Sie sind nicht angemeldet.

  • »Luzifer« ist männlich

inGame Name & Server: Luzifer

Wohnort: in der Hölle

Beruf: rechte Hand des Teufels

  • Nachricht senden

1 221

Sonntag, 26. Januar 2020, 22:04

Sonntag, Tag 14. - 2. Woche iV


Die Sonne, die durch die große Glastür scheint, erhellt mein Schlafgemach, was mich meine Augen träge öffnen lässt.
Tief die Luft durch meine Nase ein atmend, drehe ich mich auf den Rücken um noch für einen Moment lang weiter zu dösen.
Doch als die Standuhr die volle Stunde läutet, richte ich mich doch auf und schaue auf diese, die 7 Uhr am frühen Morgen zeigt.

Mit einem Seufzer lasse ich mich zurück ins Bett fallen und wische mir erst einmal die Müdigkeit aus dem Gesicht, ehe ich mich abermals aufrichte und aus dem Bett steige, auf geradem Weg zum Badezimmer.

Geduscht und mit einem Handtuch um die Hüften gewickelt, setze ich mich auf mein Sofa und lasse mir von meinem Schatten den Medizinkoffer bringen, den ich gleich auf mache um mir wieder die Wunde anzuschauen und die Fäden zu ziehen, bevor ich mich fertig machen würde.

Gegen 07:45 Uhr, war ich hergerichtet und mache mich auf den Weg in die Küche.
Dort angekommen, grüße ich alle Angestellten und schaue, was sie für das Frühstück am herrichten sind und bespreche mit ihnen kurz meine heutigen Pläne, den Zauber fertig zu wirken und Königin Atrica zu besuchen, sodass sie etwas passendes hierfür zu Mittag- und Abendessen vorbereiten würden.

Als dies auch erledigt ist, schaue ich kurz auf meine Taschenuhr und gehe zum Speisesaal, dessen Tisch bereits gedeckt ist, um auf Graf Aponte und Schwester Clara zu warten.

  • »Fenrirswolf« ist weiblich

inGame Name & Server: Fenrirswolf

Wohnort: Eispalast

Beruf: verrückt sein, das ist Arbeit genug.

  • Nachricht senden

1 222

Mittwoch, 29. Januar 2020, 22:17

Wie jeden Tag ist Clara bereits um 05:30 Uhr auf und kniet vor dem Bett um einen Rosenkranz zu beten.
Normalerweise, würde sie das mit den anderen Schwestern nach dem Herrichten in der Kapelle tun, aber da sie es nicht wagen würde den Fürsten des Hauses zu fragen, ob es so etwas auch hier gibt, genügt sie sich mit dem was sie hat und lässt sich sogar etwas mehr Zeit als sonst.

Die letzten Worte ausgesprochen, öffnet die Frau ihre Augen und schaut etwas gedankenverloren in die Ferne.
Sie war noch immer nicht sicher, was sie tun soll, sobald sie zurück in Enjorran sind.
Bei diesen Gedanken verdreht es ihr regelrecht den Magen, noch mehr sogar, als sie daran denkt, Luzifer noch einmal zu sehen bevor sie abreisen.

Mit einem Seufzen schaut sie hinab auf ihre Hände wo sie den Rosenkranz haltet und legt diesen bei Seite um aufzustehen und sich erst einmal kalt zu duschen, in der Hoffnung, einen klareren Kopf zu bekommen.



Ganz anders als Clara, ist Basil noch immer im Bett.
Man möge es kaum glauben, aber der Mann hat es tatsächlich noch fertig gebracht einzuschlafen ohne sich ständig im Bett hin und her zu wälzen.

Als die ersten Sonnenstrahlen durch das Fenster fallen, hat er sich sogar noch einmal umgedreht um weiter zu dösen und erst als die Standuhr im Wohnbereich 7 schlägt, öffnet auch er seine Augen und bereut es sofort als er wieder realisiert wo er eigentlich ist.

Leise fluchend kriecht er aus dem Bett und direkt ins Bad, wo er erst einmal die Dusche anlässt bevor er wieder ebenso leise fluchend zurück ins Schlafzimmer schlürft um sich frische Kleidung aus der Truhe zu holen.

Gegen 07:40 ist er fertig und geht hinaus zum Wohnzimmer.
Ein giftiger Blick geht zu der Tür die zu Claras Zimmer führt aus dem er nicht wirklich was hört, obwohl er näher getreten ist und lauscht.
Nach einigen Minuten wird es ihm dann doch zu blöd und er setz sich auf einen der Sessel, mit einem Notizbüchlein in der Hand in das er eifrig hinein schreibt.

Erst als es an der Tür klopft schaut er von der Seite hoch und lässt es in seiner Weste verschwinden.

Herein.

Der Elf von gestern tretet ein und verbeugt sich knapp.

Guten Morgen Graf Aponte, ich bin hier um Euch und Eure Begleitung zum Frühstück abzuholen.

So als ob jemand ein Zauberwort gesagt hat, öffnet sich die Tür auf der linken Seite Apontes und heraus tretet Clara in ihrer gewohnten blau-weißen Robe.

Guten Morgen., gibt sie knapp zur Antwort und wartet auf den Grafen, der sie nur säuerlich anfunkelt, damit er vor geht und sie gemeinsam zum Speisesaal gehen können.

Während sie durch die breiten Gänge gehen, merkt Clara die Anspannung von Basil die mit jedem Schritt weiter wächst. Aber was sie selbst nicht ganz realisiert, Basil bemerkt es an ihr ebenso.
Seine Gedanken gehen wieder zurück zum Gespräch zwischen ihr und Luzifer, wenn auch nur so lange bis sie vor der großen Flügeltür stehen bleiben und den Elfen diese öffnen lassen.

