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401

Samstag, 8. September 2018, 07:51

Als Luzifer auftaucht, bekomme ich ihn erst mit, als er mich anspricht. Ich springe förmlich einen Satz und starre ihn an.

HIMMEL.Meister Luzifer, schleicht euch doch nicht so an.

Mein Herz schlägt vor lauter Schreck heftig und ich brauche einen Moment um es zu beruhigen.

Zeit ... oh... Ich habe noch gar nichts gegessen.


Wärend ich dies sage knurrt mir vehement der Magen, doch beuge ich mich wieder über die Bücher.

Nun, wir suchen eine Möglichkeit meinem Onkel das herrunterwirtschaften meines Besitzes zu vergällen. Und den Verkauf oder die Misshandlung meines Pferdes zu verbieten.

Dann schaut sie ihn wieder an.

Ich weiß das mein Onkel absichtlich den Besitz schlecht dastehen lässt und ... wie sagte Ora... Misswirtschaft betreibt?!
Desweiteren habe ich einen Brief meiner Mutter , in dem klar hervorgeht das das Gut an mich übergehen soll, sobald ich alt genug bin, sowie das mir der Zuchthengst Hidalgo gehört.
Ich habe mich nie getraut diesen Brief meinen Onkel zu geben, da ich die befürchtung habe, das er ihn vernichtet.
Ora meinte das sie vielleicht helfen kann, wenn wir die Gesetze genauer kennen, also.. versuche ich zu verstehen was da steht .

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402

Dienstag, 11. September 2018, 17:32

Ich runzle meine Stirn und hebe eines der Bücher vom Stapel.
Zu verhindern, dass Euer Onkel mit Eurem Gut schlecht umgeht wird schwierig.
, ich lege das Buch vor mich hin nachdem ich den Titel gelesen habe.
Aber ihm Euer Pferd weg zu nehmen, das sollte kein Problem sein. Gebt mir den Brief.
Ich strecke meine Hand aus und warte bis Charlotte ihn aus der Tasche gezogen und ihn mir gegeben hat und streiche das Papier etwas glatt auf dem Tisch.

Bei der letzten Zeile angekommen blicke ich zu der jungen Frau.
Obwohl dies als Testament gelten kann, sofern nicht ein echtes aufgesetzt wurde, könnten wir dennoch Probleme bekommen. Graf Aponte könnte behaupten, dass Ihr diesen Brief geschrieben habt und dass Ihr noch nicht soweit seit einen Hof zu führen. Er würde auch mit Sicherheit behaupten, dass er Euch deshalb hier her gebracht hat um dies zu lernen was ihm absolut niemand abstreiten würde.

Ich richte mich von meiner gebückten Haltung auf und lasse meine Hände dabei über das Holz des Tisches streichen.
Das Pferd, können wir aber beschaffen,...
, mein Ton klingt sonderbar und veranlasst Oragub und Ninus sich gegenseitig anzuschauen.
Ihr meint "auf mehreren Wegen",.. nicht?

Die Orkfrau hebt ihre Augenbraue und verschränkt ihre Arme vor ihrer Brust. Mein Blick geht zu ihr und ich nicke.
Das "Problem" ist nur, dass wir schnell handeln müssen.

Mit einer ausladenden Handbewegung erschaffe ich ein Portal, das von blauen Flammen umgeben ist. In diesem sieht man Anuruyn und Veldrin die nach wie vor in der Villa sitzen und uns überrascht anschauen.
Ich richte mich an die Drow.
Deine Künste sind gefragt.

Beide Damen stellen ihre Tassen nieder und kommen durch das Portal in die Bibliothek.
Nachdem sie alle anwesenden gegrüßt hatten schauen sie mich abwartend an.
Kurz erkläre ich worum es geht und man erkennt ein Gefühl von Widerwillen in ihren Gesichtern. Ninus fasst jegliche Art von Gefühlen sehr schnell auf doch Ora kommt ihm zuvor.
Ihr wirkt ja nicht gerade begeistert.

