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  • »PhobosMargrace« ist weiblich
  • »PhobosMargrace« ist der Autor dieses Themas

inGame Name & Server: .

Wohnort: Herrenhaus, im toten Wald

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1

Sonntag, 8. Mai 2011, 21:06

Die Lustgefilde

***
Sieh dich um verirrte Seele, wo bist du nur hingekommen?

Die Lustgefilde empfangen dich mit allem was du dir wünschst! Was auch immer du ersehnst, die Vaylenen geben es dir.
Setz dich her, leg dich zur Ruh…
Spiele mit den Nymphen und labe dich an allem was die Natur dir üppig bietet.
Ruhen… genießen… lustwandeln… bleiben

Dieser Ort ist subjektiv und so wandelbar dass niemand seine wahre Gestalt kennt.
Betrittst du diesen Ort wird er von deinem Geist, deiner Vergangenheit, deinen Träumen und Wünschen geformt.
Üppige Wälder, weite Steppen, saphirblaue Seen, goldene Schlösser… alles kann sich dir offenbaren und dein Sehnen nach Ruhe, Wärme, fröhlichen Festen oder Seelenfrieden erfüllen.

Doch er offenbart nicht immer nur deine bewussten Wünsche…



Dunkelheit, das Sehnen nach Macht, Krieg oder Vergeltung tief in deinem Innern eröffnet manchmal auch Blicke in deine dunklen Seelenhöfe.
Blutige Tümpel, hinterhältige Feen, trickreiche Dämonen… sind es Alpträume, die dich faszinieren?

Die Vaylenen sind Nebelgeister, die von den Sehnsüchten der Menschen zehren. Doch diese Wesen handeln alle selbstbestimmt.
Ob du von ihrer Güte profitierst, ein paar schöne Momente allein oder mit Freunden verbringst… oder ob du heimtückisch in die Falle gelockt wirst, ausgezehrt und verloren in deiner eigenen, bizarren Wunschwelt, die sich gegen dich wendet...

Das alles entscheidest du allein.
Also verirrte Seele… wenn du dich umschaust… was siehst du dann?



(Allein oder mit anderen RPlern, ihr entscheidet ob man einfach mal ein rauschendes Fest oder einen Ball auf einem prunkvollen Schloss feiert, im Garten Nymphen hinterher jagt oder eben in einer dunklen, bizarren Wunderlandversion seiner eigenen Sehnsüchte landet.

Was ein ziemlicher Alptraum sein kann… wer kennt nicht die Hilflosigkeit, wenn man in seinen eigenen Träumen die Kontrolle verliert?

Gemeinsames Träumen kann noch schöner sein… oder noch schrecklicher. Findet es heraus!
Formt die Umgebung und wenn ihr möchtet, die Vaylenen so wie ihr wollt.
Und auch wenn das Wort Lustgefilde alles einschließt, was die Sinne berauscht, bedenkt doch bitte die freiwillige Zensur. Lüsterne Satyre und verführerische Nymphen beherrschen auch subtile Verführung. Viel Spaß!)


Beware, beware...the Dragonborn comes...

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »PhobosMargrace« (8. November 2012, 00:03)


inGame Name & Server: Angel'sShadow

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2

Samstag, 1. Oktober 2011, 00:20

Meine Atmung ist das einzige, was ich höre.
Die und der Schall meiner Schritte auf den steinernen Stufen.
Wie lange ich diese Treppen schon heraufsteige, habe ich schon vergessen ...
Aber mir scheint es unnatürlich lang.

Es mag ungewöhnlich klingen, aber ich glaube, ich bin tot. Ja, ich muss tot sein...
Mal ehrlich, ich hätte niemals im Leben so viele Stufen steigen können, ohne Seitenstechen zu bekommen.
Ja ... ich bin wohl wirklich tot. Aber das ist gut so.
Es ist, was ich wollte. Und ich hab mich noch nie freier gefühlt ...

