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1 161

Mittwoch, 14. August 2019, 10:14

Ich stehe mit dem Rücken zur Eingangstür und blättere in meinem Notizbuch, um zu sehen, was bis zum Dienstag alles ansteht, als ich höre wie hinter mir die Tür aufgeht.

Schnell ist das Büchlein in Rauch aufgelöst und ich drehe mich um.
Mein Blick geht zu Aponte und erst dann zur Schwester, die etwas blass um die Nase ist.
Ein leichtes Lächeln zeigt sich auf meinen Lippen, wenngleich nur kurz.
Allem Anschein nach, hat sie unser Gespräch nicht ganz so gut verkraftet wie anfänglich gedacht,...
, denke ich kurz bei mir ehe ich zum Tisch hingehe.
Ich hoffe, Ihr konntet über unsere Unterhaltung nachdenken?
Selbst wenn mein Blick auf Basil gerichtet ist, klingt es beinahe so, als ob ich beiden die Frage stelle.

Geduldig warte ich darauf, dass meine Gäste sich zur Tafel begeben, was mich um das Kopfende herum gehen lässt um Clara den Stuhl heraus zu ziehen.
Erst als sich beide gesetzt haben, nehme ich die Flasche des Blanc de Noir-Champagner aus dem Eis und wickle diese in das fein säuberlich zusammen gefaltene, schwarze Handtuch nur um sofort den Draht zu lösen und den Korken mit einem leichten Knall aus dem Flaschenhals zu ziehen.

Vorsichtig fülle ich zuerst Claras Glas auf, dann Apontes, zuletzt meines, ehe die Flasche wieder in den Eimer gegeben wird und ich mich auf meinem Platz nieder lasse. Keine fünf Sekunden später, kommen zwei Diener und ein Koch mit den Tellern herein auf denen dünne Scheiben von Geflügel mit roter Sauce über denen kleine, Sesam ähnliche Körner darüber gegeben wurden, liegen.
Während die Diener gleich wieder verschwinden, bleibt der Koch zwischen mir und dem Grafen stehen.
Serviert werden feinste, gebratene Putenbrust-Scheiben mit Gewürz-Frucht-Sauce aus Brombeeren, Himbeeren, Chilischoten und Idilla, einem neuen Gewürz, das wir erst jüngst bekommen haben, überstreut mit Oqapara Kernen, ebenfalls ein Gewürz, das wir erst jüngst bekommen haben. Guten Appetit.
, der Koch verbeugt sich tief und eilt ebenso zurück in die Küche.

Irgendwie frage ich mich gerade, warum sie dies nicht zu Mittag gemacht haben.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Luzifer« (14. August 2019, 10:27)


1 162

Mittwoch, 14. August 2019, 10:36

Still war es um mich.
Das erste Mal seid, dem ich hier war und ich Aß allein.
Es war merkwürdig, sonst war immer jemand um mich herum.
Selbst als ich noch bei meinem Onkel die Reste abbekommen hatte, war immer jemand dabei.
Nun tickte nur eine Uhr und ich begann vor mich hin zu summen, ehe ich aufstand, das Essen kaum angerührt.

Unruhe kam in mir auf.
Ich war es gewohnt mich von meinem Onkel versteckt zu halten, oder nicht gesehen zu werden.
Doch irgendetwas anderes machte mich Unruhig.
Erst als ich nicht länger daran dachte, was es war, fiel es mir ein.
Hidalgo war unterwegs zu mir.

Mein Blick fiel auf das Essen, doch wusste ich, das ich keinen Bissen mehr hinunterbekommen würde.
Und ich hatte noch etwas Zeit, ehe ich in die Nacht hinaus musste.
Mich fragend, wie wir das Problem mit meinen Augen lösen wollten, schalte ich das Licht aus.
Es war ja nicht so das ich Nachtblind war.
Ich nahm die Dinge nur anders auf.

Nach einer Weile begann es, das was ich sah.
Wenn ich es beschreiben müsste, würde es ungefähr so aussehen.
Die Umrisse mancher Gegenstände hoben sich klar heraus, meist weißbläulich.
Doch waren es nicht nur unbedingt Umrisse die ich sah.
Es pulsierte in den Gegenständen das selbe Licht, mal stärker , mal schwächer.
Bei Lebewesen war es nicht nur ein Pulsieren ... es war wie ein Fluss.
Ob das mit meiner Magie zusammenhing?
Abenteuer " Die Höhle des Fremden"

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1 163

Mittwoch, 14. August 2019, 14:27

Die Priesterin wartet darauf, bis der Graf vorgeht, ehe sie ihm auf der anderen Seite des langen Tisches folgt.
Beinahe wäre sie stehen geblieben, als Luzifer ihr den Stuhl heraus zieht und sie dabei anschaut.
Trotz des neutralen Lächelns auf seinen Lippen, schafft sie es nicht, ihr Herz zu beruhigen, das wie irre, in ihrer Brust das Blut durch die Adern pumpt.

