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  • »Fenrirswolf« ist weiblich

inGame Name & Server: Fenrirswolf

Wohnort: Eispalast

Beruf: verrückt sein, das ist Arbeit genug.

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1 181

Montag, 19. August 2019, 16:12

Kaum waren sie in ihren Gemächern und die Tür hinter den beiden geschlossen, geht Aponte, wie beim letzten Mal, sehr nahe zu Clara, die ihn mit einem giftigen Blick anschaut.

Gerade als er die Luft hörbar einatmet und den Mund aufmacht, um etwas zu sagen, unterbricht ihn die Schwester mit einer festen Stimme.

Spar dir die Worte. Ich werde nicht sagen worüber wir gesprochen haben.

Dabei sich umzudrehen und zu ihrer Zimmertür zu wanken, haltet sie Basil am Handgelenk fest und zieht sie zu sich zurück.

Ich habe gesehen wie du ihn beim Abendessen angeschaut hast. Du magst vielleicht denken, dass ich dumm bin und keine Aufmerksamkeit meiner Umgebung schenke, aber du täuschst dich gewaltig!, Apontes Griff wird fester und er zieht die Frau noch einmal dichter zu sich, sodass sich ihre Körper beinahe berühren. Du hast Angst vor ihm! Warum? Hast du heraus gefunden, ob meine Vermutungen stimmen? Dass er tatsächlich ein echter Teufel ist?! Basils Stimme klingt gehetzt, kratzig, aber als er seine nächsten Worte ausspricht, wird diese weitaus bedrohlicher. Sollte dies der Fall sein, werte Schwester, müssen wir damit zur Kirche und es ihr mitteilen!

Anfänglich dachte sich Clara, dass er sie nur wieder als Hure bezeichnen würde und sich einbildet, dass zwischen ihr und dem Fürsten etwas gelaufen ist, aber als sie die Worte hört, gefriert beinahe das Blut in ihren Adern.

Allem Anschein nach habe ich dieses Schwein unterschätzt,...

Der Alkohol blendet ihre Disziplin etwas, weshalb sie ihre Mimik nicht ganz so gut im Griff hat und es dem Grafen klar und deutlich zeigt, dass sie Schmerzen hat, als dieser ihr Handgelenk fester zudrückt.
Ohne einen Mucks von sich zu geben, hört sie dem Mann zu und mit jedem Wort verfinstert sich ihr Gesicht mehr.

Ich weiß, was meine Pflichten sind!, Clara knurrt diese Worte zwischen den Zähnen hervor und reißt sich von seinem Griff los. Ich brauche keinen diebischen und höchstwahrscheinlich mörderischen Bastard um mir das klarzumachen!, die Frau beugt sich etwas nach vorne, mit einem wütenden Blick in ihren Augen. Der Kirche wird nur folgendes mitgeteilt, dass du bereits zum zweiten Mal deine dreckigen Hände an eine Ordensschwester und Priesterin gelegt hast,... werter Graf.

Was fällt dir ein! Ich habe nie in meinem Leben etwas gestohlen,... und jemanden umgebracht schon gar nicht!
Auf Basils Gesicht ist Zweifel zu sehen. Zweifel über seine eigenen Worte.

Meine Funde Euch betreffend, ließen viele Fragen diesbezüglich aufkommen,...

Clara lässt diese Worte noch etwas nach wirken, ehe sie sich wieder von ihm entfernt und in ihr Zimmer geht, somit Basil alleine zurücklässt.
Was Aponte nicht wusste oder schlichtweg nicht damit gerechnet hatte, ist, dass sie nicht nur Nachforschungen in ihre "Ziele" anstellt, sondern auch in ihre Auftraggeber. Und was die Frau dort gefunden hat, gefiel ihr gar nicht.


...."Die Ewigkeit steht etwas unter Zeitdruck"....

  • »Luzifer« ist männlich

inGame Name & Server: Luzifer

Wohnort: in der Hölle

Beruf: rechte Hand des Teufels

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1 182

Freitag, 23. August 2019, 17:12

Um etwa 19:50 war ich in der Kammer, mit einer Schüssel heißem Wasser und einem alten Stofffetzen, und das erste was ich tat, war das Fenster öffnen und durchlüften.

