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Ritter Larsik

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41

Freitag, 18. September 2009, 19:20

Ritter Larsik streifte durch den Wald, und hörte auf einmal Pferdegetrappel! Schnell versteckte er sich hinter einem Baum, und ließ die Reiter an sich vorbei reiten! Es waren vier verwegen aussehende Burschen! Er folgte ihnen unauffällig, doch nach einer Weile gab er es auf, da er zu Fuß, ihnen nicht so schnell folgen konnte. Schon wollte er in eine andere Richtung davon gehen, als die Reiter stoppten, und scheinbar mit jemanden sprachen!

Larsik lief immer in Deckung gebückt dorthin, und erreichte die vier Reiter, die mittlerweile abgestiegen waren von ihren Pferden! Gutgedeckt beobachtete er das Ereignis vor ihm.

Eine junge hübsche Frau, mit langen schwarzen Haaren, und einem Blumenkranz im Haar wurde anscheinend von den vier Männern bedrängt! Sie hob ihren langen Stab, und zog um sich herum einen Kreis in den Waldboden, und sprach:

"Wer diese Linie überschreitet, wird schmerzhafte Erfahrungen erleiden! Ich bin eine Tempelnovizin, und ihr begeht eine Gottessünde, wenn ihr mich berührt!"

Die Männer lachten, und einer der Männer sagte:

"Nein, du bist eine Hexe, mein Täubchen, aber dein Gott schreckt mich nicht! Ich will ein wenig Spass mit dir haben! Du wirst sehen, es wird dir auch gefallen!"

Er bewegte sich auf die Linie zu, und die Frau hielt ihren Stab kampfbereit in der Hand, und zischte:

"Dies ist meine letzte Warnung, es ergeht euch schlecht, wenn ihr die Grenze überschreitet!"

Der Mann zögerte nun doch, und ein zweiter Mann trat hinzu! Auf sein Zeichen hin stürzten sich die beiden auf die Frau, und entwendeten ihr den Stab!

Plötzlich flogen zwei Pfeile heran, und trafen je einer, die beiden Männer in ihre Oberarme! Die Männer schrien vor Schmerz laut auf! Larsik hatte gezielt geschossen, und legte einen weiteren Pfeil auf die Sehne! Doch die Männer waren so entsetzt über diesen Angriff, und schienen genug zu haben. Sie entfernten sich rasch auf ihren Pferden vom Ort des Geschehens! Die Frau blieb zitternd auf der Stelle stehen, und sah Larsik verwundert an. Ritter Larsik fragte sie besorgt:

"Ist alles in Ordnung, ich hoffe die Männer haben ihnen nichts getan?"

Ein zögerndes Lächeln kam über ihre Lippen, und sie schaute schon etwas beruhigter auf ihn, und sagte:

"Nein, es ist alles gut, sie sind rechtzeitig erschienen! Ich heiße Bozena, und war auf dem Weg zu meinen Eltern, die hier im Wald leben! Ein ganzes Jahr war ich fort, komme endlich wieder nach Hause, und nun passiert mir das."

Einige Tränen liefen an ihren zarten Wangen hinunter, und sie schaute hilflos auf den Boden! Larsik sagte sanft:

"Ich bin hier der Förster und Jäger, und heiße Ritter Larsik. Wenn sie wollen, begleite ich sie des Weges sicher nach Hause!"

Die junge Frau schaute ihn überrascht an, wischte sich die Tränen weg, und strahlte ihn auf einmal sogar an, und sprach:

"Ich kenne euch, Ritter Larsik! Eurer guter Ruf eilt euch voraus! Meine kleine Schwester Elenore, hat mir alles über euch geschrieben! Von euren Heldentaten und so einiges mehr! Ihr braucht mich nicht zu begleiten, denn es ist nicht mehr weit zum Haus meiner Eltern! Aber ich möchte euch später unbedingt wiedersehen, Ritter Larsik."

Bozena gab ihm ihre Hand zum Abschied, lächelte ihn dabei an, und eilte davon. Larsik sah ihr noch nach, bis sie verschwand, dann setzte er seinen Weg fort.