Spürt er das? Kann er es sehen, wie mein Herz rast?

Vielen Dank., meint sie so ruhig wie ihr nur irgendwie möglich ist als sie sich hinsetzt. Dabei treffen ihre Augen die von Basil, der dem Ganzen mit einem wütenden Blick zuschaut.

Na toll,...,denkt sie sich und wartet darauf, bis der Fürst sich wieder von ihr entfernt hat.
Jetzt erst sieht sie einen Eimer mit einer Flasche heraus ragen und noch bevor sie sich selbst fragen kann, was genau das ist, langt Luzifer schon nach dieser.

Interessiert schaut sie zu, was der schwarzhaarige Mann tut und schaut neugierig das hohe Glas an, in dem die Bläschen sich ihren Weg nach oben bahnen.

Ich bin mir nicht sicher ob das eine gute Idee ist Clara,..., fängt eine Stimme in ihrem Kopf schließlich an, während sie ganz fasziniert den Champagner anschaut. Aber der Alkohol würde dich etwas beruhigen,... Allerdings lässt er auch die Hemmungen fallen,... nur wenn man zu viel davon trinkt,... weißt du überhaupt noch, wie viel du verkraftest?!,....

So als ob die Zeit um sie eingefroren wäre, noch nicht einmal realisierend, dass die Diener das Essen bereits serviert haben, argumentiert die Frau mit sich selbst,... bis sie schließlich das Glas umfasst und fast in einem einzigen Zug leert.

Ein Viertel ist noch im Glas übrig, als sie es wieder abstellt und zu den zwei Herren schaut.
Apontes Gesicht zeigt Fassungslosigkeit, doch war es ihr in diesem Moment mehr als nur egal.

Sie brauchte es.
Ganz einfach.

Verzeihung., sagt sie nach guten Maß und widmet sich schließlich der Speise zu, die man ihr aufgetischt hatte.


...."Die Ewigkeit steht etwas unter Zeitdruck"....

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1 164

Mittwoch, 14. August 2019, 17:05

Ich nehme Gabel und Messer in die Hand um mir ein kleines Stück vom Fleisch abzuschneiden, als ich aus dem Augenwinkel sehe, wie Clara ihr bis zum Rand gefülltes Glas hinab trinkt, was mich in meiner Bewegung anhalten lässt.

Überrascht, hebe ich meine Augenbrauen und schaue der doch ansonsten so gezügelten und disziplinierten Ordensschwester zu, wie sie das beinahe leere Glas abstellt und mich und den Grafen anschaut.
Als sie sich dann auch noch entschuldigt, lächle ich etwas schief.
Nicht doch,... Soll ich Euch nachfüllen?

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1 165

Mittwoch, 14. August 2019, 17:22

Sie wusste nicht, was ihr peinlicher war.
Einerseits, dass sie sich gerade so dermaßen zügellos vor einem Fürsten eines Reiches UND vor ihrem Auftraggeber, der ebenso ein Adeliger ist, aufgeführt hat, oder aber, dass sie ihre Enthaltsamkeit, die sie seit beinahe 20 Jahren im Orden pflegte, mit Vollschwung aus dem Fenster geworfen hat, bei der erst besten Möglichkeit, der sich ihr bat Dank ihrer Nervosität.

Doch auch jetzt in ihrer Scham, kann sie nicht sofort "Nein!" sagen, als Luzifer ihr anbietet, das Glas wieder aufzufüllen.
Gerade im Gegenteil.

Clara wechselt ihren Blick von Luzifer zu Aponte und wieder zurück, nur um dann etwas verlegen zu nicken.

Ja, bitte.

Sie glaubt es selbst kaum, als sie diese Worte aus ihrem eigenen Mund kommen hört und bei den Gesichtern der Anwesenden nach zu urteilen, konnten die es gleich noch weniger glauben, doch mehr als ein böser Blick kommt von Basils Seite nicht und selbst dann, wäre es Clara in diesem Moment wohl herzlich egal gewesen, wenn dieser dreimal verfluchte Bastard sie anschreien würde.

