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961

Mittwoch, 12. Juni 2019, 22:01

Ich lege die Hose langsam auf das Bett.
Dabei lasse ich Luzifer nicht aus den Augen.

Wo ist der Hacken?

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962

Mittwoch, 12. Juni 2019, 22:10

Die Frau vor mir abschätzend, räuspere ich mich nach einem kurzen Moment und beige meinen Rücken etwas durch.
Nun ja,... Hacken ist nicht das richtige Wort,...., es ist nur,....
, ich lege meinen Kopf etwas schief und schiele kurz in die obere linke Ecke, ehe meine Augen wieder die meines Schützlings finden.
Ich werde nackt sein,...
Abwartend wie Charlotte reagiert, bleibe ich ruhig stehen ohne ein weiteres Wort von mir zu geben.

963

Mittwoch, 12. Juni 2019, 22:16

Die Hose, die ich gerade aus der Hand legen wollte, auf das Bett, rutscht mir aus den Händen.
Mein Gesicht färbt sich rot.
Ich setze mich auf die Bettkante und starre perplex auf Luzifer.

Nein... nein, auf keinen Fall.
Ich würde dir fast alle Wünsche erfüllen Luzifer, aber das...
Nein.


Plötzlich schlägt mein Herz wie wild und mir kommen Bilder in den Kopf, die ich da nicht haben will.
Nicht so.
Ich schließe meine Augen.
Mit einem tiefen seuftzer öffne ich sie.

Das ist keine Gute Idee, ich weiß so schon nicht wohin mit meinem... Verlangen nach dir.
Und ich bin mir ziemlich sicher , das es dadurch nicht besser wird.

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964

Mittwoch, 12. Juni 2019, 22:22

Mit dieser Antwort im Grunde schon gerechnet, lange ich mir an den Nacken und seufze auf.
Schon in Ordnung,... es hätte mich gewundert wenn du zugesagt hättest,... dann muss ich jemand anderen fragen der mir assistiert,...
, mein Gesicht verzieht sich und ich gehe bereits mental alle potentielle Leute durch die ich überreden könnte mir auszuhelfen.
Viele waren es nicht. Und selbst bei diesen würde ich viel Überredungskunst anwenden müssen damit sie sich bereit erklären, in die rote Kammer zu gehen.

965

Mittwoch, 12. Juni 2019, 22:28

Das wirst du wohl müssen.
Sofern du nicht willst, das ich meinen Verstand und meine wenigen guten Manieren vergesse und über dich herfalle.


Meinem vorherigen Ausdruck ist der vollkommenem Ernstes gewichen.
Ich sehe Ihn an, vollkommen emotionslos.
Nur in meinen Augen und in meinem Inneren wechseln Bilder hin und her, die ich gerne für mich behalten wollte.

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966

Mittwoch, 12. Juni 2019, 22:51

Ich hebe verwundert meine Augenbrauen.
Ich wusste, dass es arg ist, aber nicht so arg Charlotte.
Ich spanne etwas meine Muskeln an ob der neuen Information die sie mir gerade vor die Beine geworfen hat

Anscheinend hatte sie tatsächlich noch nie solche Gefühle für jemanden wie für mich.
Nicht um Pandora's Büchse weiter zu öffnen, aber,... hast du noch nie einen Mann,... nun ja,... nackt gesehen?
Es war mehr der Wunsch Charlotte besser verstehen zu können, was mich diese Fragen stellen lässt, weshalb ich nach etwas zögern fort fahre.
Was ist mit deinem Freund in Enjorran? Du hast doch erzählt, dass ihr gemeinsam aufgewachsen seid,... hast du ihn noch nie unbekleidet gesehen?

967

Mittwoch, 12. Juni 2019, 22:59

Mein Blinzeln, als erwache ich.

Was?
Oh .. oje ...


Wieder bis unter den Haaransatz erröte ich und schaue auf meine Bettdecke.
Als Luzifer zögerlich seine Frage stellt, hebe ich mein Blick.
Meine Stimme, Augen die Ihn ansehen voller Schmerz,mein Gesicht eine einzige dunkle Wolke.

Raus!
Sofort.


Wie um zu verdeutlichen, wie Ernst ich das meine, geht mein Blick zu der Decke , auf der ich sitze.
Meine Lippen sind zusammen gepresst.

