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641

Donnerstag, 9. Mai 2019, 19:04

Ich seufze, schlaflose Nächte würde ich eh haben, aber sicher nicht nur wegen dieser Vermutung.
Als Luzifer darauf wartet, bis die Worte zu mir durchdringen, muss ich sie mir in Erinnerung rufen.
Das was die Fürstin erzählt hat...

Als er das Stehlen des Pferdes erwähnt, muss ich schief lächeln.

Entschuldige, du hast recht.
Darf ich dennoch darauf hinweisen, das wir ihn nicht Stehlen?
Hidalgo gehört mir, aber es macht sicher keinen Unterschied, ob er mir gehört und wir ihn ungefragt holen.
Nicht wahr?


Ich greife mir an den Kopf.

Ich bin so Naiv.


Die Schläfen leicht reibend stehe ich unschlüssig in den Hallen.
Ja.. das war die einzige Möglichkeit.
Weitermachen wie bisher und nicht zurückschauen.

Verzeih mir ich bitte dich.


Sage ich, als er mir seine Hand auf die Schulter legt.

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642

Donnerstag, 9. Mai 2019, 19:25

Sie hat es verstanden.
, geht es mir durch den Kopf und auch ich muss etwas lächeln.

Stimmt. Es macht keinen Unterschied.
Ich gehe um Charlotte herum sodass ich bei ihrer Seite stehe und gehe mit ihr langsam zur Flügeltür um zurück in den Speisesaal zu gehen.
Es gibt nichts zu verzeihen Charlotte.
, meine ich mit einem gelassenen Ton und öffne einen der Flügel.
Ich lasse die junge Frau vor mir hinein und folge ihr.
Während ich die Tür hinter uns zu mache, adressiere ich die Gäste die wieder zu uns schauen.
Bitte verzeiht die kleine Unannehmlichkeit.
, wir gehen gemeinsam zurück zu Charlottes Platz bei dem ich ihr diesmal den Stuhl herhalte damit sie sich setzen kann ehe ich zu meinem gehe und das Selbe mache.
Bitte
, meine ich lächelnd
esst ruhig weiter. Die Köche haben sich solche Mühe gegeben.

Um die Spannung etwas zu lösen, hebt Corsic seinen Kelch und blickt über die Tafel zu mir.
Auf Fürst Luzifer!
, dann schaut er zu Charlotte und hebt den Kelch auch zu ihr.
Und auf die junge von Dering!
, sein Gesicht sieht zwar rau und kantig aus, doch hört man in seiner Stimme eine gewisse Milde mit schwingen als er den Tost ausspricht der von einem kollektiven
Hört! Hört!
gefolgt ist.

Auch ich hebe mein Glas, deute es Hauptmann Surhart hin zum Dank und nehme, wie alle anderen am Tisch, mit Ausnahme von Ferrys, der Charlotte traurig lächelnd anschaut, einen Schluck unseres Getränkes ehe wir uns alle wieder unseren Speisen widmen.

Nach einigen Sekunden jedoch, beugt sich Rosaina zu mir her und ich beuge mich ihr entgegen, damit sie mir ins Ohr flüstern kann.
Leise meint sie dann
Es tut mir leid, Luzifer.
Sie beugt sich wieder zurück und meint dann laut, sodass es Charlotte und ihr Sohn vernehmen können.
Wir werden uns nach dem Festmahl weiter darüber unterhalten wenn Ihr wünscht, Charlotte.

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643

Donnerstag, 9. Mai 2019, 19:32

Als die Tür sich öffnet, steht Ferrys sofort auf und wartet, bis Charlotte sich hingesetzt hat, ehe er es auch wieder tut.
Einen Blick kurz zu Luzifer geworfen, schaut er wieder zu der Frau neben ihm und er meint leise:
Ist alles in Ordnung?

Der junge Mann blickt nicht einmal hoch, als der Kopf der Leibwache einen Tost ausgibt und erst als seine Mutter meint, dass sie sich nach dem Essen unterhalten werden, schaut er von Charlotte weg und auf sein Teller, das noch immer mit einigen wenigen Stücken Fleisch bedekct war.
Überrascht, dass er wirklich noch nichts gegessen hat, lässt er seine Augen über die verschiedenen Gerichte streifen und er merkt, wie es in seinem Magen nun doch etwas energischer knurrt.
Sein Gesicht etwas verziehend, beginnt er sich eines der großen Lachsstücke dazu auf den Teller zu geben mit einigen Petersielkartoffeln und Gemüse.


...."Die Ewigkeit steht etwas unter Zeitdruck"....

644

Donnerstag, 9. Mai 2019, 19:40

Danke.

Tapfer lächle ich und gehe an seiner Seite wieder in den Saal.
Ich setze mich auf meinen Platz und als Corsic den Kelch hebt und einen Tost ausspricht, laufe ich leicht rosa an.
Auch ich nippe an dem Glas und bemerke Ferrys traurige Miene.

Es geht mir gut.

Flüster ich ihm zu.
Da Rosaina mir die Möglichkeit gibt, lächle ich sie an.

Es wäre schön, wenn ihr mir noch ein wenig über sie Erzählen könnt, soweit ihr euch Erinnert.


Mein Roastbeef wieder zuwendend, beginne ich zu Essen.

