Sie sind nicht angemeldet.

  • »Fenrirswolf« ist weiblich

inGame Name & Server: Fenrirswolf

Wohnort: Eispalast

Beruf: verrückt sein, das ist Arbeit genug.

  • Nachricht senden

1 081

Donnerstag, 4. Juli 2019, 17:57

Wie von einem Fürsten erwartet, verabschiedet er sich mit einem Lächeln auf dem Gesicht,... nicht jedoch die junge Frau.

Im Flur hört sie, wie Charlotte ihr nach lauft und sie sogar an der Robe berührt, was Clara stehen bleiben und sich umdrehen lässt.

Sie wusste rein gar nichts über das Mädchen, doch von einer von Dering, hätte sie mehr erwartet.
Mein Kind, beginnt sie. Ihr redet zu viel. Ich wünsche noch einen schönen Tag, möge Gott Euch stehts auf dem Weg begleiten.

Clara verbeugt sich knapp und als sie sich wieder umdreht, um weiterzugehen, da auch sie etwas unter Zeitdruck steht, kommt ihr in den Sinn, dass Aponte sie wie Dreck behandeln könnte und sie deshalb hier in der "Jugendkorrekturanstalt" ist (so wie man Vaalenwald unschön in diversen Kreisen der Adeligen bezeichnet), weshalb sie sich sofort wieder schlecht fühlt, ein perfektes Verhalten von ihr erwartet zu haben, nur weil sie "von Dering" im Nachnamen heißt. Allein ihr Verhalten hätte es ihr bereits klar machen müssen, dass ihre Beziehung mit dem Grafen nicht die Beste ist, um es äußerst milde auszudrücken.

Als sie hört, wie Charlotte zurückgerufen und die Tür verschlossen wird, hebt die Schwester ihr langes Kleid mit beiden Händen und lauft regelrecht den Flur entlang und die Treppen nach oben.
Vor der Tür zu ihren Gemächern, bleibt sie stehen und atmet so leise wie möglich durch, bis sich ihr Herzschlag halbwegs wieder beruhigt hat, ehe sie eine der Türklinken drückt und durch den Flügel geht.

Schnell schaut sie sich um und lauscht.
Der Graf schnarcht in seinem Zimmer, was Clara erleichtert ein Danke gen Himmel senden lässt.
Die Tür leise verschlossen, eilt sie auf Zehenspitzen in ihre eigenen Quartiere, wo sie sofort die Königsblaue Robe auszieht, ins Badezimmer eilt und sich mit einem Waschlappen und Seife etwas abwäscht und reinigt.
Die Uhr im Schlafzimmer zeigt 15:20 Uhr.
Clara bekommt es mit dem Stress zu tun und zieht sich in diesen 5 Minuten die verbleiben, alles wieder so ordentlich wie möglich an, dabei abermals Gott dankend, dass sie dies im Schlaf tun könnte.

Als sie sich den Habit und den Hut angezogen hat, bemüht sie sich die lästigen Haare darunter zurückzuschieben und versucht noch den edlen bestickten Überwurf gerade zu schieben, dabei realisiert sie, dass der Dolch nicht darunter ist.
Etwas mit der Panik zu tun bekommend, denkt sie schon, dass der Graf doch aufgewacht ist und den Dolch gestohlen hat, doch dann sieht sie ihn auf dem Bett und gibt ihn schnell an seinen Platz unter dem Überwurf.

Und kaum hat sie sich diesen wieder glatt gestrichen, klopft es bereits an der Tür.
Es ist 15:25 Uhr.


...."Die Ewigkeit steht etwas unter Zeitdruck"....

1 082

Freitag, 5. Juli 2019, 21:19

Als Luzifer mich zurück ruft, war mir klar das ich mal wieder einen Fehler begangen habe.
Auch die Reaktion der Schwester, machte mir bewusst das ich voll in das Fettnäpfchen gesprungen bin.
Schuldbewusst neige ich den Kopf und lasse die Rüge über mich ergehen.

Ich wollte... ich wollte mich nur entschuldigen.
Auch wenn es falsch ist, jemanden hinter herzugehen, finde ich es auch nicht richtig, wenn man sich nicht für einen Fehler entschuldigt.
Und das nicht erst drei tage später, wenn es gerade passt.

Es tut mir leid, wenn ich zuviel Rede.
Und sicher gibt es keine Rechtfertigung dafür.
Ich werde mich zurück ziehen, wenn es dir recht ist.
Und noch etwas in der Bibliothek Lernen... darüber was man nicht tun sollte.


