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Donnerstag, 12. Juli 2018, 10:49

Bevor mir eine erneute Endschuldigung über meine Lippen rutscht, presse ich sie auf einander. Ich fühlte mich jedoch n icht wirklich besser. Ich fühlte mich dumm und irgendwie machte es das auch nicht besser, das Luzifer versuchte mich aufzumuntern.

Ja, aber... sicher haben andere nicht ganz von vorne begonnen, als sie hier her kahmen und wenn waren sie sicher jünger als ich.

Meine Lippen pressen sich aufeinander und ich knabber daran herum, weil ich Nervös wurde. Kaum bietet Luzifer mir ein Glas Saft an, nicke ich und hole mir selber eines. Jedoch betrachte ich mit einem leichten lächeln das schwebende Glas.

Als Luzifer beginnt mit der Geschichte anzufangen, versuche ich mir die für mich wichtigsten Punkte aufzuschreiben. Ab und an frage ich etwas nach, weil ich es nicht verstanden hatte, oder nicht schnell genug mit dem Schreiben war. Manch ein Buchstabe war noch etwas schief und das d und b verwechselte ich noch öfter . Doch als die Uhr läutete , war viel in meinen Notizen, die ich später noch einmal in reinform bringen wollte, wenn ich dazu kahm. Ich hatte mehrere kleine festere Hefte in meinem Pult entdeckt. In einem davon übte ich die Buchstaben in mehreren Varianten. Dieses hatte ich jedoch nicht bei mir, das ich es nicht für wichtig hielt.

Als mir Luzifer einge andere feste Hefte reichte, nahm ich sie mit einem Nicken entgegen. Ich sah mir die Embleme an und faste sacht darüber. Die Embleme waren eingestanzt und es roch licht nach Leder. Ob es Kunst leder war, vermochte ich nicht zu sagen. Bei der Erwähnung Umuguls , wurde meine Nasenspitze etwas grün. Ich hatte zwar mittlerweile mich daran gewöhnt, das der Riese mich mehr oder weniger umgab, doch konnte ich mir nicht vorstellen wie der Unterricht mit ihm werden sollte.

Ich legte die Bücher in die Tasche und suchte auch meine restlichen Sachen zusammen.

  • »Luzifer« ist männlich

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342

Freitag, 13. Juli 2018, 07:18

Ich beginne mich daran zu machen, die Karten wieder zusammen zu rollen und die alten Bücher aufeinander zu stapeln um sie anschließend in den Regalen wieder zu verräumen.

Mit den Rollen unter den Arm geklemmt, gehe ich in einen gesonderten Raum wo alle Karten gelagert werden und suche nach dem Stauraum aus dem ich diese genommen hatte.
Zurück bei Charlotte, nehme ich mein halbleeres Glas aus der Luft und trinke die restlichen Schlucke aus, ehe ich es auf den Tisch neben der Karaffe stelle und die Bücher aufnehme. Bevor ich auch die in die Regale zurück stelle, wende ich mich noch einmal kurz an Charlotte, die bereits mit ihrem Rucksack in Richtung Treppe gegangen ist.

Zum Mittagessen treffen wir uns im Speisesaal. Das gilt auch für das Lernen der richtigen Etikette zu Tisch.

Ich warte noch kurz darauf eine Antwort von der Frau zu erhalten und gehe anschließend zu einem der hinteren Regale in der Bibliothek in dem ich alle Historik-relevante Bücher aufbewahre.

Als auch das erledigt ist, stemme ich meine Hände auf meine Hüften und schaue mir die Buchrücken in den Regalen an. Für den Rest der Woche, würden wir keine solchen Bücher, oder andere Dokumente dergleichen, benötigen, dafür wäre es geschickt, einige Texte bezüglich Redekunst und Etikette heraus zu suchen.

Wenn ich doch nur wüsste wo ich diese Bücher hingebracht habe,...