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968

Mittwoch, 12. Juni 2019, 23:04

Etwas erschrocken hebe ich meine Hände um ihr zu signalisieren, dass ich es nicht böse meinte.
Schon gut! Ich geh ja schon!
Etwas peinlich berührt, dass sie so auf die etwas explizite Frage reagiert, gehe ich schnell aus ihren Privatgemächern und schließe die Flügeltür hinter mir, ehe ich mich dagegen lehne und verwirrt gerade aus schaue.
Was zum Himmel ist gerade passiert?!
, frage ich mich selbst, ehe ich meinen Kopf etwas schüttle und nach einigen Momenten, in denen ich mich wieder gefangen habe, die Treppe nach unten gehe um Thror aufzusuchen.

969

Mittwoch, 12. Juni 2019, 23:19

Als Luzifer gegangen war und hörbar die Tür sich schließt, atme ich tief aus.
Es war mir so Peinlich.
Hochrot, sprachlos und nicht ganz wissend, wie ich auf so was überhaupt reagieren sollte, schaue ich noch eine weile auf die Decke.

Nur langsam finde ich zurück in diese Welt.
Die Uhr zeigte , dass ich eine gute halbe Stunde gebraucht habe.
Ich ziehe mir die Sachen an, binde das Haar zurück.

Mit wenigen Schritten bin ich draußen im Garten.
Gerda stecke ich in die Tasche, die mir die Elfe geschenkt hat.
Hartnäckig mache ich Aufwärmübungen, einen immer wider kehrender Ablauf.
Und dadurch in meinem Kopf, der noch immer nicht ganz im Hier weilte.

Danach erledige ich in dem riesigem Anwesen meine Einheiten.
Noch immer nur Hartnäckig.
Ohne zu denken, Gerda in meiner Tasche.
Neben der Arena stehe ich auf dem Trainingsgelände...
Ich lege die Tasche ab, gehe auf den Stufen Barren zu.

Die ersten Versuche sind zaghaft, respektvoll.
Nach einigen wenigen Momenten habe ich es heraus und arbeite weiterhin mit einer gewissen selbst zermürbenden Art an dem Stufenereck.
Als ich beginne die zweite , hohe Stufe im Angriff zu nehmen, scheitere ich immer wieder an meiner Höhenangst.
Drei, vier mal versuche ich es, drei vier mal zittern mir die Muskeln und mir wird schwindlig.
Nach dem vierten Versuch lande ich unsanft im Staub.

Ich bleibe liegen , so wie ich war.
Schwer atmend beginne ich zu weinen.
Es war so frustrierend das ich einfach nicht an meiner Angst vorbei fand.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Kyara« (13. Juni 2019, 00:10)


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970

Donnerstag, 13. Juni 2019, 18:13

In der Schmiede angekommen, sehe ich Umugul bereits wieder an der Esse stehen und an einem Metallklumpen arbeiten obgleich niemand sonst hier ist außer Thror, der gerade aus dem Büro kommt.
Was machst du hier an einem Samstag?
Der Riese haltet überrascht ein und schaut mich von oben herab an.
Oh, Meister Luzifer,... nun,... wegen dem Kampf gestern, habe ich einiges an Zeit verloren,... ich hole nur die paar Stunden nach.
Meines Wissens nach, gab es keine großen Projekte oder wichtige Bestellungen die einen Zeitdruck machen würden, weshalb ich nur zweifelnd mein Gesicht verziehe.
Du hast frei heute,... geh. Entspann dich.
Etwas zögerlich, senkt der Ork den Hammer und schaut zu dem Zwerg, der sich zu uns gesellt hat.
Du brauchst nicht mich anzuschauen,... du hast den alten Mann gehört.
Ein Seufzen entflieht Umugul während er die Sachen noch fertig macht um sie anschließend wegzuräumen.
Während ich ihn beobachte, richte ich mich an Thror.
Ich wollte dich fragen ob du einen Tunnel machen kannst der als Verbindung zwischen dem Gehege von Charlottes Haustier und dem Innenraum dient? Am Besten mit einer Klapptür die via einem Halsband vom Träger geöffnet werden kann.
Sofort sieht man im Gesicht des Zwerges, dass er darüber nachdenkt, welches Mesh er verwenden soll und wie das Halsband auszusehen hat damit es für Gerda nicht störend ist.
Kann ich gerne machen,... bis wann soll es denn fertig sein?
Nicht sofort, ihr könnt euch Zeit damit lassen.
Gerade als der alte Zwerg nickt und wieder in sein Büro gehen will, räuspere ich mich um die unangenehmste Frage zu stellen.
Thror, der mich bereits gut genug kennt, bleibt stehen und hebt eine Augenbraue als er sich wieder zu mir umdreht.
Ich habe noch eine Bitte,... an euch beide,....
Nun hört auch Umugul auf in seinem Tun und schaut mich an während er seine Hände an einem Tuch abwischt.
Ich bräuchte Hilfe für einen Zauber,... Charlotte ist mir abgesprungen da ich unbekleidet sein werde und diesen alleine zu machen ist nicht wirklich möglich für mich,...
Nach einer kurzen Weile, schüttelt Umugul den Kopf.
Nein, tut mir leid,... aber ich bekomme Platzangst in Eurer kleinen Kammer.
Mhnja,...
, fängt der Zwerg an.
Und ich bin zu oft von Aetherium umgeben, was den Zauber unterbinden würde.
, er schüttelt sich etwas den Bart als er dies sagt, wobei hellblau leuchtender Staub aus diesem fällt.
Wälzt er sich in dem Zeug?
, denke ich bei mir als ich zusehe, wie der Staub ein wenig hinab fällt und verglüht.
Äußerst bedauerlich,....
, meine ich etwas seufzend und verabschiede mich von den Beiden, ehe ich mich auf der Suche nach jemand anderen mache der mir oben helfen könnte.

