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461

Mittwoch, 2. Januar 2019, 18:51

Aber ihr hätte euch sicher nicht fast erwürgen lassen.
Und es war meine Schuld, ich war einen Moment unachtsam ..
Obwohl ihr mich ausdrücklich gewarnt habt.

Kurz blitzen ihn meine Augen wütend an, doch die Wut richte sich nicht gegen ihn.
Doch verebbt es ebenso schnell, wie es gekommen ist und als er meint, er bliebe , verkrauche ich mich noch tiefer in die Decke.

Danke.

Meine ich leise und es dauert noch sehr lange, ehe sich meine Augen wieder schließen.
Der Schlaf ist unruhig und immer wieder werde ich heimgesucht von Träumen in denen ich aufwache und schreien will.
Doch schnell heften sich meine Augen auf Luzifer , der das Licht bernnen lässt, um zu Lesen.
Mit wild pochenden Herzen finde ich nur schlecht wieder Schlaf und als der Morgen graut, bin ich unausgeruhter als vorher.

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462

Donnerstag, 3. Januar 2019, 03:24

So wie sich Charlotte im Bett hin und her wälzt, komme ich einfach nicht umhin immer wieder mein Augenmerk auf sie zu richten. Ab und zu lege ich sanft eine Hand auf den Haupt und streichle über ihr Haar, etwas vom Gewissen geplagt da ich es war, der sie überhaupt in diese Situation gebracht hat und erst wenn sie halbwegs wieder ruhig da liegt, richte ich wieder die kalte Kompresse zurecht und wende mich zurück zum Buch um weiter zu lesen.

Dies geht die restliche Nacht so bis ich schlussendlich das Gezwitscher der Vögel von draußen vernehme und einen Blick zum Fenster werfe durch dieses man bereits den Himmel in einem nicht mehr so dunklem Blau sieht.
Ich klappe das Buch zu mit einem Finger zwischen den Seiten und ziehe meine Taschenuhr aus meiner Weste.
Es war erst halb sechs am Donnerstag (Lzf: ich komme gerade darauf, dass ich mich mit der Zeit vertan habe. Nachdem was wir geschrieben haben, sollte es Mittwoch sein, allerdings gibt es dort keinen Unbewaffneten Nahkampf Unterricht. Tun wir also einfach so, als ob es jetzt Donnerstag ist :patsch) .

Meine Gedanken gehen an die Dinge die noch erledigt werden müssen, insbesondere an Fürstin Paninius die heute zu Besuch kommen würde.
Da das Fürstentum Abral nicht all zu weit von Vaalenwald entfernt liegt, würde sie maximal 4 Stunden unterwegs sein, und das auch nur wenn sie sich viel Zeit lässt.
Die wichtigsten Punkte würden das neue Handelsabkommen und die anschließende Unterhaltung bis zu ihrer Abreise morgen sein.
Auch muss ich bedenken, dass sie Gefolge mit dabei hat weshalb ein Bankett für den Abend angerichtet werden muss.
Das ist ein guter Zeitpunkt um Charlotte die Gepflogenheiten unter hochrangigen Aristokraten zu zeigen und zu sehen, wie sie in der dafür anlässlichen Kleidung ihrer Heimat zurecht kommt.
Nachdem Rosaina das Plateau verlassen haben würde, würde ich mich wieder auf unser kleines Vorhaben Hidalgo zu stehlen konzentrieren können, was (während Charlotte ihren Unterricht bis zum Abend verfolgt) einiges an Vorbereitung erfordert ehe ich mich nach dem gemeinsamen Abendessen wieder in meine Kammer zurückziehen würde. Gegebenenfalls abermals mit meinem Schützling insofern sie sich traut.

Gedankenverloren schaue ich aus dem Fenster während ich meine geistige Liste für den heutigen Tag genau durchgehe.

