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1 641

Montag, 21. November 2022, 20:24

Ich.. Verstehe.
Wenn auch noch nicht so ganz.
Doch ich weiß, was du mir damit sagen möchtest.


Auch mein Blick wendet sich wieder der Sonne zu, wie sie mit dem Wasser und den Wellen spielt.
Ein seuftzen meinen Mund verlässt.

Ich habe absolut keine Ahnung was noch auf mich zukommt.
Doch würde ich mich sehr geehrt fühlen ... nun ja, wenn ich dich um Rat fragen kann , wie eine Tochter Ihre Mutter.


Mit einem glitzern in den Augen schaue ich Rosaina an.

Wenn es dir recht ist.

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1 642

Dienstag, 22. November 2022, 17:35

Ein warmes Lächeln ziert Rosainas Lippen als sie mit leicht geneigtem Haupt die Worte der jungen Frau hört.
Die Fürstin streckt ihre Rechte aus und legt diese auf die Wange Charlottes.
Was für eine unnötige Frage, Kind, selbstverständlich werde ich der Tochter meiner besten Freundin bei Seite stehen so gut ich es kann.
Selbst die Herrscherin Abrals spürte wie die Tränen in ihr aufsteigen was man Anhand des Glitzerns der Sonne in ihren Augenwinkeln sehen kann.

Um die Stimmung wieder etwas zu heben lehnt sie sich wieder zurück und seufzt laut auf und meint mit einem übertriebenen theatralischen Tonfall
Eigentlich hatte ich ja vor dich mit meinem Sohn zu vermählen,.... aber er scheint mit dem Meer verheiratet zu sein,... wie sein Vater und sein Großvater, hahaha.

1 643

Dienstag, 22. November 2022, 19:57

Auch mir sind einige kleine Tränen in den Augen, als Rosaina mir meine Bitte mit Freuden erfüllt.
Nachdem sie weiterspricht werde ich knallrot und blicke auf die Bunte Picknickdecke.

Ich fürchte... selbst wenn er nicht mit dem Meer eins wäre ... und ich ihn sehr mag und lange darüber nachgedacht habe, was ich für Ihn Empfinde.
Ich glaube eine Heirat würde nicht Infrage kommen.


Mit Hochrotem Kopf zeichne ich das Muster der Decke verlegen nach.

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1 644

Mittwoch, 30. November 2022, 18:49

Hahaha!
, ist Rosainas Lachen zu hören als sie die Worte Charlottes vernimmt.
Das war nur ein Scherz, Mädchen. Ich würde dich niemals von deinem Hof weg holen, du hast zu viel zu tun dort. Davon abgesehen ist der Kindskopf der sich mein Sohn nennt bei Weitem noch nicht so weit eine ernsthafte Beziehung einzugehen,....
, die Fürstin wird etwas ernster.
Langsam wird es Zeit, dass ich ihn mehr im Schloß behalte und ihm das Führen richtig beibringe.
Die Frau betrachtet leicht in Gedanken verloren das glitzernde Meer.



_____ Während die zwei Damen das Picknick genießen, sieht es ganz anders bei mir und meinen zwei Gefährtinnen aus.

Okay,...
, beginnt Beragon nachdem er stehen geblieben ist und sich zu uns umdreht.
Die hier
, er deutet zu mit Moos überwucherten großen, weißen Steinen, die verwitterte Zeichen aufweisen.
markieren die eigentliche Grenze von Aru'un und Silvenar.
Kurz pausiert er und blickt zu einem dieser Gebilde.
Die dienen auch als Ankerpunkte für die Thalmor-Magier.

Kurz schaut er uns nach einander an ehe er wieder meine Augen fixiert.
Ich hoffe, dass eure Magie stark genug ist damit sie nicht erkannt wird.

Ich habe Vertrauen in die Gegenstände die ich erworben habe.
, gebe ich als Antwort, was auch stimmt, denn ich hatte tatsächlich vollstes Vertrauen in die Magie die Malthonicus wirkt,... bei meiner Eigenen, sah es dann nicht ganz so selbstbewusst aus.