Anuruyn rollt ihre Augen und schiebt die Hände in die Hosentaschen während ihre Gattin etwas betroffen zu ihr schaut.
Es hat nichts damit zu tun, dass wir keine "Lust" darauf hätten. Es ist nur,...
, sie stockt etwas um nach den richtigen Worten zu suchen.
Es ist nur, dass die Y'ffre einen Brief vom Silvenarischen Gericht mit gebracht haben und Anuruyn zu einer neuen Verhandlung,... "einladen".

Fast Zeitgleich sieht man Fassungslosigkeit in Oras und Ninus Gesichtern wobei die Ork sogar ihre Verschränkung gelöst hat.
Ich erkläre kurz worum es geht und was wir beschlossen haben zu tun was beide wieder nachdenklich schauen lässt.
Ihr seht also, warum wir bezüglich Charlotte schnell reagieren müssen.
, beide nicken.
Morgen kommt Fürstin Rosaina Paninius und zwei Tage darauf, wenn ich mich nicht recht entsinne, kommt Charlottes Onkel für zwei Tage. Wir hätten vorgehabt danach nach Silvenar aufzubrechen. Aber wir werden es wohl so machen, dass während Apontes Aufenthalt, Veldrin dem Gut einen Besuch abstatten wird.

Während ich die Gesichter aller beteiligten studiere, zieh ich meine Uhr aus der Weste und blicke darauf. Es war halb acht und ich seufze etwas auf.
Gut, da wir alle hungrig sind, denke ich mal, sollten wir in den Speisesaal gehen. Dort können wir uns über einen Plan unterhalten.

403

Dienstag, 11. September 2018, 20:59

Gespannt warte ich darauf Antwort zu erhalten, doch Luzifers verhallten macht mich nur Verwirrter.
Schon alleine das Portal macht mich staunend , auch wenn ich selber schon durch das ein oder andere gefallen bin.
Als dann Veldrin und Anuruyn hindurch treten und irgentetwas von irgendwelchen ifffs erzählen, bin ich komplett raus aus der Nummer.

Ich verstehe kein Wort.

Doch als Luzifer vom Essen redet knurrt ihr vernehmlich der Magen.

Gut, Vielleicht kann mir jemand beim entwirren helfen.

