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1 221

Sonntag, 26. Januar 2020, 22:04

Sonntag, Tag 14. - 2. Woche iV


Die Sonne, die durch die große Glastür scheint, erhellt mein Schlafgemach, was mich meine Augen träge öffnen lässt.
Tief die Luft durch meine Nase ein atmend, drehe ich mich auf den Rücken um noch für einen Moment lang weiter zu dösen.
Doch als die Standuhr die volle Stunde läutet, richte ich mich doch auf und schaue auf diese, die 7 Uhr am frühen Morgen zeigt.

Mit einem Seufzer lasse ich mich zurück ins Bett fallen und wische mir erst einmal die Müdigkeit aus dem Gesicht, ehe ich mich abermals aufrichte und aus dem Bett steige, auf geradem Weg zum Badezimmer.

Geduscht und mit einem Handtuch um die Hüften gewickelt, setze ich mich auf mein Sofa und lasse mir von meinem Schatten den Medizinkoffer bringen, den ich gleich auf mache um mir wieder die Wunde anzuschauen und die Fäden zu ziehen, bevor ich mich fertig machen würde.

Gegen 07:45 Uhr, war ich hergerichtet und mache mich auf den Weg in die Küche.
Dort angekommen, grüße ich alle Angestellten und schaue, was sie für das Frühstück am herrichten sind und bespreche mit ihnen kurz meine heutigen Pläne, den Zauber fertig zu wirken und Königin Atrica zu besuchen, sodass sie etwas passendes hierfür zu Mittag- und Abendessen vorbereiten würden.

Als dies auch erledigt ist, schaue ich kurz auf meine Taschenuhr und gehe zum Speisesaal, dessen Tisch bereits gedeckt ist, um auf Graf Aponte und Schwester Clara zu warten.

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1 222

Mittwoch, 29. Januar 2020, 22:17

Wie jeden Tag ist Clara bereits um 05:30 Uhr auf und kniet vor dem Bett um einen Rosenkranz zu beten.
Normalerweise, würde sie das mit den anderen Schwestern nach dem Herrichten in der Kapelle tun, aber da sie es nicht wagen würde den Fürsten des Hauses zu fragen, ob es so etwas auch hier gibt, genügt sie sich mit dem was sie hat und lässt sich sogar etwas mehr Zeit als sonst.

Die letzten Worte ausgesprochen, öffnet die Frau ihre Augen und schaut etwas gedankenverloren in die Ferne.
Sie war noch immer nicht sicher, was sie tun soll, sobald sie zurück in Enjorran sind.
Bei diesen Gedanken verdreht es ihr regelrecht den Magen, noch mehr sogar, als sie daran denkt, Luzifer noch einmal zu sehen bevor sie abreisen.

Mit einem Seufzen schaut sie hinab auf ihre Hände wo sie den Rosenkranz haltet und legt diesen bei Seite um aufzustehen und sich erst einmal kalt zu duschen, in der Hoffnung, einen klareren Kopf zu bekommen.



Ganz anders als Clara, ist Basil noch immer im Bett.
Man möge es kaum glauben, aber der Mann hat es tatsächlich noch fertig gebracht einzuschlafen ohne sich ständig im Bett hin und her zu wälzen.

Als die ersten Sonnenstrahlen durch das Fenster fallen, hat er sich sogar noch einmal umgedreht um weiter zu dösen und erst als die Standuhr im Wohnbereich 7 schlägt, öffnet auch er seine Augen und bereut es sofort als er wieder realisiert wo er eigentlich ist.

Leise fluchend kriecht er aus dem Bett und direkt ins Bad, wo er erst einmal die Dusche anlässt bevor er wieder ebenso leise fluchend zurück ins Schlafzimmer schlürft um sich frische Kleidung aus der Truhe zu holen.

Gegen 07:40 ist er fertig und geht hinaus zum Wohnzimmer.
Ein giftiger Blick geht zu der Tür die zu Claras Zimmer führt aus dem er nicht wirklich was hört, obwohl er näher getreten ist und lauscht.
Nach einigen Minuten wird es ihm dann doch zu blöd und er setz sich auf einen der Sessel, mit einem Notizbüchlein in der Hand in das er eifrig hinein schreibt.

Erst als es an der Tür klopft schaut er von der Seite hoch und lässt es in seiner Weste verschwinden.

Herein.

Der Elf von gestern tretet ein und verbeugt sich knapp.

Guten Morgen Graf Aponte, ich bin hier um Euch und Eure Begleitung zum Frühstück abzuholen.

So als ob jemand ein Zauberwort gesagt hat, öffnet sich die Tür auf der linken Seite Apontes und heraus tretet Clara in ihrer gewohnten blau-weißen Robe.

Guten Morgen., gibt sie knapp zur Antwort und wartet auf den Grafen, der sie nur säuerlich anfunkelt, damit er vor geht und sie gemeinsam zum Speisesaal gehen können.

Während sie durch die breiten Gänge gehen, merkt Clara die Anspannung von Basil die mit jedem Schritt weiter wächst. Aber was sie selbst nicht ganz realisiert, Basil bemerkt es an ihr ebenso.
Seine Gedanken gehen wieder zurück zum Gespräch zwischen ihr und Luzifer, wenn auch nur so lange bis sie vor der großen Flügeltür stehen bleiben und den Elfen diese öffnen lassen.

Wie erwartet ist Luzifer bereits hier und schaut seine Gäste an sobald sie in die große Halle getreten sind.

