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Donnerstag, 27. Juni 2013, 00:27

Der Trost den mir Rias Worte spendeten taten mir wirklich gut. "Ich danke dir, du hast sicher recht. Für alles gibt es eine vernünftige Erklärung, und alles wird sich aufklären lassen und die Gründe dafür." Ich blickte in ihre satten grünen Augen, die mir Hoffnung gaben. Als sich der Elbe zu Wort meldete hörte ich ihm aufmerksam zu. Verdutzt nahm ich sein Essensgeschenk an mich, und wusste im ersten Augenblick nicht was ich sagen sollte. Dann sprudelten aus mir die Dankesworte heraus. "Ich danke euch Celebren. Eure gute Tat, soll euch hundertfach entlohnt werden." Als der junge Elbe sich zum Aufbruch rüstete, verabschiedete ich mich von ihm. Leicht verbeugte ich mich vor ihm, und wünschte ihm einen guten und sicheren Weg. "Möge eure Aufgabe sich in eurem Sinne erfüllen. Nochmals dank und vielleicht kreuzen sich erneut unsere Pfade irgendwann." Mein Blick zu der Stelle wo die Opfergaben lagen ließ mich entdecken, das die Fee fort war. Ich hatte es nicht bemerkt, wie sie von hinnen geflogen war. Nun brach auch der Elbe auf, und ich schaute was Ria machte.

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Donnerstag, 27. Juni 2013, 05:47

Einen kurzen Augenblick war es still,kein Ast bewegte sich. Auch Ria wünschte dem Elben noch gutes gelingen,wandte sich dann zu Gorden.*Hatte Celebren nicht was von einer Quelle oder des ähnlichen erzählt? Was hälst Du davon,wenn wir uns dorthin auf den Weg machen würden?* Ria wollte nicht voreilig klingen,zog ihre Flasche hervor und drehte sie auf den Kopf. *Also ich meine ja nur... Da hier in meiner Flasche so gut wie nichts mehr drin ist,würde ich sie gern wieder auffüllen und bevor Du hier allein stehst,können wir ja zusammen gehen. Oder hast Du keinen Durst? Oder willst Du einen anderen Weg gehen?* Erst jetzt viel ihr auf,das er eine ganz andere Art von Waffe besass,als wie sie bisher gesehen und kennengelernt hatte.Das weckte ihre Neugier.*Wie geht man damit um?* Zeigte sie mit dem Finger drauf.

Das einzig Echte an manchen Menschen ist ihre Falschheit.
*Werner Mitsch*

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Donnerstag, 27. Juni 2013, 07:33

Die Sterne werden uns lenken und unsere Wese zusammenführen.
Werte Lady.

Er nickt Ria zu und schlendert dann den Weg entlang.
Ein Liedchen auf den Lippen singt er leise , die Bäume scheinen im Tackt zu wippen und als sich der Elb etwas von den Menschen entfernt hat, kommen ein paar Wildtiere aus dem Wald und hören ihm zu.
Dann wendet auch er sich in den Wald.
Kräuter müssen noch gefunden und päckchen für Elfen und Feen ausgelegt werden.

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Donnerstag, 27. Juni 2013, 10:10

Ich schaute Ria unverwandt an, und meine Augen wurden grösser und grösser. Sie widmete sich mir nachdem sie sich ebenfalls vom jungen Elben verabschiedet hatte mit zahlreichen Fragen. Ich lächelte erfreut und Ria redete so erfrischend auf mich ein, das ich andächtig auf ihre Stimme lauschte. Darüber vergas ich doch glatt zu antworten, und dies konnte verunsichern und weitere Fragen nach sich ziehen. Zu meiner Verteidigung muss ich aber sagen, das ich es so herzerfrischend fand wie sie mir das mit dem Durst , der Flasche und dem Zusammengehen erklärte das ich staunte. Ich empfand zum ersten Mal den Wunsch jetzt noch nicht aufzuwachen, und sie durch mein Erwachen zu verlieren. So antwortete ich leicht schmunzelnd, und blickte die junge Frau lächelnd dabei an. "Das ist eine ausgezeichnete Idee. Ich habe auch großen Durst, deine Flasche sollte gefüllt werden und nein warum sollte ich einen anderen Weg nehmen wollen als du?" Ich zwinkerte herzhaft Ria zu. Als sie auf meine seitlich getragene Schusswaffe deutete, wurde mir ein wenig unwohl. "Naja, wie man mit Schusswaffen so umgeht. Ist vergleichbar mit deiner Armbrust. Man muss sie laden und dann den Abzug betätigen, damit der Bolzen die Ladung entzündet und abfeuert." Ich überlegte wohin es zu dieser Wasserquelle ging und deutete mit meiner Handbewegung grob die Richtung an. "Wir müssen da lang zum Wasser. Dann wollen wir mal." Ich blickte Ria lächelnd an, und tat den ersten Schritt.

