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401

Samstag, 8. September 2018, 07:51

Als Luzifer auftaucht, bekomme ich ihn erst mit, als er mich anspricht. Ich springe förmlich einen Satz und starre ihn an.

HIMMEL.Meister Luzifer, schleicht euch doch nicht so an.

Mein Herz schlägt vor lauter Schreck heftig und ich brauche einen Moment um es zu beruhigen.

Zeit ... oh... Ich habe noch gar nichts gegessen.


Wärend ich dies sage knurrt mir vehement der Magen, doch beuge ich mich wieder über die Bücher.

Nun, wir suchen eine Möglichkeit meinem Onkel das herrunterwirtschaften meines Besitzes zu vergällen. Und den Verkauf oder die Misshandlung meines Pferdes zu verbieten.

Dann schaut sie ihn wieder an.

Ich weiß das mein Onkel absichtlich den Besitz schlecht dastehen lässt und ... wie sagte Ora... Misswirtschaft betreibt?!
Desweiteren habe ich einen Brief meiner Mutter , in dem klar hervorgeht das das Gut an mich übergehen soll, sobald ich alt genug bin, sowie das mir der Zuchthengst Hidalgo gehört.
Ich habe mich nie getraut diesen Brief meinen Onkel zu geben, da ich die befürchtung habe, das er ihn vernichtet.
Ora meinte das sie vielleicht helfen kann, wenn wir die Gesetze genauer kennen, also.. versuche ich zu verstehen was da steht .

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402

Dienstag, 11. September 2018, 17:32

Ich runzle meine Stirn und hebe eines der Bücher vom Stapel.
Zu verhindern, dass Euer Onkel mit Eurem Gut schlecht umgeht wird schwierig.
, ich lege das Buch vor mich hin nachdem ich den Titel gelesen habe.
Aber ihm Euer Pferd weg zu nehmen, das sollte kein Problem sein. Gebt mir den Brief.
Ich strecke meine Hand aus und warte bis Charlotte ihn aus der Tasche gezogen und ihn mir gegeben hat und streiche das Papier etwas glatt auf dem Tisch.

Bei der letzten Zeile angekommen blicke ich zu der jungen Frau.
Obwohl dies als Testament gelten kann, sofern nicht ein echtes aufgesetzt wurde, könnten wir dennoch Probleme bekommen. Graf Aponte könnte behaupten, dass Ihr diesen Brief geschrieben habt und dass Ihr noch nicht soweit seit einen Hof zu führen. Er würde auch mit Sicherheit behaupten, dass er Euch deshalb hier her gebracht hat um dies zu lernen was ihm absolut niemand abstreiten würde.

Ich richte mich von meiner gebückten Haltung auf und lasse meine Hände dabei über das Holz des Tisches streichen.
Das Pferd, können wir aber beschaffen,...
, mein Ton klingt sonderbar und veranlasst Oragub und Ninus sich gegenseitig anzuschauen.
Ihr meint "auf mehreren Wegen",.. nicht?

Die Orkfrau hebt ihre Augenbraue und verschränkt ihre Arme vor ihrer Brust. Mein Blick geht zu ihr und ich nicke.
Das "Problem" ist nur, dass wir schnell handeln müssen.

Mit einer ausladenden Handbewegung erschaffe ich ein Portal, das von blauen Flammen umgeben ist. In diesem sieht man Anuruyn und Veldrin die nach wie vor in der Villa sitzen und uns überrascht anschauen.
Ich richte mich an die Drow.
Deine Künste sind gefragt.

Beide Damen stellen ihre Tassen nieder und kommen durch das Portal in die Bibliothek.
Nachdem sie alle anwesenden gegrüßt hatten schauen sie mich abwartend an.
Kurz erkläre ich worum es geht und man erkennt ein Gefühl von Widerwillen in ihren Gesichtern. Ninus fasst jegliche Art von Gefühlen sehr schnell auf doch Ora kommt ihm zuvor.
Ihr wirkt ja nicht gerade begeistert.

Anuruyn rollt ihre Augen und schiebt die Hände in die Hosentaschen während ihre Gattin etwas betroffen zu ihr schaut.
Es hat nichts damit zu tun, dass wir keine "Lust" darauf hätten. Es ist nur,...
, sie stockt etwas um nach den richtigen Worten zu suchen.
Es ist nur, dass die Y'ffre einen Brief vom Silvenarischen Gericht mit gebracht haben und Anuruyn zu einer neuen Verhandlung,... "einladen".

