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  • »Nunya« ist weiblich
  • »Nunya« ist der Autor dieses Themas

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Gilde: Kasimir der Drachenfürst

Wohnort: Burg Caerlaverock

Beruf: Senneschallin der KdD

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1

Samstag, 1. August 2009, 15:34

Die Kriegerin Nunya stellt sich vor...

Ich grüße alle ehrenwerte Kriegerinnen und Kämpfer Gondals!
Seit ein paar Tagen bewege ich mich nun auch in diesem Land Gondal. Wie viele andere von euch, komme auch ich von weiter her. Leider kenne ich mich mit den Gepflogenheiten dieses Landes noch nicht so aus, von daher weiß ich nicht, ob dies hier der richtige Ort für meine Geschichte ist aber...ich wollte mich ja vorstellen. Dabei hab ich schon gemerkt, dass meine Geschichte zu lang ist. Dann muss ich sie wohl in mehrere Teile verteilen...

>>>
In einer Zeit, lange vor der unseren, in dem Land Feolé, weit entfernt von Gondal, trug es sich zu, dass eine wunderschöne Elbin Namens Nunála aufwuchs. Sie reifte heran in der liebevollen Geborgenheit ihrer Familie, geschützt und verankert in der großen Gemeinschaft der Nachtelben.
Sie verbrachte ihre Kindheit und Jugend in den Wäldern Feolés, lernte, mit den Tieren zu sprechen und man sagte, sie würde eher schweben, denn laufen. Doch nicht nur die Fauna, auch die Flora des Waldes interessierte sie und so fand sie bald heraus, dass nicht nur die Tiere sie verstanden, sondern auch die Pflanzen. Geknickte Zweige richteten sich unter ihren sanften Händen wieder auf, vertrocknete Blumen begannen erneut zu grünen. Ihr Vater, ein erfahrener Elbenkrieger, brachte ihr und ihren Geschwistern den Umgang mit Pfeil und Bogen sowie der Klinge bei. Schnell war sie ebenso gut wie ihre zwei älteren Brüder.
Bald schon trug sich die Kunde über ihre unbeschreiblichen Schönheit und Anmut, aber auch über ihr Geschick im Umgang mit den Waffen weit über die Grenzen hinaus, fern in alle Himmelsreiche. Tapfere Elbenkämpfer und starke Menschenprinzen kamen von weit her um sie zu sehen. Wem das Glück zuteilwurde ihr zartes Antlitz zu erhaschen, dem entbrannte innerlich ein Feuer und er hätte alles getan, um sich ihr weiter zu nähern. Viele hielten um ihre Hand an, doch Nunála umhüllte eine leichte innere Schwermut, keinem dieser Männer konnte und wollte sie ihr Herz schenken.
Oft des Nachts suchte sie ein Traum heim, den sie nicht und auch keiner der Weisen ihres Volkes zu deuten wusste. Aus hellem Licht prangte ihr ein Zeichen entgegen, das sich nur schwer deuten ließ…
Ihre leichte Melancholie jedoch versperrte ihr Herz dem Drängen der Männer, darum entsann sie, dass diejenigen, die ihre Hand begehrten sich ihr zum Kampf stellen müssten. Erst dem Sieger über sich selbst wollte sie sich geschlagen geben. Die Jahre vergingen, aber niemand schaffte es, ihr zu überliegen.
Nunála war froh darüber und gewöhnte es sich wie in ihren Kindertagen wieder an, lange durch die Wälder Feolés zu ziehen. Auf einem dieser Streifzüge kam sie an einem ihrer Lieblingsplätze, dem Sternensee vorbei. Sie ließ sich nieder, um eine Hand voll des köstlich klaren Wassers zu ihrer Erfrischung zu schöpfen. Als sie sich herab beugte, sah sie im glatten Wasser das Spiegelbild einer dunklen Gestalt die hinter ihr stand. Blitzartig sprang sie auf ihre Füße und riss ihr Schwert aus seiner Scheide. Unter der Kapuze konnte sie das Gesicht ihres Gegenübers nicht wirklich erkennen.
Wer bist du und was willst du von mir? brach es mit einer ihr untypisch bebenden Stimme hervor. Friomir kam es eisig zurück. So kalt und schneidend sie auch war, diese Stimme rührte etwas in Nunálas tiefen Inneren, genau dort, wo sonst ihre Schwermut saß…
Weit ist der Ruf deiner Vollkommenheit geklungen, selbst bis in das Reich der Schatten und Dämonen. Ich wollte mich selbst davon überzeugen ob es stimmt was man sagt. Friomir schlug die Kapuze zurück- die junge Elbin war überrascht- unter der Kopfbedeckung erschien ein dunkles aber schönes Gesicht, trotzdem hart und kantig, mit glühenden Augen. Als sein Blick sich tief in ihre blauen Lichter bohrte, flackerte es in seinen kurz rötlich auf.
Ich muss sagen, die Boten haben nicht übertrieben, nie sah ich eine schönere Elbin als dich. Und was willst du nun? fauchte Nunála ihn an. Stimmt es, was man erzählt? Du gibst demjenigen die Hand der dich besiegt? Nun, so soll es sein! und unter seinem Umhang blitzte die silberne Klinge seines Schwerts auf.

