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Aréthim

unregistriert

1

Dienstag, 7. Juli 2009, 17:46

Gedanken


Wer eine Meinung zu den Gedichten hat, kann sie gerne posten, würde mich über ein paar Rückmeldungen freuen....
Und ihr könnt natürlich auch selbst welche hier rein stellen...


Das Leben fließt,
man dümpelt dahin.
Nebel umschließt
Herz und Hirn,
umgeben von Grau,
einsam in der Weite.
1 Meter Sicht nach vorne,
man dreht sich herum
-nein- keine Veränderung.
Am Rande ziehen Schatten,
sieht man dort hin, gegangen.
So zieht es sich hin das Leben.
Dann Bewegung - etwas durchbricht den Kreis
man dreht sich herum, man ist nicht mehr allein.
Glückliche Zweisamkeit
Und plötzlich steht man am Berg
knapp über dem unendlichen Nebelmeer
ein glücklicher Blick
die Spitze ruft - im Glanze der Sonne


Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Aréthim« (7. Juli 2009, 19:53)


Aréthim

unregistriert

2

Dienstag, 7. Juli 2009, 18:37

Ein Donnern den Boden zum Erzittern bringt
- die Götter erwachen-
das Kriegsheer des Feindes das Schlachtlied anstimmt
-mit erhobener Waffe den Gegner verlachen-
den Schild erhoben, die Axt in der Hand, Furcht in Augen schimmert
-ein Recken der Götter, Wolken sich türmen-
Kriegsherren in schimmernder Rüstung
Ruhm und Ehre, versprochen als Trost
doch der Lohn der Tod, der Weg zum ewigen Los
-lautloser Ruf, das Kreuzen der Waffen-
der Sturm beginnt, die Oberen gaffen
- ein gleiches Ringen in finsterem Licht-
zertrampelter Boden, zerstörte Leben
-die Waffe versagen, gewaltige Schläge-
der Krieg kann nur nehmen, vermag niemals zu geben
-ein letzter Hieb, Vergehen ins Nichts-
der Gesang verstummt
der Winter beginnt

Aréthim

unregistriert

3

Dienstag, 7. Juli 2009, 18:43

Verstümmelte Seelen, der Blick sucht sie nicht,

verzweifelte Hoffnung, doch findet nur sie

durch Trubel Technik und Genie

einziger Ausweg des Tunnelendes Licht

panisches Verlangen, Anarchie

eine Tat, man erreicht das Ziel nie

vergessen so oft, das letzte Gericht,

der wahre Richter mit strengem Blick

Aufwiegen des Handelns, das Runzeln seiner Stirn

getragene Worte, ein juristischer Tick

Welches Urteil? sich zermartert das Hirn

erhobener Finger, die Instanz spricht

Leiden und Trauer, ein Leben voll Qual

ein düsteres Grinsen, das Ergebnis: nochmal

der Hammer fällt, vor Schmerz verkrümmt ähnlich der Gicht

ein Stoß zurück ins finstere Tal,

Hoffnung und Halt entschwinden der Sicht.

4

Dienstag, 7. Juli 2009, 19:27

Hab dir ja schon ein bisschen geschrieben, was ich meine. Besonders das letzte finde ich großartig!! ^^


In der Welt versuchtest du,
mich nicht alleine zurück zu lassen.
Aber es gab keinen anderen Weg.
Beten zu den Göttern, lasst sie bleiben.
Zur Antwort bleiben Erinnerungen - lindern den inneren Schmerz,

Musste es dir versprechen - den Weg zurück in dieses Leben zu finden.
Ich hoffe es gibt einen Weg...
..um dir ein Zeichen zu geben, dass alles ok ist!
Erinnere mich wieder, dass es alles wert ist - damit ich weiter gehen kann.

Alle meine Erinnerungen halten dich nahe.
In stillen Momenten stelle ich mir vor, du wärst hier.
Dein leises Flüstern - stille Tränen.
Zusammen in all diesen Erinnerungen
sehe ich dein Lächeln.
..und ich halte es fest..

Dumezil

unregistriert

5

Dienstag, 7. Juli 2009, 19:35

Sind alles drei schöne Gedichte mit einen wahren Kern den man beachten solte
Wie jede Blüte welkt und jede Jugend

Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,

Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend

Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.

Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe

Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,

Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern

In andre, neue Bindungen zu geben.

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,

Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.
Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,

An keinem wie an einer Heimat hängen,

Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,



Er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten.

Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,

Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,


Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.
Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde

Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden...
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

Aréthim

unregistriert

6

Dienstag, 7. Juli 2009, 20:31

Folterndes Blau
Sehnsucht der Welt
unerreichbar und doch erreicht
endloses Weit
begrenzt im Hell
verdammt, dennoch geliebt
ewiges Träumen
rauschendes Lied
gebrochene Lichter
Augen groß
zum Denken gebracht
verliert er sich
ein Tosen, trotzdem Stille
das Herz geöffnet,
erhoben.

Aréthim

unregistriert

7

Mittwoch, 8. Juli 2009, 14:07

Ein Lärmen und Brausen bei jedem Schritt
hier wummernde Motoren, dort lautes Geschrei.
Zuhalten der Ohren, man verzieht das Gesicht
der Lärm ist schon drin, vertreiben läßt er sich nicht.
In den besten Jahren, körperlich fit
man sucht das Heil in der Flucht
geistig zerrüttet, gequältes Hören
wirkliche Stille, gibt es sie noch?
Reise um die Welt, nur leichte Linderung
auf Bergen oder im tiefsten Wald
endlich Ruhe, man legt sich hin
Unruhiges Wälzen, etwas fehlt
Auf und ab, tigern im Raum
Was ist es bloß?
Von Erholung keine Spur, man zerbricht sich das Hirn
und schon ist es vorbei
draußen das Taxi, forderndes Hupen,
eiliges Packen, Hektik bricht aus
Die Fahrt beginnt, der Blick wird stier,
das Handy läutet, ein tonloses Seufzen,
todmüdes Langen, ein Brummen röhrt vorbei

das Leben schlägt zu

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Aréthim« (18. September 2009, 08:11)


Aréthim

unregistriert

8

Mittwoch, 22. Juli 2009, 07:44

Für dich

Deinem Glück mein Streben
dich zu stützen meine Hände
dich zu trösten meine Schulter
dich zu begeistern meine Gedanken
dich zu wärmen meine Körper
dich zu verwöhnen mein Handeln
dich zu schützen mein Leben.
mein Herz dir zu Füßen
meine seele in deiner Hand.

Ich liebe dich!

9

Mittwoch, 22. Juli 2009, 12:09

Ein schöner Text, Aré... :girl_sigh:



Dunkelheit..die Augen suchen Licht
Fieberhaft tasten die Hände umher..
Schweißperlen auf der Stirn..
wo bist du?
Hilf mir..
keuchender Atem...nichts zu erkennen.
Blanke Angst im Nacken..
..ein Schütteln..Licht..die Augen aufgerissen..
die Hände auf dir ruhend..Luft..
rette mich..
..ein Traum?

Aréthim

unregistriert

10

Mittwoch, 22. Juli 2009, 19:10

Danke Faith! Konnte gestern erstmal wieder nicht schlafen... ;) Und hier der der andere der gestern entstanden ist:

Verdammter Schatten!
Ketten zersprengt er
läßt sich nicht halten
Mauern reißt er nieder
übt rohe Gewalten
blitzt kurz auf
verletzt das Leben
drängt dich nach außen
du stehst traurig daneben
allein in der Dunkelheit
suchst du das Licht
erreichst den Durchgang
dir wird vergeben
du trittst ins Licht
das Leben geht weiter
erhellt bis in den letzten Winkel
das Schwarze wehrt sich
Mauern werden errichtet, Ketten gespannt
du wartest auf das Rasseln und Bröckeln...

11

Mittwoch, 22. Juli 2009, 22:01

na wenn das dabei rauskommt, hoffe ich auf viele schlaflose Nächte.. ^^

Zerstörte Hoffnung, dunkle Träume,
unscheinbare Zukunft..
Hass, Gewalt und Kälte..
du hast es so gewollt!
Zweisamkeit, Zusammenhalt, Vertrauen..
Urbedürfnisse..zerstört!
Und doch..
gewonnene Kraft, neue Zeit, sich selbt finden..
unbeschwertes Lachen, leuchtende Augen, neuer Start!
wo immer etwas stirbt, wird etwas neues geboren..

Mr. Hurricane

unregistriert

12

Freitag, 31. Juli 2009, 11:19

Formbar...

Ein stummer Schrei,
quält sich zum Himmel,
abgefangen und angepasst.
Schmerzen rasen durch den Körper,
gelangweilt warten wir ab.
Tränen laufen übers Gesicht,
wir sehen wie unsere Zukunft zerbricht,
verblendet klatschen wir Applaus...