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Donnerstag, 27. Juni 2013, 14:10

Es war nicht zu übersehen das ihm unwohl wurde auf die Frage seiner Waffe. Doch Ria interessierte es brennend,weshalb sie auch so offen gefragt hatte. *Du hättest nicht antworten müssen,aber freu mich dennoch das du es mir erklärt hast.Vielleicht... * sie zögerte kurz,fuhr dann aber fort *...vielleicht lernst Du mir ja den Umgang damit mal* Sie schaute nochmal zu seiner Waffe und dann auf ihre,konnte sich aber noch nicht wirklich erklären,was die anrichten konnte.Denn bei ihrer waren es Pfeile,die meisten Spitzen waren in Gift eingetunkt das sofort zum Tode führte.Ria tat ihm gleich und war mit einem schnellen Schritt direkt neben ihm *Na dann mal los,lass uns was trinken gehen* Lachte sie ihn an und klopfte ihn auf die Schulter.Ein leichter Wind war zu spüren und wirbelte immer wieder ein paar Blätter in die Luft. Sie lief ein Stück vorraus,drehte sich dann in seine Richtung.*Schau sie tanzen* und zeigte lächelnd auf die Blätter.

Das einzig Echte an manchen Menschen ist ihre Falschheit.
*Werner Mitsch*

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Donnerstag, 27. Juni 2013, 14:45

Ich fand immer mehr Gefallen an Ria. Woher sie wohl kam? War sie allein? War ich denn überhaupt alleine? fragte ich mich plötzlich. Ich blickte suchend auf meine Finger, und atmete irgendwie erleichtert auf. Kein Ring zierte meine Finger, und es waren auch keine Druckstellen eines Ringträgers zu erkennen. Noch gab ich die Suche aber nicht auf. Durchsuchte abtastend meinen Herrenanzug. Fehlanzeige. So was vergisst man nicht! Auch wäre irgendwo ein Zeichen gewesen, wenn ich fest gebunden gewesen wäre. Ich war also frei! Zumindest dies hatte ich herausgefunden. Als ich wieder aufblickte sah ich in die mich anschauenden grünen Augen von Ria. Mir war es auf einmal peinlich, das ich wie wild mich durchsucht hatte. Was würde sie denken von mir? "Ich suchte was, aber nichts. Habe mich geirrt." Verlegen fuhr ich mir durch meine dunklen Haare. "Ja, ich werde dir später zeigen, wie man mit einem Revolver umgeht. Dazu bedarf es Fingerspitzengefühl, weil nicht ungefährlich." In meinem Stadtanzug fühlte ich mich etwas fehl am Platze hier im Wald. Aber ich war froh, das mich wegen meiner vornehmen Kleidung noch niemand schief angesehen hatte. Ich zog meine Krawatte wieder etwas fester um meinen Hals. Sie war nicht klein als wir zusammen nebeneinander herliefen. Die Quelle würden wir gleich erreichen, da ich bereits ein Plätschern vernahm ganz in der Nähe. Ich schaute zu den Blättern, die ihren Reigen tanzten als sie sich langsam vom Baum losgesagt Richtung Erdboden segelten. "Ja, ihr letzter Tanz." Es klang traurig, und ich beeilte mich schnell was lustiges zu ergänzen. "Der Wind wird sie in ferne Länder wehen." Das ich unbewusst mein eigenes Schicksal genannt hatte, war mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar.

