszeit und zelebrieren das Fest gemeinsam.

Dort ist die Meisterin der Gilde, Picatschu. Sie kommt aus dem Reich der Zwerge. Ihr steht es wahrlich zu die Gemeinschaft der Mittelerde zu führen. Sie ist die gütige und starke Anführerin und sorgt sich immer um ein jedes Mitglied. Dann gibt es Cossi, den kämpferischen Menschen und einer der engsten Vertrauten Picatschus. Das Ehepaar Shanks und Exteasy, welche sich voller Freunde in einen jeden Kampf schmeißen und deren jungen Sohn Nocebo, welcher die kämpferische Natur der Eltern geerbt hat. iBart88 ist auch ein treuer Krieger der Mittelerde, stumm aber herzlich seinen Kameraden gegenüber. Rozorak ist der Weise in der Gemeinschaft und weiß auf fast jede Frage der Gildenmitglieder eine Antwort. Dann gibt es Elrond, den jungen Krieger aus den Elbenreichen. Grace als ehrenvolle Kämpferin, !Lord Evil!, Thomas1212, Mopsius, Lace, Bergthron und viele weitere tapfere Krieger. Nicht zu vergessen ist der Riese der Gilde, Hanatomis.

Als es wieder Zeit zum jährlichen Treffen wurde, trafen einige der Krieger bereits verfrüht in der Burg der Mittelerde ein. Unter ihnen waren Cossi, Elrond, Shanks, Exteasy und Nocebo. Nach den vielen Quests und Kämpfen suchten sie alle die Nähe der Gemeinschaft und wollten von ihren Abenteuern berichten. An den ersten Abenden wurde viel gefeiert und getrunken, doch auch das herrichten der Gildenburg stand als Aufgabe bereit. Shanks nahm die Dekoration dankend an, da sie jedes Mal ihre Freude daran hatte. Das Problem war der Baum, denn er war noch nicht bereit. Die letzten Jahre brachte hanatomis ihn mit, denn als größter und stärkster Gefährte war es für ihn ein leichtes einen großen, ansehnlichen Baum mitzubringen. Doch dieses Jahr kam er später und Picatschu wollte alles dekoriert haben bevor alle da sind. Exteasy, Cossi und Elrond wollten als Männer in der Runde gerne diese Aufgabe übernehmen. Doch einen passenden Baum zu finden schien komplizierter zu sein, als die Aufgabe vermuten lies.

Als die drei den Wald erreichten, viel ihnen auf, dass die Bäume hier nicht passend waren. Alle Bäume hatten Blätter. „Kann man die nicht auch benutzen?“ fragte Elrond. Immerhin war es sein erstes Weihnachtsfest in der Burg der Mittelerde. Doch Cossi und Exteasy erzählten ihm von der Besonderheit des Weihnachtsbaums. Also begaben sich die 3 auf die Suche nach einem passenden Baum. Nach Stunden des Laufens durch hohen Schnee fanden die drei einen Baum, der wenigstens ein wenig den Vorstellungen entspricht. Voller Elan fällten sie den Baum und begaben sich auf dem Weg zurück zur Gildenburg. Als sie dort ankamen bemerkten sie die riesigen Fußabdrücke. Cossi und Exteasy mussten lachen, denn Hanatomis muss gekommen sein. Als sie eintraten sahen sie bereits einen großen Baum stehen. Er war wirklich prächtig. Shanks, Picatschu und a.onlyme, die mit Hanatomis kam, waren bereits damit beschäftigt den Baum zu schmücken. Die Besonderheit waren die vielen verschiedenen Dekorationen, die verwendet werden. Die Menschen brachten wunderschöne Kerzen, die Elfen brachten Sternensteine und Staub und die Zwerge brachten wunderschöne geschmiedete Kugeln und Ketten mit. All diese Dekorationen zusammen ergaben ein schier unglaubliches Bild. Die weitere Dekoration der Burg wurde von Nocebo, !LordEvil! und Rezorak in Angriff genommen. Es wurden überall Kerzen aufgestellt und weihnachtliche Dekoration aufgestellt. Am 23. war es endlich so weit und die letzten Krieger trafen endlich ein. Picatschu hatte sich bereits das komplette Jahr auf diesen Tag gefreut und extra zu diesem Anlass einen Keiler erlegt. Der Keiler war aber nicht klein, sondern einer von der riesigen Sorte, der sogar eine Truppe hungriger Trolle sättigen könnte. Sie war bereits voller Spaß am zubereiten und versorgte ihre Schützlinge. Es gab den besten Met des Landes, Wein und andere Leckereien. Als alle nach dem köstlichen Abendessen gesättigt waren, verabschiedeten sich die ersten ins Bett. Denn der morgige Tag war der langersehnte Weihnachtstag. Es war an der Zeit für Geschenke.

