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Sonntag, 23. Juni 2013, 16:35

Der Handelsweg zwischen den Gebieten des Gondal Reiches (für alle offen!)

Durch die Wildnis Gondals schlängeln sich die langen ausgetretenen Wege der Handelskarawanen. Sie verbinden die Gebiete Ferono, Thur, Venja, Sahscria und Kamor miteinander, überschreiten die Grenzen des Reiches und führen darüber hinaus in weit entfernte Länder.



Die Pionierleistung der Kaufleute ist es, der die verstreut lebenden Menschen und Städte miteinander verbindet. Oft entstehen gerade an viel benutzten Handelsknotenpunkten Ansiedlungen. Unpassierbar gehaltene Hindernisse für die Wege werden durch Brücken oder Tunneln überwunden.

Dies ist nun die Geschichte eines dieser bedeutsamen Handelswege. Er erstreckt sich querverlaufend über zig Kilometer durch die unberührte Wildnis des Gondalreiches. Durchläuft vom Norden bis Süden verschiedene Klima- und Vegetationszonen. Streift Städte, Dörfer und einzelne kleinere Siedlungen. Stets den Gefahren von Räubern, wilden Tieren oder einer hervorbrechenden Naturkatastrophe ausgesetzt. Wer ihn von Anfang bis zu seinen Ende mit seinen Waren heil durchquert, ist nicht nur ein reicher Mann / Frau, sondern auch ein vom Glück gesegneter Mann / Frau.

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Sonntag, 23. Juni 2013, 17:15

Kapitel I (1)

Ich erwachte langsam! Tat aber nichts. Ich blieb einfach nur liegen und beschäftigte mich mit mir selbst. Ich hatte das Gefühl einen langen Schlaf hinter mir zu haben. Ich spürte, das ich auf dem Boden lag. Es ging mir nicht mal schlecht. Ich fühlte mich ein wenig matt, und ich wusste auch, dass mit mir etwas passiert war. Tot bin ich nicht! Nein, ich bin nicht tot. Aber dieser aufkommende Wind, diese kristalline nebelige Wolke hatte mich eingefangen. Ich sah und hörte Bilder und Musik. Lies mich treiben, lies mich mitreißen. Wohin? Ich wusste es nicht. Ich folgte dem Wind, glaubte zu fliegen durch die Wolken. Jetzt lag ich hier, auf dem Boden. Meine Augen hatte ich noch geschlossen, wagte sie nicht zu öffnen. Geräusche drangen an mein Ohr. Vogellaute und Insekten. Klar ich bin noch draußen in der Natur. Lief über diese Blumenwiese als plötzlich der Wind und diese kristalline nebelige Wolke auf mich zu kam. Sie hatte mich umgeben, und dann diese Musik und die Bilder. Was zeigten sie? Verwirrung, ich kann mich nicht mehr darauf besinnen. Bin sicherlich umgefallen, und liege auf der Blumenwiese. Gorn erheb dich, steh auf und gehe nach Hause. Man wartet sicher auf dich. Wer? Ich weiß es nicht. Meine Gedanken können nichts erfassen, nichts mir verraten. Seltsam! Ich muss doch irgendwo herkommen und jemanden kennen? Sehe Bilder von Gesichtern, sehe Menschen durch die Straßen einer Stadt eilen. Aber sie bedeuten mir nichts. Steh auf! Öffne deine Augen!

Bäume? Ich sehe Bäume über mir. War doch auf einer großen Blumenwiese, und weit entfernt von Bäumen. Dreh den Kopf, sei nicht so faul. Eine kleine Böschung rechts von mir, eine links. Muss ein Graben sein in dem ich liege. Also los, steh auf. Ich quälte mich mühsam hoch. Stand und blickte mich um. Ein dichter Wald umgab mich. Wahrscheinlich war ich weiter gelaufen und hatte die Wiese verlassen. Hatte es nur vergessen. Ich klopfte einige Grashalme fort aus meiner Kleidung. Jetzt fühlte ich mich schon besser, und sog die frische Waldluft in meine Nase. Undeutlich sehe ich die Sonne durch die Wipfel der Bäume dringen. So eine Baumkrone verschlugt viel Licht. Werde mich auf den Weg machen. Meine Gedanken sind immer noch so leer. Hoffentlich habe ich keine Gehirnerschütterung? Aber kann man sich so gut dabei fühlen? Keine Kopfschmerzen und auch sonst kein Schmerzempfinden. Wird schon.