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42

Sonntag, 20. September 2009, 22:01

Nachdenklich war sie durch den Wald gelaufen. Das eigenartige Verhalten der Elben machte Ihr Sorgen, besonders weil sie sah, wie sehr Arwenia darunter litt. So merkte sie zuerst gar nicht, das der Wald sie zu der Lichtung geleitet hatte. Lächelnd legte sie ihre Hände auf den Stamm der alten Borke.
Hallo meine Freundin.

Sie spürt, die Lebenskraft die noch immer in dem alten Baum steckt und erinnert sich an die beiden Male, als Luminous sie mit in diesen Baum hineingenommen hatte. Einen Augenblick überlegt sie, es alleine zu versuchen, doch weiß sie nicht, ob sie die Kraft hat den Baum wieder zu verlassen.

Eine ganze Weile blieb sie einfach bei dem Baum stehen, dann hatte sie einen Entschluß gefasst und machte sich auf den Weg zurück zum Orden.

Ein Licht, das von Innen leuchtet, kann Niemand löschen.

Ritter Larsik

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43

Dienstag, 22. September 2009, 16:33

Larsik war wieder zur Lichtung gekommen, und setzte sich auf den umgefallenen Baum! Er mußte nicht lange warten, und Elenore erschien, und setzte sich neben ihn, und strahlte ihn von der Seite an:

"Meine große Schwester Bozena ist wieder da, und bleibt erstmal für eine ganze Weile. Sie weiß noch nicht, ob sie wieder zurück geht oder doch lieber hier im Wald, ein normales Leben führen will! Du hast sie sehr beeindruckt!"

Elenore grinste Larsik dabei an.

"Aber sag mir großer Ritter, mir ist zu Ohren gekommen, das du endlich was für den Wald und die Tiere tuen willst! Das freut mich sehr! Die Wolfsplage ist jetzt im Herbst bereits schon erschreckend! Die armen Hirsche, Rehe, Wildschweine, Füchse, Hasen, Igel, Rebhühner, und so weiter haben nichts zu lachen, und sind stark dezimiert worden! Im Winter wird es für uns Waldmenschen schlimm werden, wenn nicht einer etwas unternimmt! Jemand legt einseitig schützend die Hand, nur über die Wölfe, die sich immer wieder in die dunklen Wälder zurückziehen, wo sie uneingeschränkten Schutz genießen!"

Elenore blickte ernst auf ihn, und sprach weiter:

"So schlimm, wie in diesem Jahr, war es noch nie! Aber jetzt bist du zum Glück da, und wirst uns Waldmenschen helfen! Aber auch du wirst Beistand benötigen! Was diesen Teil der Wälder betrifft, solltest du dich mit einer Frau treffen, die ich hier vor kurzem beobachtet habe zusammen mit meiner Schwester! Bozena meint, das es sich bei dieser Frau, um eine Ordensfrau handelte, und sie muß etwas mit einer Gilde zutun haben, da sie ein auffälliges Emblem des Lichtes trug! Sicher wird es sie interessieren, welche Gefahr diesem Wald durch den Dunkelwald droht! Man sollte rechtzeitig Schutzmaßnahmen treffen, bevor der Winter naht! Wenn ich mehr weiß gebe ich dir ein Zeichen, Larsik! Reite los, und versuche aus meinen Hinweisen etwas herauszufinden über diese Frau!"

Danach verschwand Elenore wieder schnell, und Ritter Larsik machte sich auf den Weg zur Bibliothek! In den Archiven würde es sicher etwas über einen Orden oder einer Gilde, die als Emplem ein Lichtsymbol besaß geben!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ritter Larsik« (29. Oktober 2009, 23:29)


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44

Dienstag, 6. Oktober 2009, 11:57

Nachdenklich kommt sie zur Lichtung geritten, steigt ab und läßt Freya grasen. Sie setzt sich unter den Baum und hängt Ihren Gedanken nach.
Diese weilen bei Ihren Freunden auf dem Fehdenhügel und sie hofft, dass alle wohlbehalten aus diesem Krieg herauskommen. Doch ein Krieg fordert immer Opfer. Auf beiden Seiten und Sieger gibt es gewöhnlich nicht.