Fast meditativ ist diese Bewegung. Gleichmäßig die Beine bewegend, nach oben eilend. Gedanken kreisen in meinem Kopf, so wie ich um diese Treppe - aber nicht so chaotisch und sich selbst überschlagend wie früher ... Als wäre ein Sturzbach zur Ruhe gekommen.
Ich bin zur Ruhe gekommen.

Die Zeit vergeht und plötzlich seh ich, wie die Stufen abrupt enden. Zwar gibt es hier keine Lichtquellen, aber irgendwie brauche ich die nicht, um zu sehen. Die Falltür kann ich deutlich erkennen, die feine Maserung im Holz, die metallenen Scharniere...
Ihr Anblick ist erstaunlich beruhigend, obwohl ich doch weiß, dass dahinter sicher etwas Ungewohntes und Myteriöses wartet. Es ist diese weiche Schönheit, die sie austrahlt. Einfaches Holz und Metall.
Ich liebe das Einfache ...

Langsam aber ohne zu zögern strecke ich einen Arm aus, um die Falltür zu öffnen. Eine Kälte kommt mir entgegen und, als ich mich bis zur Hüfte aus dem Boden erhebe, kann ich nur wenige Meter weit sehen. Überall um mich herum ist Nebel. Die Schemen dahinter, sind das Bäume? Ich stelle mir vor, dass ich in der Mitte einer Lichtung sein muss ... der gräuliche Boden ist trocken und kühl ...

Langsam lösen sie sich aus den dunstigen Schwaden. Dunkle Formen, die sich vor meinen Augen zu Körpern vernetzen. Mit eleganten, schwebenden Bewegungen gleiten ein paar auf mich in meiner Falltür zu ... Ich habe keine Angst. Ich spüre ihr Vorhaben.
Sie heißen mich willkommen.
Und ich lasse mich von ihnen führen, hinein in den immer dichteren Nebel ...
Das Abenteuer geht weiter!

inGame Name & Server: Angel'sShadow

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3

Sonntag, 2. Oktober 2011, 01:12

Ich kann ihre Gesichter nicht wirklich erkennen. Im ersten Augenblick scheint mir, sie haben gar keine, dann erkenne ich die gräulichen Masken. Sie schrecken nicht ab, sie passen sogar zu den elegant hochgesteckten Haaren mit den eingeflochtenen Bändern ... Zu den langen weißen Gewändern ...
Sie nennen sich die Vaylenen.
Fünf sind es.

Wer bist du? fragen sie mich
Ich antworte.
Weißt du, warum du hier bist? fragen sie mich
Ich stutze. Ich dachte, ich sei tot? Ich sage ihnen dies und sie schauen sich kurz gegenseitig an. Wegen der Masken sehe ich keine Regungen der Züge. Vielleicht lächeln sie amüsiert, vielleicht verengen sie die Augen. Haben sie überhaupt Augen? Oder einen Mund? Ziehen sie besorgt die Brauen zusammen, weil ich denke, ich sei gestorben? Das dachte ich nämlich ...
Im selben Tonfall kommt die nächste Frage.
Warum denkst du, du seist tot?
Zuerst schweige ich. Meine Gedanken kreisen umeinander. Was bin ich denn, wenn nicht tot? Ich fühle mich plötzlich unsicher. Ich hatte bereits damit abgeschlossen, es war viel einfacher gewesen, als ich mir gedacht hatte. Doch jetzt? Was ist dieser Ort, wenn nicht der Himmel?
Träumst du nicht nur? fragen die Vaylenen weiter
Ich weiß einen Moment lang nicht, was ich sagen soll.
Und? frage ich dann verunsichertTräume ich nur?
Eine Zeitlang schweigen sie. Das letzte, was sie sagen ist zugleich das unaufschlussreichste ...
Vielleicht solltest du das herausfinden ...