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Montag, 24. Juni 2013, 00:30

Kapitel I (2)

Na dann los. Meine Schritte lenken sich automatisch Richtung Waldausgang. Nichts ungewöhnliches entdecke ich auf meinen Weg durch das Gehölz. Oder doch. Ich sehe ein verendeten Feldhasen. Knochen blitzen durch das zerstörte Fell hervor. Ein Fuchs wahrscheinlich. Nun die Wildtiere haben zugenommen seit dem Jagdverbot. Komisch, ich erinnere mich an so banales wie das saisonale Jagen auf Wildtiere, aber wer ich selber bin und wo ich wohne fällt mir partout nicht ein. Ach ich bin dumm, habe doch sicherlich Papiere bei mir. Eifrig durchwühle ich meine Kleidung. Was ist das? Vorsichtig ziehe ich eine Magnum Revolver Handgun hervor. Nicht schlecht, ich trage also eine Schußwaffe mit mir herum. Beim weiteren wühlen fördere ich eine Munitionsschachtel hervor. Sie ist noch verschlossen. Inhalt laut Beschreibung fünfzig Schuß. Na immer hin etwas. Was finde ich noch? Ein Überlebensmesser. Am Griff kann man den Verschluss an seinem Ende abschrauben. Ein Kompass befindet sich in der Kappe eingearbeitet. Weiterhin ein Angelhaken, eine längere Schnur, Streichhölzer, winzigen Schraubenzieher. Das Messer selber steckt in einer schwarzen Tasche aus Leder. Ein Schleifstein befindet sich in einer seitlichen Tasche. Dann entdecke ich meinen Geldbeutel. Ausreichend Geld vorhanden. Einen Zettel, ein Name...Gorden. Das bin ich selber. Schade weiter keine Hinweise auf andere Personennamen. Stecke erstmal frustriert alles wieder in meine Kleidertaschen. Den Wald werde ich gleich verlassen. Hunger und Durst meldet sich bei mir. Werde mich umschauen müssen. Die letzten zwei Baumreihen. Ein Weg liegt da. Leider keine erhoffte Teerstraße. Nur ein sandiger und steiniger Weg, der am Wald vorbei führt. Niemand zu sehen. Wo bin ich? Die Gegend kommt mir nicht bekannt vor. Wo ist die Blumenwiese? Wenn ich keinen mir bekannten Anhaltspunkt finde bin ich aufgeschmissen. Okay, Ruhe bewahren. Du bist Gesund. Du hast Waffen zur Verteidigung, und niemand ist hier der dir was böses will. Also atme durch und vorwärts.

  • »[OdL] Sajana« ist weiblich

Wohnort: Wo Schatten und Licht eins sind

Beruf: Großmeisterin des Lichts und Königin der Schattenwelt

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Montag, 24. Juni 2013, 09:18

Eine eigenartige, neblige Wolke, welche sich plötzlich vor seinen Augen manifestierte lies ihn in der Luft verharren. So etwas hatte er hier im Wald noch nie gesehen. Nebel hin und wieder, aber dies war schneller erschienen und breitete sich nicht aus. Fast schien es so, als hätte sich eine einzelne Wolke im Wald verirrt.
Er flog etwas höher und setzte sich auf den Ast eines Baumes, so leicht wäre er nicht zu sehen.
Als die Wolke sich auflöste erkannte er einen Menschen und glaubte im ersten Augenblick, dass dieser tot sei, denn keinerlei Regung ging von ihm aus. Hin und her gerissen zwischen Furcht und Neugier begann er mit seinen libellenartigen Flügeln zu schlagen. Doch gerade, als er den Ast verlassen wollte um näher zu fliegen schlug der Mann die Augen auf.
Erschrocken flüchtet er zurück zum Ast, legt die Flügel an und versteckt sich hinter den Blättern. Aber schon nach kurzer Zeit siegt erneut seine Neugier und als der Mann sich bewegt folgt er ihm vorsichtig.
Er hatte schon häufiger Menschen beobachtet, die auf dem nahegelegenen Weg durch den Wald zogen, doch dieser Mensch war irgendwie anders gekleidet und er trug auch keine Waffen bei sich. Zumindest glaubte er das, bis er das Messer sah. Doch so ein Messer würde ihm gegen Schwerter und Äxte sicherlich nicht viel helfen. Aber vielleicht war er ja ein mächtiger Zauberer. Aufgeregt schwirrt er auf der Stelle bei dem Gedanken. Ja, dass musste es sein und würde auch die Wolke erklären, die ihn in den Wald getragen hat. Nur sehr gute Zauberer beherrschten Transportzauber.