Guten Morgen., gibt Clara gezwungen ruhig von sich und auch Aponte kann ein mickriges "Morgen,...". heraus bringen.


...."Die Ewigkeit steht etwas unter Zeitdruck"....

1 223

Donnerstag, 30. Januar 2020, 12:34

Natürlich, warum auch nicht, war ich beim ersten Hahnenschrei wach.
Trotz einer etwas schlechteren Nachtruhe, da ich jedesmal vor schmerzen aufgestöhnt habe, wenn ich mich auf die Seite gedreht habe.
Nochmals versuche ich es, zu schlafen, aber das brachte mir nur eine Stunde , danach ging nichts mehr.
Um den Fuß stillzuhalten, solange ich es aushalten konnte im Bett zu bleiben, rief ich nach einem Diener.
Es schien als hätte jemand darauf gewartet, es öffnete sich die Tür und ein Diener trat ein.

Ich möchte gerne Frühstücken.
Nichts außergewöhnliches , das selbe, wie es unten auch zu essen gibt.


Der Diener verneigt sich und schließt die Tür, das musste mir als Antwort ausreichen.
Sehnsuchtsvoll blicke ich auf meinen Tisch, auf dem mein Tagebuch lag.
Ich dachte eine weile nach, bis es an der Tür klopfte , und ein Diener mir mein Frühstück brachte.

Vielen lieben Dank.

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1 224

Montag, 3. Februar 2020, 19:16

Etwas nach 8 Uhr kommen sie im Speisesaal an und ich betrachte die beiden Herrschaften, wie sie zu ihrem Platz gehen, nachdem ich meinem Diener ein Danke in Form eines Nickens gegeben habe.
Guten Morgen.
, meine ich mit kräftiger Stimme, geduldig abwartend, bis sich meine Gäste auf den Stühlen zu meinen Seiten niedergelassen haben ehe ich es ihnen gleich tue.
Ich hoffe, Ihr hattet eine angenehme Nachtruhe, werter Graf, Schwester?
Mein Blick geht von Aponte zu Clara, die diesem ausweicht.

Irgendwie bin ich schon gespannt zu sehen, ob die Ordensschwester vor der Abreise noch mit mir sprechen will oder nicht. Denn wer weiß, wann sie das nächste Mal diese Gelegenheit bekommen wird.

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1 225

Dienstag, 18. Februar 2020, 11:25

Clara sowie Basil haben das Gefühl, dass diese Frage mehr als nur überflüssig ist.
Der Graf war sich sogar sicher, dass Luzifer wusste wie sie geschlafen haben da er Dank seiner Paranoia sehr stark davon überzeugt ist, dass der Fürst von Vaalenwald überall seine Augen und Ohren hat und das zu jeder Zeit.

Während Aponte Luzifer nur einen speziellen Blick zu wirft, ist die Ordensschwester dabei ihre Gedanken zu sortieren und über ihre Optionen nachzudenken.
Nach dem Frühstück würden sie sofort abreisen, die Kutsche wurde während sie hier sitzen mit ihren Dingen beladen und sie rechnet nicht damit noch einmal eine Chance zu erhalten in das berüchtigte Fürstentum zu kommen. Zumindest keine von der Kirche aus.

Das ist doch lächerlich., denkt sich die Frau und schaut den schwarzhaarigen Mann neben ihr direkt an.

Werter Fürst, wäre es möglich mit Euch nach dem Frühstück unter vier Augen zu sprechen? Es gibt noch einige Dinge die ich mit Euch klären möchte bevor wir abreisen.

Basil lässt das Messer, das er hoch genommen hat um ein Brötchen aufzuschneiden, fallen und schaut Clara fassungslos an.

Was zum Teufel gibt es dort zu besprechen?!

Clara lässt ihre wieder erlangte Fassung nicht fallen und wendet ihre Augen vom Fürsten ab, direkt zu Aponte.
In ihren Augen ist kalte Überlegenheit zu sehen.

Etwas, das Euch nichts angeht Graf Aponte.

Charlottes Onkel steht abrupt auf und wirft dabei fast den Stuhl um.
Mit einem zornigen Gesichtsausdruck richtet er seinen Finger auf die Frau vor ihm.

Was fällt dir eigentlich ein so mit mir zu sprechen?! Hast du vergessen dass ICH dich angeheuert habe?!, Aponte lässt beide seiner Handflächen auf den Tisch sausen und beugt sich etwas über diesen. Sobald wir wieder zurück in unserem zivilisierten Land sind, werde ich dafür sorgen, dass die Kirche von dem Ganzen hier erfährt und du anschließend deine Sachen packen kannst! Dann ist der einzige Job den eine abgehalfterte Nonne ausüben kann im horizontalen Gewerbe!

Ungläubig, was sie gerade gehört hat, starrt die Priesterin den Grafen einfach nur mit einem fassungslosen Gesichtsausdruck an.
All ihre zuvor gewonnene Gefasstheit ist aus dem Fenster geflogen und die Frau fühlt sich wieder bezwungen. Und zum ersten Mal hat sie das Gefühl, dass ihr Leben in der Kirche tatsächlich gefährdet ist, denn sie weiß um Apontes Talent, sehr überzeugend lügen zu können, bescheid.


