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Augentum

unregistriert

1

Mittwoch, 31. Oktober 2012, 08:55

Kindheitserinnerungen oder Ein (Auge) alter Mann blickt zurück

Ostersonntag in der Stadt die schon lange ihren Glanz verloren hat läuten die Osterglocken und verkünden die Aufersteheng.....








Der letzte Krieg liegt etwas mehr als Zehn Jahre zurück,die Spuren der letzten Schlacht um Wien sind noch nicht ganz Verwischt viele leben in halbkaputten Häusern Kinder spielen in Bobentrichtern, die Sonne scheint die Bäume blühen. An Diesem Tag liegt in einem schäbigen Krankenhaus eine verhärmte Junge Frau in den Wehen,sie sieht Krank aus ihr Gesicht ist durch eine Operation in den letzten Stunden des grossen Reiches verunstaltet sie ist von Geburt an Schwerhörig,ihre Schulbildung mangelhaft.Sie die Magd die einen Sanitäter geheiratet hat ein grosser Mann Blaue Augen Kind aus gutem Hause,und Beamter durch (der sie bald wieder verlassen wird) und durch schreit also ihren Schmerz in die Welt...........









Nicht mehr lange und es wird ein Kind geboren...Doch was ist das?? es Scheint ein leichter roter Schimmer zu sein jaaaaa der Teufel scheinbar gerade an diesem Tage in der Stadt er verflucht das Ungeborene Kind..So ergibt es sich das diese Kind einen Weg zu beschreiten hat,Von dem der Alte Mann der heut im Garten sitzt und bitter lächelt,während er seinen Enkel beim Spielen zusieht hier nun ab und zu berichten wird...












Die Personen die hier genannt werden gibt oder gab es wirklich Dir Namen würden geändert.vieles ist wirklich geschehen manches anderes möglicher weise nur Erfunden wer weiss das schon.... :rolleyes:












Edit: Diese "Geschichten "sind in keinerlei Chronologischer Reihenfolge je nachdem an was sich der Alte gerade erinnert ." Fragen dazu beantwort der Schreiber gerne.

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Augentum

unregistriert

2

Mittwoch, 31. Oktober 2012, 09:03

Der Knabe ist nun vier od fünf Jahre alt ......


genau kann sich der Alte Mann heute nicht mehr erinnern aber so etwa kommt es mit dem Alter hin.........


Er lebt bei einer alten Dame die er "Tante Hedy" nennt am äußsersten Stadtrand nur einigen Hundert Meter von den Ufern der Donau in einem Haus das sich unter den Ästen eines großen Nußbaumes duckt..er treibt sich mit gleichaltrigen in den Auwäldern um obwohl es ihm verboten wird mit "denen da drüben" zu spielen. Die da drüben sind aber Interessant sie leben in seltsamen Wagen Hunde rennen umher Esel und allerlei Gefügel,die Kinder sind wie er sommerlich gkleidet das bedeutet zu dieser Zeit eine kurze Hose ein Leibchen und barfuss ..so streichen sie durch die Gegend riechen den Wald das modrige Wasser des Donaunebenarmes....bei jedem Wetter toben sie durch die Gegend .....Abends ruft ihn Tante Hedy ins Haus wo bereits ein Bottich aus Blech mit heissem Wasser gefüllt ist und in den er nun gesteckt wird und gleich darauf mit Seife abgeschrubbt wird..







Tante Hedy....Sie kümmert sich liebevoll um ihn geht mit ihm zum Arzt wenn er krank ist oft sitzt sie mit ihm Abends in der Küche und singt laut Lieder die sie im Radio hört (TV gabs damals noch nicht).Sie umsorgt Ihn als wäre er ihr eigener Sohn.....




Nur ab und zu in unregelmässigen Abständen -kommt die Frau vorbei zu der er Mutter sagen solll und holt ihn Nachhause und er versteht dies nicht er ist ja zuhause wieso nimmt ihn diese Frau mit schleppt ihn den weiten Weg zur Tram und dann durch die halbe Stadt in ein Haus ein hässliche altes Haus mitten in einem Arbeiterbezirk der sich Meidling nennt und bringt ihn nach zwei Nächten wieder den ganzen Weg zurück er wehrt sich jedes mal mit Händen und Füßen gegen das Nachhause fahren aber das nutzt ihm gar nichts....aber nach zwei Nächten in diesem Haus in dem viele Menschen in viel zu kleinen Wohnungen leben hasst er es riecht nach Kohl Schweiss und und die Kinder die dort mit ihren Eltern leben verprügeln den Fremdling in regelmässigen Abständen.

Schon früh lernt er das Gewalt ein Mittel ist mit dem vieles zu Regeln ist. Und er ist immer glücklich wenn ihn diese Frsau am Sonntag Nachmittag wieder zurück bringt dorthin wo er sich Wohl fühlt doch bald wird es soweit sein er wird zum letzten mal abgeholt werden den bald beginnt für ihn der Ernst des Lebens wie Tante Hedy zu sagen pflegt,Bald wird er zur Schule müssen und für immer bei seiner Mutter leben müssen die er gar nicht kennt........