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645

Donnerstag, 9. Mai 2019, 19:59

Das Geräusch von Besteck auf Silbertellern, Gläser die mit Flüssigkeiten gefüllt werden und Stimmen, sowie Gelächter, füllen bald den ganzen Saal.
Das erdrückende Thema von vorhin für den moment vergessend, genießen wir unsere Gespräche bis die Tablets und Schüsseln beinahe vollkommen geleert und unsere Mägen gefüllt sind.

Meine Diener beginnen das verwendete Geschirr weg zu Räumen während die nächsten die kommen neue Teller mit Dessertgabeln und neuen Getränken vor uns hin stellen, gefolgt von drei Köchen, die jeweils einen großen Tortenständer mit einer noch größeren Glocke darauf, hinein tragen und auf die Tafel stellen.

Als die Diener soweit weg waren, heben sie die Metallhaube und geben den Blick auf drei große Roter-Samt-Kuchen preis.



Die Fürstin atmet hörbar die Luft vor Freude ein und schaut zu mir mit einem glücklichen Glänzen in den Augen.
Zuerst das Seidenband in Eurem Haar und dann auch noch mein Lieblingskuchen?
Sich wieder einmal nicht zusammen reißen könnend, beugt sie sich zu mir hin und gibt mir einen Kuss auf die Wange, den ich nur mit einem verlegenen Lächeln quittiere, während die Köche beginnen den Kuchen anzuschneiden und aufzuteilen, angefangen mit den Ehrengästen.

Ich hebe mein neues Glas, der mit einem Champagner gefüllt ist, und deute zu Rosaina.
Für Euch? Selbstverständlich.
ehe ich einen Schluck daraus nehme

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646

Donnerstag, 9. Mai 2019, 20:11

Als Charlotte wieder zum Tisch kam und sich wieder hingesetzt hatte, war selbst die große Orkfrau glücklich, dass Luzifer es soweit zumindest geschafft hat, die junge Frau zu beruhigen doch auch wie der Junge Herr Paninius, kam sie nicht umhin sich um sie Sorgen zu machen.
Doch anders als Ferrys, blieb sie soweit ruhig, da sie ohnehin nicht wusste, was sie noch großartig sagen könnte zu all den Dingen die bereits gesagt wurden.

Oragub hatte fast ein ganzes Tablett mit Fleisch gegessen, was ihr, während sie aß, verwunderte Blicke einiger der Wachen einheimste. Dabei war sie sich so sicher, dass sie gute Tischmanieren hatte,... sowieso bessere als die meisten Orks.

Als auch sie ihren Teller geleert hatte, machte sie es Ferrys gleich und lehnte sich gemütlich im Stuhl zurück.
Ferrys, der selbst wenige Orks gesehen hatte bisher, beobachtete Luzifers Lagerchefin immer wieder, wenn nicht gerade Charlotte sein Augenmerk für sich beansprucht hat.
Mit jeder Minute die verging, legte er seine Scheu vor dem Fürsten ab und genoss die Nähe der jungen Frau zu seiner Rechten. So sehr sogar, dass er wieder einmal nicht mit bekam, dass die Diener bereits angefangen haben das Geschirr wegzuräumen.

Erst als seine Mutter aufatmet, schaut er zurück zum Tisch und zu Rosaina die Luzifer gerade einen Kuss gab.
Er war es nicht gewohnt, dass seine Mutter anderen Männern Zuneigung in dieser Form zeigt, doch mehr als rote Wangen bekommen, war nicht drin.

Nachdem einer der Köche ihm ein Stück des Kuchens auf sein Teller gegeben hat, wartet er, wie die anderen, bis alle Leute eines haben ehe er sich das Stück anschaut.
Das sieht richtig gut aus., gibt er nur mit einem breiten Lächeln von sich.


...."Die Ewigkeit steht etwas unter Zeitdruck"....

647

Donnerstag, 9. Mai 2019, 20:26

Da ich in einige, nichtssagende Gespräche von dem ein oder anderen gewickelt wurde, lenkte mich das etwas von meinen Vermutungen und der trüben Stimmung ab.
Als ich mir wenigstens soviel genommen habe, um nicht unhöflich zu wirken, lehne ich mich zurück.
Mein Blick schweift immer wieder zu Ferrys, der auch mich immer wieder beäugt.

So ist es sicher nicht verwunderlich, das mir die ganze Zeit eine leichte rosa Note im Gesicht anhaftete.
Als das Dessert gebracht wird, werden meine Augen ganz groß, als sie den leckeren Kuchen erblicken.
Ich kann den drang niederkämpfen meinen Finger auszustrecken und die Creme von ihm abzulecken.

Erst als alle ein Stück haben und die Ehrengäste beginnen, mache ich mich über den Kuchen her.

Hmm. Die ist doch von Engeln gemacht.


Entfährt es mir, als ich den ersten bissen im Mund habe.

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648

Donnerstag, 9. Mai 2019, 21:11

Während auch ich den Kuchen esse, frage ich mich selbst, warum ich nicht öfters diesen Kuchen machen lasse und höre lächelnd was Charlotte zu diesem sagt.

