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  • »AngelsShadow« ist der Autor dieses Themas

inGame Name & Server: Angel'sShadow

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1

Montag, 7. Juni 2010, 22:11

Das Kloster

Willkommen im Kloster, Bewohner Gondals! Hier könnt Ihr Zuflucht suchen oder die Heilung eurer Wunden vornehmen lassen. Reinigt eure Seelen in den schützenden Mauern dieses heiligen Ortes!

Bitte beachtet nur Folgendes:

- Das Töten ist innerhalb der Klostermauern untersagt. Im umliegenden Wald steht euch frei, zu tun, was ihr wollt.

- Wahrt die Zeiten! Achtet auf vorangegangene Posts, in welcher Tageszeit sich der Thread gerade befindet. So lässt sich alles unter Kontrolle halten und niemand muss z.B. plötzlich den ganzen Tag vor der Tür warten... :D

Edit 1:

- Die Geschichte des Gemäuers ist nur teils bekannt:
Früher lebten dort Mönche, die Wanderern und Verwundeten Schutz und Unterkunft boten. Doch die Mönche starben, das Kloster verfiel und blieb lange im Dunkeln. Erst als Jahre
vergangen waren, konnte es wieder aufgebaut werden. Für Details bitte hier lesen...
- Zwar gelangt Faeres am Anfang der Geschichte vom toten Wald ins Kloster . Dies bedeutet allerdings nicht, das beide Bereiche in umittelbarer Nähe voneinander liegen. Der
Klosterwald liegt viel Tagesmärsche vom toten Wald entfernt und ist nicht für dessen Kreaturen zugänglich.

Edit 2:
(25.09.2010)
- Eine wichtige Nachricht für alle Schreiber dieses Threads. So ungern ich auch eure Freiheit einschränke, muss ich euch bitten Rücksicht auf vorangegangene Posts und andere Charaktere zu nehmen. Zurzeit verweilen 4 Personen im Kloster: Anya, Val, Faeres und Regen . Letztere hat die Gabe, das Wetter zu beeinflussen. Das heißt, alle weiteren Schreiber (natürlich auch ich) müssen sich etwas zurückhalten, was die Beschreibung des Wetters anbelangt. Es ist schlicht unfair, andere durch einen eigenen Post zu etwas zu "verplichten" (hijacking). Ich hoffe, ihr seht mir diesen Hinweis nach und findet ihn nicht zu streng...

Wenn noch Fragen bestehen, wendet euch gerne per PN an mich :)
Danke fürs Lesen! ;) Und viel Spaß!!

-> hier geht's zum Disskusionsthread

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Schon seit einigen Stunden hat die warme Abendsonne den Waldboden verlassen. Es ist Nacht. Nur das Rauschen der grünen Blätter begleitet den Wind durch das kalte klare Licht, in das der Mond diesen Ort taucht, wenn die Wolken an ihm vorüberziehen.

Inmitten dieser alten Bäume ragt heller Stein in die kühle Luft. Die zerfallenen Mauern und die kleinen Säulen werden nur durch ein schmales Tor unterbrochen. Im Mittelpunkt der Mauern ragt ein alter Turm in die Höhe. Groß genug, um die Baumkronen zu überblicken, ist er auch der höchste Punkt des Klosters. Efeu und Moos überziehen seine Außenwände; es scheint, als drohe er, jeden Moment einzustürzen. Und doch hält er sich noch aufrecht. Alles ist ruhig…
… schon seit langer Zeit …

Plötzlich fährt ein Blitz durch das Zwielicht… Eine Lichtsäule schießt, unweit der Klostermauern, in den feuchten Waldboden. Sekunden vergehen und das gleißende Licht verebbt ein wenig. Eine Gestalt schwebt über der Erde, umgeben vom Licht, die Arme von sich gestreckt, den Kopf in die Höhe gehoben…
… dann, so schnell sie auch gekommen, verschwindet die Säule - Mondlicht und Stille kriechen wieder zwischen den Bäumen …

Die Gestalt landet sanft auf der Erde, die kaum unter seinem Gewicht nachgibt. Das Amulett hängt noch in seiner Hand; dumpf leuchtend… Langsam läuft er auf das Gemäuer zu, die Blätter rauschen leise im Wind… Er steigt die kleine Anhöhe hinauf. Als er vorsichtig durch das halbverfallene Tor tritt sieht er vor sich den Turm. Er muss hinauf, das weiß er – das spürt er.