Ein erbitterter Kampf zwischen den beiden entbrannte und die Kontrahenten schienen sich ebenbürtig zu sein. In der Elbin tobte das Chaos. Noch nie hatte sie solche…Gefühle in sich getragen. Friomir irritierte sie wie niemand jemals zuvor und eine seltsame Anziehungskraft ging von ihm aus.
Eigentlich müsste ich ein Wesen wie ihn abgrundtief verabscheuen, dachte sie sich und doch kann ich es nicht. Was ist das nur? Zauber? Dämonische Magie? Metall schlug auf Metall… Doch konnte sie diesem Ziehen nicht widerstehen und so ließ sie ihn beim Kampf immer näher an sich herankommen. Auf diese Weise geschah es, dass sein Arm den ihren streifte. Im Moment der Berührung schossen weiße Blitze durch Nunálas Kopf, sie verlor die Kontrolle und fiel hin. Als sie ihre Augen öffnete, sah sie die scharfe Klinge Friomirs auf ihren Hals gerichtet.
Nein, schleuderte sie ihm entgegen. Nein was? Ich kann dich nicht heiraten. Wie stellst du dir das vor? Ein Dämon und eine Elbin… Du hast nicht mal ein Herz, du bist nur hier um zu triumphieren, einen anderen Grund gibt es für dich doch nicht! Was ist passiert, das euch zum Stolpern brachte, was habt ihr gesehen, als wir uns berührten? Nichts! Lügt nicht! schrie er sie an. Mir schossen weiße Blitze durch den Kopf. Schaut genauer hin, was habt ihr gesehen?, drängte Friomir.


Also... Es wird [nʊnja] gesprochen und nicht [nu:nja]!! :whistling:

outcast

unregistriert

2

Samstag, 1. August 2009, 15:54

Grüß dich, und willkommen in Gondal 8)

so jetzt kannst du deine Geschichte weiter schreiben ;)

  • »cktars« ist männlich

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Gilde: Die Dunkle Bruderschaft

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Beruf: Kämpfer gegen Ungehorsam und schlechtes Benehmen

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3

Samstag, 1. August 2009, 15:54

Jetzt kannst Du weitermachen

Hallo erstmal.
Schreibe bitte weiter.