Der Fenmer bedenkt meine Worte und nickt schließlich bedacht ehe er sich wieder umdreht und die Grenze ins Reich der Waldelfen überschreitet.
Dicht gefolgt von uns.

1 645

Mittwoch, 30. November 2022, 19:18

Erleichtert darüber, das Roasaina ihre worte mehr oder weniger abtut, lächle ich vorsichtig.

Der Hof... dafür müsste ich diesen erst einmal wieder mein nennen dürfen und bis dies soweit ist, wird noch einiges an Zeit vergehen.
Aber ja, es wird viel für mich zu tun geben... in erster Linie wohl viel gutes an denen, wo mein Onkel Schabernack treibt.


Seuftzend sehe ich auf und auf das blaue Meer.

Er hintergeht so viele Menschen und später, wenn ich diesen Verrat aufdecke, wird es nicht gut für den Hof laufen... eine weile.
Ich hoffe, dass ich einige Treue Menschen halten kann.
Und es wäre so viel zu reparieren und wiederaufzubauen...
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, selbst wenn ich all das Lerne um einen Hof zu führen... wo beginnt man?


Eine kurze Stille umschließt uns und der wind zieht leicht an meinem Haar.
Wie würde es wohl sein?
Das alte Gut mein... und so vieles was ich schon lange nicht mehr gesehen hatte...
Sicher waren alle Möbel weg, oder Kaputt.. zerstöhrt.
Ein wenig wehmut lag in meinem herz.

Sei nicht zu streng mit ihm, sonst reist er dir noch aus.

Sag ich nach einer kleinen Weile und zwinkere der Fürstin zu.

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1 646

Montag, 5. Dezember 2022, 16:12

Oh Charlotte,.... glaube mir wenn ich dir sage, dass ich sehr genau weiß wie du dich fühlst. Wenn es soweit ist, dass du wieder zurück nach Enjorran gehst, wirst du mit mehr Alliierten zurückkehren als du gekommen bist, und jeder einzelne wird dir helfen.


Schweigend hört sie weiter der jungen Frau zu, doch als sie über Ferrys spricht, schaut sie sie mit großen Augen und einer tiefen Furche zwischen den Augenbrauen an.

PHA!
, fängt sie aufgebracht an.
Er reißt mir ja JETZT schon aus!
, meint die Fürstin laut bei Charlottes letzter Bemerkung.
Du hast ihn heute noch kein einziges mal gesehen, dabei ist es schon später Nachmittag!
, sie deutet auf die Sonne die tatsächlich schon weiter am Firmament ist, dem Horizont näher als zuvor wo sie hinaus gegangen sind.
Wo glaubst du steckt dieser kleine Teufel der sich mein Sohn nennt?
, beachtlich flink steht Rosaina auf und deutet hinunter zum Hafen während sie zu der jungen Frau schaut.
Da, genau da! Da unten ist er!
, ihr Kopf geht zum Hafen zurück und sie beugt sich mit zusammengekniffenen Augen etwas nach vorne.
Oh, wow,.... ich glaube sogar, dass ich recht habe,.....
die Fürstin kneift ihre Augen noch weiter zusammen und beugt sich noch weiter über die Klippe hinab.
Wenn mich meine Augen nicht betrügen läuft tatsächlich gerade die Mistral in den Hafen ein,....

Sie richtet sich wieder auf, stemmt ihre Hände auf ihre Hüften und schaut mit einem breiten, unheilverkündenden Lächeln zu Charlotte.
Das Picknick ist beendet. Zeit sich den Hafen anzuschauen!

1 647

Montag, 30. Januar 2023, 08:37

Ich muss doch etwas kichern, als die Fürstin sich so über Ferrys aufregt.
Dabei hatte sie selbst gesagt, das ferrys wie sein Vater war, der auch zu gerne auf dem Wasser sein Leben verbracht hat.
Als sie aufsteht und zum abbruch des Picknicks auffordert, nicke ich nur und helfe ihr beim zusammenräumen der Sachen.
Gegessen hatte ich genug und ich war froh darum, das sich meine Freundin so viel Zeit für mich genommen hatte.
Wer weiß wie oft wir diese Zeit genießen konnten, in der wir einfach nur zusammen sitzen konnten.

ich freue mich darauf, den Hafen mit dir einen Besuch abzustatten.