Während der angenehme Abendwind durch den Raum wehte, begann ich die zwei Kelche ordentlich auszuputzen bevor ich etwas Neues hinein geben würde.
Als dies erledigt war, habe ich mir schnell das kaputte Oberteil angezogen, ehe ich die Schüssel und das Tuch bei Seite gebracht habe und anfing, alle notwendigen Utensilien herbei zu räumen, die ich für diesen Zauber brauchen würde.

Das große Buch, eine große Schale aus dem selben Metall wie der Spiegel und die Kelche, ein anderer Beutel mit anderem Inhalt, den Ritualdolch und die Kreide vor mir ausgebreitet, stelle ich alles zwischen mir und dem Spiegel auf den Boden, mit Ausnahme des Buches, in dem ich sofort zu blättern beginne.

Die richtige Seite gefunden, klappe ich das Buch ganz auf und lege es auf den Boden, mit dem Stück Kreide dazwischen, sodass der Wind die Blätter nicht wieder umweht.
Mit dem Beutel in der Hand, gehe ich zu den zwei hohen Kelchen und schütte jeweils eine Hand voll weiß-transparente, kleine Kristallsplitter in diese, ehe ich den Beutel wieder zu mache und ihn zurück zum Kasten bringe, aus dem ich eine längliche Apparatur heraus nehme die die Form eines gewundenen Drachens besitzt und dessen Mund, die Öffnung dieses Gegenstandes bildet. "Tragbares Drachenfeuer", wie es die Zwerge nannten, war ein speziell angefertigtes Feuerzeug das tatsächlich ein magisches Feuer enthielt, das so heiß wie jenes der Drachen war.
Zurück bei den Kelchen, halte ich den Mund hinein.
Ich drücke den Abzug um die Mechanik in Gang zu bringen und mit einem gut hörbaren Getöse, schießt gleißendes Feuer aus der Apparatur die die Kristalle mit einer blau-grünen Flamme zu brennen bringt.

Nachdem auch die anderen Kristalle entfacht wurden, bringe ich das Drachenfeuer wieder zurück in den Kasten, nur um mit meinem Siegel ein Fach ganz unten zu öffnen und eine Metallkiste heraus zu nehmen, die ebenso mit einem Siegelschloss verschlossen ist.
In dieser Kiste, war nichts weiter als Aetherium-Staub, das beim Verarbeiten von Aetherium übrig geblieben oder abgefallen ist und das ich für diverse Zauber zu verwenden begann, als ich realisierte, dass ich mich mit der Magie leichter tue, wenn ich Aetherium direkt verwende.

Sachte stelle ich die Box vor dem Spiegel auf den Boden zu den anderen Sachen und öffne sie, um mit der bloßen Hand eine gute Hand voll in die große Schale zu geben, ehe ich sie wieder verschließe und zurück bringe, nachdem ich meine Haut so sorgfältig wie möglich von dem Material befreit habe.
Wieder vor dem Spiegel, hebe ich das Buch hoch und beginne mit der Kreide die Symbole auf der Seite abgebildet, auf den Spiegel zu übertragen.
Noch einmal sicher gehend, dass alle Symbole ordentlich abgezeichnet sind, entferne ich mich vom Spiegel, lege Buch und Kreide wieder auf den Boden und gehe zurück zum Lichtschalter um dieses zu löschen.

Kaum wird die Kammer nur mit den bläulich-grünen Flammen erhellt, kann man sehen, wie die Linien der Kreide zu glühen angefangen haben.
Die Verbindung vom Drachenfeuer, den Kristallen und den Symbolen, resultiert darin, dass dieser Spiegel sich abermals ändert und zu einem simplen Rahmen wird, in dem eine Art Blaupause meines neuen Körpers hängt, sobald ich fertig bin diesen anzufertigen.

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Ich weiß nicht wie spät es ist als ich endlich fertig bin und mich müde auf einen Stuhl setze.
Meine linke Hand pocht vor Schmerz und ich schaue mir das Blut an, das nicht aufhören will zu fließen.
Viele Alterationszauber benötigen kein Blut um diese zu wirken, aber wenn man will, dass wirklich niemand bemerkt, dass der Körper in dem man steckt nur Trug und Schein ist, dann muss man bereit sein, ordentlich viel Blut dafür zu lassen, sodass dieser "falsche Körper" so echt wie er nur sein kann, ist.

