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  • »Fenrirswolf« ist weiblich

inGame Name & Server: Fenrirswolf

Wohnort: Eispalast

Beruf: verrückt sein, das ist Arbeit genug.

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561

Dienstag, 16. April 2019, 23:50

Das Essen war im vollen Gange und alle Tische waren bis zum Rand hin mit Speisen und Getränken gefüllt.
Während es sich alle, auch die Leibwachen, gut gingen ließen, behielt Rosaina die Uhr immer im Auge.
Als diese 15:00 zeigt, lässt sie jeden wissen, dass die Reise weiter geht.

Innerhalb von zehn Minuten, haben alle soweit wie möglich die letzten Bissen hinunter geschluckt und ihre Getränke geleert.
Während die Fürstin darauf wartet, dass alle zu ihrer Kutsche zurück kehren, tretet der Inhaber mit einer Holzkiste zu ihr.
Fürstin Paninius, es war mir wie immer eine Ehre Euch und Euren Sohn zu bewirtschaften. Ich habe Euch auch den Wein den Ihr gewünscht habt besorgt.. Der stämmige Mann löst die Schlaufe des faserigen Seils und hebt den Holzdeckel ab.
Im Inneren lag eine Flasche in dunkelvioletter Farbe auf langen Sägespäne mit dem Etikett "Balmora Blau" darauf.
Aber mein lieber Rowin, Ihr wisst doch, dass der Besitz und Handel von Balmora Blau illegal ist in meinem Reich., meint Rosaina mit einem Lächeln, scherzhaft scheltend woraufhin auch der Wirt anfängt breit zu lächeln, den Deckel wieder auf die Holzkiste gibt und sie beide aus dem Gasthaus gehen und der Straße zu Fuß hinauf folgen.
Verwunderte blicken ihnen die Leute nach als sie bei einem Grenzstein zu Vaalenwald kurz stehen bleiben, über die gut erkennbare Markierung gehen und Rowin der Frau in der Blüte ihrer Zeit die Kiste übergibt.
Das Lächeln der Fürstin wird breit als sie ihm das Gold in einem Samtbeutel aushändigt, der Wirt sich von ihr verabschiedet, zurück in Abral tretet und zu den Kutschen zurück kehrt.

Während es in Abral tatsächlich verboten war Balmora Blau wegen der starken Suchtgefahr in das Land zu bringen, und Fürstin Rosaina Paninius selbstverständlich das Gesetz folgt, haben manche andere Länder (darunter auch Vaalenwald) um das Fürstentum herum keine Probleme damit,... was Fürstin Paninius ab und zu ausnutzt.
Zumindest wenn es um Luzifer geht, denn diese Flasche des äußerst seltenen und sehr wertvollen Weines ist nur schwer aufzutreiben und selbst Luzifer müsste wohl direkt nach Balmora reißen um an eine Flasche zu kommen was wohl eher schwieriger für ihn sein würde, da Balmora seit ca. 130 Jahren unter Hochelfischer Regierung steht.

Auf Vaalenwaldischen Grund bleibt die Frau stehen mit der Kiste in ihren Händen und wartet darauf, dass die Kutschen los fahren würden, doch Faran schwatze lieber noch etwas mit dem Wirt bis ihr Sohn aus der Karosse schaut und etwas laut meint: Faran! Mutter wartet auf uns!.

Ja! Ist schon gut!, gibt dieser nur von sich, bedankt sich abermals beim Wirt für das Essen und die Mühe die Flasche zu beschaffen, händigt ihm das Geld für die Bewirtung und steigt in die Kutsche die sogleich los fährt.

Nun war es wirklich nur noch ein Katzensprung bis sie im Hof ankamen. Man konnte sogar schon die große Brücke erkennen.
Im Inneren der Kutsche, konnte es sich Rosaina einfach nicht verkneifen amüsiert zu lachen ob des Blickes den ihr und der Kiste ihr Hofmeister zu warf.
Er wusste wie gewitzt die Fürstin sein kann und auch, dass sie niemals beabsichtigt ihre eigenen Gesetze brechen würde, doch war er kein sonderlicher Freund über einiger ihrer Methoden an das zu kommen, was sie will.
Sie konnte es in seinen Augen erkennen was sie ausnutzte und ihn etwas mit Scherzen aufzog.
Selbst Ferrys, der Sohn der Fürstin, kam nicht umhin breit zu Lächeln, wenn gleich er nichts sagte und versuchte dieses Grinsen hinter einer Hand zu verstecken.