Die anderen Gegenstände, welche der Fremde sich anschaut waren ihm völlig fremd und in seiner Neugier vergisst er seine Vorsicht und schwebt immer näher zu dem Mann hinüber um besser sehen zu können
So schwirrt kurz darauf ein etwas 30cm großes, in grüne, blattähnliche Gewänder gekleidetes Wesen vor Gorden. An der einen Seite trägt er ein zahnstochergroßes Schwert, an der anderen ein winziges Messer.

Ein Licht, das von Innen leuchtet, kann Niemand löschen.

5

Montag, 24. Juni 2013, 15:27

Kapitel I (3)

Ich blickte auf diesen Weg. Reifenspuren konnte ich nicht erblicken. Wahrscheinlich ist hier lange kein Fahrzeug mehr entlang gefahren. Schon wollte ich vorwärts schreiten, als ich ein lautes Brummen wie von einem großen Insekt in meinen Ohren rumoren hörte. Was war es Hummel, große Libelle? Schau einfach nach! So drehte ich mich zum Geräusch hin, und bekam meinen Mund nicht mehr zu. Was ist denn das? Staunend und überrascht starrte ich das merkwürdigste Wesen an, was ich bisher in meinem Leben zu Gesicht bekommen hatte. Angst verspürte ich seltsamer Weise keine, obwohl ich ansonsten vor großen Insekten Respekt hatte. Grün, blätterartiger Körper, und einen seitlichen Stachel der herab hing. Jedoch ziemlich groß dieses fliegende Insekt, etwa 25 oder 30 cm. Ein Vogel war es definitiv nicht. Eine Insektenart aus dem Dschungel oder Regenwäldern vermutlich? So was? War es aus einem Zoo ausgebüchst oder vielleicht sogar Forschungslabor? Wer wusste schon an was diese verrückten Wissenschaftler alles forschten und mit ihren Klonmöglichkeiten. Vorsichtig ging ich einen Schritt zurück, man konnte ja nie wissen. "Bleib ruhig da, ich tue dir nichts." Ich sprach schon mit Insekten. Verrückt! Aber manchmal half es. Noch einen Schritt zurück. Jetzt sah es nicht mehr so bedrohlich aus. Eigenartig? Jetzt wo ich genauer hinsehe, sieht es wie ein fliegendes Männlein aus. Der Stachel könnte vielleicht eine kleine Nadel sein? Aber Metall? Ich irrte sicherlich. Der Kopf sieht nicht wie ein typisches Insektengesicht aus. Soll das eine Nase, Mund und Augen sein? Da spielen dir die Sinne wahrlich einen üblen Streich. Hoffentlich blieb es an seinem Platz. Gestochen will ich nicht werden. Verharrend starrte ich das fliegende Etwas an.

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6

Montag, 24. Juni 2013, 20:49

Erschrocken starrt er in das Gesicht des Mannes, als dieser sich zu ihm umdreht und erst jetzt stellt er fest, dass er viel zu nah an ihn heran geflogen war. Heftig mit den Flügeln schlagend fliegt er ein Stück zurück und sucht Schutz hinter dem herabhängendem Ast eines Baumes.
Doch der Mensch scheint genauso große Angst vor ihm zu haben, denn auch er weicht etwas zurück oder war das nur die Überraschung? So oft kam es nicht vor, dass Feen und Menschen sich begegneten.
Wie so oft siegt seine Neugier und so lugt er vorsichtig zwischen den Blättern hervor ohne allerdings ganz hinter diesen hervor zu kommen.

Ein Licht, das von Innen leuchtet, kann Niemand löschen.

7

Dienstag, 25. Juni 2013, 02:56

Kapitel I (4)

Ich bemerkte schnell, das dieses fliegende Wesen offensichtlich auch Respekt vor mir hatte. Es verschwand im Schutz hinter dem herabhängendem Ast eines Baumes. Als es vorsichtig zwischen den Blättern hervor schaut ohne allerdings ganz hinter diesen hervor zu kommen, ergreife ich nochmal das Wort. "Was bist du? Verstehst du mich?" Ein Versuch war es zumindest wert. Dieses ungefähre Aussehen wie ein zu klein geratenes menschliches Wesen war unverkennbar. Ich trat wieder einen Schritt vor und blickte genauer hin ob mir noch mehr Details auffielen.

