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Dienstag, 14. August 2018, 08:14

Mir läuft der Schweis und ich versuche möglichst alles genauso umzusetzen, wie es mir gezeigt oder gesagt wird.
Das Gespräch über etwaige Götter war zwar interesannt , aber für mich funktionierte das einfach nicht.
Als Luzifer auf seine Uhr schaut blicke ich ebenfals kurz auf den Sonnenstand .

Ob ich mich wohl kurz frisch machen konnte vor dem nächsten training mit Ninus?
Dann konzentriere ich mich wieder auf Umugul. Immerhin hatten wir noch eine Stunde .
Da wir erst beim nächsten mal genauer arbeiten würden, zeigte mir der Ork noch den ein oder anderen weg, einen Gegner zu Boden zu bekommen.
Dann war die Stunde auch vorbei.

Ich eielte zurück zum Herrenhasu und begab mich unter die Dusche , sowie ich andere Kleidung wählte .
Dann begab ich mich hinaus zu Ninus.
Freudestrahlend stand er schon vor dem Labyrinth und wir begrüßten uns.

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382

Freitag, 17. August 2018, 21:41

Nach dem Unterricht mit Umugul, eilt Charlotte sofort in ihre Gemächer und ich mache mich auf zum Labor um mit Veldrin zu sprechen.

Ich runzle die Stirn, als ich sie nicht vor einem der Tische sehe und gehe zur Tür, die ins Reptilienhaus führt.
Veldrin war gerade dabei eine der Kobras zu melken ehe sie die Schlange wieder in ihr Terrarium bringt und sich dabei an mich wendet.

Was braucht Ihr?

Mein Blick gleitet über die großen Glaskästen die für jede einzelne der Serpente individuell ihrer Herkunft eingerichtet wurde.

Die Y'ffre sind da.
, ich schaue der Dunmer in die Augen.
So wie es ausschaut, sind sie bereits auf der Brücke.

Meine Schultern verspannen sich und ich eile aus dem Labor mit Veldrin die mir hinterher eilt nachdem sie die Schiebetür des Terrariums und die Tür in den Raum abgesperrt hat.
Professionell wie sie ist, lässt sie sich nicht die Zeit nehmen den Laborkittel an den Hacken zu hängen und ihren feinen Mantel, der das Ensemble komplettiert, anlegt ehe wir zum Tor weiter gehen.

Wir standen unter dem Torbogen und konnten die Gruppe bereits von weitem sehen.
Keiner von uns gibt auch nur einen Laut von sich während wir geduldig darauf warten bis sie bei uns angekommen und von ihren Reittieren abgestiegen sind.
Veldrin verspannt sich automatisch obgleich es absolut ihrer Natur widerspricht und auch ich merke, dass ich nicht so locker bin wie ich es eigentlich gerne hätte.

Die herablassenden und misstrauischen Augen einiger der Bosmer lässt mich meine Kiefermuskeln anspannen und ich hebe meinen Kopf.
Willkommen.

Alle verbeugen sich tief wie es Waldelfen gelehrt wird sobald sie es mit jemandem meines Ranges zu tun haben und Degedir, die Anführerin, tretet aus der symmetrischen Aufstellung heraus.
Kurz überfliege ich die Köpfe um zu sehen ob jemand fehlt, doch dem war nicht so.
Fürst Luzifer. Wir haben Neuigkeiten über den Auftrag für den Ihr uns angeheuert habt.

Degedir haltet eine Hand zur Seite aus und eine ihrer Ranger legt ihr sogleich einen runden Behälter in die Hand.
Durch einen äußerst strickten Vertrag, der nicht unbedingt mich, aber jeden einzelnen Bewohner dieses Plateaus schützen soll, haben ich und König Athay Vindisi (der momentane Herrscher über Silvenar, die Heimat der Bosmer) verhandelt, dass die Y'ffre sich meinen Regeln und Anweisungen zu unterwerfen haben, solange sie in meinem Reich sind wobei sie selbst, keinen Fuß darauf setzen dürfen insofern ich es ihnen nicht ausdrücklich erlaube und ihnen somit so etwas wie Diplomatische Immunität nicht gewehrt wird. Die Brücke durften sie selbstverständlich frei betreten wenn es ihnen beliebte, doch auch hier galten meine Regeln.
Ich strecke meine Hand aus um Degedir zu zeigen, dass sie sich mir nähern darf was sie sogleich macht.
Die kleine Frau legt die Rolle in meine Hand, ich einen Pass (mit dem sie wie gewohnt die Bezahlung von Oragub holen gehen kann) in die ihrige und ich warte bis sie sich wieder an die Spitze der Gruppe gestellt hat, ehe ich den Gegenstand begutachte.
Das Holz aus dem der Zylinder gemacht war, ist von dunkelbrauner Farbe und hat äußerst exotische Symbole und Figuren eingraviert. Hier und da waren kleine bunte Steine eingelegt und mit einem Harz versiegelt, damit sie nicht heraus fallen.
Ich versuche mir meine Verwunderung nicht anmerken zu lassen und öffne den Behälter in dem ich ihn in der Mitte beginne aufzudrehen.
Im Inneren war ein zusammengerolltes Stück Papier aus ungebleichten Pflanzenfasern geschöpft. Die Kanten waren fasrig und das Papier fühlt sich rau an.
Sorgfältig entrolle ich das Dokument und beginne die Zeilen, die in pīʻāpā geschrieben wurden, zu lesen.
Mit freudiger Überraschung stelle ich fest, dass dies eine Einwilligung des neuen Lehrers für Charlotte ist. Wohl besser gesagt, Lehrerin. Nina Kalea würde sich sehr freuen, mein Schützling bei der Entdeckung ihrer Fähigkeiten zu unterstützen. Sie schrieb auch, dass sie sofort alles vorbereiten wird um die weite Reise nach Vaalenwald anzunehmen, was auch erklärt, warum alles so hastig geschrieben wurde. Ich schaue überall auf dem Papier wo kein Datum zu finden ist und richte mich an Degedir.