Der Nebel stobt außeinander und sie sind verschwunden. Und nun breitet sich vor meinen staunenden Augen eine Landschaft aus; während ich hinsehe, sprießen Bäume zu tausenden aus endlosen saftigen grünen Wiesen, Bäche stürzen rauschend von Bergen, die sich soeben in die Höhe schieben, verbinden sich zu mächtigen Flüssen, sammeln sich in tiefblauen Teichen und Seen und ergießen sich in ein schier endloses glitzerndes Meer. Ich stehe an den majestätischen Klippen und vernehme einen bekannten Duft. Salzige Meeresluft.

Vogelschwärme ziehen über die Weite und ich versuche ihnen nachzulaufen, folge ihnen in ein Feld aus wogendem roten Mohn.
Lachend gebe ich auf und drehe mich um mich selbst. Plötzlich steht jemand sehr nah vor mir. Zu spät, ich hab ihn nicht gesehen und ich laufe direkt gegen seine Brust. Er fällt überrascht nach hinten, ich mit ihm und es dauert eine Sekunde, bis ich überhaupt begreife, was passiert. Ich höre das Meer rauschen und meine Augen schauen in die zwei dunklen Seen, die die seinen sind. Ich spüre die nackte Haut, auf der meine Hände ruhen, sehe die wilden dunklen Locken und die etwas länglichen Ohren, die schönen vollen Lippen, den kurzen schwarzen Bart...

Plötzlich beschämt über meine Blicke versuche ich, mich aufzurichten, doch zwei Arme greifen meine. Des Satyr's Augen blitzen auf und sein Lächeln zwingt meinen Körper, sich Momente später zur Seite fallen zu lassen. Meine Finger quellen durch seine Haare und seine großen Hände bringen mich seinen Augen näher.

Die Worte der Vaylenen sind längst vergessen, als die Sterne den Himmel sprenkeln ...
Das Abenteuer geht weiter!

4

Sonntag, 2. Oktober 2011, 11:22

Liebliche Stimmen riefen ihn.
Helios war es nicht geheuer, doch sein Reiter wollte den Stimen folgen.
Sie Versprachen ihn Vergessen , keine Schmerzen mehr und einsamkeit.
Immerweiter trieb der Halbelb sein Tier bis er in einen Wald gelangte.
Helios scheute und Alex stieg von dem Hengst ab und lies ihn mit wenigen Worten gehen.
Er sah sich um und horchte auf die Melodien um ihn.
Sie beruhigten ihn und seine verwundete Seele.
Die Sonne spielte mit seinen Roten Haar und ließen es Kupfern erleuchten.
Ein Knacken im Wald lies ihn erstarren.

5

Montag, 3. Oktober 2011, 19:57

Es hatte lange gedauert bis sie ihn gefunden hatte. Vorallem war sie von der Umgebung abgelenkt gewesen. Alles erinnerte sie an ihren Lieblingsort. Sie wollte einfach nur geniessen und alle sorgen vergessen. Doch das ging nicht. Sie versuchte sich zu konzentrieren und trat auf einen Ast der Alex zu erschrecken schien. SIe verharrte.


Meine Geschichte begann im Turm...

6

Montag, 3. Oktober 2011, 20:19

Die Stimmen sangen unbeirrt weiter und kein weiteres Knacken ertönte.
Alex seine sinne wurden wieder auf die Vaylenen gezogen.
Er lief durch den Wald , immerwieder sah er sich um und horchte.
Nach ihnen, die die ihn erlösen konnten.

7

Montag, 3. Oktober 2011, 20:21

Erleichtert atmete sie aus. Zögernd folgte sie ihm. Ob er auch das gleiche sah wie sie? Was war das für ein Ort... Ein Schauer lief über ihren Rücken und sich zog ihre arme an sich.


Meine Geschichte begann im Turm...

