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1 241

Montag, 30. März 2020, 11:11

Etwas erschrocken und verwirrt, dass plötzlich die Tür geöffnet wird, ist meine Hand noch immer erhoben.
Als Ich realisiere, wer da vor mir steht, nehme ich den Arm herunter um meine Krücke zu greifen , in der anderen halte ich das Tablett.

Ora, stöhre ich?
Da mein Onkel nicht mehr im Haus ist, wollte ich die Freiheit genießen, mich nach draußen zu begeben, um dort zu lernen.
Und dabei wollte ich sogleich mein Tablett selber mitnehmen.

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1 242

Montag, 30. März 2020, 20:12

Noch immer angespannt, haltet Morrigan die Tischkanten fest und versucht den Sinn in Luzifers Worten zu finden.
Obwohl die Kirche und demnach Enjorran, wie viele andere Gebiete, die Blutmagie und alle Schriften darüber komplett verbannt hat, heißt es nicht, dass der Vault, ein spezieller, stark verriegelter und bewachter Bereich in den Katakomben, keine solche Dokumente und dazugehörigen Utensilien aufbewahrt.

Ganz im Gegenteil, wenn man genau ist.

Alles um die Ordnung und Macht der Kirche zu bewahren,...

Die Frau entspannt sich etwas als sie daran denkt, wie viele hunderte Stunden sie dort unten während der Ausbildung zur Exorzistin (und auch danach) verbracht hat und nickt schließlich etwas zaghaft.

.... okay,... gut....


...."Die Ewigkeit steht etwas unter Zeitdruck"....

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1 243

Mittwoch, 1. April 2020, 08:20

Erfreut, dass sie mir dann doch zustimmt, schreibe ich weiter in meinem Büchlein.
Zumindest versuche ich das, bleibe aber bei Ora an der Tür hängen und lehne mich etwas zur Seite, um an der Titanin vorbei schauen zu können.

Überrascht, stehe ich vom Stuhl auf.
Charlotte,...?
Die Ork nimmt der jungen Frau das Tablett aus der Hand geht einen Schritt nach links, damit wir alle sehen wer bei der Tür steht, und dreht sich zu mir um.
Ich habe dir zwar nicht explizit Bettruhe verschrieben, aber nur weil ich dich nicht dazu zwinge, heißt es noch lange nicht, dass du im Palast herum laufen solltest. Erst recht nicht mit Geschirr und Krücken die Treppe hinab! Du hättest stürzen und dir dein Genick brechen können!

Meine Stimme klingt verstimmt, doch war es nichts weiter als Besorgnis, die man mir sehr deutlich im Gesicht nach und nach ablesen kann. Ich habe meine Hände auf den Tisch gelegt und eine Furche hat sich zwischen meinen Brauen gebildet.

Nach einigen Momenten schließe ich dann doch meine Augen und seufze schlussendlich auf.
Da du ja aber jetzt hier bist,...
, mein Blick liegt wieder auf Charlotte und ich richte mich wieder auf.
Wenn du nach draußen gehen willst, werde ich jemanden mit schicken der auf dich aufpasst,... nicht dass du dir noch mehr weh tust oder falls du Hilfe für etwas benötigen solltest.

1 244

Mittwoch, 1. April 2020, 22:44

Seine Worte scheinen wie Ohrfeigen.
Ich hatte nicht gedacht, dass ich damit etwas Falsch mache, wenn ich mein Zeug alleine wegräumen möchte.
Oder raus wollte.
Und das ungeachtet der andren Blicke, die auf mir lagen.
Das Tablett mir aus der Hand genommen starre ich Luzifer an.
Ganz vergessend, wer noch alles im Raum war.

Es freut mich zu hören das, du dir sorgen machst, Jedoch habe ich gelernt alles selber zu machen.
Wie du am besten weißt, ist es nicht einfach alte Gewohnheiten einfach abzulegen, so das alleinige Anziehen, oder meine Reste wegzubringen, ohne von zu vielen gesehen zu werden.
Noch mehr weißt du, wie gerne ich draußen bin.
Wenn es die Glücklich macht, mir einen Aufpasser mitzuschicken, bei jeder Kleinigkeit die mir geschieht, brauche ich nicht mehr hinaus gehen... auch nicht für den Unterricht.
Ich schätze dich sehr, ich achte dich, lass mich bitte alleine Hinaus.
Sonst setze ich nie wieder einen Fuß vor die Tür.