Ich glaube jeder hat mindestens zwei Stücke gegessen, mit Rosaina an ihrem vierten arbeitend, als wir bis oben hin gefüllt auf unseren Stühlen sitzen und noch unsere Gläser leeren.
Die große Standuhr zeigt bereits 22:15 Uhr als die Diener die letzten leeren Teller entfernen und Oragub sich merkbar macht.
Nun gut. Da es bereits spät ist, werde ich mich zurückziehen, insofern Ihr nichts mehr braucht, Meister Luzifer.
Ich schaue von meinem Glas hoch und schüttle den Kopf.
Nein, du kannst ruhig gehen. Danke.
, gebe ich nur zur Antwort. Auch Faran beugt sich etwas über den Tisch, damit die Fürstin ihn besser sehen kann und teilt uns mit, sich auch in seine Gemächer zurück zuziehen, woraufhin er, sowie die Ork, sofort etwas träge aufsteht, sich bei mir, Rosaina und Ferrys verabschiedet und beinahe gemeinsam den Speisesaal verlassen.
Draußen, auf den Weg zur Eingangshalle, reden sie noch knapp über die Geschäfte und uns, ehe sie sich auch dort von einander verabschieden und geteilte Wege gehen.

Kurze Zeit danach, geben auch die Zofen bescheid, sich zu entfernen und bald sitzen nur noch ich, die Fürstin, ihr Sohn, Charlotte und Corsic an der großen Tafel.

Als ich sehe, dass die Uhr 22:45 zeigt, meine ich schließlich seufzend
Ich bedaure euch mitzuteilen, dass ich leider auch gehen muss.
Rosaina, die ein entspanntes Gespräch mit Charlotte und Ferrys führt während sie noch ihren Kuchen isst, hört sofort auf und schaut mich an.
Was? Warum das?
Etwas langsam erhebe ich mich von meinem Stuhl, leere das hohe Glas und meine lächelnd.
Ich muss mich noch um etwas kümmern, dass ich eigentlich geplant hätte während Ihr und Euer Sohn Euch zurückgezogen habt und nun keinen Aufschub mehr duldet.
Das Glas auf den Tisch gestellt, schiebe ich den Stuhl unter diesen.
Euch steht es selbstverständlich frei zu, weiter hier zu verweilen. Aber ich glaube der Teesalon ist etwas gemütlicher.
, ich mache mich auf den Weg zur Flügeltür und drehe mich noch einmal um.
Davon abgesehen,... wolltet Ihr Charlotte nicht weiter von ihrer Mutter erzählen?
, ein schelmisches Lächeln zeigt sich auf meinen Lippen und ich verbeuge mich kurz, ehe ich aus dem Speisesaal gehe.

Mich wieder besinnend was noch zu tun ist, erschaffe ich ein Portal auf den Boden im Flur, durch das ich hindurch springe und vor der Haustüre von Veldrins Villa wieder auftauche.
Etwas bedauernd, dass ich erst jetzt bei ihr vorbei schaue, gehe ich zur Tür hin und betätige die Türklingel.
Binnen einer Minute, geht die Tür auf und eine etwas säuerliche Dunkelelfin schaut mich an.
Ich habe mir beinahe schon gedacht, dass Ihr darauf vergessen habt, Meister Luzifer.
Ich hebe verzeihend meine Hände und trete ein, nachdem sie bei Seite gegangen ist, und gehe mit ihr in das Wohnzimmer, in dem Alvo und Anuruyn, so als ob sie sich seit dem letzten Besuch nicht bewegt haben, sitzen.
Meine Güte, Meister. Ich dachte Ihr wolltet früher hier sein und den Diebstahl besprechen.
Ja, ist schon gut!
, gebe ich zurück und schiebe mir einen Sessel mit Hilfe meiner Kraft zurecht, damit ich alle anschauen kann während ich mit Veldrin spreche die um mich herum geht und sich in den anderen Sessel setzt den sie zuvor noch ein wenig zu mir gedreht hat.
Nun gut,... wie genau lautet der Plan?

649

Donnerstag, 9. Mai 2019, 21:31

Denen ein Lächeln schenkend, die den Raum verlassen, sitze ich wieder gemütlicher im Stuhl.
Als Luzifer sich ebenfalls aus der Runde verabschiedet, schaue ich ihn leicht bedrückt hinterher.
Doch die Aussicht darauf mit Rosaina und auch mit Ferrys noch etwas zusammen sitzen zu können, erfreut mich.
Langsam erhebe ich mich, ich hatte viel zu viel gegessen.

Ich werde vorausgehen.


Wir brauchten nicht lange um in den gemütlichen Raum anzukommen.
Dort hatte man bereits ein wärmendes Feuer im Kamin gemacht.
Da ich etwas mehr Licht brauchte, um besser zu sehen, hatte man auch hierauf geachtet.

Ein Sofa wählend, setze ich mich seufzend und blicke von einem zum anderen.

Sicher wäre der Raum schöner, wenn das Licht nicht wäre, aber Tatsache ist, das ich nicht sehr gut sehen kann, wenn es dunkel ist.
Umso besser ist meine Nase.


Versuche ich ein Gespräch anzufangen.

Werte Fürstin. Ich habe bei meinem Onkel per Zufall einige Bilder meiner Mutter entdeckt. Stimmt es das sie helles Haar hatte und nicht so wie ich, dunkle?

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650

Donnerstag, 9. Mai 2019, 21:57

Da selbst Rosaina zu viel gegessen hat, wenn auch wegen dem Kuchen, was sie selber niemals zugeben würde, bewegt sie sich auch relativ träge und folgt Charlotte hinterher in den Teesalon.
Zusätzlich zu dem Essen, hat die Gute ja auch ordentlich Wein und Champagner getrunken, was sich während dem Gehen deutlich merkbar macht. Anscheinend ist es sogar so schlimm, dass Ferrys sie an der Hand nimmt.