971

Donnerstag, 13. Juni 2019, 19:30

Nachdem der erste Frust raus war, sitze ich auf dem Steinboden und starre den Stufenbarren lange an.

Ob Umugul...

Denke ich bei mir, doch wollte ich mich nicht dort vorne sehen lassen.
Zumal mein Onkel bald eintreffen würde.
Ohne meinen Plan in die Tat umsetzen zu können, trotte ich zum See.
Dort finde ich den Weg und lasse gerade an der Leine heraus.
Der kleine Nerz findet es sofort Interessant und toll.
Lachend schaue ich Ihr eine weile zu, binde sie fest und entkleide mich an einer der geschützten Stellen.
Kälte schlägt mir entgegen, doch ich begrüße diese und tauche hinein in das nass.
Nachdem ich eine Runde gedreht habe, hole ich mir aus dem Häuschen ein Handtuch, rubbel mich ab und Kleide mich wieder an.

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972

Donnerstag, 13. Juni 2019, 19:59

Grübelnd, wen ich fragen könnte ohne gleich eine Abfuhr zu bekommen, beschließe ich Oragub zu fragen.
Via Portal, tauche ich vor ihrem Haus auf, das bei den Gemüsefeldern, zur Grenze vom Wald, steht und klopfe an die Tür.

Nach einer guten Minute, geht die Tür auf und Ora schaut mich etwas schlaftrunken an.
Ohje,... tut mir leid wenn ich dich geweckt habe.
Die große Frau hebt nur ihre Augenbrauen und lehnt sich gegen den Türstock mit verschränkten Armen vor der Brust.
Schon gut,... was braucht Ihr denn?
Ich lächle etwas und schiebe meine Hände in die Hosentaschen.
Nun,... ich wollte dich fragen ob du mir morgen in der Kammer aushelfen kannst.
Es vergeht eine gewisse Zeit in der wir uns einfach in die Augen starren, bis sie plötzlich lauthals anfängt zu lachen.
Als sie sieht, dass ich nicht mit lache, hört sie abrupt auf.
Warte,... Ihr meint das ernst,...
, ich nicke.
Nein! Absolut nicht!
, gibt sie aufgebracht zur Antwort.
Habt Ihr vergessen was das letzte Mal passiert ist als ich Euch in dem verfluchten Zimmer geholfen habe?!
Nein, nicht wirklich,... ich hatte nur gehofft du hast das,...
, gebe ich Kleinlaut zurück.
Ohoho, keine Sorge! Ich habe das nicht vergessen! Ich habe immer noch Albträume davon!
Abermals seufze ich auf, diesmal etwas genervter als vorhin, und streiche mir über mein Gesicht.
Gut,... dann kann ich nichts machen. Entschuldige die Störung,...
, gebe ich etwas resigniert von mir ehe ich mich umdrehe und mich auf den Weg zurück mache bis mir einfällt, wen ich als nächstes fragen könnte.