Einmal muss das ein lebhafter geschäftiger Ort gewesen sein, denkt Faeres, als er die Stufen erklimmt, die zum Dach des Turms führen. Doch jetzt ist er menschenleer. Die Mönche, die hier einst lebten, müssen längst tot sein… Und ihre Skelette zu Staub zerfallen…

Gebannt steigt er die schmalen abgenutzten Steine nach oben, wo er von einer kleinen Plattform aus den Wald überblickt. Von der Decke der überdachten Plattform hängt eine große schwere Glocke herab. Das hölzerne Gerüst ist schon sehr alt und grün vom Moos.

Unter der Glocke steht ein Sockel, auf dem ein Kästchen ruht. Die kleine hölzerne Truhe passt überhaupt nicht in ihre Umgebung; fast neu sieht sie aus, als habe man sie eigens für diesen Moment angefertigt, wie für eine Zeremonie.

Seine freie Hand fährt über das glatte Holz und spürt eine Gravur im metallenen Beschlag.
Animus… fast andächtig flüstert er das Wort in die Stille… Und zieht scharf die Luft ein als das Amulett in seiner Hand plötzlich gleißend helles Licht von sich gibt, heller als zuvor. Das Wort, das soeben seine Lippen verlassen hat, erscheint nun auf der kleinen Kugel – wie kleine eingeritzte Striche aus denen etwas auszubrechen versucht.

Das Ding muss in die Kiste, das ist sicher - aber wie? Kein Verschluss hindert den Engel daran, es aufzumachen …oder erlaubt es ihm…
Vielleicht ist das Amulett ein Schlüssel? Langsam und vorsichtig berührt er mit dem Stein die kleine Truhe. Als hätte es nur darauf gewartet, entschlüpft der kleine Gegenstand plötzlich seinen Händen und versinkt im Holz wie in Wasser. Das Licht ist nun verschwunden und einige Sekunden verharrt er so in der Stille und der Dunkelheit.

Dann dringt plötzlich ein lautes Rauschen an sein Ohr, als habe der Wind aufgefrischt. Er tritt an den Rand der Plattform und sieht nach unten.

Ein faszinierender Anblick bietet sich ihm. Eine weißbläuliche Wolke umhüllt die Ruinen am Boden. In einer schnellen, fließenden Bewegung, schimmernd, als habe sich der Wind mit dem Mondlicht vermischt…
Stürmend kreist die Wolke um den Turm und wirbelt sich immer höher, bis sie ihn ganz umschlossen hat. Faeres klammert sich mit aller Kraft an den Sockel unter der bedrohlich schwankenden Glocke … Der Wind zerrt an seinem Gewand, an seinem Haar, staubiger Sand peitscht ihm kalt in das Gesicht – als der Sturm sich legt.

Langsam erhebt Faeres sich und schaut nochmals in die Tiefe. Und da steht es. Als wäre es niemals so verfallen gewesen, ragt das Kloster in den Himmel. Die steinernen Mauern und die Dachziegel erleuchtet vom Mondlicht…

…der Animus ist zurück - das Kloster lebt wieder…
Das Abenteuer geht weiter!

Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von »AngelsShadow« (10. Oktober 2010, 13:02)


Alva LeMar©

unregistriert

2

Montag, 14. Juni 2010, 15:00

Der Regen peitschte ihr ins Gesicht. Trotz des langen schwarzen Kaputzenmantels war sie nass bis auf die Knochen.
Vor ein paar Stunden nahm sie es als erstes wahr. Eine dumpfer Glockenschlag. Sie folgte diesem Geräusch, jede halbe Stunde kam sie ihm näher.