Der restliche Weg war schnell überwunden und als der Kutscher meinte, dass sie auf der Brücke angekommen sind, wurde es in der Kutsche für einen Moment ruhig.
Farran spannte sich merkbar an und auch Ferrys schien etwas angespannter zu werden je näher sie dem Tor kamen.
Einzig und allein Rosaina schien entspannt zu sein, was sich auch zeigte, als die Kutsche von den Steinblöcken auf den Kies des Hofes einfuhr, um den runden Platz entlang fuhr und vor dem Eingang in den Palast um exakt 16:15 Uhr stehen bleibt.

Schnell waren die Leibwachen aus der Kutsche draußen und eilen zu der ihrigen.
Erst als sie eine kleine Allee gebildet haben, öffnet einer von ihnen die Tür und heraus tretet die Fürstin von Abral.
Luzifer steht bereits beim Eingang mit samt einer riesigen Orkfrau, die sie aus diversen Korrespondenzen zu kennen glaubte, und einer jungen Frau die ihr auf den flüchtigen Blick nicht bekannt zu sein war, die zwischen den beiden steht.

Nachdem alle draußen waren und ihr Sohn mit der Holzkiste in der Hand neben ihr steht, gehen sie zu dem äußerst elegant gekleideten Mann.
Fürst Luzifer. Es freut mich Euch wieder einmal zu sehen, es ist viel zu lange her.


...."Die Ewigkeit steht etwas unter Zeitdruck"....

  • »Luzifer« ist männlich

inGame Name & Server: Luzifer

Wohnort: in der Hölle

Beruf: rechte Hand des Teufels

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562

Dienstag, 23. April 2019, 19:31

Ich konnte sehr deutlich spüren, dass etwas mit Charlotte nicht stimmte, selbst Oragub schien es zu merken da sie mit mir draußen einen Blick über der jungen Frau hinweg austauschte.
Und so sehr ich mit ihr auch gerne darüber sprechen wollte, hatte ich einfach keine Zeit.
... vielleicht würde sie diese auch einfach nur brauchen um mit den Umständen klar zu kommen. Also ist es wahrscheinlich auch nicht schlecht, wenn ich für einige Tage nicht hier bin und sie diese Zeit mit Ninus verbringen kann dem sie sich am meisten zu öffnen scheint.
, denke ich bei mir.

Ich schaue meinen Schützling etwas von der Seite an und unterdrücke mir ein Seufzen.
Als ich wieder zurück auf die Brücke schaue, kann man bereits die Kutschen sehen deren Rattern und Hufgeklapper auf massiven Steinblöcken immer lauter wird.

Binnen weniger Minuten, sind die schnellen Pferde auf dem Kiesweg und gehen im gemütlichen Trab um den Graskreis in der Mitte herum und bleiben schließlich stehen.
Reflexartig spanne ich mich etwas an und stelle mich gerader hin während ich die Luft einatme und diese abwartend anhalte.

Die Tür der ersten Kutsche geht auf und heraus kommen einige Soldaten von denen zwei zu einer Kutsche gehen und der Rest sich in einer Reihe neben der Prachtvollen in der Mitte stellen.
Alle Soldaten waren in einer edlen Lederrüstung gehüllt die nur so von Verzierungen wimmelt, am Gürtel tragen sie ein langes Schwert und einigen Taschen in denen dem Anschein nach Flaschen waren.
Mein Blick von den Soldaten eilt schnell zu der Frau die aus der Kutsche kommt und ich komme nicht umhin etwas zu lächeln.

Als alle ausgestiegen sind, und Fürstin Paninius auf mich zu kommt, tue ich es ihr gleich und gehe von dem Podest der Stufen hinab in ihre Richtung.
Fürstin Rosaina, die Freude ist ganz meinerseits. Ich bedanke mich, dass Ihr meine Einladung angenommen habt.
Ich schüttle ihre Hand und auch die des untersetzten Mannes den ich freundlich grüße sowie des Jünglings der eine Kiste haltet.
Und wen habt Ihr hier als Begleitung?

563

Mittwoch, 24. April 2019, 07:18

Nachdem ich , mehr oder weniger mich lehr und einsam fühlend , neben Luzifer bzw leicht hinter ihm plaziert habe, sind meine Gedanken grau.
Es ist als wäre ich in Wasser getaucht und alles ist verschwommen in meinem Geist.
Ich versuche mich immernoch an die Begrüßung zu erinnern , obwohl auch das nur wie unter einem Nebelschleier geschah.
Erst nachdem die Fürstin schon ausgestiegen und Luzifer begrüßt habe, endsinne ich mich wenigstens , was ich als erstes tun musste.
Mein Kleid leicht anhebend mche ich einen Knicks , aber irgendwie wies ich nicht weiter, so das ich in der Bewegung einfach verharre.