973

Donnerstag, 13. Juni 2019, 21:51

Nachdem ich eine weile, am Wasser gesessen bin, lasse ich auch Gerda ihren Spaß im kühlen Nass.
So fern sie es möchte.
Erst dann gehen wir langsam zurück.
Gerda sitzt auf meiner Schulter .
Wieder bleibe ich vor dem Stufenbarren stehen.

Mir wurde schon schwindlig, wenn ich es nur ansah.
Aber es musste doch einen weg geben...
Nur welchen?

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974

Freitag, 14. Juni 2019, 11:25

Ich beschließe den Weg durch den Wald zu nehmen und komme schließlich am See heraus, an dem ich in Gedanken verloren vorbei gehe.

Als ich zu der Treppe komme, die hinab in den Garten führt, höre ich das Klopfen von einem Hammer und das bröckeln von Stein.
Etwas verwundert, gehe ich hinab und folge dem Geräusch.

Unter dem Pavillon, der einen länglichen tiefen Brunnen aus Marmor vor sich eingebettet hat und auf dem Seerosen schwimmen und Libellen sowie einige kleine Feen herum fliegen, sehe ich die Frau die ich angeheuert habe, fleißig am arbeiten.
Miss Saosi!
Ich gehe näher zu der Dame hin die aufhört und sich verwundert zu mir umdreht.
Ah,... Fürst Luzifer,...
Sie steigt von der Trittleiter herab und hängt den Meißel und den Hammer in die Schlaufen an ihrem Gürtel, ehe sie zu mir her kommt und meine Hand schüttelt, nachdem sie diese an einem Tuch abgewischt hat.

Meine Augen wandern über den Marmor, der bereits grobe Züge einer humanoiden Form mit einem Stierkopf erkennen lässt.
Ich freue mich schon Euer Werk zu sehen wenn es fertig ist,...
, meine ich kurz.
Vielen Dank Ihr seid zu freundlich.
, gibt sie mit einem bescheidenen Lächeln von sich.
Aber sagt, es ist Samstag,... warum seid Ihr hier?
Die dunkelhäutige Frau überlegt kurz was ich meinen könnte, ehe sie eine Antwort gibt.
Ich bin es gewohnt, ein Werk zu vollenden, ohne einen Tag frei zu nehmen.
Auch auf meinem Gesicht zeigt sich ein Lächeln als ich ihre Worte mit ihrem dicken Akzent höre.
Dann werde ich Euch nicht weiter stören. Solltet Ihr noch etwas benötigen, zögert nicht mich oder jemanden in der Nähe zu fragen.
Vielen Dank,...
Ich verbeuge mich knapp und gehe wieder davon.

Da ich ohnehin schon im Garten bin, könnte ich auch gleich zu Veldrin gehen,... Anuruyn ist sicherlich auch noch dort.
Noch während ich das denke, tragen mich meine Füße zum unsichtbaren Eingang in die kleine Zwischendimension der Dunkelelfin führt.

975

Freitag, 14. Juni 2019, 11:35

Unverrichteter Dinge und leicht Frustriert gehe ich wieder in den Bereich, der für mich abgetrennt war.
Dort liß ich Gerda in Ihren Pavillon und setze mich wieder zu der Statue.
Hier war gestern Abend alles so schön und Ruhig.
Ich lehne meinen Kopf gegen den Marmor und genieße die Stille.

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976

Freitag, 14. Juni 2019, 14:19

Vor der Tür zu Veldrins Villa bleibe ich stehen und betätige die Klingel.
Veldrin wird mir nicht helfen,... sie brauche ich gar nicht zu fragen,...
Ich habe mich umgedreht und betrachte die kargen Bäume, während ich darauf warte, dass mir jemand die Tür aufmacht, und frage ich mich wie so oft, warum sie ausgerechnet so eine Umgebung haben wollte, als ich ihr diese Gefilde kreiert habe. Als ich höre wie jemand die Tür öffnet, drehe ich mich wieder um und schaue in das Gesicht von Alvo, der sich automatisch ein wenig hinter der Tür versteckt, als er sieht wer davor steht.

Mit einem durchdringenden Blick zu ihm geworfen, gehe ich an ihm vorbei und schaue in das Wohnzimmer.
Da dort niemand ist, drehe ich mich zu dem Bosmer um.
Wo ist deine Schwester?
In,... in der Küche,...
, stammelt der junge Mann während er zur Tür hinter mir deutet nachdem er die Haustür wieder geschlossen hat.