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404

Donnerstag, 13. September 2018, 00:50

Im Speisesaal angekommen, setze ich mich an den Kopf der Tafel und warte bis sich alle um mich herum auf einen Stuhl niedergelassen haben.
Mehrere Diener kommen sogleich herein und richten Besteck her während andere unsere Order aufnehmen.
Als diese wieder verschwunden sind, stütze ich meine Ellenbogen auf den Tisch, verhacke meine Finger ineinander und halte meinen Kopf dagegen, meine Gedanken über die nächsten Tage ordnend.
Ich spüre wie sich meine Muskeln etwas anspannen und es in meinem Nacken unangenehm zu ziehen beginnt weshalb Ninus anstallten macht aufzustehen um mir meine Schultern zu massieren, doch mit einer Handbewegung meinerseits, die ihm zeigt, dass es nicht nötig ist, inne haltet und sich den Stuhl wieder zurecht schiebt.
Ein hörbares Ausamten meinerseits ist zu vernehmen.
Nun gut,...
, beginne ich.
Kümmern wir uns erst um Charlottes Anliegen. Die höchste Priorität hat Hidalgo.
, meine Augen gehen zu Charlottes.
Es gibt mehrere Herangehensweisen wie wir Euer Pferd zu mir bringen können, doch am Sichersten wäre es einfach ihn zu stehlen.
Ich spüre, dass dies nicht unbedingt eine Methode ist, die mein Schützling verfolgen will weshalb ich versuche ihr meinen Grund dafür zu erklären.
Wenn ich Eurem Onkel vom Brief berichte, was ich tun müsste da es sonst kaum einen Sinn ergäbe wie ich diese Information erhalten habe und belegen könnte, würde er höchstwahrscheinlich versuchen alles zu verkaufen und den Profit anderswo hineinstecken damit er so viel Geld wie nur möglich gemacht hat, bevor er Euch das Gut übergibt,... dabei würde er auch mit Sicherheit das Pferd verkaufen.
, ich lehne mich zurück und überschlage meine Beine. Abermals kommen Diener herein und servieren die Getränke. Als diese wieder verschwunden sind, beuge ich mich nach vorne um mir meinen fruchtigen Rotwein zu nehmen den ich in meiner Rechten schwenke.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass Basil weiß, dass der Hengst eigentlich Euch gehört Charlotte. Wenn ich ihn also nur auf diesen anspreche, würde er mit hoher Wahrscheinlichkeit nach seiner Rückkehr versuchen den Hengst zum Höchstpreis zu versteigern damit Ihr ihn nie wieder seht. So wie ich Euren Onkel nämlich einschätze, würde er Euch nicht einmal den Schmutz unter den Fingernägeln gönnen.
Nach einer kurzen Pause in der ich Charlottes Gesichtszüge studiere, trinke ich etwas vom Wein und fahre fort.
Die einzige Option die für mich in Frage kommt, ist Diebstahl.
, ich deute zu der Drow die sich zu meiner Rechten, Charlotte gegenüber, gesetzt hat.
Und mit Veldrin, haben wir garantierten Erfolg.
, nun lehne ich mich etwas nach vorne und schaue dem Mädchen fest in die Augen während meine Stimme etwas tiefer und rauchiger wird.
Darum ist es außerordentlich wichtig, ihr Haar genau zu erklären, wie Hidalgo ausschaut.
Als ich mir sicher bin, dass meine Worte richtig sitzen, lehne ich mich wieder zurück.
Aponte hat viele Feinde, da ist der Diebstahl eines preisgekrönten Zuchthengstes nicht unwahrscheinlich.

405

Donnerstag, 13. September 2018, 06:49

Ich setze mich und bitte um ein Mahl, welches meine Bedürfnisse abdeckt.
Dann höre ich zu und ziehe scharf die Luft ein.
Natürlich hatte auch ich an Diebstahl gedacht.
Nur das mir Luzifer indireckt recht gibt, damit hatte ich nicht gerechnet.
Ich nicke bei seinen Worten.

Ich würde meinen Onkel sogar zutrauen Hidalgo töten zu lassen, nur um ihn mir nicht überlassen zu müssen.

Meine Augen gehen zu Veldrin.

Nun gut, da es sehr wichtig ist das du nicht den falschen Hengst mitnimmst werde ich alles aufzählen.
Hidalgo ist ein Mustang.
Er hat eine dunkle , fast schwarze Mähne, ein Braunes und ein blaues Auge.
Seinen Söhnen hat er dieses vererbt.


Einen Moment denke ich nach und dann beschreibe ich jeden Fleck des Hengstes haargenau. Als ich fast fertig bin ergänze ich noch eine Narbe, die er seid jungen Jahren am Bauch hat, ganz fein und kaum zu sehen , wenn man es nicht weis. Natürlich würde er auch das Brandmal tragen, welches bei uns Üblich war.
Eine geöffnete Lilie.

Es hat seine Zeit gedauert, doch als ich den Mund schließe und dannach etwas Trinke um meine Kehle zu befeuchten, bin ich mir sicher nichts vergessen zu haben. Mit dieser Beschreibung, so war ich mir sicher, würde die Elfe Hidalgo ohne weiteres Erkennen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kyara« (14. September 2018, 09:17)


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406

Montag, 17. September 2018, 20:48

Als Charlotte beginnt der Dunkelelfe das Tier zu beschreiben, haltet sie eine Hand in meine Richtung und ich erschaffe ihr einen Zeichenblock mit einem Bleistift mit denen sie sofort beginnt die Skizze anzufertigen.