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Augentum« (31. Oktober 2012, 09:30)


Augentum

unregistriert

3

Mittwoch, 31. Oktober 2012, 09:03

Aus Sicherheitsgründen Platz gehalten falls dem Alten noch etwas einfällt was dazwischen passt. :ssorry:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Augentum« (31. Oktober 2012, 09:32)


Augentum

unregistriert

4

Mittwoch, 31. Oktober 2012, 09:03

Sommer 1965
Es ist ein schöner Sonntag Morgen,Tante Hedy hat ihn früh geweckt und hat Tränen in den Augen,mit weinerlicher Stimme sagt sie zu dem Knaben:" So mein kleiner Prinz heute ist es soweit,deine Mama holt dich heute ab.Und du wirst bald in die Schule gehen," Bei diesen Worten ist es ihm als ob seine kleine Welt zusammenbrechen würde,ein Kloss steckt in seinem Hals er lässt den Löffel mit dem er eben sein Frühstück essen wollte fallen und rennt hinaus in den Garten durch das Gartentor in Richtung Zigeunersiedlung, Tante Hedy ruft mit Tränen in den Augen nach ihm will ihm nach doch ihre alten Beine versagen den Dienst,so lässt sie sich auf den Stufen des Vorhauses nieder und sieht ihm traurig nach............................. Nach wenigen Minuten er kommt er heulend bei der Wagensiedlung an Szoltans Mutter eine alte Zigeunerin mit nur noch drei Zähnen im Mund steht in der Mitte des Kreises er läuft auf sie zu direkt in ihre Arme. Sie spricht in einer seltsamen Sprache zu ihm Streicht ihm über den Kopf hält ihn ganz fest bis er sich beruhigt. Als er ihr schildert was passiert ist redet sie ihn zu doch wieder zu Tante Hedy zu gehen es wird schon nicht so schlimm werden sagt sie nimmt ihn noch einmal fest in die Arme und sagt" jingele mein jingele isch doch dei Mamale die dir holen kommt hat se dich do gern." "Wenn sie mich gern hätte würd sie mich da lassen schreit er!! " Und beginnt wieder zu heulen..lässt sich aber doch von der Alten zurückbringen sie redet ihm immer wieder zu das die Fremde doch seine Mutter sei und ihn lieb hat und sicher froh und glücklich wäre wenn er bei ihr wäre. Minuten später kommen sie ans Gartentor Tante Hedy sieht die Zigeunerin danbkar an nimmt Augi Peter bei der Hand und geht mit ihm ins Haus wo sie ihm das Gesicht wäscht und die dreckigen Füsse,ihn in sein schönstes kariertes Hemd und in eine ganz neue Lederhose anzieht dazu weiße Stutzen und ein kleines Steirerhütchen,und Lackschuhe dazu. als sie fertig ist sieht sie ihn mit feuchten Augen an......küsst ihn und sagt "du kommst ja in den Ferien wieder".....(er sollte sie erst wieder mit 18 sehen kurz bevor sie starb).... dann packt sie seine Sachen einen Großen Kasperle den er auf dem Jahrmarkt bekam (und den er heute noch in einer Kiste aufbewahrt) ein Auto aus Plastik ein großes Bilderbuch und seine Wäsche...als sie fertig ist nimmt sie ihn bei der Hand und geht den Koffer in der einen ihn an der anderen zu der kleinen Bank unter dem Kirschbaum der beim Gartentor steht um dort auf seine Mama zu warten. noch niemals hat er sich so schlecht gefühlt wie heute er weint sich die Seelle aus dem Leib..Tante Hedy will ihn mit singen beruhigen doch es gelingt ihr nicht..... Nach einer für ihn endlosen Zeit tippelt sie an die Frau die immer sagt das sie seine Mutter ist es ist keine Regung in ihrem Gesicht zu sehen als sie das heulende Elend sieht nimmt den kleinen an der Hand zerrt ihn auf die Straße schlägt jene Richtung ein die sie auch sonst an Wochenenden mit ihm ging,Immer wieder versucht er sich loszureissen doch diese Frau hält ihn fest umklammert bis sie bei der Strassenbahnhaltestelle sind,.so beginnt die Fahrt ohne das er ein Wort spricht Um die Mittagszeit kommen sie in der Wohnung an die nun sein zuhause sein soll Küche ein Zimmer Wasser WC am Gang im Schlafzimmer ein Doppelbett und an dessen Fussende ein halbkaputtes Bett dies soll also sein neues zuhause sein.....





So kommen sie also an in seinem neuen Zuhause ein altes schäbiges Haus in Wien Meidling die Fassade hat Risse und Teile davon fallen in regelmäßigen Abständen auf den Gehsteig das Stiegenhaus wird von Balken gestützt man könnte meinen es sei ein Bergwerk. Mit waxkeligen Knien steigt der Junge hinter seiner Mutter die Stufen hoch bis unters Dach,dort angekommen schliesst seine Mutter eine verzogene Türe auf und sie betreten die Wohnung. Es ist nicht das was man heute als Wohnung bezeichnen würde,die Küche ein schmaler Gangähnlicher Raum keine Wasserleitung keine Spüle nein nicht mehr als ein wackeliger Tisch mit vier Stühlen eine Weisse Kredenz im Stil der fünfziger Jahre in einer Ecke ein kleiner Schrank auf dem ein Eimer Wasser und eine Emailkanne mit dem selben Inhalt stehen. es Riecht nach Bohnerwachs und Linoleum...................




******





Eine Türe durch die man in das Zimmer gelangt in welchem zwei Schränke stehen die irgendwie ihre beste Zeit schon lange hinter sich hatten ein Doppelbett mit einer Zierdecke verschönert an desssen Fussende ein morsches Bett stand das für die nächsten 3 Jahre seines sein sollte.....sofort beginnt seine Mutter damit den Koffer auszupacken und seine Kleidung akkurat zusammenzulegen und in einem der Schränke zu verstauen, schnell greift er nach seinem Kasper bevor der womöglich auch darin verschwindet und setzt sich still auf das ihm zugewiesen Bett. " Willst du etwas essen Kind" hört er sie fragen ,worauf er stumm den Kopf schüttelt. " Worauf seine Mutter trotzdem in der Küche verschwindet und murmelt"Gleich kommt Papa Heim da musst du ganz brav sein das tust du doch für mich Bub?" Er weiss jetzt schon das er brav sein wird den Papa macht ihm Angst .




