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461

Mittwoch, 2. Januar 2019, 18:51

Aber ihr hätte euch sicher nicht fast erwürgen lassen.
Und es war meine Schuld, ich war einen Moment unachtsam ..
Obwohl ihr mich ausdrücklich gewarnt habt.

Kurz blitzen ihn meine Augen wütend an, doch die Wut richte sich nicht gegen ihn.
Doch verebbt es ebenso schnell, wie es gekommen ist und als er meint, er bliebe , verkrauche ich mich noch tiefer in die Decke.

Danke.

Meine ich leise und es dauert noch sehr lange, ehe sich meine Augen wieder schließen.
Der Schlaf ist unruhig und immer wieder werde ich heimgesucht von Träumen in denen ich aufwache und schreien will.
Doch schnell heften sich meine Augen auf Luzifer , der das Licht bernnen lässt, um zu Lesen.
Mit wild pochenden Herzen finde ich nur schlecht wieder Schlaf und als der Morgen graut, bin ich unausgeruhter als vorher.

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462

Donnerstag, 3. Januar 2019, 03:24

So wie sich Charlotte im Bett hin und her wälzt, komme ich einfach nicht umhin immer wieder mein Augenmerk auf sie zu richten. Ab und zu lege ich sanft eine Hand auf den Haupt und streichle über ihr Haar, etwas vom Gewissen geplagt da ich es war, der sie überhaupt in diese Situation gebracht hat und erst wenn sie halbwegs wieder ruhig da liegt, richte ich wieder die kalte Kompresse zurecht und wende mich zurück zum Buch um weiter zu lesen.

Dies geht die restliche Nacht so bis ich schlussendlich das Gezwitscher der Vögel von draußen vernehme und einen Blick zum Fenster werfe durch dieses man bereits den Himmel in einem nicht mehr so dunklem Blau sieht.
Ich klappe das Buch zu mit einem Finger zwischen den Seiten und ziehe meine Taschenuhr aus meiner Weste.
Es war erst halb sechs am Donnerstag (Lzf: ich komme gerade darauf, dass ich mich mit der Zeit vertan habe. Nachdem was wir geschrieben haben, sollte es Mittwoch sein, allerdings gibt es dort keinen Unbewaffneten Nahkampf Unterricht. Tun wir also einfach so, als ob es jetzt Donnerstag ist :patsch) .

Meine Gedanken gehen an die Dinge die noch erledigt werden müssen, insbesondere an Gräfin Paninius die heute zu Besuch kommen würde.
Da das Fürstentum Abral nicht all zu weit von Vaalenwald entfernt liegt, würde sie maximal 4 Stunden unterwegs sein, und das auch nur wenn sie sich viel Zeit lässt.
Die wichtigsten Punkte würden das neue Handelsabkommen und die anschließende Unterhaltung bis zu ihrer Abreise morgen sein.
Auch muss ich bedenken, dass sie Gefolge mit dabei hat weshalb ein Bankett für den Abend angerichtet werden muss.
Das ist ein guter Zeitpunkt um Charlotte die Gepflogenheiten unter hochrangigen Aristokraten zu zeigen und zu sehen, wie sie in der dafür anlässlichen Kleidung ihrer Heimat zurecht kommt.
Nachdem Rosaina das Plateau verlassen haben würde, würde ich mich wieder auf unser kleines Vorhaben Hidalgo zu stehlen konzentrieren können, was (während Charlotte ihren Unterricht bis zum Abend verfolgt) einiges an Vorbereitung erfordert ehe ich mich nach dem gemeinsamen Abendessen wieder in meine Kammer zurückziehen würde. Gegebenenfalls abermals mit meinem Schützling insofern sie sich traut.

Gedankenverloren schaue ich aus dem Fenster während ich meine geistige Liste für den heutigen Tag genau durchgehe.

463

Donnerstag, 10. Januar 2019, 20:15

Meine Augen öffenen sich und ich schaue Luzifer eine weile nur an.
Mir war nicht klar das er sicher bemerken würde das ich erwacht war.
Aber in diesem Moment war es mir wichtig ihn so zu sehen.

