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moishe

Super Moderator

  • »moishe« ist männlich
  • »moishe« ist der Autor dieses Themas

inGame Name & Server: moishe

Gilde: Shadow Angels of Gondal

Wohnort: Burg Shadow

Beruf: Gute Laune Macher in der Gilde^^

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1

Freitag, 19. Dezember 2014, 17:48

RP Geschichten Event

Hallo liebe RP ler und die , die es werden wollen.


Es gibt die ersten Göttertaler zu verdienen !!!
Ab jetzt bis einschließlich 26.12. 2014 um Mitternacht habt ihr die Möglichkeit - wenn es eure Lust und Zeit zulassen - ein paar Göttertaler zu verdienen.

Es gibt drei Aufgaben !!!

1. Aufgabe ( Gildenaufgabe )
Schreibe eine Geschichte wie deine Gilde Weihnachten feiert im Gildensaal.
Wie sieht Weihnachten bei euch aus in der Gilde?
Was gibt es zu essen ?
Musik ? Tanz ? Wein ? Dekoration ? usw.

Anforderungen :
Mindestens 1000 Wörter
Mindestens 50 % der Gildenmitglieder müssen namentlich genannt werden in der Geschichte.
Gerne können sich mehrere die Aufgabe teilen, ist ja ne Gildenaufgabe. Ein Autor geht aber auch in Ordnung.
Name der Gilde / Welt nicht vergessen

Belohnungen
Jedes Gildenmitglied bekommt 25 Göttertaler als Belohnung.

2. Aufgabe ( Einzelaufgabe )
Eine Geschichte " Wie entstanden Orkuns Göttertaler "
Wurden sie in heißer Lava gegossen oder vielleicht von Elfen geprägt ?

Anforderungen :
Mindestens 500 Wörter
Name / Welt / ID nicht vergessen.
Belohnung :
50 Göttertaler

ODER / UND


3 Aufgabe ( Einzelaufgabe )

Eine Geschichte über" die letzten 1 1/2 Jahre der neuen Götter " Übernahme von SW bis heute
Wie hat sich euer Krieger entwickelt ?
Wo war er besonders gut?
Hat er die Gilde gewechselt?

Anforderungen :
Mindestens 500 Wörter
Name / Welt / ID nicht vergessen
Belohnung :
50 Göttertaler

Wichtig :
Fragen zum RP Event - Hier könnt Ihr eure Fragen stellen.
Alle Geschichten sind grundsätzlich hier in diesem Thread deaktiviert. Bitte hier keine Fragen stellen.
Alle Geschichten werden veröffentlicht. Achtet bitte auf die FSK 12 Regel !!!
SW behält sich vor, besonders gelungene, lustige , tolle Geschichten noch mal extra zu belohnen.
Hier werden die RPler zum Zuge kommen :)
Für die Kämpfer und Quester unter Euch wird auch noch gesorgt. Zieht euch warm an! :D
Alles kommt zu dem der warten kann.


Dieser Beitrag wurde bereits 9 mal editiert, zuletzt von »moishe« (20. Dezember 2014, 16:00)


  • »Sir Uthred« ist männlich

Gilde: Lilaminati Advocati

Beruf: positiv penetrant & harmoniesüchtig

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2

Montag, 22. Dezember 2014, 12:59

RP - Aufgabe 2

Wie entstanden Orkuns Göttertaler?