Im Teesalon ist sie froh sich gleich wieder hinsetzen zu können.
Ihr Sohn macht es sich auf einem der Sessel gemütlich, den neben Charlotte, da er in Gegenwart von seiner Mutter nicht verzweifelt oder etwas dergleichen wirken will, während sich die Fürstin selbst auf das Sofa gegenüber von der jungen Frau setzt.

Ah, das dürftet Ihr von Eurer Mutter haben., beginnt sie als Charlotte von ihrer Sehschwäche berichtet. Die war so blind wie eine Fledermaus im Dunkeln,... hat mich aber trotzdem immer gefunden die blöde Kuh., ein amüsiertes Lachen der Fürstin erfüllt den ganzen Raum. Woher Ihr aber den Geruchssinn habt, das weiß ich nicht. Die ältere Dame schaut zu einem der Diener, der zu ihnen hin geht und sie fragt was sie noch trinken oder essen möchten.
Nach kurzem Überlegen meint sie dann Habt ihr noch ein Stück vom Kuchen?

Mutter!, wirft Ferrys etwas entsetzt ein. Denkst du nicht, dass du bereits genügend Kuchen hattest?

Junge., meint sie zu ihrem Sohn mit einem amüsierten Lächeln auf den Lippen. Man kann NIE genügend Kuchen haben., ihr Blick geht wieder zum unbehaglich da stehenden Diener, der zögerlich antwortet. Es tut mir Leid, Fürstin Paninius, aber wir haben keinen Kuchen mehr.

Achherje., bricht es ihr heraus. Dann für mich nur bitte ein Glas von dem guten Rosé von vorhin.
Ferrys schüttelt nur verlegen den Kopf und bittet um einen Grüntee.

Als der Diener alles aufgenommen hat und geht, schaut Rosaina wieder zu Charlotte, die auf eine Antwort wartet.
Eure Mutter war so weiß wie der Schnee. Ihr dürftet demnach nach Eurem Vater kommen. Der hatte auch so dunkles Haar wie Ihr.


...."Die Ewigkeit steht etwas unter Zeitdruck"....

651

Donnerstag, 9. Mai 2019, 22:12

Die Fürstin bringt mich automatisch zum Lächeln.
Sie hatte etwas an sich, was mich an irgendetwas erinnerte.
Doch konnte ich das nicht greifen.

Vielleicht habt ihr zu laut gekichert.

Meine ich amüsiert.
Als Roasaina nach noch einem Stück Kuchen fragt und Ferrys total entsetzt ist, muss ich laut auflachen.

Verzeiht...
Es ist nur so... erfrischend.


Doch auch wehmütig, denke ich so bei mir und betrachte, wie die beiden miteinander um gehen.
Ein kleiner Stich durchfährt mein Herz.
Das war es, was mir also fehlte?

Ich nehme bitte einen Pfefferminztee, ohne alles.


Als die Fürstin sagt, das Anna´s Haar schneeweiß und das meines Vaters Schwarz, bleibt mein Mund offen.

Weiß? So richtig weiß?
Das ist auf den Bildern nicht so rübergekommen.


Mein Lächeln wirkt leicht schief.
Ich denke einen Moment nach.

Wart ihr bei ihr, als sie mich bekommen hatte.. ich meine... kanntet ihr mich, als ich ein Baby war?

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652

Donnerstag, 9. Mai 2019, 22:57

Ob der Aussage, dass sie zu laut gekichert hätte, fängt Rosaina abermals an zu lachen.
Das kann gut sein. Später hat sie mir mal erzählt, dass sie mich immer finden konnte, weil sie das Wasser in meinem Körper,... "sehen" kann. Frag mich nicht, wie genau sie das meinte., winkt die Fürstin ab. Aber Fakt ist, sie konnte jede Person mit ihrer Fähigkeiten aufspüren, wenngleich sie nicht auf Anhieb wusste, welcher "Eindruck" zu welcher Person gehört.
Auf dem Gesicht der Frau taucht ein nostalgisches Lächeln auf, ein Lächeln das zeigt, dass sie sich gerne an diese Zeit erinnert.

Der Diener kommt mit den Getränken hinein und Rosaina nimmt sich sofort ihr Weinglas.
Die Überraschung Charlottes über die Haarfarbe ihrer Mutter wundert sie kein bisschen.
Ja, ja,... absolut weiß., sie nimmt einen Schluck und lässt sich den süßen Geschmack voll im Mund zerfließen. Ihr seid nicht die Einzige, die verblüfft darüber war. Die anderen Kinder waren entweder interessiert oder aber haben sie gehänselt. Als dann aber klar wurde, dass ihre Mutter eine Wassernymphe war, wich es der Faszination, weil man selten Kinder von gemixten Rassen in Eurem Königreich sah., ihr Lächeln wird etwas düsterer. Oder extra versucht hat das zu vermeiden.
Abermals nimmt sie einen Schluck.
Ihr müsst wissen Charlotte, magische Kreaturen sind in Eurem Reich sehr ungern gesehen. Die Leute dort verstehen nichts davon und haben deswegen Angst, selbst wenn magische Wesen überall dort verbreitet sind, siehe Eure Großmutter. Sie wurden mit viel Feindschaft konfrontiert als sie und ihr menschlicher Lebenspartner sich in der Öffentlichkeit zeigen ließ, obwohl sie und ihre ganze Familie seit Jahrhunderten, wenn nicht schon länger dort existierten. Als wir uns immer besser miteinander verstanden, war es auch nur klar, dass sich unsere Eltern unterhielten. Ich glaube, dass es meine Mutter war, die ihnen anbot, nach Abral zu ziehen doch ich habe halb in Erinnerung, dass es für sie nicht möglich war, weil sie als reine Najade bei dem Gewässer aus dem sie kam, bleiben muss um nicht vorzeitig zu sterben.
Milde lächelnd überschlägt die Fürstin ihre Beine und blickt in das Feuer. Ich habe mich danach etwas mit Naturgeistern auseinandergesetzt und dadurch gelernt, dass eine Najade niemals in Salzwasser leben könnte, gleich wie ihre Schwestern, die Nereiden, niemals im Süßwasser leben könnten.
Etwas traurig lacht Rosaina mit geschlossenem Mund und schüttelt leicht den Kopf.
Sehr bedauerlich,... habe ich mir immer gedacht.