Müde ziehe ich mir das Oberteil aus und winkle es um meine blutende Handfläche, ehe ich mich wieder zum Spiegel wende in dem der Körper eines nackten Waldelfen in der Luft zu schweben scheint.
Er ist noch leicht durchsichtig mit einer gräulich-weißen Haut und besitzt keine Haare (oder Augen, was dies betrifft), aber mit jeder verstreichenden Minute, wirkt er immer realer.
Das Feuer der Kelche flackert in seine Richtung und von der Schale mit dem Aetherium, vermengt mit meinem Blut, steigt langsam blau-leuchtender Nebel empor der ebenso, wie ein geisterhafter Schleier, zu ihm schwebt.

Es würde noch Stunden dauern, bis der Körper bereit ist, weshalb ich alles so lasse bis morgen, nachdem Charlottes Onkel abgereist ist, und aus der Kammer gehe, direkt zu meinen Privatgemächern um mir meine Hand wieder zusammen zu nähen und schlafen zu gehen.



Währenddessen bei Anuruyn.
Die Bosmer hat sich eine dunkle, enge Kleidung angezogen, in denen sie sich gut bewegen konnte. Wadenhohe Stiefel mit einer weichen Sohle und einem Gürtel, an dem einige Taschen sind, komplettieren das Outift.
Ich bin weg für einige Stunden. Gute Nacht.

Gute Nacht, An.
Anuruyn schließt die Tür zum Gästezimmer in dem sich ihr Bruder einquartiert hat und verlässt die Villa in Richtung Palast um Charlotte für den Unterricht abzuholen.

Um 21:55 Uhr, steht sie vor der Flügeltür und klopft fest dagegen, damit mein Schützling es auch garantiert hören kann, ehe sie hinein tretet.
Charlotte, seid Ihr fertig?

1 183

Dienstag, 27. August 2019, 20:13

Ich habe mich bereits umgezogen, doch wusste ich nicht so recht, welches Schuhwerk ich wählen sollte und so stand ich unschlüssig da.
Als es klopfte, rief ich das her rein, war aber mehr abwesend, da ich noch immer an der Schuh Auswahl verzweifelte.
Das es Anuruyn bemerke ich erst, als sie bei mir ist.

Ich weiß nicht welche die richtigen sind...

Seufze ich und deute auf mehrere Schuhpaare.
Während mir die Elfe das richtige Paar Schuhe reicht, schaue ich sie an.


Was ist mit dem Haar?
Hoch oder reicht ein Zopf?

  • »Luzifer« ist männlich

inGame Name & Server: Luzifer

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Beruf: rechte Hand des Teufels

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1 184

Mittwoch, 28. August 2019, 15:44

Die Waldelfe schaut ihrer Schülerin geduldig dabei zu, wie sie ihre Stiefel anzieht.
Haar zusammen passt. Für heute werdet Ihr keine Kapuze tragen da wir uns heute erst einmal mit dem Unterricht vertraut machen und nicht all zu viele Sachen treiben.
Anuruyn schaut sich nach einem Stuhl um und lässt sich langsam darauf.
Das worauf wir wohl am Meisten achten müssen, ist Eure Sehschwäche,... ich habe mir überlegt, ob man Eure Fähigkeiten mit dem Wasser irgendwie nutzen können damit Ihr Euch auch im dunklen Wald zurecht finden könnt.
Man kann im Gesicht der kleinen Frau sehen, dass sie über andere Möglichkeiten nachdenkt, sollte dies mit der Magie nicht ganz funktionieren.

1 185

Mittwoch, 28. August 2019, 16:28

In Ordnung.

Ich nicke, die Schuhe sind verschnürrt , ich will mich gerade erheben, da erstarre ich in der Bewegung, als Anuruyn meine Sehschwäche anspricht.
Sie ansehend bleibe ich auf dem Bett sitzen.

Ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll, doch werde ich versuchen dir zu erklären was ich vorhin erlebt habe.

Auf meine Hände sehend beginne ich zu erzählen.

Mich auf den Unterricht mit dir Vorbereiten wollend, habe ich das Licht gelöscht.
Ich wollte sozusagen schon meine Augen an die Dunkelheit gewöhnen und hoffte das es vielleicht , wenn sie länger Zeit haben, besser wird.
Nach einiger Zeit bemerkte ich etwas, was mir zwar schon einmal geschehen ist, ich habe es jedoch nicht so deutlich wahrgenommen wie hier, im Vaalenwald.
Ich kann die Gegenstände erkennen, es ist als fließe Wasser in ihnen.
In einigen Mehr in anderen weniger.
Manchmal scheint es zu Pulsieren oder aus etwas auszudringen.