Kämpfer und Vermittler in allen Lebenslagen

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4

Samstag, 1. August 2009, 15:59

Mit einem Mal durchzuckte es Nunála. In ihrer Erinnerung trat hinter den Blitzen das Zeichen hervor, welches sie des Nachts so oft verfolgt hatte. Ihre Augen weiteten sich und als könnte der Dämon ihre Gedanken lesen, riss er sich das Hemd auf…auf seiner rechten Brust prangte ein Brandmal. Es war jenes Zeichen.
Aber…was hat das alles zu bedeuten? stammelte Nunála. Um das zu erfahren, habe ich Jahrhunderte gebraucht, sagte Friomir. Seit ich bin träume ich jede Nacht von einem Gesicht, so schön wie ich es nie gesehen habe. Fast mein ganzes Dasein habe ich damit verbracht, jene ausfindig zu machen, zu der dies Antlitz gehört, nie ist es mir gelungen bis heute Nacht. Er ließ sein Schwert sinken und kniete vor ihr nieder.
Glaubt ihr wirklich, es gefällt mir was ich hier sehe? Ein Wesen des Lichts? So rein und unberührt? Nein, auch ich WILL euch nicht heiraten, aber in dem Moment, in dem sich unsere Blicke trafen, hat sich etwas in mir getan, ich WEISS das ihr diejenige seid, mit der ich für alle Zeit auf Erden verbunden sein werde.Er schwieg.
Stärker als vorher verspürte die Elbenkriegerin wieder dieses Ziehen in sich. Sie hatte alle Angst vor dem Fremden verloren. Es musste stimmen, wieso hätte sie sonst diese Träume gehabt? Niemand zuvor hatte in ihr je das ausgelöst, was Friomir in diesen wenigen Minuten in ihr bewirkt hatte. Langsam streckte sie die Hand nach seinem Gesicht aus. Seine Augen verengten sich als er bemerkte was sie vor hatte und er zuckte ein Stück zurück…doch denn ließ er sie gewähren. Sie nahm sein raues Gesicht in ihre Hände und streichelte es. Es war, als würde es genau dort hineingehören, in ihre beiden Handflächen und sie wusste, dass auch er es spüren konnte.
Ohne dass es ihr gewahr wurde, lief Nunála eine Träne das Gesicht herunter. Noch bevor diese zu Boden fiel, fing Friomir sie auf. Als er seine Hand öffnete, lag darin ein Kristall, welchen er der Elbin reichte. Sie nahm ihn entgegen, steckt ihn sich unter das Mieder nah an ihr Herz und schwor sich, darauf mit ihrem Leben aufzupassen. Ich danke euch, hauchte sie.
Als sie ihn wieder ansah, war sein Gesicht dem ihrem näher gekommen. Dann konnte sie seine Lippen auf den ihren spüren. Sie hätte nie gedacht, dass diese so weich sein würden, wirkte sonst alles so hart an ihm. Aber jede seiner Berührungen war unglaublich sanft, so dass Nunála ihre Augen wieder schloss und sich ihm hingab…
Was soll nun mit uns werden? fragte sie ihn. Ich weiß es nicht, entgegnete er ihr. Würde je einer dieser Verbindung zustimmen? Würden wir jemals geduldet, akzeptiert? Nein, das kann ich mir nicht vorstellen. Friomir, wir müssen dies geheim halten! Lasst uns uns hier jeden Tag am See treffen, aber niemand darf davon erfahren. Trauer stieg in ihr auf. Noch nie zuvor hatte es etwas gegeben, was sie vor ihrer Familie und der Gemeinschaft der Nachtelben hatte verstecken müssen, doch allzu lebhaft konnte sie sich die Geringschätzung und das Unverständnis der anderen vorstellen, niemand würde eine Verbindung zu einem Dämon gutheißen.
So trafen sie sich Tag für Tag am See, erzählten einander aus ihren Leben und wurden immer vertrauter miteinander. Keiner der beiden konnte verleugnen was er für den anderen empfand. Und war dies für die Elbin auch das erste Mal, nie hätte Friomir sich träumen lassen, dass er als Dämon zu Gefühlen in der Lage sein konnte.