Noch nie... habe ich mich gegen jemanden erhoben, außer dieses einmal in Luzifers Kammer.
Noch nie mich gegen etwas gewehrt , weil ich es ungerecht fand.
Energie füllte sich in mir , ich bemerkte es kaum, da ich versuchte, mich nicht aufzuregen, mich nicht unverstanden zu fühlen.
Das fühlte ich mich nur bedingt.
Mir war vollauf bewusst , das Luzifer besorgt war, doch wenn er das nicht bald lassen würde, wegen jeder kleinigkeit besorgt zu sein, würde ich das gesagte wahr machen.
Auf der Krücke stehend und den Mann der mein Herz in seinen Händen hielt , stand ich in der und sah Ihn an.

Energie durchflutet mich.
Unendliche Liebe, unendlicher Respekt, gehörige Angst wie er das gesagte aufnehmen würde, all das mischte sich.
Ich merkte zu spät, was geschah...

Och nö...

Murmel ich noch, bevor ich die Kontrolle verlor und mich selbst in Wasser hüllte.

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1 245

Donnerstag, 2. April 2020, 07:46

Innerlich abermals aufseufzend, unterdrücke ich den Impuls mir übers Gesicht streichen zu wollen und schaue stattdessen nur auf den Tisch. Mein Blick geht automatisch zum Messer, dass vorhin noch in meiner Schulter steckte und anschließend weiter zum Loch in meinem Hemd.

Wenn du glaubst dich einmal soweit im Griff zu haben, dass du keinen Unfall hast, würde ich mir auch keine Sorgen machen müssen.
, mit meiner Linken prüfe ich den Schnitt im Stoff.
Aber die bisherigen Vorkommnisse, sind nicht sehr vertrauenerweckend, dass du das schaffst, erst recht wenn ich sehe, was du jetzt gerade wieder anstellst!

Ich würde ihr diese Worte so niemals sagen, eventuell nicht so schroff und niemals vor der Schwester, geschweige denn anderen anwesenden.

Meine Laune hatte sich nach der Abreise des Grafen nicht gebessert, weshalb ich diesmal wirklich verstimmt werde und sich ein intensiver Blick an Charlotte haftet.

Mit einer festen Handbewegung, unterbinde ich Charlottes Kraft wieder, sodass sich das Wasser auflöst und sich sofort über den Boden ausbreitet, was Ora sogar einen überraschten Schritt weg gehen lässt.
Meine Begeisterung, dass sie ihre Fähigkeiten vor einer Landsfrau und Fremden zeigt, hält sich ebenso in Grenzen, wie meine Begeisterung dafür, dass sie trotz verletzten Fuß draußen herum laufen will,... jedoch will ich ihr diese Freiheit nicht nehmen.

Wie du wünschst.
, meine ich schließlich nach einiger Zeit.
Dir steht es frei zu den Palast nach eigenem belieben, alleine, wie gewohnt, zu verlassen.
Während ich das sage, mache ich eine Handbewegung in jene Richtung, in der das Eingangstor liegt und schiebe diese anschließend in meine Hosentasche, ohne von der jungen Frau weg zu schauen.

Thror, sowie Umugul, spüren, dass sich mein Gemüt abermals verdüstert, weshalb der Zwerg aufsteht und zu Charlotte eilt und diese sachte am unteren Rücken (wirklich höher kommt er nicht) berührt um ihr zu signalisieren, dass sie ihm folgen soll.

Als beide aus dem Speisesaal sind, schließt er die Flügel hinter ihnen und dreht sich schließlich tief durchatmend zu Charlotte um.
Ihr müsst dem alten Mann verzeihen Fräulein Charlotte,... er kann etwas,... überbehütend sein. Er meint es nicht böse. Zumal Euer Onkel nicht unbedingt dabei geholfen hat seine Stimmung zu heben.