Als die Sonne wieder über Mittelerde stand trafen sich die Freunde wieder um eine Spaziergang durch die Ländereien zu unternehmen. Alle begaben sich voller Vorfreude auf den Weg und erzählten von den Abenteuern die sie erlebt hatten. Exteasy sprach von den langweiligen Quests, die er dieses Jahr durchleben musste und den dafür durchaus angemessenen Belohnungen. Allerdings fehlte ihm nun passende Ausrüstung. Alle anderen durchlebten mehre Kämpfe und sprachen von ihren Feinden. Wie schon immer gab es auch dieses Jahr wieder viele Vergleiche mit den anderen Gilden. Als dann die Runde beendet war, war es auch schon Zeit für die alljährliche Beschenkung. Es war eine Tradition ein Wichteln durchzuführen und jeder hatte die Aufgabe einen anderen zu Beschenken. Als erstes war Exteasy dran und er bekam eine neue Waffe von seiner Liebsten. Er freute sich, denn endlich konnte er seine Gegner wieder vermöbeln wie er es immer gerne tat. Cossi bekam ein Heft mit Freiattributen, die er vorher aber freirubeln musste. Als Picatschu ihr Geschenk öffnete war sie verwundert, denn es war nur ein Zettel drin. Doch auf dem Zettel stand eine Danksagung der gesamten Truppe. So ging die Runde das Wichteln vorbei und jeder erhielt ein passendes Geschenk. Nur einer ging leer aus, Elrond. Er wusste nichts von der Tradition in der Gildenburg und wusste auch nicht, dass er vor seinem ersten Geschenk erst ein Rätsel lösen musste. Als Hanatomis sich an ihn wandte und das Rätsel an ihn richtete musste er grinsen, denn das Rätsel erinnerte ihn an etwas. „ Was grünt im Sommer und im Winter, erfreut zur Weihnachtszeit die Kinder?“. Des Rätsels Lösung war klar, denn es musste der Tannenbaum sein. Als er die Lösung kundgab wurde es auch für ihn Zeit für sein Geschenk. Aber er wusste bereits, dass er das schönste aller Geschenke bereits erhalten hat, denn er hatte Freunde gefunden, die mit ihm durch die ganze Welt reisen würden.
So fand Mittelerde zur Weihnachtszeit wieder zusammen und genoss ein wundervolles friedliches Fest.