Ich weiß, dass ich einige Kurzgeschichten die sich speziell mit Redekunst auseinandersetzen hier irgendwo herum liegen habe, aber mir fällt beim besten willen nicht mehr ein wo genau.
Nach einer viertel Stunde ergebnislosen Suchens, seufze ich auf und gehe zum Studierbereich zurück in dem ich die Karaffe und die zwei Gläser in die Hände nehme und via Portal in die Küche gehe.
Dort stelle ich alles auf einen Tisch und beschließe zum See zu gehen um den Baum wieder zu heilen und die Schnapsflasche zu holen.

343

Freitag, 13. Juli 2018, 23:09

Wie ihr wünscht.

Ich nicke und begebe mich hinaus.Zum einen war ich unendlich erleichtert Luzifers Geschichte entkommen zu sein, denn ich fand es öde und langweilig. Zum anderen war ich froh das ich es immerhin eine kurze weile geschafft hatte, mich auf etwas anderes als ihn zu konzentrieren. Mit eiligen Schritten begab ich mich dorthin, wo ich Ora vermute. Natürlich kommme ich zu spät, da ich quasi einen Nahtlosen Unterrichtsplan hatte, ohne eine Pause um zum nächsten Unterricht die nötige Zeit zu haben, um dort hin zu gelangen.

Endschuldigt meine Verspätung, Meister Luzifer hat bis zum Glockenschlag Geschichte durchgenommen. Kann ich meine Sachen hier ablegen?

Ich frage nach und deute auf einen niedrig aussehenden Tisch, der sicherlich etwas anders war. Aber ich sah es als kleines Tischlein. Mehr oder weniger nicht abwartend , aber langsam lege ich die tasche hin, bereit sie sofort wieder weg zu nehmen. Dann entnehme ich der Tasche einige meiner Blätter , da ich nur Sachen in reinschrift in die für mich wertfollen Hefte schreiben wollte .

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344

Gestern, 01:14

Ora blickt von einigen Dokumenten hoch als Charlotte in das Zollhaus kommt und sich sofort für die Verspätung entschuldigt.

Das ist doch kein Problem? Jeder weiß, dass es Zeit braucht um von A nach B zu kommen. Keiner erwartet von Euch auf den Punkt genau beim nächsten Unterricht zu sein, das wäre doch lächerlich!


Als der Mensch die Tasche auf einen der niedrigen Tische geben will, deutet die große Ork-Frau darauf die Tasche ihr auszuhändigen.

Eure Gegenstände stellt ihr bitte immer hier hinter der Theke ab, sonst könnte es leicht sein, dass die Lieferanten glauben es gehört ebenfalls irgendwohin transportiert.

Man erkennt ein amüsiertes Lächeln auf dem Gesicht der Ork was bei diesen etwas eigenartig ausschaut wegen den Hauern die unten heraus ragen.

Die Tasche neben die von Ora gestellt, tretet sie hinter dem Tresen hervor.
Ich glaube wir werden uns sehr gut verstehen wir zwei.
und während sie zur offenen Tür die ins Lager führt geht, meint sie weiter
Ich habe mich schon den ganzen Tag darauf gefreut Euch bei mir zu haben. Es wurde einmal wieder Zeit eine andere Frau hier zu haben. Meister Luzifer hatte in den letzten Jahren nur männliche Schützlinge.

Bei der Tür bleibt sie stehen und schaut zu Charlotte.

Kommt, ich zeige Euch den Ort wo wir die meiste Zeit verbringen werden.

Oragub wartet bis Charlotte durch die Tür gegangen ist und geht hinter ihr her.
Von außen hätte man niemals geglaubt wie groß dieses Lagerhaus überhaupt ist.
Die Gänge zwischen den riesigen Regalen schienen unendlich lange zu sein und alles war voll gerammelt mit Kisten, Möbeln, Stoffen und was man sich so vorstellen kann.



Ob des überraschten Blickes der Frau muss die Ork etwas lachen und stemmt ihre Hände an die Hüften.