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8

Dienstag, 25. Juni 2013, 08:44

Ein zirpen, ähnlich dem Geräusch von Grillen, ist zu hören, als Die Fee aufgeregt vor sich hinplappert. Dieser Mensch scheint tatsächlich Interesse an ihm zu haben und nicht feindlich gesinnt zu sein. Verstehen konnte er ihn sehr gut und er überlegt nicht lange, sondern landet auf einem freien Ast und verbeugt sich elegant.
Fernet Branca, Fee aus dem Volk der Buchener. Er zögert kurz, hatte ihn seine ausgeprägte Neugier doch schon öfter in Schwierigkeiten gebracht, aber die Versuchung war einfach zu groß sich mit einem richtigen Menschen zu unterhalten.
Und wer seid ihr?

Ein Licht, das von Innen leuchtet, kann Niemand löschen.

9

Dienstag, 25. Juni 2013, 12:19

Kapitel I (5)

Tatsächlich ich bekam eine Antwort von diesem kleinen Wesen. Hatte damit nicht wirklich gerechnet. Und verstehen konnte ich es auch noch. Zwar sprach es leise, doch mit meinen guten Ohren erfasste ich die menschlichen Töne. Eine merkwürdige Situation für mich. Träumte ich vielleicht? Ja, das war es ich schlief, und dies alles geschah nicht wirklich, sondern nur in meiner Fantasie. Da konnte ich doch gelassener sein, denn in Träumen starb man nicht. Zumindest eine allgemeine Erkenntnis. Ein Freddy Krüger konnte er bei diesem Wesen zumindest ausschließen. Hoffentlich. Ich bückte mich ein wenig vor und sprach leiser, damit mein Organ ihn nicht verschreckte. "Eine Fee seit ihr? Ich dachte die sind immer weiblicher Natur." Mir kam Pinocchio und andere Märchengeschichten in den Sinn. Doch diese Fee war männlich, eindeutig. "Ich bin Gorden, aus dem Volk der Menschen." Ich übernahm die Vorstellungsrede des Kleinen. "Ich habe mich verirrt, denke ich. Was ist das hier für ein Wald?" Die Frage brannte mir auf den Nägeln. Ob es mir weiterhalf wusste ich nicht, aber irgendwie musste ich in die Stadt kommen.

10

Dienstag, 25. Juni 2013, 12:25

Langsam schlendert er auf dem Weg daher.
Ausgeschickt wurde er um Kräuter zu sammeln, dabei hatte er darauf absolut keine Lust.
Der König war über den Berg.
Er war groß und würde für die Menschen wie ein fünfzehnjähriger wirken.
Lange spitze Ohren lugten aus dem Silberfarbenen Haar heraus.
Einen Rucksack auf der schulter, schlendert Celebren den Weg entlang, bis er vor sich Stimmen vernimmt.
Er bleibt stehen und ist auch noch zu sehen.
War er so tief in Gedanken?

11

Dienstag, 25. Juni 2013, 12:33

Kapitel I (6)

Meine Aufmerksamkeit haftet auf dem kleinen Wesen. Hinter dem Baum wird es heller und man kann ein Stück des Weges sehen. Aus den Augenwinkeln heraus meine ich etwas bemerkt zu haben und schaue dorthin. Ein Wanderer. Scheint meine Rettung nahe? Sieht aus wie ein großer Junge. Vielleicht kam er hierher, wenn ich ihm zuwinkte? Ich hob meine Hand und winkte. Schreien wollte ich nicht auf diese Entfernung, die noch zwischen uns lag. Mal sehen ob er reagierte?

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12

Dienstag, 25. Juni 2013, 12:42

Etwas entrüstet richtet er sich auf, nur weibliche Feen? Unwissende Menschen, aber was sollte man auch sonst von ihnen erwarten. Und dieses Exemplar scheint auch noch unwissender als Andere.
Natürlich gibt es auch männliche Feen und Feenkinder gibt es natürlich auch oder meinst Du, wir entstehen durch Tau und Licht?
Bei der Frage nach dem Wald wiegt er den Kopf von einer zur anderen Seite.
Keine Ahnung, wie ihr Menschen ihn nennt. In unserer Sprache heisst er .... wieder klingt es so, als würden Grillen zirpen, als er in die Feensprache wechselt.