24

Freitag, 26. Dezember 2014, 20:14

3. Aufgabe
Volksnarr, ref386468, Thur, Gilde _Polska Husaria_

Ich schaute mich aufmerksam in Gondal um. Unter den neuen Göttern von Gondal hatte sich einiges getan. Ich überlegte, wie es wohl in den anderen Welten sei. Früher erzählte man von Thur, dass ein Neuling in dieser Welt absolut keine Chance hätte. Klar, weil dort die Schaukelstuhlpolitik herrschte. Das heißt, dass die alteingesessenen Bürger und Krieger nie leveln mussten, sondern unzählige Kriege im gleichen Level führen konnten. Also konnte ein Level 1 ohne weiteres wie ein Level 10 geskillt sein. Keine Chance für einen Neuen, in Thur Fuß zu fassen?
Im Kampf gegen die Elemente kam ich auf die Schnapsidee, mich als Krieger in der Welt Thur zu melden. Gondals Speedwelt bot die Möglichkeit, zwar nicht den Fuß, aber immerhin einen Teil des Zehennagels in die Tür zu bekommen. Was würde passieren? Ich unternahm erstmal alles, was völlig unmöglich war und jedem Sachverstand widersprach. Ich questete und levelte fleißig. Und bekam dabei natürlich wochenlang mächtig etwas auf die Mütze, äh –Helm. Wochenlang gab es erstmal nur Dresche. Macht nix, dachte ich, hinten wird die Ente fett.
Nach etlichen Wochen begann ich zaghaft mit den ersten Kämpfen. Oh Wunder – es gab die Krieger, die noch (böses Wort) geskillt waren als ich. Aber fünf bis neun Minuten Wartezeit zwischen den Kämpfen war schon ein mächtig hartes Ding. Dann öffnete wieder die Speedwelt ihre Tore und ich war doch sehr zufrieden, einiges mit nach Hause nehmen zu können, obwohl ich gewaltig unter Zeitdruck stand. Dabei lernte ich auch die Gildenmitglieder von _Polska Husaria_ in Thur kennen.
Wieder daheim nervten die Wartezeiten zwischen den Kämpfen gewaltig. Da war es doch schon sehr verlockend, in eine der Gilden einzutreten, die mich versucht hatten, einzuladen. Aber nein, dazu war ich zu schlecht geskillt und als reines Kanonenfutter mochte ich auch nicht enden. Doch andererseits trat ich auf der Stelle und kam keinen Schritt voran.
Schließlich fragte ich mal ganz vorsichtig bei _Polska Husaria_ nach, ob ich vielleicht bis zur nächsten Errungenschaft zu ihnen kommen könne trotz meiner miesen Skills. Ich durfte, allerdings anders als gedacht. Der Gildenboss meinte nur sehr trocken, dass ich bleibe und zusehen sollte, meine Verluste auszugleichen. Upps – so hatte ich mir das nicht gedacht. Da rutschte erstmal das Herz in die Hosentasche. Tja, was lernt man unter der rotweißen Fahne? Gehorsam und „Walka, Walka“!
Inzwischen habe ich beide Errungenschaften erreicht, bin heftig am nachskillen, habe meinen ersten Gildenkrieg bestritten und wundere mich immer wieder, Gegner zu finden, die ich besiegen kann. Nein, ich bin wahrlich kein starker Krieger. Aber irgendwie schaffe ich es bisher, mich zu behaupten. Und das in Thur. Sogar meine Lieblingsfeindin, mit der ich mich schon in Japan als Samurai geprügelt hatte, habe ich wieder getroffen und bekomme ordentlich Kloppe von ihr. Hauptsache, wir sind gesund!
Ganz so hoffnungslos sieht das Ganze nicht mehr aus. Ich bin zwar schwach, werde aber jeden Tag ein Minimum besser. Mit der nötigen Sturheit und „Walka Walka“ werde ich es wohl in einem Jahr geschafft haben, an die alteingesessenen Schaukelstühle anzuschließen. Dann wird die Ente geschlachtet.
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inGame Name & Server: Shanks82

Gilde: Mittelerde

Beruf: Kriegerin und treue Ehefrau von teasy1967

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25

Freitag, 26. Dezember 2014, 20:24

Das Missgeschick 1

Im Schloss von Mittelerde war schon alles bereit für das große Weihnachtsfest. Der große Baum stand schön geschmückt in der großen Halle, das essen brutzelte bereits auf dem Herd, alles würde rechtzeitig fertig sein...
Einige Krieger waren bereits anwesend und genossen die ruhe vor dem eigentlichen Fest.
Samhain, manni ludolf, ty lannistter und uramiko saßen gemeinsam im Kaminzimmer und tranken einen heißen Glühwein. Ghoul trat ein und grüßte alle recht herzlich und nahm sich ebenfalls einen Glühwein und setzte sich zu ihnen.