1 246

Donnerstag, 2. April 2020, 10:48

Da Luzifer meine Kraft bindet, die ich unfreiwilliger wiese mal wieder gewirkt habe, weil ich aufgewühlt war, kann ich in seine Augen sehen.
Auch wie enttäuscht er über mich ist.
Und es bricht mir das Herz.

Ohne mich zu wehren lasse ich mich von Thror aus dem Raum führen.
Fast als wäre ich nur eine Puppe.
Die stimme des Zwerges dringt durch meinen Kopf.

Ich weiß das er es nicht böse meint und ich weiß warum er sich so um mich sorgt.
Es macht mich nur traurig, dass er mir so gar nichts zutraut.


Wende ich mich den kleinen Mann, mit dem ich langsam das Schloss verlasse.

Es tut mir so unendlich weh...

Tränen treten in meine Augen.

Ich will Ihn nicht immer enttäuschen und doch schaffe ich es jedes Mal aufs neue.
Da traue ich mir zu sagen, das mir etwas nicht gefällt und mache es doch wieder falsch.

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1 247

Donnerstag, 2. April 2020, 11:13

Insgeheim froh darüber, dass der Zwerg mit ihr geht, schließe ich betroffen meine Augen um mich halbwegs zu sammeln.

Am liebsten würde ich mich ja in jene Kammer zurück ziehen, in der sich Charlotte das erste Mal hin verlaufen hat, und in der ich mich mit mir selber auseinander setzen kann, doch war die Zeit äußerst knapp und selbst das Gespräch mit meinem Gast muss sehr bald beendet sein.

Noch einmal zur Tür geschaut setze ich mich wieder hin und schaue zu Morrigan.
Wo waren wir?


Währenddessen im Flur.
Ahaha,...
, beginnt der kleine Mann.
Ich versuche nicht so zu tun als ob ich wissen würde wie Ihr Euch fühlt, Fräulein Charlotte, aber soweit wie ich das sehe, gebt Ihr ihm keine andere Wahl als sich um Euch zu sorgen.
, bei diesen Worten deutet er auf die Krücken und das verletzte Bein. Auf seinem Gesicht ist ein mildes, warmherziges Lächeln zu sehen.
Versucht es einmal von seiner Perspektive aus zu sehen. Luzifer steht unter enormen Druck. Ich bin nun seit zirka einem Jahrhundert hier in Vaalenwald, und ich kann mich nicht erinnern, ihn jemals gesehen zu haben, wie er sich die Beine hochlegt und auch nur einmal wirklich entspannt,... das Trinken von Zwergenschnaps gilt nicht.
Thror blickt die junge Frau an seiner Seite mit einem bekümmerten Blick von unten herauf an.
Nach all dem was ich in dieser Zeit gesehen und miterlebt habe, kann ich nur sagen, dass es auf mich so wirkt als ob er es sich einfach nicht leisten kann sich nicht um alle zu kümmern.

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1 248

Freitag, 3. April 2020, 06:32

Schweigend beobachtet Morrígan was gerade passiert und wartet geduldig bis die junge Frau von Dering von dem alten Zwerg aus dem Saal geführt wird.

Da sie selbst viel zu aufgewühlt ist, hat ihr Bewusstsein, das Geschehene mit dem Wasser noch nicht einmal recht mit bekommen und demnach noch nicht verarbeitet.
Sie war wesentlich mehr überrascht, wie besorgt der Fürst geklungen hat und dass er ihrem Wunsch nachgekommen ist, obwohl er sichtbar genervt war.

... ich bin zwar nur seit zwei Tagen hier, aber nach allem was ich bisher gesehen habe, kann er gar kein echter Teufel sein,...
Morrígans Augen haften sich auf die von Luzifer.
Vielleicht ist er doch mehr der Seraphim der er einst war,...

Gedankenverloren schaut sie zu einigen Dienern die mit Tüchern dahergelaufen kommen um das Wasser bei der Tür aufzuwischen bevor sie wieder zu dem schwarzhaarigen Mann schaut der sich wieder gesetzt hat.

Wir waren beim Pass und bei der Signatur mit Blut., gibt sie wie im Halbschlaf von sich als sie die Frage Luzifers hört.


...."Die Ewigkeit steht etwas unter Zeitdruck"....