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463

Donnerstag, 10. Januar 2019, 20:15

Meine Augen öffenen sich und ich schaue Luzifer eine weile nur an.
Mir war nicht klar das er sicher bemerken würde das ich erwacht war.
Aber in diesem Moment war es mir wichtig ihn so zu sehen.

Ganz entspannt sahs er da und Blätterte in einem Buch, wärend die ersten hellen Sonennstrahlen durch das Fentser blitzen und Luzifer in einem angenehes Licht tauchten.
Ich genoss einen Moment die Stille die uns beide umgab .
Dann erst machte ich mich langsam bemerkbar, ich reckte mich und setze mich auf.
Meine Hand legte sich vorsichtig um den Hals, der noch umwickelt war.

Dann griff ich zu dem Glas wasser, welches wieder gefüllt war, da ich nicht glaubte einen Ton raus zu bekommen.
Erst nachdem ich einen Schluck getrunken hatte sah ioch Luzifer an.

Guten Morgen.


Kaum hatte ich die ersten Worte gesprochen bereute ich sie auch schon, denn es tat höllich weh einen Laut von mir zu geben.
Doch ich zwang mich ruhig weiter zu reden.

Danke das du hier warst.

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464

Freitag, 11. Januar 2019, 04:47

Als Charlotte sich bewegt , drehe ich meinen Kopf in ihre Richtung und schließe mein Buch.

Ein Lächeln umspielt meine Lippen nachdem sie sich bedankt.
Ist nicht der Rede wert.
, meine ich nur ehe ich aufstehe und den Stuhl an der Rückenlehne hoch hebe und zum kleinen Tisch zurück stelle.
Ich gehe zum Fenster und öffne beide Flügel um frische Luft hinein zu lassen und ein Wind weht sogleich durch den Raum.
Zufrieden schließe ich meine Augen für einen Moment und atme tief durch die Nase ein und aus bevor ich mich zu dem Mädchen umdrehe.
Da Ihr noch Schmerzen zu haben scheint werde ich Veldrin vorbei schicken um nach dem Rechten zu sehen. Heute kommt im Übrigen Fürstin Paninius aus Abral und bleibt bis morgen. Da es erst sechs Uhr ist, wird sie wohl am späten Nachmittag hier antreffen.
Ich pausiere einen Augenblick und denke kurz nach.
Es wird zu diesem Anlass ein Bankett am Abend gehalten und Eure Anwesenheit ist erwünscht.
Ich lehne mich gegen die Fensterbank und überschlage meine Beine.
Da es sich hierbei um ein wichtiges Ereignis zweier Nationen handelt, werdet Ihr in Gewänder gekleidet, die in Eurer Heimat im Moment der Norm entsprechen, das heißt, Üppige Rüschen am Kleid, nicht all zu hochhackige Schuhe, hochgesteckte Haare und ein Korsett. Ich persönlich werde Euch dafür ankleiden und Euch über die eigentlichen Sitten unterrichten die Ihr heute nicht zur Gänze befolgen müsst.
Langsam gehe ich vom Fenster weg zur Tür.
Ich habe Eure Abgunst dem bezüglich nicht vergessen und Ihr könnt tun und lassen was Ihr wollt sobald Ihr erst einmal Landesherrin über Euer Gut seid. Aber bis dahin werdet Ihr Euch den verlangten Gepflogenheiten beugen.
Beide Flügeltüren geöffnet nachdem ich das Buch mit meiner Kraft in Rauch aufgelöst habe drehe ich mich noch einmal kurz zu Charlotte um.
Wenn Ihr wünscht, treffen wir uns im Teesalon zum Frühstück, andererseits sehen wir uns in der Bibliothek.
Ich verbeuge mich knapp vor der jungen Frau ehe ich ihr Schlafzimmer verlasse, die Tür wieder schließe und mich auf dem Weg in meine eigenen Gemächer mache um mich zu duschen und andere Kleidung anzuziehen.