Nebenan konnte man zwei Kinder spielen hören, es waren Bartok und Kali die in den Mauern Mittelerdes lebten.
Ha habe ich dich! rief das Mädchen... *krach bumm* und ihr Holzschwert prallte an dem Schild ihres großen Bruders ab.
Niemals! Ich bin viel stärker lachte Bartok und stieß sie zurück. Es ging eine weile so weiter und sie merkten nicht wie nahe sie dem großen Baum gekommen waren. Plötzlich stießen sie ihn an und eine der Kerzen fiel von einem der Äste... und schon in der nächsten Sekunde stand der Baum in Flammen und sie schrien um Hilfe.
Nighthawk 2564 kam gerade mit EICHER die Tür hinein, sahen den in Brand geratenen Baum und versuchten zu retten was zu retten war, auch alle anderen kamen ihnen zu Hilfe... doch es war zu spät der Baum war zur Hälfte verbrannt. So konnten sie ihn unmöglich stehen lassen.
Die Kinder waren geschockt und weinten a.onlyme und Grace die gerade aus den Gewölben hoch kamen kümmerten sich um die beiden.
Es wurde nach Picatschu geschickt um ihr alles zu berichten, doch die Herrin des Hauses war wohl noch unterwegs. So beratschlagten sie gemeinsam was zu tun war, sie beschlossen kurzer Hand in den Wald zu gehen um einen neuen Baum zu schlagen... Gerade als sie sich Winterfest anziehen gehen wollten kamen ExTeasy mit seinem Sohn NOCEBO, Cossi und Elrond von draußen herein, sie fragten was geschehen war und so zogen diese vier nun los in den Wald um einen neuen Baum zu schlagen während die anderen hier für Ordnung sorgen sollten.
Cossi war gerade auf dem Weg in die Waffenkammer um eine Axt zu holen, als ihm Rezorak und iBart über den Weg liefen. Diese schlossen sich auch gleich an als sie erfuhren was geschehen war und so machte sich die Gruppe von sechs Kriegern auf den Weg.

In der Großen Halle wurde der Baum vom noch gebrauchbarem Schmuck befreit und dann hinausgezogen. Bartok und Kali hatten sich wieder etwas beruhigt und gerade als Grace die Kinder zu ihrer Mutter bringen wollte tauchte auch LordOfChaos auf. Er grüßte sie und sah das rege Treiben seiner Gildenbrüder und Schwestern.
Mopsius brachte gerade zur Stärkung Glühwein und ein paar Kekse in die Halle und so wurde es auch dort nun fast schon wieder etwas gemütlich und besinnlich.
Als hätten es Totenmond und Real Beast 666 gerochen kamen auch sie in die große Halle und packten mit an die Kekse zu vernichten.
Bergthron stürmte in die Halle, er hatte es übernommen Picatschu zu suchen. Sie ist unterwegs und wird gleich hier eintreffen! Oh wie ich sehe seid ihr meiner Nachricht vor raus. Lachte er und erzählte was Picatschu aufgetragen hatte.

Alles nahm im Schloss seinen lauf... doch wie sah es bei der Gruppe aus die einen neuen Baum herbei schaffen wollte!?
Sie brauchten nicht all zu weit in den Wald herein bis sie einen passenden Baum gefunden hatten. Dieser dort zeigte NOCEBO auf einen prächtig gewachsenen Baum den nehmen wir, oder?
Ja der ist Perfekt stimmte ihm Rezorak zu...
Aber wie sollen wir den ins Schloss schaffen!? Er ist sicher schwer ihn durch den ganzen Schnee zu ziehen... Elrond musterte den großen Baum und schüttelte den Kopf.
Ach Elrond das schaffen wir schon! Keine Angst vor dem Feind lachte ExTeasy laut auf. Und so war es beschlossen dieser sollte es sein... Cossi undiBart begannen abwechselnd den Stamm des Baumes mit ihren Äxten zu bearbeiten. Es war keine leichte Arbeit und so wechselten sie sich ab und fällten den großen Baum gemeinsam...



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26

Freitag, 26. Dezember 2014, 20:25

Das Missgeschick 2

Shanks82 ritt gerade in den Hof wo auch gerade Picatschu angekommen zu sein schien. Und so berichtete Picatschu Shanks82 über die Geschehnisse die hier wohl während ihrer Abwesenheit passiert waren. Lace und hanatomis brachten schon Zuggeschirr für die Pferde und so wurde DARKNESS und noch eines der Pferde eingespannt. *Erebus* kam aus dem Schloss und übernahm es die Pferde in den Wald zu bringen.Shanks82 wollte noch einmal nach den Kindern schauen und Picatschu ging Richtung Schloss um sich davon zu überzeugen wie weit die aufgetragenen Arbeiten voran geschritten waren. Sie sah mit Freude das nun auch alle anderen schon da waren thomas1212 war gerade im Gespräch mit Gold^^Geier und Räuber der Nacht während !Lord Evil! und Namenloser_Held gerade mit den anderen noch die Dekorationen für den neuen Baum zusammen suchten.

