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Samy Normel

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81

Samstag, 24. Juli 2021, 08:22

Input is in, Output is out.
Der Verstand ist die Wirklichkeit und die kann sich ändern, weil es der Verstand kann.
Glaube nicht alles, was du weißt.
Wenn nicht des Menschen, so ist auch der Teufel ein Geschöpf Gottes.
Einen Tyrannen hassen kann der niederste. Die Tyrannei ansich verabscheuen ist edel und groß.
Brichst du den Stab über einen Menschen, kann ein Splitter in dein Auge gehen.
Hilfe zur Selbsthilfe, statt soziale Ohrfeige. Hilf anderen besser zu werden.
Nur die Sticheleien von Näherinnen sind produktiv.
Pessimisten stimmt besonders pessimistisch, daß sich ihr Optimismus in Sachen Pessimismus nicht immer bewahrheitet.
Übrigens passiert erst was, nachdem etwas passiert ist.
Erinnerungen geben eingebildeten Halt – in der Vergangenheit.
Wer über Leichen geht, sollte nicht verdammungswürdiger sein, als jener, der über Lebende geht.
Auch eine Nacht kann viel zu tage fördern.
Wie oft stehe ich vor meiner Tür und will mich einfach nicht reinlassen.
Wer keine Grenzen überschreitet, kommt nie weit.
Auf der Suche nach Worten findet man oftmals ganze Sätze.


Magst du zu den Alten halten
oder Altes neu gestalten,
mein's nur treu und laß Gott walten.

Wer nicht gelernt hat,
aus jedem Moment das Beste zu machen,
der hat nicht mehr Zeit verdient.

Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von »Samy Normel« (24. Juli 2021, 08:40)


Samy Normel

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82

Samstag, 24. Juli 2021, 22:19

Au,

abgeleitet vom germanischen ahwõ, Bezeichnung für ‚Gewässer, Fluss‘.
Damals war die Au also Eins mit dem Flußlauf.
Zumindest hatten die dummen Menschen damals die feuchte Niederung so fehlgedeutet.
Denn welcher halbwegs gescheite baut denn schon sein Heim in einen Flußlauf(reguläres Überflutungsgebiet)
und rodet dafür den Auenwald, der eine natürliche Rückhaltefunktion bildet.
Natürlich der, der Die Au(Gewässer, Fluss) und Den Fluss auseinanderhalten kann! ...stereotyp gedacht

Neben dem Wegfall von Auenwäldern begünstigen Flußbettbegradigungen und
Flächenversiegelung(Beton, Asphalt usw.) natürlich ebenfalls die Ausbreitung von Hochwasser.
Es ist immer wieder der Wald, der übermäßigen Regen zurückhalten kann.
Agrarflächen(Felder) hingegen bereichern die Wassermassern mit Erdmassen.
Also kommen satte Schlammmassen im Tal, in der Au an.

1°C wärmere Luft kann 7% mehr Wasser aufnehmen, dass wahrscheinlich irgendwo wieder runterkommt, weil die Luft abkühlt.
Agrarflächen heizen sich besser auf und verdunsten besser Wasser als Wälder, was die Bildung von Haufenwolken begünstigt, die dann auch zu einem recht lokalen Niederschlag führen.
Durch die "Behebung" von natürlichen Schutzmaßnahmen kann so leicht eine Kettenreaktion unglücklicher Umstände ausgelößt werden.

Die Wälder haben ein weiteres Problem, dass der Regen aus Haufenwolken sie meist nicht erreicht.
Sie haben zwar mehr Sonnenlicht und mehr CO2 als Nahrung, wesshalb sie schneller wachsen,
aber der Mangel an genügend Wasser macht sie anfälliger für Schädlingsbefall, wie z.B. Pilze und Borkenkäfer.
Dies wird noch begünstigt, wenn es sich um eine Monokultur handelt, statt einem Mischwald.

Au-a!

Das Ozon(O3), was als Abfallproduk(wie auch O2) von Grünpflanzen während dem Tag bei der Nahrungsaufnahme(CO2)
hergestellt wird, braucht 40 Jahre bis in die Ozonschicht.
Ohne genügend Licht ist der Stoffwechsel vergleichbar mit anderen terranen Lebewesen. (also nicht ins Schlafzimmer stellen)
Ozon ist ein sehr reaktives Gas.
Beim Einatmen reagiert es mit Wasser zu Wasserstoffperoxyd, was eine schwache Säure ist und führt so zur Reizungen der Schleimhäute.
In der Ozonschicht fängt es hingegen einen Großteil der energiereichen UV-Strahlung ab, die zu Zellschädigung führen kann und so zu Hautkrebs.
Das "Ozonloch" hat sich weitestgehend wieder geschlossen, weil die Grünpflanzen duch das Mehr an UV-Strahlung mehr an Ozon gebildet haben.
Den überwiegenden Anteil dürften hier die Algen in den Meeren geleistet haben.


"Die Natur ist grausam. Aber mansche Menschen finden sie idyllisch."

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83

Sonntag, 25. Juli 2021, 07:12

Da die anderen Parteien schon ihre Aufwartung gemacht haben, möchte ich dem nicht nachstehen.
Ich würde euch gern überzeugen, dass ich nicht das Übel bin, was ihr bekämpfen müßt.
Nichts was ihr habt oder seid ist für mich von Belang.

Würdet ihr jetzt einfach umdrehen, würden die ersten drei Parteien euch aufhalten und für sich beanspruchen.
Ich bezweifel, dass ihr genügend Wissen und Können entwickelt um auf die Geschenke verzichten zu können
und euch somit den Weg aus dieser Art Hölle frei halten könnt.
Denn auch die Erde wird euch an diesen Ort binden.

Man sagt die Stärke und Schwäche der Menschen ist die Improvistation.
Vielleicht entdeckt ihr eine Kombination von Dingen, die auf dem ersten Blick nicht miteinader funktionieren können.
Eure Ausrüstung mag für den Kampf gegen euresgleichen angemessen sein. Hier aber werdet ihr anderen Gefahren begegnen.
...er schickt einen Blitz aus seinen Händen in einen großen Stein, worauf dieser entzweibricht und eine Art Schwert freilegt...
Nehmt dies! Es wird euch nicht direkt verändern. So stark es auch ist, es wird eure Lebenkraft anzapfen um sich zu reparieren.


Ein Obsidianschwert also?
Autsch, ist das scharf! und beschaue mir noch einmal das bunte Glitzern in dieser Höhle ...des Taumaturgen?
...und ob ich eine Kombination finde, die etwas unvorhersehbares bewirkt?