Ganz entspannt sahs er da und Blätterte in einem Buch, wärend die ersten hellen Sonennstrahlen durch das Fentser blitzen und Luzifer in einem angenehes Licht tauchten.
Ich genoss einen Moment die Stille die uns beide umgab .
Dann erst machte ich mich langsam bemerkbar, ich reckte mich und setze mich auf.
Meine Hand legte sich vorsichtig um den Hals, der noch umwickelt war.

Dann griff ich zu dem Glas wasser, welches wieder gefüllt war, da ich nicht glaubte einen Ton raus zu bekommen.
Erst nachdem ich einen Schluck getrunken hatte sah ioch Luzifer an.

Guten Morgen.


Kaum hatte ich die ersten Worte gesprochen bereute ich sie auch schon, denn es tat höllich weh einen Laut von mir zu geben.
Doch ich zwang mich ruhig weiter zu reden.

Danke das du hier warst.

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464

Freitag, 11. Januar 2019, 04:47

Als Charlotte sich bewegt , drehe ich meinen Kopf in ihre Richtung und schließe mein Buch.

Ein Lächeln umspielt meine Lippen nachdem sie sich bedankt.
Ist nicht der Rede wert.
, meine ich nur ehe ich aufstehe und den Stuhl an der Rückenlehne hoch hebe und zum kleinen Tisch zurück stelle.
Ich gehe zum Fenster und öffne beide Flügel um frische Luft hinein zu lassen und ein Wind weht sogleich durch den Raum.
Zufrieden schließe ich meine Augen für einen Moment und atme tief durch die Nase ein und aus bevor ich mich zu dem Mädchen umdrehe.
Da Ihr noch Schmerzen zu haben scheint werde ich Veldrin vorbei schicken um nach dem Rechten zu sehen. Heute kommt im Übrigen Gräfin Paninius aus Abral und bleibt bis morgen. Da es erst sechs Uhr ist, wird sie wohl am späten Nachmittag hier antreffen.
Ich pausiere einen Augenblick und denke kurz nach.
Es wird zu diesem Anlass ein Bankett am Abend gehalten und Eure Anwesenheit ist erwünscht.
Ich lehne mich gegen die Fensterbank und überschlage meine Beine.
Da es sich hierbei um ein wichtiges Ereignis zweier Nationen handelt, werdet Ihr in Gewänder gekleidet, die in Eurer Heimat im Moment der Norm entsprechen, das heißt, Üppige Rüschen am Kleid, nicht all zu hochhackige Schuhe, hochgesteckte Haare und ein Korsett. Ich persönlich werde Euch dafür ankleiden und Euch über die eigentlichen Sitten unterrichten die Ihr heute nicht zur Gänze befolgen müsst.
Langsam gehe ich vom Fenster weg zur Tür.
Ich habe Eure Abgunst dem bezüglich nicht vergessen und Ihr könnt tun und lassen was Ihr wollt sobald Ihr erst einmal Landesherrin über Euer Gut seid. Aber bis dahin werdet Ihr Euch den verlangten Gepflogenheiten beugen.
Beide Flügeltüren geöffnet nachdem ich das Buch mit meiner Kraft in Rauch aufgelöst habe drehe ich mich noch einmal kurz zu Charlotte um.
Wenn Ihr wünscht, treffen wir uns im Teesalon zum Frühstück, andererseits sehen wir uns in der Bibliothek.
Ich verbeuge mich knapp vor der jungen Frau ehe ich ihr Schlafzimmer verlasse, die Tür wieder schließe und mich auf dem Weg in meine eigenen Gemächer mache um mich zu duschen und andere Kleidung anzuziehen.

465

Montag, 14. Januar 2019, 09:59

Na toll, der Tag fängt ja super an...

Denke ich mir schmollend und lasse mich zurück auf das Kissen fallen, nachdem Luzifer gegangen war und mir diese tolle Nachricht überbrachte.

Ich und ein Korsett... ganz toll... zum weglaufen .