Doch ihr Glück währte nicht lange. Natürlich bemerkte man in der Gemeinschaft der Nachelben die Veränderung die mit Nunála vor sich ging und war besorgt. So wurde einer ihrer Brüder beauftragt, ihr auf ihren Streifzügen durch die Wälder zu folgen. Dies tat er und seine Schwester bemerkte ihn nicht. Als sie nun am Sternensee ankamen, wollte er nicht glauben was er sah. Nunála mit einem offensichtlichen Dämon in inniger Umarmung! Das durfte nicht sein und so stürzte er davon, zurück zur Gemeinschaft. Dort berichtete er ihnen was er gesehen hatte. Hätte es nicht den starken Ehrenkodex gegeben, der es einem Nachtelben verbot die Unwahrheit über ein Mitglied der Familie zu sprechen, niemand hätte ihm geglaubt. So stürzte die Nachricht alle in große Trauer und Fassungslosigkeit.
Des Abends, als Nunála zurückkehrte, spürte sie schon von weitem die seltsame Stimmung die ihre Siedlung überschattete. Angst überkam sie. Sollte es einen Angriff gegeben haben? Aber nein, dafür war es einfach zu ruhig. Als sie auf den Ratsplatz trat, war dort die komplette Gemeinde versammelt und alle schauten sie an. Sie konnte Enttäuschung in ihren Augen lesen. Der Weise erhob das Wort und klagte sie an, in einer unrechtmäßigen Beziehung zu einem Dämon zu stehen. Mit Tränen in den Augen bejahte sie dies. Ihr wurde zur Wahl gestellt entweder die Verbindung zu lösen oder in die Verbannung zu gehen. So sehr die Elbin auch ihre Familie und die Gemeinschaft liebte und achtete, die Kette zu Friomir war schon zu fest geschmiedet, als dass sie sich je wieder davon hätte befreien können und so entschied sie sich für die Verbannung. Am schlimmsten für sie war zu sehen, wie ihre Familie innerlich an ihrer Entscheidung zerbrach, es war ihr nicht einmal mehr gestattet, sich von ihnen zu verabschieden.

Also... Es wird [nʊnja] gesprochen und nicht [nu:nja]!! :whistling:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nunya« (1. August 2009, 16:22)


Baggystore

unregistriert

5

Samstag, 1. August 2009, 16:03

winke_winke Nunya, welcome to the jungle ;)

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6

Samstag, 1. August 2009, 16:04

Sie floh zum See zurück, wo sie sich niederließ und erbittert anfing zu weinen. Friomir, der spürte dass sie zurückgekommen sein musste, erschien aus dem Nichts und nahm sie in die Arme. Nunála erzählte ihm alles und ihr Schmerz bekümmerte ihn sehr. Sie beschlossen, nicht weiter in dieser Gegend zu verweilen und zogen in andere Gebiete. Sie lebten wie Nomaden, zogen durch die Welten und blieben doch nirgendwo für lange Zeit. Nunála vermisste ihre Familie und die Gemeinschaft, doch bescherte ihr das Zusammensein mit Friomir so viel Glück, dass sie ihren Entschluss nicht bereute. Einige Monde später brachte sie ein Mädchen zur Welt und das Paar gab ihr den Namen Nunya, benannt nach dem Stern am Himmel, der morgens als letzter verlischt.
Friomir musste seine Familie von Zeit zu Zeit allein lassen, denn auch er hatte ja Verpflichtungen. Verpflichtungen, die er Nunála gegenüber verschwieg. Er war nun mal ein Dämon und auch wenn das Unerklärliche, die Liebe, in sein Leben getreten war, so konnte er doch nicht völlig gegen seine Natur handeln. Außerdem war er dem Reich der Schatten nach wie vor verpflichtet und er mochte sich nicht vorstellen was passieren würde, würde die dunkle Seite von seiner Beziehung zur Elbin erfahren. Verbannung war ja noch eine harmlose Strafe… Auch aus diesem Grund kam er seinen Aufgaben beflissentlich nach.
Nunála spürte so etwas, fragte aber nicht. Sie verband seine Wunden wenn er zurück kam und rührte ihm Heiltränke an.
In der Zeit seiner Abwesenheit brachte sie alles was sie wusste auch ihrer Tochter Nunya bei. Ohne Spielkameraden wurden bald die Tiere ihre Freunde. Eine Schleiereule, Ruwen, war besonders anhänglich und begleitete sie, egal an welchen Ort sie auch zogen. Nunála beobachtete ihre Tochter aufmerksam. Äußerlich glich sie ihr und war von derselben Schönheit und Anmut wie sie selbst. Und doch spürte sie, dass sie innerlich viel von ihrem Vater hatte. Sie war nicht mit der Engelsgeduld ihrer Mutter ausgestattet und wenn ihr etwas nicht passte, konnte sie schnell explodieren. Ihre sonst dunkelblauen Augen bekamen dann einen Rotschimmer, der Nunála besorgte.
Bald konnte sie fast ebenso geschickt mit Klinge, Pfeil und Bogen umgehen wie ihre Mutter. War ihr Vater da, so unterrichtete er sie in Magie und schnell gelangen ihr die verschiedensten Beschwörungen und Zauberformeln.
Und doch, Glück ist endlich…