8

Montag, 3. Oktober 2011, 20:27

Immerweiter lief er und stand plötzlich vor einem Baum, der an sein Baumhaus erinnerte.
Ein Mädchenkopf sah aus den Fenster und winkte ihm.
Er lächelte und winkte zurück.
Seine wunde wurde plötzlich unsichtbar , dachte er und er verspürte keinen Schmerz, keinen Hass mehr.
Er war wieder, wie er war, bevor alles sein Ende nahm.
Er hatte Faith wieder.

Im Wald, dicht bei Alex erschuf sich ein anderes Ich des Elben.
Der mit der Narbe, der mit dem Hass, der mit der Ironischen Stimme.
Ich werde dich einholen, Elb.
Grinste der Mensch.
Das sich Alex in einen vollkommenen Elben verwandelte, in seiner Vorstellung, bemerkte er nicht einmal.

9

Montag, 3. Oktober 2011, 20:41

Ihr stockte das Herz als sie sah was mit ihm geschah. Das Mädchen das aus dem Fenster schaute ignorierte sie. Doch den Menschen und den ELben konnte sie nicht ignorieren. Ungeachtet kam sie aus ihrem versteck heraus. Ihre Augen panisch Aufgerissen. "Wwaass geschiet... hier...." sagte sie und schaute immernoch entsetz zwischen den Beiden umher. "Alex"


Meine Geschichte begann im Turm...

10

Montag, 3. Oktober 2011, 20:58

Der Mensch hatte zwar keine guten Ohren, aber gute Augen.
Er sah Airina hervor treten und grinste Hämisch.
Na Puppe.
Der olle Elb denkt wirklich er kann zu seiner Liebsten zurück... ist das nicht nieeeedlich?

Sarkasmus tropfte aus seinen Mund.
Erst jetzt würe Airina wissen, wie schlimm die zweite Seite Alexanders wirklich war.

Alex indes stieg den Baum immer höher und wirbelte "seine Frau" druch die Lüfte.
ich hab dich gefunden...
Strahlte er sie an, seine Faith.

11

Montag, 3. Oktober 2011, 21:16

Trauer durchzuckte sie doch liess sie es sich nicht anmerken. "JA sehr erfreulich" sagte sie nur. "Nenn mich nicht Puppe... sonst mach ich dir den Garaus" Zornig schaute sie ihn an.


Meine Geschichte begann im Turm...

12

Montag, 3. Oktober 2011, 21:52

Belustigt schaut er sie an.
Ach, was machst du denn dann.. Puppe?
Er lehnt sich an einen Baum und schaut zum Baumhaus hinauf.
Sein Grinsen wird breiter.
Genieße es solange du noch kannst, Prinzlein.
Murmelte er.

13

Montag, 3. Oktober 2011, 21:56

Ihre Augen glühten rot auf. "Reiz mich nicht..." zischte sie. "So lange habe ich meine Kräfte unterdrückt..."


Meine Geschichte begann im Turm...

14

Montag, 3. Oktober 2011, 22:01

Uiii, toll.
Er sah sie gar nicht an.
Mit Magie könnt ihr wohl alle toppen was?
Lässig holt er zwei Dolche aus seinen Stiefeln und wiegt sie.
Sein blick ist auf das Fenster gerichtet, wo Alex verschwunden war.
Eine Handbewegung mehr und diese eiskalten Augen werden von einer Sonnenbrille versteckt.
Verzeiht, My Lady.
Ich habe etwas zu tun.

Sein Ton tropft vor Ironie und Sarksamus.
Schneller als sie bis drei zählen kann, ist er in den Bäumen verschwunden.

inGame Name & Server: Angel'sShadow

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15

Montag, 3. Oktober 2011, 22:05

Ich schlage die Augen auf.
Ein strahlend blauer Himmel lacht mich an. Wolken ziehen vorüber und die Spitzen roter Blumen wiegen im Rahmen meines Blickfeldes. Ich drehe mich zur Seite und da liegt er. Der Satyr.
Mein Satyr.