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1 226

Dienstag, 25. Februar 2020, 16:50

Etwas erfreut, dass die Frau sich doch noch dazu bereit erklärt hat mit mir sprechen zu wollen, beginne ich etwas zu lächeln und lass meine Kaffeetasse sinken um eine Antwort auf ihre Frage zu geben, doch die Aussage Apontes stoppt mich.

Meine Mimik wird zunehmend düsterer, je mehr sich der Graf wie ein absoluter Wahnsinniger aufführt und bei seinen letzten Worte habe ich die Schnauze von seinem Verhalten gestrichen voll.

Ebenso wie dieser mickrige Wurm schieße ich vom Stuhl auf und lass meine Hände auf den Tisch knallen, was zur Folge hat, dass einige Gläser umfallen.
Meine Augen sind wie zwei Pfeile, fest in die von Basil gerichtet und meine Stimme klingt wie ein Donner, der allem Anschein nach den ganzen Palast erschüttern lässt.
Wie könnt Ihr es wagen Euch so in meiner Gegenwart aufzuführen und solche Kommentare über mein Fürstentum und über eine Dienerin Eures Gottes und Bürgerin Eures Reiches abzulassen?!
, wütend werfe ich meinen Stuhl zurück und gehe um den Tisch herum um mich dem Mann zu nähern, der von mir zurückzuweichen beginnt.
Ihr seid hier in MEINEM HAUS und ich dulde so ein Verhalten NICHT!
Meine Iris glüht wie geschmolzenes Metall und mein Schatten breitete sich mit jedem weiteren Wort um diesen Bastard aus, bis er fast gänzlich von ihm umhüllt ist.

Es ist eine Sache verstimmt zu sein, und dies mit geschmacklosen Aussagen kundzutun, aber eine völlig andere, wenn man sich seiner nicht mehr Herr ist und alles und jeden beleidigt,... ganz zu schweigen davon, jemanden als Hure zu bezeichnen (nicht so als ob das etwas Schlechtes wäre).
Sein vorheriges Betragen habe ich hin genommen, da ich ihm keine Möglichkeit geben wollte, mich schlecht dastehen zu lassen, aber irgendwann ist auch bei mir die Grenze erreicht.

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1 227

Donnerstag, 27. Februar 2020, 23:31

Des Fürsten Blick entgeht Aponte komplett und erst als dieser ebenso aufsteht und auf den Tisch haut löst er seinen Blick von der Priesterin, die sichtbar Tränen in den Augen hat.

Als der Graf aber in Luzifers Augen schaut, wird ihm selbst ebenso ganz schnell anders.
So eine Wut hatte der dicke Mann in seinem Leben noch nie gesehen und bei Gott hat er schon viele Leute vergrault!

Als dieser sich dann auch noch ihm nähert, rutscht ihm sein Herz mit einem Mal in die Hose und ohne auch nur zu blinzeln, geht er rückwärts von ihm weg, so schnell es ihm halt möglich ist ohne hinzufallen.
Seine Flucht ist allerdings kurz angebunden, denn plötzlich spürt Basil eine Kommode hinter ihm, dessen Kante sich fest in seinen Rücken drückt.

Der Graf weiß in diesem Moment nicht, was ihm mehr Angst einflößt: Luzifers Nähe, oder seine Augen die unnatürlich zu leuchten begonnen haben.
Mit jeder verstreichenden Sekunde, wächst sein Terror, der noch mehr geschürt wird, als er realisiert, dass sich etwas um ihn zusammen zieht.

In seiner Panik hatte Aponte vorhin das Buttermesser in die Hand genommen bevor er geflüchtet ist und bemerkt es wieder in seiner Hand, wofür er ein Danke in den Himmel schickt, ausholt und das Messer mit einem kräftigen Satz, und einem angsterfüllten Aufschrei, in die Schulter Luzifers stößt.


...."Die Ewigkeit steht etwas unter Zeitdruck"....

1 228

Sonntag, 1. März 2020, 20:44

Ich hatte gerade das Frühstück beendet, als das Schloss zu beben schien.
Meine Kaffeetasse hüpfte einen Moment auf dem Tablett.
Der Blick auf diese gerichtet, verstand ich erst gar nicht, was los war... ob ich das vielleicht sogar war.
Doch dann wurde ich gewahr, das nichts nass war, weder um die Tasse noch irgendwo sonst, und das innere habe ich gelehrt.
So schnell es mir irgend möglich schnappe ich nach den Krücken, die mir Luzifer da gelassen hat.
Gerda sprang in ihrem Käfig wie toll herum, doch ignorierte ich vorerst Ihr verhalten.

Humpelnd zur Tür eilend öffne ich sie und schaue in ein Gesicht.
Leicht fragend und doch zurückhaltend schaut mich der Diener an.

Verzeiht, ich habe das beben gespürt ... meine Tasse ist auf Ihrem Tablett umher gehüpft.
Ich.. weiß nicht... also... muss ich mir Sorgen machen?

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1 229

Montag, 2. März 2020, 20:30

Von einem Moment auf den Anderen, löst sich die Dunkelheit um Aponte auf und das Licht in meinen Augen stirbt ab.

Nüchtern und mit einem ernsten, anderweitig aber ausdruckslosem, Gesicht, betrachte ich den silbernen Griff der aus meiner Schulter ragt.

Ohne ein Wort von mir zu geben nehme ich das Messer und ziehe es aus meinem Fleisch, direkt über dem Schlüsselbein heraus, wobei ich spüre wie die kleinen Zacken der Klinge an meinem Knochen schaben.