Ich sehe Luzifer fragend an, ob er mich entlässt.
Danach würde ich meine Tasche holen, um mit dieser und meinen Heften noch etwas zu Lernen.
Sicher würde ich auch noch etwas schlafen müssen, um mit Anuruyn meine erste Nacht außerhalb zu verbringen.
Abenteuer " Die Höhle des Fremden"

https://www.youtube.com/watch?v=v0zgwer52zg

  • »Luzifer« ist männlich

inGame Name & Server: Luzifer

Wohnort: in der Hölle

Beruf: rechte Hand des Teufels

  • Nachricht senden

1 083

Freitag, 5. Juli 2019, 21:40

Du hast dich nicht entschuldigt, du warst aufdringlich!
, gebe ich etwas schroff zurück.
Ein einfaches "Tut mir leid" hätte gereicht! Diesmal lass ich es dir nicht durchgehen, dass du es nicht einfach besser wissen konntest weil dir das niemand beigebracht hat!

Ich war etwas sauer ob der Rechtfertigung die sie mir präsentiert da ihr nicht bewusst ist, wie viel Glück sie wieder einmal hatte, dass es sich hierbei um eine Ordensschwester wie Clara handelte, die für sich selbst denken kann und die Kirche regelmäßig zu hinterfragen scheint. Wäre dies bei jemandem passiert, der der Kirche gewidmeter wäre, würde ihr Onkel bereits einen Punkt für sich verschreiben können.

Bevor ich Charlotte entlasse, lockere ich meine angespannte Haltung.
Zurückhaltung ist das Schlüsselwort, Charlotte. Du kannst nun mal nicht immer Kopf voraus durch die Wand,...
, ich mache eine kurze Pause, ehe ich fortfahre.
Das richtige Abschätzen einer Situation werden wir auch noch hin bekommen.
, ich deute leger zur Tür.
Du darfst gehen.

Mit einem ernsten, wenngleich auch müden, Blick, schaue ich ihr zu, wie sie wieder geht und ich schüttle meinen Kopf, während ich meine Tasse zurück in die Küche bringe und die Diener alles herrichten lasse im Teesalon.

1 084

Samstag, 6. Juli 2019, 00:10

Ich nicke mit dem Kopf.
Natürlich, ich wusste irgendwie das es aufdringlich war und ein , es tut mir leid, sicher auch gut gewesen wäre.
Als mich Luzifer entlässt, sind meine Schultern nicht mehr straff und selbstsicher.
Ich fühlte mich seltsam traurig.

Langsam gehe ich in die Bibliothek, ohne meine Bücher.
Zusammen gekauert mache ich es mir auf einer Fester Bank mit einem Buch gemütlich.
Doch ist das Buch auf meinem Schoß.
Erst nach einer geraumen weile öffne ich es und beginne darin zu Lesen.
Es handelte um Aufdringliche Personen, wie die sich äußerte.
Dabei viel mir auf, das ich meinem Onkel mehr ähnelte, als mir Lieb war.
Ich beschloss sehr kräftig daran zu arbeiten, das dies nicht mehr vorkahm.
Die Zeit verging und irgendwann schlief ich ein, das Buch geöffnet in meiner Hand, den Kopf am Fensterglas , an dem sacht Regen Tropfte.
Abenteuer " Die Höhle des Fremden"

https://www.youtube.com/watch?v=v0zgwer52zg

  • »Fenrirswolf« ist weiblich

inGame Name & Server: Fenrirswolf

Wohnort: Eispalast

Beruf: verrückt sein, das ist Arbeit genug.

  • Nachricht senden

1 085

Sonntag, 7. Juli 2019, 21:19

Clara öffnet die Tür und geht in den Wohnbereich, wo sie den Goblin herein bittet.
Nach einem kurzen Blick zur Tür, die zu Apontes Schlafzimmer führt, befürchtet sie beinahe, dass sie ihn wecken muss, doch kurz nachdem sie diesen Gedanken hatte, geht die Tür auf und heraus kommt ein grimmig schauender Graf, der sich sein Gewandt halbwegs richtet und sein schütteres Haar glatt streicht.

Keine Reaktion ist auf Claras Gesicht zu sehen, nur ein neutrales, leichtes Lächeln.
Wie der Diener mitgeteilt hat, führt er sie wieder zurück zum Teesalon, wo er die Tür öffnet und sie hineingehen lässt, wo Luzifer bereits auf sie wartet.
Nach einer kurzen Verbeugung schließt er diese wieder und ist verschwunden.

Die Priesterin lässt ihren Blick über den schwarzen Flügel gleiten und nimmt den Duft vom Tee wahr, der den ganzen Salon bereichert.

Basil, stattdessen, hatte einen schlechten Schlaf.
Albträume plagten ihn, weshalb er sich nur hin und her gewälzt hatte. Bei dem Gedanken, dass Luzifer das Thema "Charlotte" noch nicht angeschnitten hat, kommt ihm beinahe das Mittagessen hoch, doch behaltet er weiterhin die gute Miene zum bösen Spiel, obgleich er sich nicht dazu bringen kann, zu lächeln. Er sieht schlichtweg keinen Grund dafür.