Während die Herrin von Abral erzählt, hört Ferrys schweigend zu.
Er mochte es, wenn seine Mutter von ihrem Leben erzählte, oder auch wenn sein bereits verstorbener Großvater Geschichten erzählte die vor seiner Zeit passierten,... es weckte diese kindliche Neugier in ihm, weshalb er es bevorzugte, leise zu sein und die Leute sprechen zu lassen.

Die Frage ob Rosaina dabei war, als Anna ihre Tochter zur Welt brachte, reißt sie wieder aus ihren Gedanken.
Ich wollte eigentlich dabei sein, da Eure Mutter auch anwesend war, als ich Ferrys bekam. Ihr sanfter Blick geht zu ihrem Sohn, der verlegen einen Mundwinkel nach oben zieht und sich dann wieder an Charlotte richtet als sie weiter erzählt. Doch als ich am Hof ankam, war es bereits zu spät und Ihr wart schon auf der Welt.


...."Die Ewigkeit steht etwas unter Zeitdruck"....

653

Freitag, 10. Mai 2019, 06:49

Ich glaube ich weiß, was sie damit meint.
Auch wenn ich das noch nicht kann, kann ich manchmal fühlen , wenn jemand da ist.
Ich muss den Jenigen dabei nicht sehen.
Interessanterweise erkenne ich jeden an seinem Geruch.
Wenn ich mir Erlauben dürfte, euer Duft erinnert an Rosen, Veilchen und eine Spur Kardamom.
Wobei die Veilchen eher nach einem Parfüm vermuten lassen.


Ich sehe Ferrys an und zwinker ihm zu.
Sicher konnte ich ihm auch sagen, welchen Duft er ausströmte.
Aber vielleicht wollte er es gar nicht wissen.

Oh... ich kann mir sehr gut Vorstellen, wie beliebt Magische Wesen sind.
Mein Onkel betrachte mich immer als minder... nicht zurechnungsfähig und dumm.


Ich nicke verstehend .

Meine Mum wäre sicher gerne nach Abral gezogen.
Wenn das mit dem Wasser nicht gewesen wäre.
Ich hätte es wahrscheinlich nachgeschlagen, wenn ihr mir es nicht jetzt erklärt hättet.


Mein Blick wird nachdenklich.
Auch wenn ich es nicht aussprechen würde, denken konnte ich es.
Wenn wir hätten umziehen können, wäre sie vielleicht noch am Leben.
Sanft schaue ich die Fürstin an.

Ich wollte wahrscheinlich schneller sein.
In einem der Bücher habe ich gelesen, das es Sitte ist, das die beste Freundin oder nahe Verwandte anwesend sind, um die Geburt zu bestätigen.
Deswegen kam ich auf diesen Gedanken.


Mein Blick sucht Ferrys.

Also kannte sie dich... Moment mal... sie wir haben euch besucht... ich kann mich ganz dunkel erinnern.


Ich schließe die Augen und versuche mich zu Erinnern.
Aber es war einfach zu verschwommen.
Meinen Kopf schüttelnd gebe ich es auf.

Es ist zu lange her aber ich weiß, dass ich als ich ganz klein war, mit jemanden anderen auf einer Blumenwiese herumgetollt bin.
Während Mum und eine andre Person lachend auf einer Decke sitzen.
Aber vielleicht ist das ja auch eine andere Erinnerung.

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654

Freitag, 10. Mai 2019, 14:21

Beeindruckend., gibt die Fürstin als Antwort ob der Zurschaustellung ihrer Fähigkeiten. Und ja, es ist ein Veilchen-Parfüm, das ich trage.

Rosaina hört dem Mädchen vor ihr noch zu, während sie ihr Weinglas in der Hand haltet und mit dem Finger der anderen Hand, den Rand entlang gleitet.

Wenn es um Euren Onkel geht, bin ich mir nicht sicher, ob es etwas damit zu tun hat, dass Ihr ein Viertel Najade seid. Er sieht jeden der, seiner Meinung nach, unter ihm ist, als geringere Person an.

Als Charlotte davon spricht, dass ihre Mutter gerne in ihr Fürstentum gezogen wäre, hebt Rosaina ihren Blick.
Nein,... nein, nein,... Ihr habt da etwas nur halb verstanden. Eure Großmutter konnte nicht nach Abral ziehen. Eure Mutter war von dem her an nichts gebunden, sie konnte überall hingehen wo sie wollte, darum war es ihr überhaupt auch möglich mich in Abral zu besuchen. Halia, als reine Wassernymphe, konnte gerade einmal mehrere Tage aus ihren Gewässern raus, wenn überhaupt.
Rosaina setzt sich etwas bequemer auf das Sofa und legt ihre Beine hoch die sie anwinkelt.
Anna hatte keinen Grund umzuziehen. Sie liebte ihre Heimat und hatte alle Hände voll mit dem neuen Hof zu tun, den Gerald, Euer Vater, für sie beide gekauft hatte. Er kam nämlich von einer sehr angesehenen, und vor allem wohlhabenden, Adelsfamilie, die aus dem hohen Norden Enjorrans stammt, wenn ich mich recht erinnere.