Als ich dieses in meiner Hand halte, schaue ich kurz mit einem eiskalten Blick wieder zum Grafen, ehe ich mich umdrehe und zum Tisch zurück gehe, auf dem ich das Messer nieder lege und mit meiner Stoffserviette beginne, das schwarze Blut aufzufangen das selbstverständlich aus der Wunde tretet, wenngleich auch nur für einige Sekunden, bevor mein Körper sich bereits wieder regeneriert.

Nach wie vor ernst schauend, betrachte ich die Löcher in meiner Kleidung und werfe verstimmt die Serviette auf meinen Teller nur um mich wieder zu dem armseligen Exemplar eines Mannes hinter mir zu drehen.
Das, werter Graf, wird noch ein Nachspiel haben.

Ich war mir nicht ganz sicher ob Basil sich bewusst war, was er gerade angerichtet hat, doch ist mir dies für den Moment egal.
Da Ihr ganz offensichtlich gewalttätige Tendenzen besitzt die ihr nun mehrfach in meiner Gegenwart gezeigt habt, kann ich Schwester Clara nicht besten Gewissens mit Euch in einer Kutsche zurück reisen lassen
, mein Blick geht zu der Priesterin, dann wieder zurück zu Aponte.
weshalb ich sie in einer separaten Kutsche nachsenden werde, sobald wir fertig sind.

Bevor Charlottes Onkel noch etwas sagen oder irgendwie anders darauf reagieren kann, deute ich mit einer legeren Handbewegung zwei Dienern an, her zu kommen.
Bitte ladet Schwester Claras Gepäck ab und bringt Graf Aponte zu seiner Kutsche,...
, ich wende mich von ihm ab und gehe zu meinem Stuhl, der noch immer auf dem Boden liegt.
... er ist hier nicht länger willkommen.


Währenddessen ein Stockwerk über uns.
Der Diener der für Charlotte zugeteilt wurde, haltet sich an der Wand fest und schaut verwirrt um sich als das Beben wieder nachgelassen hat und sich langsam wieder aufrichtet nur um zu der Tür zu schauen hinter der er die junge Frau näher humpeln hört und kurz danach ihren Kopf raus strecken sieht.
Fräulein Charlotte,...
, beginnt er, als er ihre Frage hört. Der Elf war nun auch schon einige Jahrzehnte in Vaalenwald und bis dato, hatte er dies nur ein einziges Mal zuvor miterlebt. Und zwar dazumal, als Anuruyn aus dem Fürstentum geworfen wurde.
Der Mann bemüht sich um ein Lächeln, streicht sich seine Kleidung glatt und schiebt sich eine der langen Haarsträhnen hinter sein spitzes Ohr.
Nein. Es ist alles in Ordnung. So etwas kommt nur äußert selten vor, während Eures Aufenthaltes sogar nur einmal, da bin ich mir sicher.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Luzifer« (2. März 2020, 20:44)


1 230

Montag, 2. März 2020, 20:40

Mit einem Lächeln nicke ich ihm zu.

Das ist beruhigend.
Verzeiht ich habe noch eine Bitte, könntet Ihr mir ein paar Bücher aus der Bibliothek besorgen?
Ich möchte den Knöchel gerne so lange schonen , wie es geht.


Dankend schließe ich die Tür und humpel zurück, jedoch lasse ich vorher einiges in meine Tasche fallen, wie hefte und Schreibmaterial.
Das hänge ich mir über und begebe mich in mein Bett.
Dort lege ich den Fuß etwas höher und beginne damit alte Aufzeichnungen durchzugehen.

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1 231

Dienstag, 3. März 2020, 00:35

Blankes Entsetzen zeigt sich in den Gesichter der beiden Leute als sie Luzifer dabei beobachten wie er ganz lässig das Messer aus seinem Körper zieht und noch nicht einmal einen Mucks von sich gibt.

Als der dicke Mann ausgeholt hat, sprang sogar Clara vom Stuhl hoch und haltet sich nun die Hände vor ihrem Mund.
Stocksteif wie eine Säule beobachtet sie was vor ihr passiert und wagt es dabei nicht einmal richtig zu atmen.
Ihre Gedanken hetzen einander als sie die Worte des Teufels vernimmt.
Ihre Angst tobt wieder in ihrem Inneren doch weiß sie nicht ganz recht wer diese ausgelöst hat.

Insgeheim war sie unendlich erleichtert, nicht in der ein und der selben Kutsche für mehrere Tage mit diesem Monster verbringen zu müssen, denn sie war sich sicher, dass er wieder handgreiflich geworden wäre und diesmal niemanden hätte, der dazwischen gehen würde. Aber wieder alleine mit dem Fürsten zu sein, lässt ihr einen kalten Schauer den Rücken hinab jagen.

Wenn eine Tür zu geht, öffnet Gott ein Fenster,.... sehe dies als eine Möglichkeit, Clara!
Die Frau bemüht sich sich wieder zu beruhigen und schaut zu den Dienern, die Charlottes Onkel flankieren.


Der Graf währenddessen lässt sich aus dem Speisesaal führen und nach und nach sickert es in seinen Kopf hinein, dass Basil mit dieser Aktion womöglich einen Krieg gestartet und, im schlimmsten Fall, sein Schicksal damit besiegelt hat. Zumindest seinen Gedanken nach.
Was kümmert es ihn, wenn ein kleines, unbedeutendes Fürstentum sich mit einem so gewaltigen Königreich wie Enjorran anlegt? Ganz zu schweigen von den neuen Alliierten die ihr König erhalten hat. Gegen erfahrene Hochelfen-Magier hat Luzifer doch sowieso keine Chance!