*Erebus* kam einige Zeit später im Wald an und fand seine Brüder recht schnell, die sich sehr über die Hilfe freuten. Der Baum wurde an die Pferde gespannt und ExTeasy übernahm es den Rappen zu führen.
Seht ihr Elrond nun wirkt der Feind doch schon sehr viel kleiner und die Gruppe musste lachen. Sie kamen gut voran und als sie den Weg erreichten der zu Schloss hinauf führte begann es doch tatsächlich noch einmal zu schneien.
Noch mehr Schnee und wir werden eingeschneit sagte Cossi lachend dem der Schnee schon bis über den Knöchel reichte.
Dank der beiden Pferde schafften sie den leichten Anstieg recht gut und fanden sich bald im Hof des Schlosses wieder.

Sie sind da rief Samhain in die große Halle der Ausschau gehalten hatte... Alle kamen hinaus und halfen der kleinen Gruppe den Baum ins Schloss zu schaffen.
Als er an Ort und stelle stand sahen sie an ihm hoch... er sah wirklich prächtig aus, nur noch etwas nackt war er, doch das würden sie Gemeinsam schnell ändern! Denn Gemeinsam waren sie stark und schafften alles! Mittelerde würde wieder einen schönen Baum haben und so packten alle noch einmal mit an. Denn der Abend war nicht mehr weit.
Etwas später als das essen fertig war, war auch der Baum fertig, er sah wunderschön aus, noch schöner wie der vorherige und alle waren Froh das sie es geschafft hatten...
Und dann war der Zeitpunkt gekommen... alle standen beisammen und Shanks82 öffnete die große Tür und lies die Kinder Mittelerdes hinein... diese staunten und freuten sich über den prachtvollen Baum, denn damit hatten sie nicht mehr gerechnet, hatte sich die Kunde von dem Missgeschick doch schnell herum gesprochen. Natürlich freuten sie sich auch über die vielen schönen Geschenke, die Picatschu vorhin mit einem Schlitten geholt hatte...
Alle erfreuten sich am Anblick der strahlenden Gesichter und so war die viele Arbeit und die Mühe die sie sich gegeben haben um rechtzeitig fertig zu werden schnell vergessen und so wurde dieser doch sehr ungeplant aufregende und anstrengende Tag noch ein sehr schöner besinnlicher Abend im Schloss.
Alle aßen und tranken die Leckereien die aus der Küche herbei geschafft wurden und erzählten sich wie sie die letzten Tage erlebt hatten. Die große Halle wurde immer voller, denn es war schon seid Anbeginn brauch in Mittelerde das an diesem Tag alle zusammen aßen, Mägdte, Knechte, Stallburschen, selbst die Ärmsten fanden hier heute einen Unterschlupf. Essen und Getränke gab es reichlich und immer wieder kam Nachschub aus der Küche herbei. Alle Zimmer des Schlosses waren bereit für all jene die es diese Nacht hier im Schlosse hielt.
Picatschu hielt irgendwann noch eine kleine Ansprache worin sie betonte wie stark sie doch GEMEINSAM waren... wenn immer es an der Zeit war einander zu helfen, einander beizustehen konnte man sich in Mittelerde auf den Zusammenhalt verlassen! Gemeinsam schafften sie alles, das hatten sie schon einige male unter beweis gestellt doch an diesem Tag hatten sie sich wieder einmal selbst übertroffen!
Lieben Dank euch allen und ein frohes, besinnliches und gesegnetes Weihnachtsfest uns allen und allen anderen die hier wandeln! Lasst es euch gut gehen... es ist für alles gesorgt!
Und so feierte Mittelerde noch bis in den frühen morgen hinein und es wurde ein Fest was so schnell nicht in Vergessenheit geraten würde...