Soll er doch wissen, dass ich sauer bin!, er schaut zum Fürsten und verzieht sein Gesicht mehr. Dieses arrogante Lächeln,.... hoffentlich erstickt er daran!

Als dieser ihnen einen Platz auf einer Couch oder in einen der Sessel vor dem warmen Kamin anbietet, wird sein Blick nur noch grimmiger.
Bringen wir es einfach hinter uns.

Basil geht zu einem Sofa und lässt sich in diesen hinein fallen, während Clara die Teekanne und das Geschirr, sowie ein großes Teller mit einem Gebäck anschaut, das sie zuvor noch nie gesehen hat, ehe sie auch sich auf den anderen Sessel niederlässt.


...."Die Ewigkeit steht etwas unter Zeitdruck"....

  • »Luzifer« ist männlich

inGame Name & Server: Luzifer

Wohnort: in der Hölle

Beruf: rechte Hand des Teufels

  • Nachricht senden

1 086

Montag, 8. Juli 2019, 08:39

Ich hänge gerade den Schürhaken zurück an den Ständer als die Tür zum Salon aufgeht und meine Gäste mit dem Diener eintreten, der sofort wieder verschwindet und die Tür hinter sich zu macht.

Nachdem sie sich hingesetzt haben, mache ich es mir gegenüber Aponte auf dem Sofa gemütlich, wobei ich die Teekanne nehme und beginne die Tassen zu füllen.
Die Anspannung vom Grafen hängt im Raum wie eine dicke unangenehme Wolke die man zerschneiden könnte, doch spreche ich noch kein Wort, denn ich lasse mir von jemandem wie ihm in meinem eigenen Haus sicherlich keine Zeit vorgeben, wann ich was tue oder sage.

Die Tassen gefüllt, stelle ich die Kanne wieder auf den Untersetzer und nehme mir meine, ehe ich mich zurück lehne und die Beine überschlage.
Mein Blick ist auf Basil gerichtet und mein Lächeln ist verschwunden.
Weswegen habt Ihr Charlotte so übereilt hier her geschickt, ohne jegliche Anfrage oder Abklärung mit mir?




Veldrin hat es geschafft, Hidalgo so hin zu treiben, dass sie sich besser positionieren kann um den Wind auszunutzen indem sie Charlottes Unterhemd gegen diesen haltet und das Pferd den Geruch wittern kann.

An der Grenze zum Wald, steht sie nun und kramt das Kleidungsstück aus ihrer Tasche, doch während sie das tut, spürt sie, dass der Wind umschlägt und nun ihr ins Gesicht weht.
Fluchend beeilt sie sich und lauft den Rand in Richtung Koppel hinab ohne wirklich auf die Tiere zu achten. Als sie sich abermals neu positioniert hat, blickt sie wieder auf und sieht eines der Pferde auf einmal direkt vor ihr. Mit hochgestellten Ohren, kommt es vorsichtig näher um zu sehen, was diese eigenartige Person da macht.
Hallo du Schöne,...
, spricht die Dunkelelfin mit ihrer sanften Stimme und einem warmen Ton darin als ihre Überraschung sich gelegt hat. Sachte haltet sie ihre Hand der Stute entgegen und schaut an dieser vorbei und sieht, dass auch die anderen Pferde, darunter Hidalgo, ihre Aufmerksamkeit zu ihr gewendet haben.
Möchtest du einen Apfel?
Veldrin nimmt einen Apfel aus der Tasche und schneidet diesen mit einem ihrer Messer in halb. Sie nimmt einen kleinen Bissen von der Frucht und haltet es schließlich der Stute hin, die den Apfel natürlich sofort aus der Handfläche nimmt. Wie gehofft, kommen nun auch die übrigen Tiere zu ihr um zu sehen was genau da los ist.

Da es mehr Pferde waren als sie an Köder mit hat, geht sie zwischen den einzelnen Reittieren hindurch um zu Hidalgo zu kommen, dem sie eine ganze Karotte hin haltet.
Als der Hengst diese genommen hat, haltet sie auch Charlottes Unterhemd hoch zu seinen Nüstern.
Ich komme um dich zu Charlotte zu bringen mein Guter.
So als ob eine Biene ihn aufgeschreckt hat, fängt er an sich auf die Hinterläufer zu stellen und Lärm zu machen, woraufhin die Drow schnell die Arme hoch hebt.
Sssch! Ist schon gut! Beruhige dich!
Sie wiederholt sich für mehrere Male bis Hidalgo sich tatsächlich wieder beruhigt hat, wenngleich er noch unruhig herum tänzelt. Sein Verhalten hat die anderen Tiere etwas verscheucht, die nun von einigen Metern Entfernung die beiden beobachten.
Ist schon gut, Hidalgo,...
, Veldrin streichelt ihm sanft die lange Stirn, während sie ihn unter dem Kiefer krault.
Willst du zu Charlotte?
, seine Ohren sind nach wie vor nach vorne gerichtet und in seinen Augen sieht man ein Feuer als sie Charlottes Namen ein weiteres mal nennt.