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465

Montag, 14. Januar 2019, 09:59

Na toll, der Tag fängt ja super an...

Denke ich mir schmollend und lasse mich zurück auf das Kissen fallen, nachdem Luzifer gegangen war und mir diese tolle Nachricht überbrachte.

Ich und ein Korsett... ganz toll... zum weglaufen .

Für einen winzigen Moment denke ich drüber tatsächlich nach, bin mir jedoch sicher, das Luzifer mich finden würde.
Und da ich vorhatte meinen Onkel mein Erbe zu entreisen, war ich auf Hilfe angewiesen.... und die konnte ich nur durch Luzifer erhalten.
Seuftzend schwinge ich mich dann doch aus dem Bett und mache meine Morgenübungen, wenn auch noch etwas Vorsichtig.
Auch jogge ich eine kleine Runde durch den Garten und danach gehe ich Duschen.
Veldrin sieht nach mir, als ich gerade aus der Dusche trete.

Sie ermahnt mich die Salbe zu nutzen und Kräutertee zu trinken um das abschwellen am und im Hals zu beschleunigen.
Ich werde diesen Rat beherzigen .
Danach eile ich in die Bibliothek , denn für ein Frühstück war keine Zeit mehr.

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466

Montag, 14. Januar 2019, 10:39

Oben angekommen, war das Erste das ich tat in mein Schlafgemach zu gehen.
Während ich mich dort meiner Kleidung entledigte, suchte ich auch nebenher auf meiner Kommode nach einem dünnen Petrolfarbenen Seidenband, das ich in einer meiner Schatullen hatte.
Nachdem ich dieses fand, zog ich auch noch die restlichen Kleidungsstücke aus und ging unter die Dusche, während ich meinen Schatten die nötigen Utensilien zusammen tragen ließ die ich für morgen brauchen würde, aber heute schon vorbereiten sollte.

Nach einer dreiviertel Stunde in etwa, war ich soweit fertig hergerichtet und lasse mir vom Schatten einen Zopf flechten in dem er das Seidenband mit hinein geknüpft hat.
An sich sieht dieses ganz schön aus in meinem Pechschwarzen Haar, wenn auch äußerst ungewohnt.

Es war 7 Uhr als ich in den Teesalon komme und niemanden dort vor finde.
Ich beschließe mich nieder zu setzen und zu Frühstücken während ich in meinem Notizbuch, dass sich über dem Teller auf dem Tisch manifestiert hat, die einzelnen Punkte abzugehen und neue Daten einzutragen.
Neben den Dingen während Rosainas Aufenthalt, war die nächste Etappe im Plan zum Stehlen Charlottes Pferd wichtig ein Auge darauf zu behalten, weshalb ich mich während der Zeit in der sich die Fürstin zurück zieht, mit Veldrin besprechen muss.
Das Nächste war, dass Charlottes gewohnter Unterricht etwas anders ablaufen würde in denen sie vieles in Sachen Geschäften und korrekten Umgang mit Hochadel lernen kann.

So tief in Gedanken verloren beachte ich das davon laufen der Zeit kaum, und erst als die Standuhr im Salon 8 Uhr schlägt, realisiere ich, dass Charlotte gar nicht gekommen ist zum frühstücken.
Ich stehe auf, lasse mein Büchlein verschwinden und stelle den Korb mit Brötchen sowie das Teller mit verschiedenen Sachen zum hinauf geben und die große Karaffe mit Orangensaft sowie ein sauberes Geschirr auf das Tablett in dem man das Zeug hinein gebracht hat, ehe ich ein Portal erschaffe und in die Bibliothek gehe.