Er geht den Gang entlang zur Eingangshalle. In seinem Kopf arbeitet es bereits was er tun muss um diese Situation, in die er sich einmal wieder hinein katapultiert hat, zu seinem Vorteil zu verändern.

Auf seinem Gesicht kann man sehen, wie der Horror zur Ernsthaftigkeit wird.
Es wäre wesentlich einfacher wenn dieses dumme Weibsstück nicht alleine zurück fahren würde,..., Basil wartet bis die Diener die gläsernen Flügel des Eingangs geöffnet haben und tretet hinaus in die Sonne. Seine Augen gehen über die Kutsche die bereits fertig zur Abfahrt ist. Immerhin werde ich schneller Zuhause sein,... das sollte mir etwas Zeit geben ein paar Sachen vorzubereiten, denn sie wird es niemals schaffen, vor mir in Enjorran zu sein.

Während er darauf wartet, dass die Bediensteten Claras Sachen abgeladen haben, schaut er sich die Umgebung an und gefriert etwas in seiner Bewegung als er sieht wie sich einige komische Gestalten auf ihn zubewegen.


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1 232

Mittwoch, 4. März 2020, 21:39

Ich habe den Stuhl wieder beim Tisch abgestellt und bleibe mit einer Hand auf der Rückenlehne hinter diesem stehen, während ich mit einem ernsten Gesichtsausdruck beobachte, wie Basil Aponte aus dem Speisesaal eskortiert wird.

Als die beiden Flügel der Tür wieder geschlossen sind, und das Geräusch im Saal verhallt ist, schließe ich für einen Moment meine Augen und atme tief durch um wieder meine Contenance zurück zu gewinnen.
Bitte verzeiht, dass Ihr das mit ansehen musstet, Schwester.
, meine ich schließlich und wende meinen Blick von der Tür zu der Frau, die nach wie vor wie eingefroren neben mir steht.


Während ich im inneren des Palastes versuche die Situation wieder in den Griff zu bekommen, gehen Ora, Umugul und Thror gerade an der Werkstatt vorbei, direkt in Richtung Eingang.
Die Erschütterung war anscheinend nicht nur im Palast zu spüren gewesen.

Auf dem Weg hier her, hat Thror einige besorgte Leute getroffen (darunter die beiden Ork), die er sofort beruhigt hat, da es auch für ihn nicht das erste Mal ist, dass er so etwas miterlebt hat, weswegen er mich umgehend aufsuchen wollte um zu sehen, was los ist.
Die Verwunderung, dass beide Orsimer den alten Zwerg gleichzeitig getroffen haben, ist dem kleinen Mann natürlich richtig ins Gesicht geschrieben und er ist sich definitiv zu alt mit seinem Erstaunen zurückhaltend zu sein.
Wie kommt es, dass ihr beide zusammen umher lauft?
Umugul wirft Ora einen Blick zu, die etwas überrascht über diese Frage zu sein scheint und stoisch gerade aus zur Kutsche schaut, als auf einmal ein Kerl aus dem Inneren kommt.
Hey, schaut... wer ist der Kauz?
, Oragub lässt diese Chance auf ein Themenwechsel nicht verstreichen und deutet zu Basil, der sich gerade in ihre Richtung dreht und die kleine Gruppe mit geweiteten Augen anschaut.
Das muss wohl Fräulein Charlottes Onkel sein.

Denkst du, dass er der Grund ist, warum die Erde gebebt hat?

Thror überlegt für einen Moment und kratzt sich seinen Bart.
Mhmh,... kann gut sein,...

Die letzten paar Meter sind schnell überwunden und alle bleiben vor dem dicklichen Mann stehen.
Seine Angst war klar und deutlich zu riechen und Umugul muss sich schwer zusammen reißen, sein Gesicht nicht zu verziehen.
Werter Herr, ist alles in Ordnung bei Ihnen? Wir haben das Beben gespürt und wollten nach dem Rechten sehen.

Wenn der Dwemer nicht gewesen wäre, hätten sich die Anwesenden wohl nur die längste Zeit eisig angestarrt, doch mit ihm hier, können sich beide Ork etwas entspannen.

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1 233

Donnerstag, 5. März 2020, 23:19

Nachdem Aponte den Raum verlassen und ihr Kopf halbwegs die ganzen Sachen die sie gerade sah verarbeitet hat, spürt sie wie ein überwältigendes Gewicht auf sie einbricht.

Die Frau setzt sich auf ihren Stuhl, schließt ihre Augen und gibt ihre Hände über ihr Gesicht.
Einige Sekunden verstreichen und sie beginnt sich ihren Habit abzulegen, ganz die wild herumstehenden Haare ignorierend, die sich von ihrem sauberen Zopf gelöst haben.
Kurzerhand lässt sie den Hut mit der Stoffbahn neben sich auf einen anderen Stuhl fallen und gibt die Hand wieder über ihr Gesicht.

Mein Leben in der Kirche ist vorbei., fängt sie schließlich nach einiger Zeit an. Ich wusste es,... Ich wusste, dass ich den Auftrag nicht hätte annehmen sollen. Aber was für eine Wahl hatte ich denn schon? Mutter Oberin und Vater Ulrich wollten mich einfach aus der Kirche haben,... da bin ich mir sicher,... sie wussten um das irrationale Verhalten vom Grafen bescheid,... jeder weiß das.


