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  • »[OdL] Sajana« ist weiblich

Wohnort: Wo Schatten und Licht eins sind

Beruf: Großmeisterin des Lichts und Königin der Schattenwelt

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35 481

Mittwoch, 5. Juni 2019, 20:09

Unruhig geht sie im Garten des Ordens auf und ab, Magolas hat sie völlig vergessen und der Elb ahnte wohl auch wie sie sich fühlte.
Als eine Taube in den Garten kommt eilt sie zu ihr und mit zitternden Händen öffnet sie den Beutel. Doch als sie die Nachricht liest erstarrt sie. Fast mechanisch nimmt sie die Kette und legt sie sich wieder an, bevor sie kurz zu Seram schaut und dann in einem weißen Nebel verschwindet.

Ein Licht, das von Innen leuchtet, kann Niemand löschen.

Leonella

RP-Nebenchar

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Beruf: Heilerin

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35 482

Montag, 1. Juli 2019, 11:20

Der schwarze Nebel trägt sie in den Garten des Ordens und als sie daraus hervortritt blickt sie sich eilig um. Sie spürt, dass der Schmetterling näher kommt und mit eine Kopfbewegung deutet sie zu Aron. Leg sie unter den Baum.
Wäre die Kapelle nicht geeigneter? Fragend blickt er sie an, doch sie schüttelt den Kopf. Ich brauche alle Kraft die ich bekommen kann und das Licht nutzt mir dabei nichts. Ich brauche Erde unter meinen Füssen. Beeil dich, bevor es zu spät ist und ich ihr nicht mehr helfen kann.
Ihre Stimme ist so eindringlich, dass er Sajana ohne weitere Fragen zu Aron bringt und sie vorsichtig zu seinen Wurzeln legt. Sofort scheint der Baum zum Leben zu erwachen und Äste neigen sich hinab um sie zu umfangen.
Sie neigt ihren Kopf vor Aron und blickt den Baum dann an.
Ich brauche deine Hilfe Aron. Gestattest du mir meine Wurzeln mit Deinen zu verbinden.
Natürlich Schwester. Ich danke dir.
Ihre Wurzeln bahnen sich einen Weg in die Erde und verbinden sich mit denen von Aron. Sie spürt seine Kraft und Ruhe und nimmt diese in sich auf.
Sanft legt sie ihre Hände auf Sajanas Körper und schließt die Augen. Ein grünes Licht umhüllt ihre Hände und dringt dann in Sajanas Körper ein. Sofort kann sie den Blutverlust spüren, doch war er nicht mehr gefährlich und sie würde sich davon erholen. Auch um die Wunde konnten sich weiterhin die Heiler der Schattenwelt kümmern. Sie konzentriert sich darauf die Viren des Vampirs zu finden und aus ihrem Körper zu ziehen. Immer tiefer dringt sie in sie ein und fast hektisch sucht sie den Körper ab. Doch ihre Suche ist noch nicht völlig beendet, als ein Schmetterling, mit Flügeln schwarz wie die Nacht, auf sie zugeflogen kommt. Aus seinen Flügeln fallen kleine rote Staubkörner zu Boden und als er sie erreicht sind die feinen roten Linien, die seine Flügel einst durchzogen, verschwunden. Sein Flügelschlag erlahmt und tot fällt er vor ihr zu Boden.
Sie verliert die Verbindung zu Sajana und nur die Äste von Aron verhindern, dass sie neben ihr zu Boden fällt. Noch einmal streichen die Äste von Aron über Sajana, bevor er Leonella in sich hineinzieht und Seram seine Stimme in sich hört.
Bring sie in die Kapelle und lasse sie dort allein und wenn die Nacht hereinbricht bringe sie zurück in die Schattenwelt.

Auch in der tiefsten Finsternis leuchtet ein kleiner, heller Stern.