Und nun stand es dort. Groß und ... geheimnisvoll.
Es erinnerte sie an ein Kloster.
Erst ging sie immer wieder am Toreingang vorbei, vielleicht sieht sie dort jemand...sie wollte schließlich nicht einfach so reinplatzen.
Aber nach einer Weile, fing sie an zu frieren.
Quietschend öffnete sie das Tor. Ein Rabe erhob sich kreischend und Alva wich erschrocken zurück. Sie hatte das Tier nicht gespürt...
Aber wieso wunderte das die Halbelfe. Seit der Trennung von Athon spürte sie gar nichts mehr....Ihr Falke Nim war auch nicht mehr an ihrer Seite.
Er kannte sie schon zu lange. Er wusste, dass sie selbst erstmal drüber hinweg kommen musste.
Irgendwann wird er wieder zu ihr stoßen...

Sie schritt voran auf das Gemäuer zu. Es ließ sich nicht erkennen, ob dort Licht brannte, der Efeu bedeckte die Fenster fast vollständig.
Völlig ahnungslos was auf sie zu kam öffnete sie die Tür und trat hinein.
Überall an den Wänden brannten Kerzen. Trotzdem überkam Alva ein mulmiges Gefühl.
Es schien als ob das Kloster gerade wieder zum Leben erweckt wurde....

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3

Montag, 14. Juni 2010, 18:29

Einige ereignislose Tage waren seit Faeres Ankunft vorübergezogen. Seit dem Moment, in dem sich die Wolke gelegt hatte, spürte er nichts mehr von Schicksal oder Bestimmung. Der Engel hatte sich also damit abgefunden, dass er hier bleiben sollte, an diesem fremden Ort im Kloster.

Heftig prasselte der Regen auf den Waldboden, doch in seinem Kellerraum merkte Faeres nichts davon. Beim flackernden Schein einiger Kerzen beugte er sich gerade über eine Ansmmlung alter Schriftrollen. Er wusste, dass man hierzulande so Nachrichten und Ähnliches zu dokumentieren pflegte, doch schlauer machte ihn das nicht. Die Zeichen auf dem Papier waren ihm noch fremder als die Flammenstangen, die er in einem kleinen Schrank gefunden hatte. Als er versucht hatte eine dieser zu essen, hatte die Spitze überraschenderweise zu brennen begonnen...

Faeres hatte also die kleinen Dinger als Nahrung aufgegeben und stattdessen soviele wie möglich in die Halterungen gesteckt, die überall an den Wänden angebracht waren. Er fühlte sich so viel wohler inmitten von Licht und der Energie des Feuers. Liebevoll strich er mit dem Finger über eines der kleinen warmen Köpfe, als er hochschreckte.

Ganz in der Nähe spürte er Leben! Nicht wie das Leben des Wesens im Wald, das sich als Schatten entpuppt hatte, aber eindeutig Leben! Lautlosen Schrittes stieg er die Stufen zur großen Eingangshalle des Klosters hinauf und erspähte im regenblassen Nachmittagslicht ein menschenähnliches Wesen. Sie war fast ganz in einen langen Mantel gehüllt und tropfte auf die Fliesen, so schwer hatte der Regen sie durchnässt.

Ihm den Rücken zugewandt schaute sie gerade zögernd in einen der Nebenräume. Als der Engel auf sie zutrat, rief er ihr entgegen. Seid mir gegrüßt! Ich freue mich, dass ihr hierher gefunden habt!
Lächelnd neigte er ihr seinen Kopf.
Das Abenteuer geht weiter!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »AngelsShadow« (14. Juni 2010, 18:41)


Alva LeMar©

unregistriert

4

Montag, 14. Juni 2010, 19:06

Sie erschrank heftig, als plötzlich jemand hinter ihr stand.
Was war nur los mit ihr?
Oh...Guten Tag, mein Herr!
Ich wollte hier nicht einfach so reinplatzen, es ist nur...