Aponte war sich sicher, dass er das Schlimmste schon hinter sich hat, aber als er zwei riesige Geschöpfe und einen kleinen, verschrumpelten Mann vor sich stehen sieht, werden ihm wieder die Knie schwach.
Seine Aufregung legt sich nur minimal, als der Zwerg sich mit einer gut gemeinten Frage an ihn wendet.

Ob alles in Ordnung ist? OB ALLES in ORDNUNG IST?!, Basil schaut zu den Dienern, die gerade den letzten Gurt fertig gezogen haben und öffnet die Tür der Kutsche. Ob alles in Ordnung ist, fragt dieser Wicht! Was für eine Unverschämtheit!

Ohne sich weiter mit Thror abzugeben, schiebt der Graf seinen massigen Körper in die Kutsche und zieht die Tür zu, die sich mit einem lauten Knall schließt.


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1 234

Mittwoch, 11. März 2020, 06:26

Mit einem betroffenen Gesichtsausdruck beobachte ich Clara und lausche ihren Worten.
Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie es ihr gerade ergeht, habe ich so etwas doch selbstverständlich mehrfach gesehen und miterlebt.
Ihre letzte Aussage jedoch, lässt mich meine Ohren spitzen und ich drehe mich nun ganz zu ihr.
Was meint Ihr mit "jeder weiß das"?
Angesichts der Tatsachen, dass ich keinen guten Ruf in diversen Reichen besitze, erst recht wenn diese Allianzen mit Hochelfen eingegangen oder am eingehen sind, würde mein Bericht aufgrund meines Standes zwar respektiert, aber stark hinterfragt und unnötig lange hinaus gezogen werden, bis ich alle Beweise und Legitimationen vorgelegt habe.

Schwester Clara wäre auch keine all zu große Hilfe, da ich mir sicher bin, dass diese Schwester Oberin und der Pfaffe sie ohne weiteres schlecht dastehen lassen können, bis Berichte der Bevölkerung eingekehrt wären die wahrscheinlich den ihrigen widersprechen, nachdem was sie andeuten ließ.
Da aber Apontes Temperament wohl durchaus in Enjorran bekannt ist, können wir diesen Fakt für uns nutzen und unseren Punkt äußerst klar machen, dass er gefährlich ist und man in seine bisherigen und gängigen Geschäfte genauer hinein schauen sollte.

Dies war zumindest meine Absicht, denn ich möchte, dass die Wahrheit über seine Machenschaften ans Licht kommt. Und dies inkludiert auch die Art und Weise, wie er überhaupt an Charlottes Hof gekommen ist.

Meine Mimik wird etwas finster als ich meine Optionen im Kopf durchgehe und ich setze mich wieder auf meinen Stuhl, meine Ellenbogen auf den Tisch und die Finger ineinander gehackt gegen meinen Mund gelehnt.


Währenddessen vor dem Eingang.
Was für ein unsympathISCHER - !

Na na, kein Grund gleich sauer zu werden.
Thror hat seine Hand gehoben um Ora zu signalisieren sich zu beruhigen was sie wiederwillig macht.
Die kleine Gruppe schaut zu wie die Kutsche davon fährt und wie zwei Diener die große Truhe wieder hinein tragen.

Etwas verwirrt darüber, gehen sie schließlich hinein und fragen wo sie mich finden können, woraufhin sie sofort in den Speisesaal geschickt werden und nach einigen Momenten dort durch die Tür kommen.
Meister Luzifer, wir haben das Beben gespürt und,....
, der Zwerg hört sofort auf zu sprechen als er die aufgelöste Frau am Tisch sitzen sieht und hebt abermals seine Hand.
Wir bitten vielmals um Verzeihung.

Aus meinen Gedanken gerissen, betrachte ich meine Mitarbeiter und stehe wieder vom Stuhl auf.
Nicht doch,... bitte.
Mit einer Handbewegung deute ich ihnen hinein zu kommen und sich zu uns zu setzen, was sie auch gleich tun.

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1 235

Montag, 16. März 2020, 10:24

Erst nach und nach dringt Luzifer Frage in ihr Unterbewusstsein und sie schaut zu ihm.
Mehrere Sekunden vergehen in denen sie dem Mann vor ihr nur in die Augen starrt und schließlich etwas blinzelt um die Verwirrung los zu werden.

Graf Aponte und seine kurze Lunte sind bis nach Orilon Glen bekannt, nicht nur bei den benachbarten Bauernhöfen um Sapphire-Lilium Holt herum,..., Clara legt ihre Arme auf den Tisch ohne von Luzifer weg zu schauen. Ich meine,... Die Kirche hat alles mögliche an Daten von der Bevölkerung sicher in den Katakomben verschlossen, also haben wir schon lange ein Auge auf ihn, und König Binide VI. hat meines Wissens nach am Rande davon erfahren,... aber dass selbst ein König davon Wind bekommt,... das ist eine gewaltige Leistung. Man muss schon ordentlich viel angestellt haben um das zustande zu bringen!

Ein Seufzen kommt zwischen ihren Lippen hervor und sie reibt sich ihr rechtes Auge mit ihrer Hand.