Eines Nachts, Tochter und Mutter waren wieder einmal allein, erschien mit einem Knall Friomir. Sein Gesicht war blutverschmiert und schmerzverzerrt. Nimm das Kind und verschwinde von hier Nunála! Die dunkle Seite hat von uns erfahren und wird kommen uns zu suchen. Ich werde versuchen sie aufzuhalten! Nein, schrie Nunála, ich werde bei dir bleiben und an deiner Seite kämpfen! Reiß dich zusammen, denk an unser Kind! Wer soll sich um sie kümmern? gab Friomir als Antwort zurück. Ich werde euch finden, egal wohin ihr geht. Und nun lauft! Ich liebe euch. Er gab ihr noch einen letzten Kuss, danach nahm die Mutter ihr Kind an die Hand, schwang sich auf eines ihrer Pferde und ritt in die Nacht hinein.
Sie ritt eine Nacht und einen Tag und blieb dann am Abend erschöpft auf einer Lichtung stehen und bettete sich und ihr Kind zur Ruhe. Im Schlaf hatte sie eine Vision, sie sah wie Friomir gegen eine Übermacht schwarzer Gestalten kämpfen musste. Er schlug sich tapfer und es gelang ihm, den einen oder anderen zu besiegen, am Ende aber war die gegnerische Truppe zu groß. Sie sah wie er in die Knie ging, die Meute sich auf ihn warf und ihn in tausend Stücke riss. Sie fuhr aus ihrem Schlaf hoch und fing an zu weinen. Sie wusste, sie würde Friomir nie wieder sehen. Die kleine Nunya wachte vom Schluchzen ihrer Mutter auf und legte die Hand auf ihren Arm. Mutter, was habt Ihr? fragte das Mädchen. Nunya…Euer Vater…er wird nicht mehr zurückkommen. Fassungslos starrte die Tochter ihre Mutter an. Aber was sagt Ihr da? Er ist doch bisher immer wieder gekommen! Komm her mein Schatz und Nunála nahm ihr Kind in die Arme.
Von diesem Tag an war Nunála nicht mehr die Selbe. Sie zog zwar ihre Tochter nach wie vor sehr fürsorglich auf, aber irgendetwas in ihr war erloschen. So zogen sie denn weiter durch die Länder, ohne zur Ruhe zu kommen. Nunya wurde älter, schöner und stärker und eines Tages rief ihre Mutter sie zu sich.

Mein geliebtes Kind, sprach sie, ich habe eine Entscheidung getroffen. Ich will zurückkehren in die Gemeinschaft der Nachtelben. Ich weiß nicht, ob sie mich wieder aufnehmen werden, aber ich kann und will dieses Nomadenleben nicht weiter führen. Seit dein Vater tot ist, fühle ich mich sehr einsam und ich denke oft an meine Siedlung zurück.
Mutter, das meint Ihr nicht ernst! Zurückkehren zu denen, die Eure und Vaters Liebe nicht akzeptierten? Die Euch verstießen? Ich kann es nicht glauben! Verzeiht mir aber dahin kann ich Euch nicht begleiten! Ich habe eine solche Reaktion schon erwartet. Es bricht mir erneut das Herz Euch eventuell für eine Zeit zu verlieren…aber ich weiß auch, dass es Euch weiter hinaus in die Welt drängt. Ich habe schon seit langer Zeit bemerkt, wie unruhig Ihr seid. Ihr müsst hinaus, andere Stämme, Länder und Sitten kennenlernen und Euch und Eure Fähigkeiten. Ich habe das schon lange geahnt, es aber nicht wahrhaben wollen. Doch mein Weg ist dies nicht, es tut mir unendlich leid. Mit diesen Worten schloss die Mutter ihre Tochter in die Arme. Auch Nunya hatte seit langem bemerkt, dass etwas sie aus dem ruhigen Nomadenleben das sie führte herauszog. Etwas ängstlich wurde sie bei dem Gedanken, ihren Weg von nun an allein zu bestreiten schon, aber sie wusste auch, dass es die richtige Entscheidung sein würde.
Ich werde euch eines Tages suchen kommen, versprach sie. Nunála zog etwas aus ihrem Kleid hervor. Nehmt dies als Andenken mit, er wird euch Glück bringen. Sie hängte ihrer Tochter eine Kette mit einem Kristall um den Hals. Er wird euch immer daran erinnern, dass ihr die Tochter Friomirs und Nunálas seid. Und nun geht. Ich wünsche euch nur Segen auf euren Wegen.
Mutter und Tochter umarmten sich noch ein letztes Mal, dann ritten sie auf getrennten Wegen weiter…
Seitdem streift die Kriegerin, halb Elbin, halb Dämon durch die Welten. Immer in ihrer Nähe, ihre treue Schleiereule Ruwen. Viel hat sie schon gesehen und erlebt, viel muss sie noch lernen und begreifen. Auf ihrem Weg zu sich selbst, kam sie vor einigen Tagen nun auch in Gondal an…
Bisher gefällt es ihr hier, auch wenn sie noch nicht alles komplett durchschaut und versteht. Doch sie hofft, dass es hier viele tapfere Kämpfer und edle Kriegerinnen gibt, die ihr mit Rat zur Seite stehen werden…