Die junge Frau war bereits dort und ich begrüße sie kurz ehe ich das Tablett auf den freien Tisch stelle.
Da Ihr nicht gekommen seid, habe ich Euch etwas mit genommen. Wenn Ihr also Hunger habt, könnt Ihr gerne etwas essen.
Wie gewohnt versuche ich die Ärmel meines Hemdes hoch zu schieben wobei dies nicht nötig war, da ich ein Oberteil an habe an dem die Ärmel nur bis zu den Ellenbogen reichen und mit einem Spitzensaum besetzt sind doch manchmal kann ich an der Macht der Gewohnheit nichts ändern. Ich positioniere die Tafel etwas besser und lange nach einem Stück Kreide und schreibe das Wort "Etikette" darauf ehe ich mich wieder zu Charlotte umdrehe.
Heute befassen wir uns rein mit diesem Thema wegen Fürstin Paninius Besuch.

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467

Mittwoch, 16. Januar 2019, 09:02

Ich sehe auf, als Luzifer eintritt .
Er sah anderst aus, wenn ich auch nicht so recht wusste wieso.
Das Band im Haar realisierte ich erst etwas später.
Als er mir ein Tablett mit Frühstück hinstellt , erröte ich leicht.

Ich bin nicht gewohnt das man auf mich wartet. Bitte verzeih. Ich werde versuchen meine täglichen Übungen anzupassen, um zum Frühstück da zu sein.
Doch Abends habe ich dafür keine Zeit und so versuche ich am Morgen bei dem ersten Hahenschrei alles zu schaffen.


Ich schloss das Buch, in denen meine Schriftlichen Übungen waren. Man würde bemerken das sich ein gutes Schriftbild entwickelt hatte. Feine geschwungene Bögen wurden gut durch scharfe Kanten abgegrenzt. Das Schriftbild war leicht geneigt.
Dann erhob ich mich und ging auf Luziofer und das Tablett zu .
Mit langsamen Bewegungen nehme ich mir Essen und Trinken, und Luzifers angenehmen Geruch , wahr.
Einen Moment stehe ich abgewannt von ihm da und schließe die Augen.

Dann ist der Augenblick vorrüber und ich gehe zu meinem Pult.
Dabei habe ich mein Brötchen mit Wurst und meinen Kaffee.
Mit einigen Suchen berge ich ein frische Schreibbuch heraus und lege es vor mich hin.
Mühsam verkneife ich mir ein aufstöhnen, und schreibe Schwungvoll die Überschrift.

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468

Mittwoch, 16. Januar 2019, 19:20

Es ist nicht nötig, dass Ihr Eure Routine ändert. Wir werden dann einfach das Frühstück auf hier verschieben.
, meine ich während ich einige kleine Kreise als Aufzählungszeichen untereinander mache.
Leider ist es nicht möglich den Unterricht eine Stunde zu verschieben, da Eure anderen Lehrer auch noch andere Pflichten zu erfüllen haben und diese zeitliche Einteilung für jeden am Besten ist.
Bevor ich die ersten Punkte aufschreibe, halte ich ein und nehme den Kaffee-Geruch wahr.
Obwohl ich erst einen hatte, könnte ich ruhig noch eine Tasse trinken. Ich drehe mich also zum Tisch und erschaffe eine hohe Tasse in der ich mir Kaffee auffülle und etwas Milch dazu gebe ehe ich mich wieder mit der Tasse in der Hand zur Tafel bewege.
Nun gut. Es gibt mehrere Punkte die unter Etikette fallen und von Kultur zu Kultur unterschiedlich ausfallen. Wir fokussieren uns heute hauptsächlich auf die Punkte die für Euer Land zutreffen, eventuell, wenn wir noch Zeit haben sollten, auch einige der Dinge die etwas anders sind in Abral. Andernfalls werde ich Euch die im Laufe des Tages erklären.
Ich nehme einen Schluck aus der Tasse und überlege kurz wann die Fürstin hier sein würde und welche Stunde Charlotte gerade hätte.
Ich werde mit Umugul sprechen, dass der Unbewaffnete Nahkampf heute zwei Stunde früher aufhört und Ihr den Unterricht mit Ninus vorzieht den wir ebenso eine Stunde kürzer halten werden damit ich mich voll und ganz Euch und Eurer Kleidung widmen kann.
Man konnte sofort in den Augen der jungen Frau ihre Abneigung sehen und ich schmunzle leicht.
Keine Sorge, ich werde Euch nicht sofort in ein Korsett stecken,...
, einen Schluck aus der Tasse genommen fahre ich fort.
Das kommt nur heute Abend für das Bankett. Es werden mehrere Leute aus ihrem Gefolge mit kommen, vielleicht sogar ihr Sohn. Allerdings weiß ich nicht mehr wie alt dieser ist,...
, noch einen Moment in Gedanken schwelgend, nehme ich immer wieder einen Schluck vom Kaffee und schüttle dann meinen Kopf um mich wieder auf das eigentliche Thema zu fokussieren.
Nun denn.
, meine ich und beginne die einzelnen Punkte zu füllen.

