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Equinox

unregistriert

1

Freitag, 18. März 2011, 16:01

Moratorium, AKW's vom Netz... oder für wie dumm wird der deutsche Wähler gehalten?

Viele dürften es mitbekommen haben, viele ältere Atomkraftwerke werden TEMPORÄR vom Netz genommen!
Warum? Japan hat betroffen gemacht und die ERST KÜRZLICH beschlossene ATOMAUSSTIEGSVERLÄNGERUNG könnte sich als Stolperfalle erweisen bei den Landtagswahlen in Baden Würtemberg (hab vergessen wo noch gewählt wird dieses Jahr, kann evtl wer nachtragen). Achso und pünktlich nach den Landtagswahlen läuft das Moratorium aus. Ich empfinde es als Frechheit, wie Politiker die betroffenheit wegen Fukushima ausnutzen...

Nun als ob das noch nicht genügend Wählerverarsche und ausnutzung der Emotionen bzw betroffenheit Zwecks Fukushima ist, tut der amtierende Baden Würtembergische Ministerpräsident Stefan Mappus(CDU) die finanziellen Einbussen der AKW betreiber auf den Steuerzahler verlagern:

Kurzfassung:
http://info-agent.blogspot.com/2011/03/l…t-die-enbw.html


oder gleich der koplette Artikel:
http://www.nachdenkseiten.de/?p=8707


EDIT:
oder eine andere Quelle hierzu:

http://www.sueddeutsche.de/politik/antei…mberg-1.1073650

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Equinox« (18. März 2011, 16:47)


anna63157

unregistriert

2

Freitag, 18. März 2011, 16:07

also ich finde das kompletten blödsinn (meine meinung) den ich bin für akw und in deutschland dürfen diese recht sicher sein ;) wir haben hier weder erdbebben noch haben wir tsunamigefahr ... die politiker nurtzen diese situation einfach nur für sich :thumbdown:

Equinox

unregistriert

3

Freitag, 18. März 2011, 16:46

Ich muss zugeben das meine Meinung jetzt nicht soweit von der deinen liegt. Schon allein aus Forschungs- und Entwicklungsgründen, bin ich für für Atom-Meiler.
In der Atomenergie steckt eine riesenmenge an Energie, welche meines erachtens sauber und sicher gemacht werden muss und das ist meiner Meinung nach alternativlos!
Allerdings sind wir davon noch um einiges entfernt.
-Störfälle AKW Weltweit bis 2008
-Störfälle bis Stufe 4 in Deutschland bis 2008
-über Stufe 4 weltweit
um nur mal die Spitze des Eisberes zu nennen...

Desweiteren ist es nicht lukrativ derzeit für AKW Betreiber neue bzw bessere AKWs zu bauen um veraltete abzuschalten, bzw sicherere oder sauberere Methoden zu finden.
Allerdings gibt es auch zu bedenken, das der Endlagerkonflikt nach wie vor herscht. (Atommüll ist über 600Millionen Jahre Radioaktiv, wer will sowas schon in seiner Nachbarschaft? Und irgendwann ist auch das größte abseits gelegene Lager am Limit)

Deshalb Ausstieg-> Nein
Umdenken-> Ja, sicherer und umwelteffizienter! Alternativ bin ich leider auch eher für abschalten...

anna63157

unregistriert

4

Freitag, 18. März 2011, 16:59

das problem ist doch das der mensch einfach zu verwöhnt ist !!! hätten wir kein handy,pc,telefon,herd usw dann bräuchten wir auch viel weniger energie aber wer will den schon ohne den luxus leben ??? richtig niemand...

aber ich finde atomkraft hat mehr positive seiten an sich als negative
zuerst einmal wird dort viel mehr energie erzeugt als es ein fossiles kraftwerk herstellen kann
dann kein co² ausstoß
es ist leise,günstiger und zu guter letzt hilft es zu forschen da wir menschen einfach noch ein bisschen was über atome lernen müssen ;)

xx_regis_xx

unregistriert

5

Freitag, 18. März 2011, 17:28

Jetzt mal unter uns Pastorentöchtern .... ohne den Atomstrom wird unsere Energie für Menschen wie mich unbezahlbar. Ich bin für eine verstärkte Forschung auf dem Bereich der Kernfusion, statt der Kernspaltung... denn da hätten wir unsere saubere Energie.