Fast Zeitgleich sieht man Fassungslosigkeit in Oras und Ninus Gesichtern wobei die Ork sogar ihre Verschränkung gelöst hat.
Ich erkläre kurz worum es geht und was wir beschlossen haben zu tun was beide wieder nachdenklich schauen lässt.
Ihr seht also, warum wir bezüglich Charlotte schnell reagieren müssen.
, beide nicken.
Morgen kommt Fürstin Rosaina Paninius und zwei Tage darauf, wenn ich mich nicht recht entsinne, kommt Charlottes Onkel für zwei Tage. Wir hätten vorgehabt danach nach Silvenar aufzubrechen. Aber wir werden es wohl so machen, dass während Apontes Aufenthalt, Veldrin dem Gut einen Besuch abstatten wird.

Während ich die Gesichter aller beteiligten studiere, zieh ich meine Uhr aus der Weste und blicke darauf. Es war halb acht und ich seufze etwas auf.
Gut, da wir alle hungrig sind, denke ich mal, sollten wir in den Speisesaal gehen. Dort können wir uns über einen Plan unterhalten.

403

Dienstag, 11. September 2018, 20:59

Gespannt warte ich darauf Antwort zu erhalten, doch Luzifers verhallten macht mich nur Verwirrter.
Schon alleine das Portal macht mich staunend , auch wenn ich selber schon durch das ein oder andere gefallen bin.
Als dann Veldrin und Anuruyn hindurch treten und irgentetwas von irgendwelchen ifffs erzählen, bin ich komplett raus aus der Nummer.

Ich verstehe kein Wort.

Doch als Luzifer vom Essen redet knurrt ihr vernehmlich der Magen.

Gut, Vielleicht kann mir jemand beim entwirren helfen.

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404

Donnerstag, 13. September 2018, 00:50

Im Speisesaal angekommen, setze ich mich an den Kopf der Tafel und warte bis sich alle um mich herum auf einen Stuhl niedergelassen haben.
Mehrere Diener kommen sogleich herein und richten Besteck her während andere unsere Order aufnehmen.
Als diese wieder verschwunden sind, stütze ich meine Ellenbogen auf den Tisch, verhacke meine Finger ineinander und halte meinen Kopf dagegen, meine Gedanken über die nächsten Tage ordnend.
Ich spüre wie sich meine Muskeln etwas anspannen und es in meinem Nacken unangenehm zu ziehen beginnt weshalb Ninus anstallten macht aufzustehen um mir meine Schultern zu massieren, doch mit einer Handbewegung meinerseits, die ihm zeigt, dass es nicht nötig ist, inne haltet und sich den Stuhl wieder zurecht schiebt.
Ein hörbares Ausamten meinerseits ist zu vernehmen.
Nun gut,...
, beginne ich.
Kümmern wir uns erst um Charlottes Anliegen. Die höchste Priorität hat Hidalgo.
, meine Augen gehen zu Charlottes.
Es gibt mehrere Herangehensweisen wie wir Euer Pferd zu mir bringen können, doch am Sichersten wäre es einfach ihn zu stehlen.
Ich spüre, dass dies nicht unbedingt eine Methode ist, die mein Schützling verfolgen will weshalb ich versuche ihr meinen Grund dafür zu erklären.
Wenn ich Eurem Onkel vom Brief berichte, was ich tun müsste da es sonst kaum einen Sinn ergäbe wie ich diese Information erhalten habe und belegen könnte, würde er höchstwahrscheinlich versuchen alles zu verkaufen und den Profit anderswo hineinstecken damit er so viel Geld wie nur möglich gemacht hat, bevor er Euch das Gut übergibt,... dabei würde er auch mit Sicherheit das Pferd verkaufen.
, ich lehne mich zurück und überschlage meine Beine. Abermals kommen Diener herein und servieren die Getränke. Als diese wieder verschwunden sind, beuge ich mich nach vorne um mir meinen fruchtigen Rotwein zu nehmen den ich in meiner Rechten schwenke.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass Basil weiß, dass der Hengst eigentlich Euch gehört Charlotte. Wenn ich ihn also nur auf diesen anspreche, würde er mit hoher Wahrscheinlichkeit nach seiner Rückkehr versuchen den Hengst zum Höchstpreis zu versteigern damit Ihr ihn nie wieder seht. So wie ich Euren Onkel nämlich einschätze, würde er Euch nicht einmal den Schmutz unter den Fingernägeln gönnen.
Nach einer kurzen Pause in der ich Charlottes Gesichtszüge studiere, trinke ich etwas vom Wein und fahre fort.
Die einzige Option die für mich in Frage kommt, ist Diebstahl.
, ich deute zu der Drow die sich zu meiner Rechten, Charlotte gegenüber, gesetzt hat.
Und mit Veldrin, haben wir garantierten Erfolg.
, nun lehne ich mich etwas nach vorne und schaue dem Mädchen fest in die Augen während meine Stimme etwas tiefer und rauchiger wird.
Darum ist es außerordentlich wichtig, ihr Haar genau zu erklären, wie Hidalgo ausschaut.
Als ich mir sicher bin, dass meine Worte richtig sitzen, lehne ich mich wieder zurück.
Aponte hat viele Feinde, da ist der Diebstahl eines preisgekrönten Zuchthengstes nicht unwahrscheinlich.