Es waren wenige Punkte aber allesamt waren wichtig.
  • Begrüßung
  • Bekleidung und äußere Erscheinung
  • Verhaltensregeln zu Tisch
  • Konversation
  • Verhaltensregeln bei Spielen/Veranstaltungen
  • Verabschiedung
Da ich die Punkte an den äußeren Rand der Tafel geschrieben hatte, habe ich noch genügend Platz um etwas ausführlicher zu werden.
Begrüßung ist relativ einfach. Da Abral der selben Kultur wie der von Vaalenwald, oder der Euren angehört, gilt es für den Mann sich knapp zu verbeugen, einen Handschlag für andere Männer und für die Damen einen Handkuss,... normalerweise, je nachdem wie sie es haben möchte. Ich begrüße Damen des gleichen Ranges ebenso mit einem Handschlag um ihnen zu zeigen, dass ich nicht weniger von ihnen halte nur weil sie weiblich sind. Für die Damen ist es nicht wirklich anders. Anstelle der Verbeugung, machen diese einen Knicks, insofern sie ein Kleid tragen, und reichen die Hand in der Weise wie sie begrüßt werden wollen.
Zur besseren Demonstration drehe ich mich gerade zu Charlotte und halte meine Hand so als ob ich jemandem einen Handschlag geben will und anschließend mit dem Handrücken nach oben, so als ob ich sie einem Hund hin halten würde.
Ein echter Gentleman erkennt diese simplen Hinweise und richtet sich immer nach der Lady. Dieser einen Handkuss zu geben wenn sie die Hand allerdings schütteln will, könnte man durchaus als Eindringen in die Privatsphäre sehen. Diese Regeln gelten auch für die Verabschiedung.
Ich mache eine kurze Pause um meiner Schülerin die nötige Zeit zu geben alle wichtigen Informationen aufzuschreiben und betrachte wie sie schreibt.
Zufrieden schaue ich die saubere Schrift an.
Wie ich sehe habt Ihr bereits eine eigene Schrift entwickelt, und dann auch noch in kursiv. Sehr beeindruckend.
Ich richte mich wieder von meiner gebückten Haltung auf und gehe zurück zur Tafel.
Zu der Begrüßung gehörten eigentlich auch Gastgeschenke, allerdings ist dies für uns nicht relevant heute weshalb wir das auf einen anderen Tag verschieben.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Luzifer« (16. Januar 2019, 19:46)


469

Donnerstag, 17. Januar 2019, 20:48

Oh, okay. Ja das ist... danke.

Ich erröte leicht, und schaue schnell auf meine Notitzen um diese zu vervollkommnen.
Aufmerkam höre ich ihm zu, nicke leicht und atme hörbar ein.

Bitte, es ist nicht so das ich nicht will... ich.. kann es einfach nicht anziehen...
Ich bekomme sofort Panik.
Es ist wie in einem schlechtem Film.
Das Teil ist noch so wunderschön , sobald es auch nur anstatzweise geschnürrt wird...


Ich hebe meine Hände und lasse sie nach unten sinken.