Wie erwartet ist Luzifer bereits hier und schaut seine Gäste an sobald sie in die große Halle getreten sind.

Guten Morgen., gibt Clara gezwungen ruhig von sich und auch Aponte kann ein mickriges "Morgen,...". heraus bringen.


...."Die Ewigkeit steht etwas unter Zeitdruck"....

1 223

Donnerstag, 30. Januar 2020, 12:34

Natürlich, warum auch nicht, war ich beim ersten Hahnenschrei wach.
Trotz einer etwas schlechteren Nachtruhe, da ich jedesmal vor schmerzen aufgestöhnt habe, wenn ich mich auf die Seite gedreht habe.
Nochmals versuche ich es, zu schlafen, aber das brachte mir nur eine Stunde , danach ging nichts mehr.
Um den Fuß stillzuhalten, solange ich es aushalten konnte im Bett zu bleiben, rief ich nach einem Diener.
Es schien als hätte jemand darauf gewartet, es öffnete sich die Tür und ein Diener trat ein.

Ich möchte gerne Frühstücken.
Nichts außergewöhnliches , das selbe, wie es unten auch zu essen gibt.


Der Diener verneigt sich und schließt die Tür, das musste mir als Antwort ausreichen.
Sehnsuchtsvoll blicke ich auf meinen Tisch, auf dem mein Tagebuch lag.
Ich dachte eine weile nach, bis es an der Tür klopfte , und ein Diener mir mein Frühstück brachte.

Vielen lieben Dank.

  • »Luzifer« ist männlich

inGame Name & Server: Luzifer

Wohnort: in der Hölle

Beruf: rechte Hand des Teufels

  • Nachricht senden

1 224

Montag, 3. Februar 2020, 19:16

Etwas nach 8 Uhr kommen sie im Speisesaal an und ich betrachte die beiden Herrschaften, wie sie zu ihrem Platz gehen, nachdem ich meinem Diener ein Danke in Form eines Nickens gegeben habe.
Guten Morgen.
, meine ich mit kräftiger Stimme, geduldig abwartend, bis sich meine Gäste auf den Stühlen zu meinen Seiten niedergelassen haben ehe ich es ihnen gleich tue.
Ich hoffe, Ihr hattet eine angenehme Nachtruhe, werter Graf, Schwester?
Mein Blick geht von Aponte zu Clara, die diesem ausweicht.

Irgendwie bin ich schon gespannt zu sehen, ob die Ordensschwester vor der Abreise noch mit mir sprechen will oder nicht. Denn wer weiß, wann sie das nächste Mal diese Gelegenheit bekommen wird.

  • »Fenrirswolf« ist weiblich

inGame Name & Server: Fenrirswolf

Wohnort: Eispalast

Beruf: verrückt sein, das ist Arbeit genug.

  • Nachricht senden

1 225

Dienstag, 18. Februar 2020, 11:25

Clara sowie Basil haben das Gefühl, dass diese Frage mehr als nur überflüssig ist.
Der Graf war sich sogar sicher, dass Luzifer wusste wie sie geschlafen haben da er Dank seiner Paranoia sehr stark davon überzeugt ist, dass der Fürst von Vaalenwald überall seine Augen und Ohren hat und das zu jeder Zeit.

Während Aponte Luzifer nur einen speziellen Blick zu wirft, ist die Ordensschwester dabei ihre Gedanken zu sortieren und über ihre Optionen nachzudenken.
Nach dem Frühstück würden sie sofort abreisen, die Kutsche wurde während sie hier sitzen mit ihren Dingen beladen und sie rechnet nicht damit noch einmal eine Chance zu erhalten in das berüchtigte Fürstentum zu kommen. Zumindest keine von der Kirche aus.

Das ist doch lächerlich., denkt sich die Frau und schaut den schwarzhaarigen Mann neben ihr direkt an.

Werter Fürst, wäre es möglich mit Euch nach dem Frühstück unter vier Augen zu sprechen? Es gibt noch einige Dinge die ich mit Euch klären möchte bevor wir abreisen.

Basil lässt das Messer, das er hoch genommen hat um ein Brötchen aufzuschneiden, fallen und schaut Clara fassungslos an.

Was zum Teufel gibt es dort zu besprechen?!

Clara lässt ihre wieder erlangte Fassung nicht fallen und wendet ihre Augen vom Fürsten ab, direkt zu Aponte.
In ihren Augen ist kalte Überlegenheit zu sehen.

Etwas, das Euch nichts angeht Graf Aponte.

Charlottes Onkel steht abrupt auf und wirft dabei fast den Stuhl um.
Mit einem zornigen Gesichtsausdruck richtet er seinen Finger auf die Frau vor ihm.

Was fällt dir eigentlich ein so mit mir zu sprechen?! Hast du vergessen dass ICH dich angeheuert habe?!, Aponte lässt beide seiner Handflächen auf den Tisch sausen und beugt sich etwas über diesen. Sobald wir wieder zurück in unserem zivilisierten Land sind, werde ich dafür sorgen, dass die Kirche von dem Ganzen hier erfährt und du anschließend deine Sachen packen kannst! Dann ist der einzige Job den eine abgehalfterte Nonne ausüben kann im horizontalen Gewerbe!

Ungläubig, was sie gerade gehört hat, starrt die Priesterin den Grafen einfach nur mit einem fassungslosen Gesichtsausdruck an.
All ihre zuvor gewonnene Gefasstheit ist aus dem Fenster geflogen und die Frau fühlt sich wieder bezwungen. Und zum ersten Mal hat sie das Gefühl, dass ihr Leben in der Kirche tatsächlich gefährdet ist, denn sie weiß um Apontes Talent, sehr überzeugend lügen zu können, bescheid.


...."Die Ewigkeit steht etwas unter Zeitdruck"....