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84

Sonntag, 29. August 2021, 11:33

# "Daten sind das neue Öl" - Wenn man eine Vorstellung davon hat, was man damit machen will und wie man dies erreicht.

Ein Datensatz ist erst einmal nur eine Sammlung von Informationen und ohne Kontext mäßig interessant.
Es braucht Verarbeitung, Veredelung und konkrete Nutzungsszenarien... automatisierte Verknüpfung, Mustererkennung, Erkenntnisanwendung.
Daten sind deshalb wertvoll, weil sie neue Prozesse und neue Wertschöpfung ermöglichen.
Anders als Öl werden sie dabei nicht verbraucht und ihr Wert bestimmt sich nicht allein durch Angebot und Nachfrage.
...
Im Moment machen internationale Großkonzerne satte Gewinne mit weitgehend unkontrolliert gesammelten persönlichen Daten.
Was ausbleibt, ist die medizinische, technologische und soziale Revolution.
Viele Menschen geben ihre Daten bereitwillig in sozialen Netzwerken oder beim Einkaufen preis.
...
Im Gesundheitsbereich wäre Krebsfrüherkennung bis zur Rehabilitationsbegleitung denkbar.
Es würde große Fortschritte bringen, Mustererkennungsverfahren mit großen Datenmengen vergangener Fälle zu trainieren.
Gesundheitsdaten, so der Konsens, sind die sensibelsten Daten, die es gibt. Sie dürfen nicht in falsche Hände fallen.
Das gegenwärtige Konzept des Datenschutzes verhindert aber, dass sie überhaupt in helfende Hände fallen.
Parallel bauen die großen Techkonzerne über Praxissoftware, Apothekenangebote und Gesundheitsdienstleistungen ihren eigenen Datenpool auf – kommerzialisiert, monopolisiert und intransparent.
...
Wo der Fokus anfangs nur auf der vermeintlich harmlosen Auswertung von Konsumverhalten lag,
sind heute Themen wie die kommerzielle Verwertung des individuellen Genoms längst in Reichweite geraten.

# Öffentlicher Treuhänder für Datenverwaltung

Denkbar wäre das Modell eines öffentlichen Treuhänders, der die Nutzung sensibler persönlicher Daten exklusiv ermöglicht und verwaltet.
Dieser prüft Anträge, gewährt den Zugang und garantiert die Einhaltung der dafür aufgestellten Regeln.
Zuvor anonymisiert er die Daten, sodass Rückschlüsse auf Einzelpersonen unmöglich sind.
...
Die Angst vor dem Verlust von Betriebsgeheimnissen ist eine mittelständische Tradition,
der nur die Kombination aus niedriger Zugangsbarriere, klarem Rechtsrahmen und evidentem Nutzen beikommen wird.
...
In der Wissenschaft gibt es umfangreiche Erfahrungen mit Forschungsdatenzentren.
Ein regulierter Treuhänder könnte dafür klare Regeln und Möglichkeiten schaffen,
um unter Gewährleistung des Datenschutzes auch externen Wissenschaftlern zu ermöglichen, mit diesen Daten zu arbeiten.
Eine dezentrale Datenhaltung bei den Besitzern selbst wäre möglich.
Es würde echte Datensouveränität erlauben: Denn nur wenn eine individuelle Einwilligung vorliegt, wäre die Datennutzung überhaupt möglich.

Daten sind nicht das neue Öl.
Sie sind besser, sinnvoller und nachhaltiger – wenn man weiß und klarstellt, was man damit machen und wie man dies erreichen will.

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85

Samstag, 16. Oktober 2021, 13:53

==== Veränderung im Wandel - Konservatismus for Future ====

„Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird, wenn es anders wird; aber so viel kann ich sagen: es muss anders werden, wenn es gut werden soll.“ (Georg Christoph Lichtenberg)

„Es ist das Schicksal jeder Generation, in einer Welt unter Bedingungen leben zu müssen, die sie nicht geschaffen hat.“ (John F. Kennedy)
„Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.“ (Mahatma Gandhi)
„Wer nichts verändern will, wird auch das verlieren, was er bewahren möchte.“ (Gustav Heinemann)
„Unsicherheit ist der Begleiter jeder Veränderung.“ (Else Pannek) - Der Begleiter des Festhaltens ist Angst.
„Nichts geht jemals vorbei bis es uns gelehrt hat, was wir wissen müssen.“ (Pema Chödron)
„Die größte Entscheidung deines Lebens liegt darin, dass du dein Leben ändern kannst, indem du deine Geisteshaltung änderst.“ (Albert Schweitzer)
„Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung.“ (Antoine de Saint-Exupery)
„Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.“ (Aristoteles)
„Wir brauchen nicht so fortzuleben, wie wir gestern gelebt haben. Machen wir uns von dieser Anschauung los, und tausend Möglichkeiten laden uns zu neuem Leben ein.“ (Christian Morgenstern)

„Auf böse Menschen ist Verlass. Sie ändern sich wenigstens nicht.“ (William Faulkner)

„Die Menschen gehen lieber zugrunde, als dass sie ihre Gewohnheiten ändern.“ (Leo Tolstoi)
„Alles, was gegen die Natur ist, hat auf die Dauer keinen Bestand.“ (Charles Darwin) - Den Willigen leitet das Schicksal. Den Unwilligen rafft es dahin.
„Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die Einen Schutzmauern, die Anderen bauen Windmühlen.“ (Chinesische Weisheit)
„Der Wandel ist das Gesetz des Lebens; wer nur auf die Vergangenheit blickt, verpasst mit Sicherheit die Zukunft.“ (John F. Kennedy)
„Alle wollen die Welt verändern, aber keiner sich selbst.“ (Leo Tolstoi)
„Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht dieser Welt verändern.“ (Afrikanisches Sprichwort)

„Fokussiere all deine Energie nicht auf das Bekämpfen des Alten, sondern auf das Erschaffen des Neuen.“ (Sokrates)

„Manchmal zeigt sich der Weg erst, wenn man anfängt ihn zu gehen.“ (Paul Coelho)
„Wege entstehen dadurch, dass wir sie gehen.“ (Franz Kafka)
„Wer neue Wege gehen will, muß ohne Wegweiser auskommen.“ (Ernst Ferstl)
„Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen.“ (Antoine de Saint-Exupery)
„Für Wunder muss man beten, für Veränderungen aber arbeiten.“ (Thomas von Aquin)
„Die Welt verändert sich durch dein Vorbild, nicht durch deine Meinung.“ (Paulo Coelho)
„Ihr müsst die Menschen lieben, wenn ihr sie ändern wollt.“ (Johann Heinrich Pestalozzi)
„Das gute Beispiel ist nicht eine Möglichkeit, andere Menschen zu beeinflussen, es ist die einzige.“ (Albert Schweitzer)
„Tue, was sich in deinem Herzen richtig anfühlt, kritisiert wirst du so oder so.“ (Eleanor Roosevelt)
„Wer ständig glücklich sein möchte, muss sich oft verändern.“ (Konfuzius)
„Wenn du die Absicht hast, dich zu erneuern, tu es jeden Tag.“ (Konfuzius)
„Was wäre das Leben, hätten wir nicht den Mut, etwas zu riskieren?“ (Vincent van Gogh)
„Nichts ist so beständig wie der Wandel.“ (Heraklit)
„Nur wer die Tiefen des Lebens kennt, lernt die Höhen auch zu schätzen.“ (Unbekannt)


Warum Menschen solche Sinnsprüche, Glaubenssätze, Überzegungen aufschreiben? Für sich selbt!
Um den eigenen Verstand immer wieder darauf zu fokusieren, was man erschaffen, worauf mein seine Lebenszeit verwenden möchte.
Und dass diese Lebenseinstellungen anderen ebenso nützlich sein mögen, ein dankbar erfülltes, wertschaffendes, wertvolles Leben zu führen.

"Wer nicht gelernt hat, aus jedem Moment das Bestmögliche zu machen, hat nicht mehr Zeit verdient."