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Donnerstag, 27. Juni 2013, 17:18

*Ein lustiges Schauspiel,Deine Sucherei* Auch wenn sie neugierig war und gern nachgefragt hätte wonach er suchte unterliess sie dies.Vielleicht würde ich ihn Verlegenheit bringen,vielleicht hatte er aber einfach auch nur einen Blitzgedanken und irgendeine Erinnerung kam in ihm hoch.Aber weiter Gedanken wollte sie sich auch nicht machen und erst recht nicht aussprechen. Kurz darauf nahm sie plätschern war. *Hörst du es auch? Wir sind gar nicht mehr weit weg* Mit jedem Schritt wurde es lauter. Sie wirkte zufrieden. *Ach deine Krawatte kannst auch ruhig locker tragen,dass wirkt nicht so ernst* Liess sie mit einem zwickern verlauten. *Für jedes Lebewesen kommt irgendwann der letzte Tanz und keiner weiss was danach mit einem geschieht.* Ria empfand es gar nicht so traurig,denn oft hatte sie sich schon mit dem Tod befasst und erlebt.Aber daran wollte sie gar nicht denken. Das Rauschen des Wassers musste in unmittelbarer Nähe sein. Ria war auch der Meinung ein quarken gehört zuhaben,aber war sich nicht sicher,weswegen sie es für sich behielt.Auch der Waldboden fühlte sich weicher eher matischiger an.Sie hielt inne und begab sich in die Hocke,strich mit ihrer Hand über den Boden,nahm etwas Erde zwischen ihren Zeigefinger und Daumen. *Ja lass es noch um die 100 Meter sein bis das Wasser kommt* klopfte ihre Hand an ihrer Jeans ab und stand wieder aufrecht.

Das einzig Echte an manchen Menschen ist ihre Falschheit.
*Werner Mitsch*

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Donnerstag, 27. Juni 2013, 17:52

2 Gestalten nähern sich seiner Quelle.
Schon von weitem vernimmt Wave das Getrampel! Menschen! Die Najaden verachteten diese ungehoblete Rabauken, die sich ohne Rücksicht auf die anderen Geschöpfe der Natur immer größere Teile der Natur zueigen machen. Noch schlimmer sind nur die Orks.

Seine Gestalt nimmt die eines ca. 1.80 großen Menschen-Mannes mit blasser Haut, blonden Haaren und stahlblauen Augen an. Er erhebt sich aus dem Gewässer, das zu schützen seine Aufgabe ist. Ein paar zusätzliche Wasserspritzer verwandeln sich eine hautenge, wie Leder amutende, Rüstung.
Fast unsichtbar im dunklen Schatten seines Quellbaumes lässt er lässig sich auf einem Stein nieder und beobachtet die sich nähernden Fremdlinge.
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Donnerstag, 27. Juni 2013, 18:04

Wir spazierten weiter durch das Grün und sie schien ebenfalls das Wasser zu hören. "Ist nicht mehr weit." Ich lockerte wieder meine Krawatte nach ihren Worten. "Meinst du, okay dann lasse ich die Krawatte etwas lockerer." Dann folgten wir einem kleinen offenbar von Waldtieren benutzten Pfad. Ria schien sich gut auf Fährtensuche zu verstehen, da sie den Boden fachkundig untersuchte. "Nun, dann sind wir ja gleich da." Jetzt liefen wir noch ein Stück und mussten aufpassen, da anscheinend das Grün des Waldes den Bach gut verbarg. Schließlich fanden wir ihn jedoch. "Da wären wir, wir haben ihn gefunden."





Jetzt konnten wir unseren Durst löschen und Ria ihre Trinkfasche wieder auffüllen. Ich benetzte mein Gesicht mit dem klaren Wasser, und wurde nicht wach. Ich fühlte deutlich die Kälte des Wassers doch nichts passierte. Jetzt zog ich meine Straßenschuhe aus und meine Socken. Mit nackten Füssen lief ich ins Wasser hinein. Die Kälte schockte mich an meinen Füssen, und ein eisiger Schauer durchfuhr mich. Nichts geschah. Und als ob es nicht schon reichte, verletzte ich mir meinen großen Zeh an einem spitzen Kieselstein, der im Wasser lag. Tapfer kehrte ich zum Ufer zurück. Als ich mich auf einen größeren Waldstein setzte, entdeckte ich das ich blutete am Zeh. Es war nicht schlimm, doch bedeutete dies für mich eindeutig, das ich nicht schlief. Ich fühlte Kälte und ich fühlte Schmerz, das konnte unmöglich ein Schlaftraum sein. Die Blutung lies schnell nach als ich mein Taschentuch als Verband benutzte. Danach zog ich wieder meine Socken und Schuhe an. Ich war jetzt bedeutend klüger. Was auch immer war, ich schlief nicht sondern erlebte die Realität.