******








Papa ist ein großer schöner Kerl in langen Hosen man nennt sie Jeans dazu meist eine Lederjacke er riecht nach Pitralon und Alkohol manchmal kann er kaum gerade gehen und spricht komisch aber nicht nur Angst hat er vor Papa, nein er ist auch neugierig und sieht ihm immer verstohlen zu wenn er sich mit einem schwarzen Kamm und viel Haaröl die Haare zu einem " Schwalbenschwanz" kämmt oder sich rasiert und dabei seltsame Gesichter schneidet. Doch bald wird die Angst vor einem besoffenen Schläger zumindest bis zu dem Tage an dem er erfährt das der Säufer gar nicht sein Vater ist.........immer größer werden und doch wird er immer wieder versuchen dessen Anerkennung zu bekommen

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Augentum« (31. Oktober 2012, 09:27)


Augentum

unregistriert

5

Mittwoch, 31. Oktober 2012, 09:47

Dann kommt er.Papa er schwankt etwas,er ist betrunken wie jeden Tag, klopft Mama auf den Hintern,bevor er in das Zimmer kommt. "Ein richtiger Mann heult nicht" sind die ersten Worte die er zu hören bekommt....Und dieser Satz brennt sich in sein Gehirn,niemals mehr wird er ihn vergessen. Mit verheulten Augen sieht er zu seinem Vater hoch,er nimmt alle Kraft zusammen um die Tränen zu unterdrücken keinerlei Freundlichkeit ist in eines Vaters Gesicht zu sehen,und der Junge wird seinen Vater auch niemals bis kurz vor desen Tod umarmen nachdem ihn dieser bei dem Versuch es zu tun zurückweist.


************


" Essen steht am Tisch" hallt es aus der Küche und unterbricht die unangenehme Stille die zwischen Vater und Sohn herrscht. "Wird auch Zeit" hört er Vater sagen als er sich umdreht und in die Küche geht " komm schon" bellt er unfreundlich mit einem kurzen Blick zu dem Bub, der vom Bett rutscht und ihm folgt,und sich nach ihm auf einen der weissen Küchenstühle setzt auf dem in bestem Lilienporzellan bereits kochend heisse Suppe steht...(Jahrzehnte später wird er dieses Porzellan auf Flohmärkten kaufen) Wortlos wird Suppe als auch der Faschierte Braten und das Kartoffelpüree gegessen.Den beim Essen spricht man nicht hört er die nächsten Jahre wenn er versucht irgendetwas zu sagen. Kaum hat Vater den letzten Bissen geschluckt springt Mutter auf und räumt den Tisch ab Vater verschwindet im Zimmer...den er ist Müde sagt er...."Wir gehen jetzt zu Tante Grete sagt sie zu dem kleinen hektisch "komm zieh die Schuh an" sagt sie leise dann ruft sie Bis Später packt den Jungen und sie gehen zu Tante Grete........................Das ist auch so eine Eigene Geschichte Die Schwester seiner Mutter Knapp 150kg schwer eine gutmütige Frau die ihn liebt und ihn immer drücken mag und er jedes mal wieder befürchtet er sie wird ihn erdrücken oder er muss ersticken wenn sie ihn an ihren mönströssen Busen drücken will.....Er liebt diese Frau heute noch sie ist mittlererweile weit über 80 auch sie wird noch das eine oder ander mal sein Leben beeinflussen.


++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++




OPA OPA RUFEN SEINE ENKEL NACH IHM DER ALTE SCHRECkT AUS SEINEN GEDANKEN SIEHT MÜDE LÄCHELND ZU SEINEN KLEINSTEN DIE IHN MIT LEUCHTENDEN AUGEN ANSEHEN UN "LAGERFEUER;LAGERFEUER " RUFEN SIE LIEBEN ES MIT OPA WÜRSTCHEN ZU GRILLEN..........LANGSAM ERHEBT ER SICH AUS DEM LIEGESTUHL,......










Bei dem Wort Lagerfeuer Kann er sich ein schmunzeln nicht verkneifen......in seinen Augen leuchtet es kurz auf .




Während seine kleinsten nun ihre Würstchen auf Holzspießen aus Haselholz in die Flammen halten und warten das die Haut platzt wie es ihnen Opa gelernt hat ,nimmt er seine Jüngste Tochter in den Arm streichelt ihr den Dicken Bauch sein drittes Enkel Kommt wohl bald auf die Welt...küsst sie liebevoll und setzt sich wieder in seinen Liegestuhl....sein Gedanken wandern zurück ins oh Gott es ist schon so lange her.....




Es war etwa 1969 ein Sonntag Vormittag er muss Neun oder Zehn Jahre alt gewesen sein.Leo Ein Schulfreund und er wollten es den Indianern Nachmachen wie sie es Nachts im Fernsehen vorgeführt bekamen. sie lebten nun in einer Plattenbausiedlung am Ende der Stadt noch heute spricht man dort von der Zeit mit Schrecken tausende Menschen die aus allen Teilen der Stadt kamen musste sich zurecht finden doch bei den Kids ging das ganz gut und Leo und er waren Seelenverwandte...