Wer nicht gelernt hat,
aus jedem Moment das Beste zu machen,
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86

Samstag, 16. Oktober 2021, 16:10

„Ich bin nicht gescheitert – ich habe 10.000 Wege entdeckt, die nicht funktioniert haben.“ (Thomas Alva Edison)

„Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig.“ (Albert Einstein)
„Die Neugier steht immer an erster Stelle eines Problems, das gelöst werden will.“ (Galileo Galilei)
„Derjenige, der etwas zerbricht, um herauszufinden, was es ist, hat den Pfad der Weisheit verlassen.“ (J.R.R. Tolkien)
„Neugier ist ein verletzliches Pflänzchen, das nicht nur Anregung, sondern vor allem Freiheit braucht.“ (Albert Einstein)

„Schreib den ersten Satz so, dass der Leser unbedingt auch den zweiten lesen will.“ (William Faulkner)

„Gibt es etwas Schöneres, als Greisentum umringt vom Wissensdurst der Jugend?“ (Marcus Tullius Cicero)
„Die Neugier ist die mächtigste Antriebskraft im Universum, weil sie die beiden größten Bremskräfte im Universum überwinden kann: die Vernunft und die Angst.“ (Walter Moers)
„Wenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen.“ (Johann Wolfgang von Goethe)
„Kühner als das Unbekannte zu erforschen, kann es sein, das Bekannte zu bezweifeln.“ (Alexander von Humboldt)
„Bildungshunger und Wissensdurst sind keine Dickmacher.“ (Lothar Schmidt)
„Solange man neugierig ist, kann einem das Alter nichts anhaben.“ (Burt Lancaster)


„Man muss viel gelernt haben, um über das, was man nicht weiß, fragen zu können.“ (Jean-Jacques Rousseau)

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87

Donnerstag, 28. Oktober 2021, 17:23

==== Arten der Wertschätzung - jeder braucht etwas anderes ====
Wie immer geht es um zeitnahe Rückmeldung.

1# Lob und Zustimmung
-klassische Koplimente
-Kritik sollte im Zusammenhang vermieden werden, zumindest nicht am Anfang, oder Ende stehen
=> der Anfang bestimmt die Grundstimmung, das Ende bleibt im Gedächtnis

2# Ungeteilte Aufmerksamkeit
-viele Menschen wissen die Kosbarkeit ihrer Lebenszeit nicht zu schätzen
um so wertvoller ist es, wenn man jemandem störungsfrei Zeit widmet,
mit den eigenen Gedanken ganz bei ihm ist, und sei es nur Zuhören

3# Hilfsbereitschaft und Unterstützung
-ein Zeichen, dass man da ist, wenn Unterstützung gebraucht wird
=> nicht die Arbeit übernehmen, sondern fragen wie man zu Diensten sein kann
ein Zeichen der Demut und Hochachtung

4# Geschenke die von Herzen kommen
-es müssen keine teuren Geschenke sein
-kleine Geschenke erhalten die Freundschaft, nicht große
-es sollte kein Geld oder Gutschein sein
-es sollte zu den Interessen passen

5# Körperlicher Kontakt
-Begrüßungsgeste per Hand => Respekt
-aufmunterndes Schulterklopfen => Zugehörigkeitsgefühl
-in emotionalen Momenten kann auch eine Umarmung passend sein
-auch ein längerer Blickkontakt oder ein freundliches Nicken sind körperliche Gesten

6# Vertrauen schenken
-das Potential fördern
-Enfluss und Verantwortung nehmen lassen, um Erfahrung zu sammeln


PS: Neutrinos sind immer linkshändig

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Samy Normel« (28. Oktober 2021, 17:44)


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88

Freitag, 29. Oktober 2021, 16:22

Ein sonniger Herbsttag. Das Laub scheint das Lächeln der Sonne zu erwiedern und die Kilometer auf der Landstraße fliegen nur so dahin.
Hier irgenwo muß sie sein, denkt Jack, unwissend wonach er genau ausschau halten soll.
Ein recht neues Büchlein in gelben Softcover liegt auf dem Beifahrersitz.

Als er im Rückspielgel eine Horde finsterer Biker erblickt, die unaufhörlich mit Getöse näher kommen, packt ihn die Angst.
Er will ihnen auf keinen Fall begegnen, nicht jetzt.
Und wie ein böses Omen kommt aus einer Seitenstraße ein LKW mit einem großen blauen Kontainer.
Kurze zeit später hört man wie die Biker scheinbar ungebremmst mit Körpern und Motorrädern gegen den LKW donnern.
Aber nirgendwo geht etwas vorbei, kein Körper kein abgesprungenes Maschinenteil, nichts.

Nein, gegen den LKW will Jack jetzt nicht fahren und was auf der Anderen Seite des LKW ist interessiert ihn auch weniger.
Schließlich heißt es die Straße zur Hölle.
Also manövriert er sich mir seinem Auto an dem LKW vorbei, um auf die Staße zu kmmen, wo dieser LKW her kam.

Nach kurzer Zeit mündet die Straße in einen, durch den Herbst lichter werdenden Laubwald.
Doch je weiter er hineinfährt, um so mehr abgestorbene Bäume sieht er, bis auch der Erdboden tot und staubig wird
und nur noch vereinzelt tote, rudimentäre Bäume aus dem trostlosen Grund ragen, wie warnende Hände: "Kehre um!".
Das muß es sein, denkt sich Jack und wirft noch mal einen kurzen Blick auf das Büchlein, in Gedanken, was er darin gelesen hat.

Als er wieder nach vorn blickt, sieht er eine alte, etwas heruntergekommene, aber aufgeräumte kleine Tankstelle,
dessen Scheiben vom Erdstaub benetzt sind, wie wohl alles hier.
Mit den "urzeitlichen" Zapfsäulen kennt er sich nicht aus, also geht er hinein.
"Hallo" ruft er fragend "Jemand hier?". Doch es bleibt totenstill.
So will er wenigstens auf's Klo, da er schon einige Zeit gefahren war und seine Blase drückte bereits seit den Bikern.
Als er es nach kurzem durchschauen der Raume gefunden hat, steht er vor zwei Kabinen, die beide verriegelt sind.
Da hört er in der rechten einen Pöms, der sich mit jemandem drin auf den gefließten Boden stellt.
Neugierig geht er runter auf den Boden, um unter der Tür durchzusehen,
denn in so einem Laden hätte er jetzt eher ein altes Mütterchen erwartet.
"Hallo, sind Sie bald fertig? Ich müßte auch mal." ruft er etwas ungehalten, da für ihn fraglich ist, was dahiter vor sicht geht.
Da geht auch schon die Kabinentür auf und zum Vorschein kommt eine kompakte, angenehm gebräunt Frau, mit einem kräftig schwarzen Lidstrich,
der dem Erscheinen aber keinen Abbruch tut.
Frauen werden nicht älter als 29, schießt ihm bei dem Anblick durch den Kopf, was er irgendwo mal aufgeschnappt hatte und sich hier zu bestätigen scheint.
"Ich wollte nicht unhöflich sein, aber die andere Tür ist verriegelt." sagt er.
Worauf die Frau ihn mit einem Lächeln anblickt, beherzt an dem betreffenden Türknauf zieht und schon ist auch diese Kabine auf.
"Manchmal klemmt sie ein wenig" sagt sie mit Selbstverständlichkeit.
Jack schaut verdutzt und schiebt die Tür wieder etwas zu.
Er hätte schwören können den Riegel im Spalt gesehen zu haben und das Schloß war rot. Jetzt ist es grün.