Shirku landet bei Ihr und sie hört seine Gedanken in Ihrem Kopf. Ein Lächeln umspielt Ihren Mund, während sie ihm vorsichtig durchs Gefieder streicht.
Ja, mein Guter. Ich weiß, dass Du mich in den Anfurten nicht erreichen konntest. Das nächste Mal versuche ich Dich mitzunehmen. Versprochen.

Ein Licht, das von Innen leuchtet, kann Niemand löschen.

Ritter Larsik

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45

Dienstag, 6. Oktober 2009, 12:40

Larsik ging in Gedanken zur Waldlichtung. Er hatte lange Elenore nicht mehr gesehen, und er wollte von ihr Erfahren, was es neues in den Wäldern Gondals gab! Außerdem hatte er nun einige Erkenntnisse gewonnen, was die Vorkommnisse der vergangenen Zeit betraf, und wollte mit ihr darüber reden. Vielleicht konnte sie ihm weiterhelfen!

Als er sich zu Fuß langsam der Lichtung näherte, meinte er jemanden unter einem Baum sitzen zu sehen, und vermutete, das es Elenore war...

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46

Dienstag, 6. Oktober 2009, 12:52

Ein leises Rufen von Shirku holt sie aus Ihren Gedanken. Was ist, Shirku?

Sie blickt auf und sieht jemanden auf die Lichtung treten. Kurz geht ihre Hand zu Ihrer Seite, doch wie so oft ist sie ohne Waffen unterwegs. Langsam steht sie auf, eine Hand immer an den Stamm des Baumes gelegt und den Blick unentwegt auf den Fremden gerichtet. Ihr Adler erhebt sich in die Luft, hat er doch von dort den besseren Überblick. Leicht nickt sie dem Fremden zu.

Einen wunderschönen guten Morgen.

Wer seid Ihr? Und was macht Ihr hier so tief im Wald?

Ein Licht, das von Innen leuchtet, kann Niemand löschen.

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47

Dienstag, 6. Oktober 2009, 13:22

Beim näherkommen sah Larsik, das es nicht Elenore war, die dort saß! Eine erwachsene Frau erhob sich, und berührte unentwegt mit ihrer Hand den alten Baum! Sie hatte lange rote Haare, grüne Augen, eine schon verblassende Narbe auf ihrer rechten Wange, und ein Brandzeichen in Form einer Axt war auf ihrer Stirn zu sehen. Etwas magisches und zu gleich anziehendes ging von ihr aus!

Sie sprach ihn freundlich an, so das er nichts befürchtete! Er selber war unbewaffnet, da er seine Waffen, auf seinem Pferd Loyal verstaut hatte, und überhaupt nicht mehr daran gedacht hatte!

Jetzt fiel ihm auf einmal ein, was ihm Elenore, vor langer Zeit einmal gesagt hatte. Er sollte alleine, unbewaffnet zur Waldlichtung kommen, dann würde er vielleicht eine Überraschung erleben, und der Herrin dieses Waldes begegnen! Es schien heute soweit zu sein!

Larsik erwiderte freundlich ihren Gruß, und sagte:

"Ich wünsche euch auch einen wunderschönen guten Morgen, meine Dame! Ich bin der Förster und Jäger der Wälder von Gondal, mein Name ist Ritter Larsik! Ich bin zu Fuß unterwegs, da ich nicht so weit weg von hier wohne! Ich bin schon öfter hier gewesen, da ich mich hier immer mit einer guten Freundin treffe, die hier ebenfalls in den Wäldern wohnt! Verzeiht mir meine Neugier, aber ich glaube, das ihr die Herrin dieses Waldes seit! Meine Freundin Elenore deutete einmal so was an?"

Larsik schaute die fremde Frau neugierig an.

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48

Dienstag, 6. Oktober 2009, 13:40

Ihr seid der Förster hier? Sie sieht ihn etwas überrascht an. Ich wußte gar nicht, dass es in Gondal einen Förster gibt.