Equinox

unregistriert

6

Freitag, 18. März 2011, 17:34

was ist denn der Unterschied zwischen Kernspaltung und Fusion? Hab ich ja noch nie gehört 8|

@Anna, nur so am Rande: Tschernobyl war reines Menschliches Versagen, wenn ich mich recht entsinne ist da Ernstfallprobe mit der Feuerwehr usw eskaliert...

anna63157

unregistriert

7

Freitag, 18. März 2011, 17:47

9te klasse physik ;) also ich versuche das mal mit den worten meines physik lehrers zu erklären ...
das ganze hat was mit kernreaktion zutun das bedeutet wenn 2 isotope z.b. tritium und deuterium (hoffe habe das jetzt richtig geschrieben) verschmelzen usw

ich weiß equinox und ich habe ja auch nie etwas mit tschernobly behauptet oder ???

xx_regis_xx

unregistriert

8

Freitag, 18. März 2011, 18:03

Die Idee, Kernfusion technisch in Form einer energetischen Kettenreaktion
zu nutzen, wurde zuerst mit dem Ziel militärischer Waffenentwicklung
verfolgt. Die Fusionsforschung fand daher in den Jahrzehnten um den Zweiten Weltkrieg im Geheimen statt. Nachdem nach den USA auch die Sowjetunion 1949 eine eigene auf Kernspaltung beruhende Atombombe entwickelt hatte, entwickelten der Physiker Edward Teller und der Mathematiker Stanislaw Ulam in den USA ein Konzept zum Bau einer Fusionsbombe, der Wasserstoffbombe, die eine deutlich höhere Sprengkraft versprach. Dies führte am 1. November 1952 zur Zündung der ersten Wasserstoffbombe Ivy Mike
im Eniwetok-Atoll. Dies war der erste Nachweis, dass große
Energiemengen explosionsartig durch Kernfusion auch auf der Erde
künstlich freigesetzt werden können.

Erste theoretische Konzepte zur kontrollierten Kernfusion als
Energietechnologie wurden schon während der Entwicklungsphase der
Atombombe unter anderem durch Edward Teller und Enrico Fermi
entwickelt. Eine der Ideen war, ein äußerst heißes
Deuterium-Tritium-Plasma durch ein Magnetfeld einzuschließen. In England
wurde nach dem Zweiten Weltkrieg das erste zivile Forschungsprogramm
zur Nutzung der Kernfusion gestartet. George Paget Thomson und Moses Blackman
entwickelten hier die Idee zum Einschluss eines ringförmigen
Deuterium-Plasmas mittels Magnetfeld und dem Aufheizen mittels
Hochfrequenzwellen.

Dieses Konzept wurde in den folgenden Jahren in zwei Varianten
unabhängig voneinander in den USA und der Sowjetunion weiterentwickelt.
In den USA entwickelte Lyman Spitzer den Stellarator, der ab 1951 im Rahmen von Projekt Matterhorn und Projekt Sherwood, u.a. an der Universität in Princeton erforscht wurde.[1] [2]
Der Stellarator erwies sich bald als zu kompliziert, da die komplexe
Geometrie seiner Magnetfeldspulen für die Forscher ein damals
unüberwindliches Hindernis darstellte. Erst gegen Ende des 20.
Jahrhunderts konnten die nötigen Berechnungen dank leistungsfähiger
Computer durchgeführt werden, wodurch der aktuelle Bau des
Test-Stellarators Wendelstein 7-X in Greifswald möglich wurde.
Quelle:Wikipedia
Ich war einfach zu träge, das Ganze mit eigenen Worten zu verfassen.

Wolverin

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9

Freitag, 18. März 2011, 19:16

@ Anna auch in Deutschland gibt es erdbeben, zwar nicht so wie in Japan aber sie gibt es hier...

Und Tsunami, könnte es hier auch geben, rein theoretisch würde es gehn....

sogar italien hatte einen 1908 .....dabei sind 75.000 menschen gestorben...


Sonst sind unsere AkW auch nicht sicherer, wie andere...

Wäre dafür, das alle dicht gemacht werden....

aber Merkel betreibt wieder nur einen Wahlkampf...