"Sie sind neu hier?" frag die Frau. "Wohl eher illegal" erwiedert Jack scherzhaft.
"Das heißt Sie wurden noch nicht registriert?" in bekannt selbstverständlichem Ton "Das kann hier ein Problem werden." -
"Was meinen Sie damit?" -
"Sollten Sie so hier sterben, heißt es Asche zu Asche, Staub zu Staub." - "Und was ist daran schlecht?" -
"Normal stribt man hier nicht einfach, aber manchmal recht unvorhergesehen.
Man könnte so bleiben, wie man ist, bis in alle Ewigkeit: keine Essen, Triken, Schlafen, oder was Sie hier gerade verrichten wollen.
Es ist auch weniger ein Sterben, denn als hätte man den schnellsten aber miesesten Chirurgen ständig dabei.
Es heilt einfach schnell und bleibt widerlich anzuschauen. Aber eben nur wenn du registriert bist.
Die, die der Teufel selbst holt, werden automatisch registriert." - "Und wo registriert man sich?" -
"Kein Problem. Ich hol dir morgen den Vertrag. Sobald er unterzeichnet ist, ist er gültig.
Du kannst heute Nacht hier schlafen." skeptisch schaut Jack "Lass mich es dir erstmal zeigen. Es wird dir gefallen."
Sie öffnet einen kleinen Raum, so dass man direkt aus dem kleinen Fenster am anderen Ende sehen kann,
links ein ordentlich gemachtes Bett und rechts ein solider Holzschrank, ein Petroliumlämpchen auf dem Tischchen vor dem Fenster.
Da er ohnehin nicht weiß wohin weiter und die Sonne schon tief steht, nimmt er das Angebot, wohl auch wegen der angenehmen Gesellschaft, an.
Fast wie in der normalen Welt ist er mit der Fremden Abendbrot und unterhält sich über Geschichten den Leben.
Dann verabschieden sie sich bis zum nächstem Morgen und jeder geht in sein Schlafgemach.
"So sieht also die Hölle aus. Gar nicht so schlecht für den ersten Tag!" denkt er sich und hat doch alles was ihm gesagt wurde schon wieder ausgeblendet.

Es klopft an seiner Tür. "Guten Morgen!" hört er ihre Stimmer kurz danach. "Guten Morgen." erwiedert er etwas verschlafen, aber gut geschlafen.
Als er sich für den Tag fertig gemacht hat, erwartet ihn im Verkaufsraum eine kleines Frühstück, wofür er sich bedankt, während Sie ihm ein Glas Oragensaft einschänkt.
Er schaut auf die alten Zapfsäulen, deren Funktion sich ihm immernoch nicht erschließt und blickt wieder auf den Tisch vor ihm,
wo er den Vertrag jetzt erkennt, auf den eine kleine schwarze Schatulle gelegt ist.
"Ist das der Vertrag?" ruft er zu ihr, die bereits wieder den Laden ordnet und entstaubt.
"Ja, du mußt ihn nur unterzeichen." ruft sie zurück.
Als er das Papier aus dem Umschlag zieht, schneidet er sich damit am Finger. "Jetzt hab ich mich geschnitten." ruft er zu ihr.
"Das reicht schon." antwortet sie mit gewohnter Selbstverständlichkeit.
"Und muß der Vertrag nicht jetzt irgendwohin zurück?" - "Nein, den behälst du, solange du hier bist."
Als er ihn wieder zusammengefaltet und in seiner Jackentascher verstaut hat, zwingt ihn seine Neugier die kleine schwarz glänzende Schatulle zu öffnen.
Drin findet er zwei weiße, leicht gebogene... Spitzen?
Er nimmt sie heraus und geht damit zu der Frau, in der Hoffnung sie damit leicht erschrecken zu können.
"Schau mal in der Packung waren die beiden Reißzähne mit dabei" sagt er schräg über ihre Schulter.
Doch kaum hat er sich den Stumf der Spitzen an seine Zähne gehalten, verwachsen diese wie im Zeitraffer mit seinem Gebiss.
Während er gerade panisch versucht sich wieder davon zu trennen, dreht sie sich ruhig um und spricht in gewohntem Ton
"Ja, das ist ein kleines Höllengeschenk. Es verleiht übernatürliche Fähigkeiten. Aber jede Anwendung kostet dich Erinnerungen.
Das Heilen ist dummer Weise ab jetzt für dich Teil davon.
Und eigentlich waren sie als Hörner auf der Stirn gedacht, aber du hast auch eine gute Verwendung gefunden." -
"Muß ich jetzt für immer so bleiben?" - "Du bist gerade den zweiten Tag in der Hölle. Sicherheit ist eine Illusion."

Da fällt ihm ein, wenn er in der Hölle ist, den Vertrag unterzeichet hat...
Trotz der Enttäuschung, dass sie ihn nicht vor den Spitzen gewarnt hatte, brint er das nötige Vertrauen auf sie zu fragen
"Warum hast Du mit mir zu Abend gegessen?"
Doch als hätte sie die unklare Frage erwartet wiederholt sie "Sicherheit ist eine Illusion.
Du warst noch völlig unbeholfen, voller Erwartung dass da Dinge sind die du kennst, auf die du dich verlassen kannst, dass sie so bleiben.
Wenn du nicht lernst Dinge von grundauf, notfalls jeden Tag neu zu erschaffen, wird da nichts bleiben, was du kennst, worauf du dich verlassen kannst.
Schau, ich hatte wohl immer Angst vor alten, versifften Klos. Irgendwann hatte ich keine Erinnerung mehr warum und irgendwann ist auch die Angst gewichen.
Aber die Erinnerung an die Angst bewegt mich jeden Tag diesen Laden wieder herzurichten, egal ob jemand kommt oder nicht.
Es geht darum etwas einzigartiges zu schaffen, was anderen als Orientierung dient, jemandem wie Dir, wie ein Leuchtturm." -

"Aber wenn man hier kein Essen braucht und der Boden verdürrt ist, woher kommt das Essen dann?" läßt es Jack keine Ruhe. -
"Du weißt, wie du mich gefunden hast?" entgegnet sie - "Die Tankstelle war eben gerade da." erwiedert er unverstanden -
"Nein. Du bist gefahren und hattest an einen Rastplatz gedacht und mein Laden kommt dem wohl am ehesten nah und genau so kommst du zum nächsten.
Lass dein Auto hier, denn Entfernungen sind hier nur Gedanken. Lass überhaupt an jedem Ort etwas von dir.
Es hilft diesem Ort zu bestehen und dir wieder dahin zu kommen.
Heißt es nicht: Der Glaube versetzt Berge. Hier gehst du einfach los und wenn dein Glaube soweit ist, wirst du da sein." -
"Wohin soll ich denn nun aber gehen?" fragt er immer noch orientierungslos, während seine neuen Zähne ihn beim Sprechen stören -
"Geh einfach die Straße weiter, die du gekommen bist. Es ist die einzigste hier und führt nirgenwo hin.
Also erwarte nicht, das etwas erscheint woran du nicht glaubst, dass du es erreichst. Es mithilfe deiner neuen Zähne zu wünschen wäre eine Möglichkeit,
aber du kennst den Preis. ...zumindest bis du dir etwas gewünscht hast." -
"Ja, aber wonach soll ich su..." stockt er kurz "An was soll ich glauben?" -
"Sehr gut!" bestätigt sie "Da es Essen ist, nach einer Farm."