Was Meister Luzifer glaube ich nicht erwähnt hat als er Euch das letzte Mal hier her brachte ist, dass wir hier nicht nur unsere Güter lagern. Zirka 70% stammt von anderen Leuten die uns für den Stauraum und die Handhabung bezahlen...
, Ora stellt sich neben Charlotte und legt eine Hand auf ihre Schulter.
... was nur eine der einigen Erwerbsarten von Vaalenwald ist.

345

Gestern, 12:21

Ich schaue hinter den Tresen und nicke.

Gut, das werde ich mir merken.

Im weiteren höre ich Ora zu und auch ich lächle.

Ich hoffe sehr das wir gut zurecht kommen. Ich wusste gar nicht das es auch ungezogene Männliche Wesen gibt, die man zu Meister Luzifer schickt. Vielleicht sollte ich meinen Onkel hier her schicken, wenn ich meinen Besitz ....

Mitten im Satz höre ich auf und schaue mit sperrangelweitem Mund den riesigen Lagerraum an.

Wahnsinn... das ist... der Hammer. Wie... welches System verwendest du um hier die Übersicht zu behalten? Und... ich mein, du bist hier doch sicher nicht ganz allein... oder doch?

Ich lächle die Ork Dame an und meine dann.

Wenn du die einzigste hier bist.. kann man dich abwerben?


Ich strecke frech die Zunge raus und schaue dann wieder in den Lagerraum.

Das ist... Fantastisch.

Mehr oder weniger nicke ich zu ihren Worten.

Natürlich, man kann von hier aus sicher auch seine Waren weiter schicken.

Ein Überlegender Ausdruck erscheint auf meinen Gesicht.

Leitet ihr auch Transporte weiter? Also wenn ich jetzt etwas zwischen lagern müsste, weil es die weite Reise nicht in einem rutsch überstehen würde... macht ihr eine Zwischenlagerung?

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346

Heute, 11:27

Der Ork-Frau blüht richtig das Herz auf als Charlotte solch eine Begeisterung zeigt und hofft, dass das so bleibt.

Wie schon gesagt, die meisten Dinge hier sind nur vorübergehend da, wir haben dafür eigene Abteile die farblich und numerisch markiert sind.
Ora zeigt zu einigen Reihen von Regalen (ausgehend von rechts), die gelb und mit Nummern markiert waren.
Wir verlangen für den Stauraum von "normalen" Gütern nicht viel, im Schnitt 5 bis 30 Prozent weniger als andere die überhaupt so viel Platz haben, dafür haben wir immer Kunden die unsere Dienste annehmen und wir dadurch ein stabiles Einkommen haben.

Die große Orsimer geht mit Charlotte zu der langen Reihe und zeigt hier und da die verschiedensten Arten, wie man die recht stabilen Sachen aufbewahrt damit sie nicht kaputt werden, den ganzen breiten Gang hinab bis sie bei einem weitern Gang (der quer zu diesem verläuft) stehen bleiben. Die Regale die hinter den Gelben kommen, waren mit einer anderen Farbe markiert.
Die Sachen in diesen Regalen sind mit leicht zerbrechlichen Gegenständen gefüllt, doch auch für die verlangt Luzifer nicht mehr als für die Teppiche, Holztische und Fässer die in den gelben Regalen stehen. Aber auch die sind nur für eine bestimmte Zeit hier.
Dem querverlaufenden Gang zur linken Schulter folgend, kommen die Damen an etlichen weiteren Regalen, die alle in verschiedensten Farben und natürlich Nummern markiert sind, vorbei.
Ganz hinten im Lager, und an den Enden der Gänge sind Tore die nach draußen zu großen Plätzen führen, das sind die verschiedenen Verladestationen die auch mit großen Ziffern und Farben markiert wurden. Wie wir fest gestellt haben, tun sich manche Leute mit Farben leichter. Das Lager ist zur Hälfte außerhalb der Palastmauer damit Kunden die etwas abholen oder her bringen nicht den Vorhof blockieren und auch mehr Platz haben für ihre Ein- und Ausladetätigkeiten. Unsere eigenen Sachen sind auf der Innenseite der Palastmauern gelagert, ein klar sichtbarer Streifen auf dem Boden "trennt" so das Lager anstelle einer dicken hinderlichen Mauer. Die Tore dort führen natürlich zum Hauptweg der zur Schmiede, Werkstatt, Garten und so weiter führt.

