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  • »Luzifer« ist männlich

inGame Name & Server: Luzifer

Wohnort: in der Hölle

Beruf: rechte Hand des Teufels

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1 341

Dienstag, 19. Januar 2021, 22:38

Da Geryon schon lange nicht mehr lebte, insofern er das jemals tat, brauchte ich mir auch keine Sorgen machen, dass dieses Reittier jemals müde werden würde.

So komme ich nach knapp eineinhalb Stunden zur Hauptstadt Araneomoras, Haplodyna.
Beim Tor zum Untergrund, werde ich von Wachen aufgehalten. Zur Kontrolle, wie bei jeder Person die die Untergrund-Straße benutzen will.
Natürlich erkläre ich den Spinnen auch, dass ich die Königin besuchen will und da sie mich bereits kennen, beziehungsweise, über mein Verhältnis zu ihrer Gebieterin bescheid wissen, werde ich sogleich von zwei weiteren Soldaten hinab in die Tiefe eskortiert, allerdings nur so lange, bis wir zum königlichen Tunnel kommen, dessen Tor und Rahmen reichlich verziert ist.

Die einfachen Soldaten werden von zwei Leibwachen abgelöst und ohne auch nur eine Sekunde zu zögern, öffnen sie die massiven Torflügel um mich hindurch zu lassen, nur um das Tor wieder hinter uns zu verschließen und mich weiter zu begleiten.

Der Gang war riesig und hoch, mit mehreren Seitentunneln die zu verschiedensten Räumlichkeiten führten, etlichen Säulen und prachtvollen Wandteppichen, die bunt schimmern und allerlei historische Ereignisse aus verschiedensten Epochen der Arachnen in diesem Teil der Welt porträtieren.
Auch der Teppich auf dem Boden zeigte ein atemberaubendes Farbspiel und es wäre zu schade gewesen, auch nur einen Fuß darauf zu platzieren, wenn kein einziger Brösel Dreck daran haften bleiben würde.
Beim letzten Viertel des Weges, drehe ich meinen Kopf zur Seite um die Teppiche dort an der Wand anzuschauen. Mehr aus Gewohnheit heraus, als sonst was. Mehrere gewobene Bilder zeigten eine Schar an verschiedensten Leuten, von verschiedensten Rassen, von Friedensgesprächen, zu einem Feld auf dem zwei Fronten abgebildet sind und einem Kampf, über dem eine Gestalt mit schwarzen Flügeln schwebt, ihr Schwert hoch erhoben, mit einer Silhouette aus glänzendem Gold.

Mein Blick geht wieder gerade aus zum nächsten Tor, das uns bereits geöffnet wird und bereits von hier kann ich ihre Hoheit sehen, wie sie von ihrem Thron steigt und mir mit einem erfreuten Lächeln entgegen kommt.
Luzifer, esss issst ssschön dich wieder zu sssehen.

Ich bringe Geryon zum stehen und rutsche von seinem Rücken hinab, woraufhin er sogleich wieder in einem dunklen Ring verschwindet, und gehe auf ein Knie hinunter (mehr als Zeichen großen Respektes den ich nach wie vor ihr gegenüber habe), ehe ich wieder aufstehe und ebenso erfreut lächelnd zu der 2,5m hohen Arachne blicke.
Königin Atrica, die Freude ist ganz meinerseits.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Luzifer« (19. Januar 2021, 22:46)


1 342

Sonntag, 24. Januar 2021, 22:00

Eine Zeitlang verbringe ich mit Gerda in dem eigens für sie erbauten Pavillon.
Dieser schützte sowohl den Nerz vor eindringlingen, wie auch andere Kreaturen vor Ihr.
In dem kletterwald , der hier gefertigt war, turnte das Tier herum.
Ich sehe ihr gerne dabei zu und war froh darüber.
Doch irgendwann wollte ich mich dann doch der ein oder anderen studie wirdmen und humpelte langsam wieder ich die umfangreiche Bibliotheck.

  • »Luzifer« ist männlich

inGame Name & Server: Luzifer

Wohnort: in der Hölle

Beruf: rechte Hand des Teufels

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1 343

Freitag, 5. Februar 2021, 17:36

Ich geleite ihre Hoheit in einen Gang hinein der zum so genannten Arkaneum, einer Räumlichkeit zum Studieren und Ausüben der Magie, führt, in dem ihre Hofmagier meinen beantragten Gegenständen erschaffen.

Wir gehen gemütlich nebeneinander her und sprechen über unsere privaten Leben, die Konversation würde ohnehin früh genug wieder zum Geschäftlichen zurück führen.
Ich habe eine neue Schülerin aus Enjorran. Eine junge Adelige die um ihren Hof kämpft.