Also... Es wird [nʊnja] gesprochen und nicht [nu:nja]!! :whistling:

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Nunya« (2. August 2009, 13:00)


IrishLady [KdD]

unregistriert

7

Samstag, 1. August 2009, 16:10

selten habe ich so gebannt den vorstellungsthread gelesen, :rolleyes:
ich hoffe, da kommt von zeit zu zeit noch mehr von dir und ach ja, viel spass in gondal, :)

Meriwa [KdD]

unregistriert

8

Samstag, 1. August 2009, 16:12

Umwerfend schön!!! Nun bin ich schon so lange hier, habe viel schönes im RP Bereich gelesen, doch auch wenn man mit superlativen vorsichtig sein sollte, das ist einer der allerschönsten Geschichten die ich bisher gelesen habe!!! Vielen Dank dafür und weiterhin viel Spaß im Forum, ich bin sicher Du bist eine Bereicherung!!!

Hochachtungsvoll

Meriwa 8)

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9

Samstag, 1. August 2009, 16:15

Herzlichen Dank für das Lob welches ich doch gar nicht verdiene Nunya verbeugt sich tief und für die warmen Willkommensgrüße. Es tut gut nach so einer langen Reise so warm empfangen zu werden! Ich habe mir sagen lassen, es sei hier so die Sitte mit Met auf neue Freundschaften anzustoßen. Aus diesem Grund habe ich ein Fass des guten Gebräus mitgebracht. Also her mit den Humpen! :)

Also... Es wird [nʊnja] gesprochen und nicht [nu:nja]!! :whistling:

IrishLady [KdD]

unregistriert

10

Samstag, 1. August 2009, 16:18

Es ist zwar noch ein bischen früh für Met, doch sie lässt es sich nicht nehmen mit Nunya anzustossen. Auf das du eine schöne Zeit in Gondal hast.

[noMK]Twonk

unregistriert

11

Samstag, 1. August 2009, 16:21

*Er betritt den Raum in seinem dunklen Mantel gehüllt und setzt sich auf einen Stuhl in der Ecke, wo er der Geschichte der Neuen gespannt zuhört, als sie auhört zu sprechen geht er auf sie zu, verbeugt sich leicht und lächelt sie freundlich an*

Ich heiße dich genauso wie die anderen hier wilkommen und wünsche dir viel Spaß ich denke du wirst hier schneller als du denkst Freunde finden und sehen, dass in Gondal mehr los ist, als du denkst, aber ich will nicht alles vorwegnehmen. Nebenbei: Deine Geschichte ist sehr beeindruckend, ich habe mit Freude gelauscht

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12

Samstag, 1. August 2009, 16:33

Werte IrishLady, ich freue mich, dass Ihr mit mir anstoßt! Zum Wohl!
Und Euch Twonk, wie auch schon outcast, cktars, Meriwa und Baggystore zuvor: Herzlichen Dank für die freundlichen Grüße!
Verbeugt sich erneut und blickt sich dann nach ihrer Schleiereule Ruwen um...