Auch mein Lächeln ist etwas geheimnissvoll.
Ferrys würde auch von mir nicht verschohnt bleiben.

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1 648

Montag, 30. Januar 2023, 17:24

Halbherzig verstaut Rosaina die Sachen in den großen Korb und stopft die Decke einfach zwischen ihren Arm und den Korb.

Mit großen Schritten geht sie zum Schloß zurück, ein, zwei Male über ihre Schulter schauend um zu sehen ob Charlotte ihr nachkommt, und geradewegs in die Küche.

Wir sind fertig! Dankeschön! Wir gehen zum Hafen!

Mit ihrer lauten Stimme, die königliche Stimme, so wie sie sie nennt, stellt sie das Zeug einfach auf eine der Arbeitsflächen ab.
Ohne ein weiteres Wort zu reden, macht sie am Absatz kehrt und geht mit Charlotte, nicht minder langsam wie zuvor, in Richtung Haupteingang da dies der schnellste Weg zum Hafen ist.

Vom Schloß bis hinab in die Stadt, brauchte man 20 Minuten, 15, wenn man so ging wie Rosaina, und von dort zum Hafen, weitere 15 Minuten. 10, bei dem Tempo das die Fürstin von Abral an den Tag legt.
Ihr Weg führt sie auf einer breiten, bepflasterten Hauptstraße direkt zu einem großen Platz im Zentrum der Stadt Lentie, dem "Sirena Piazza Principa", dessen Name von dem großen Brunnen herrührt der die Mitte des Platzes ziert in der eine Meerjungfrau in einer Muschel sitzt und dabei ist ihr Haar zu kämmen während neben ihr ein riesiges Tritonshorn Wasser hervor speit.

In der Schwesterstadt Rueda, war ebenso ein großer Brunnen, doch saß auf diesem ein bärtiger Mann mit langem Mantel und einem Dreispitz Hut auf einem Stein, der sehnsüchtig in Richtung Meer schaut, umgeben von Fischen aus dessen Mündern das Wasser hervor trat. Dieser Platz trug den Namen "Plaza Navigante Desi Piélago".
Der eigentliche Namen war etwas länger, doch da niemand Zeit hatte diesen voll auszusprechen, nennen ihn die Einheimischen nur "Navigante", oder noch kürzer, "Gante".

Nun am Sirna Piazza Principa angekommen, wird Rosaina etwas langsamer und atmet einmal unscheinbar tief durch.
Kurz blickt sie ebenso unscheinbar zu Charlotte um zu sehen, ob das arme Ding noch lebt oder kurz vor dem zusammenbrechen ist, so schnell wie sie den relativ steilen Hügel hinab gegangen ist.
Verzeihung Charlotte, wir werden uns die Stadt in aller Ruhe die Tage anschauen gehen, aber ich will beim Hafen sein wenn Ferrys vom Schiff geht.

Vom Piazza verlief die Straße einen milden Hügelverlauf hinab wo dieser dann auslief und im Hafen endete.
Um so weiter sie den Hügel hinab gehen, um so mehr kann man bereits die gigantischen Segel der größten Schiffe sehen, von denen immer mehr zu sehen ist, um so Näher sie dem Ankerplatz kommen.

Die letzten paar Meter sind schnell überbrückt und die schiere Anzahl an Menschen direkt in der Bucht war immens. Es war kaum zu glauben, dass diese Stadt so viele Menschen beherbergt.
An einer Stelle, wo man die meisten Schiffe sieht, bleibt sie stehen und lässt ihren Blick von links nach rechts gleiten und verzieht dabei ihr Gesicht.

Hm,... war wohl doch nicht die Mistral.... AH, DORT!

Begeistert streckt die Fürstin die Hand aus und deutet auf ein gewaltiges Schiff aus dunklem Holz und gesetzten Segeln (auf dessen Hauptmast) eine große Sonne abgebildet ist.
Die Mistral legt an!


Direkt vor ihnen läuft das Schiff auf dem Ferrys immer wieder aushilft in den Hafen ein und so schnell wie das Schiff am Dock ankommt, so schnell hat Rosaina Charlottes Hand genommen und ist ebenso dort,... sowie Dutzende andere.