Kurz hielt sie inne.
Wo waren meine Manieren?
Sie streifte die Kaputze ab und machte einen Knicks.
Verzeiht. Mein Name ist Alva. Alva LeMar. Ich bin zufällig in diese Gegend gekommen und fand dieses Gebäude vor.
Ich .... ich wusste nicht wohin, deshalb bin ich einfach eingetreten...

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5

Montag, 14. Juni 2010, 19:26

Er zuckte kurz zurück, als sie erschrak.
Mein Herr... so war er noch nie angeredet worden...
Seid mir gegrüßt Alva LeMar. ...fuhr er lächelnd fort... Man nennt mich Faeres Aristeas. Und macht euch keine Sorgen, hier ist jeder willkommen. Ich freue mich über jede Gesellschaft, die ich bekomme.
Er deutete auf ihr nasses Gewand. Am besten folgt ihr mir, ich zeige euch, wo ihr eure Kleidung wechseln könnt.
Er lief ihr voraus einen kurzen Gang entlang, der von der Halle abzweigte, in einen kleinen Raum in dem ein schmales Bett, ein Schrank und eine stoffausgekleidete Wanne mit Wasser stand.


Faeres tauchte seine Hände in das kalte Wasser und atmete langsam seine Energie in dieses über. Als es eine angenehme Temperatur erreicht hatte, holte er ein paar weiche Tücher aus dem Schrank, legt sie auf das Bett und sah zu ihr herüber.
Ich lasse Euch nun allein, wenn Ihr etwas Braucht, ich bin unten im Keller.Damit schloss er die Tür und schritt die Treppen hinab...
Das Abenteuer geht weiter!

Alva LeMar©

unregistriert

6

Montag, 14. Juni 2010, 19:45

Sie lief ihm eilig hinterher.
Als er ihr das Zimmer und die Sachen zeigte, schaute sie ihn nur noch verblüfft an.
Oh, das wäre doch nicht...
Dann tauchte er seine Hände in das Badewasser, sie wunderte sich kurz, ob das irgendwie zu einem Ritual gehörte.
Doch dann wurde das Wasser mollig warm.
Wow, wie habt ihr...
Irgendwie konnte sie keinen Satz zu ende sagen, denn schon verbeugte er sich und war verschwunden.

Komischer Kautz, murmelte sie nur und nahm erstmal den nassen Mantel ab und hängte ihn zum Trocken auf.
Sie begutachtete das Zimmer ganz genau.
Natürlich war es klein und spärlich eingerichtet, aber es reichte ihr.
Sie hatte nichts und niemanden, also brauchte sie auch nicht viel.

Das Bad tat ihr gut. Eine angenehme Wärme breitete sich in ihrem Innersten aus, wo vorher nur Kälte herrschte.

Nachdem sie sich wieder angezogen hat, beschloss sie, den Fremden erneut aufzusuchen.
Was sagte er? Er wäre im Keller?
Hmm...Und wo ist der Keller?


Die Halbelfe schloss die Augen und versuchte den Mann mit Hilfe seiner Aura ausfindig zu machen....aber da war nichts.
Verdammt! Diese blöden Emotionen! schrie sie....
Zu spät fiel ihr ein, dass sie sich wahrscheinlich in einem Kloster befindet und soeben geflucht hatte.
Sie seuftze schwer.
Also auf die altmodische Art.
Nach einigem Rumirren fand sie eine Treppe, die nach unten führte.
Hallo?..

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7

Montag, 14. Juni 2010, 20:14

Er hatte soeben den Tisch mit den Schriftrollen erreicht, als ihm einfiel, dass es eigentlich keinen Sinn hatte, hier unten zu sein. Vielleicht wusste ja sein Gast, wie die fremden Schriftzeichen zu entwirren waren.

Während er so dasaß, verirrte er sich in seinen Gedanken. Bargen diese Pergamente den Grund, warum er hier war?