Während beide beschäftigt sind, beginnen ich und Anuruyn unsere Gerichte zu essen.
Als die Teller fast halb leer waren, lehnt sich das Mädchen zurück und Veldrin beendet ihr Werk mit einigen wenigen Strichen ehe auch sie sich zurück lehnt und einen Schluck aus ihrem Glas nimmt.
Noch einmal ihre Augen über das Bild gleiten lassend, stellt sie den Eistee ab und dreht den Block in der Hand um ihn Charlotte zu zeigen.

Passt es so in der Art?

Veldrin war nicht nur als Heilerin an meinem Hof tätig. Desweiteren war sie auch meine Diebin die ich hin und wieder überall um den Globus schicke um etwaige Dinge für mich zu besorgen um mir entweder Vorteile in einer Auseinandersetzung zu schaffen oder um bereits gestohlene Sachen zurück zu stehlen die wir dann an den eigentlichen Besitzer zurück geben, was öfters der Fall war.

Abwartend was Charlotte sagen wird, lehne ich in meinem Stuhl, nehme mein Glas in die Hand und beobachte meinen Schützling.

407

Mittwoch, 26. September 2018, 06:55

Meine Augen werden immer größer. Die Zeichnung von Veldrin ist so exackt das ich meinen könnte es wäre vor Ort endstanden.
Ich betrachtet ganz genau das Bild und weise noch auf das ein oder andere Zeichen hin, aber sonst war es perfeckt.

Veldrin, das ist wunderschön.
Kann man lernen so zu Zeichnen?

Ganz sacht, als könnte ich etwas zerstöhren, streiche ich über das Bild und lächele ganz verzückt.

Ich bekomme ein Strichmännchen auf das Papier , zu mehr scheine ich kein Talent zu haben.

Leise kichere ich,bevor ich mich dem Essen zuwende.Langsam kauend und immer wieder das Bild betrachend schwelge ich in erinnerung.

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408

Freitag, 28. September 2018, 23:32

Ora und Ninus haben sich derweil an Anuruyn gerichtet und mit ihr leise ein Gespräch begonnen.
Meinem feinen Gehör umgeht es nicht, dass es dabei um die Gerichtsverhandlung geht und um etwaige Pläne die wir bereits am Nachmittag bis in den späten Abend geschmiedet hatten.

Die Begeisterung der jungen Frau war nicht überraschend. Veldrin hat mehrere Gemälde in meinem Palast angefertigt, die meisten hingen jedoch in meiner privaten Bibliothek da etwas mit ihnen nicht ganz "in Ordnung" zu sein schien.
Ein erfreutes Lächeln legt sich auf die Lippen der Dunkelelfe und sie dreht den Block wieder um um nach etwaigen Fehlern zu suchen.
Ich wüsste keinen Grund warum Ihr das nicht erlernen könnt.
Sie scheint einverstanden zu sein mit ihrem Werk und legt den Block neben ihren Teller der noch immer gefüllt ist.

Unerwartet tretet Stille im Speisesaal ein und alle Blicke richten sich auf mich in Erwartung was als nächstes passieren wird.
Ich hebe meinen Fuß vom anderen und setze mich gerade hin, räuspere mich und stelle das Glas bei Seite.
Veldrin.
, sie setzt sich automatisch ebenso gerade hin.
Ich werde noch heute Vorbereitungen treffen, dass ich ein Portal rechtzeitig fertig habe bei der Ankunft Apontes. Ebenso werde ich einen Speerfaden erschaffen, der dir den sichersten Weg zeigen wird von Charlottes Hof bis hier her in den Pferdestall.
Während eines mit meinen Kräften zu erlangen ist, ist das letztere Magie die in dieser Welt herrscht und die ich ungern anwende. Zumal sie mit meinen Kräften ab und an nicht ganz,... kompatibel zu sein scheint, weshalb ich Vorbereitungszeit benötige.
Nun zu dem größeren Problem.
Anuruyn, Oragub und Veldrin spannen sich an und ihr Blick wird aufmerksamer.
Silvenar liegt weit entfernt und ist von starker, Hochelfischer, Magie umhüllt. Sobald ich versuchen würde ein Portal innerhalb der Stadt zu errichten, würden die Götter verdammten Altmer sofort wissen was ich vor habe und wir hätten den gesamten Altmeri-Bund mit deren Thalmor im Haus und ich bin mir nicht sicher, ob ich gegen sie Gewinnen würde. Demnach werden wir
, mein Blick geht zu Veldrin und Anuruyn,
im angrenzenden Land Aru'un landen. Die Stadt 'Shata Nad' liegt direkt an der Grenze zu Silvenar, das Überschreiten sollte kein Problem sein von dort aus. Nichtsdestotrotz, sollten wir vorsichtig sein, denn beide Länder haben vor nicht all zu langer Zeit noch Krieg geführt weshalb die Beziehungen an den Grenz-Ländern noch immer etwas,... angespannt sind.