Meine Augen von den Händen nehmend sehe ich zu der Elfe.

  • »Luzifer« ist männlich

inGame Name & Server: Luzifer

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1 186

Mittwoch, 28. August 2019, 17:01

Mit einem ernsten Gesichtsausdruck, betrachtet Anuruyn Charlotte und hört ihr aufmerksam zu.
Als sie fertig gesprochen hat, verschränkt die Bosmer ihre Arme vor der Brust und haltet sich mit einer Hand das Kinn.
Hm,.... ich glaube zu verstehen,... da in so ziemlich allem Wasser enthalten ist, würde mich das nicht wundern, dass du es "sehen" kannst,...
, die Frau steht auf.
Dies kann allerdings auch bedeuten, dass der erste Eindruck mit Euren neuen Fähigkeit, der magische Wald ziemlich überwältigend sein wird,...
, abermals denkt sie nach und fahrt nach einigen Momenten fort.
Ich schätze wir werden einfach schauen müssen wie es Euch geht,...

Anuruyn schaut noch einmal kurz über Charlottes Kleidung und geht in Richtung Tür.
Lasst uns gehen.

1 187

Mittwoch, 28. August 2019, 17:08

Ich nicke leicht, eine Antwort darauf gab es kaum.
Sicher würde es mich Ersteinmal erschlagen, da eigentlich in allem Wasser war, was Lebte.
Mich an die Elfe haltend, gehen wir aus dem Anwesen.

  • »Luzifer« ist männlich

inGame Name & Server: Luzifer

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1 188

Mittwoch, 28. August 2019, 17:17

Wie beim ersten Mal, als Anuruyn sie zum Wald geführt hat, lassen sie den Eingang hinter sich und gehen rechts der Wand entlang um den Palast herum.

Überall waren Grillen zu hören die ihren nächtlichen Gesang verbreiten und das einzige Licht, waren nur die glänzenden Sterne am Firmament und der Mond, der zur Hälfte gefüllt war.
Kurz schaut Anuruyn noch zum Palast bei dessen Fenster hier und dort Licht erscheint.

Je näher sie dem Waldesrand kamen, desto mehr fremdartige Geräusche waren zu vernehmen auf die Anuruyn speziell acht gibt.
Vor den ersten Bäumen bleibt sie schließlich stehen und dreht sich zu Charlotte um.
Was kannst du sehen?

1 189

Mittwoch, 28. August 2019, 17:26

Bitte , gib mir einen Moment.

Froh das sie stehen blieb, da ich kaum etwas wahrnahm und sich das "spezielle" sehen noch nicht eingestellt hat, lasse ich die Dunkelheit auf mir wirken.
Es dauerte etwas, ehe der Effekt einsetzt und ich die ersten Bäume durch ihren Strom erkennen kann.
Fasziniert kann ich den Blick fast nicht mehr abwenden.

Wir können weiter.


Meine ich nach dem ersten Staunen.

  • »Luzifer« ist männlich

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1 190

Mittwoch, 28. August 2019, 17:43

Charlottes Mimik musternd, nickt sie schließlich und taucht zwischen die mächtigen Bäume ein.

Wieder dem schier unsichtbaren Weg folgend, führt Anuruyn die junge Frau durch das Dickicht bis sie einige Meter weit im Wald angekommen sind.
Bei einer kleinen Lichtung bleibt sie wieder stehen und dreht sich zu ihrer Schülerin und meint mit gedämpfter Stimme.
Euer Unterricht heute schaut folgendermaßen aus: es gibt verschiedene Punkte im Wald, die ich regelmäßig zu verschiedenen Uhrzeiten besuchen muss um sicher zu gehen, ob alles in Ordnung ist. Dies nutze ich auch gleich aus, für meine Gattin einige Exemplare an Pflanzen, Pilze und dergleichen einzusammeln.
, schnell öffnet die Waldelfe eine der Taschen und zieht eine Karte heraus, die sie in der Nähe einer leuchtenden Blume hin haltet, damit Charlotte es sehen kann.
Darauf abgebildet, ist der gesamte Walt, mit einigen von Anuruyn hinzugefügten Zeichnungen.
Die Frau deutet auf einen kleinen Teich, der etwa im letzten Drittel vom Wald zu finden ist.
Dort hin werden wir heute gehen und schauen, was die Irrlichter dort treiben.
, säuberlich faltet sie das dünne Lederstück wieder zusammen und steckt es zurück in die Tasche.
An sich sind diese Kreaturen sehr friedlich, allerdings nur wenn sie nicht gestört werden. Wenn wir also zu laut sind, werden sie uns ohne zu zögern versuchen zu vertreiben. Und sollte das passieren, bevor ich genügend Glühstaub einsammeln kann, werdet Ihr das übernehmen während ich sie ablenke.