Die Erinnerungen zogen an ihm vorbei;
…das erste, an was er sich erinnerte, war der Strand – er war an Land gespült worden...
…und die ganze Zeit war er von diesem Gefühl begleitet worden, irgendwo hin zu müssen, als zerre sein Schicksal in hin, wo es wollte…
…dann der Wald, in dem er die Füchsgöttin angetroffen hatte – sie hatte ihn zum Brunnenschacht geführt, dort war das Amulett gewesen…
…als er es angefasst hatte, war er hier gelandet - dann war das Gefühl urplötzlich verschwunden…

Als sein Blick wieder zum Papier schweifte, blieb er an einer Zeichnung haften. Sie zeigte eine Frau in einem wallenden Umhang. Ihre Hände hatte sie schützend über die Köpfe einiger in dunklen Kutten gekleideter Menschen erhoben. Und zu ihren Füßen kniete ein Engel. Ein rotes Gewand umschlang seine gold schimmernden Glieder und seine weißen Haare leuchteten auf dem Papier wie Schnee….

Erschrocken sprang Faeres auf. Wie konnte das sein?! Warum war auf Dokument dort ein Bild von ihm?!

Der Ruf der Frau riss ihn aus seinen Gedanken. Er wandte sich zu ihr um und brachte ein angestrengtes Lächeln zustande. Ich sehe, Ihr habt Euch erholt. sagte er, sich langsam entspannend Bitte verzeiht, dass ich so schnell wieder gegangen bin – Ich wollte euch nicht zumuten, länger zu frieren…
Das Abenteuer geht weiter!

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »AngelsShadow« (28. Juni 2010, 18:15)


Alva LeMar©

unregistriert

8

Montag, 14. Juni 2010, 21:04

Da seid ihr...Sie blickte sich kurz im Keller um.
Das ist sehr freundlich von euch. Ich hatte mich nur gewundert...
Ähm, ich finde es sehr großzügig von euch mich bei euch aufzunehmen.
Darf ich fragen, was es mit dem Gebäude auf sich hat?

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9

Montag, 14. Juni 2010, 21:17

Er musterte sie und zögerte, bevor er ansetzte. Nun begann er Ich bin mir was das angeht selbst nicht so sicher... Er bedeutete ihr, sich ihm gegenüber an den Tisch zu setzen und sah ihr in die Augen.
Ich nehme an, und ihr werdet mir sicher Recht geben, dass dieses Gebäude mal einem religiösen Zweck gedient hat. Oben im Turm befindet sich eine Glocke, bis auf eine Küche, eine kleine Vorratskammer und ein Speisesaal sind die Zimmer ausschließlich als Schlafquartiere eingerichtet,also glaube ich, das hier war einst ein Koster. Er sah auf das Pergament zwischen ihnen. Was ich damit zu tun habe, findet sich wahrscheinlich in diesem seltsamen Bild. Er zeigte auf den Engel, der ihm wie ein Spiegelbild glich und flüsterte; mehr zu sich selbst Ich versteh einfach nicht, was das alles zu bedeuten hat...
Das Abenteuer geht weiter!

Alva LeMar©

unregistriert

10

Montag, 14. Juni 2010, 21:30

Die Halbelfe hörte ihm aufmerksam zu und nickte ab und an. Ein Kloster kam dem Ganzen schon ziemlich nahe...
Das Pergament, welches er ihm zuschieb verwirrte sie komplett.
Sie sprang von Stuhl, als ob sie sich verbrannt hatte.
Das...das seid ihr! flüsterte sie und schlug sich die Hände vor dem Mund.
Ihr Blick wanderte vom Bildnis immer wieder zurück zu dem Mann...es konnte nicht anders sein.
Oder verwandt? Ihr Hirn spielte ihr Streiche.
Langsam setzte sie sich wieder und musterte die Schriften eindringlich.

Was ist mit Euch? Wenn ihr es seid auf dem Pergament, müsst ihr euch doch dran erinnern...das ist so ... Göttlich...