Mangels einens Tipis beschlossen wir also sich einen Windgeschützten Platz zu suchen......was lag also näher als eine alte Scheune ja sowas gabs damal noch in dieser Siedlung als Indianer-Quatier auszusuchen. es war nur Stroh gelagert únd wir waren Dort ungestört......Also schnell Holz Kartoffel und Streichhölzer besorgen und das Unglück kann seinen Lauf nehmen.


Die beiden Jungs entzünden ein Mächtiges Feuer werfen ihre Kartoffel in die Glut sie können es kaum erwarten das Festmahl zu geniessen doch das Unheil schwebt bereits uber ihnen und zwar in Form des herumliegenden Strohs langsam und von ihnen unbemerkt frißt sich das Feuer einen Weg erst am Boden einzelne Halme dann ganze Bündel sie bemerken es noch und versuchen es auszutreten,dies führt dazu das manche Glutreste durch die Luft fliegen. der Leser ahnt sicher schon etwas Richtig.......Die Flammen werden Unkontrolierbar,so beschliessen die beiden Jungs auf die Kartoffel zu verzichten laufen aus der Scheune und sehen Fasziniert ihrem Lagerfeuer zu da Mittlererweise bis Leopoldau zu sehen ist......sich langsam zu einem Großbrand ausweitet man kann schon die Sirenen der Freiwilligen Feuerwehr hören Sie beschliessen besser nicht zu sagen das sie es waren die hieran Schuld sind schleichen sich langsam davon und schwören sich niemals darüber zu sprechen...Indianer Ehrenwort......Stundenlang Waren die Feuerwehren damit beschäftigt das verwilderte Grndstück zu löschen....


Niemand wurde Verletzt es war Gottseidank ein Abruchgebiet und schon kurz darauf standen an diesem Platz Hochhäuser...






Achja liebe Eltern erklärt Euren Kids das eine Rolle WC Papier nicht wie im Trickfilm im Kreise brennt denket er noch während sich er und seine Tochter lachend ansehen.................Sie behalten diese Geheimniss lieber für sich niemand wir je erfahren warum vor knapp Zehn Jahren seltsame schwarzr Flecke an der Wand im WC zu sehen waren.... :D

Augentum

unregistriert

6

Donnerstag, 1. November 2012, 07:46

So sitzt er also mit seinen Kindern und Enkelkindern am Lagerfeuer sieht den zwei kleinen zu wie sie ihr Würstchen grillen wie groß sie schon geworden sind sie werden heuer in die Schule gehen.........seine Gedanken wandern wieder zurück.......




Herbst 1965







Früh hat ihn seine Mutter geweckt "Komm Bub aufstehen" sie hat ihn nie bei seinem Namen genannt,"Heute ist dein erster Schultag".Diese Worte machen ihm etwas Angst sagen doch alle das dort der Ernst des Lebens beginnt er lebt doch schon also wieso beginnt dort der Ernst des Lebens?? Nachdenklich zieht er die Kleider an die ihm seine Mutter hingelegt hat, eine Hose die schon einer seiner Cousins getragen hat ein Hemd mir kurzen Ärmeln ein paar gestopfte Socken (damals wurde nicht gleich Neu gekauft wie heute damals würden sie noch gestopft) und ein Paar Schuhe..........










*****




Mutter ruft in der Küche Frühstück!!! also geht er zu ihr erklimmt er den Stuhl es gibt Heisse Milch mit Honig (noch heute schüttelt es ihn wen er daran denkt) und Magarinebrot.Kaum hat er den letzten Bissen geschluckt holt Mutter eine Schultasche hervor er wird dieses "Ding" nie vergessen eine Abschäulichkeit aus Gelb gefärbtem Leder mit zwei Fächern und zwei Aussentaschen die mit Riemen und Schnallen die nicht mehr glänzten zu schliessen waren ,Mutter hilft ihm sie auf den Rücken zu schnallen und sie verlassen die Wohnung treten auf die Strasse und machen sich auf den Weg es geht eine Steile Strasse hoch,an deren Ende das Schulgebäude stand.




Dort angekommen sah er das erste mal das er nicht zu den Anderen Kindern gehören zu scheint,Die Jungs und Mädels sind alle beser gekleidet als er haben glänzende Rote ,Schwarze, Braune Schultaschen und sie haben alle eine Tüte in der Hand.Und es scheint als ob ihn alle anstarren."Wir haben die Tüte vergessen" flüstert er Mama zu. "Das brauchst du nicht" zischt sie ihm Ärgerilich zu. Er fühlt sich Unwohl will sich amliebsten hinter seiner Mutter verstecken,da läuten in dem Schmuddeligen Gebäude die Glocken und sie zerrt in durch das große Tor,sieht auf einer Großen Anschlagtafel nach wo sein Name steht und schleift ihn die Stufen hoch zu einem der Klassenzimmer,Wo eine Frau vor einer grünen Tafel steht......und wartet das sich jeder einen Platz findet, er nimmt von dieser Minute an immer einen in der letzten Reihe Zehn lange Schuljahre hindurch. Nach einer Weile die Streng aussehende Frau hat ihnen Erzählt das sie nun Schreiben,Lesen und Rechnen lernen "müssen".Sagt sie mit lachenden Auge soooooooooooooooooooo jetzt dürft ihr alle Die Tüte aufmachen und mir zeigen was Ihr schönes Drinnen habt. Ihm wird heiss..................Er sieht sich um alle sind damit beschäftigt das Krepppapier welches die Tüte oben zusammen gedreht verschlossen hält,er will aufspringen und davon laufen hat er doch keine Tüte was soll er zeigen wie sol er erklären das Mama vergessen hat????