Als der Mensch winkt wird auch der Blick von Fernet auf den Neuankömmling gelenkt. Oje, noch ein Mensch. In was war er da nur wieder durch seine Neugier hineingeraten. Doch vielleicht hatte er ihn noch nicht gesehen. Schnell erhebt er sich und verschwindet wieder hinter den Blättern.

Ein Licht, das von Innen leuchtet, kann Niemand löschen.

13

Dienstag, 25. Juni 2013, 12:49

Wahrscheinlich gab es tatsächlich männliche Feen. So genau war ich in diesen Fantasiebüchern nicht bewandert. Um genau zu sein gar nicht. "Oh, das wusste ich wirklich nicht, danke für eure Aufklärung." Dann erklang ein Name, der mir nicht weiterhalf. Dieses Gezirpe war für mich einfach nicht zu entschlüsseln. "Danke." Ich hoffte das der Junge mir eher weiterhelfen konnte. Die Fee bemerkte auch die Anwesenheit eines neuen Gastes und zog sich etwas in Sicherheit zurück.

14

Dienstag, 25. Juni 2013, 12:55

Der junge Elb bemerkte das kleine Wesen.
Elbenaugen sind scharf, auch wenn seine Sehkraft noch nicht vollständig ausgebildet war.
Der Mensch winkt ihm zu.
Nur zögernd nähert sich der Jüngling.
Menschen sind... anderst.

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Dienstag, 25. Juni 2013, 13:20

Beim Näherkommen des vermeintlichen Jungen, wurde ich eines besseren belehrt. Silberfarbene Haare, spitze lange Ohren, eine blass wirkende Hautfarbe die anders schimmerte als es bei Menschen üblich war. Die Kleidung wirkte auch fremdartig. Was begegnete mir denn jetzt wieder. Fühlte mich momentan wie Alice im Wunderland. Würde jetzt ein weiser Hase mit einer Uhr vorbei kommen oder der Hutmacher wäre ich nicht einmal verwundert. Es ist ein Traum beruhigte ich mich, und spielte mit. Was blieb mir anderes übrig. Eigenartig nur, das ich selber meine mir gewohnte Anzugskleidung trug. Ich lockerte meine schwarze Krawatte, da mir doch ziemlich warm wurde und öffnete den oberen Knopf meines Seidenoberhemdes. Er kam näher, und ich sprach sofort los. "Seid gegrüßt. Gut das ihr kommt. Ich habe mich verlaufen, vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen?" Ich hoffte, das der Junge mich verstand und sich hier auskannte. Das kleine Männchen erwähnte ich nicht, was sich hinter den Blättern verborgen hatte. Eine Gefälligkeit von meiner Seite, ihn nicht zu verraten. Vielleicht konnte mir die Fee doch noch mal nützlich sein und revanchierte sich.

16

Dienstag, 25. Juni 2013, 15:25

Celebren legt den Kopf etwas schräg, als er den Fremden näher kommt.
Er ist sehr eigenartig gekleidet.
Und für Menschen sehr typisch richt er etwas streng.
Als dieser dann auch sofort los redet geht sein Blick zu den Bäumen.
Mae Govannen.
Î esta nin Celebren.
Nîn a mellon.

Dann wante er sich den Fremden zu.
Er tat eine leichte verbeugung, achtete dabei jedoch darauf, die Augen nicht von dem Fremden zu lassen.
Die Sterne seien mit euch Fremder.
Mein name lautet Celebren.
Dies bedeutet in der Menschensprache so viel wie silbern.