Die junge Frau erwähnt eine sonderbare Sitte bezüglich der Geburt und ein amüsiertes Lachen prustet aus der Fürstin hinaus.

Das ist doch hirnrissig., meint sie noch immer lachend. Ich will keine ganze Armee an Leuten dabei haben, während ich unter riesigen Schmerzen versuche ein Kind aus meiner Va

MUTTER!

Rosaina hört abrupt auf und schaut zu ihrem Sohn, der sie mit hochrotem Kopf und aufgerissenen Augen anschaut.
Wir wissen ALLE wie Kinder geboren werden!

Im Teesalon wird es für einen Moment lang totenstill, selbst Corsic, der bei der Tür steht, um seine Arbeit zu erledigen, hatte es gerissen, als der junge Mann entsetzt aufschrie. Doch wie auch seine Mutter, begannen beide zu lachen, bis sie sich erst nach mehreren Minuten wieder eingefangen hatten.
Ferrys indes, gibt einen Ellenbogen auf die Armlehne des Sessels und vergräbt sein Gesicht halb in seiner Handfläche.

Nun,... fährt die Fürstin fort. Wo war ich?,..., sie wischt sich eine Träne aus dem Augenwinkel und räuspert sich, ehe sie fort fährt. Was ich eigentlich damit meinte, war, dass dies nur ein blöder Brauch aus Eurer Heimat ist. Dort haben Frauen einfach damit klarzukommen, wenn alle möglichen Personen im Raum stehen um eine "echte" Geburt zu verifizieren, was auch immer das heißen mag. Bei Hochadligen, wie zum Beispiel dem Königspaar, ist der gesamte Hofstaat anwesend, das ist doch lächerlich. Bei uns in Abral sind nur die Hebammen und Leute anwesend, die die werdende Mutter wirklich bei sich haben will,... was manchmal nicht viele sind. Ich zum Beispiel habe meinen Mann hinausgejagt während ich Ferrys zur Welt brachte.

Langsam frage ich mich, wie mein Vater es nur so lange mit dir aushalten konnte,..., der junge Mann schüttelt resigniert den Kopf und Rosaina, klopft ihm sanft auf seinen Unterarm und meint leicht grinsend. Aw,... falls es hilft, er hat mir mein Leben auch nicht immer leicht gemacht.

Die Beschämung von Ferrys haltet nicht lange an, als Charlotte davon redet, dass sie sich vage an ein Treffen mit ihnen erinnern kann.
Auch Rosaina blickt wieder zur jungen Frau ihr gegenüber.

Das kann gut sein. Rosaina setzt sich etwas auf und legt ihre Stirn in Falten. Nach einigem Überlegen redet sie weiter. Anna besuchte uns in Abral als Ihr drei oder vier Jahre alt wart,...., die Fürstin überlegt noch einmal. Nein, es war definitiv als Ihr drei wart. Ferrys war fünf und beide Mercer haben noch gelebt.
Was die Fürstin damit meinte war, dass ihr Schwiegervater, Mercer Ferrys II. und ihr Ehemann Mercer Ferrys III. beide noch unter den Lebenden weilten.

Als Rosaina und Mercer geheiratet haben, hat sein Vater beschlossen, vom Thron zu steigen und das junge Paar das Reich führen zu lassen, wobei er selber nur mehr als Gesandter für das Fürstentum Abral dienen würde.
Die Fürstin erinnert sich noch sehr gut daran, als nur einige Monate später im Jahr, nachdem Anna und Gerald sie mit Charlotte besucht hatten, das Schiff, auf dem Mercer der II. war, von einigen Handelsgesprächen hinter dem Dedosa-Meer zurückkam und von einem Sturm, keinen Kilometer vor Abral, überrascht wurde und der ehemalige Fürst deswegen ertrunken ist.
Darum ist Rosaina immer besorgt, wenn ihr Sohn auf den Fischerboten aushilft. Doch leider liegt der Ruf zum Meer den Paninius im Blut.

Und ein Jahr darauf, starb ihr Ehemann, Mercer der Dritte, als Ferrys gerade einmal sechs Jahre alt war.

Wir waren auf einem Hügel, nahe der Küste wo überall der Strandflieder wächst. Anna liebte das Meer und wir verbrachten so viel Zeit wie nur möglich am Strand, wann immer sie uns besuchen kam., abermals taucht dieses nostalgische Lächeln auf den Lippen der Fürstin auf.

Hm,... ich kann mich nicht wirklich daran erinnern.

Ferrys Mutter schaut zu ihm und schmunzelt.
Ja du mit deinem Nudelsieb als Gehirn,...


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655

Samstag, 11. Mai 2019, 19:58

Ich lächle zaghaft und nehme das Kompliment nickend entgegen.
Als Rosaina über meinen Onkel spricht, versuche ich mich an die wenigen Begegnungen zu erinnern, bei denen ich zugegen war.

Es könnte sein, das ihr damit recht habt.
Doch, da mein Onkel mich möglichst... verborgen hat, kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen, ob er es nur mit Personen machte, die er für unwürdig hielt.