******




Da klopft es an der Türe,wird geöffnet und..........................Onkel Franz( Jahrgang1900) der Mann von Tante Grete ein alter Mann viel älter als alle anderen Onkels die er noch hat, ein Kriegsveteran streckt den Kopf rein.........." Bub.Bub wo hast du nur deinen Kopf ruft er und hält eine nicht sehr große aber ums schöner Schultüte durch den Spalt.Der kleine springt auf läuft zu ihm springt ihm an den Hals so das der Onkel fast fällt weil er sich kaum auf den Krücken halten kann flüstert ihm ins Ohr "Danke ich hab dich lieb Danke". " is scho guat Biabe"gibt ihm der Alte zur Antwort "und jeza huck die hin und geh auspockn". Schnell dreht sich der kleine um läuft zu seinem Platz Nestelt das Kreppapier auf und leert den Inhalt auf der Bank aus. Sieht noch einmal zur Tür wo Onkel Franz gerade "Entschuidigen Gnä Frau " seinen Kopf aus dem Spalt nimmt und sie leise Schliesst. Glücklich betrachtet er den Inhalt ..........und zeigt der Lehrerin ganz stolz seine Füllfeder,Buntstifte und eine paar Schockis sind auch dabei......und doch wird er nicht lange in dieser Klasse sein die Schule tut ihm nicht gut er ist oft krank fehlt die meiste Zeit und wird das erste Schuljahr wiederholen nie mehr wird ihn seine Mutter in die Schule begleiten da sie schon lange vor ihm in den Schlachthof zur Arbeit muss,Aber Onkel Franz wird nun nach der Schule auf ihn aufpassen oft hört er seinen Geschichten zu die meist vom Kaiser oder dem Krieg handeln oft wir er ihn zum Markt begleiten wenn er dort seine selbstgefangen Vögel oder mühsam gesammelten Kräuter verkauft....

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Augentum« (1. November 2012, 07:55)


Augentum

unregistriert

7

Samstag, 3. November 2012, 08:53

Erstes Schuljahr

Er ist viel zu oft Krank liegt mit allerlei Kinderkrankheiten sowie Lungenentzündung im Krankenhaus. Krankenhäuser in den 60ern sehen Ganz anders aus als die im heutigen Wien sie sehen aus wie Kasernen sind alt heruntergekommen und es gibt keine Zwei od Dreibettzimmer nein riesige Krankensääle sind Standard so muss er die Wochen und Monate oft mit mehr als dreisig Personen meist alte Frauen und Männern verbringen,selten bekommt er Besuch seinen Vater bekommt er im Krankenhaus nie zu sehen,Mama versucht wenigstens am Wochenende zu kommen. Und er kommt daher recht bald mit dem Tod in Berührung, gestern noch gab ihm die alte Frau neben ihm noch von Ihrem Apfelkompot aus einem Einmachglas und heute Morgen schieben sie die Pfleger abgedeckt nach draussen.......So steht bald fest er wird die Erste Klasse nicht schaffen und Wiederholen müssen......




Damit beginnt für ihn eine Zeit des schreckens er muss nocheinmal in eine neue erste Klasse, schon bald wird er als Hockenbleiber und Dumm gehänselt eine Weile lässt er es sich gefallen,doch nicht lange und er beginnt sich zu Wehren nicht Verbal wie sollte ein Sechsjähriger das auch nein er verwendet seine Fäuste schlägt sich mit jedem der ihm "blöd" kommt.nicht selten kommt er mit blutiger Nase nachhause, Seine Mutter prügelt ihn dann regelmässig ein zweites mal...so das er Bald die Lust auf Schule Verliert und zu Schwänzen beginnt....oft wandert er Tagelang durch den Bezirk oft verschlägt es ihn nach Schonbrunn und er kauft sich für die 2 Schilling die ihm seine Mutter täglich auf den Kuchentisch legt eine Eintrittskarte für den Zoo und sieht sich dort die Tiere an besonders jene aus Afrika meist beginnt er zu Träumen.....er sieht sich durch den Dschungel streifen und grosse Abenteuer erleben Mittags geht er dann Nachhause zu Onkel Franz der ihm das Essen gibt in fragt wie es denn in der Schule sei, er antwortet meist ausweichend und Onkel Franz gibt sich damit zufrieden.......


Da selten jemand zuhause ist geht es auch lange Zeit gut,doch eines Tages es ist Freitag und seine Mutter hat frei so das er direkt von der Schule Nachhause gehn muss,er öffnet die Türe seine Mutter empfängt ihn mit einer Schallenden Ohrfeige"Wooooo warst du?" fragt sie danch."In der Schule." Antwortet er wieder gibts eine Ohrfeige welche seine Nase bluten lässt. nocheinmal fragt seine Mutter diesmal schon fast schreiend,wo er gewesen sei wieder dieselbe Antwort.Darauf verliert seine Mama das erste mal völlig die Fassung holt einen hölzerne Kochlöffel und prügelt damit auf ihn ein, er brüllt vor Schmerz seine Mutter schlägt blindlings auf ihn ein Er wird danach Tagelang blaue Flecke haben...und nicht zur Schule gehen dürfen weil befürchtet wird die Lehrerin könnte das Jugendamt verständigen.....


Er der kleine Chris hasst die Schule Täglich mehr schlägt weiter Schwänzt weiter und es wird sich kaum mehr bessern.....erst als sie im jahr 1969 in die Großfeldsiedlung ziehen wird er wieder Regelmässig in die Schule gehen aber auch dort Prügelt er sich oft aber davon mehr später....