Dies nimmt Veldrin als Zustimmung auf und beginnt dem Hengst das Zaumzeug anzulegen, das sie vorhin aus dem Stall genommen hatte.
Auf einen Sattel muss verzichtet werden, denn sie nimmt sich ohnehin schon genügend Zeit als sie es hat, doch möchte sie es vermeiden, das Pferd zu erschrecken oder gar weh zu tun.
Die Zügel angelegt, führt Veldrin Charlottes Pferd der Waldgrenze entlang, bis sie, etwas weiter von den Koppeln entfernt, den schmalen Trampelpfad erreicht haben und in den Wald hinein tauchen.

Als die Dunmer diesen entdeckte, hatte sie ihn etwas erkundet um zu sehen, wie gut besucht dieser war und allem Anschein nach, war er wohl seit längerem vergessen, denn einige Wurzeln, hatten sich das Stück wieder zurückerobert, wenngleich nicht viele, weshalb sich Veldrin keine Sorgen um Hidalgo machen muss indem er sich vielleicht ein Bein bricht.
Kurz blickt die Frau durch die Baumkronen um den Sonnenstand zu sehen.
Es war bereits früher Abend.

  • »Fenrirswolf« ist weiblich

inGame Name & Server: Fenrirswolf

Wohnort: Eispalast

Beruf: verrückt sein, das ist Arbeit genug.

  • Nachricht senden

1 087

Montag, 8. Juli 2019, 09:27

Basils Nägel krallen sich in das Leder des Sessels als der Fürst ihn so direkt fragt.

Ich bitte um Verzeihung werter Fürst, doch die Situation ermöglichte es mir nicht, Euch eher von der Ankunft meiner Nichte bescheid zu geben.
Der Blick Luzifers wird dunkler und lässt ihn wissen, dass er nicht für Spielchen aufgelegt ist.
Die Nervosität steigt in ihm und er spannt sich immer mehr an. Er kann diesem Blick nicht standhalten und noch weniger, kann er seine Emotionen zügeln bevor er es wieder zu sehr mit der Panik zu tun bekommt und versucht seine Haut irgendwie zu retten.

Charlotte ist außer Rand und Band! Sie gehorcht keinem einzigen Befehl den ich ihr gebe! Sie mault STÄNDIG zurück und wenn ich sie bestrafe, wagt sie es sogar mir einen giftigen Blick zu zuwerfen!, Luzifers Blick wird noch dunkler und Basils Angst noch größer. Ständig lauft sie draußen in Hosen herum und hängt mit dem Gesinde ab! Es ist absolut unmöglich sie zu kontrollieren! Ich MUSSTE sie zu Euch schicken! I-Ihr habt doch sicherlich gesehen wie sie ist???!!!
Aponte stolpert gegen Ende beinahe über seine eigenen Worte, wobei er sogar vom Sessel hoch gesprungen ist.
Dieses Gör kommt meinen Plänen ständig in die Quere mit diesem Verhalten, ich musste sie für einige Zeit aus dem Haus haben!

Dies war wohl das erste mal, in dem Graf Basil Aponte direkt die Wahrheit gesagt hat, obwohl er dies auch indirekt gerade tat.
Er hat sich so wenig im Griff, dass er unter Druck zusammen bricht und seine tatsächlichen Taten und Absichten preis gibt.

Realisierend, was er gerade alles gesagt hat, setzt er sich mit geweiteten Augen hin und versucht seine Worte bestmöglich, und so ruhige wie er es zustande bringt, zurückzurudern.
I-Ich meine "in die Quere kommen" nicht im Sinne von "vereiteln" natürlich! Ich meinte, sie nimmt meine Aufmerksamkeit vom Hof und den Geschäften aufgrund ihres unzivilisierten Verhaltens....

In der Hoffnung, dass dies nun dem Fürsten genügt, nimmt sich Basil seine Tasse und betrachtet die rötlich-klare Flüssigkeit darin, nicht ohne noch einmal vorsichtig zu Luzifer zu schauen.


...."Die Ewigkeit steht etwas unter Zeitdruck"....

  • »Luzifer« ist männlich

inGame Name & Server: Luzifer

Wohnort: in der Hölle

Beruf: rechte Hand des Teufels

  • Nachricht senden

1 088

Donnerstag, 11. Juli 2019, 06:31

Ich hätte nicht gedacht, dass Aponte unter keinerlei Druck nachgibt und seine wahren Intentionen ohne Weiteres heraus speit, was nicht unbedingt dabei hilft, mich besser zu stimmen.