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11

Montag, 14. Juni 2010, 21:44

Wäre das Ganze nicht so verwirrend gewesen, hätte er gelacht - hatte er doch genauso erschrocken reagiert. Stattdessen schmunzelte er sanft und fuhr fort
Ich gebe zu, ich habe euch nicht die ganze Wahrheit erzählt... er starrte abwesend auf die hölzerne Tischplatte
Es ist so; ich erinnere mich an eine Zeit an einem anderen Ort...
Eine andere Sphäre ergänzte er in Gedanken... Dort, das weiß ich, habe ich gedient, wem, hab ich vergessen... ...Doch, ich bin mir sicher, dass ich dort auf dem Bild zu sehen bin. wie hatte das jetzt geklungen - arrogant? stolz darauf war er nicht, viel eher beunruhigt...
Ich habe eine Idee... es ist wirklich nur eine Idee... aber, hat nicht jedes Kloster auch einen Schutzpatron? fragend sah er zu ihr und blickte in ein ratloses Gesicht, so wie er vermutlich auch in diesem Moment aussah...
Das Abenteuer geht weiter!

Alva LeMar©

unregistriert

12

Montag, 14. Juni 2010, 21:55

Sie legte den Kopf schief. Ja, ja das stimmt. Ich denke da nur an die heilige Jungfrau Maria, oder den Erzengel Michael.
Also, so wie ich mich noch erinnere wurde oft örtliche Kloster dem Schutzpatron geweiht.
Bildnisse, Statuen und Reliquien wurden dem Heiligen gewidmet.
Meistens tragen sie Klöster oder Kirchen auch dessen Namen....

Ihre Augen wurden größer.
Vielleicht finden wir am Gemäuer selbst etwas...Name, Zeittafel oder sowas.
Wie sieht es mit Bücher von hier aus?

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13

Montag, 14. Juni 2010, 22:07

Er seufzte. Ich muss euch enttäuschen, sagte er, viel Zeit habe ich damit verbracht nach solchen Hinweisen hier zu suchen. Das einzige, was ich gefunden habe sind diese alten Schriften.... er deutete auf die kleine Ansammlung auf dem Tisch ...,die ich leider sowieso nicht lesen kann... Ich denke dieses Gemäuer barg Dokumente, von denen jemand wollte, dass sie niemand liest. Wahrscheinlich wurden sie gestohlen... beim letztzen Wort, fiel ihm etwas ein. Mit geweiteten Augen sah er Alva an und stammelte hoffnungsvoll die Frage, die ihm in den Sinn gekommen war
Kennt ihr eine gewisse Shera?
fragte er...
Das Abenteuer geht weiter!

Alva LeMar©

unregistriert

14

Montag, 14. Juni 2010, 22:13

Shera? DIe selbsternannte Fuchsgöttin aus dem toten Wald?
Wer kennt dieses arrogante Stück nicht...

Sie erinnerte sich noch voller Wut an ihr letztes aufeinandertreffen mit ihr.
Was soll mit ihr sein?
Sie lehnte sich zurück und verschrenkte die Arme vor der Burst...

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15

Montag, 14. Juni 2010, 22:29

Überrascht schaute er die plötzlich gereizt wirkende Frau an und antwortete vorsichtig
Ich hatte vor kurzem eine, sagen wir "schicksalhafte" Begegnung mit ihr. Sie konnte mir glücklicherweise in meinem Rätsel weiterhelfen...
er erinnerte sich an den Duft des Waldes, die leblosen Bäume
...Sie erzählte mir von einem Mann, der einst in ihren - den, korrigierte er sich hastig, - Wald eingedrungen war und dort einen Gegenstand hinterlassen hatte. Es schien als habe er diesen Gegenstand, ein Amulett, gestohlen. Das selbe Amulett hängt nun oben im Glockenturm und ist sehr wahrscheinlich für den Selbst-Wiederaufbau des Klosters verantwortlich.

er sponn den Gedanken weiter, als er sprach
Könnte es nicht sein, dass dieser Mann den Untergang dieses Klosters veranlasst hat? Könnte es sein, dass er dafür sorgen wollte, das es nicht wieder auflebt?

seine Augen weiteten sich und er flüsterte den letzten Satz Könnte es sein, dass ich hierher geschickt wurde, damit sein Plan nicht aufgeht?

wieder auf dem Teppich angekommen sah er sieh skeptisch an Aber wieso seid Ihr so schlecht auf sie zu sprechen? Mir war sie sehr wohlgesonnen gegenüber...
Das Abenteuer geht weiter!