1 191

Mittwoch, 4. September 2019, 07:39

Als es tiefer in den Wald geht , werden meine Augen immer größer.
Das, was ich sah war schier überwältigend.
Alles um mich herum leuchtete.
Es war bald schöner als am Tage.
Überall sah ich wie das Wasser in den Pflanzen und Tieren pulsierte.
Selbst kleine Käfer schienen zu leuchten.

Ich trete näher, als Anuruyn die Karte hervor holt und mir zeigt.
Durch das Leuchten der Pflanze konnte ich mir die Karte gut ansehen.
Mein Blick geht zu der Elfe und dann wieder in die Umgebung.
Dieser Ausblick überforderte mich etwas und ich lehnte mich gegen einen Baum.


Hu, das ist... entschuldige bitte.
Ich brauche einen kleinen Moment.
Das ist.. der Wahnsinn.


Ich atme tief ein und schließe einen Moment die Augen.
Nur um wenig später wieder in den , für mich hellen Wald, zu sehen.

Was genau soll ich machen oder eher wie?
Denn wir werden sicher nicht so leise sein, da ich zu wenig Ahnung habe, um mich im Wald leise zu bewegen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kyara« (10. September 2019, 16:33)


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1 192

Mittwoch, 11. September 2019, 06:45

Anuruyn beginnt etwas zu lächeln, etwas, dass man relativ selten bei ihr sieht.
Schon gut,.. nehmt Euch die Zeit die Ihr benötigt.
Die Elfe lehnt sich gegen einen Baumstamm, verschränkt ihre Arme vor ihrer Brust und wartet, bis Charlotte sich ein wenig an diese massiven Eindrücke gewöhnt hat.
Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass ich weiß, wie Ihr die Umgebung seht. Ich sehe den Wald genau so wie am helllichten Tag,... aber das war es auch schon.
Ob der Frage was genau Charlottes Aufgaben sein werden, hebt die kleine Frau nur die Hand und ihr linker Mundwinkel zieht sich weiter nach oben.
Wir werden uns darum kümmern, wenn wir dazu kommen.
, sie stoßt sich vom Baum ab und schaut zu ihrer Schülerin.
Lasst uns weiter gehen.



Währenddessen in Enjorran.
Laut der Karte, die ich Veldrin mit gegeben habe, hat sie bereits über 3/4 des Weges durch Enjorran hinter sich gebracht und müsste bald die Wachtürme an der Grenze zu Salticidea sehen.
Kurz blickt sie auf und kneift ihre Augen etwas zusammen. Dank ihrer Rasse, sieht auch sie in der Nacht alles wie an einem Sonnenklaren Tag und darüber hinaus auch über große Distanzen.
Wohl ein wenig zu eifrig gewesen, seufzt sie auf, als sie nur mehr Bäume sieht, die den Blick hindern.

Die Dunkelelfe atmet auf und packt die Karte wieder zurück in ihre Tasche, ehe sie Hidalgo weiter antreibt.
Außer den Hufen auf Pflastersteinen und einigen nachtaktiven Tieren ist nicht viel zu hören, noch weniger zu sehen.
Ab und an kommt ihr eine Wache auf einem Pferd mit einer Fackel in der Hand entgegen, die sie kurz grüßt, doch bis auf das, ist ihre Reise bisweilen ohne besondere Vorkommnisse, was Veldrin mehr als nur recht ist.
Ich werde mich wohl wesentlich wohler fühlen, sobald wir in Falcata angekommen sind.