Aru'un hatte Silvenar vor etwa 50 Jahren angegriffen da einige der Territorien Silvenars ursprünglich Aru'un gehörten und sie hätten den Krieg auch gewonnen, wenn Silvenars Freunde und Verbündete, die Altmer, nicht eingegriffen und dem Feind nicht schnell und gnadenlos Einhalt geboten hätte.
Mein Blick geht zu der Standuhr in der Ecke des Saales auf dieser halb neun zu lesen war.

409

Sonntag, 7. Oktober 2018, 20:27

Ich wusste nicht genau um was es bei dem zweiten thema ging, aber irgendwie bekahm ich es etwas mit der Angst zu tun, denn es schien etwas ... schlimme zu sein.
Meine Augen sahen reihum meine Lehrer an und ich traute mich nicht direkt in die Runde zu fragen was denn los sei.
Erstens wollte ich niemanden zerstreuen und zweitens hatte ich den Eindruck, das es mich nichts anging.
So machte ich mich so klein wie möglich und hielt mich zurück.
Jedoch betrachtete ich das Bild immer wieder und meine Finger zuckten , als würden sie immer wieder darüber fahren wollen.
Das Bild war täuschend echt, wenn es viel kleiner als das Orginal war.

Ich nahm den ein oder anderen Happen zu mir , blieb jedoch im Hintergrund.
Doch dann sah ich in die Runde und straffte meinen Rücken.

Kann ... kann ich irgendwie helfen?


Es war raus, etwas gestottert , aber ich blieb gerade sitzen und sah fragend in die Runde.

Ich meine... kann ich irgendetwas tun?

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410

Sonntag, 7. Oktober 2018, 21:40

Das Gespräch ging weiter über was wir machen sobald wir im Königreich der Waldelfen sind weshalb wir allesamt unsere Schülerin vergessen hatten.
Erst als sie sich meldet schaue ich sie etwas betroffen deswegen an und als sie ein weiteres mal fragt, ob sie etwas tun könne, werfen wir uns gegenseitig fragende Blicke zu.

Erst nach einigen Momenten, darauf wartend ob jemandem etwas einfallen würde wo sie tatsächlich helfen kann und nicht nur eine Aufgabe zugeteilt bekäme damit sie sich besser fühlt, schüttelt Anuruyn anschließend den Kopf.
Wenn du Silvenar meinst, nein. Leider nicht. Ich versuche so wenig wie möglich Leute hier mit hinein zu ziehen.