In der Küche vor der Arbeitsinsel steht das Elfenpaar, gerade dabei einige Vorbereitungen für ein Mittagsmahl zu treffen, und schauen zu mir als ich hinein komme.
Meister Luzifer,... was verschafft uns die Ehre?
Mit einem gemächlichen Gang, gehe ich ebenso zur Arbeitsinsel und stütze mich mit einer Hand dagegen.
Ich möchte euch nicht lange aufhalten, darum komme ich gleich zur Sache.
Ich wappne mich vor einer weiteren Absage und hole tief Luft.
Ich brauche jemanden der mir morgen in der Kammer hilft. Ich habe bereits Charlotte, Thror, Umugul und Oragub gefragt, aber alle haben nein gesagt.
Wie erwartet, schaut mich Veldrin missmutig an, doch nach einer kurzen Weile meint sie dann.
Warum hat Charlotte Euch abgesagt? Sie freut sich doch sonst immer Euch zu helfen.
Nun,... ich werde nackt sein.
Ohhh,... verstehe.
Noch immer ganz zufrieden scheint sie nicht zu sein, weshalb ich sie nur anschaue.
Ihr erwartet doch nicht etwa, dass ich Euch aushelfe oder?
Ich schüttle meinen Kopf.
Nein.
Die Drow fängt an milde zu lächeln.
Es ist schön zu sehen, dass Ihr nach wie vor Eure Position nicht ausnutzt und jemandem einfach befehlt Euch zu helfen.
Ein Seufzen entflieht meiner Kehle.
So wie es ausschaut, werde ich das wohl oder übel anfangen tun zu müssen,...
In der Küche ist wieder Stille eingekehrt und jeder schaut sich einmal kurz an, bis mein Blick auf Anuruyn liegt.
Die Waldelfe ist meine rechte Hand und kennt mich besser als jede andere Person in Vaalenwald, zumindest wenn es um meine Tätigkeiten geht. So wäre es auch nicht das erste mal, dass ich nackt vor ihr stehe.
Ich mach es.
Erfreut über ihre Antwort, lächle ich und nicke.
Gut,... dann ist das auch erledigt.
Ich drehe mich um und will gerade wieder die Küche verlassen, als mich Veldrin verwirrt (über meine schnelle Reaktion wieder zu gehen) zurück haltet.
Möchtet Ihr zum essen kommen?
Ich drehe mich zu der Elfe um.
Nein, Charlottes Onkel kommt heute. Aber vielen Dank für die Einladung.
Gerade als ich weitergehen will, eilt Anuruyn um die Arbeitsinsel und kommt zu mir.
Dann wird Charlotte anstelle von Euch bei uns essen.
Zufrieden schaue ich die kleine Frau an und nicke.
Eine wundervolle Idee. Hier würde sie niemand finden, sollte der Graf jemanden mit bringen der nach ihr sucht.


So gehen wir gemeinsam aus Veldrins Dimension und machen uns auf die Suche nach Charlotte.
Meines Gespürs nach, war sie nicht mehr auf dem Trainingsplatz, sondern wieder in ihren Gemächern, weshalb wir via Portal vor der Eingangstür auftauchen. Ohne zu zögern, klopft Anuruyn an und wir warten gemeinsam auf eine Antwort von innen.
Während wir im Treppenhaus stehen, ziehe ich meine Uhr aus meiner Hosentasche und sehe, dass es bereits 11 Uhr ist.

  • »Fenrirswolf« ist weiblich

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Wohnort: Eispalast

Beruf: verrückt sein, das ist Arbeit genug.

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977

Freitag, 14. Juni 2019, 14:36

Basil tupft sich den Schweiß mit einem bestickten Seidentuch von seiner Stirn und schaut permanent aus dem Fenster der Kutsche.

Neben ihm, sitzt eine Frau, die die Ruhe selbst zu sein scheint. Sie hat ihre Augen geschlossen und meditiert, während sie ein Ohr auf Aponte gerichtet hat.
Ihrem Gewand nach zu urteilen, war sie eine Priesterin,... bereits angeheuert von dem Grafen, als er den Brief von Fürst Luzifer bekommen hat.
Neben ihr und dem Kutscher war sonst niemand, der den Grafen begleiten würde. In seinem Kopf, war die Priesterin alle Hilfe, die er benötigen würde,... für was auch immer das seinem Anschein nach sein mag.