Als die Fürstin mich zurechtweist, schaue ich sie Erschrocken an.

Oh.. oh das tut mir leid.. da habe ich wohl nicht ganz aufgepasst.
Bitte, verzeiht.
Natürlich, ihr hattet ja gesagt, das die Nymphen nicht weg Können.


Interessiert nehme ich die restlichen Informationen auf.
Doch kann ich mir nur mit Mühe ein Gähnen unterdrücken.
Der Aufschrei Ferrys lässt mich hochsehen.
Doch als beide beginnen zu lachen, kann ich nur mit einstimmen.

Also ist es in eurem Reich nicht üblich, das Adlige die Geburt bestätigen?
Ich habe es nur in einem der Bücher gelesen.


Ich muss wieder lächeln, wenn auch wehmütig, als die Fürstin Ferrys scheltet wegen seinem schlechten gewissen.

Wie gesagt, es ist nur ein schehmen gleich.
Ehr weniger eine Erinnerung.


Ich erhebe mich, wenn auch schwerfällig von dem gemütlichen Sofa und strecke mich.

Bitte, entschuldigt.
Ich würde mich gerne zurückziehen wollen.


Ein bisschen hoffend, das Ferrys mich ein Stück begleiten möchte, werfe ich ihn einen kurzen Blick zu.
Doch mehr ist es auch nicht.
Noch einmal strecke ich mich und wende mich langsam der Tür zu.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kyara« (11. Mai 2019, 20:34)


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656

Sonntag, 12. Mai 2019, 18:07

Als Charlotte aufsteht, schauen alle Anwesend zu ihr.
Das ist eine gute Idee., der Blick der Fürstin geht zur Standuhr die kurz vor Mitternacht zeigte. Es ist ohnehin schon spät. Ich wünsche Euch eine gute Nacht, Kind.
Rosaina macht keine Anstalten sich vom Sofa zu erheben und Ferrys lächelt der jungen Frau zu, während diese bereits zur Tür geht.
Da Ferrys noch sitzen bleibt, obwohl ehr ihr sehnsüchtig nachgeschaut hat, wechselt seine Mutter einen schnellen Blick zwischen ihm und ihr, ehe sie ihm am Unterarm kneift um seine Aufmerksamkeit zu bekommen und mit dem Kopf in die Richtung Charlottes deutet.

Für einen kurzen Moment versteht er nicht was Rosaina überhaupt von ihm will, bis in seinem Kopf ein Schalter umgelegt wird und er sich ebenfalls erhebt und ebenso in Richtung Tür geht und neben der Frau stehen bleibt.
Wenn Ihr - wenn Ihr wollt, geleite ich Euch zu Euren Gemächern.

Der Blick Corsics, der eine Augenbraue hochgezogen hat, fällt ihm auf und er schaut eine Sekunde lang zu ihm woraufhin er gleich wieder geradeaus schaut und so tut, als ob er von dem Ganzen nichts mit bekommen würde,... was wiederum zur Folge hat, dass Ferrys es hinterfragt ob das eine gute Idee war Charlotte so etwas zu fragen.


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Sonntag, 12. Mai 2019, 23:45

Es war 23:55 Uhr.
Ich habe meine Ellenbogen auf meinen Knien abgestützt und reibe mir müde das Gesicht.

Veldrin schreibt sich das letzte Detail für Samstag Nacht auf und Anuruyn beobachtet sie leise dabei während ihr Bruder ausgestreckt auf dem Sofa liegt, sein Haupt auf Anuruyns Oberschenkel ruhend.
Wann habt Ihr das letzte Mal geschlafen, Meister?
Die Frage von meiner Heilerin und Meisterdiebin kommt etwas unerwartet doch ich schaue sie nicht an sondern lasse mein Gesicht in meinen Handflächen vergraben.

Ich denke einen kurzen Moment nach und gebe dann zur Antwort.
Dienstag auf Mittwoch für vielleicht 5, 6 Stunden.
Meine Hände nun doch zwischen meinen Beinen herab hängen lassend, schaue ich zu Veldrin.
Ich bin um 5 Uhr am Mittwoch auf und seit dem wach.
Die Waldelfe ihr gegenüber wendet ihren Blick zu mir.
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr heute Schlaf bekommt?
Während ich abermals überlege, gebe ich eine lose Haarsträhne hinter mein Ohr und schaue zu Anuruyn.
Sehr gering, glaube ich. Es kommt drauf an wie lange ich für die Vorbereitung des Speerfadens brauche und ob es sich dann überhaupt noch rentiert ins Bett zu gehen. Immerhin reißt Fürstin Paninius morgen am frühen Vormittag wieder ab und ich sollte mich für den Kampf mit Umugul ein wenig aufwärmen davor.
Mir entgeht nicht, dass Veldrin wieder diesen eigenartigen Glanz in ihren Augen bekommt und ehe ich es noch fertig dachte, fragt sie.
Seid Ihr Euch wirklich sicher, dass es eine gute Idee gegen Umugul in dem Zustand zu kämpfen? Und dann noch mit dem Serum verabreicht?
Ich hebe nur müde meine Augenbrauen und lehne mich zurück in den Sessel, in dem ich dann auch noch etwas hinab rutsche und mehr einem Sack Kartoffeln gleiche als einem eleganten, unsterblichen Fürsten. Als Veldrins Blick etwas säuerlicher wird, gebe ich nur ein hochfrequentes "
Mhm.
" von mir.
Die Dunkelelfe starrt mir weiter in die Augen bis sie sicher ist, dass ich es immer noch ernst meine und schließt dann ihr Notizbuch.
Na dann,...
Dies als mein Stichwort sehend, zwinge ich mich aufzustehen und meine Kleidung wieder in Ordnung zu bringen in dem ich das aus der Hose gezogene Hemd wieder dort hinein stecke, meine Weste hinunter ziehe und glatt streiche, sowie meine Ärmel wieder hinab kremple und mir meinen Blazer schnappe, den ich über meinen Sessel gehängt hatte.
Da wir soweit alles geklärt haben, mache ich mich auf den Weg zurück zum Palast. Ich wünsche euch eine gute Nacht, und sollte noch etwas unklar sein wegen Samstag Nacht, sprich mich morgen darauf an. Wenn möglich bevor ich in die Arena gehe.
, ich lege mir meinen Blazer über den Arm und schaue zu Veldrin.
Danach brauche ich Zeit für mich um von der Droge hinunter zu kommen und mich vom Kampf zu erholen.
Die Dunmer gibt keine Antwort darauf und auch ihre Gattin nicht. Nur ihr besorgter Blick ruht auf mir für einige Momente, ehe sich beide auch von mir verabschieden, ich ein Portal vor mir errichte, hindurch gehe und in der Eingangshalle vom Palast wieder auftauche.

