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snickers

unregistriert

4 281

Freitag, 9. Januar 2015, 17:25

Seine Hand streichelt durch Lucys Haar, ihre Strähnen fühlten sich wie Seide an und zauberten ein Lächeln auf seine Lippen. Wie ein Vater schaut er auf sie herab, lauscht dem Klang ihrer Worte.
Bedachtsam nickt er ihr zustimmend zu…
Ja, leider ist es still geworden in Gondal. Nach meiner Ankunft in unserer Heimat hatte ich ein paar Tage in der Taverne übernachtet. An keinem Tag war was los – es ist fast gespenstig.

Einen kurzen Augenblick erschrak er wirklich als ihm wieder etwas in den Sinn gekommen ist,
Oh mein Gott, die Taverne – meine Rechnung.
Kurz sackt er in sich zusammen, senkte den Blick und seufzte bevor er wieder lächelnd aufsah.
Ich glaube wir müssen dann noch in die Stadt. Aber nicht jetzt sofort würde ich meinen.

4 282

Montag, 12. Januar 2015, 22:09

Athon ließ sich wieder in den Sessel plumpsen und nahm ein Stück belegtes Brot, schenkte sich etwas Wein in den Kelch ein und sah in das Feuer.
"In der Tat. Das Land wird immer unbewohnter. Neue Zeitalter brechen an und ich komme mir vor wie ein Relikt, welches in Vergessenheit geraten sollte. Und doch bin ich hier, lebendig wie eh und je...Verrückt, wie schnell sich die Zeit wandelt."

Erverfiel in ein kurzes Schweigen...Er dachte nach. Es gab Gründe warum er wieder zurück gekommen war. Dieser befand sich in seiner Innentasche im Umhang.

"In der tat können wir nochmal in die Taverne gehen. In ruhe in Gesellschaft, sofern welche vorhanden ist, ein Met zutrinken. Etwas Entspannung wird in diesen Tagen gut tun."
Er nahm einen Bissen, spülte ihn mit einem Schluck Wein herunter und ergriff dann wieder das Wort.

"Ich habe etwas, was wir danach machen können. Doch darüber mehr, wenn die Zeit reif ist. Ich muss mir zuerst noch einige Gedanken darüber machen...."

Er blickte vom Feuer wieder auf und betrachtete die beiden.
"ich bin wirklich froh, dass ihr wieder da seid."
Verloren in der Dunkelheit...


snickers

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4 283

Donnerstag, 15. Januar 2015, 12:19

Die Worte seines Wolfsbruders lassen ihn nachdenken und er stimmt ihm nickend zu.

Du triffst deine Worte gut mein Freund... Relikte einer anderen Welt waren wir aber schon immer irgendwie.

Auch er füllt sich ein Glas mit Rotwein, erhebt es zum Prost gen Athon und führt es seinen Lippen zu. Er nippte mehr als das er einen Schluck davon trinkt.

Ewig ist es her dass ich Zeit hatte solch einen Tropfen zu genießen.

Der Gedanke lässt ihn verträumt lächeln und er lauscht den weiteren Worten seines Gildenbruders und Freundes.
Doch diesmal bringen dessen Worte eine fragende Mimik in sein Gesicht.

Hast du was auf dem Herzen bei dem wir dir weiterhelfen können? Wenn wir dir helfen können lass es uns wissen!



Die Tage vergingen und die Welt drehte sich weiter. Die wiedergefundenen Freunde tranken und speisten, sie ruhten des Nachts und taten ihre Arbeit des Tages wie sie es gewohnt waren.
Der Alltag hielt Eintritt in die Burg und füllte sie wieder mit Leben.

Es kam der Tag an dem er morgens aufwachte und durch das Fenster in den trüben kalten Tag schaute… die Nachtruhe war miserabel und an diesem Morgen war er mehr als muffig.
Nach einem kurzen Frühstück machte er sich auf in die Stadt.
Seinen Freunden hinterließ er eine Botschaft
„Werte Freunde,
ich muss in die Stadt um ein paar Sachen zu erledigen. Vermutlich werde ich für diese Zeit in der Taverne unterkommen. Falls ihr mich dringend braucht hinterlasst dort eine Nachricht für mich…. Oder sucht mich einfach dort auf.
In Gedanken und Herzen bei Euch
DT“


Er zog seinen Mantel eng um sich, richtet seinen Schal und macht sich auf den Weg in die Stadt.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »JackCo« (1. März 2016, 16:41)


4 284

Montag, 8. Februar 2016, 03:03

* Die Standuhr im Kaminzimmer tickte laut im Raum vor sich hin, während der Kamin das Zimmer mit seinem Feuer durch Wärme erfreute. Der Schein des Feuers tauchte de Raum in ein mystisches Licht. In einem der Sessel saß eine groß gewachsene Gestalt, die verträumt in die Holzscheite blickte. Seine Gedanken kreisten um das erlebte und um die aktuelle Situation. Wieder einmal war alles vergangen und die Zeit lief einfach so an ihm vorbei. Seine Lenze flogen einfach so dahin und er fragte sich regelmäßig nach dem Sinn des Lebens. Allmehlig wusste er nicht einfach mal, für was er eigentlich noch hier war. Die Zeit flog so dahin, die Freunde kamen und gingen wie in einer fernen Welt. Doch irgendetwas hielt ihn noch immer in dieser Burg hier, die kaum noch Menschen beherbergte. Einzig und eiklein sein Bruder Stickers hielt mit ihm die Stellung. Er wurde alt und seine Zeit kam eventuell allmählich, um diese Welt zu verlassen. Doch darüber musste er sich noch einige Gedanken machen.
Vielleicht war es erst mal an der Zeit wieder die Gegenden und das Volk um Gondel zu ersuchen bevor er diese Welt verlässt.
Athon stieg deshalb aus dem Sessel, verließ den warmen Raum und begab sich zu den heißen Quellen oberhalb des Schlosses, in denen er vor sehr sehr langer Zeit das letzte mal gebadet hatte.
Dort angekommen, entledigte er sich seiner Schwerter und dem Umhang und stieg langsam den Beinen voran in das warme Wasser. Die Dampfschwaden stiegen in der Nacht über dem Wasser langsam empor. Bis zum Hals versank er im Wasser und setzte sich auf einen Felsen, lehnte den Kopf an dessen Rand an und versank wieder in seinen Gedanken.*
Verloren in der Dunkelheit...


Snickers

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4 285

Freitag, 17. Juni 2016, 11:02

Bei den Ländereien der Gilde angekommen schleicht er sich über Trampelpfade bis ins Innere der Burg
Ohne den Blick in weitere Räume zu werfen geht er geradewegs in sein Gemach, dort öffnet er seinen Kleiderschrank. Sämtliche Kleidung wirft er achtlos auf sein Bett, einige von ihnen packte er in einen reisefähigen Sack.
Aus einem Geheimfach seines Nachttisches entnimmt er einen Ring der an einem feinen Lederriemchen hängt…seine Faust umschließt diesen fest.
Nachdem seine Abreisevorkehrungen getroffen waren hielt er beim Hinausgehen am Gemach der Lady an. Sein Blick fällt auf den Türgriff…so sehr auch sein Herz diesen öffnen wollte, so sehr sagte auch sein Verstand „Nein“ und zwingt ihn zum Weitergehen.
Aus den Stallungen nimmt er sich ein Pferd, dessen Trap ihn aus dem Lande Gondals führt