Lustigerweise, war es ihr wesentlich wichtiger, was der hier anwesende Teufel in diesem Augenblick über sie denkt oder von ihr haltet.


...."Die Ewigkeit steht etwas unter Zeitdruck"....

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1 166

Mittwoch, 14. August 2019, 17:48

Noch überraschter, dass sie tatsächlich ja sagt, werfe ich einen kurzen Blick zu Aponte, der vor Zorn fast überzuschäumen scheint, was mich im Gegenzug nur amüsiert, wenngleich auch etwas besorgt da die Exorzistin diesen Zorn abbekommen würde und ihr Verhalten eventuell zu mehr Problemen in Enjorran führen könnte. Mein Angebot, sie in Vaalenwald Willkommen zu heißen, steht, selbst wenn sie es nicht ganz ernst zu nehmen schien.

Ich erhebe mich von meinem Stuhl und nehme die Flasche wieder aus dem Eimer, nur um mich vorzubeugen und mit einer Hand diese haltend, den Champagner in das Glas zu kippen.

Diesmal das Glas nur bis zur Hälfte gefüllt, stelle ich den Sekt zurück und setze mich wieder, kaum abwarten könnend, das Gericht zu probieren.

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1 167

Mittwoch, 14. August 2019, 18:15

Danke., gibt Clara Kleinlaut von sich und beginnt ihren Teller langsam zu essen, ehe es noch kälter wird.

Basil stattdessen, hat seine Augen fest auf die Priesterin gerichtet.
Selbst als sie und Luzifer anfangen zu essen, kann er nur das Besteck krampfhaft fest halten.
Seine Hände sind so fest um das Silber geschlungen, dass seine Knöchel weiß hervortreten und nur mit größtem Kraftaufwand, kann er es vermeiden, die Frau gegenüber nicht schon wieder als Hure zu bezeichnen.

Irgendwas ist doch da passiert,..., Basils Augen gehen zu Luzifer. Bekommt er einen gewissen Kick davon sich an Priesterinnen und Nonnen ran zu machen? Am liebsten würde ich diesen Dreckskerl der Kirche melden,... aber wer weiß was er dann mit mir machen würde,...., seine Hände schlingen sich noch fester um das Metall. Ich kann es nicht riskieren ihn noch wütender auf mich zu machen. Nicht so einen Gott verdammten Hundesohn wie ihn mit seinen noch mehr verdammten Fähigkeiten!

Als dem Grafen bewusst wird, dass er noch immer nicht angefangen hat zu essen, und komische Blicke von den beiden zugeworfen bekommt, wendet er seinen Blick von Luzifer ab und bemüht sich wenigstens ein wenig zu essen, damit er nicht wieder den sarkastischen Aussagen vom Fürsten ausgeliefert ist.


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1 168

Mittwoch, 14. August 2019, 18:58

Meine Köche haben sich einmal wieder selbst übertroffen.
Das Fleisch ist butterweich, zur Perfektion gegrillt wobei die verwendeten Früchte in der Sauce mit den exotischen Gewürzen, diesen Eigengeschmack nur noch unterstreichen und nicht überdecken.
Gepaart mit dem Blanc de Noir, ist dies eine Speise für die Götter.

Während ich jeden einzelnen Bissen genieße, wird dieser Geschmack allerdings von einer diversen Fäule übermannt, die vom Grafen neben mir her kommt.
Der Graf mag zwar einiges über mich heraus gefunden haben, sicherlich jedoch nicht, dass ich starke Gefühle so deutlich wie eine Berührung wahr nehme und sogar Gedanken lesen kann, nicht so als ob dies nötig wäre, bei der Feindseligkeit die mir entgegen gebracht wird.

Zuerst versuche ich Apontes Gefühle mir gegenüber zu ignorieren, doch werden diese vehement präsenter, weshalb ich einen kurzen Blick auf ihn werfe, dabei sehe, dass sein Teller nicht angerührt wurde.
Und gerade als ich etwas sagen will, zieht sich diese Wut wieder zurück und Basil beginnt das Fleisch zu zerteilen.