Mit jedem Wort das er ausspuckt, verfinstert sich meine Mimik und mein Blick wird durchdringender.
Als er schließlich merkt, was er gerade angerichtet hat, spanne ich nur meine Kiefermuskulatur an, während ich seine Ausrede anhöre.

Ohne gleich etwas darauf zu sagen, nehme ich einen Schluck von meinem Tee (der etwas heißer geworden ist) und fixiere den Grafen wieder mit meinem Blick. Mein Haupt senkt sich etwas.
Allem Anschein nach, Schwester, ist der einzige "Teufel" der ausgetrieben werden muss jener mir gegenüber.
In Basils Blick kann ich erkennen, dass er geschockt ist über mein Wissen von seinen Nachforschungen, wenngleich dieser Schock nur einen kurzen Moment dort zu sehen ist und umgehend von neuer, aufsteigender Wut, dass ich ihn als Teufel bezeichnet habe, verdrängt wird.

Noch bevor er auch nur ein weiteres, dreckiges Wort von sich geben kann, habe ich die Tasse abgestellt und meine mit fester Stimme.
Charlotte ist ein Vorzeigemodell an Ehrgeiz und Eifer ihr Wissen zu erweitern und dieses umzusetzen! Sie zeigt äußersten Willen, die Regeln in diesem Haus zu folgen und etwaige Probleme mit mir und ihren Lehrern zu besprechen ohne ausfallend zu werden oder, wie Ihr es gesagt habt, "zurückzumaulen"!
, ich lege meine Arme auf die Lehne ehe ich mit einem dunklen Donner in meiner Stimme weiter spreche.
Das Problem ist nicht ihre Abneigung gegenüber Autorität, werter Graf, das Problem seid Ihr!
Auch diese Worte lasse ich kurz nachwirken.
In diesen zwei Wochen, in der Eure Nichte bei mir ist, habe ich festgestellt, dass das Allgemeinwissen von Charlotte, einer 19 jährigen Frau, den einer Mittelschülerin gleich kommt. Schreiben und Grundlagen der Mathematik, dem einer Erstklässlerin am ersten Schultag.
, meine Augen beginnen etwas zu glühen.
Dies lässt mich wissen, dass Charlotte NICHT die nötige Bildung bekommen hat die euer Gesetz vorschreibt UND die ihr ZUSTEHT!
, ich muss mich etwas zurück halten, nicht noch lauter zu werden.
Wenn Ihr auch nur halb so viele Nachforschungen in die Arbeit die ich mache hinein gesteckt hättet als zu meiner Person, würdet Ihr wissen, dass ich am Ende jeder Ausbildung einen Bericht verfasse der, falls nötig, auch an die Regierung geht, damit die Gesetze die gebrochen wurden, angeschaut und durchgesetzt werden,...
, klare Abneigung ist in meinem Gesicht zu erkennen.
Und ratet einmal was in diesem bereits jetzt schon stehen wird.
Genugtuung breitet sich in mir aus als ich sehe, wie Graf Basil Aponte keinerlei Farbe mehr in seinem Gesicht hat und es auch nicht mehr wagt, auch nur einen gereizten Mucks von sich zu geben.

Um ihm auch noch den letzten Funken Arroganz auszulöschen, sage ich noch zum Schluss.
Die einzige, große Frage demnach ist, WARUM habt Ihr es verfehlt, Eurer Nichte eine Ausbildung zukommen zu lassen?
, ich lege meinen Kopf etwas schräg und mit einem fast unschuldigen Blick und leichter Echauffiertheit in der Stimme frage ich.
Oder wollt Ihr sie beabsichtigt dumm halten?
Ich halte den sarkastischen Ton nur halb zurück, sodass der Graf sehr wohl heraus hören kann, dass ich weiß, dass die Antwort auf diese Frage einzig und allein ein klar und deutliches "Ja" ist.

Nicht auch nur einen Moment meinen Blick von ihm nehmend, hebe ich meine Tasse wieder hoch und trinke meinen Tee.

1 089

Donnerstag, 11. Juli 2019, 18:56

Ich schrecke auf, das Buch mir aus den Händen rutschend.
Gerade so kann ich am Absturz hindern.
Etwas verklärt sehe ich nach draußen und seuftze.
Ich war immer noch zutiefst betrübt wegen meines neuerlichen Fehltritts.
Auf das Buch schauend stöhne ich erneut.
Ob ich es jemals Lernen würde nicht so impulsiv zu sein?
Und bald müsste ich zeigen , das ich etwas gelernt hatte, wenn es zu Ferrys ging.

Mein einem Ruck erhebe ich mich, strecke mich und gehe umher.
Ein lächelnder Diener bringt mir eine Tasse Tee und ein kleines Gebäck.