Etwas irritiert darüber, dass die Masse an Menschen ihr und Charlotte den Weg abschneiden, wird ihr wieder bewusst, dass sie weder in einer Regalia steckt oder ihr Diadem aufhat,... oder irgend etwas anderes an sich trägt woran man sofort erkennen kann, dass die Herrscherin des Reiches und ihr Gast hier herum wandern und nicht nur zwei Frauen die ein Auge auf die stattlichen Seemänner und Seefrauen werfen wollen.

Als es der Frau dann doch zu bunt wird, und sie nur zäh durch die Menschenmenge kommen, bleibt sie stehen und holt tief Luft.
Ich gebiete euch auf der STELLE platz zu machen!

Abermals ist Rosians "Königliche Stimme" für alle Leute zu hören.

Die paar Männer und Frauen die direkt vor ihnen stehen geblieben sind drehen sich mit einem verstimmten Blick um, nur um ein Gesicht zu sehen, dass so wütend ist, dass ihnen die blöden Kommentare im Hals stecken bleiben.
Gleich noch mehr, als sie erkennen wer dieses vorlaute Weibsbild eigentlich ist.
E-eure Hoheit!

So als ob ein Feuer ausgebrochen wäre, löst sich der Haufen vor dem Schiff und um sie herum auf und alle Augen sind auf Rosaina und Charlotte gerichtet.

Währenddessen auf der Mistral.

Kapitän de Gama, mit lauten Rufen seine Leute kommandierend, schaut zu wie einige Männer die Ausbeute an Fisch und Krustentieren zu entladen beginnen und dann nach oben, wo Ferrys (mit einem dicken Seil in der Hand) hinab an Deck springt um das letzte Segel hoch zu ziehen.
Der junge Prinz und seine Kameraden ziehen gemeinsam das letzte Stück des Segels hoch und binden es fest und kaum ist das erledigt, donnert eine ihm sehr bekannte Stimme über den Hafen einige Meter unter ihnen.

Selbst Kapitän de Gama, der den Tumult und den Lärm gut ignorieren konnte, zieht seine buschigen Augenbrauen hoch und beugt sich über die Reling als eine unglaublich laute Stimme einer Frau über den Platz ertönt.

Seine Augenbrauen gehen noch weiter nach oben und auch Ferrys, der sich mitsamt anderer Seemänner zu ihm gesellt hat, kann nur seine Augen weiten.

Wie von einer Hornisse gestochen, läuft der junge Mann zu einem Seil und lässt sich an diesem vom riesigen Schiff gleiten, etwas das er immer macht, da er zu wenig Geduld hat um auf die Rampe zu warten.

Barfuß und nur in seinem "Seefahrer-Outfit" bekleidet, läuft er über das steinerne Dock zu der Menge an Leuten die einen Kreis um seine Mutter gebildet haben.
Vor lauter Panik ob der Vermutung, dass er diesmal eventuell VOR den ganzen Leuten gescholten wird, hat er gar nicht mitbekommen, dass neben Rosaina eine liebliche Frau steht die er vor ein paar Tagen kennen gelernt hat.

Und als die Leute auch ihm Platz gemacht haben (nicht ohne der Hilfe des Kapitäns der sie darauf aufmerksam gemacht hat dass der Prinz von Bord ist), bleibt Ferrys wie vom Donner gerührt stehen als er Charlotte sieht.

Erst nach einer gefühlten Ewigkeit schafft er es seine Überraschung fallen zu lassen und ein erfreutes, breites Lächeln zeigt sich auf seinen Lippen.

Charlotte,...!