Als unsere Teller geleert sind (meines und das der Priesterin), beginnen die Diener diese wegzuräumen und die Gläser erneut aufzufüllen, während gleichzeitig die Köche mit dem Dessertherein kommen.
Hier haben wir gebratenen, weißen Pfirsich mit Trauerblüten-Eis und Pinien-Honig-Sirup. Ich hoffe es mundet Ihnen.
Wie zuvor auch schon, verbeugt sich der Koch tief und ist dabei, wieder in die Küche zu gehen, doch halte ich ihn kurz auf.
Bringt Charlotte bitte jeweils ein Teller davon und auch vom Dessert anschließend. Fragt sie ob sie ebenfalls einen Blanc de Noir dazu haben möchte, andernfalls bringt ihr das was sie sich wünscht.
Der Koch nickt verständlich und eilt durch die Tür.

Ein erfreutes Lächeln zeigt sich auf meinem Gesicht, als ich mich zu dem Dessert wende und den Löffel nehme um ein Stück der weichen Frucht mit dem Eis und dem Sirup ohne Probleme hinab zu stechen.

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1 169

Donnerstag, 15. August 2019, 11:02

Basils Magen zieht sich schlagartig zusammen, als der Name seiner Nichte fällt.
Er legt den Löffel nieder und atmet erst einmal mit geschlossenen Augen durch, ehe er zu Luzifer schaut und das Besteck wieder hochnimmt.

Werter Fürst. Warum versteckt Ihr meine Nichte vor mir und zeigt mir nicht, wie gut sie sich nach Euren eigenen Worten nach gibt und wie viel sie bereits gelernt hat in diesen kurzen zwei Wochen?

Aponte ist beinahe selbst verblüfft über die Zurschaustellung des letzten bisschen Mutes, das er noch irgendwie zusammenkratzen konnte, doch weigert er sich, von dem düsteren Blick Luzifers wegzuschauen.
Auch Clara hat das dritte Glas Champagner abgestellt und schaut mit geweiteten Augen zu ihm.

In seinem Inneren wechselt es mit einem Schlag von heiß auf kalt und wieder zurück.
Er kann kaum ruhig sitzen bleiben, geschweige denn so tun, als ob er die Ruhe selbst ist und das Dessert beinahe wie beiläufig isst.

Claras Kopf dreht sich etwas, doch ihre Augen sind fest auf den Grafen gerichtet.

Warum legt er sich schon wieder mit ihm an?

Ihre Augen gehen zu Luzifer, um zu sehen, ob man aus seinem Gesicht heraus lesen kann, was er denkt oder vorhat zu tun. Aber wie jedes Mal, wenn sie ihn anschaut, hat sie keinen Schimmer, was in seinem Kopf vor sich geht.

Ist vielleicht auch besser so,...


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1 170

Donnerstag, 15. August 2019, 11:16

Gerade dabei den Löffel zu meinem Mund zu führen, zeigt sich Apontes Arroganz wieder.
Anscheinend ist genug Zeit vergangen um Aponte wieder vergessen lassen zu haben, was vor wenigen Stunden passiert ist.

Unbeeindruckt esse ich weiter und lächle nur milde als ich ihn anschaue.
Sie bereitet sich für den Unterricht vor, weshalb sie nicht bei uns sein kann.

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1 171

Donnerstag, 15. August 2019, 11:27

Unterricht?, beginnt er wieder mit einem hochnäsigen Ton. Aber es ist Samstag,..., ein theatralischer Blick auf die große Standuhr im Saal. Und es ist kurz vor 19 Uhr? Ihr werdet mir doch meine liebe Charlotte nicht bis zum Umfallen arbeiten lassen, hoffe ich doch?!

Siegessicher, fängt ihm langsam an das Essen zu schmecken und er bekommt Appetit, wo er sogar realisiert, dass er eigentlich ziemlichen Hunger hatte.


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1 172

Donnerstag, 15. August 2019, 11:47

Mein Lächeln wird etwas breiter als ich seine Worte vernehme.
Eure Nichte hilft meiner Försterin heute Nacht im magischen Wald aus, da sie ein reges Interesse an den verschiedenen Lebensformen von hier kund getan hat, weshalb wir dieses Interesse mit einem speziellen Fach kombiniert haben.
, ich nehme einen Schluck vom Champagner.
Dass es heute auf einen Samstag fällt, ist eine Ausnahme.

Charlotte hat tatsächlich ein großes Interesse an der Flora und Fauna in Vaalenwald und sie hilft Anuruyn tatsächlich auch aus, wenn sie ihren Unterricht haben, da sie ihre Fächer ganz im Sinne von "probieren geht über studieren" lernt und so habe ich ihm nicht wirklich eine Lüge erzählt, sondern einfach nur die Wahrheit etwas verbogen.