Danke, das ist sehr lieb.

Ich nehme mir beides wieder an den Platz, so ich vorher gesessen.
Der Tee roch wunderbar.
Und nachdem ich etwas zu mir Nahm, wirkte er leicht belebend.
Ich zücke eines meiner Notiz Bücher hervor und schreibe mir etwas darin auf.
Meinen Kopf lehne ich an den Rahmen und Blicke hinaus in den Garten.

Was wohl mein Onkel so von sich geben würde.
Aber Mäuschen spielen kam nicht infrage, ich hatte mich und meine Gefühlswelt nicht unter Kontrolle.
Das war mir durchaus bewusst.
Nach und nach wurde mir klar, das auch Veldirn schon unterwegs sein musste.
Ob sie meinen Hengst gefunden hatte?
Ob er mit Ihr ging?
Abenteuer " Die Höhle des Fremden"

https://www.youtube.com/watch?v=v0zgwer52zg

  • »Fenrirswolf« ist weiblich

inGame Name & Server: Fenrirswolf

Wohnort: Eispalast

Beruf: verrückt sein, das ist Arbeit genug.

  • Nachricht senden

1 090

Montag, 15. Juli 2019, 09:59

Mit fest aufeinander gepressten Lippen starrt Basil zu Luzifer bis er seinen Blick schließlich nicht mehr stand halten kann und seine Augen senkt.

Seine Gefühle waren wie auf einer Achterbahn. Sobald er sich denkt, zu Recht wütend werden zu können, werden diese Emotionen wieder in den Abgrund geworfen mit den nächsten Worten die aus dem Mund des Fürsten kommen.

Das Ganze hatte die Auswirkung, dass ihm nur wieder schlecht wurde.

Als er vom Gebäck wieder nach oben schaut und diese sarkastische Frage mit diesem scheinheiligen Blick sieht, beginnt es wieder in ihm zu brodeln.
Er weiß, dass das was er gerade gesagt hat, absolut dämlich war und wie ihm langsam klar wird, schwerwiegende Folgen mit sich zieht, sobald Luzifer diesen blöden Bericht abgesendet hat, nachdem er mit diesem elendigem Gör fertig ist...

Wenn die Wachen näher in meine Geschäfte hinein schauen, bin ich alles los, wofür ich jahrzehntelang so hart gearbeitet habe! Ich kann nur beten, dass Charlottes Ausbildung lange genug dauert, damit ich rechtmäßig meinen Hof überschrieben bekomme und sie endlich aus dem Haus werfen kann., sobald dieser Gedanke durch seinem Kopf ist, knurrt etwas. Aber ohne eine Unterschrift von ihr auf dem Vertrag wird das nix,....

Basil schließt seine Augen und er fühlt sich gleich noch mieser.
Sein Magen ist unruhig und er stellt seine Tasse auf den Untersetzer, ehe er zurück zu Luzifer schaut, nachdem er noch einmal sorgfältig nachgedacht hat, was er zur Antwort geben kann.

Meine Geschäfte gehen nur mich etwas an Fürst Luzifer., der dickliche Mann steht von seinem Sessel auf. Und was meine Nichte angeht, ich kann nur sagen, dass sie zu unfähig ist etwas zu lernen. Denkt über diese Worte, was Ihr wollt, es ist das, was ich gesehen habe. Und wenn weiter nichts ist, würden wir uns gerne zurückziehen.

Clara schaut von der Macaron in ihrer Hand zum Grafen und versucht nicht die Stirn zu runzeln.
Am liebsten hätte sie ihm gesagt, dass sie noch mit dem Fürsten über etwas sprechen möchte, doch wollte sie Apontes Zorn nicht auf sich lenken der dann höchstwahrscheinlich der Mutter-Oberin etwas vorlügen würde damit sie schlecht da steht.

Sie hatte sich vor der Reise schon mehrere kleine Fehltritte geleistet und ihrem Gefühl nach, würde man diesen hier nicht ohne weiteres verzeihen.
Als die Frau daran denkt, kommt ihr wieder die Frage Luzifers in den Sinn, ob dieser "Austausch"-Scholar ein Hochelf sei, was sie dann doch etwas die Augenbrauen zusammen ziehen lässt als sie zum schwarzhaarigen Mann schaut.


...."Die Ewigkeit steht etwas unter Zeitdruck"....

  • »Luzifer« ist männlich

inGame Name & Server: Luzifer

Wohnort: in der Hölle

Beruf: rechte Hand des Teufels

  • Nachricht senden

1 091

Montag, 15. Juli 2019, 20:51

Mir entgeht der Blick der Schwester nicht, obgleich ich diesen nur aus dem Augenwinkel sehe während ich ohne auch nur einmal zu blinzeln in Apontes Augen blicke.