1 193

Mittwoch, 11. September 2019, 19:46

Die Zeit die ich brauchte wurde mir gegeben.
Man konnte sich nicht wirklich daran gewöhnen, aber auch nicht hinwegsehen.
Als die Elfe mir sagte, wie sie den Wald sah, lächele ich.

Stell dir einfach vor , das jede Oberfläche hellblau leuchtet und im inneren, je nach Lebensart, es fließt oder pulsiert.
Es.. es gibt fast nichts, was nicht lebt... dich kann ich sehen , aber ich wüsste nur durch deine Stimme das du es bist.
Dein ganzer Körper ist voller ... Leben.
Überall fließt und pulsiert es und ich denke, das es bei mir ähnlich ist, zumindest sehe ich das es in meinen Händen genauso ausschaut.


Als Anuruyn meint, das es weiter geht und sie mir zeigen wird was ich wie machen soll, nicke ich und folge ihr weiter.

  • »Luzifer« ist männlich

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1 194

Sonntag, 15. September 2019, 19:39

Während die beiden Damen weiter gehen, hört Anuruyn die Worte ihrer Schülerin und verzieht bei dem Gedanken, alles so zu sehen wie sie, das Gesicht.
Ihr habt doch auch einen guten Geruchssinn, demnach könntet Ihr erlernen, Euch an den individuellen Gerüchen der Leute zu orientieren.
, die Waldelfe dreht sich beim gehen etwas zur Seite, um Charlotte anschauen zu können.
Dieses Talent könnte Euch von großen Problemen retten.

Der Weg führt sie wie das letzte Mal als sie gemeinsam hier gewesen sind, dem unscheinbaren Trampelpfad entlang, zu dem riesigen Baum in dessen Zweigen Anuruyns Haus eingebettet liegt.
Allerdings mehr als nur nach oben schauen, tut die Bosmer nicht und geht geradewegs weiter, aus der Lichtung hinaus, abermals zwischen den Stämmen und Blättern verschwindend.
Ich hoffe Veldrin geht es gut,...
, denkt sie stumm bei sich, obwohl sie eigentlich weiß, dass sie sich keine Sorgen um ihre Frau machen muss.

Als ihr Weg sie näher zum alten Pavillon bringt, werden ihre Schritte langsamer, bis sie bei den letzten Bäumen zur Lichtung stehen bleibt und Charlotte andeutet, sich ebenso zu ducken.
Ohne ein Geräusch von sich zu geben, gleitet Anuruyn auf die Knie und schiebt einige Farnblätter mit ihren Händen zur Seite um das Schauspiel ungehindert mit ansehen zu können.

Bei ihrem letzten Rundgang, hat sie fest gestellt, dass einige Wassernymphen waghalsiger geworden sind und sich nach und nach näher zum Teich ausgebreitet haben und nun den Feen den Platz streitig machen, wie man hier nur zu gut sehen konnte.
Hohe Stimmchen und der Klang von ebenso hohen Glöckchen sind zu hören und viele irrational umher fliegende, leuchtende Kugeln jagen sich gegenseitig nur um mit gewaltiger Geschwindigkeit aufeinander zu prallen.

Kurz beobachtet Anuruyn die Orbs noch, ehe sie sich zu Charlotte umdreht und so leise wie möglich zu ihr spricht.
Nymphen sind hauptsächlich nachtaktive Kreaturen, während die Feen hauptsächlich am Tag wach sind. Das Problem hier ist, dass die Nymphen in diesem Bereich des Waldes eigentlich nichts verloren haben. Wenn ich alleine unterwegs wäre, würde ich sie versuchen zurück zu drängen oder zu erlegen, je nach dem ob sie sich zurück ziehen oder bis zum bitteren Tod kämpfen wollen. Und sollte das nicht funktionieren, wird Meister Luzifer eingreifen müssen.
, kurz schaut sie wieder zurück zu den Kugeln.
Nymphen sind sehr gefährlich. Versucht so leise wie es Euch nur möglich ist hinter mir her zu schleichen. Die Biester sind zu sehr mit den Feen beschäftigt, also werden sie uns wahrscheinlich nicht bemerken, aber wir müssen es nicht provozieren. Passt auf, dass Ihr bei den Wurzeln nicht hängen bleibt und hinfällt.
In geduckter Haltung, beginnt die Waldelfe weiter zu schleichen, stehts ein Auge auf die Kreaturen haltend.