Als ich mich an Ria wenden wollte bemerkte ich die Anwesenheit eines Anderen. Jemand schien mich zu beobachten. Von wo? Ich blickte an den Fahnensträuchern vorbei und erkannte einen Mann mit blonden Haaren. Friedlich saß er auf einem großen Stein. Ich drehte mich wieder nach Ria um, um ihr ein Zeichen zu geben. Vermutlich waren wir längst entdeckt. Darum wollte ich auch zu dem Fremden laufen. Vielleicht bekam ich neue Informationen. "Ria komm, lass uns zu dem Fremden gehen." Ruhig ohne Hast näherten wir uns langsam dem sitzenden Mann, der uns schweigend im Auge behielt. "Guten Tag, seid gegrüßt wir ich sind Fremde und ortsunkundig." Vermutlich war der blonde Mann jemand der hier in der Nähe lebte. Hoffentlich fühlte er sich nicht bedroht oder missbilligte das wir den Bach genutzt hatten. Es würde sich gleich zeigen.

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Donnerstag, 27. Juni 2013, 18:48

Wie es die Art der Menschen ist zerstörten sie das frisch aufkeimende Feld aus Manita minor am Ufer, welches er den Elben als Heilkraut anzubieten gedachte. Durch das Herumtrampeln im Bach werden sie auch die Flußkrebslarven geschädigt haben.

Doch er hält sich zurück. Alles keine Schäden, die sich nicht rasch wieder beseitigen liessen. Und dies sind keine Bewohner des Waldes die wissen könnten wie man sich zu verhalten. Zumindest bei dem einen, der dumm genug sein Blut mit dem Wasser von Wave´s Quelle zu mischen, war er sicher. Dieser weiß nicht was er damit preisgibt.

Inzwischen haben sie ihn bemerkt. Die Worte des Mannes bestätigen, was sein Verhalten und seine Kleidung ihm längst gesagt haben: Fremdlinge!
Doch von jeher ist es das Recht der Wandernden, sich an den Quellen und Flüßen des Landes zu erquicken. Wenn sie das bloß mit Anstand täten. Immerhin haben sie freundlich gegrüßt. Er schiebt die aufkommende Unmut beiseite und erhebt sich.
Auch Ihr seid gegrüßt Reisende! Schmunzelnd fügt er hinzu. Es ist nicht zu übersehen, dass ihr nicht von hier stammt.
Ich bin Wave, Hüter dieser Quelle.

Im Stillen, der Fremde würde es ohnehin nicht begreifen, ergänzte er: Und des Baches, der ihr entspringt, des reißenden Flußes in den der Bach sich ergießt bis hin zur Mündung und des mächtigen Stroms ins Nordmeer tausende Meilen entfernt.
Was führt euch hierher? Außer... Er deutet auf die gefüllten Wasserflaschen. Zu viele Worte sind seine Sache nicht.
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Donnerstag, 27. Juni 2013, 19:31

Ria ging mit auf den Fremden zu,doch ein komisches ihr unbeschreibliches Gefühl in der Magengegend liess ihre Zufriedenheit verschwinden.Liess sich aber nichts anmerken und versuchte freundlich zuwirken.Allein das es einen Hüter dieser Quelle gab kam ihr nicht ganz geheuer vor.Auf ihren Weg durch fremde Länder hatte sie mehrer Quellen gesehen,aber selten mit Hüter und dann war es auch noch ein Mensch,was sie noch stütziger machte.
Abwechselnd schaute sie die beiden an. *Hauptsächlich sind wir hier um aus Eurer Quelle was zutrinken,denn wie Ihr wisst braucht der Körper Wasser zum Überleben,wir haben auch nur die Menge genommen die wir,hoffe ich,brauchen werden* Ria wusste nicht warum sie so eine Antwort von sich gab. *Hätte ich gewusst das es hier einen Hüter gibt,hätte ich vorher um Erlaubnis gefragt* Kam ihr etwas kleinlaut über die Lippen und sah den Fremden dabei in seine stahlblauen Augen. Es sollte auf keinen Fall sarkastisch klingen und Ria schwieg wieder. Sie überliess dann doch lieber den beiden das Wort.