Shanks82
Mittelerde
Venja
(dürfte doppelt von Mittelerde sein, da noch jemand eine Geschichte dazu schreiben wollte, also außerhalb der Wertung)



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Freitag, 26. Dezember 2014, 21:46

Volksnarr, ref61375, Gilde PL DELUXE, Welt Sahscria
Meine Geschichte
In meinem ersten Leben bei Gondal lebte ich in der Welt Sahscria. Meine Gilde war PL Deluxe. In dieser Gilde war Kronos PL der Gildenmeister und er hatte immer mal wieder die Stirn, mich anzugreifen. Und verlor jeden Kampf. Ich war erstaunt und belustigt zugleich. Als ich auf der Suche nach einer neuen Gilde war, schrieb ich ihn an. Er war etwas erstaunt, was vermutlich an meinen ´hervorragenden´ polnischen Sprachkenntnissen lag und lud mich ein.
Als die alten Götter nach sehr vielen anderen Ärgernissen schlussendlich meine Welt der Samurai vernichteten, zog ich aus Protest von dannen und kehrte somit Gondal den Rücken. Endgültig dachte ich. Per Zufall erfuhr ich, dass neue Götter in Gondal herrschten und neugierig – ach nein - wissbegierig, wie ich nun mal bin, reiste ich ins Gondalland. Mein Krieger landete in Kamor. Bald gesellte sich mein zweiter Krieger in Thur dazu. Damit war ich eigentlich mehr wie beschäftigt und hätte normalerweise keinen dritten Krieger ausgeschickt.
Aber dann öffnete die Speedwelt ihre Pforten und wen traf ich dort in der Gilde: Kronos PL, meinen alten Gildenmeister. Was hatten wir nicht alles zusammen erlebt, gestritten, gekämpft, gelacht? Die alten Erinnerungen tauchten aus dem Nebel des Vergessens auf. Zum Lachen hatten wir immer etwas. Meist war die Quelle der google-Übersetzer. Kostprobe? Es schrieb jemand laut google-Übersetzung: „Gestern war ich auf einer Party und heute ……..“ (ganz ganz böses Wort) „ich meine Katze!“ Da habe ich aber gestaunt. Wo war ich denn hingeraten? In der Gilde konnte jemand Deutsch. Da fragte ich mal harmlos nach. Sie gab den Satz bei google ein und bekam meine Übersetzung. Geschrieben wurde aber: „Gestern war ich auf einer Party und heute habe ich einen Kater“. Als die Gilde das erfuhr, haben sich alle kringelig gelacht.
Nein, man muss nicht die gleiche Sprache sprechen, aber es erleichtert viele Dinge ungemein. Aber wirklich wichtig ist sie nicht. Nach so langer Zeit stellte ich nur fest, dass die alte Vertrautheit sofort wieder da war. Und als die Frage von Kronos kam, ob ich noch kämpfen könne, war es nicht logisch, aber zwangsläufig, dass nun der dritte Krieger nach Sahscria entsendet wurde.
Entgegen meiner sonstigen Gepflogenheiten vernachlässigte ich grob die Vorbereitung, um ein halbwegs brauchbarer Krieger zu werden. Einige Stunden Dienste, zusehen, wenigstens an eine anständige Rüstung zu kommen. Normalerweise wäre ich als solcher Hänfling nie in eine Gilde gegangen. Diesmal war es mir egal. Ich wollte nur wieder nach Hause. Kaum hatte ich einige Gegner gefunden, die einer Gilde angehören und die ich mit Ach und Krach besiegen konnte, ging die Botschaft an Kronos raus. Eine Stunde später kam ohne viel Worte die Einladung und ich war wieder zu Hause und konnte die Luft in meiner Gilde schnuppern.
Vieles ist wie früher, einiges hat sich verändert und nicht unbedingt zum Positiven. Wir haben leider viele unserer früheren Krieger verloren. Aber es sind auch noch einige Vertraute da. Ein klein wenig habe ich die Hoffnung, dass auch andere ehemalige Krieger wie ich mitbekommen, dass Gondal von neuen Göttern gelenkt wird und dass sie zurückkommen. Walka Walka!
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