Aufmerksam mustert sie ihn und sie bemerkt, dass auch er ohne Waffen unterwegs ist. Eine Seltenheit in Gondals Wäldern. Ihr Blick bleibt in seinen blauen Augen hängen, sie spürt, dass sie nichts zu befürchten hat.

Als er sie als Herrin des Waldes bezeichnet huscht ein Lächeln über Ihr Gesicht.
Herrin des Waldes wäre wohl zuviel gesagt und würde eher zu meinem Gefährten passen, der in der Tat ein Baumhüter ist. Kurz scheinen Ihre Gedanken weit weg zu wandern, während Ihre Hand sanft über den Stamm des Baumes fährt.
Dann schüttelt sie kaum merklich den Kopf und löst die Verbindung zum Baum.
Ich heiße Sajana und bin häufiger hier, wenn ich nachdenken muß oder alleine sein will.
Es ist so ruhig und friedlich hier, so wie überall dort im Wald, wo Dryaden noch über Ihre Bäume wachen. Allerdings wohne ich nicht hier im Wald sondern in meinem Orden.


Ihr kennt die Waldmenschen, die hier leben?
Erstaunen zeigt sich in Ihrem Gesicht. Ich dachte immer, sie würden sich niemandem zeigen. Auch ich habe sie noch nie richtig mit Ihnen Kontakt gehabt, auch wenn ich sie schon einige Male in der Ferne sah und ihre Anwesenheit spürte.

Ein Licht, das von Innen leuchtet, kann Niemand löschen.

Ritter Larsik

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49

Dienstag, 6. Oktober 2009, 14:19

Larsik betrachtete sie genauer, sie hatte etwas von einer Kriegerin, das sah er an ihrer Haltung! Als der Begriff Orden fiel, blitzten seine Augen kurz auf, doch er ließ sie zu Ende reden. Dann sagte er lächelnd:

"Ich bin vom Stadtrat und vom Bürgermeister dazu ernannt worden! Tatsächlich gab es vor mir, hier so etwas nicht! Aber man hat erkannt, das das unkontrollierte Abholzen der Wälder, und jagen der Waldtiere für den zukünftigen Lebenserhalt der Stadt tötlich ist! Außerdem hat sich die Räuber- und Wolfsplage in den Wäldern Gondals bedrohlich ausgedehnt, so das eine Gegenmaßnahme unerläßlich geworden ist! Ich gebe allerdings zu, das ein Mann alleine für die großen Herausforderungen nicht genug ist! Aber kommt Zeit kommt Rat, wie man so schön sagt!"

Larsik machte eine kurze Unterbrechung, und sprach dann weiter:

"Die Waldmenschen, sind genauso Menschen, wie in der Stadt! Nur mit dem Unterschied, das sie durch die Zeit gelernt haben, sich der Natur anzupassen, und mit ihr zu leben! Sie sind nur entfernt mit Dryaden zu vergleichen, die auf den Bäumen leben! Die Waldmenschen haben Häuser, bestellen Felder und halten Tiere! Doch tuen sie dieses alles, mit dem Einklang der Natur! So, wie es unsere Vorfahren einst taten, bis sie es verlernten, und sich zum Eroberer der Welt machten!"

Er machte eine nachdenkliche Pause, und redete weiter:

"Sie leben in einem Orden! Ich hörte von einem Orden des Lichtes, handelt es sich zufällig um diesen? Der Orden verfolgt gute Ziele, wie Ehre und Wahrhaftigkeit! Den Schwachen gegen den Starken zu helfen, wenn diese von denen bedroht und ausgebeutet werden!"


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50

Dienstag, 6. Oktober 2009, 14:49

Aufmerksam hört sie ihm zu. Es erfreute sie, dass der Stadtrat sich um die Wälder sorgte, hoffte sie doch, dass Ihr Gefährte dadurch ein wenig entlastet würde.
Es ist sicherlich nicht verkehrt, wenn sich jemand um die Wälder hier kümmert, der vom Bürgermeister dazu ernannt wurde. Ich glaube kaum, dass sie im Stadtrat wissen, dass es in diesen Wäldern immer noch Dryaden gibt. Wenn auch nicht viele und nur selten lassen sie sich außerhalb Ihrer Bäume sehen.