Das einzig Echte an manchen Menschen ist ihre Falschheit.
*Werner Mitsch*

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Donnerstag, 27. Juni 2013, 19:33

Ich hörte dem Manne zu, und als ich seine Worte vernahm, das er Wave, Hüter dieser Quelle ist überraschte mich dies nicht. Mehr war es sein Äußeres eine stattliche Größe, blasse Haut, blonde Haare und stahlblaue Augen. In den Amazonas oder den Weiten Afrikas gab es ebenfalls Naturvölker die sich verbunden fühlten mit der Natur. Doch sie hatten alle eins gemeinsam. Waren meist klein, dunkelbraungebrannt, dunkle Augen und schwarze Haare. Hier war es genau das Gegenteil. Ich würde ihn schon fast als einen Nordmann bezeichnen, der sich tollkühn in ein Abenteuer für Odin stürzte. Doch diese Maßstäbe die ich kannte und gewohnt war schienen hier keinerlei Bedeutung zu besitzen. Alles schien verkehrt herum. Mein mir gewohntes Wissen brachte mich nicht weiter, lähmte mich sogar und brachte mir keine Hilfe. Ich musste improvisieren, mich in was anderes hinein denken. Hoffentlich gelang mir dies. Er sprach meine Sprache, was mir entgegenkam. "Ich bin Gorden, ein Reisender. Meine Begleiterin ist Ria." Ria gab ebenfalls Auskünfte über unseren Grund hier, so unterlies ich es noch mehr zu sagen als nötig. "Ja, nur das Wasser. Wir hatten Durst. Wir wollen weiter dem Weg folgen der außerhalb des Waldes durch Gondal führt. Ihr seit von hier, kennt ihr ein Dorf oder eine Stadt in der Nähe?" Ein Versuch war es wert nach einer Auskunft zu fragen. Obwohl ich fast schon glaubte zu wissen, das keine größere Ansiedlung sich in der näheren Umgebung sich befand. Ich sah den Mann freundlich an, und er schien auch friedlicher Natur zu sein. Zumindest soweit ich es im Moment einschätzen konnte.

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Donnerstag, 27. Juni 2013, 19:37

Celebren läst sich Zeit durch den Wald zu streifen.
Er beachtet alles, was vor sich geht , versucht alles zu sehen und zu hören.
Am besten hört er die Bäume und Sträucher, die Farne und Blumen.... alles was aus der Erde wächst hört er am besten.
Und er hört ihnen sehr gerne zu.
Ab und an macht er halt, pflückt ein wenig Kräuter, immer nur etwas, legt eines der kleinen Päckchen nieder und geht weiter seines Weges.
Ab und an bleibt er stehen und wechselt die Richtung, ohne das man auf dem ersten Blick sieht warum.
Nur wer genau hinsah würde hier einen Ameisenweg und dort einen Pilz empor spriesen sehen.
Oder ein Amselnest vermuten... mitten im Dickicht der Zweige.

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Donnerstag, 27. Juni 2013, 19:55

Wave nickt der Frau zu.
Nehmt so viel Ihr benötigt. Doch geht sorgsam damit um und verschwendet es nicht.
Dann fügt er hinzu: Jedes Gewässer hatte einen Hüter. Doch sind wir nicht .... Mensch. Und nur wenige von uns können er zögert sich zeigen.

Jetzt wendet er sich dem Manne zu.
Gorden. Folgt ihr dem Bach so werdet ihr das nächste Dorf in genau 38 Meilen finden. Vielleicht anderthalb Tagesreisen für Menschenbeine.
Geht ihr über Land.....
Er zuckt mit den Achseln.

Gute Reise.

Mit wenigen Schritten ist er am Ufer, schreitet in Wasser und scheint förmlich darin zu zerfliessen. Nach Sekunden plätschert nur noch die Quelle friedlich vor sich hin.
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Donnerstag, 27. Juni 2013, 20:24

Ich nickte verständigt. Das das Wasser heilig ist war mir bekannt aus den Erzählungen der Wüste. Ich hörte die Entfernung, und mein Mut rutschte in die Kniekehlen. 38 Meilen bis zum nächsten Dorf. Das waren zu Fuß Tagesreisen. Außerdem sprach er davon dem Bach zu folgen, und das hieß durch die Natur, die Wildnis zu wandern. Dadurch erhöhte sich die Zahl der Tage die man brauchen würde. Nein, der Weg da draußen vor dem Wald schien besser zu sein, und vielleicht begegnete man auf ihm eher Reisende als durch die Wälder zu wandern. "Ich danke euch für die Auskunft Wave." Mehr wusste ich im Moment nicht zu sagen. Was dann allerdings geschah lies mich an meinem Verstand zweifeln. Der Mann begab sich in das Wasser des Baches und löste sich förmlich in der Nässe auf. Hatte ich dies wirklich gesehen? Ich konnte es nicht glauben. Ich blickte zu Ria ob sie das gleiche wahrgenommen hatte wie ich. Sagen wollte ich nichts, da ich mich nicht blamieren wollte.