Augentum

unregistriert

8

Donnerstag, 8. November 2012, 09:25

Umzug.....Die GroßfeldsiedlungWinter 69 Endlich strahlt Mama wieder einmal zwischen Den Prügel die sie von seinem Stiefvater bekommt und jenen die sie an ihn weitergibt,Nachdem das Haus als unbewohnbar erklärt wurde werden sämtliche Mieter in ein Neubaugebiet im Norden Wiens verfrachtet man nennt diese Gebiet Großfeldsiedlung Betonplattenbauten wie sie in jenen Jahren üblich waren Standard waren Häuser mit Acht Stockwerken manche Blöcke hatten bis zu Fünfzig Stiegen in jedem Stock zwei Wohneinheiten.Alle Wohnung hatten WC Warmwasser und ein Badezimmer,welch Luxus. So war es kein Wunder das seine Muttter glücklich war ,endlich raus aus dem miefigen Haus sie strahlte vor Glück als sie am Wohnungsamt den Mietvertrag unterschreiben waren.schon am nächsten Tag fuhren sie gemeinsam den weiten Weg von Meidling nach Floridsdorf,mit Der Schnellbahn ging es Quer durch Wien vorbei am Praterstern ein Güterbahnhof bei dem man damals noch "echte" Dampflokomotiven sehen konnte,bis zur Endstation dort mit einer Tram weiter bis nach Leopoldau noch ein kurzes Stück und sie waren da..

Die Großfeldsiedlung eine einzige riesige Baustelle Fertige Hochhäuser vor denen Umzugswagen standen Gleich daneben Baustellen schlieslich wuchs sie ja noch die Stassen waren teilweise Noch Namenlos (Verwirrend und doch Fasziniernd zugleich) Sie müssten lange suchen bevor sie Ihr Stiegenhaus und den dazugehörigen Hausmeister fanden,und den Schlüssel übernehmen durften. Fast Ehrfürchtig betraten sie den grossen Vorraum mit strahlenden Augen lief Mutter durch die Zimmer Küche Kinderzimmer Schlafzimmer und ja sogar einen Balkon gab es.Noch nie hat er seine Ma so strahlen sehen.. Einige Tage später kamen auch sie mit einem Umzugswagen an und bezogen die Neue Wohnung er erinnert sich noch als wäre es gestern gewesen Mutter hatte kaum Geld Vater hatte seinen Monatslohn wiedereinmal versoffen also fehlte es an allen Ecken und Enden die Alten Betten wurden erst gar nicht mehr mitgenommen.Nur die Matrazen mussten erstmal genügen Irgendwie hatte es seine Mutter geschafft bei der Bank einen Kleinkredit zu bekommen um wenigstens fürs Wohnzimmer eine Sitzgarnitur ,eine neue Einbauküche Marke Regina in Rot bekommen.......Er schlief fast Zwei Jahre auf der Matraze und doch war er froh ab jetzt zumindest nicht mehr sehen zu müssen wie der Stiefvater Mutter schlägt...........und begann sich in der Gegend umzusehen Bald fand er Freund dies war nicht schwer waren sie doch alle Heimatlos aus allen Teilen Wien......Die Welt war ein einziger Abenteuerspielplatz sobald die Arbeiter die Baustellen der weiterwachsenden Siedlungen Nachhause gingen waren eben diese ihr Spielplatz,sie tobten in schwindelnden Höhen über die Gerüste ohne sich Gedanken zu machen sprangen sie vom Vierten oder Fünften Stock Stock in Riesge Haufen Kies,oder fuhren zu den Schottergruben wo Grosse Grundwasserteiche entstanden waren um zu Schwimmen .Er wuchs auf wie ein junger Hund niemand kümmert sich darum was er tat.,vielzusehr war Mutter damit beschäftigt Kohle ranzuschaffen um die Wohnung einzurichten und Vater nun den sah er meist nur noch am Wochenende. so ging das erst Jahr relativ glimpflich ins Land noch ahnte der kleine nicht das er bald einen Weg einschlagen würde den sich niemand für sein Kind wünscht er lernt die Großen kennen und sie werden ihn für ihre Zwecke nutzen wissen.............

Augentum

unregistriert

9

Mittwoch, 14. November 2012, 09:30

Das erste mal.....

Nein, nein dies wird keine Lovestory.

Heute ging ich durch Zufall wieder einmal über den Karlsplatz ,und wie immer sah ich da wieder Typen die auf allen mögliche Drogen rumhingen.

Schnell kamen da Erinnerungen hoch.....

Es ist Montag früh und er hat noch Kopfschmerzen von dem Wein den sie gestern heimlich in einem Abbruchhaus getrunken haben,dies kommt jetzt öfter vor,Wein ist billig und vertribt die Probleme...Und er soll sich auf den Weg in die Schule machen.Hauptschule 4te Klasse.

Am Freitag war Schularbeit zu schreiben Mathe,er weiss jetzt schon welche Note er bekommen wird im besten Fall eine 4 im schlechtesten Fall eine 5 es kümmert in kaum. Deutsch,Mathe, Englisch sind ihm ein Greuel.....Vier Jahre müht er sich ab um den Sprung in die nächste Klasse zu schaffen.Seine Fächer sind Geografie, Geschichte ,Biologie..da ist er alle Jahre Klassenbester...

Also überlegt er überhaupt hinzugehen,soll ich soll ich nicht?? fragt er sich ,da läutet die Klingel an der Tür davor steht Georg ein Klassenkamerad mit einem breiten Grinsen im Gesicht.Sein Vater ist Künstler malt seltsame Bilder die er nicht versteht Ihre Wohnung ist schwarz ausgemalt.

Georg sagt "schnell wir müssen los....."

" Ich will gar nicht "geb ich zur Antwort.