Ihr wisst das ich alles dafür tun werde um meinen Besitz und vor allem meine Würde zurück zu bekommen.... Und ich werde es versuchen.
Nur möchte ich das ihr vorher wisst, warum es mir so wiederstrebt.

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470

Gestern, 11:02

Ich nehme einen weiteren Schluck aus meiner Tasse und schiebe meine Hand, in der ich die Kreide halte, in meine Hosentasche während ich Charlotte beobachte und zuhöre.
Wenn das Korsett zu eng geschnürt wird, wundert mich das nicht warum Ihr Panik in einem bekommt. Wenn es aber richtig geschnürt wird, was ich mache, wirkt es unterstützend auf den Rücken,... etwas das Ihr spüren werdet sobald Ihr dieses nach einigen Stunden ablegt.
Ich mustere die junge Frau und fahre dann fort.
Außerdem gibt es verschiedene Arten von Korsetts. Das Unbequemste dürfte wohl das S-Korsett sein dessen Front lang in einem V zulaufend ist um das Becken nach hinten zu forcieren was nach längerem Tragen äußerst schmerzhaft ist, zumal man sich damit nicht hin setzen kann. Jenes das Ihr tragen werdet, ist ein gewöhnliches Vollbrustkorsett mit breiten Trägern damit es nicht hinab rutscht und bequem zu tragen ist.

471

Gestern, 11:19

Interesiert höre ich ihm zu und kann etwas Hilflos fragend schauen.

Ich kann nicht sagen in welches man mich gesteckt hatte ... aber es war Grauenvoll.
Man sagte mir später, nachdem mein bester Freund die Schnüre durchgetrennt hatte, das mein Onkel die feste Schnürung verlangte.
Ich war wohl nicht mehr ganz ansprechbar gewesen.
Seid der Zeit vermeide ich es ...


Ich nicke leicht.

Doch werde ich es versuchen.
Ich vertraue euch... auch schon nach der kurzen Zeit .
Ob das nun ein schlechter Charackterzug von mir ist oder nicht, weiß ich nicht.

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472

Gestern, 11:32

Charlottes Worte abwiegend lege ich meinen Kopf etwas schräg.
Zu enges Schnüren hat selbstverständlich zur Folge, dass die Lungen sich nicht voll mit Luft füllen können. Es ist an sich "normal", dass Frauen in Ohnmacht fallen weil sie keine Luft mehr bekommen. Darum sieht man auch Frauen umfallen wenn etwas "aufregendes" geschieht bei Bällen oder anderen Veranstaltungen dieser Art.
Ich drehe mich zur Tafel um und lese die Punkte durch um zu schauen wo ich war.
Leider ist es auch der momentane Modetrend eine Wespentalje zu erzwingen indem man das Korsett um die Talje herum immer enger schnürt. Der perfekte Schönheitsstandard bei dieser Absurdität ist erst dann erreicht, wenn ein Mann seine Hände um die Talje herum schließen kann.
Meine Hand gehoben, gerade dabei weiter zu schreiben, halte ich ein.
Selbstverständlich ist es für diese armen Frauen nicht mehr möglich ohne ein Korsett zu leben. Sämtliche Muskulatur ist völlig unterentwickelt und sie würden sich wahrscheinlich den Rücken brechen wenn sie ohne Korsett herum laufen müssten.
Ich schüttle etwas den Kopf ob diesem bizarren Schönheitsideal und schreibe "Bekleidung und äußere Erscheinung" neben "Begrüßung" das ich dann ebenso unterstreiche.
Wir sind hier schon beim richtigen Thema.

473

Gestern, 22:15

Mir wird sofort flau im Magen als er anspricht das es Männer gibt, die eine sehr schlanke Tailie bei einer Frau haben wollen.
Mich schüttelt es schon jetz im Gedanken daran .
Doch bemerke ich auch bei ihm eine gewisse abneigung und bin irgendwie erleichtert.
Ich öffne mein Schreibbuch und setze die nächste Zeile auf das Blatt.
Im Moment gab es auch keine Fragen , so das ich nur abwarten konnte, was als nächtes geschah.