Erzähle ich Atrica, die ihr Gesicht zu mir dreht und lächelt.
Issst sssie hübsch?

Etwas überrascht ob der Frage, schaue ich kurz zu ihr hoch und dann wieder gerade aus.
Ja, durchaus,... warum fragst du?

Hmhmhmhm,.... reine Neugier.
Ein Lächeln zeigt sich auf meinen Lippen.
Ich hätte eigentlich vorgehabt sie heute mit zu nehmen und sie dir vorzustellen um eine Freundschaft, oder zumindest eine Allianz, mit dir zu knüpfen.

Ssso? Weisss sssie denn von deiner Absssicht?

Ja, ich habe sie darüber informiert bevor ich los geritten bin.

Wessshalb issst sssie dann nicht mit gekommen?

Zum einen wegen ihrem verletzten Fuß und zum anderen, weil sie unter Arachnophobie leidet.

Dass arme Kind,...
, in Atricas Stimme war echtes Bedauern zu hören.

Beim riesigen Arkaneum angekommen, öffnet man uns gleich das magisch verriegelte Tor.
Das Innere war voll mit Arachnen die emsig dabei waren diverse, riesige Gefäße zu befüllen, Bücher und Schriftrollen herum zu tragen und natürlich Magie zu wirken.
Selbst wenn es auf Anhieb etwas chaotisch wirkte, konnte man sich sehr schnell zurecht finden, obgleich man sich so vorkam als ob man in das Haus eines Riesen gewandet wäre.

Die Königin führt mich den mit einem langen Teppich ausgelegten Mittelgang entlang zu einem Bereich im hinteren Teil des Saales.
Dort konnte ich bereits den königlichen Erzmagier, Malthonicus Ferrugin, sehen wie er an einem Verzauberungsaltar steht und wohl gerade dabei ist, die restlichen Zauber auf einen Gegenstand zu legen.

Als wir bei ihm sind, warten wir geduldig bis er mit allem fertig ist.
Fasziniert schaue ich ihm zu wie er mit seiner Spinnenseide einem filigranen, in seinen Händen gerade zu winzigen, Armband den letzten Schliff verpasst und sein Gemurmel beendet.
Als er fertig ist, glüht das Band noch einmal auf ehe das Glühen wieder abstirbt, den Gegenstand auf den Altar legt und sich zu uns dreht.
Eure Hoheit.
, beginnt er in seiner wohligen tiefen Stimme.
Fürssst Luzifer, esss issst ssschön Euch wieder hier in meinem bescheidenen Arkaneum Willkommen zu heisssen.
, auch vor mir verbeugt er sich knapp.

Es wunderte mich kein bisschen, dass der sehr alte Magieweber meinen Zauber durchschauen konnte, denn, selbst wenn es die arroganten Hochelfen oder das Magier-Haus der Dunkelelfen, niemals zugeben würden: die Magie der Arachnen übersteigt die ihrige um das Tausendfache! Und sie versuchten immer wieder ihr aller bestes um an diese sehr stark gehüteten Geheimnisse zu kommen, jedoch immer wieder ohne Erfolg.

Das letzte Mal war vor etwas über zwei Milenia, was mir Malthonicus einmal erzählt hatte.
Obwohl die Mer all ihre Ressourcen und Kräfte auf ein Land der Spinnen, in der Nähe ihrer eigenen Heimat, fokussierten, konnte keiner von ihnen auch nur erahnen, was sie dort erwarten würde.
Sobald ein Feind auch nur einen Fuß auf ihr Territorium gesetzt hatte, wurde der Verteidigungszauber aktiviert, der zuschlug als jeder Einzelne aus deren Truppen im Reich der Arachnen stand.
Die komplexen, in einander verwobenen, Zauber hatten die Wirkung, dass alle Magier die am Angriff beteiligt waren in den Wahnsinn getrieben wurden, was zur Folge hatte, dass sie ihre eigenen Soldaten auslöschten und magischen Skripte zerstörten. Selbstverständlich schafften es einige einzelne Altmer zu fliehen, doch woran sie nicht dachten war, dass die "glücklichen" Überlebenden eine Seuche (ein brutales Geschenk von Malthonicus selbst) mit in die Sommerset Inseln schleppten, was beinahe die ganze Bevölkerung auslöschte und wovon sich die Hochelfen bis zum heutigen Tag nie erholt haben.