Da erwidert Georg "Doch los komm schon ich zeig dir auch was wenn wir draussen sind" und sieht sich dabei um ob jemand zuhört..nestelt in seiner Jackentasche und holt ein Kugel Alufolie Raus und einen verbrannten Pfeifenkopf.

Neugierig geworden pack ich meinen Armybeutel der mir als Schultasche dient und wir machen uns auf den Weg.....

Als wir das Stiegenhaus verlassen haben beginnt er aufgeregt loszuplappern." Ich hab meinem Vater heute was geklaut das nimmt der immer bevor er zu Malen beginnt" holt aus der Tasche den Pfeifenkopf,die Alufolie und ein Plastiktütchen mit zwei roten Kügelchen raus....

Ich frag ihn" was ist das??" "Mein Vater sagt dazu Zauberzeug" gibt er zur Antwort...

"Und was macht man damit??"

" Das rote muss man Schlucken,das andere nennt er Gras und man muss es Rauchen."

jetzt ist die Neugier des kleinen Auge geweckt von so einem Zeug haben doch die älteren auch schon gesprochen.

"Traust dich?" Reisst ihn Georg aus seinen Gedanken. "Ich weiss nicht,was pssiert dann?"

"Keine Ahnung,aber mein Vater sagt es geht im Gut wenn er es nimmt"

So gehen sie weiter Richtung Schule überlegen ob sie sollen oder nicht.Und natürlich fällt die Entscheidung zugunsten Ja wir machen es aus.

Sie beschliessen erst das Gras zu Probieren verschwinden in einer Abgelegenen Ecke des Spielplatzes und Georg stopft einiges des Zeuges in den Pfeifenkopf entzündet es und beginnt schrecklich zu husten als er den Rauch inhaliert.Ich zieh natürlich auch kräftig und klar huste auch ich..wir lachen uns gegenseitig aus und ziehen nochmals....solange bis nur noch Asche in dem Pfeifenkopf ist...."Und was passiert jetzt?" Frage ich Georg nach ein paar Minuten,und sehe ihn dabei an..er lacht und meint nur" hahah ich weiss es nicht...."

Für den kleinen Auge wird aber schnell klar was geschieht..er fühlt sich leicht und beschwingt findet das alle denen sie auf dem Rest des Weges treffen Blöd dreinschauen alle Idioten sind.In der Schule angekommen setzen sich beide in die letze Reihe.

Georg meint noch lass uns das andere auch Testen ich schüttle den Kopf.

"Feigling Feigling" höre ich......Dabei lacht er und ich muss ob ich will oder nicht auch lachen. Georg lässt nicht nach "Na komm schon ist ja Egal was soll schon passieren .Feigling Feigling"

"Ich bin nicht Feig!!!" rufe ich laut und beginne wieder zu kichern. unser Klassenkameraden sehen uns seltsam an und wir prusten wieder los..

"Also gut gib schon her"


Georg stopft sich das Rote Kügelchen in den Mund und hält mir das andere hin. Da klingelt bereits die Schulglocke und unser Klassenvorstand betritt den Raum.


Schnell lasse ich es in meinem Mund verschwinden und schlucke es runter.

"Guten Morgen" sagt er wie immer und liest die Anwesenheitsliste vor. Und beginnt die Schularbeitshefte auszuteilen...Als er bei mir angekommen ist erhebe ich mich mühsam..durchquere mit eine Grinsen im Gesicht die Klasse....."Was gibt es zu grinsen? gerade noch genügend´ kommt aus seinem Mund.

"Scheissegal" kommt es aus meinem.


"STEINDL!!!!" schreit er mich an....."Nicht da" schrei ich zurück und spüre wie sich in meinem Kopf alles dreht "STEINDL" schreit er wieder ich dreh mich um und muss ertmal lachen sein Gesicht zerläuft wird immer länger und bekommt eine ganz langen Nase.....dann wird es ganz Schlimm es beginnen sich die Wände zu bewegen bekommen Farbe die ich noch nie gesehen habe....ich sehe zu Georg der auch Irgendwie zu kämpfen hat und sich vor Lachen schüttelt......

Der Klassenvorstand tritt ganz nah an uns ran....."IHR SEID JA BETRUNKEN" schreit er uns an...... ( Damals waren Drogen noch nicht so Präsent wie heute und wenn jemand auffiel war er automatisch betrunken)

Wir wundern uns weiter über das was in unserem Kopf geschieht alles wird hell ich höre gar nicht was er alles von sich gibt seh nur Farben und Vogelgezwitscher beginn dei Vögel zu suchen.....

Raus aus meiner Klasse höre ich noch ganz Dumpf......

Er packt uns am Hemdkragen und stellt uns auf den Gang.."Ihr geht sofort zu Direktor"

Wir sind natürlich nicht zum Direx gegangen sondern beim Schultor hinaus und haben uns Stundenlang über alles gefreut was so schön war.....

Lagen in der Wiese lachten über jeden Satz den der andere sagte....

Stundenlang gingen sie über die Felder und blieben am Schotterteich sitzen um zu Rauchen ..kauften sich was zu Essen in dem kleinen Laden am Dorfplatz..es war ein Tag wie er ihn noch nie erlebt hat Die Welt war einfach schön,..... Erst sehr spät am Abends machten sie sich auf den Nachhauseweg.....Es war schon Spätnachts als er die Türe der Wohnung aufschloss schnell in seinem Zimmer verschwand und noch lange seinen vom LSD vernebellten Gedanken nachhing

Der kleine Chris wusste da noch nicht das dies der erste Schritt in ein Leben im Sumpf der Drogen war aus dem er erst nach knapp 20 jahren wieder raus kommen sollte...

l

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Augentum« (14. November 2012, 09:44)


Augentum

unregistriert

10

Dienstag, 11. Dezember 2012, 20:24

Das Christkind gibt es nicht

Als der Alte heute im Forum den Weihnachtsthread von Irish endeckte ist sie sofort wieder da wie eigentlich jedes Jahr zu Weihnachten und er versucht sie nieder zu schreiben.......