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Donnerstag, 27. Juni 2013, 20:48

*Habt Dank* rief sie dem Wesen noch hinterher,ob er es gehört hatte wusste sie nicht.*Kneif mich mal* Der Anblick wie beides ineinander geht,war erstaunenswert. *Hast Du das gesehen,also das wäre ja was,mit einem Element eins zu werden* Die Worte des Hüters hatte sie noch im Hinterkopf. "Jede Quelle hatte einen Hüter,aber können sich nicht zeigen.Aber warum? Vielleicht würde das verschwenden des Wassers weniger werden,wenn sie sich zeigen könnten" Aber fragen konnte sie ihn nun auch nicht mehr.
*Und Gorden nehmen wir die paar Meilen*...scherzte sie...*in kauf.Und welchen Weg bevorzugst Du?*Ria konnte sich nicht entscheiden. Am Bach entlang,würde man die ganze Zeit vom fliessenden Wasser begleitet werden,was Rias Meinung nach ein beruhigendes Gefühl auf einen ausübte.Über Land würde man mehr mehr von der Umgebung und dem Wald mitbekommen und wahrscheinlich noch auf den ein oder anderen Weg treffen.*Ach komm,lass uns übers Land ziehen* Beantwortet sie sich ihre Frage schon selber. Gepannt sah sie ihn an und wartete seine Antwort ab.

Das einzig Echte an manchen Menschen ist ihre Falschheit.
*Werner Mitsch*

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Donnerstag, 27. Juni 2013, 22:04

Celebren hatte sein vorletztes Päckchen im Rucksack und war zufrieden mit sich, als er leises Weinen hörte.
Vorsichtig näherte er sich dem Weinen und fand in einer Waldfalle ein kleines Füchslein.
Das weiße Tierchen war anderst als alle Füchse , die Cel bis her gesehen hatte, aber es war definitiv eines.
Die Ohren waren riesig im Vergleich zum Köprer.
Und das Füchslein hatte zwei Schwänze.
Vorsichtig näherte sich der Elb und redete langsam und eindringlich auf das verängstigte und verwundete Tier.
Auch wenn er die Sprache nicht verstand, durch die Naturverbundenheit wuste er, wie es um den Fuch stand.
Er hatte seid Tagen nicht gegessen und war sehr durstig.
Cel Strich ihm sanft über den kopf und beruhigte das bellende Tier.
Einfühlsam öffnete er die Falle und beförderte den Fuß herraus, bevor er sie zuschnappen ließ.
Schnell verschwand das ungetühm in seinen Rucksack, ehe er sich dem Fuchs wieder zuwand.
Vorsichtig barg er ihn in seine Arme und horchte.. dann hörte er den Bach flüstern und ging in diese Richtung.

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Freitag, 28. Juni 2013, 08:38

In mir tobte immer noch die Erkenntnis, das ich wahrlich nicht träumte. Ich befand mich in einer für mich realen Umgebung. Ich konnte verletzt werden, sonst hätte ich nicht geblutet. Ich konnte sterben! Das musste ich klar erkennen, und das veränderte auch meine bisherige Einstellung. Altern würde ich auch, und ich bedurfte Wein und Brot, wie man so schön sagte. Das nächste Schockelement war für mich der Hüter der Quelle. Hatte ich irgendwie der Fee und dem Elben noch mit logischen Erklärungsversuchen einen Platz in der Welt verschaffen können als eine zufällige Laune der Natur, so scheiterte es spätestens jetzt. Wind wohin hast du mich getragen? Mir fiel der Zauberer von Oz ein. Verhielt es sich nicht ähnlich mit ihm wie bei Dorothy Gale, dem jungen Mädchen aus Kansas. Ein Wirbelsturm hatte sie in eine andere Welt verschlagen. Dann fehlte jetzt nur noch die Vogelscheuche, die gerne Verstand hätte, der Blechmann, dem das Herz fehlt, und der Löwe, der gerne mutiger wäre. Und wo war die böse Hexe? Klar erkannte ich, das ich mich neu einstellen musste.