Equinox

unregistriert

10

Freitag, 18. März 2011, 19:31

sry Anna, sollte nur bedeuten das wir kein Erdbeben oder Tsunami brauchen um einen Super GAU zu erhalten ;)
Wie aber Wolverine schon richtig ausführte existiert so etwas auch bei uns.

aber merci für deine Ausführungen, merke gerade das ich schon zu lange aus der Schule bin...

@Regis:
Verstehe so grob was du meinst aber verstehe nicht, wie du darauf kommst, das Kernfusion sicherer ist.
Da steht ja auch nur das de Amis da was für de zivile Nutzung gebastelt haben, was erst vor kurzem wegen leistungsfähigerer CPU's fertiggestellt wurde.
Aber wie genau der zivile nutzen und die vor bzw Nachteile aussehen erschliesst sich mir daraus nicht...auch nicht unbedingt ob dies wirklich zur effizienten Energiegewinnung einsetzbar ist...?
Hast du evtl einen Link wo ich mich da weiter belesen kann oder kannst du mir das kurz ausführen wie du auf deine optimistischen Annahmen kommst?

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11

Freitag, 18. März 2011, 19:38

Hier ist noch der Europäische Test-Fusionsreaktor
ITER
Sci-Fi-FAN ==> Perry Rhodan

Equinox

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12

Freitag, 18. März 2011, 19:52

vielen Dank, damit wäre das auch geklärt, jetzt muss sich halt demzufolge noch die Gefährlichkeit davon herausstellen.
Und übergangsweise, sollte man für die ollen Kernreaktoren schärfere Sicherheitsbedingungen auferlegen...
Und die drecks CDU mit ihrem intriganten Wahlkampf aus Baden Würtemberg jagen -.-

xx_regis_xx

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13

Freitag, 18. März 2011, 19:57

Kernfusion ist nicht sicher, da sie zur Zeit noch nicht über längere Zeit beherrschbar ist.
Daher habe ich auch nur gesagt, dass ich mehr Forschung in diesem Bereich möchte. Denn sie bietet quasi unendlich Energie ohne gefährliche Abfallstoffe.

Bis dahin sind wir allerdings auf die Fision (die Kernspaltung) angewiesen, um den Strom bezahlbar zu halten. (Meiner Meinung nach.)

Equinox

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14

Freitag, 18. März 2011, 20:04

jupp sag ich nichts gegen aber dennoch sollte es entsprechende Sicherheitsbedingungen geben.
Wie bei dem einen der schrieb, das 2 Kühlsysteme ausgefallen waren im französischen Reaktor und das 3. zum glück funzte, in der Schweiz und in Deutschland gibt es teilweise(wenn ich richtig las) bei manchen Reaktoren nur 2 Kühlkreisläufe... sollte meines erachtens aufgerüstet werden um einen höheren Sicherheitsstandard zu gewährleisten.
Aber dennoch solllte so ein Thema nicht derart verblödend für den Wahlkampf genutzt werden!

xx_regis_xx

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15

Samstag, 19. März 2011, 08:03

Da Stimme ich völlig mit dir überein ... die Eneriekonzerne scheffeln Milliarden ... da sollte es drin sein, die Sicherheitsstandards zu erhöhen.
Und in den Wahlkampf gehört ein solches Thema schon gleich überhaupt nicht.

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16

Samstag, 19. März 2011, 09:27

mal ne dumme Frage ?
Sicher ?
Keine gefahr ?
Seid ihr bekloppt ?
AKW Sicher ist unmöglich , das ganze ist eine Hochbrisante Angelegenheit , und hochgefährlich , es kann immer Technisches oder Menschliches Versagen vorkommrn und wenn dann etwas passiert ist es zu spät .
Ich bin für ,
Jedes einzelne AKW schliessen und die Betreiber verpflichten die Gewinne die sie ,damit unser leben ,Jahrelang leichtsinnig aufs Spiel gesetzt zu haben ,in ungefährlichere Energiekonzepte zu stecken , AKW ist absolut unnötig ,Deutschland verfügt über genug Fliessendes Wasser um erfoglreich mit Wasserkraftwerken ( die für Mensch und Umwelt ) um einiges ungefährlicher sind den gesamten Energiehaushalt Deutschlands zu erzeugen und ! Mehrproduktion zu erzeugen die dann verkauft werden kann.
Jetzt seid ihr dafür aber geht mal in die entsprechenden Artikel und lest mal wie die krebsrate bei Kindern in der Nähe von AKW im Verhältniss zu Gegenden die nicht in AKW Nähe liegen ist , wenn ihr dann noch wagt AKWs sicher zu nennen , dann zieht doch mit euren Kindern neben ein solches . Würdet ihr ? Wer würde direkt neben ein AKW ziehen freiwillig ? Ihr ? Sicher ?