Also... Es wird [nʊnja] gesprochen und nicht [nu:nja]!! :whistling:

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Nunya« (1. August 2009, 17:17)


13

Samstag, 1. August 2009, 16:46

Hey hey....tolle Geschichte!Wir sollten Verbündete sein...deinen Namen habe ich schon öfters gelesen auch bei meinen Threads.
Heute morgen noch glaube ich XD

Super Sache mach weiter so!
(Wenn du Interesse hast ein bissel was zu lesen...ich habe auch eine solche Geschichte Die Geschichte des Kriegers Aglareb.... )

Viel Spass weiterhin! [xp] :)
LG Slade

[noMK]Twonk

unregistriert

14

Samstag, 1. August 2009, 17:00

*Er nickt kurz bei Nunyas Worten und erhebt dreht sich in Richtung Ausgang*

Wenn irgendentwas ist, kannst du gerne zu mir kommen und Fragen stellen oder Hilfe erbitten

*Mit diesen Worten verlässt er den Raum*

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15

Samstag, 1. August 2009, 17:15

Werter Slade, auch Eure Worte vernehme ich mit Freuden! Es mag wohl sein, dass Ihr mich hier in Gondal schon gesehen habt, ich bin seit ich ankam viel umhergelaufen, doch wagte ich es bisher nicht, jemanden anzusprechen, oder an einer Tür zu klopfen. So verfolgte ich bisher alles eher von draußen. Mit Eurer Geschichte kann so eine unerfahrene Kriegerin wie ich natürlich nicht mithalten, aber ich werde sie mit Interesse lesen, der Schluss ist mir bisher erst bekannt.
Und Twonk, ich danke Euch und werde sicher auf Euer Angebot zurückkommen.

Also... Es wird [nʊnja] gesprochen und nicht [nu:nja]!! :whistling:

16

Samstag, 1. August 2009, 17:21

So meinte ich das nicht. :)
Es geht nicht ums mithalten ich wollte nur meiner Freude darüber das neue RPler ins Land gekommen sind Ausdruck verleihen und nebenbei auch direkt Flagge zeigen.
Man liesst sich! ;)

17

Samstag, 1. August 2009, 21:34

..nachdem er den ganzen tag durch die Wälder gestreift ist, steht er mit den Wölfen hier...hört sich die Geschichte an und lächelt...

"So grüsse ich Euch denn...seid willkommen in den Gefilden Gondal´s. Wir sehen uns vielleicht irgendwann einmal...bis dahin viel Erfolg und ebenso viel Spaß..."

...nach einer knappen Verbeugung zieht er weiter...murmelt vor sich hin "Halb Elbin, halb Dämonin...fast so wie ich..."


Einmal ein Kasimir...immer ein Kasimir!

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Nachtalp« (1. August 2009, 21:53)


  • »larasally1« ist weiblich

inGame Name & Server: larasally1

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18

Samstag, 1. August 2009, 21:47

Herzlich Willkommen Nunya
wünsche dir viel Spaß und Erfolg [xp]

LG lara

  • »{DW} Brujita« ist weiblich

Wohnort: ... auf der Reise

Beruf: Hexe und Heilerin

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19

Sonntag, 2. August 2009, 01:02

Brujita verneigt sich vor der Edlen Nunya ... Ich grüsse Euch und wünsche Euch viel Spass in Gondal ! Es war mir ein Vergnügen, Eure Geschichte zu lesen. Ich hoffe, wir lernen uns einmal kennen, sei es in der Taverne, sei es im Walkürenhaus, in dem Ihr jederzeit herzlich Willkommen seit, auf ein Glas Prosecco :girl_wink: !
Der Teufel flüsterte mir einst ins Ohr: Du bist zu schwach, um dem Sturm zu trotzen.
Heute flüster ich dem Teufel ins Ohr: Ich BIN der Sturm!


inGame Name & Server: Anya de Noir

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20

Sonntag, 2. August 2009, 11:23

*wischte sich ein Tränchen weg*

Wie traurig Eure Vergangenheit war... Ich sage bewusst war denn hier in Godal wird sich das bestimmt ändern. Ich hoffe Ihr werdet hier gute Freundschaften aufbauen und viel Freude in diesen Landen haben, gibt es doch so viel zu sehen und zu erkunden...

*verbeugte sich leicht*

Möge Eure Klinge immer schaf bleiben werte Lady...

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