Meine Augen gingen für einen Moment nach drausen.
Vor dem Fenster tanzte eine kleine Eisfee , und diese zauberte sachte Kristalle auf das Fenster.
Ganz faszineirt verfolgte ich sie mit den Augen und ein leichtes Lächeln legte sich auf meine Lippen.

Sicher würde ich auch so mit der Beobachtung beschäftigt sein, das ich den Anschluß verliehren würde.

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474

Heute, 00:31

Ich spreche weiter über die verschiedenen Kleidungsstücke und Esembles von Gentlemen und Ladies in Charlottes Heimat wobei ich sogar einige der einzelnen Sachen der Männer, wie den typischen steifen hohen Kragen der in den nördlichen Reichen getragen wird oder den Goldbestickten Jackets mit den passenden Knielangen Hosen in jenen im Süden, aufzeichne und mich dabei wieder zu meiner Schülerin umdrehe.

Etwas überrascht, dass sie mir nicht zuhört, folge ich ihren Blick und erblicke das selbe Glitzern wie vor einigen Stunden.
Meine Augen werden zu schmalen Schlitzen und eine tiefe Schlucht bildet sich zwischen meinen Augenbrauen.
Verärgert und verwundert ob der Dreistigkeit dieser Kreatur am helllichten Tag aus dem magischen Wald zu kommen, gehe ich mit schnellen Schritten zum Fenster und öffne dieses mit meiner Kraft und springe beinahe aus dem Fenster, mich mit meiner Rechten am Fensterrahmen haltend, um die Fee zu fangen. Und um Haaresbreite wäre sie mir auch zwischen den Fingern entwischt, doch ich konnte sie an ihrem zierlichen Füßlein fest halten.

Da ich ihr nicht schaden will,... zumindest vorerst nicht und abhängig von ihrem Verhalten,... ziehe ich mich wieder in das Innere, schiebe die Kreide in meine Hosentasche damit ich die Kreatur besser um ihren Torso herum halten kann und rutsche von der Fensterbank wieder auf den Boden.
Sehr schnell ist es klar, dass es sich hierbei um eine Eisfee handelt, da sie sehr fleißig damit beschäftigt ist meine Hand einzufrieren, neben lautem Gezeter natürlich. Dies musste auch jene Fee sein, von der mir Anuruyn berichtet hat und die ein reges Interesse an Charlotte zu haben scheint.
Unbeeindruckt über den Versuch mir zu schaden, schließe ich das Fenster wieder und kehre zu Charlotte zurück auf deren Tisch ich ein hohes Glas erschaffe und sie hinein stecke. Als der Deckel, der natürlich Löcher hatte, fest zugedreht war, betrachte ich meine Rechte die in Eis gehüllt ist.
Als das Eis zu Wasser wird, lässt sie eine blau-violette Hand zurück.
Etwas genervt beuge ich mich nach vorne um in die Seite zu schauen, wobei man nicht viel sehen kann da sie auch das Innere des Glases mit Eis benetzt hat. Dafür aber war eine klare Silhouette sichtbar von dem Licht, das alle Feen ausstrahlen.



Ich hebe eine Augenbraue da das Gekeife des geflügelten Wesens abrupt abgestorben ist und meine dann
Na komm schon. Nicht so schüchtern. Ich weiß dass ihr sprechen könnt.
Mit diesen Worten, richte ich mich wieder auf, lehne mich leger auf ein Bein, während eine gut eingekühlte Hand in meine Hosentasche ist und ich mit der anderen einige Symbole in die Luft zeichne um der Fee die Fähigkeit zu geben, unsere Sprache zu sprechen.

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »Luzifer« (Heute, 01:43)