Für einen winzigen Moment denke ich drüber tatsächlich nach, bin mir jedoch sicher, das Luzifer mich finden würde.
Und da ich vorhatte meinen Onkel mein Erbe zu entreisen, war ich auf Hilfe angewiesen.... und die konnte ich nur durch Luzifer erhalten.
Seuftzend schwinge ich mich dann doch aus dem Bett und mache meine Morgenübungen, wenn auch noch etwas Vorsichtig.
Auch jogge ich eine kleine Runde durch den Garten und danach gehe ich Duschen.
Veldrin sieht nach mir, als ich gerade aus der Dusche trete.

Sie ermahnt mich die Salbe zu nutzen und Kräutertee zu trinken um das abschwellen am und im Hals zu beschleunigen.
Ich werde diesen Rat beherzigen .
Danach eile ich in die Bibliothek , denn für ein Frühstück war keine Zeit mehr.

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466

Montag, 14. Januar 2019, 10:39

Oben angekommen, war das Erste das ich tat in mein Schlafgemach zu gehen.
Während ich mich dort meiner Kleidung entledigte, suchte ich auch nebenher auf meiner Kommode nach einem dünnen Petrolfarbenen Seidenband, das ich in einer meiner Schatullen hatte.
Nachdem ich dieses fand, zog ich auch noch die restlichen Kleidungsstücke aus und ging unter die Dusche, während ich meinen Schatten die nötigen Utensilien zusammen tragen ließ die ich für morgen brauchen würde, aber heute schon vorbereiten sollte.

Nach einer dreiviertel Stunde in etwa, war ich soweit fertig hergerichtet und lasse mir vom Schatten einen Zopf flechten in dem er das Seidenband mit hinein geknüpft hat.
An sich sieht dieses ganz schön aus in meinem Pechschwarzen Haar, wenn auch äußerst ungewohnt.

Es war 7 Uhr als ich in den Teesalon komme und niemanden dort vor finde.
Ich beschließe mich nieder zu setzen und zu Frühstücken während ich in meinem Notizbuch, dass sich über dem Teller auf dem Tisch manifestiert hat, die einzelnen Punkte abzugehen und neue Daten einzutragen.
Neben den Dingen während Rosainas Aufenthalt, war die nächste Etappe im Plan zum Stehlen Charlottes Pferd wichtig ein Auge darauf zu behalten, weshalb ich mich während der Zeit in der sich die Gräfin zurück zieht, mit Veldrin besprechen muss.
Das Nächste war, dass Charlottes gewohnter Unterricht etwas anders ablaufen würde in denen sie vieles in Sachen Geschäften und korrekten Umgang mit Hochadel lernen kann.

So tief in Gedanken verloren beachte ich das davon laufen der Zeit kaum, und erst als die Standuhr im Salon 8 Uhr schlägt, realisiere ich, dass Charlotte gar nicht gekommen ist zum frühstücken.
Ich stehe auf, lasse mein Büchlein verschwinden und stelle den Korb mit Brötchen sowie das Teller mit verschiedenen Sachen zum hinauf geben und die große Karaffe mit Orangensaft sowie ein sauberes Geschirr auf das Tablett in dem man das Zeug hinein gebracht hat, ehe ich ein Portal erschaffe und in die Bibliothek gehe.

Die junge Frau war bereits dort und ich begrüße sie kurz ehe ich das Tablett auf den freien Tisch stelle.
Da Ihr nicht gekommen seid, habe ich Euch etwas mit genommen. Wenn Ihr also Hunger habt, könnt Ihr gerne etwas essen.
Wie gewohnt versuche ich die Ärmel meines Hemdes hoch zu schieben wobei dies nicht nötig war, da ich ein Oberteil an habe an dem die Ärmel nur bis zu den Ellenbogen reichen und mit einem Spitzensaum besetzt sind doch manchmal kann ich an der Macht der Gewohnheit nichts ändern. Ich positioniere die Tafel etwas besser und lange nach einem Stück Kreide und schreibe das Wort "Etikette" darauf ehe ich mich wieder zu Charlotte umdrehe.
Heute befassen wir uns rein mit diesem Thema wegen Gräfin Paninius Besuch.