1 649

Dienstag, 31. Januar 2023, 11:32

Ich hätte der etwas fülligeren Frau niemals solch ein Thempo zugetraut, weswegen ich etwas Überrascht war.
Und beeindruckt.
Ich war froh, das mein Knöchel schon eine weile wieder soweit in Ordnung war, das ich ohne große Probleme mithalten konnte, sowie das ich mein Training schon zwei tage wieder aufgenommen hatte.
Dennoch holte ich ebenso tief Luft, als Rosaina das tat und nickte nur, als sie meinte, wir sehen uns alles später an.
Irgendwie konnte ich ihre Wut verstehen, denn auch mich hatte Ferrys einfach vergessen .
Nachdem sich die Fürstin lausstark Platz verschafft hatte, versuchte ich so gut es ging hinter ihr zu bleiben.
Da meine Kleidung nicht gerade dem einer Dame , geschweige denn einer Adligen entsprachen , hätte ich wohl sonst kaum eine Chance das Schiff näher zu sehen.
Ich konnte es nur bewundern, ebenso wie alles was drumherum war.
Der Salzige Duft des Meeres lag mir in der Nase.
Die schäumende Gischt erinnerte mich an Watte.
Wie gerne hätte ich das Wasser berührt und doch gleichzeitig habe ich Angst, ich könne ausversehen Magie wirken.
Mit eisernem Willen konzentriere ich mich wieder auf das Schiff und was darauf los war.
Ich kahm nicht umhin Ferrys zu bewundern.
Warum auch nicht?
Als er vor uns zum stehen kahm und mich mehr oder weniger zu erst begrüßte, hob ich eine Augenbraue.
Ich war keine Dame von Stand und war auch noch ein Besucher in diesem Land.
So schlucke ich eine Bemerkung hinunter, die mir auf der Zunge liegt.
Ein Damenhafter Knicks, der ohne Kleid nicht ganz so elegant ausviel, ein gesenckter Kopf und eine leise, unterwürfige stimme.
So wie ich es von meinem Onkel gelernt habe.

Ferrys.

Brachte ich gerade noch heraus, ehe ich weiterhin mit gesenktem Kopf neben der Fürstin stehe.
Wie gerne ich ihm auch meine Meinung gesagt hätte, wäre ich nicht berechtigt dazu.

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1 650

Dienstag, 31. Januar 2023, 15:20

Als sich Charlotte so zurückhaltend verhält, lässt es den Mann, der seine Augen nicht von der lieblichen Frau nehmen konnte, stocken, da sie in Vaalenwald ganz anders war.

Zaghaft geht er einen Schritt zu ihr, doch bleibt er schließlich steif stehen und erst nach mehreren Mommenten, in denen alles rings um sie herum totenstill geworden ist, beginnt Ferrys schief und reumütig zu lächeln.
.... bist du böse auf mich?

Langsam geht er einen weiteren Schritt auf sie zu, streckt seinen Arm aus und hebt ihren Kopf sachte unter dem Kinn an, damit er ihr in die Augen schauen kann.

Bitte verzeih mir, dass ich dich einfach stehen lassen habe heute morgen,... aber ich habe dem Captain versprochen, dass ich ihm heute wieder aushelfe.

Was für ein Seemannsgarn ist das denn bitte?!

Ferrys zuckt zusammen und fährt herum, nur um in das wettergegerbte Gesicht Kapitäns Pauolo de Gama zu blicken.

Der große, muskulöse Mann war zu ihnen her gehumpelt (da er wie ein Klischee ein Holzbein hat) und steht nun mit verschränkten Armen hinter ihm und schaut grimm auf ihn hinab.

Ich könnte dich nicht einmal von meinem Schiff halten wenn mein Leben davon abhinge, Ferrys! Du bist wie ein Magnet auf mein Schiff fixiert und arbeitest dir den Rücken krumm,... was für mich nichts Schlechtes ist
, fügt er kleinlaut hinzu,
aber was mich in eine heickle Situation verfrachtet. Denn was tue ich wenn der zukünftige Herrscher unseres schönen Landes und der Sohn unserer hinreißenden Fürstin
, dabei wird de Gamas Blick milder und ein warmes Lächeln zeigt sich kurz auf seinen Lippen, die unter einem dichten, schwarz-grau melierten Bart versteckt sind, und schaut zu Rosaina für den Moment,
einen Unfall hat? Dann kann ich und jeder einzelne meiner Männer und Frauen dafür gerade stehen.

Mit geweiteten Augen steht er da und lässt den Zusammenpfiff über sich ergehen.
Insgeheim hat er damit gerechnet, dass es seine Mutter ist, die ihn wieder einmal zu Leibe rückt, doch dass es "sein" Kapitän war, der ihn vor allen Leuten schältet, hätte er nicht gedacht.