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1 173

Donnerstag, 15. August 2019, 12:14

Er war sich so sicher, dass er Luzifer diesmal am Kragen hatte da in Enjorran die Schulzeiten von Montag bis Freitag gehen. Doch hat er wieder einmal vergessen, dass sie hier nicht in Enjorran sind.

Bitter verschwindet sein arrogantes Lächeln und er widmet sich wieder seinem Dessert, das er stumm weiter isst.
Nur einmal schaut er kurz zu Clara, die es ihm gleich macht.

Ihn hat sogar die Kraft verlassen, irgendwelche boshaften Hirngespinste über dem Gespräch zwischen den beiden zusammenzureimen.


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1 174

Donnerstag, 15. August 2019, 15:36

Verwundert, wenngleich auch zufrieden, dass Graf Basil es dabei belässt, leeren wir unsere Teller.

Die Uhr im Speisesaal zeigt 19:30 Uhr an.
Meine Gedanken gehen an Charlotte und was sie wohl gerade macht und auch an etwas anderes, womit ich mich eine ganze Weile schon beschäftigt habe.
Um auf unser Gespräch von vorhin zurück zu kommen.
, breche ich schließlich die eingekehrte Stille.
Warum habt Ihr Eure Nichte so übereilt hier her geschickt?
, ich setze mich etwas auf.
Seht Ihr,... ich habe mir den Kopf etwas darüber zerbrochen, was genau Ihr vorgehabt haben könntet, dass Charlotte, der den Hof eigentlich gehört, so schnell aus dem Haus verschwinden musste. Mir ist es durchaus bewusst, dass Ihr fest davon überzeugt seid, dass sie eine "Unruhestifterin" ist und Euch "nur Probleme macht",...
, ich hebe einen Finger und blicke kurz in die obere linke Ecke, bevor ich Aponte wieder mit meinem durchdringenden Blick fixiere.
aber selbst das erklärt nicht, warum sie so dermaßen übereilt vom Hof gebracht wurde.

1 175

Donnerstag, 15. August 2019, 15:59

Ein Klopfen lässt mich aufhorchen.
Ich war etwas Irritiert, da es noch nicht an der Zeit war.
Ohne darauf zu achten das es stockduster für andere in meinem Zimmer war, rufe ich ein herrein.
Natürlich wird das getan.
Und plötzlich flammt Licht auf.

Über die plötzliche Helligkeit , die mit den Leuchtern in meinen Gemächern zu tun haben, geblendet stöhne ich auf.
Der kurze Schmerz war schnell verschwunden, doch halte ich mir meinen Arm vor die Augen.

Verdammt.

Murmel ich vor mich her, während ich versuche mich langsam an die Helligkeit zu gewöhnen.
Abenteuer " Die Höhle des Fremden"

https://www.youtube.com/watch?v=v0zgwer52zg

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1 176

Donnerstag, 15. August 2019, 16:19

Basil fühlt sich so an, als ob er in eiskaltes Wasser geworfen wurde, als er die Worte von Luzifer hört und in seine Augen schaut.

Seinen Blick zwischen den zwei goldenen Ringen wechselnd, versucht der dickliche Mann seine Stimme wiederzufinden, doch braucht es einige Sekunden, bis er sie auch aus seinem Mund bekommt.

Insgeheim weiß er, dass es keinen Sinn hat den Mann vor ihm anzulügen, denn er würde niemals eine Lüge so selbstsicher hervor bringen können, ohne Zweifel aufkommen zu lassen, weshalb er etwas nachdenkt und stattdessen sein Sektglas in die Hand nimmt, von dem er bisher vielleicht gerade einmal zwei Schlucke getrunken hat.

Als er dieses anschließend wieder abstellt, schaut er zurück zu Luzifer.

Gibt es überhaupt irgendeine Antwort, die Euch passen würde und die mich nicht suspekt ausschauen lässt?


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1 177

Donnerstag, 15. August 2019, 16:38

Ein düsteres Lächeln zeigt sich auf meinen Lippen und meine Iris beginnt leicht zu glühen ob der Worte des Grafen.