Wann habt Ihr das bekommen?

Die Bosmer unterhaltet sich leise mit einem der anderen Ranger der ihr ein weiteres Dokument gegeben zu haben scheint, und dreht sich zu mir.

Einen Tag nachdem Eure Botenchefin uns die Aufträge ausgehändigt hat.

Die Frage, wie sie so unrealistisch schnell zur Heimat von Nina gekommen sind, brennt in mir, doch weiß ich, dass ich darauf keine Antwort erhalten werde. Doch meines Wissens nach, haben die Waldelfen gute Verhältnisse mit den Hochelfen, die äußerst starker Magie mächtig sind. Höchstwahrscheinlich haben diese die Y'ffre in die weiter entlegenen Orte teleportiert um erhebliche Zeit zu sparen.
Nina Kalea wird diesen Luxus nicht haben, und wahrscheinlich würde sie das auch gar nicht wollen.
, geht es durch meinen Kopf ehe ich mich wieder an Degedir richte.
Da ihr noch nicht verschwunden seid, nehme ich an, dass dies
, ich deute mit einer Kopfbewegung in ihre Hände,
ebenso für mich bestimmt ist?

Degedir blickt mir eisern in die Augen und übergibt mir den Brief.
Das Siegel war aus silbernem Wachs, dass das Symbol des Ratshauses von Silvenar eingedrückt hatte. Mit ungutem Gefühl breche ich dieses entzwei und werfe Degedir noch einmal einen kurzen Blick zu ehe ich die filigran verfassten Zeilen lese.
Mit jedem weiteren Wort, steigt eine gewisse Wut in mir auf und ich beherrsche mich, das rechtliche Dokument nicht in meiner Faust zu verbrennen.

Der Brief war eine Aufforderung für Anuruyn nach Silvenar zu kommen und vor dem Gericht auszusagen über etwaige "neue" Fragen die mit dem Ereignis zu tun haben, weshalb sie dazumal aus dem Land geworfen wurde. In meinem Zorn war die Möglichkeit neuer Fragen nur ein schlechter Vorwand um Anuruyn in dieses vermaledeite Land zurück zu bringen wo sie Freiwild für jeden Kopfgeldjäger und den Y'ffren wäre.

Wisst Ihr was in dem Brief steht?

Mit einem kalten Blick betrachte ich Degedir, die nur ausdruckslos nickt.
Dann wisst Ihr sicher auch wie lächerlich das ist!

Meine Stimme war lauter als beabsichtigt woraufhin Veldrin vor tretet und sich an die Anführerin richtet.

Was für Fragen sind das?

Keine Antwort.

Die Dunmer hebt ihren Kopf und atmet hörbar ein.
Dies ist keine gesetzliche Vorladung. Dies ist lediglich eine Aufforderung die, wenn keine akzeptablen Gründe genannt werden, von Anuruyn Tathar abgelehnt werden kann!

In dem Gesicht der Waldelfe kann man flüchtig Überraschung erkennen. Damit hatte sie wohl nicht gerechnet, dass Anuruyn einfach auch "Nein" sagen kann. Das Gefühl, dass da mehr als "nur" die Lösung dieses Falles dahinter steckt wird größer und ich beginne mir sicher zu sein, dass die Y'ffre ihre Finger tiefer im Spiel haben.

Nun?!
, meine ich harsch.
Klarer Widerwillen leuchtet in Degedirs Augen auf, doch nach einigen Momenten gibt sie eine Antwort.
Der Hohe Rat möchte Fragen direkt an,... sie,... richten da neue Augenzeugen aufgetaucht sind die behaupten, Tathar zu kennen.