Ich nickte Ria zu. Wer war sie? Gehörte sie nicht auch in diese Welt? Die Armbrust und ihre Kleidung lies die Vermutung zu. Auch wenn sie jetzt ebenfalls überrascht über das Verschwinden des Mannes war. Was war eigentlich der Hüter? Ich würde ihn jetzt als einen Wassermann definieren. "Ja, ich habe es ebenfalls wahrgenommen, unglaublich einfach unglaublich." Ich nickte der jungen Frau zu. "Wir werden diese Meilen nehmen, ob es wirklich solange dauert bis zu einer menschlichen Behausung, wir werden sehen." Ich wollte weg von dem Ort, der mir diese Erkenntnisse gebracht hatte. Bewegte mich auf die Lücke zu, die sich einige Meter vor uns im Wald auf Tat. Dort verlief der Weg, der mir die Hoffnung gab. War nicht Dorothy ebenfalls auf einem goldenen Weg spaziert um zum Zauber von Oz zu gelangen? "Wir werden den Weg dort außerhalb des Waldes benutzen. Wege führen stets irgendwohin und dort trifft man am ehesten Leute." Ich hatte mich entschieden und Ria schien ja auch über Land ziehen zu wollen. So passte es. Wir begaben uns die wenigen Meter zu der Öffnung des Waldes und betraten den Weg. Dieser würde uns irgendwohin schon führen. Die Richtung ob Noren oder Süden?, ob Westen oder Osten? schien egal. Darum sagte ich einfach. "Da lang nach rechts gehen wir." So spazierten wir in diese Richtung.



Das Wetter spielte zumindest mit, und keine Wolke lud seine nasse Ladung in Form von Regen auf uns ab.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Gorden« (28. Juni 2013, 08:43)


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Freitag, 28. Juni 2013, 08:49

Unter der Oberfläche des Quellteiches brodeln Wave's Gedanken!
Die Menschen wissen gar nichts von unsere Existenz. Diese Begegnung hat ihm das wieder vor Augen geführt.
Sie werden die Welt überschwemmen und die Natur vernichten und dabei nicht einmal wissen was sie tun!
Wenn wir uns nur verstecken werden wir nichts bewirken!
Bei diesen Fremden hatte er Achtsamkeit verspürt. Vielleicht ist dies die Gelegenheit zu handeln und der Sache der Najaden Gehör zu verschaffen. Es wird Zeit die Gebräuche der Menschen zu studieren. Unter diesen Fremdlingen wird er kaum auffallen, wenn sie ein Menschendorf betreten.

Ein Plan beginnt zu reifen. Vielleicht wird es Zeit für eine Landpartie!
Zum ersten Mal im Leben
würde er einem .... WEG folgen.
Aus den Wellen des des Baches formt sich erneut ein Gestalt und folgt den beiden.
Nur etwas bereitet ihm Kopfzerbrechen: Fernab seines Flusses würde er viele seiner Kräfte verlieren.
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Freitag, 28. Juni 2013, 13:54

Wir gingen recht langsam. Ich wollte das Marschtempo nicht anziehen. Blickte mich während des Gehens um. Obwohl ja nur Bäume den Wegesrand zierten erkundete ich die Gegend wie ein Neugeborener. Immer vor Augen, das dies kein Traum war sondern wohl meine neue Heimat für lange Zeit. Ich drehte mich auch im Kreis und dabei vermeinte ich jemand uns in einigen Abstand folgen zu sehen. Die Bäume spendeten Schatten, doch das recht blonde Haar war dennoch verräterisch genug in der ansonsten grünen und braunen Natur. Folgte uns Wave? Dann hatte er einen guten Grund dafür! Verlies der Hüter wirklich sein ihm vertrauten Bach und Umgebung, dann wurde er wirklich zum Wassermann für mich. Ein Gefährte der bestimmt Wasser auf mehr als eine Meile wahrnehmen würde, konnte nicht schaden. Freilich würde er aber immer auf das kühle Nass angewiesen sein. Nicht für immer und schon gar nicht in der prallen Sonne war er lange überlebensfähig. Da ich und Ria langsam gingen ohne Eile, würde es sich zeigen ob wirklich das Interesse unseres Verfolgers uns galt oder rein zufälliger Natur ist.