Als er sich anschickt zu gehen, will er ihr einen Geldschein geben.
"Du kannst dir mit deinen neuen Zähnen alles Geld der Welt und zweimal mehr wünschen und würdest vergessen wofür.
Hier ist es wichtiger, was du mit deinen Händen erschaffst, was du lernst und wem du begegnest." weist sie sein Angebot zurück.
Er schaut nochmal fragend zu ihr "Wie ist dein Name?" -
Sie weist auf das geschwunge Schild über der Zapfsäule "Petrol. Meinen richtigen Namen hab ich vergessen."
Er schaut zur Zapfsäule "Petrol" wie sie gesagt hatte. "Ich heiße Jack. Und danke für alles" und winkt ihr zu.

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Dienstag, 2. November 2021, 15:45

So geht Jack wohlgemut, das kleine gelbe Büchlein aus der Hemdstasche britzend und die Jacke über den Arm gelegt,
bei herrlich unbarherzigen Sonnenschein und trostlos staubig toter Landschascht ins Nirgendwo.
Nocheinmal drecht er sich um, um zu sehen ob die Tangstelle noch da ist. Ja sie ist, und ist noch in seinen Gedanken.
Mit einem Augenzwinkern und leichtem Kopfschütteln wendet er sich wierder nach vorn.
Eine Farm ...und das ich sie erreichen kann, das soll ich mir vorstellen - denkt er bei sich - kurz irgenjemand hier betreibt trotz Unnötigkeit so etwas
und denn will, sollte ich kennenlernen und mehr von ihm lernen.

Also mahlt er sich gedankenversunken aus wie so ein Bauernhof aussehen könnte, wer dort alles ist, und wie er während dem Gehen diesem Ort immer näher kommt.
Er schaut nochmal auf - nein, noch nichts, weder vor noch hinter ihm. rundherum nur Einöde und Staub in der Luft - er muß husten
und knotet sich anschließend ein Tuch für Nase und Mund gegen den Staub.
Als er wirder aufsieht ist doch tatsächlich in einiger Entfernung ein Haus mit Zaum erkennbar. Wie eine große Farm sieht es nicht aus.
Doch die Erwartung beflügelt seine Schritte - OK, schaun wir mal.

Geschafft - stützt sich Jack auf den Gartenzaun und erblickt weiter im Grundstück einem Mann, der zwischen Gemüsereihen den Boden auflockert.
- Wohl damit der Regen besser in den Boden kommt. Aber ich seh keine Wolke, nicht ansatzweise, seit ich hier bin nicht.
Als der Mann nach kurzer Zeit zufällig zum Zausch schaut, winkt Jack "Hallo"
Der Mann schaut nochmal zu einem Käfigt am Rand, in dem offensichtlich ein Dämon mit auffallend roter Haut und sofern Jack das richtig sehen kann, gelben Augen
und einem naiv freundlichem Gesichtsausdruck hockt, dem er mit einer Geste zu verstehen gibt, dass alles in Ordnung sei.
"Einen guten Morgen wünsch ich!" sagt der Mann als er am Zaun angekommen und Jack gegenüber steht "Sie sind also ein verwegener Gemüseräuber." und deutet auf das Tuch.
Jack muß lachen und macht es ab, wodurch seine neuen Zähne zu sehen sind "Ja vermutlich. Mein Name ist Jack"
Beim Anblick muß der andere Mann schmunzeln und schaut zu dem Dämon im Käfig. "Ich denke, wir haben uns einiges zu erzählen. Geht schon ins Haus, die Tür ist auf. Ich komme gleich." und geht die andere Seite ums Haus.

Jack öffnet die Haustür und schaut sich langsam um, als schon der Mann von der anderen Seite die Tür öffnet und sich die Stiefel abstreift.
"Hier, in die gute Stube." und öffnet eine Tür zu einem Raum, in dem viele kleine Bilder hängen, links ein gemauerter Ofen, geradeaus eine Glasvitrine mit allerlei Stücken,
die man sich normal nicht in die Vitrine Stellen würde und links zwei Fenster, durch die man auf den Rest der bewirtschafteten Fläche schauen kann.
In der Mitte des Raumes ein Tisch und vier Stühle. "Nehmt Euch einen Stuhl! Ich zieh mir schnell noch etwas anderes an."
Jack setzt sich grübelnd, den Kopf auf die Fäuste gestützt und schaut aus dn Fenstern - Es gibt also irgenwie Wasser

Als hätten seine Gedanken den Raum verlassen, kommt der Mann mit zwei Tassen "Hier, ich hab uns eine Tee gemacht" und stellt Jack eine Tasse hin, nimmt anschließend auf dem Stuhl gegenüber platz
"Schon lange unterwegs? Was hat Euch hierher gebracht." fragt der Mann enthusiastisch
"Den zweiten Tag. ...Die Neugier und genau hierher auch die Neugier." antwortet Jack knap
"Dann hat die Zähne wohl auch die Neugier dahingebracht?" und beide müssen grinsen
"Ja, so ähnlich war das wohl. Kann man sich davon wieder trennen?" - "Sicher. Ich habe jemandem etwa verkauft, von dem er nicht wußte, dass er es schon hat."
...
Jack erfährt, dass das arme Geschöps im Garten der unglückliche war und jetzt neben seine eigenen Spitzen als ebensolche Zähne wie Jack auch die zwei Spitzen des Mannes aus Hörner trägt.
Der Dämon war oder ist sogar sein Sohn, der ihn vergiftet hatte und als er es bemerkte, hat er noch seinen Sohn getötet. Wonach sie letztendlich sich beide in der Hölle wiederfanden.
Am Anfang benutzte jeder seine Macht, um den andern weiter leiden zu lassen. Doch der Mann bemerkte den Preis den dies hatte und wußte, er muß die Spitzen loswerden.
Er täuschte seinen nahen Tod vor und bat seine Sohn sich zu wünschen seine Spitzen zu nehmen, damit wäre er dann noch mächtiger.
Dieser, noch völlig in Rage, zweifelte nicht daran, sondern sah seine Chance gekommen und steckte sie als Triumpf an Seine Stirn.
Einige Wünsche später wußte der Junge nicht mehr wie und warum.
Sein Vater konnte sich vom Sterbebett wieder erheben, gab ihm keinen Anlaß zum Streit, sondern behandeltet ihn ab da gut und ließ sich immer mal wieder einen Wunsch erfüllen. ;)

"Woher kommt jetzt aber das Wasser?" zwingt es Jack unvermittelt zu fragen
"Der Boden ist tieftrocken. Ich hatte einen Brunnen gegraben, vergebens. Aber ich hatte nun jemanden, der Wasser quasi aus dem Nichts erchaffen konnte.
Mit der Konsequenz, dass ich ihm immer mal wieder beibringen muß was Regen ist und wieviel ich davon brauche.
Ich kann nicht verhindern, dass er die Erinnerung verliert.
Aber ich kann ihm möglichst viele neue schenken, um die Wahrscheinlichkeit zu minimieren und es macht es auch einfacher ihm neues Altes zu lernen.
... Auf der einen Seite tut es mir unendlich leid, was ich ihm angetan habe und tue. Auf der anderen ist er so ein treuer und nützlicher Begleiter.
Nicht viele kommen aus Neugier hier vorbeit, von denen die Es überhaupt tun.
... war nicht kürzlich Petrol bei mir?" - "Ja, vermutlich. Ich hatte letzte Nacht bei ihr übernachtet." - "Ein gutes Mädchen. Was immer Sie hierher gebracht hat.
Aber eine dritte Person auf meinem Hof führt zu Problemen mit meinem Regenmacher.
... Doch wenn es Euch beliebt, seid heute Nacht mein Gast."
Jack hatte so viel Offenheit, die offensichtlich aufrichtig ist, nicht erwartet, schon gar nicht in der Hölle.
Noch etwas misstrauisch unentschlossen läßt er sich seine Unterkunft für diese Nacht zeigen, bevor er sich von dem Mann den restlichen Garten zeigen läßt.