Den Gang den sie folgen war ziemlich lang und sie brauchte etliche Minuten bis Oragub schließlich bei einer Tür stehen bleibt die in einen großen Käfig führt.
Dieser Teil des Lagers ist mit einem grobmaschigen Gitter abgetrennt das ein sehr leichtes, blaues Leuchten von sich zu geben scheint. Etwas das Charlotte bereits gesehen hatte in Anuruyns Haus, wenn auch etwas anders verarbeitet.
Alles was hinter dem Gitter liegt und steht, ist magisch,...
, Ora wendet den Blick von Charlotte zur Tür die aus dem selben Metall geschaffen wurde und zieht ihren Ring aus, den sie am linken Mittelfinger zu tragen pflegt.


(Bild von uesp.net, Skyrim: Jewellery)

Vorsichtig hält sie das Schmuckstück aus Gold und veredeltem Aetherium fest und schiebt es in das dafür gemachte Schloss, das mit einem "klack" aufspringt. Während sie sich den Ring wieder anzieht, fügt sie noch hinzu.
... und vieles davon ist sehr gefährlich.
Ora öffnet die Tür und lässt Charlotte vorgehen, ehe sie ihr folgt und hinter sich die Tür wieder sorgfältig verschließt.
Die Regale hier, waren nicht mit losen Gegenständen gefüllt, sondern mit stabilen Holzkisten die, bei näherer Betrachtung, detaillierteste Bezeichnungen darauf stehen haben und mit meinem eingebrannten Siegel versehen sind.

Wie Ihr Euch sicher vorstellen könnt, sind die Preise für so eine Lagerung wesentlich anders als die von den gewöhnlichen Gegenständen. Wir mussten scharfe Vorsichtsmaßnahmen anwenden damit garantiert ist, dass keines der magischen Dinge die anderen magischen Sachen befällt oder gar auf normales Zeug überspringt. Wie Ihr sehen könnt, hat Thror den Käfig und die Tür aus diesem aetherischem Zwergenmetall angefertigt. Nur ich und Meister Luzifer haben einen Schlüssel zu diesem Bereich. Ich diesen Ring und Luzifer sein Siegel das er ständig um den Hals trägt.
, sie schmunzelt etwas.
Mit dem Ding kann er glaube ich sowieso alles aufschließen wie mir scheint.
Es braucht ein wenig bis sie sich wieder eingekriegt hat.
Schaut Euch sorgfältig um wenn Ihr wollt, denn das wird wahrscheinlich das einzige Mal sein, dass Ihr hier hinein geht.

347

Heute, 12:21

Ich war still und hörte Ora gut zu. Kurz bevor wir den Lagerraum richtig betraten flitze ich noch schnell zu meinen Unterlagen und holte etwas zum schreiben .
Dannach lief ich mit Ora durch die Lagerhalle und konnte nur staunen.

Machst du das alles allein?

Irgendwie schien die Orkfrau diese Frage vorher nicht mitbekommen zu haben. Aber sie schien mir sinnvoll .
Weiter ging es und wir kahmen in einen seperaten Bereich.

Dieser gesicherte Bereich lies mir die Nackenhaare zu Berge stehen und ich fühlte mich unbehaglich.

Nein, nicht nötig .. ehrlich gesagt fühle ich mich hier nicht sehr wohl. Ich bin eine Chatastrophe.

Ich lächle gequält und drehe mich zum ausgang. Nur schnell raus hier.
Doch Ora steht hinter mir, so das ich erschrocken zurückpralle , da ich sonst Ora verutlich wehgetahn hätte.

Und wie soll es anderst sein, ich knalle mit den Rücken gegen eines der Regale.