Ich schaue ihn eine Weile an, während er noch schläft. Ich betrachte sein markantes Gesicht, seine Brust und seinen Unterkörper. Die befellten Bocksfüße, die zu den Hörnern auf seinem Kopf passen. Er ist wunderschön. Ich drehe mich wieder auf meinen Rücken und schaue eine Zeit lang den Wolken zu, wie sie sorgenlos vorbeidriften. Der Wind beginnt zu rauschen und von irgendwoher kommt ein Lied.

Ich horche auf, frage mich aber nicht, wer es singt. Ich weiß einfach, dass die Veylenen über mich wachen. Oder mich beobachten ... der zweite Gedanken lässt mich ein bisschen frösteln, aber der Moment geht schnell vorüber. Hier, wie mir scheint, geht alles Unschöne schnell vorüber ...

Ich spüre die warme Sonne auf meiner Haut und die sanfte Melodie zaubert Bilder in meinen Kopf. Ruhe ... Einsamkeit ... Rinheit ... ein Weg, der vor mir liegt ... schwere Wahrheiten, denen ich mich irgendwann stellen muss ... eine Reise ... Heilung ... Kraft. Sie sagt mir, dass ich hier sicher bin.
Dass ich alle Zeit der Welt habe ...
Ich muss keine Angst haben.
Aber ich bin allein.

Ich schaue wieder nach meinem Satyr, aber er ist fort. Verwundert stehe ich auf, blicke über das Mohnfeld, um ihn vielleicht noch zu entdecken ... aber ich sehe nur die roten Blumenköpfe, die sich langsam nebeneinander her wiegen ... Ein kalter Windstoß lässt mich wieder frösteln und mir fällt zum ersten Mal auf, dass ich nackt bin.

Doch ich schäme mich nicht dafür.
Immerhin, wenn dieser Ort der Himmel ist, oder irgendein Paradies - so ist es mein Paradies. Das heißt, wenn ich überhaupt tot bin ... Die Worte der Veylenen fallen mir wieder ein ... Ich muss herausfinden.

Ich denke.
Wenn ich nicht mehr lebe und dieser Ort soetwas wie mein Himmel ist, dann sollte ich auch Macht über ihn haben ... sollte ich ihn nicht formen können? Als mir eine erneute Windböe Gänsehaut macht, entscheide ich mich, es am Wetter auszuprobieren. Ich muss nur den Gedanken an Wärme haben, da explodiert ein gleißendes Licht vom hellsten Punkt am Himmel und treibt alle Wolken fort ... Ich lächle und schaue staunend zu.

Dann schaue ich an mir herab. Ich bin überrascht. Die meisten Proportionen und Begebenheiten meines Körpers sind so, wie ich mich an sie erinnere. Meine Beine sind vielleicht etwas länger und meine Haut weicher.
Und nirgenwo ist der Haarwuchs, den ich einst hatte ...
Aber nur eine Sache ist grundauf anders. Eine Neutralität hat sich über mich gesenkt.
Ich führe meine Hand über die neue Haut und bin immer faszinierter. Gleichzeitig ist das ein wundervoller Zustand. Erleichterung flutet meine Seele. Ich muss mich nicht mehr entscheiden!
Ich bin kein Mädchen, kein Junge ... Ich bin einfach ich.

Noch immer wogt das Mohnfeld im Sonnenschein. Ich mache mich auf, die Gegend zu erkunden.
Das weiche Gras umschmeichelt meine Füße. Ich brauche auch kein Schuhwerk, so wie ich keine Kleidung brauche.
Dieser Ort ist alles, was ich will.
Das Abenteuer geht weiter!

16

Mittwoch, 5. Oktober 2011, 21:07

Airina stockte das HErz. "WArte..." schrie sie doch der MEnsch war schon weg. FLuchend stürmte sie ihm hinterher. "ALEX!!!" Sie sprang hinter ihm ins Baumhaus. "Alex wach auf! Das ist eine Illusion!" Sie erschuff einen Kristall und schleuderte ihn dem MEnschen hinterher. "Lass ihn in Ruhe "


Meine Geschichte begann im Turm...