17

Dienstag, 25. Juni 2013, 15:41

Die ersten Worte waren für mich wie chinesisch. Ob wohl die Sprache dann doch anders klang. Aber beide für mich unverständlich eben. Enttäuschung machte sich für einen Moment in mir breit. Sollte ich mich etwa nicht verständigen können, lief die Sache natürlich doof für mich. Dann vernahm ich zu meiner Erleichterung doch noch menschliche Worte. Ich nickte mit meinem Kopf und sagte: "Ich heiße Gorden. Nun was seit ihr, etwa kein Mensch?" Die Ohren hatten Ähnlichkeit mit Mister Spock aus Enterprise. Doch das ich hier kein Vulkanier vor mir hatte, merkte ich bereits daran, das der Junge nicht das Wort Logik verwendete und auch mehr Gefühl in seine Sprache legte. Vulkanier taten so was wie ich seit Serienfilm 15 wusste nämlich nicht. Dennoch reizte mich der Gedanke diese Wesen einzuordnen in irgend eine Serienart aus dem Fernsehen. Nach meinem Erwachen, sollte ich diesen verrückten Traum zu Papier bringen, vielleicht konnte ich damit als Buchautor Geld verdienen. "Celebren, kennt ihr euch in dieser Gegend hier aus?" Versuchte noch mal Wissen aus ihm heraus zu schlagen. Sein Rucksack freilich auf dessen Rücken lies mich vermuten, es mit einem Wanderer zutun zu haben. Dennoch sollte er auf seiner Wanderschaft doch Kenntnisse erlangt haben.

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18

Dienstag, 25. Juni 2013, 16:32

Als der Fremde näher kommt erkennt Fernet, dass er einen Elben vor sich hat, wenn auch noch einen sehr jungen. Er hatte zwar noch nie selber einen gesehen, doch die spitzen Ohren und die Art sich zu bewegen sprachen dafür. Auch hatte er ihn wohl doch schon aus der Entfernung gesehen, denn sein Blick geht scheinbar durch die Bäume zu ihm.
Ashéa Vanata.
Grüßt er höflich zurück ohne jedoch zu wissen, ob der Elb die Feensprache überhaupt verstand.
Vorsichtig lugt wieder zwischen den Blättern hervor und schaut ob noch mehr Fremde auf der Straße unterwegs sind.

Ein Licht, das von Innen leuchtet, kann Niemand löschen.

19

Dienstag, 25. Juni 2013, 17:50

Am Anfang eines Weges der sehr einsam aussah,blieb sie stehen,holte ihre Flasche hervor und trank einen Schluck Wasser. Behutsam steckte sie es wieder zurück,rückte ihren Mantel wieder zurecht und folgte dem Weg.Ihr Magen knurrte...Tagelang hatte sie nichts gegessen.
*Im Wald würde sie bestimmt was finden*
und verliess den Pfad sofort.
Mit ihrer Armbrust hockte sie sich nehmen einen Stamm und wartete auf ein Ziel.Als sie hoch schaute,hing dort ein Schild,"Jagdverbot".
Entsezt richtete sie sich auf,*das gibt es doch nicht,ich habe Hunger*
Aus dem Hintergrund raschelte etwas.Mit der Armbrust in der Hand,drehte sie sich um.*Eine Maus,eine blöde Maus* schimpfte Ria etwas lauter vor sich her.Wütend trat sie gegen ein Stein,der im hohen Bogen flog und schnappte sich ihren Rucksack,den sie zuvor vor dem Stamm gelegt hatte.
Mit ihrer Wut im Bauch trat sie immer weiter in den Wald hinein und schon stand sie auf einem neuen Weg,aus weiter ferne sah sie Fremde stehen.Da sie in letzter Zeit auf niemanden getroffen war,blieb sie in sicherer Entfernung stehen und beobachtete.Ihre Armbrust hatte sie inzwischen wieder runter genommen und dabei einen Strauch mit roten Beeren entdeckt. *Na besser als gar nichts* und pflückte sich welche.Musste aber wieder in die Richtung der Fremden schauen.

Das einzig Echte an manchen Menschen ist ihre Falschheit.
*Werner Mitsch*

20

Dienstag, 25. Juni 2013, 18:24

Ich bin kein etwas, sondern ein Lebewesen, so wie jeder andre hier.
Er deute auf nichts bestimmtes sondern machte eine weite Geste.
Man nennt unsere Art Elben oder manche auch Elfen, obwohl wir jedoch keine Elfen sind.
Celebren schaut in die Bäume und lächelt.
Verzeih mir , Freund. doch der Feensprache bin ich nicht mächtig.
Auch wenn ich es Tag für Tag versuche.

Dann wider Gorden zugewant.
Dieser Weg führt nach Gondal... die Grenze ist etwas weiter den Weg hinan.
Wie der Weg heißt, weis ich jedoch nicht.
Dies ist eine Hauptweg, der einmal quer durch ganz Gondal führt, mit vielerlei abzweigen und neuen Hauptwegen in die Verschiedenen Länder.

Dann wird er still und schaut sich um.
Hatte er gerade etwas gehört?
Oder spielte ihn heute wieder seine Sinne eine Streich?

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