Nicht gut genug.
, gebe ich bedrohlich zur Antwort.
Ich werde mich mit Anuruyn besprechen. Entweder werden wir zum angekündigten Termin vor Ort sein,... oder auch nicht,...
, ich blicke noch einmal auf das Dokument.
Wir werden sehen.

Ich atme aus und drehe mich um, bereit zu gehen.
Ihr verschwindet besser,... ehe ich die Wahrheit aus Euch heraus quetsche.
, den letzten Teil knurre ich leise vor mich hin während ich mit Veldrin, die der Gruppe noch einen mahnenden Blick zugeworfen hat, zurück zum Anwesen gehe.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Luzifer« (18. August 2018, 01:34)


383

Gestern, 15:57

Da ich bereits bei Ninus war , habe ich die Y´ffre nicht gesehen.
Wohl aber habe ich bemerckt das irgendwie alle angespannt waren.
Da ich Ninus als meinen Freund betrachtete , sah ich ihn an.

Ninus... ist heute... etwas besonderes oder so?
Mir scheinen alle angespant zu sein.

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384

Gestern, 17:28

Während sie zwischen den Rosenhecken hindurch gehen und Charlotte fragt was los ist, schaut Ninus sie von der Seite aus an.
Es ist wegen den Leuten die Meister Luzifer angeheuert hat um nach einem passenden Lehrer für Euch zu suchen.
, der gutmütige Riese gibt undefinierbare Geräusche von sich als er überlegt, wie er seine nächsten Worte formulieren soll.
Nun,... ahm,.... tja,.... das,... das Verhältnis zwischen den Y'ffre, eine Ranger-Elite-Gruppe bestehend ausschließlich aus Bosmer, und dem Fürstentum Vaalenwald ist etwas,... kompliziert.


Während der Minotaur mit Charlotte im Labyrinth ist, mache ich mich mit Veldrin auf den Weg zu ihrem Haus.
Als Veldrin die Tür aufmacht, steht Anuruyn in der Eingangshalle in der sie seit dem frühen Morgen auf und ab geht wie ein Tiger im Käfig.
Die Waldelfe bleibt abrupt stehen und schaut uns beide mit einem äußerst besorgtem Gesichtsausdruck an.
Es gibt ein Problem, stimmts?

Die Dunmer und ich wechseln einen kurzen Blick miteinander ehe wir vollends hinein gehen und die Tür hinter uns schließen.

Wir haben uns im Wohnzimmer einquartiert indem ich in einem Sessel sitze und Anuruyn mir gegenüber auf dem breiten Sofa während ihre Gattin uns etwas zu Trinken und Gebäck besorgt.
Die Waldläuferin haltet das Schreiben aus ihrer Heimat in ihren verkrampften Händen.
Bei jedem einzelnen Wort schien immer mehr Farbe aus ihrem Gesicht gewichen zu sein bis sie ihre Augen schlussendlich vom Papier hebt und mich anschaut. In denen war pure Angst zu erkennen, etwas, dass ich seit ihrer Ankunft in meinem Anwesen nicht mehr gesehen habe.
Die Elfe vor mir fürchtet um ihr Leben was sich mehr als nur deutlich in ihrem Gesicht wiederspiegelt.
Veldrin erging es nicht besser. Sie stellt das Tablett mit Kaffee und Keksen auf den Kaffeetisch und setzt sich neben ihrer Frau hin, der sie sanft einen Arm umlegt und etwas streichelt.

Als sie sich halbwegs wieder gesammelt zu haben scheint, meint sie mit einer zitternden Stimme.
Was passiert jetzt?

Ich halte meine Tasse in meiner Rechten während mein Ellenbogen auf der Armlehne ruht und schaue durch beide Damen hindurch.
Nach einigen Momenten atme ich ein.
Als erstes ist es wichtig zu wissen, von welchen Leuten hier die Rede ist. Hast du irgendeine Ahnung wer diese Leute sein könnten?

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Gestern, 20:48

Ich laufe gemütlich neben den Riesen her .

Das verstehe ich nicht ganz... wenn die Bezihung so schwierig sind... muss man sie den ... hm Pflegen?
Ich meine manchmal ist es besser eine schlechte als keine Beziehung zu haben, aber... ist es her auch der Fall?


Meine Stirn legt sich in Falten wärend ich nachdenke.
So etwas würde mir wohl auch wiederfahren und ich musste versuchen wie eine Herrin zu denken die ihr Land und ihre Menschen schützen will.

War denn Anuruyn nicht auch eine Bosmer?


Denke ich laut nach, sehe dabei aber nicht den Minotaurus an.