Dem Gefühl nach, will sie das Gespräch von vorhin wieder aufnehmen, doch wird sie wohl ihre Gründe haben, dem Grafen nicht dagegen zu sprechen, weshalb ich ihr etwas entgegen komme und nicht aufstehe um meine Gäste zu verabschieden, wie es sich eigentlich gehört.
Es steht Euch selbstverständlich frei zu, Euch zurückzuziehen, wenn Ihr dies wünscht, werter Graf und Ihr würdet wieder von einem Diener für das Abendessen abgeholt werden, jedoch habe ich etwas mit Schwester Clara zu besprechen.
, mein Blick geht kurz zu der Dame, ehe ich wieder zu dem Mann vor mir schaue.
Unter vier Augen.


Kaum ist Veldrin von dem alten Pfad auf einen befestigten Feldweg gekommen, ist der rote Speerfaden wieder klarer sichtbar, weshalb sie sich (nachdem sie sich noch einmal genau umgeschaut hat) auf Charlottes Pferd schwingt und die Fersen leicht in seine Flanken drückt, damit dieser gemächlich anfängt zu traben.
Wir zwei haben einen weiten Weg vor uns Hidalgo. Ich hoffe du hast dich satt gefressen.

1 092

Montag, 15. Juli 2019, 21:29

Ich hatte noch einige Seiten gelesen.
Es war schwer das alles zu Verstehen und noch schwerer es zu behalten.
Auch wenn mir Luzifer erklärt hatte, das man nicht tat, was ich tat.
Ich Verstand nicht genau warum das so war.
Langsam mich erhebend, strecke ich mich.

Wie spät ist es eigentlich?

Murmel ich vor mich her.
Sehen lassen konnte ich mich noch nicht.


Weit ab.

Hidalgo schnaubte leise, als würde er Veldrin verstehen.
Was er zweifellos tat.
Er war etwas außer Übung, hatte lange kein Training , doch wollte er dorthin.
Wollte zu dem Duft, zu dem Klang des Namens, dem die Fremde erwähnte.
Er stieg leicht und begab sich in einen raschen Trab.
Abenteuer " Die Höhle des Fremden"

https://www.youtube.com/watch?v=v0zgwer52zg

  • »Fenrirswolf« ist weiblich

inGame Name & Server: Fenrirswolf

Wohnort: Eispalast

Beruf: verrückt sein, das ist Arbeit genug.

  • Nachricht senden

1 093

Dienstag, 16. Juli 2019, 17:17

Verblüfft und sauer wechselt Basil seinen Blick zwischen Luzifer und der Ordensschwester, doch wagt er es nicht auch nur ein Wort dagegen zu sagen.
Seinem Gefühl nach, war er sowieso schon zu tief im heißen Wasser und er hat wirklich keine Lust herauszufinden, was passiert, wenn Luzifer wütend,... oder eher, etwas "verstimmt" wird.

Von mir aus!, gibt er nur grantig von sich und geht mit stampfenden Schritten aus dem Teesalon, wo ein Diener ihn zurück zum Zimmer führt.

Das alles geht so schnell, dass Clara gar keine Zeit hatte, es wirklich mental zu verarbeiten, schon sitzt sie mit dem Fürsten wieder alleine im Raum.

Als sich die größte Verwirrung gelegt hat, schaut sie von der Tür zu dem Mann neben ihr und unterdrückt einen kalten Schauer als sie seine Augen, die fest auf sie gerichtet sind, sieht.
Noch immer haltet sie das köstliche, pastellblaue Gebäck in der Hand und räuspert sich nach einer Weile um die unangenehme Stille zu durchbrechen.

Zu Eurer Frage vorhin bezüglich dem Gelehrten,..., beginnt sie mit etwas rauer Stimme. .... er ist ein Hochelf, ja. Von den Sommerset Inseln,... verzeiht, dass ich sie nicht gleich beantwortet habe.


...."Die Ewigkeit steht etwas unter Zeitdruck"....

  • »Luzifer« ist männlich

inGame Name & Server: Luzifer

Wohnort: in der Hölle

Beruf: rechte Hand des Teufels

  • Nachricht senden

1 094

Mittwoch, 17. Juli 2019, 17:16

Meinem Gesicht konnte man es ansehen, dass ich nicht all zu froh über die Antwort Claras bin, doch versuche ich es mir nicht anmerken zu lassen.
Um unser Gespräch von vorhin wieder aufzufassen, Schwester, dürfte ich fragen, was genau Ihr tun würdet, wenn sich heraus stellen würde, dass ich tatsächlich ein Teufel wäre?
Vielleicht war ich vorhin zu eifrig ihr sofort bekannt geben zu wollen, dass ich ein Teufel bin, wenngleich die ganze Sache wesentlich komplizierter ist und mehr dahinter steckt als nur diese eine, simple Aussage.