Schmerz und Schuld sind in der Stimme der Bosmer zu hören und sie wendet ihren Blick von Charlotte auf den Teller, legt ihre Arme parallel daneben hin und stochert mit der Gabel anschließend im Fleisch herum während die Gruppe sowie ich selbst sie beobachten.
Abermals vergehen mehrere Augenblicke ehe ich mich an meinen Schützling richte.
Danke für das Angebot, Charlotte, aber Anuruyn hat recht. In diesem Fall kannst du nicht helfen. Ich, sie und Veldrin legen uns hier mit einem ganzen Königreich an die äußerst gefährliche Leute befehligen. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie Euch als Ziel anvisieren ist sehr hoch, denn ich bin mir sicher, dass sie genau wissen wer Ihr seid, woher Ihr kommt und warum Ihr Eure Zeit hier verbringt. Ich könnte es mir nie verzeihen wenn einer meiner Schützlinge in so ein Gefecht mit hineingezogen und verletzt wird.
, ich versuche in meiner Stimme keinen beunruhigenden Unterton mitschwingen zu lassen um sie nicht einzuschüchtern, was mir aber nicht ganz zu gelingen scheint.
Abermals ist Schweigen eingekehrt und jeder scheint bei seinen eigenen Gedanken zu sein bis mir etwas einfällt.
Ich lehne mich etwas nach vorne und lege meine Ellenbogen auf den Armlehnen ab, verhake die Finger ineinander und richte mich abermals an Charlotte.
Was Ihr aber tun könnt, wenn Ihr wollt, ist mir bei den Vorbereitungen zu helfen. Wenn nicht für den Raub Hidalgos, da Ihr noch zwei Stunden Unterricht mit Anuruyn hättet, dann definitiv für die Reise nach Shata Nad.
Meine rechte Hand hebt ihren Kopf und schaut zuerst mich, dann die junge Frau an.
Wenn Ihr Charlotte braucht, dann können wir den Unterricht für diese Woche auslassen oder es zumindest auf einen anderen Tag verschieben.
Etwas denke ich nach und meine dann.
Morgen ist Donnerstag und Fürst Aponte kommt am Samstag mit Abfahrt am Sonntag,...
, leise murmelnd gehe ich enige Daten im Kopf durch.
Wir könnten den Unterricht auf Samstag Nacht, um 21:00 Uhr verschieben sofern es für euch beide
, ich schaue Anuruyn und Charlotte an,
in Ordnung ist.
Alle blicken wieder zu Charlotte, auf eine Antwort abwartend.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Luzifer« (9. Oktober 2018, 04:18)


411

Sonntag, 14. Oktober 2018, 19:56

Ich sinke etwas in meinen Stuhl ein, als die Elfe meinte, das es zu Gefährlich sein.
Verstehen konnte ich es schon, nur wollte ich einfach nicht tatenlos herumsitzen.
Fast im selben Moment wo Luzifer fragt ob ich bei den Vorbereitungen helfen möchte, schnelle ich hoch.

Natürlich möchte ich helfen... und wenn es Brote schmieren ist.

Ich lege meine Hände auf den Tisch und schaue Luzifer an und danach die Anwesenden.

Lasst mich nur irgendwie helfen...

Langsam sinke ich zurück auf meien Stuhl und blicke in meinen Schoß.
Knallrot anlaufend und mit Magie umflirrt meine ich dann nur.

Verzeihung... das war nicht Nötig so... auszufallen.

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412

Sonntag, 14. Oktober 2018, 23:27

Als Charlotte so aus sich heraus geht, schaue ich ihr überrascht in die Augen und lehne mich mit einem immer breiter werdenden Lächeln zurück bis ich schließlich mit geschlossenem Mund leicht lachen muss als sie sich mit rotem Kopf setzt und ihrem Schoss ein Loch hinein starrt.
Den anderen ergeht es nicht besser.
Veldrin bekommt ihr gewohnt mildes Lächeln sowie Ninus, der die junge Frau gütig anschaut während Oragub ein erfreutes Lachen nicht unterdrücken kann. Selbst Anuruyn hat ein Schmunzeln in ihrem Gesicht.

Als wir uns alle nach einem Moment wieder beruhigt haben, räuspere ich mich.
Seid vorsichtig was Ihr Euch wünscht, Charlotte. Es könnte gut möglich sein, dass Ihr Euch nach Brote schmieren sehnt während Ihr mir bei den Vorbereitungen zur Hand geht.
Ich lange nach meinem Wein und nehme einen Schluck von dem fruchtigen Rot.