405

Donnerstag, 13. September 2018, 06:49

Ich setze mich und bitte um ein Mahl, welches meine Bedürfnisse abdeckt.
Dann höre ich zu und ziehe scharf die Luft ein.
Natürlich hatte auch ich an Diebstahl gedacht.
Nur das mir Luzifer indireckt recht gibt, damit hatte ich nicht gerechnet.
Ich nicke bei seinen Worten.

Ich würde meinen Onkel sogar zutrauen Hidalgo töten zu lassen, nur um ihn mir nicht überlassen zu müssen.

Meine Augen gehen zu Veldrin.

Nun gut, da es sehr wichtig ist das du nicht den falschen Hengst mitnimmst werde ich alles aufzählen.
Hidalgo ist ein Mustang.
Er hat eine dunkle , fast schwarze Mähne, ein Braunes und ein blaues Auge.
Seinen Söhnen hat er dieses vererbt.


Einen Moment denke ich nach und dann beschreibe ich jeden Fleck des Hengstes haargenau. Als ich fast fertig bin ergänze ich noch eine Narbe, die er seid jungen Jahren am Bauch hat, ganz fein und kaum zu sehen , wenn man es nicht weis. Natürlich würde er auch das Brandmal tragen, welches bei uns Üblich war.
Eine geöffnete Lilie.

Es hat seine Zeit gedauert, doch als ich den Mund schließe und dannach etwas Trinke um meine Kehle zu befeuchten, bin ich mir sicher nichts vergessen zu haben. Mit dieser Beschreibung, so war ich mir sicher, würde die Elfe Hidalgo ohne weiteres Erkennen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kyara« (14. September 2018, 09:17)


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406

Montag, 17. September 2018, 20:48

Als Charlotte beginnt der Dunkelelfe das Tier zu beschreiben, haltet sie eine Hand in meine Richtung und ich erschaffe ihr einen Zeichenblock mit einem Bleistift mit denen sie sofort beginnt die Skizze anzufertigen.

Während beide beschäftigt sind, beginnen ich und Anuruyn unsere Gerichte zu essen.
Als die Teller fast halb leer waren, lehnt sich das Mädchen zurück und Veldrin beendet ihr Werk mit einigen wenigen Strichen ehe auch sie sich zurück lehnt und einen Schluck aus ihrem Glas nimmt.
Noch einmal ihre Augen über das Bild gleiten lassend, stellt sie den Eistee ab und dreht den Block in der Hand um ihn Charlotte zu zeigen.

Passt es so in der Art?

Veldrin war nicht nur als Heilerin an meinem Hof tätig. Desweiteren war sie auch meine Diebin die ich hin und wieder überall um den Globus schicke um etwaige Dinge für mich zu besorgen um mir entweder Vorteile in einer Auseinandersetzung zu schaffen oder um bereits gestohlene Sachen zurück zu stehlen die wir dann an den eigentlichen Besitzer zurück geben, was öfters der Fall war.

Abwartend was Charlotte sagen wird, lehne ich in meinem Stuhl, nehme mein Glas in die Hand und beobachte meinen Schützling.