Alva LeMar©

unregistriert

16

Montag, 14. Juni 2010, 22:40

Sie überlegte.
Wenn ihr sagt, das Amulett wäre für den Wiederaufbau des Klosters verantwortlich, heißt es denn,
das Amulett ins sozusagen das Herz bzw. die Seele dessen?

Sie stand auf und lief im Keller auf und ab.
Der Mann stiehlt also das Amulett, das Kloster zerfällt.
Das Amulett taucht wieder auf und das Kloster steht wieder.

Sie hielt kurz inne.
Hattet Ihr es damals denn wiedergefunden? Oder wer?
Alva schritt zum Tisch und beugte sich über den Mann.
Wenn der Mann dafür verantwortlich ist, dann habt ihr einen Feind...
sie machte eine ausschweifende Bewegung und alles dreht sich um dieses Kloster...es muss ein Geheimnis birgen, das mehr ist als zwischen Himmel und Hölle

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17

Montag, 14. Juni 2010, 22:52

...Das Herz, eine Seele...

Wenn der Mann allein damit zu tun hatte, ist der Feind jetzt tot - soweit man Shera Glauben schenken darf. Aber vermutlich habt ihr Recht, das Kloster muss etwas verbergen - etwas, das sich nicht nur für einen Mann lohnen würde zu zerstören, zu beherrschen oder wie auch immer...

Eine plötzliche Müdigkeit überkam ihn und er gähnte. Ich denke wir sollten uns morgen weiter mit dem Thema befassen. Die Kammer, in welcher ihr gebadet habt, bezieht ihr am besten auch gleich als Schlafgemach. Ich werde gleich nebenan sein.
Er erhob sich und wartete auf ihre Antwort
...
Das Abenteuer geht weiter!

Alva LeMar©

unregistriert

18

Montag, 14. Juni 2010, 22:59

Sie lächelte milde.
Das ist sehr liebenswürdig von euch. Ich werde euch so gut es geht, keine Umstände bereiten.
Ich würde mich gerne mit dem Thema weiterbeschäftigen, es klingt unglaublich spannend.


Nochmals bedankte sie sich und verschwand in ihrem neuen Schlafgemach.
Eine ganze Weile musste sie noch an das Kloster und den Mann denken, bis sie der Schlaf überfiel.
aber diese Nacht war Athon nicht in ihren Gedanken...

Aglareb

unregistriert

19

Dienstag, 15. Juni 2010, 20:37

(Eine Taube von Aglareb erreicht Alva im Kloster)

Hallo Alva!
Ich hoffe wirklich das es dir gut geht!Der abend bei den Defenders war sehr viel dramatischer als ich zunächst dachte....
Es tut mir auch leid das ich nicht eingegriffen habe,schliesslich hast du fast dein Leben verloren....ich kann dir nicht erklären warum ich mich nicht
eingemischt habe.....wie gesagt: Ich hoffe du bist wohlauf!
Wenn du die Zeit erübrigen kannst würde ich dich gern nachher auf der Waldlichtung treffen.


Gruss dein Freund Agi


Alva LeMar©

unregistriert

20

Dienstag, 15. Juni 2010, 20:40

Sie las den Brief und augenblicklich streiften ihre Gedanken wieder zu Athon.
Warum musste das jetzt sein?
So konnte sie die Sache nicht abschließen. Aglareb war ihr Freund, er machte sich anscheinend Sorgen.

Sie stand auf, zog sich an und machte sich auf den Weg zur Waldlichtung...

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »white night angel« (4. November 2013, 10:38)