Während wir alle gemütlich am Tisch sitzen und einige Gespräche geführt werden, gehe ich in meinem Kopf alles durch, was ich benötige für das Erschaffen eines Portales zu Charlottes Heimat und natürlich auch für den speziellen Leitfaden für Veldrin damit sie sicher und schnell mit Hidalgo ankommt.
Ebenso denke ich an den Ort wo wir die Magie wirken würden.
Normalerweise hilft mir mein Schatten bei den Dingen die ich ihm anweise da ich dies in einer Kammer in meinem Privatgemach erledige, aber irgendwie sträubt sich mein Nackenhaar bei dem Gedanken jemand anderen in meine intimen Wohnräume zu lassen. Ich spiele noch etwas mit dem Gedanken, die Vorbereitung in der Bibliothek zu machen, doch verwerfe den Gedanken sehr schnell, da der Schaden viel zu groß sein könnte, sollte wieder einmal ein Fehler passieren. Und da meine Kammer mit Magie geschützt ist, die man für hunderte von Jahren immer wieder neu aufgetragen hat, ist das Schlimmste das dort passieren kann, dass ich wieder einmal mit blutigen Wunden da stehe.
Meine Kammer ist es also,...
, raune ich resigniert in meinen Gedanken.

413

Gestern, 19:24

Als ich ein leises Glucksen vernehme rutsche ich weiter in den Stuhl hinein.
Ich traue mich kaum hoch zu sehen.
Als Ora nauflacht muss auch ich unter hoch rotem Kopf grinsen.
Dennoch stellen sich mir alle Häärchen auf und ich merke wie sich die Magie sammelt.

Oh weih.. oh wei oh wei...

Murmel ich und schließe die Augen.
Ninus kommt mir zu hilfe, da er bemerkt das sich bei mir Magie sammelt, er summt leise.
So kann ich mich auf das Summen konzentrieren und versuche mich an alle Lektionen zu erinnern.
Nur langsam und mit einiger Anstrengung, gelingt es mir , mich zu beruhigen und die Magie wieder schlafen zu legen.
Mir erscheinen Schweißperlen auf der Strin, doch als ich die Augen öffne strahle ich in die Runde.

Ich .. ich hab es geschafft... ich wir...

mit einer vololen Handbewegung mache ich meiner Freude luft.

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414

Gestern, 23:26

Ob der Begeisterung Charlottes, dass sie ihre Magie mit eigener Kraft gebändigt hat, hebe ich mein Weinglas und Nicke lächelnd.
Gut gemacht. Mit jedem Tag den Ihr mit Ninus und später zusätzlich Eurer neuen Lehrerin trainiert, wird es für Euch einfacher sein Eure Kräfte zu kontrollieren.
Es war wie Balsam auf der Seele gemütlich mit einigen meiner Freunde am Tisch zu sitzen und die Zeit zu genießen, was mich sehnlich wünschen lässt, diese anhalten zu können, denn als ich auf die Uhr blicke zeigt diese schon kurz nach 9 an.

Seufzend richte ich mich auf und stelle das Glas aus meiner Hand nachdem ich es geleert habe.
Nun denn, wir werden alle nicht jünger.
, meine Augen gehen zu einer Rebe Weintrauben von der ich einen kleinen Zweig mit um die fünf Früchten abbreche.
Da nicht nur ich und in diesem Fall auch Charlotte etwas zu tun haben, sondern auch ihr, Veldrin und Anuruyn, sollten wir uns an die Arbeit machen.
, während ich das sage, betrachte ich die dunklen Kugeln und schaue zurück zu der Schüssel wo die ganze Rebe liegt. Und während ich aufstehe nehme ich diese mit einem zufriedenen Lächeln.
Wenn es etwas gibt, dass ich ohne Zweifel liebe, dann sind es dunkle Weintrauben.
Meinen Rücken durchstreckend drehe ich mich zu Charlotte die, wie die anderen auch, aufgestanden ist.
Lass uns gehen.
, kurz wende ich mich noch zu den anderen.
Ich wünsche eine geruhsame Nacht.
Prüfend schaue ich zu Charlotte ehe ich um die Tischecke herum gehe zum Ausgang, der meinem Platz gegenüber liegt und noch einmal sicher gehend, dass Charlotte mir nachkommt und mit mir Schritt halten kann, öffne ich die Tür, lasse sie durch gehen und folge ihr.