Nach mehreren Momenten, lehne ich mich wieder zurück, nicht ohne meinen Blick von ihm zu nehmen.
Allem Anschein nach nicht,...
Es war äußerst klar, dass es ihm bewusst ist, dass er mit Lügen bei mir nicht all zu weit kommt und ich ihn einfach weiterhin Stück für Stück zerlegen würde, bis ich beim eigentlichen Kern ankomme.
Allerdings, wollte ich mir einen gewissen Vorteil nicht verspielen und lasse es mit dieser knappen Aussage gut sein.

Mein Glas is in einem Zug geleert stehe ich auf.
Nun werter Graf, werte Schwester,..., so wie es ausschaut, hat es keinen wirklichen Sinn mehr, weiter auf diesem Thema zu verweilen, weshalb ich vorschlage, es dabei zu belassen... vorerst zumindest. Demnach wünsche ich Euch eine angenehme Nachtruhe,... insofern Ihr nicht über etwas anderes mit mir sprechen möchtet.

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1 178

Donnerstag, 15. August 2019, 16:51

Als der Fürst aufsteht, tun es ihm Clara und Basil gleich, abwartend, was jetzt kommt.

Nachdem die Worte gefallen sind, unterdrückt sich der Graf ein abfälliges "Tz!" und hebt nur seinen Kopf etwas.

So als ob ich mit dir Hund auch nur ein einziges überflüssiges Wort wechseln wollen würde! Vielen Dank für das Angebot, werter Fürst, doch heißen wir die Möglichkeit uns zurückziehen zu können, äußerst willkommen. Basils Augen wandern zu Clara, die etwas sachte zu schwanken scheint.

Der Frau entgeht Apontes Blick nicht, auch nicht Luzifers als dieser den vom Grafen folgt, doch schweigt sie lieber und wartet darauf, bis ihr Auftraggeber losgeht.

Demnach wünschen wir Euch ebenso eine angenehme Nachtruhe.

Während Basil nur etwas nickt und um den Stuhl herum geht, verbeugt sich Clara. Ich wünsche Euch ebenso eine gute Nacht, werter Fürst,...

Sie schafft es nicht, Luzifer noch einmal anzusehen und folgt Aponte aus dem Saal hinaus, von dem aus sie abermals von einem Diener zurück in die Zimmer gebracht werden.


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1 179

Donnerstag, 15. August 2019, 17:06

Fräulein Charlotte.

Eilende Hände strecken sich mir entgegen, als ich fast über einen Hocker falle.
Nachdem sich meine Augen langsam wieder an das Licht gewöhnt haben, sehe ich einen Elfen vor mir.
Ich wusste bisher nicht, das alle Elfen eine gewisse Grazie und Anziehungskraft besaßen und war über diese natürlich Schönheit überrascht.

Mir geht es gut, danke .

Dennoch lass ich mich zu einem Stuhl führen.
Dort angekommen sehe ich das andere Essen.
Ich muss auflachen.

Hat Luzifer angst das ich hier Verhungere?


Der Duft des neuen Gerichts lässt mich neugierig werden.
Doch wirklich Hunger habe ich nicht.

Nehmt es wieder mit, ich bitte euch.
Es ist wirklich lieb, aber .. ich bekomme einfach nichts herunter.


Seufzend sehe ich den Diener hinterher, der das Essen wieder mit nimmt.
Abenteuer " Die Höhle des Fremden"

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1 180

Freitag, 16. August 2019, 16:28

Geduldig warte ich, bis meine Gäste aus dem Saal verschwunden sind und lasse meine Augen auf den Tisch sinken.
Ich lasse einen Finger über meinen Teller gleiten und lecke anschließend die köstliche Sauce von diesem, ehe ich ein Portal unter mir erschaffe und in meinem Privatgemach heraus komme.

Kaum hat sich der feurige Ring verschlossen, löst sich auch schon mein Schatten von mir und "schaut" mir nach, wie ich relativ gemütlich in mein Schlafgemach gehe und mir währenddessen bereits die Jacke ausziehe.
Sogleich kommt dieser her und nimmt sie in seine Hände, als ich sie ihm reiche, nur um darauf zu warten, bis ich meine Weste und die Krawatte abgelegt habe.

Mich auf die Ottomane setzend, ziehe ich gleich die Schuhe aus und entledige mich auch dem Rest der Kleidung.
Während mein Schatten die Sachen sortiert, auf den Kleiderbügel gibt und wieder verstaut, gehe ich in das Badezimmer um kurz zu duschen, ehe ich mich zur Roten Kammer aufmachen würde um die Vorbereitungen für den Alterationszauber zu treffen.