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35 483

Montag, 1. Juli 2019, 12:19

Stumm beobachtet er das Geschehen, doch als der Schmetterling vor Leonella tot zu Boden fällt und sie in Aron verschwindet blickt er besorgt zu Sajana. Selbst er konnte sehen, dass Leonella ihre Magie nicht freiwillig aus ihr zurückgezogen hatte. Was, wenn doch noch irgendwo ein Virus von Lektorius in ihrem Körper war?
Vorsichtig hebt er sie hoch und trägt sie in die Kapelle. Kurz zögert er, doch dann verlässt er diese und bleibt vor der Tür stehen. Sein Blick geht hinauf zur Sonne, die gerade ihren höchsten Stand erreicht hatte.

Kaum hat Seram die Kapelle verlassen beginnt der Kristall zu leuchten und ein immer heller werdendes Licht schließt Sajana ein und durchdringt sie. Stunde um Stunde umfängt sie das Licht, bis draußen die Sonne langsam sinkt. Fast als würde sich die Kraft des Kristalls der Sonne anpassen wird auch sein Licht immer schwächer bis es schließlich verlischt und der Kristall wieder in seiner Kiste verschwindet.
Als Seram die Kapelle wieder betritt liegt sie noch immer dort, wo er sie hingelegt hat, doch scheint ihr Atem jetzt ruhiger zu gehen.
Vorsichtig hebt er sie auf, verlässt die Kapelle und ruft dann den schwarzen Nebel, der ihn zurück in die Schattenwelt trägt.

Ein Licht, das von Innen leuchtet, kann Niemand löschen.

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35 484

Mittwoch, 3. Juli 2019, 21:32

Shirku war sofort auf einem Ast eingeschlafen und als er wieder erwachte war er hungrig und ging jagen. Doch kaum hatte er den jungen Hasen gefressen erreichen ihn Gedanken von Leonella. Kurz geht sein Blick zu den Resten vor ihm, dann fliegt er davon und ist einen Augenblick später verschwunden.

Ein Licht, das von Innen leuchtet, kann Niemand löschen.

Leonella

RP-Nebenchar

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35 485

Mittwoch, 24. Juli 2019, 21:54

Sie tritt aus Aron heraus um den Kristall zurück in die Kapelle zu bringen, wie Sajana ihr noch, kurz bevor sie die Lichtung verlassen hat, gesagt hatte. Der Orden scheint noch stiller zu sein als sonst, doch konnte das auch ihre andere Wahrnehmung sein.
Bevor sie jedoch in die Kapelle geht hält Aron sie zurück und sie spürt, wie Sajana erneut Kontakt mit ihr aufnimmt. Die Wucht ihrer Stimme bestürzt sie fast so sehr wie das, was sie sagt. Ihr Blick geht zu dem Kristall in ihren Händen. Sollte das tatsächlich eine Fälschung sein? Sie konnte keinen Unterschied feststellen. Ihr Blick geht zum Ordenshaus als Sajana ihr sagt, wo der richtige Kristall liegt.
Was war nur geschehen, dass Sajana bereit war alles aufzugeben?
Zögernd steht sie im Garten, unschlüssig ob sie tun soll worum Sajana sie bat oder ob sie ihrem eigenen Gefühl folgen sollte.
Schließlich geht sie in die Kapelle, legt den falschen Kristall in die Kiste und geht dann zurück zu Aron um wieder in ihm zu verschwinden.

Auch in der tiefsten Finsternis leuchtet ein kleiner, heller Stern.

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35 486

Montag, 12. August 2019, 13:13

Als der falsche Kristall in der Kiste in der Kapelle liegt flimmert die Luft um den Orden herum und der Schutzzauber des Ordens legt sich wieder schützend um den Orden herum und verhindert, dass jemand mit bösen Absichten den Orden betreten kann. Jemand, der den Ursprung des Zaubers sucht und mächtig genug ist um diesen aufzuspüren würde merken, dass er nicht in der Kapelle liegt sondern irgendwo unter der Erde zwischen der Kapelle und dem Ordenshaus.