Es war etwa 1965 od 66 der kleine Christian ist knapp Sechs Jahre alt sein größter Wunsch ist eine Elektrische Eisenbahn...Er wünscht sich nichts anderes von Christkind nur diese Eisenbahn der Marke Märklin.....

Täglich steht er vor dem Spielwarengeschäft in der Meidlinger Hauptstrasse die in Weihnachtlichem Glanz erstrahlt,und drückt sich die Nase an der kalten Auslagenscheibe platt. Stundenlang steht er trotz eisiger Kälte da und sieht der Damplokomotive zu wie sie Ihre Kreise zieht an ihr hängen noch zwei grüne Personenwaggon der zweiten Klasse und ein Güteranhänger.ab und zu stösst sie sogar eine Wolke Dampf aus....jeden Tag zählt er die kleinen Häuser und all di anderen Dinge Den Bahwärter der freundlich winkt das Rettungsauto das die Blaulichter einegschalten hat er zählt die Zeit Sekundntakt zwischen verschwinden des Zuges im Tunnel und dem wiederauftauchen......

Christkind liebes Christkind ich will auch ganz brav sein wenn ich die bekomme.....denkt er so jeden Tag....Er bettelt zuhause ,schreibt in der krakeligen Schrift des Erstklasslers einen Wunschzettel legt ihn aufs Fensterbrett und ist voller Hoffnung als der Zettel am nächsten Tag verschwunden ist....

Dann ist er endlich da der Heilige Abend ........

Sie leben immer noch in der kleinen Einraumwohnung und er muss den ganzen Tag mit seiner Mutter in der Küche bleiben..weil man ja das Christkind nicht sehen darf "weil es sonst erschrickt" und davon fliegen könnte ohne etwas da zu lassen....

Im Zimmer hört er seinen Vater werken der muss ja helfen weil es soviele Kinder gibt und das Christkind ja sonst an einem Abend nicht fertig wird......

Da wird es plötzlich ganz dunkel in der Küche er hört seinen Vater laut fluchen, und schon kommt der aus dem Zimmer ich versuch einen Blick ins Zimmer zu machen aber auch da ist alles Dunkel..nichts zu sehen.

"Schei...... Sicherungen "hört er noch dann sieht er gespannt zu wie sein Vater einen Hocker nimmt diesen auf ein wackeliges Tischchen stellt auf dem ein Wassereimer steht,ja damals gab es noch Wohnungwen ohne fliessend Wasser. Umständlich klettert sein Vater dann auf diesen Hocker schraubt die Porzelansicherung raus..." Durchgebrannt" murmelt er steigt wieder herunter holt Werkzeug aus einer Küchenlade..." Die muss geflickt werden" hört Chris und sieht Interessiert zu was sein Vater da macht....nach einer Weile klettert er wieder hoch und schraubt das Ding wieder rein...nimmt sich eine Flasche Bier aus dem Kühlschrank und verschwindet wieder im Zimmer.........

"Wann kommt das Christkind Mama?" fragt er.."Bald gib doch Ruhe" entgegnet seine Mutter..." Aber wann ist bald? "fragt er nach. "Wenn du noch lange rumquengelst gar nicht" gibt sie ihm zur Antwort. bevor er nocheinmal fragen kann blitzt es bei den eben von seinem Vater geflickten Sicherungen kurz in blauem Licht auf und gleich darauf ist es wieder Dunkel........

"Verdammte schei...Weihnachten"......Hört er seinen Vater und hat plötzlich Angst das das Christkind wohl bei solchen Worten gar nicht kommt.

Wieder stürmt sein Vater aus dem Zimmer.......er hat absolut schlecht Laune keift Christians Mutter an.."Ich hab dir gesagt das wird nichts diese Klumpert und vieles mehr......"

Und jetzt kommts Dicke Leute, der alte Auge sieht es heute noch wie in einem Trickfilm......

Vater klettert wieder hoch Sicherung raus Vater steigt runter "flickt" die Sicherung steigt wieder auf den sehr wackeligen Hocker der auf einem noch wackeligerem Tisch steht auf welchem ein Eimer mit Wasser steht..schraubt das Porzelanding wieder rein..es wird sofort Licht ein lauter Schrei...und ein Gepolter und Papa fällt und zwar genau so das er mit seinem Hintern in den Wasseeimer landet,,sein Gesicht ist schmerzverzerrt ,ganz schnell färbt sich die graue Hose Rot. Ihr ahnt es ?? Richtig offener Oberschenkelbruch..... Das war nicht ganz sein Tag....

Aber im Zimmer drehte eine Märklinlokomotive mit 2 Waggons und 2 Güteranhängern ihre Runden. der kleine Chris hatte eine Eisenbahn bekommen und auch wenn all die anderen Dinge wie Häuser Tunnel und Bahnwärter nicht dabei waren..huschte ein lächeln über sein Gesicht......

Papa verbrachre allerdings die nächsten Tage im Unfallkrankenhaus....und der kleine Chris wusste nun ds Christkind gibt es nicht sind doch noch alle Fenster zu und der Baum fehlte auch noch......aber das stört ihn nicht.....

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Augentum« (11. Dezember 2012, 20:37)


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