Falls Ihr Hilfe braucht, so sagt einfach Bescheid. Wenn wir können, werden wir Euch helfen. Luminous ist sowieso mehr in diesen Wäldern unterwegs als im Orden. Er kennt jeden Baum hier im Wald genau und kann Euch die Bäume zeigen, die von Dryaden bewohnt werden und deshalb besonderen Schutz benötigen.

Als er sie nach dem Orden fragt nickt sie lächelnd.

Ja, ich wohne im Orden des Lichts. Und jeder, der in friedlicher Absicht zu uns kommt ist willkommen und niemals wird einer von uns seine Waffe erheben außer um sich zu verteidigen. Doch versuchen wir stets einen Kampf zu vermeiden, auch wenn viele Bewohner Gondals uns deshalb belächeln und für schwach halten.

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Ritter Larsik

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51

Dienstag, 6. Oktober 2009, 15:20

Larsik mußte bei ihrem letzten Satz selber lächeln, kannte er diese Situation nur allzu gut, grinsend erwidert er:

"Ja, mir kommt sowas sehr bekannt vor! Ich selber, gehe auch lieber jedem Kampf aus dem Wege, und löse das Problem lieber mit Diplomatie! Man unterschätzt Vernunft gerne mit Schwäche! Allerdings fürchte ich für mich selber, das dies nicht mehr lange gut geht, und es einer guten Abschreckung bedarf, um manche vor einer Dummheit abzuhalten! Ich bin auf der Suche nach einem Magier oder Zauberer! Kennen sie vielleicht jemanden, der die Kunst der weißen Magie beherrscht?"

Er schaute sie interessiert an.

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Dienstag, 6. Oktober 2009, 15:29

Ja manchmal bedarf es leider der Klinge und auch wir scheinen immer wieder das Böse regelrecht anzuziehen, so dass wir durchaus manchmal zu einer Waffe greifen müssen. Doch niemals gegen Bewohner Gondals.

Als er nach einem Magier fragt nickt sie leicht mit dem Kopf
Nun unser Kleriker Higgins ist der Magie kundig und Schwester Arwenia
beherrscht die Magie so gut wie in ganz Gondal wohl kaum ein Zweiter.
Sie werden sicherlich bereit sein Euch zu helfen. Vielleicht kommt Ihr einfach mal in unserem Orden vorbei. Mit etwas Glück trefft Ihr sie dort an und könnt Ihnen Euer Problem darlegen.

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Ritter Larsik

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53

Dienstag, 6. Oktober 2009, 15:49

Larsik hörte genau zu, und sagte dankbar:

"Das werde ich tuen! Ich danke, schonmal für die Auskunft! Den Weg zu dem Orden kenne ich, da ich mir eine Wegeskizze aus dem Stadtarchiv besorgt habe! Kann ich damit rechnen, euch mal wieder hier auf der Waldlichtung anzutreffen! Ich frage deshalb, weil ich dann vielleicht bewaffnet, und mit einem Pferd unterwegs bin! Ich hoffe, das ich euer Vertrauen in soweit gewinnen konnte, das sie sich nicht vor mir verbergen müssen, da ich sie sonst bestimmt nicht sehe!"

Er lächelte sie freundlich an, und sprach heiter weiter:

"Meine Waldfreundin Elenore hat mir, vor einiger Zeit, den Tipp gegeben, das ich nur alleine und unbewaffnet euch begegnen würde, so das es heute, zu meiner eigenen Überraschung und ungewollt geklappt hat! Aber ich bin öfter in meiner Funktion als Förster und Jäger unterwegs, und dann bin ich halt gut ausgerüstet!"

Nach einer kurzen Pause sagte er:

"Ich muß nun leider weiter, aber es hat mich sehr gefreut euch kennengelernt zu haben, und ich möchte unser Gespräch später einmal unbedingt weiterführen! Ich hätte dann noch einige Fragen, aber vorher muß ich noch einige andere Dinge erledigen!"