Und obwohl er so berüchtigt ist, genießt er trotzdem noch hohe Glaubwürdigkeit und mittelprächtiges Ansehen bei den übrigen Adelshäusern.... Ich glaube das hat damit zu tun, dass er das Gold in die richtigen Taschen fließen lässt und diverse "Beweise" fä-

Gerade als die Priesterin das letzte Wort sagen will, geht die Tür laut auf und herein kommt eine sonderbare Gruppe, die Clara ungläubig betrachtet.

Die Ork sind für sie nichts Neues, da sie schon einigen bei Exorzismen und Glaubensfragen geholfen hat, wenn man es denn glaubt, dass es auch Ork gibt, die sich dem Ileiphinismus verschrieben haben.
Mehr Überrascht ist sie über den alten Mann mit dem massiven Bart der neben den zwei Ork geradezu lächerlich klein wirkt.
Sie war sich nicht ganz sicher, aber sie glaubte, dass es sich dabei um einen Zwerg handelt.

In starrer Faszination betrachtet sie die Leute die näher kommen und sich zu ihnen an den Tisch setzen, mit dem kleinen Mann ihr direkt gegenüber.


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1 236

Montag, 16. März 2020, 15:19

Ein klopfen an der Tür ließ mich hoch schauen von meinen Studien.

Herein.


Mit dem wissen, das Luzifer viel zu beschäftigt wäre, war mir etwas mulmig zumute.
Doch ein Diener war es, der seinen Kopf durch die Tür steckte.

Euer Onkel ist abgereist, Ihr könnt euch wieder freier bewegen.

Welch ein Glück,danke.
[/color]

Kaum mehr es im Bett aushalten könnend, beeile ich mich darum, in frische Kleider zu schlüpfen.
Dabei immer wieder darauf achtend den Fuß nicht zu belasten.
Ich packe meine Sachen zusammen, die ich im Garten weiter verfolgen würde und belade das Tablett.
Meines Erachtens konnte ich es selber in die Küche bringen.
Humpelnd aber zufrieden, begebe ich mich in die Richtung.

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1 237

Montag, 16. März 2020, 18:18

Thror nickt Clara freundlich zu bevor er mich anschaut und sich räuspert.
Wie ich zuvor sagen wollte, wir haben das Beben gespürt und wollten nach dem Rechten sehen.
Ich überschlage meine Beine und lege meine Arme auf die Armlehnen.
Es ist alles in Ordnung. Charlottes Onkel musste nur deutlich zurecht gewiesen werden.
Während ich kurz erzähle was passiert ist, erblickt Umugul das Loch in meiner Kleidung und weitet seine Augen.
Meister Luzifer,....!
Etwas verwirrt schaue ich zu dem Riesen der auf meine Schulter deutet und folge seiner Geste.
... Ahm ja,... Das war ebenfalls Charlottes Onkel.
Ungläubig reißen die Neuankömmlinge ihre Lider auf bis sich Ora schließlich als erste wieder fängt.
Wie "das war ebenfalls Charlottes Onkel"?!
Ihre Stimme klingt zornig weshalb ich meine Hand hebe um sie etwas zu beruhigen.
Er hat Schwester Clara
, meine Hand geht zu der Dame neben mir,
beschimpft, mein Reich, sowie seine Einwohner, beschimpft und ich hatte Schlichtweg genug.
, mein Blick geht zu dem Messer, das nach wie vor auf dem Tisch liegt, mit meiner blutigen Serviette auf meinem Teller.
Darum ist seine Begleitung nach wie vor hier. Ich hätte sie niemals in der selben Kutsche wie ihn zurück geschickt. Niemals!
Für einen Moment lang ist es im Speisesaal absolut still und nur die Pendeluhr ist zu hören.
Was habt ihr denn vor?
Abermals verhacke ich meine Finger ineinander und überlege für einige Sekunden, bevor ich auf die Uhr schaue und dann, aus Gewohnheit, auf meine Taschenuhr.
Ich habe vor die Werte Ordensschwester mit einer meiner Kutschen zurück nach Enjorran zu bringen, mit einem Pass für die unterirdische Straße und einem Sendschreiben an den Sitz der Justiz in Orilon Glen.
Thror streicht sich durch den Bart und lehnt sich mit einer ernsten Mimik zurück.
Und was erhofft Ihr Euch damit den werten Onkel anzuzeigen?
Mein Gesicht ist nicht minder ernst.
Ultimativ will ich, dass in seine Geschäfte hinein geschaut wird, und vor allem wie er an den von Dering-Besitz gekommen ist. Das er mich attackiert hat, ermöglicht es mir, nach Enjorran zu gehen und "nebenher", ohne meine Absichten offen zu legen, meine Besorgnis gegenüber seinen Umgang mit Charlotte kundzutun. Zumal ich es mir auch heraus nehmen könnte, mir den Hof anzuschauen was ich auch mit Veldrin machen werde, sobald die Sache mit ihrer Gattin geklärt wurde.
Veldrin?,...
Umugul wollte gerade fragen was ich vor habe, doch ihm erklären sie im Anwesen herum schleichen zu lassen um etwaige Beweise zu finden die auf den Mord von Charlottes Mutter hindeuten, ist dies angesichts der Frau neben mir nicht ganz möglich, weshalb er sich sehr schnell auf die Zunge beißt und nickt.