Kleine Regentropfen die an sein kleines Fenster klopfen wecken Jack am Morgen, der etwas unruhig, wie auf einer Erbse geschlafen hat.
Neugierig stolpert er zum Fenster und sieht wie der Mann dem Dämon, der jetzt aus dem Käfig ist und dessen rudimentär menschlichen Züge so besser erkennbar sind,
prezise Anweisungen gibt, wo es regnen soll. Jack schüttel schmunzelnd den Kopf und geht zurück zum Bett, um herauszufinden was ihn da so Unbehagen bereitet hat.
Er findet ein kleines schwarzes Bücklein, einen Kallender mit Terminen. Dr. med. dent. Boxhorn kann Jack in einer Zeile entziffern.
Entweder gehört es dem Arzt oder einem seiner Kunden, der hier ist - denkt sich Jack
Aus einem witzigen Gedanken heraus schreibt er den Namen des Doktors in sein kleines gelbes Büchlein und in das schwarze seinen Namen als einem baldigen Termin.
Legt es anschließend wieder unter die Matratze.

Als er sich fertig gemacht hat, um weiter zu ziehen, findet er den Mann im Garten, der seinen Dämon wieder in den Käfig brint.
"Möchte der denn nicht frei sein?" fragt er
"Nein. Der Käfig gibt ihm das Gefühl von Sicherheit. Er ist hier im Garten, bei dem was er geholfen hat mit hervorzubringen.
Und das verteidigt er auch gegen Fremde. Es hat sich ergeben, dass das die beste Lösung ist." antwortet der Mann.
Nach einem anständigen Händedruck fragt Jack noch nach dem Namen des Mannes. Dieser weist auf den Wetterhahn auf dem Dach "Roggers" - "Ich ahne es." sagt Jack.
Der Mann nickt.

Wer nicht gelernt hat,
aus jedem Moment das Beste zu machen,
der hat nicht mehr Zeit verdient.

Samy Normel

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90

Donnerstag, 11. November 2021, 19:42

#Wer mit 50 keinen 4rsch mehr in der Hose, der hat mit 70 kein Hirn mehr im Kopf. /Prof. Dr. med. Jörg Spitz




#Wenn du unterbelichtet bist, mußt du früher sterben.

Vitamin D ist grundsätzlich zur Calziumeinlagerung in die Knochen, und grundsätzlich damit Nerven normal funktionieren
UV-B Stahlung braucht mindesten 45% Sonnenstand damit es durch die Atmosphäre kommt zur Vitamin D Bildung(Schatten kürzer als Körperhöhe, 2qm "Sonensegel" = äußere Körperhaut)
UV-A bräunt, macht aber kein Vitamin D
die Haut gibt nicht nur Schweiß ab, sondern bringt die Sonnencreme auch in den Körper; besser lichtdurchlässige(grobmaschig) Kleidung,
Koronarien(Herzmuskeldurchblutung) neigen zur Verkalkung bei Vitamin D Mangel
Astma, Rachitis, Rheuma, Autoimunerkrankungen, Hautflechte, sonstige "Alters"erkrankungen des Kindes werden in der Schwangerschft bei Vitamin D Mangel maßgeblich begünstigt, da das Imunsystem falsch programmiert wird
es ist wichtig für die Lungenentfaltung bei Säuglingen
Tagesdosis 20-60 µg Vitamin D pro Tag


Wissen, Erkenntnis verinngert Angst

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Samy Normel

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Dienstag, 16. November 2021, 10:12

==== Das Gehirn, ein Meister der Täuschung! ====

Das Auge weiß nicht was es sieht, das Ohr nicht was es hört, die Haut nicht was sie fühlt.
Es sind Rezeptoren, die durch einen kleinen Bruchteil unserer Umgebung gereitzt, stimuliert werden können.
Wir nehmen unsere Stimme erst wahr, wenn wir sie erklingen lassen haben. Ein gestörtes Gehör beeinflußt, wie wir unsere Stimmerzeugung steuern.
Es ist eine permanente Flut von sensorischen Informationen, die auch stattfindet wen wir hirntot sind, ignorant, stumpfsinnig;
also gewollt oder ungewollt nicht im Stande sind diese zu deuten, denn nichts anderes tut unser Verstand, unser Gehirn;
anhand bishereiger Kenntnisse und der Bedeutung die sich daraus für uns ergeben hat.
Wobei unsere Kenntnis der Dinge erstmal aus unseren Blickwinkel, unsere Sichtweise geschieht, wie in einer Zaubervorführung.
Kinder wollen wissen "Warum?" sind die Dinge so wie sie sind, hat jemand eine andere Sichtweise, sieht der mehr als ich, oder was ganz anderes, und wieder "Warum?".
Erwachsene suchen ehrer nach gleichbeschränkten, wegen dem Gefühl der Bestätigung. Sie wollen nicht mehr wissen, was der Zaubere hinter seinem Vorhang hat, weil es sie anstrengt.
Wenn wir anderen sagen was wir sehen, hören, fühlen geben wir nicht die Informationen unsere Rezeptoren weiter, sondern unsere äußerst subjektive Interpretation.
Ist jemand farbenblind, sieht seine Welt anders aus. Ist jemand ganz blind ebenso. Ist jemand taub, hört sich die Welt anders an.
Nur weil unsere Sensorig anderes und somit unsere Kenntnis, Erfahrung, Deutung anderes ist, heißt es nicht dass unser Verstand die fehlenden Informationen nicht interpolieren kann.
"Sie mag Musik nur wenn sie laut ist. Wenn der Boden unter den Füßen bebt."
Unsere Erfahrung und die damit verbunden Konsequenzen lassen uns den Dingen einen Wert zumessen.
Unser Verstand wird darauf konditioniert nach entsprechenden Mustern zu suchen.
Wenn er so ein Muster zu erkennen glaubt, wird unsere Wahrnehmung geschärft, beziehungsweise auf das Muster fokusiert und andere Aspekte ausgeblendet.
Deshalb kommt man immer wieder unbewußt in die selben Konfliktsituationen mit anderen Menschen.
Der Mensch ist ein vernuftbegabtes Wesen.
Vernuft wäre nun sich seiner Auslösser, der Muster bewußt zu werden und sich nicht der Deutug hinzugeben, sondern ein konkretes, konstruktievsen Ziel anzusteuern.
Denn die Gedanken die wir haben, legen unsere Gefühle fest und unser Verstand ist ein "großer grauer Elefant", der gefühlsgesteuert ist.
Füttern wir ihn mit den richtigen Gedanken, trägt er unsere Last überall hin.
Wir können uns von unserer subjektiven Wahrnehmung täuschen lassen, oder bewußt beschließen, was wir wahrnehmen, wofür wir Bestätigung finden wollen.
Die Welt ist nicht rosarot, sondern voller interessanter Möglichkeiten und wenn Vorbereitung auf Chance trifft, so ist es Schicksal.
"Alle Schwäne sind weiß." - Physiker suchen immer nach dem "schwarzen Schwan" und dann nach dem "Warum?".
Wer nichts mehr lernt, vergisst nur noch und was der Körper nicht mehr benutzt, baut er ab.
Der Sinn des Lebens ist Entwicklung, ein besseres Selbst zu erschaffen und ein elementarer Bestandteil ist Neues zu lernen, von dem man noch keine Ahnung hat.
Du kannst deinen Verstand auf Autopilot fahren lassen, oder an deinem bessern Selbst arbeiten.