http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensc…,522113,00.html

http://www.umweltinstitut.org/radioaktiv…ftwerke-50.html

http://www.ippnw-ulm.de/text__krebs-akw.htm
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xx_regis_xx

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17

Samstag, 19. März 2011, 09:32

Mag sein, dass es möglich wäre, Deutschland mit Fliesswasserkraftwerken zu versorgen, aber auch die müssen ersteinmal gebaut werden.
Im Moment sehe ich keine Alternative zu AKW ... außer "zurück in die Steinzeit".
Oder hast du ein Konzept, wie sowas von heute auf morgen klappen könnte? Dann nur her damit ... das Kanzleramt ist ganz in der Nähe.

  • »Dogmaster« ist männlich

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18

Samstag, 19. März 2011, 09:44

Von heute auf morgen geht das leider nicht aber mit nem 10 Jahre Plan dürfte es machbar sein ,zudem würde es jede menge Arbeitsplätze schaffen , auf Lange Zeit .
Denn der Abbau der alten AKW und der Aufbau der Neuen WKW ,das verlegn und instandhalten der neuen Leitungen ,usw ...
Zudem ,wetten jeder 2 te der für ein AKW ist kommt aus Bayern ?
Warum ?
Die Dortige Regierung ist immer für Atomkraft , nur nicht für den Bau eines AKW in Bayern , warum nur ?
Ein Niedersachse der in der Nähe der AKWs lebt ist besser informiert und wird immer dagegen sein.
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19

Samstag, 19. März 2011, 11:12

Ein Niedersachse der in der Nähe der AKWs lebt ist besser informiert und wird immer dagegen sein.
Nicht nur der Niedersachse, auch der NRWler, der in der Nähe von Hamm Uentrop wohnt.

Bis zu dem ereignisreichen und tragischen Tag in Japan galten die Atomkraftwerke als die sichersten der Welt. Die dort vorhandene, permanente Erdbebengefahr schon alleine dafür sorgten, dass die Dinger sicher sein mussten. Da stürzen ja auch so schnell keine Hochhäuser mehr ein, wenn die Erde mal mit Stärke 8 oder mehr bebt.

Auch in Amerika war man der Meinung gewesen, alles wäre gut uns sicher. Leider ist dem nicht so.

Was ist eigentlich mit dem radioaktivem Müll? Es gibt kein Endlager, im Grunde nicht mal ein geeignetes Zwischenlager, wo man den strahlenden Mist lagern könnte. Mag sein, dass die direkte Gewinnung von Strom durch die Atomkraftwerke leicht und sauber von statten geht. Doch sind die Brennstäbe irgendwann verbraucht und können nicht wieder "aufgeladen" werden.

Die Meiler 4-6 waren in Japan schon lange abgeschaltet, schon vor dem großen Erdbeben, trotzdem fliegen ihnen genau diese Meiler jetzt auch um die Ohren, weil man eben nicht auf einen "Notausknopf" drückt, wie bei einer Maschine, alles steht und "Gefahr gebannt". Die Brennstäbe sind nicht nur in 2 Monaten noch eine Gefahr, nicht nur in 2 Jahren, sondern noch in tausenden Jahren strahlen die eine tödliche Dosis radioaktiver Strahlen aus.

Glücklich sind die Menschen, die sich bei der untergehenden Sonne auf die aufgehenden Sterne freuen.

anna63157

unregistriert

20

Samstag, 19. März 2011, 11:16

für den atommüll gibt es eine ganz einfache lösung ;)
man steckt ihn in nicht mehr verwendete salzbergwerke ... das salz umschließt den atommüll so das er sicher und luftdicht abgeschlossen ist ...