17

Mittwoch, 5. Oktober 2011, 21:12

Alexander , der Elb bekahm gar nicht mir, wie Airina ( in einem Satz?!) die 30 Meterhohe Eiche hochsprang .
Er hörte sie auch nicht, sondern hielt seine Liebste in seinen Armen und schaute auf den Wald, der für ihn friedlich da lag und er alles überblicken konnte.
An ihn geschmiegt eine schöne Frau , dennoch mit eigenartigen Augen.
Schatz, dies ist alles unser, wenn du es möchtest.
Er nahm sie fester und strahlte sie an.
Das möchte ich sehr gerne, Alex.
Von dem Menschlichen Alex ist nur ein entfernendes Kichern zu hören, das im Wald untergeht.

18

Mittwoch, 5. Oktober 2011, 21:18

SIe schaute zu Alex und schüttelte nur den Kopf. "Komm Her MEnsch!!!" zischte sie Sie würde hier auf ihn warten um Alex zu beschützen. "Ich warte auf dich"


Meine Geschichte begann im Turm...

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19

Donnerstag, 6. Oktober 2011, 00:18

Ich verlasse das Mohnfeld und lächle, während die Sonne meinen Körper küsst. Ich durchstreife einen lichten Hain und Wiesen, deren hohe Gräser wie ein grünes Meer vor mir im Wind spielen. Ein Augenblick vergeht, und aus der Wiese wird tatsächlich ein See; aus dem Boden zwischen jedem Grashalm schießt Wasser hervor, die gesamte Ebene rauscht von der Bewegung, die hervorgeht. Einen Moment lang werde ich an ein überflutetes Reisfeld erinnert, bis die Wasseroberfläche die letzten hohen grünen Halme ertränkt hat.

Vor mir liegt nun ein See, sein Wasser grün und schimmernd ... Ich zögere. Ich hatte immer Angst vor Wasser. Es ist das Einizge, in dem ich mich kein bisschen sicher fühle. Von allen Seiten her bin ich verletzbar. Vor allem von unten.
Und von Unten kommen immer die schlimmsten Dinge ...

Doch das ist mein Himmel, sage ich mir. Nochmal sterben kann ich nicht. Ich raffe meinen Mut zusammen und springe.
Als meine Hände die Wasseroberfläche durchschneiden, mein Kopf und meine Schultern hinter sich ziehend, ist plötzlich alles erfüllt von Licht. Keine Dunkelheit kriecht aus der Tiefe heraus, ich kann jede Einzelheit des Bodens unter mir erkennen. Außer mir sind kleine Fische und Korallen die einzigen Lebewesen in diesen kühlen Gewässern ... Es ist ein wunderschönes Gefühl.
Ich muss nicht einmal auftauchen, um Luft zu schnappen... Kein irdisches Wasser hat sich je so angefühlt.

Ich tauche tiefer und komm aus dem Staunen nicht mehr raus. Alles ist so bunt, so hell und farbig ... fast, als wär die Welt selbst ... glücklich.
Dann sehe ich eine Bewegung aus dem Augenwinkel. Als ich meinen Kopf drehe, ahne ich eine große Flosse, die sich in die Entfernung windet. Ein Schauer läuft über meinen Körper, was nichts mit dem kalten Wasser zu tun hat.
Plötzlich will ich hier raus.

Wieder sehe ich eine Bewegung und diesmal SEHE ich sie auch wirklich. Direkt neben mir windet sich etwas durch das erleuchtete Wasser auf mich zu. Von Panik durchflutet, schieße ich reflexartig nach oben, ohne nachzusehen, was das Etwas ist. Ich sehe die Sonne hinter der wässrigen Decke durchscheinen, denke schon an messerscharfe Reißzähne, die sich gleich in mein Fleisch bohren werden, breche in die klare Luft, hänge mich ohne nachzudenken an den ersten festen Gegenstand, den ich in die Finger bekomme und merke den Bruchteil einer Sekunde später, was es ist. Ein Boot.