Einige Tage später:
Die Sonne geht gerade unter, als Seram sie zurück zum Orden bringt und dann, nach einer tiefen Verbeugung, seinen Platz auf dem Dach einnimmt.
Langsam geht sie durch den stillen Garten auf das Ordensgebäude zu, in dem sie nur Leandris und Fefine erwarteten. Schon lange hatten alle Brüder und Schwestern den Ort des Lichts verlassen, doch noch immer konnte sie die Ruhe und Kraft spüren, die dieser Ort ihr gab. Im Refektorium brennt ein Feuer im Kamin und erinnert sie an frühere Zeiten. Lächelnd setzt sie sich in einen der Sessel und lässt sich von Leandris ein Glas lieblichen Weißwein und etwas zu Essen bringen. Doch während ihr Blick im Schein des Feuers versinkt sind ihre Gedanken immer noch bei Lektorius. Irgendetwas war falsch, sie konnte nur nicht genau sagen was.
Er hatte ihr gesagt, dass Satanas ihn nicht töten könnte, wieso sollte es ihm also plötzlich so leicht fallen. Und die Hüterin hatte ihr gesagt, dass sein Geist, seine Seele und sein Wesen einer anderen Person übertragen wurde.
Doch was war dann in seiner Hülle zurück geblieben. Bei diesem Gedanken durchzuckt sie die Erkenntnis, dass sie bereit gewesen war mit irgendwem den Rest ihres Lebens zu verbringen ohne auch nur die geringste Ahnung zu haben wer dieser Jemand war. Vielleicht die Seele desjenigen, in dessen Körper nun Lektorius war?
Ihre Gedanken wandern kurz zu Shirku. Wenn sie ihren Geist in seinen Körper schickte, dann nahm sein Geist den Platz in ihrem Körper ein. Gemeinsam konnten sie sich keinen Körper teilen. Doch wenn ihr Körper getötet würde während sie in Shirku ist, dann wäre sie für immer im Körper des Adlers gefangen.
War es bei Lektorius ähnlich? War sein Körper nun für immer zerstört und er gezwungen in einem fremden Körper zu leben?
Doch wenn sie in Shirku war, dann war sie immer noch sie selbst mit all ihren Erinnerungen und eins wusste sie genau. Ein fremder Körper würde Lektorius nicht davon abhalten zu ihr zu kommen.
War er also doch in einem fremden Körper ohne dessen Seele zu verdrängen? Zwei Seelen in einem Körper? Sie kann sich nicht vorstellen, dass das auf Dauer gut gehen konnte.
Einer von Beiden musste die Oberhand gewinnen und der Andere sich ihm unterordnen und vergehen.
Doch wer wäre mächtig genug die Seele von Lektorius aufzunehmen und trotzdem er selbst zu bleiben.
Sie beginnt zu zittern und das Glas fällt ihr aus der Hand, als ein einziger Name in ihrem Geist auftaucht.
Satanas.

Nur er war mächtig genug Lektorius' Seele zu beherrschen und das dies der Fall war ist ihr klar, denn ansonsten wäre Lektorius längst an ihrer Seite.

Nachdenklich starrt sie ins Feuer, während Leandris die Schwerben und die Reste des Essens wegräumt. Sie würde die Hüter nie verstehen und sie hatte auch keine Lust mehr es zu versuchen. Das Licht war zu mächtig? Dann sollten sie doch zusehen, wie es ohne Licht ist.
Ein Gedanke von ihr sorgt dafür, dass der Kristall tief unter dem Orden verlischt und der Schutzzauber seine Kraft verliert. Sie steht auf und blickt zu Fefine und Leandris. Ich danke euch für eure Treue, doch falls Satanas auftaucht und diesen Ort zerstören will, dann stellt euch ihm nicht in den Weg.
Langsam geht sie zum Stall und holt Freya. Einen Sattel brauchte sie bei der sensiblen Stute nicht und so reitet sie kurze Zeit später davon. Ein Ruf und Shirku folgt ihr ebenso wie Seram hinaus in die Nacht.

Ein Licht, das von Innen leuchtet, kann Niemand löschen.

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »[OdL] Sajana« (15. Februar 2020, 09:48)