Er sah sie lächelnd an.

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54

Dienstag, 6. Oktober 2009, 16:08

Sicherlich kann es geschehen, dass Ihr mich noch einmal hir antrefft. Wie ich schon sagte, bin ich häufiger hier auf der Lichtung.

Sie erwidert sein Lächeln
Ihr braucht keine Bedenken zu haben wegen Eurer Waffen. Ist es doch eher selten, dass man hier jemanden ohne Waffen begegnet. Ich werde mich sicherlich nicht vor Euch verbergen. Da Ihr eine der Waldmenschen Eure Freundin nennt, so wüßte ich nicht, weshalb ich Euch nicht trauen sollte.
Außerdem bin ich nicht so wehrlos, wie es vielleciht den Anschein hat.
Ihr Blick wandert kurz zum Himmel, wo Shirku aufmerksam seine Kreise zieht. Dann blickt sie ihn wieder an.

Ich freue mch ebenfalls, Euch kennengelernt zu haben und würde mich über ein Wiedersehen sehr freuen.

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Ritter Larsik

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55

Dienstag, 6. Oktober 2009, 16:23

Larsik nickte ihr erleichtert zu, und verabschiedete sich freundlich:

"Das hört sich gut an! Ich selber bin auch immer vorsichtig, denn man weiß ja nie, wem man so alles in den dunklen Wäldern Gondals begegnet! Es hat mich sehr gefreut, eure Bekanntschaft gemacht zu haben, Fräulein Sajana! Wir werden uns bestimmt wiedersehen, vielleicht hier oder bei eurem Orden des Lichtes! Auf bald!"

Larsik reichte ihr seine Hand zum Abschied, und ging dann weiter durch den Wald! Nach einigen Metern schaute er nocheinmal zurück auf sie, verschwand dann hinter den Bäumen und verließ die Lichtung...

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56

Dienstag, 6. Oktober 2009, 16:29

Sie nimmt die dargebotenen Hand und schaut ihm hinterher, als er die Lichtung verläßt. Einen Augenblick noch folgt Shirku ihm, dann fliegt er zurück zu Sajana und landet auf Ihrer Hand. Nachdenklich setzt sie sich wieder unter den Baum. Wobei ein Förster wohl die Hilfe eines Magiers benötigt?

Nach einiger Zeit fallen ihr die Augen zu und sie fällt in einen leichten Schlaf. Doch Shirku ist hellwach und behält die Umgebung im Auge.

Als es dunkel geworden ist stupst Freya sie sanft mit der Schnauze an und lächelnd öffnet sie die Augen.
Willst Du nach Hause, meine Schöne? Sie reckt sich und steht dann auf, schwingt sich in den Sattel und reitet auf direktem Weg zum Orden zurück.

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »[OdL] Sajana« (6. Oktober 2009, 19:23)


Ritter Larsik

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Sonntag, 18. Oktober 2009, 17:27

Larsik kam zur Waldlichtung, und brauchte nicht lange auf Elenore zu warten! Sie war bereits gut im Bilde! Schlechte Neuigkeiten verbreiteten sich immer rasend schnell! Ihre Augen waren feucht, und sie sagte bitter:

"Die Wölfe werden nun die Wälder beherrschen! Was mit den Waldmenschen wird interessiert hier recht wenige! Ich weiß, wie sie sich über die Zäune lustig gemacht haben! Doch dies war nur ein Vorwand, sie wollten dich persönlich herausfordern! Sie haben sich sehr stark Gefühlt, da sie viele und du ganz alleine warst! Zivilcourage und Anstand hast du dort vergeblich gesucht! Ich weiß, das es da noch einen triftigeren Grund gibt! Jemand hat dich sehr enttäuscht, durch sein Verhalten! Wie auch immer, wir folgen dir! Meine Eltern, Bozena und ich verlassen diese Welt. Mit uns werden noch viele andere Waldmenschen auswandern, wo es keine Wölfe gibt! Sollen diese sogenannten Wolfsfreunde sich ihres Sieges erfreuen, die Wälder gehören nun ihnen! Nun können sie ungestört ihr böses und falsches Treiben vollziehen! Doch sollen sie es niemals wagen, an die Türen von ehrlichen, aufrechten und braven Leuten zu klopfen, wenn sie einmal der Hilfe bedürfen! Denn so wie sie sich verhalten haben, so soll es ihnen selber ergehen!"