PS: Gott ist das Universum
"Gott spricht nicht mehr zu mir." sagt Gabriel - "Vielleicht hörst du ihm auch einfach nicht mehr zu." entgegnet Luzifer

Wer nicht gelernt hat,
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Samy Normel

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92

Donnerstag, 16. Dezember 2021, 00:09

====Der Professionelle====

Ich hasse es, nichts zu fühlen.
Die Leere kann ich ertragen, aber ich hasse sie.
In diesem Zustand kann ich es erdulden, wie Menschen dahin gehen und ich hasse zu wissen, dass ich es kann.
Du beendes alle Möglichkeit die dieser Mensch noch gehabt hätte und es macht dir nichts aus. Ich hasse es.

Weiß du wie kostbar ein Menschenleben ist? Der Teufel weiß es und er hasst es auch,
wenn Menschen in ihrer Durchschnittlichkeit verharren, den Schutz der Herde suchen,
statt ihr kostbares Leben auf's Spiel zu setzen, um auszuloten, was möglich ist.
Was einen das Leben doch erst spüren läßt?

Gehst du in die Kirche? Ich tue es.
Nicht wegen den Menschen dort, nicht wegen Gott, sondern wegen der bedrückenden Leere,
die wie ein Spiegelbild meines eigenen Seins wirkt und mir hilft gute Fragen an das Leben zu finden.
Dein Verstand ist das Göttliche.
Und wenn du ihn in Belanglosigkeit ertränkst, statt ihn bewußt zu formen,
wirst du nur ein Spiegelbild deiner Umwelt sein und ihr Schicksal teilen.
Der Teufel fördert selbst da dein Ego, deine Misgunst und macht deinen Verstand blind,
um sich sattzusehen, wie du an deinen selbstauferlegten Zwängen vergehst.

Ich suche nach besonderen Menschen mit offenem Denken, die mich inspirieren, die mich fühlen lassen,
mich herausfordern, für einen Moment meine Leere tilgen.
Deren Leben mir etwas wert ist.
Wo ich das Gefühl sehnend willkommen heise, das mich unruhig und zögerlich macht.
Ich umarme es, liebkose es, koste es aus und bin dem Schicksal dankbar.

Ich war nicht immer so.
Ein Junge der schlechte Erfahrungen mit stärkeren gemacht hat und allein mit seiner Mutter lebte, die ihn Zurückhaltung gebot.
Ich sah dann einem Mann immer wieder in unserem Mietshaus mit eher unscheinbarer Statur, wie ich.
Doch er wurde geachtet. Es war wohl eher Furcht, wie ich bald lernte, als ich anbot sein Laufbursche zu werden.
Ja, ich wollte heimlich, still und leise lernen wie das geht ...und ich lernte es.

Doch es war zu unkontrolliert, zu viel Beiwerk. Es befriedete meinen Durst nach Genugtuung nicht, es langweilte mich.
Da ich die Gesellschaft inzwischen gut kannte, wußte ich auch schon wem ich als nächsten meine Dienste erbringen würde, um von ihm zu lernen.
Es dauerte bis ich gut war. Es dauerte bis ich die erste ernstzunehmenden Arbeit erhielt.

Irgendwann fiel es mir auf. Ich hatte meinen Zorn von damals und wenn ich es tat, war er getilgt. Aber es war mehr.
Was sich im ersten Moment als Genugtung, Bestätigung empfindet, hat eine tiefe Leere als Nachgeschmack. Ich hasse diese Leere.
Ich versuchte es mit lautem, bunten Getöse und was man sonst noch nimmt, um seinen Verstand abzulenken.
Aber es zögerte es nur raus und machte es schlimmer, was mich zunehmend unkonzentriert und unachtsam werden ließ.
Ich mußte dringen davon Abstand gewinnen, oder ich wäre mein eigener Kunde geworden.

Also war wieder die Frage, wo ich hinwill und wer mein Lehrmeister sein soll.
Kinder sind sehr gute Lehrmeister. Sie wissen, was sie fühlen wollen und halten damit auch nicht lange hinterm Berg.
Ja, der Verstand ist gefühlsgesteuert und wenn man nicht fühlt, funktioniert man wie eine Maschine die selber kein Leben hat.

Ein zerbrochener Krug wird nie wieder, wie er war. Aber man kann etwas neues damit erschaffen.
Mein Zorn, meine Verzweiflung, meine Intelligenz haben mich der Mittelmäßigkeit entrissen.
Aber ich würde gern das Gegenteil meines Schaffens bewirken.
Ich tue Gutes nicht als Ausgleich für das was ich nehme, wie es überhaupt nie ein Ausgleich sein kann,
sondern um das Gefühl des Auflebens zu schmecken.
Das sind die Momente, wo Leben unbezahlbar wird.

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Samy Normel

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93

Dienstag, 15. Februar 2022, 20:11

Du wirst nie begreifen, wie sehr das Universum Dich braucht, damit Du Fußtapsen in ihm machst, die ihm helfen sich selber zu erkennen.
Je mehr du ihm dabei hilfst, um so mehr wird es dich dabei unterstützen, weil es mehr davon will.
Leben ist Unruhe, Entwicklung, Lernen und Üben.
Wenn wir nicht auf dieser Welt sind, das Leben anderer damit besser zu machen, sie zu inspirieren, zu ermutigen, wozu dann?

Mäste nicht das Ego in jemandem, sondern hilf ihm, dass sein Verstand aufblüht.
Die Gedanken die man sich selbst erzählt, bestimmen die Gefühle, entweder Furcht etwas zu verlieren, oder Liebe etwas zu gewinnen.
Was machst du ohne ein Gefühl?

Das Auge weiß nicht was es sieht, das Ohr nicht was es hört.
Unser Verstand deutet die Informationen, anhand dessen was er kennt und was dir denken, wessen wir Wert schenken.
Die Sichtweise kann alles verändern, wie wenn man bei einem Zauberkünstler hinter die Kulissen schaut.
Aber jeder kann seine Sichtweise nur für sich selbst ändern, in dem er beginnt andere, bessere Fragen zu stellen, den Wert auf etwas anderes legt.
Fragen sind wie Spinnenfäden, an denen Antworten hängen bleiben.
Die Kunst ist, gute Endpunkte zu setzen und sie miteinder zu einem Netz zu spinnen, um bessere Beute aus dem Universum zu fischen.

Kannst Du daran glauben, dass es das ganze Universum brauchte, Dich hervorzubringen.
Dass dein Wert für das Universum all die Mühe und den Aufwand rechtfertigt.
Hilf ihm, sich zu erkennen. Mach Fußtapsen!