Auf eine Antwort wartend, nehme ich mir nun auch eine der Macrons und beiße von dem knusprigen Gebäck ab, während ich mich mit meiner Tasse Tee wieder zurück lehne.

  • »Fenrirswolf« ist weiblich

inGame Name & Server: Fenrirswolf

Wohnort: Eispalast

Beruf: verrückt sein, das ist Arbeit genug.

  • Nachricht senden

1 095

Gestern, 16:24

Ein kalter Schauer läuft der Ordensschwester hinab, als sie diese Frage hört, doch ist sie sich in diesem Moment nicht ganz sicher, was sie darauf antworten soll.

Luzifer ist bei Weitem kein Teufel, den ich bisher begegnet bin. Auch sind die Umstände ganz anders,...
Ihrem Bauchgefühl nach, ist Luzifer keine schlechte Person, selbst wenn sich tatsächlich heraus stellen würde, dass er ein Teufel ist.

Es verstreichen mehrere Augenblicke, in denen Clara genau nachdenkt, ehe sie eine Antwort gibt.

Nun,... die Kirche würde es verlangen, dass ich einen Exorzismus betreibe oder diese kontaktiere, bevor ich dies tue, sollte der Teufel zu mächtig sein für mich alleine., sie denkt abermals nach und schaut dem Mann direkt in die Augen, wenngleich auch nur kurz. Allerdings, wirkt Ihr nicht wie Bedrohung auf mich, werter Fürst.
Ihre Stirn ist in Falten gelegt und sie bringt sich dazu, seinem Blick nun doch standzuhalten. Ich weiß nicht, was genau vor sich geht in der Kirche, aber das Verhalten gegenüber meinen Fragen und dieser Wunsch, alles Euch betreffend totzuschweigen.... das ist zu eigenartig...! Etwas geht nicht mit rechten Dingen zu!, Clara rutscht nach vorne zur Kante des Sessels. Und wenn ich etwas in meinem Leben als Priesterin und Exorzistin gelernt habe, dann ist es, dass Leute, die etwas totschweigen wollen, meist mehr Leichen im Keller haben als jene Personen die sie schlecht zu reden versuchen!

Ihre Stimme wurde zu einem durchdringenden Flüstern und ihr Blick wechselt von Luzifers linkem zu seinem rechten Auge und zurück.
Sie weiß nicht genau warum, aber sie hat das Gefühl, dass sie bei ihm aufrichtig und ehrlich sein kann, ohne befürchten zu müssen, dass sie bestraft wird, wenn sie die Wahrheit sagt.

Es wäre nicht das erste Mal, dass die Kirche gewisse Dinge verheimlicht oder verbirgt, doch war es ihres Wissens nach, nie bezüglich einer einzelnen Person.
Auch seine Frage bezüglich dem Elfen kommt ihr zwar eigenartig vor, doch ist Clara keineswegs einfältig oder gar dumm. Sie weiß, dass die meisten Hochelfen dem Altmeri-Bund angehören, die sehr viele Feinde haben. Doch weiß sie auch, dass dieser Bund aberhunderte von Jahren bereits existiert.
Ein Punkt ihrer Recherche in Luzifer, war auch sein Alter, doch gab es nirgendwo Aufzeichnungen, die ein Alter vorgeben könnten, weder in der Kirche, noch in der Staatsbibliothek von Enjorran, weshalb sie, nach etwas Überwindungskraft, direkt hinaus fragt.

Darf ich fragen, wie alt Ihr seid?


...."Die Ewigkeit steht etwas unter Zeitdruck"....

  • »Luzifer« ist männlich

inGame Name & Server: Luzifer

Wohnort: in der Hölle

Beruf: rechte Hand des Teufels

  • Nachricht senden

1 096

Gestern, 19:36

Die Worte der Frau bedenkend, ziehen sich meine Augenbrauen etwas zusammen.
Das Ganze klang sehr arg nach Einmischung der Altmer, doch versuche ich meine Bedenken nicht nach außen zu tragen und überwinde ich mich ein Lächeln auf meine Lippen zu zaubern.

Falls Ihr, wegen welchen Gründen auch immer, die Kirche verlassen solltet, ist jederzeit ein Platz hier in Vaalenwald für Euch offen. Wenngleich ich nicht glaube, dass ihre Bewohner spirituelle Führung benötigen, denke ich, dass es für Euch äußerst interessant sein könnte, andere Theologien zu studieren. Hier gibt es nämlich sehr viele verschiedene Kreaturen mit ebenso vielen verschiedenen Religionen.

Bei ihrer Frage, wie alt ich bin, kommt mir Charlotte in den Sinn und mein Lächeln wird etwas milder und ich antworte ihr, ohne von ihren Augen weg zu blicken.
Sehr alt,....