Elenores Augen funkelten, als sie dieses sagte. Sie verabschiedete sich vorerst von Larsik, da sie ihn woanders wiedersehen würde. Ritter Larsik setzte seinen Weg ebenfalls fort.

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Samstag, 24. Oktober 2009, 16:45

Schnell wie der Wind hat Freya sie zu den Lichtung getragen. Fast wünscht sie, das die Schattenkrieger Ihr so schnell nicht folgen könnten, doch weiß sie, das diese Hoffnung vergebens ist. Außerdem hätte sie dann auch gleich auf sie verzichten können.

Kopfschüttelnd steigt sie von Freya ab und tätschelt Ihr den Hals. So weit ist es schon gekommen, Freya. Die Großmeisterin des Lichts wird von Kriegern der Schattenwelt beschützt. Allein der Gedanke ruft ein Lächeln bei Ihr hervor. Hauptsache das wird keine Dauerzustand.

Langsam geht sie zu dem Baum um Ihre Hände und Ihre Stirn an den Stamm zu legen.
Hallo, meine Freundin.
Vielleicht ist es heute das Letzte Mal, dass ich Dich besuchen komme.
Ihre Stimme wird traurig. Zumindest das letzte Mal, dass ich Dich spüre.
Lange Zeit, bleibt sie einfach so stehen, dann setzt sie sich unter den Baum und hängt Ihren Gedanken nach.

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Samstag, 24. Oktober 2009, 19:19

Warum solltest Du auch nicht künftig spüren und fühlen ?
Seine Stimme war sehr ruhig.
Ein Blick zu den Schattenkrieger und diese zogen sich sofort zurück.
Verzeih mir Großmeisterin. Ich wollte Dich nur schützen. Ich habe aber eingesehen das dies in Deiner Entscheidung liegen sollte.
In diesem Moment ziehen die Schattenkrieger ab.
Er kommt etwas näher
Licht und Schatten gehören zusammen. Doch auch dazu sollst Du Deine Meinung und Gedanken finden.
Die Ereignisse haben sich in letzter Zeit überschlagen. Die Bedrohung der Elben - Malveran - Eldoras - Meine Trennung von Clixx. Auch ein Prinz der Schattenwelt hat Grenzen.
Niemals will und wollte ich Dich einengen oder gar bevormunden. Ich mache mir einfach Sorgen. Das kannst selbst Du mir nicht vebieten.
Ich werde mich aus Deinem Blick zurück ziehen. Mein Bruder liebt Arwen und ich denke er wird Sie mit Deiner Zustimmung zum Altar führen.

Er verneigt sich vor Ihr. Ich werde Dich nun verlassen. Leb wohl Großmeisterin. Wenn es für Nötig findest brauchst Du es nur zu denken und die Schattenkrieger sind wieder hier.

Möge das Licht Dich leiten


Nach einer weiteren Verneigung ist er verschwunden

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60

Samstag, 24. Oktober 2009, 19:36

Warum ich sie nicht mehr spüren werde?
Sie schaut ihn traurig an.
Weil ich alle meine Kraft verlieren werde, die ich durch Luminous erhalten habe, wenn die Dryaden der Anfurten unser Seelenband trennen werden.

Etwas verwundert schaut sie ihn an, als er die Schattenkrieger abzieht, doch bevor sie noch etwas sagen kann ist er auch schon verschwunden.
Ach Angus, wieso sollte ich wollen, dass Du aus meinem Blick verschwindest? Gerade jetzt kann ich einen Freund so gut gebrauchen.

Eine Weile bleibt sie noch gedankenverloren unter dem Baum sitzen, dann steigt sie auf Freya und reitet zurück zum Orden.

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