658

Montag, 13. Mai 2019, 06:56

Ich war schon an der Tür, als Ferrys neben mir auftaucht.
Seine Frage entlockt mir ein Lächeln und ich ignoriere den Blick, den uns Corsic zuwirft.

Es wäre mir ein Vergnügen.


Ich lege meine Hand in seine angebotene Armbeuge, nachdem wir durch die Tür gegangen sind.
Erst als die Tür hinter uns geschlossen ist und wir uns langsam durch das Schloss bewegen, sehe ich Ferrys an.

Ihr seid ein tolles Gespann, Du und Deine Mutter.
Es... es ist schön das zu sehen.


Die Treppen erklimmend, werfe ich Ferrys ab und an ein Lächeln zu.

  • »Fenrirswolf« ist weiblich

inGame Name & Server: Fenrirswolf

Wohnort: Eispalast

Beruf: verrückt sein, das ist Arbeit genug.

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659

Montag, 13. Mai 2019, 17:19

Ferrys erwidert ihr Lächeln und sie verlassen den Teesalon.

Als die Tür zu war, geht Corsic zum Sessel, in dem der Junge zuvor noch gesessen hat und setzt sich seufzend nieder, dankbar für eine Sitzgelegenheit für seine alten Knochen.
Der junge Herr ist ein wenig tollpatschig mit Fräulein von Dering., der Diener kommt sofort her und Corsic bestellt einen Scotch. Ich habe ihn noch nie so reagieren sehen, wenn er mit anderen Mädchen spricht.

Rosaina lacht mit geschlossenem Mund und nimmt einen Schluck ihres Rosés.
Das liegt vielleicht daran, dass er kein Interesse an den anderen Mädchen hat.

Der Hauptmann schaut die Fürstin an und lächelt breit.
Da ist etwas dran.


In den Gängen, gerade die Eingangshalle zurückgelassen, spricht Charlotte von ihm und seiner Mutter.
Hmhm,... ja. Unsere Beziehung könnte wirklich nicht besser sein. Selbst wenn sie mich ab und zu in Verlegenheit bringt.

Als sie auf der riesigen Treppe bereits einmal um die Wendung herum gegangen sind, ist von unten das Geräusch von Feuer zu vernehmen.
Verwirrt darüber, beugt sich Ferrys über das Geländer und schaut in die Eingangshalle, in der auf einmal der Herr des Hauses aus einem Feuerring tretet.
Etwas entsetzt was er gerade gesehen hat, starrt er auf den athletisch gebauten Mann.

Erst als sich der feurige Ring ineinander zieht und sich so auflöst, sinkt der Jüngling etwas in sich zusammen und dreht mechanisch sein Haupt um zu Charlotte zu schauen, die das Ganze nicht zu imponieren scheint, und meint in einer genötigten, flüsternden Stimme:
Was zum Teufel ist er?!


...."Die Ewigkeit steht etwas unter Zeitdruck"....

660

Montag, 13. Mai 2019, 17:39

Mein Blick bleibt einen Moment an ihm hängen.

Ich denke, so sind Mütter.. sie bringen ihre Kinder ab und an in Verlegenheit.
Aber vielleicht machen das auch nicht alle Mütter, ich kenn mich da nicht so ganz aus.


Als Ferrys stehen bleibt, um nach dem Geräusch zu sehen, schaut auch Charlotte hinunter.
Für sie war die Art, wie sich Luzifer fortbewegte, nichts Neues.
Doch es war schon imposant es aus dieser Entfernung zu sehen.
Ich blicke Luzifer noch einen Moment zu lange nach, ehe ich auf Ferrys Frage reagiere.

Frag ihn doch bei nächster Gelegenheit.
Versteh mich bitte nicht falsch, selbst wenn ich wüsste WAS oder WER er genau ist, würde ich es nicht tun.
Ein Beispiel... wenn dich jemand fragt, was zur Hölle ich bin... würdest du es ihm sagen?


Meine Stimme war leise, doch kein Flüstern.
Ich wusste das dies keinen Sinn gehabt hätte, da Luzifer irgendwie IMMER wusste, was los ist.