Im Flur wenden wir uns zur Eingangshalle die Treppen hinauf.
Wir gehen an Charlottes Gemächer vorbei weiter hinauf, an der Bibliothek vorbei, noch weiter die Stufen hoch.
Auch an dem Spiegelraum gehen wir vorbei und ich werfe einen Blick zur Tür die weiter hinten im Flur liegt.

Im nächsten Stockwerk werde ich etwas langsamer.
Die Farben der Dekoration hat sich drastisch geändert. Vom an sich Weinrot und Dunkelbraun gehaltenem Farbschema, blieb nur noch ein Teppich der den Flur entlang ausgestreckt liegt.
Doch die nächsten Treppen wiesen ein anderes Holz auf, dass in dem Licht der schweren Kronleuchter Pechschwarz wirkt. Auch die Farben der Teppiche wurden zu einem dunklen Petrolblau mit violettem Muster.
Meine Nackenhaare sträuben sich ein wenig, da normalerweise niemand einen Fuß in diesen Bereich setzt außer ich, aber nach einigen Momenten, gehe ich mit Charlotte weiter hoch.

Anders als in den vorherigen Gängen, die neben Dekorativen Vasen, Skulpturen und Büsten auch Gemälde von Landschaften und Stillleben zeigen, hängen hier Portraits von mir in verschiedener Kleidung doch immer mit offenem Haar.
Ich selbst beachte die Bilder kaum mehr, auch nicht deren Gesichter die sich nach uns umdrehen und unsere Hinterköpfe mit ihren Blicken durchbohren.
Wir gingen noch an einer Etage vorbei bis ich vor einer großen, schwarzen Flügeltür stehen blieb die an sich schmucklos war, mit Ausnahme eines geschnitzten Kopfes im Türrahmen oberhalb der auf einer Seite einen Engels- und auf der anderen Seite einen Fledermausflügel ausgestreckt hat. Auch hier, zu beiden Seiten der Tür, waren zwei Portraits von mir die gebannt auf Charlotte schauen.

Einmal atme ich tief durch und drehe mich zu Charlotte um der ich die Schale mit den Weintrauben darin gebe.
Wartet hier bitte.
, ich öffne die massiven Flügel der Tür die einen kleinen Blick in das Innere preis gibt.

Im Inneren, ziehe ich die Flügel wieder zu und lasse einen Spalt offen in dem ich noch kurz meinen Kopf durch strecke.
Ihr könnt gerne einige Weintrauben essen wenn Ihr wollt. Ich komme gleich wieder.
, und schon ist die Tür zu.

415

Heute, 11:48

Mein strahlen wird noch größer, wenn es denn geht, als Luzifer mich lobt.
Eine leichter Rosa ton erscheint auf meinen Wangen.
Ich nicke und erhebe mich wenig später ebenso wie die anderen.

Guten Nacht...


Dann gehe ich mit Luzifer nach oben.
Meine Augen könenn gar nicht alles erfassen, da ich diesen Teil des Hauses bisher nie betreten habe.
Ich würde es sicher auch nicht betreten da es eigendlich verboten war.
Die Sinne in mir sind offen , die Finger streifen über das Geländer.
Interresannte Düfte einatmend versuche ich alles in mich aufzunehmen.

Luzifer geht durch eine recht unscheinbare Tür , die jedoch einen Interresannten Knauf hatte.
Unwillkürlich muss ich lächeln, das passte perfeckt zu Luzifer .
Als er meinte ich soll warten nicke ich und drehe mich um.
Erst jetzt sehe ich das die Bilder mich anstarren.

Ähm Luzifer... das ist unheimlich...

Doch ob er mich hören kann ist ungewiss.
Die Tür ist schon geschlossen.
Langsam lehne ich mich an die Wand und versuche die Bilder zu Ignorieren.
Gar nicht so einfach wenn man sich beobachtet fühlte.
Und die Zeit wollte auch nicht vorbei gehen, oder bildete ich mir das nur ein....