13

Sonntag, 2. August 2009, 16:53

Zerissene Seelen - durchhetzte Nacht
rasende Zeit - zuviel gedacht
zeredet - zerträumt
sich gewehrt - aufgebäumt

nichts ausgerichtet
kein Land gesichtet
treibst ewig so fort
kein sicherer Ort..

wohin soll das führen
kannst dich nicht rühren
gefangen im jetzt
Seelen verletzt

willst schreien - erwachen
hörst sie nur lachen
kämpfst gegen Mauern aus Stein
weißt genau, es darf nicht sein..

hörst flüsternde Stimmen
Gefühle verrinnen
Das Herz - es reißt
und doch - du weißt

die Zeit heilt auch diese Wunde
und so zählst du weiter - jede Stunde..

Aréthim

unregistriert

14

Dienstag, 15. September 2009, 22:10

Drei sind eins....




Ich bin du...
-glänzende Finsternis- schemenhaft gelebt
Er ist wir...
-lichte Dunkelheit- schattengleich erhoben
Wir sind nichts....
-dünne Düsternis- unsichtbar geherrscht-
Du bist alles...
-weißes Schwarz- unerkannt vergessen



...und bleibt doch drei

GILDE DES FRIEDENS

unregistriert

15

Dienstag, 15. September 2009, 23:19

Are sehr schöne Gedichte Kompliment.
Auch die von Faith haben mir sehr gut gefallen.

Hier eins von mir


Heute Nacht hab ich ein Stern gekauft,
und ich hab dem Stern meine Augen gegeben,
so kann der Stern Nachts Über Dir Wachen,
die ganze Nacht............
Und erhellt dein Zimmer,
mit der großen Liebe,
dich ich für Dich habe.

  • »Malurros« ist weiblich

inGame Name & Server: Malurros

Gilde: =Days of Thunder=

Beruf: Übungsleiterin

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16

Dienstag, 15. September 2009, 23:45

;(
I'm covering my ears like a kid
When your words mean nothing, I go la la la

Aréthim

unregistriert

17

Freitag, 18. September 2009, 08:10

Danke Gdf.... deins gefällt mir auch....



Frisches Leben
voll Glückseligkeit
Jeder Tag
voll Neuem
Jahr für Jahr
Freude erlebt

Leid erscheint
schlägt hart zu
Unbekannter Schmerz
gräbt sich ein
das Heilige
geschändet
das Reine
befleckt
Innerstes
verätzt
Leben fließt
Geist verweht
Realität packt zu
holt zurück
WIderstand zwecklos
Macht zu groß
Andere fordern Anteil......

Dumezil

unregistriert

18

Sonntag, 20. September 2009, 16:10

Du entscheidest,
wer Du in Zukunft sein wirst.
Aber dazu musst Du auf Dich achten,
musst Dich suchen und finden.
In dir schlummern Kräfte,
die eingesetzt werden wollen.
Es gibt GEdanken in Dir,
die sich noch verstecken
und auf ihre Zeit warten.
Die Möglichkeiten, die vor dir liegen,
sind nicht unbegrenzt.
Aber wenn Du das tust,
was Du begriffen hast
und was möglich ist,
wirst Du Dich erweitern
und das Leben führen,
ds Du als lebenswert empfindest.
Du, es ist an DIr,
Dich Stück um Stück zu erfinden.

Aréthim

unregistriert

19

Sonntag, 20. September 2009, 17:47



In Dunkelheit versunken
von Dämonen gefoltert.
Klauen und Hörner
durch jedem Fetzen Fleisch.

In ödem Land ertrunken
von Felsen zermalmt.
Kanten und Spitzen
in jedem Stück Knochen.

Im Leben vernichtet
von Bösem getrieben.
Schmerz und Leid
beenden die Welt.

Im Tod bestraft
von Gutem gequält.
Liebe und Glück
zersetzen die Seele.

20

Montag, 21. September 2009, 01:01


Du magst glauben du siehst, wer ich wirklich bin
Aber du wirst mich nie kennen
Jeden Tag ist es so, als würde ich eine Rolle spielen
wenn ich eine Maske trage, kann ich die Welt austricksen!
!Aber ich kann nicht mein Herz reinlegen!

Ich bin nun in einer Welt,
in der ich mein Herz und woran ich glaube verstecken muss
Muss ich mich verstellen, das ich
jemand anderes bin für alle zeit?
Warum ist mein Spiegelbild jemand, den ich nicht kenne?
!Und werde für das geliebt, was ich wirklich bin!

Warum müssen wir alle etwas verbergen?
Was wir denken
Wie wir fühlen
Muss es ein verschlossenes Ich geben,
das gezwungen ist sich zu verstecken?
Ich will nicht mehr so tun, als ob ich jemand anderes wäre!