Seit sie das Grenzland zu Vaalenwald erreicht haben, wurde Basil immer nervöser.
Kalte Schweißausbrüche, hibbeliges hin und her bewegen auf der weich gepolsterten Sitzbank und ab und an Stoßgebete gegen den Himmel schickend, musste er sich sehr stark zusammen reißen, nicht aus dem Fenster zu brüllen, dass der Kutscher den Wagen umdrehen und zurück nach Enjorran reiten soll.

Die Priesterin schaut sich sein Verhalten mit einem kalten Lächeln an während sie ein abfälliges "Hmhmhm." über die geschlossenen Lippen bringt, ehe sie wieder ihre Augen schließt, um in aller Ruhe weiter zu meditieren.


...."Die Ewigkeit steht etwas unter Zeitdruck"....

978

Freitag, 14. Juni 2019, 15:45

Da ich noch im Garten an der Statue döse, schrecke ich hoch .
Habe ich jetzt geträumt oder war von innen etwas gekommen?
Neugierig ob ich mich täusche , gehe ich in mein Gemach .
Da klopft es wieder, diesmal etwas dringender.
Ich gehe zur Tür und öffne sie.

Luzifer,Anuruyn was... verschafft mir die Ehre?

Da ich mich noch nicht gekämmt hatte, stand mein Haar noch wirr und zerzaust von meinem Kopf.
Ich hatte nicht damit gerechnet, außer heute Abend, eher in der Nacht, der Elfe zu begegnen.

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979

Freitag, 14. Juni 2019, 16:03

Die Tür geht auf und ich lächle als ich Charlottes wildes Haar sehe, während auch Anuruyn ein wenig lächelt,... etwas, das man selten bei ihr sieht,... aber es ist Wochenende, da ist sie für gewöhnlich etwas entspannter.
Fräulein Charlotte, da Euer Onkel heute kommt, und ich mir sicher bin, dass Meister Luzifer Euch verboten hat ihn zu sehen, -
Gebeten,...
unterbreche ich Anuruyn.
Ich habe sie gebeten aus seiner Sichtweite zu bleiben.
Die Bosmer schaut mich nur schief an, ehe sie wieder zu dem jungen Menschen schaut und fort fährt.
Da Meister Luzifer Euch gebeten hat, ihm aus dem Weg zu gehen, wollten wir Euch fragen, ob Ihr zu uns in die Villa essen kommt. Veldrin macht einen ausgezeichneten Hackbraten mit Kroketten und Pfefferrahmsauce. Nachtisch gibt es auch!
Es war mir immer eine Freude die Waldelfe so begeistert zu sehen.

980

Freitag, 14. Juni 2019, 18:17

Oh.. ähm..Ja.
Klar, gerne.
Ich müsste mich nur etwas zurecht machen.. wie man vielleicht sieht, habe ich nicht mit Besuch oder ähnlichem gerechnet.

Mein Lächeln blizt kurz auf.

Wenn Ihr warten wollt, ich brauche bestimmt nicht lange.

Ich lasse die Tür offen stehen, damit die Bosmer hereintreten kann.
Meine Annahme bestand darin, das Luzifer sicher bald meinen Onkel empfanden musste.
Mit wenigen Schritten bin ich in meinem Schlafgemach, hier verschließe ich die Tür.
Erst dann beginne ich damit meine Sportsachen auszuziehen, da ich im See gebadet hatte, war es mit dem Geruch nicht schlimm oder gar ausgeprägt.
Ich stehe vor dem Kleiderschrank und hole mir eine heller Hose heraus, sie Hauteng war.
Dann berge ich noch das eine oder andere Unterteil sowie eine helle Bluse hervor.
Ich schlüpfe in alles hinein.
Wärend ich das tue , hüpfe ich (ich zog gerade ein Hosenbein hoch) , zu meinem Frisiertisch.
Die Bürste nehmend kämme ich mein Haar durch, bis es wieder richtig liegt.
Da es von Natur aus leicht gelockt war, nahem ich nur ein feines Bändchen aus einem Schubkasten.
Ich hebe meinen Zopf so , das er etwas Höher am Kopf sitz, dann mache ich das Bändchen um.
So gehe ich wieder nach vorne.