Immernoch adrenalingetrieben hieve ich meinen Oberkörper aus dem Wasser, greife nach einem winzigen Mast und bin fast im kleinen Segelboot, als sich ein Arm um meinen Fuß krallt. Nun sehe ich, was das Etwas ist. Reißzähne, ja. Und wundervolle blonde Locken. Durch meine Momentane Überraschung lasse ich fast los, kann mich gerade noch halten und spüre, wie das Boot langsam zur Seite kippt, während das Wesen erbarmungslos an meinem Bein zerrt und ich mich zu befreien versuche.

Durch einem gezielten Tritt ins Gesicht lockert sich der eiserne Griff und mein Bein ist sofort im zurückschaukelnden Boot. Das Wesen taucht unter. Ich mache mich so klein wie möglich, weiß ich doch nicht, wie viel Schutz mir dieses Gefährt überhaupt bietet ... Nach einigen Momenten der Stille richte ich meinen Kopf auf. Dort sehe ich sie. Ganz friedlich und mit unschuldiger Miene schaut sie mich an, ihre Augen gerade so über Wasser ... Als wäre eben gar nichts passiert ... Als wäre sie nur neugierig. Eine Meerjungfrau. Oder eine Nymphe?

Einerlei, ich werde mich ganz sicher vor diesen Viechern in Acht nehmen. Als sie komplett untertaucht und verschwindet, starre ich abartend auf den leeren wässrigen Fleck ... Jederzeit erwartend, dass sie aus den Tiefen schießt und mir tatsächlich den Garaus macht. Aber nichts passiert. Ich atme einmal durch und schaue mich um. Die Landschaft hat sich komplett verändert. Das Seeufer, das vorhin noch war ist jetzt nichtmehr. Stattdessen wachsen majestätische grün bewachsene Inselberge, wie ich sie mal auf einer Postkarte aus Asien gesehen habe, aus einem horizonterstreckten Meer ... Ein wunderschöner Anblick.

Doch plötzlich beginne ich nachzudenken. Etwas wie eben, eine Gefahr, die ich gleichzeitig gewähnt und doch verdrängt habe ... Würde das im Himmel passieren? Die Worte der Veylenen fallen mir ein. Träumst du nicht nur?
Nun? frage ich in die Stille die mich umgibt Bist du nur ein Traum?
Wenn, dann war das eben ein Albtraum ...
Das Abenteuer geht weiter!

inGame Name & Server: Angel'sShadow

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20

Sonntag, 9. Oktober 2011, 23:41

Das Licht einer wärmenden Sonne spiegelt sich auf dem tiefblauen Wasser. Mein Boot sucht sich seinen eigenen langsamen Weg zwischen den steilen begrünten Inselbergen ... Ich tauche mit ihm in das abwechselnde Spiel aus Schatten und Licht ...
Hier und da sehe ich noch ein Büschel roten Mohn. Diese Welt ist noch die selbe wie zuvor ... sie hat nur eine andere Form angenommen.

Plötzlich schwimmt das Boot an einem sonderbaren Anblick vorbei. Einer der Inseln hat einen kleinen Holzsteg. Auf den zweiten Blick erkenne ich auch eine kleine Treppe, die sich um den Berg hochwindet. Eine Neugier überkommt mich und das Boot steuert ohne mein Zutun auf den Seg zu. Eigentlich sollte mich das nicht wundern ... Diese Welt - ob nun Himmel oder Traum - scheint auf meine Impulse zu reagieren. Auf meine Wünsche und Ideen ... Vielleicht auch auf meine Ängste.

Mit einem letzten Blick auf das Boot und das schillernde Wasser, das noch so klar ist, dass ich zum Grund sehen kann, beginne ich, die Stufen aufzusteigen ... und verschwinde um die Kurve in den Schatten des Berges.
Das Abenteuer geht weiter!