Dadurch hatten sie so eine starke Erniedrigung eingesteckt und vor allem solch einen gravierenden magischen Gegenschlag erfahren, dass sie es permanent aufgaben die Reiche der Arachnen zu überfallen oder zu unterwandern. Bis dato das einzige Volk, das sie nicht mehr angreifen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Luzifer« (5. Februar 2021, 17:59)


  • »Fenrirswolf« ist weiblich

inGame Name & Server: Fenrirswolf

Wohnort: Eispalast

Beruf: verrückt sein, das ist Arbeit genug.

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1 344

Mittwoch, 17. Februar 2021, 19:26

Eine Arachne die einen Stand in einen der großen Seitentunnel hatte, war so freundlich einen Platz für sie bereit zu stellen wo Veldrin und Hidalgo den nötigen Schlaf nachholen konnten.
Als die Elfe aufwacht, sieht sie eines der haarigen Beine des Araneomoraner der sie anlächelt als sie ihren Blick weiter nach oben wandern lässt.

Habt Ihr gut geschlafen?

Seine hissige Stimme klang angenehm, wenngleich auch etwas ungewohnt.
Der Mann war gerade dabei einige Geschirrtücher zusammen zu legen, die er neben seine Ware (die aus Obst, Gemüse und diversen Speisen in großen Behältern auf einem Feuerplatz stehend besteht) legt ehe er eine tönerne Schüssel nimmt und mit dem Schöpflöffel in einer der großen Töpfe herum rührt.

Die Draw steht etwas träge auf und schaut zu Charlottes Pferd, das noch immer friedlich schläft.

Veldrin beginnt ihre Taschen abzuklopfen und zieht eine Uhr heraus, die bereits 16:30 Uhr am Sonntag anzeigt.
Verdammt,..., flüstert sie vor sich hin und gibt die Uhr wieder zurück.

Ihr ssseid sssicherlich hungrig? Darf ich Euch einen Eintopf anbieten?

Ihr Magen übernimmt das Antworten, was die Spinne nur etwas lachen lässt.

Ich fassse dasss als ein ja auf.

Vielen Dank,..., gibt sie etwas verlegen lächelnd von sich und holt den Geldbeutel aus ihrer Umhängetasche.

Aber nicht doch,...! Dasss geht aufsss Hausss.

Noch verlegener will sie diesen wieder weg packen, als sie unter einem Tresen große Säcke voll mit Äpfeln und Karotten sieht.

Darf ich Euch dann wenigstens zehn Äpfel und zehn Karotten abkaufen?

Während die Arachne gerade einen Löffel in die Schüssel gibt und diese der Elfe hin haltet, schaut er zu seiner Seite und dann wieder zurück.

Ich nehme einmal an, dasss Ihr noch einen weiten Weg vor Euch habt?

Ja,..., Veldrin nimmt die Schüssel dankend entgegen und beginnt sofort hinein zu blasen. Ich und mein Pferd haben gerade einmal den halben Weg hinter uns gelassen.

Ihr auch noch ein Teller mit fluffigem Fladenbrot hinstellend, sucht er zeitgleich nach einem Sack, in den er den Proviant gibt.

Ssseid Ihr unterwegsss nach Dameltsss?

Die Draw reißt sich ein Stück vom Brot ab und taucht es in die reichhaltige Speise.
Es wäre ihr neu, dass die Arachnen jemanden der nicht ihrer Rasse angehört dort hinein lassen würden.
Aber vielleicht weiß dieser höfliche Händler mehr als sie.

Nein,... ich befürchte nicht. Wir sind unterwegs nach Vaalenwald.

Mit einem verständlichen nicken und einem leisen lachen schaut er die Dunkelelfe an.

Ahhhh, ich dachte nur, weil Ihr auf diessser Strassse ssseid, dasss Ihr dort hin wollt, denn sssie führt direkt dort hin. Nichtsss desssto trotz, sssoltet Ihr fleisssig esssen. Und gebt Eurem Hengssst diesssen grosssen Apfel zur Stärkung. Der geht ebenfallsss aufsss Hausss.


...."Die Ewigkeit steht etwas unter Zeitdruck"....

  • »Luzifer« ist männlich

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1 345

Donnerstag, 25. Februar 2021, 17:59

Während ich mir vom königlichen Erzmagier erklären lasse, was für Magie er für die angeforderten Gegenstände verwendet hat, sitzt die Königin an einem der gewaltigen Tische und ließ sich Papier und Feder bringen um einen Brief an Charlotte zu verfassen.