Ich nicke ebenso etwas und richte mich an Clara.
Werte Schwester, da ich noch einiges zu tun habe, möchte ich mit Euch gleich alle nötigen Dinge abklären bevor ich Euch ebenso auf Euren Weg schicke.
, ich drehe meinen Oberkörper zu ihr, damit ich sie genau anschauen kann.
Da Ihr befürchtet, dass der Orden und die Kirche Euch hinaus werfen oder schlimmstenfalls exkommunizieren, werde ich Euch einen speziellen Pass mit geben der es Euch ermöglicht, dauerhaft die Handelsstraßen der Arachnen zwischen Araneomora und Salticidea zu nutzen. Dieser Pass ermöglicht es Euch auch, Euch ungehindert durch die beiden Reiche zu bewegen. Um diesen allerdings ausstellen zu können, benötige ich Euren vollen Namen und eine Signatur mit Eurem Blut.

  • »Fenrirswolf« ist weiblich

inGame Name & Server: Fenrirswolf

Wohnort: Eispalast

Beruf: verrückt sein, das ist Arbeit genug.

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1 238

Dienstag, 17. März 2020, 09:05

Die ganze Szene die sich vor Clara abspielt kommt ihr so vor wie in einem Traum.
Wie durch einem dichten, trägen Nebel beobachtet sie die Leute am Tisch und ihre Stimmen erreichen sie nur zäh und gedämpft.

Sie spürt wie sich ihr Magen zusammen zieht als Luzifer meinte, sie mit einem Schreiben zurück Nachhause zu bringen warum sie sich bemühen muss, ordentlich zu atmen um keine Panikattacke zu bekommen.

Selbstverständlich ist sie dem Fürsten dankbar, sie von Aponte entfernt zu haben und sich um ihre Heimreise zu kümmern, was nicht immer der Fall war und sie sich selbst um etwas kümmern musste, aber sie mochte die Optik und den dazugehörigen Klatsch und Tratsch nicht ganz sobald man die Kutsche als eine aus Vaalenwald erkennen würde.

Insgeheim wusste die Frau, dass es Probleme für sie gibt da sie noch immer der Annahme ist, später als der Graf in Enjorran einzutreffen.

Erst als alle Augen auf Clara gerichtet sind, wird ihr Kopf wieder etwas klarer und sie schaut zu dem Mann rechts neben ihr.

Wie-? Oh,...

Langsam kommt Luzifers Aussage in ihrem Bewusstsein an und sie räuspert sich.

Mein voller Name,... Mein,... mein echter Name meint Ihr,... Clara ist der Heiligen-Name den ich von der Kirche bekommen habe sobald ich dem Orden beigetreten bin und zur Nonne ernannt wurde,..., sie schaut durch die kleine Runde, ehe sie wieder zu Luzifer schaut und nach ein wenig Zögern fortfährt. Morrígan Tusker,... Das ist mein-.

Mitten im Satz hört sie auf und weitet ihre Augen.
Durch die ganze Aufregung hatte sie beinahe vergessen wer der "Mann" vor ihr eigentlich ist.

.... Ihr wollt, dass ich mit Blut unterzeichne?!


...."Die Ewigkeit steht etwas unter Zeitdruck"....

1 239

Dienstag, 17. März 2020, 11:50

Durch das , für mich dunkle Schloss, humpel ich mit einer Tasche auf dem Rücken und dem Tablett in den Händen.
Da ich immer wieder eine Pause einlege brauche ich ewig um überhaupt nur in die Nähe der Küche zu kommen.
Da ich nur zwei Wege kannte, wählte ich den, der mich nicht außen durch das Schloss führte.
Sondern der durch den Speisesaal.
Gerade als ich anklopfen wollte, nur um sicherzugehen das niemand dort drin saß, erhoben sich stimmen.
Sicher, ich wollte nicht Lauschen.
Doch genauso wenig wollte ich stören und so stand ich mit erhobener Hand an der Tür und wusste nicht recht, ob ich doch den längeren Weg gehen sollte , oder doch anklopfen.

  • »Luzifer« ist männlich

inGame Name & Server: Luzifer

Wohnort: in der Hölle

Beruf: rechte Hand des Teufels

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1 240

Dienstag, 17. März 2020, 17:32

Mein schwarzes Büchlein herbei geholt, notiere ich mir ihren Namen, blicke allerdings von diesem hoch als sie mir aufgebracht die Frage entgegen wirft.

Ich lege den Stift zwischen die Seiten und klappe das Notizbuch zu ehe ich mich wieder aufrichte und sie beruhigend anlächle.
Ich verstehe Eure Besorgnis werte Schwester, aber ich gebe Euch mein Wort, dass ich dieses nicht für etwaige Blutmagie zum eigenen Nutzen benötige. Ihr versteht sicherlich, dass so ein Pass äußerst wertvoll ist, erst recht wenn dieser von permanenter Natur ist. Selbstverständlich müssen Vorsichtsmaßnahmen im Falle eines Diebstahls getroffen werden und mit einer einfachen Unterschrift oder einen Fingerabdruck wird das nichts. Ein jeder mittelklassige Magier könnte so etwas fälschen,... aber Blut,... so etwas ist einmalig und nicht ohne weiteres nachzubilden.

Während ich versuche die irritierte Frau zu beruhigen, hat Ora etwas im Gang gehört.
Sie dreht ihr Ohr zur Tür und als sie sich sicher ist, dass es tatsächlich ein Gehumpel ist, steht sie schließlich auf und öffnet einen der Flügel wobei sie sogleich Charlotte erblickt, die mit gehobener Hand vor ihr steht.