Abermals beginnt der junge Herrscher verlegen zu lächeln und lässt eine Hand durch sein feuchtes Haar gleiten.
Also eigentlich bin ich mehr zur Crew gezogen als zum Schiff, und eine extra Hand mehr kann man doch immer gebrauchen,...

De Gamas blick verfinstert sich und er beugt sich nach vorne und schaut dem Burschen hart in die Augen.
Er verharrt so für mehrere Sekunden ehe er näher geht um ihm ins Ohr flüstern zu können.

Schau, ich habe ja kein Problem damit dass du an Bord der Mistral bist. Für mich gehörst du zur Crew. Aber deine Mutter,.... sie hat davon gesprochen, dass du einen Gast erwartest,...
, die hellgrau-grünen Augen des Kapitäns gehen in die von Charlotte, die er mit einem kuriosen Blick fixiert.
Sie möchte, dass du wenigstens in der Zeit nicht aushilfst,...

Der Mann richtet sich wieder auf und streift Rosaina mit seinen Augen, sie war nicht begeistert über das Getuschel von den Beiden.
Um die Show aber aufrecht zu erhalten, räuspert sich de Gama laut und meint noch lauter.
DARUM! verbiete ich dir für eine Weile auf meinem Schiff zu sein! Dein Seefahrer-Gemüt muss sich etwas abkühlen! Die Zeit weg vom Meer wird dir gut tun!

Rosaina verdreht ihre Augen und seufzt etwas auf bezüglich des Theaters.
Pauolo, lass schon gut sein,...

Nachdem der Kapitän seine Haltung etwas gelockert hat räuspert er noch ein "
Verzeihung,...
" ob der Übertreibung des alten Seebären entgegen während sich die Fürstin an ihren Sohn richtet.
Ferrys, wir brauchen nicht meine Bedenken und deine Wünsche wiederzukauen, du weißt was ich fühle
, sie deutet auf die Menschenmenge die es nicht einmal gewagt hat laut zu atmen.
Alle wissen darüber bescheid. Hier gehts nur darum, dass ich will dass du ein guter Gastgeber bist, zumindest das.

Ferrys wurde immer mehr rot bis unter die Haarspitzen und hört seiner Mutter betreten zu die eindeutig enttäuscht von ihm ist.
Ich wäre ja in einer Stunde oder so wieder im Schloß gewesen.

Das ist eine Lüge und das weißt du auch!
, gibt Rosaina scharf von sich.
Geh zu Mama in den Laden und hol die zwei Sträuße ab, und wehe du bist nicht vor uns im Schloß, geduscht und normal bekleidet!

Der Prinz wagt es nicht einmal seinen Blick vom Boden zu heben und nickt nur steif, ehe er durch die Allee der Leute geht die ihn ohne Probleme durchlassen.

De Gama geht zu Rosaina, verschränkt seine massiven Arme wieder vor seiner Brust und brummt.
Du hättest nicht so gemein sein dürfen zu ihm, er ist ein guter Junge.

Rosaina indes seufzt nur auf während sie ebenso ihrem Sohn hinterher schaut.
Ich weiß,.... es ist ja nicht so als ob wir das hier zum ersten Mal machen.

Die Fürstin schaut zu dem Mann neben ihr und lächelt sanft.
Dennoch danke, dass du so getan hast, als ob du auf meiner Seite stehst.... wir sehen uns später.

Die Leute haben sich schon aufgelöst und den gewohnten Tagesablauf wieder aufgenommen als sich die Fürstin mit einem zutiefst verzeihenden Blick an Charlotte richtet.
Entschuldige diesen Aufstand Charlotte. Alle paar Wochen spielt sich das hier ab in der Hoffnung dass er sich ein wenig zusammen reißt und am Anfang funktioniert es auch für ein paar Tage,... aber dann,... tja,....
, abermals seufzt sie und meint schließlich mit einem Lächeln.
Lass uns zu meiner Mutter gehen, ihr Blumengeschäft wird dir sicher gefallen.