In diesem erläutert sie, wie sehr sie die junge Menschenfrau gerne einmal kennen lernen würde und hofft, dass sie ihre Angst vor Spinnen dafür bei Seite legen kann,... wenn auch nur temporär, ihr zu liebe.
Atrica beschreibt auch, dass sie bis dato mit jedem meiner Schüler Kontakt aufgenommen und Beziehungen gewoben hat (was selbstverständlich viel Vorteile für jene Person bedeuten kann), selbst wenn diese Verbindungen im geringsten Fall nur auf höfliche Art blieb.

Das Interesse ihrer Hoheit an meine Schützlinge schiebe ich auf ihre tiefe Freundschaft zu mir und unserer langen Vergangenheit, da sie weiß, warum ich das alles tue, neben die Altmer von Vaalenwald fern zu halten.
Nach ihr, schadet es nicht, ein extra paar Hände, und ein sicheres Netz, zu haben, die einen auffangen, wenn man einmal ausrutscht.

Bis dato, waren es nur mehr einige Hochelfen und diverse Arachnen (darunter Atrica und Malthonicus) und ein, zwei andere langlebige Völker, die mich in meiner wahren Gestalt gesehen haben, denn sie sind die einzigen, die heute noch leben.

Ich stehe auf einem Stuhl mit einigen Büchern darauf gestapelt, um dem gekonnten Arkanisten zuzuschauen, wie man mit einigen einfachen Symbolen (und natürlich wesentlich Komplexeren), starke Illusionszauber errichten kann, die nicht entdeckt werden können, was er mir an einem simplen Stahlring für Veldrin demonstriert, da ich vergessen hatte, auch ein Objekt für sie anfertigen zu lassen.
Während mir also Malthonicus freundlicherweise "schnell" noch etwas erschafft, klappt die Königin den Brief zusammen, gibt diesen in ein Kuvert aus etwas steiferer, silberner Spinnenseide und wickelt die Kordel um einen Knopf aus Rosenquarz, ehe sie wieder aufsteht und zu uns her kommt.

Sie legt mir eine Hand auf meine Schulter, die vollends umschlossen wird, so klein wie ich war, und beobachtet lächelnd unser Tun bis wir fertig sind und uns zu ihr umdrehen.

Der Magier gibt den magischen Ring in eine Schatulle zu den anderen Sachen und stellt diese auf den Verzauberungstisch, abwartend was seine Königin von uns wünscht.

Wie lange wirssst du bleiben, Luzifer?
Ich lächle die große Frau an und ziehe mir meine Taschenuhr aus dem Mantel.
Ich bin um ca. 13:50 Uhr hier angekommen, und jetzt war es bereits 17:07 Uhr. Die Zeit verging einfach viel zu schnell.
Bedauerlicherweise, werde ich wohl sofort zurück nach Hause aufbrechen, es gibt noch viel zu erledigen bis Dienstag.

Mhhh,...
, gibt Atrica von sich und nickt leicht.
Ich verstehe,... Dürfte ich dich dann bitten, diesssen Brief an deine Schülerin zu übergeben?

Etwas verwundert betrachte ich das beinahe A4 große Kuvert und nehme es langsam entgegen.
Natürlich,... darf ich fragen was darin steht?

Nichtsss besssonderes,... ich habe ihr lediglich mitgeteilt, dasss ich sssie gerne einmal persssönlich kennen lernen würde.

Nun nicke auch ich verständlich und lege den Brief mit einem Lächeln auf die schmuckvoll verarbeitete Holzkiste die ich von der Königin gereicht bekomme, als ich von meinem Turm aus Papier und Leder hinab gestiegen bin und wieder sicher auf dem Boden stehe.
Wenn ich nicht gerade in einer mit Magie vollgepumpten Halle stehen würde, hätte ich die Sachen auch zu mir schweben lassen können, allerdings wagte ich es nicht, meine natürlichen Kräfte hier einzusetzen.

Dies galt auch für das Beschwören von Geryon, den ich erst wieder herbei rufe, als ich mich bei Malthonicus bedankt und verabschiedet habe und wir das Arkaneum hinter uns gelassen haben.

Schnell war die Box und den Brief in der Satteltasche von dem unheiligen Tier verstaut, bevor ich mich auf dessen Rücken schwinge und dieses gemächlich neben Atrica her gehen lasse.

Auf dem Weg zurück zum Thronsaal unterhalten wir uns abermals über den Aufbruch nach Silvenar und was genau ich vorhabe dort zu tun.
Als wir wieder im großen Saal sind, verabschiede ich mich auch von der lieblichen Spinne, bedanke mich auch bei ihr für die Hilfe, die sie mir stehts ohne etwas zurück zu verlangen, leistet und mache mich anschließend wieder auf den Weg zurück zum Palast.