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Samy Normel

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94

Mittwoch, 31. August 2022, 21:53

==== Innere Kündigung: Der apokalyptische Reiter für deinen Job ====
Der gesellschaftliche Druck und die Angst vor der Ungewissheit, vielleicht auch die Hoffnung auf Besserung der Situation, sind zu Beginn häufig noch zu hoch, um einen unbefristeten Arbeitsvertrag aufzugeben.

Betroffene warten daher meist so lange, bis der Leidensdruck zu groß wird und ihnen mental oder gesundheitlich keine andere Wahl als die Kündigung mehr bleibt. Manch einer erwirkt sogar durch sein (Fehl-) Verhalten absichtlich die arbeitgeberseitige Kündigung.

==== Der Idealfall: Kündigung mit neuem Job in der Tasche ====
Das bedeutet allerdings, dass du dich schon während deiner Festanstellung nach einem neuen Arbeitsplatz umsehen und daher beim Bewerbungsprozess besondere Vorsicht walten lassen musst, damit dein bisheriger Arbeitgeber nicht von deinem geplanten Jobwechsel erfährt.
Zudem solltest du dich nicht auf mündliche Zusagen verlassen, sondern erst dann die Kündigung deiner alten Anstellung einreichen, wenn du den Arbeitsvertrag für den neuen Job bereits unterzeichnet hast.


Anhaltender Stress, durch psychische oder physische Dauerbelastungen,
kann zur Depression führen, einem "scharzen Loch", das alle positiven Gefühle ausschaltet und den Betroffenen in Hilflosigkeit und Verzweiflung zurück lässt.
Er wird antriebslos, denn ohne ein (positives) Gefühl tut der Mensch nichts. Er kann sogar wie kleine Kinder Bauchschmerzen, oder andere körperliche Beschwerden ohne feststellbare Ursache bekommen.
Er fühlt sich von niemanden verstanden, was auch wirklich so ist.
Denn er wird von der Gesellschaft, die nur auf ein schnelles "Geht es dir Gut?=Ja!" aus ist und sonst mit "Guten Ratschlägen" abschweift und den Betroffenen unter Druck setzt, immer tiefer in sein Hamsterrad von negativen Gedanken und Isolation getrieben.

Stress entsteht, wenn das Ist nicht dem Soll entspricht und man es nicht akzeptieren kann.
Dies kann z.B. der unüberwindbare Verlust eines geliebten Menschen sein,
oder der Druck unter dem man arbeitet, sei es durch eigenen Anspruch oder den anderer,
oder Unerfülltheit in der Partnerschaft, im Job, oder anderer Gemeinschaft,
oder wirklich die Böswilligkeit anderer und die Furcht davor.


Man tut, was unterhält, was in der Gruppe akzeptiert wird. Man will ja zu den Gewinnern gehören ...bis die einen als Opfer auserwählen.

Man will nicht in Angst/Furcht leben und sollte es auch nicht, denn es bedeutet Dauerstress.
Und natürlich kann zudem noch eine angeborene Anfälligkeit bestehen.
Begünstigt wird es ebenfalls von Verhaltensweisen, durch angeborene Mentalität und ausgebildeten Charakter, die Stress mit anderen oder auch sich selbt heraufbeschwören.

Der Depressive weiß nicht was mit ihm los ist und macht die Erfahrung, dass seine Umwelt ungeduldig ist, ihn nicht ernst nimmt, jede Aussage in Frage stellt, Furcht hat oder Mühe scheut einem anderen Menschen wirklich zu zuhören und zu reflektieren.
Das lässt ihn eine tiefe Einsamkeit spüren und sein Bedürfnis nach Kontakt mit anderen Menschen wird von Abscheu eingeschlossen.

"Interessiert anwesend bleiben ohne Druck zu machen." ist die beste Hilfe.




Man tut nichts ohne ein Gefühl.
- Sorge dafür, dass die Furcht vor den Auswirkungen des Schlechten größer ist, als das Verlangen danach.
- Räume "Steine" aus dem Weg, damit das Gute immer leichter eintreten kann.
- Sei bewußt dankbar für alles was gelingt.


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Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Samy Normel« (28. September 2022, 23:23)


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Montag, 31. Oktober 2022, 15:16

"Ist das, was du denkst, für dich hilfreich? Macht es irgendetwas für dich und andere besser?"
Wenn nicht, ist es dein Ego. Aber das Ego ist weder gut noch böse.
Es will dich eigentlich nur vor Verlust und Benachteiligung schützen.
Dadurch ist es übersensibel gegenüber negativen Dingen, in der Absicht sie in Zukunft zu vermeiden.
Und das Ego wird auch mit Aufmerksamkeit belohnt, wenn es etwas negatives gefunden hat, wodurch es stärker wird.

Die Massenmedien wissen dies zu nutzen.
Doch machen wir uns durch den Konsum die Welt negativer und aggresiver als sie ist, weil wir es selber werden.
Depression ist, wenn das Ego so gemästet ist, dass man die ganze Welt nur noch negativ, ohne Ausweg sieht
und mit immer wieder den selben Gedanken(-karusell) den Verstand an den Mißständen festzurrt, und nicht mehr nach positiven Möglichkeiten sucht.
Doch das Prinzip kann man auch umgekehrt nutzen:
Tibetanische Mönche trainiren Glück zu empfinden und Glück kommt durch Dankbarkeit, explizite Dankbarkeit für alles was dir nicht schadet.
Sei nicht enttäuscht von dir, wenn du ein paar Tage nichts für deine Körperertüchtigung getan hast.
Das gibt dem Ego eine, dir schädliche Bestätigung. Sei dankbar wenn du es tust.
Der Mensch hat die Fähigkeit, sein Ego zu erkennen und über es hinaus zu denken.

Die "Woke"("erwacht")-Bewegung setzt eher auf ein übersteigertes Ego,
im Sinne von "Ich kenne, kann, weiß alles was ich nehme keine Kritik von anderen an.".
Es ist leider nicht mehr als ein Negativbeispiel für den Dunning-Kruger-Effekt.
Dabei wurde ein Aspekt der Persöhlichkeitsentwicklung instrumentalisiert, nämlich dass jeder einzigartigt (in seinen Interesssen und Begabungen) ist.

Im Englischen heißt es "fall in love" und sicher ist auch der Auspruch "in einer Sache völlig aufgehen" bekannt.
Was nichts anderes heißt, dass man sein Ego für die eine Sache, oder jemanden völlig aufgibt und sich in das Glücksgefühl "fallen" läßt.
Vergleich ist das Ende des Glücks: "Aber...!"
Glück und Ego können nicht gleichzeitig existieren.

Schlimme Dinge geschehen, jeden Tag und egal wem oder was.
Es gibt eine Zeit der Trauer, dass es passiert ist. Aber wichtig ist: "Was kann ich von dieser Basis aus verbessern?"
Denn sonst kettet man sich gedanklich an dem Mißstand, an die Vergangenheit fest, was am Vorankommen irgendwie hinderlich ist.

"Ist das, was du denkst, für dich hilfreich? Macht es irgendetwas für dich und andere besser?"
Hasse dein Ego nicht. Lächle und nimm es an die Hand!


Ein Film zu dem Thema ist "Revolver" von Guy Richi.

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