Nur die Alten kennen und künden noch immer in ihren Sagen und Liedern von der Zeit, in der Okun die Völker trennte und ewigen Unfrieden zwischen den Völkern des Tages und den Völkern der Nacht heraufbeschwor, bis dereinst der eine Held erscheinen wird, der den Frieden brächte. Um diese Tat jedoch zu vollbringen und Okuns Zorn besänftigen zu können, bestimmte Okun, dass dieser Held siebenhundertsiebenundsiebzig Göttertaler auf Okuns Altar vereinen musste, damit Okun selbst ihn erhören könne und wüsste, dass der Held würdig sei, die Völker wieder zu vereinen.
Okun selbst schnitt sie aus dem feisten Wanst eines der goldgierigen Drachen, denn diese Schuppen hatten die Farbe des Goldes angenommen, da es das Gewürm liebte, sich im geraubten Golde anderer zu suhlen.
Dreihundertdreiunddreißig Drachenschuppen ließ Okun von den Zwergen zunächst polieren und schleifen. Den Elfen gab er auf, die eine Seite der Taler mit verschlungenen Mustern zu ziselieren. Die andere Seite dieser Taler sollte von den Menschen mit Schriftzeichen, die in der richtigen Reihenfolge eine Ode an die Sonne ergaben, prägen. Diese Göttertaler wurden Tagtaler genannt. Die Tagtaler waren vollkommen und wunderschön. Die eifrigen Zwerge hatten den Goldglanz der Drachenschuppen derart poliert, dass alles von ihnen abperlte und sie niemals schmutzig wurden. Die kunstfertigen Elfen hatten selbst die Arbeiten ihrer besten Meister noch übertroffen und Muster eingraviert, deren Beginn und Ende unmöglich zu erschauen war. Und selbst die weniger begabten Menschen hatten mit der Sonnenode ein Werk geschaffen, dass allen Völkern des Tages tiefen Respekt abverlangte.
Dreihundertdreiunddreißig weitere Drachenschuppen wurden den Orks übergeben, die diese goldenen Schuppen zunächst schwarz färbten und in eine viereckige Form hieben. Den Goblins oblag es, satanische Runen auf der einen Seite der Taler einzuritzen und die Trolle mit ihren riesigen Hämmern stanzten auf der anderen Seite seltsame Zeichen ein, die den Mond preisen sollten. Diese Göttertaler wurden als Nachttaler bekannt.
Die restlichen einhundertundelf Drachenschuppen ließ Okun von den Völkern Gondals unberührt. Mittels seiner göttlichen Macht durchdrang er diese Schuppen, so dass sich auf ihnen unzählige Löcher einbrannten, die sowohl das Licht des Mondes, als auch das Licht der Sonne einfingen und es in göttlichem Glanz erstrahlen ließen. Diese wurden Lichttaler genannt.
Jeweils einhundertelf Tagtaler und einhundertelf Nachttaler verteilte Okun in den Ebenen Feronos, in den Bergen Thurs und den Weiten Venjas. Fünfundfünzig der Lichttaler versteckte Okun im Lande Kamor und fünfundfünfzig weitere im Lande Sashcria. Die Taler gerieten in Vergessenheit und ein jeder suchte sich einen Platz, um auf den Held zu warten. Manche wurden gefunden, doch es war nicht die Hand des Helden, der sie aufhob und so blieben die Taler nicht bei ihrem Finder. Die Suche der Taler nach dem Helden, wie auch die Suche des Helden nach den Halern dauert noch immer an.
Nur ein einziger Taler – der letzte noch übrige Lichttaler – trat diese Suche gar nicht erst an, sondern wurde von Okun in die Opferschale im Altarbereich seines Tempels gelegt. Dieser Göttertaler sollte der Beginn der Sammlung aller anderen sein und seine Brüder und Schwester nach ihrer Bergung willkommen heißen.

Sir Uthred/Ferono/http://w1.gondal.de/signups/add?subid=ref341715

LILAMINATI ADVOCATI - Lila ist der letzte Schrei!!!

  • »Sir Uthred« ist männlich

Gilde: Lilaminati Advocati

Beruf: positiv penetrant & harmoniesüchtig

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3

Montag, 22. Dezember 2014, 13:38

RP - Aufgabe 3

Sir Uthred streckt seine müden Knochen behaglich am Feuer aus. Das Pfeifchen in seiner Hand verbreitet einen aromatischen Duft und langsam stielt sich ein zufriedenes Lächeln auf die Züge des alten Kriegers. Ihm gegenüber sitzen die neugieren Nachbarskinder, denen er – wenn sie ihn nur in Ruhe sein Mittagsschläfchen halten ließen - eine Geschichte versprochen hatte. Nun war es an der Zeit diese Schuld einzulösen. Nachdem er sich einen kleinen Schluck aus seinem Becher gegönnt hatte räusperte er sich und hub an: „ Also Kinder, ich hatte Euch ja die Geschichte des jungen Uthred und wie er das Land Feronos erkundet und sich seine ersten Sporen verdient hatte, wie er seine Gefährten traf und seinen ersten Drachen erlegte, ja bereits erzählt. Die Geschichte, die ihr jetzt hören sollt, knüpft unmittelbar an diese Zeit an …
Uthred hatte sich an das Leben Gondals gewöhnt. Sicher, es gab immer noch die ein oder andere Schlacht mit seiner Gilde zu schlagen. Und sicherlich, auch das wöchentliche Turnier wurde abgehalten. Klar, das ein oder andere Kräftemessen in den Kellern der Taverne stand auf dem Programm. Doch nichts von alledem war so aufregend, dass man es in einer Heldensaga besingen konnte. Es taugte einfach nicht dafür. Und wenn es sich Uthred recht betrachtete, so war das Leben doch etwas eintönig und fad geworden. Immer mehr seiner Weggefährten wurden von einem Reisefieber gepackt und sie verließen das Land Gondal, um anderswo neue Abenteuer zu bestehen. Dies traf auch auf viele seiner Feinde zu und so wurden die wirklich guten Kämpfe selten. Auch die Beute wurde immer spärlicher und das drückte aufs Gemüt des Kriegers. Doch vor etwa 18 Monden sollte sich die Situation grundlegend ändern. Neue Kräfte begannen im Lande Gondals zu wirken. Ein frischer Wind zog ein. Zuweilen kam es Uthred so vor, als würde ihn dieser neue Wind umpusten. Er musste sich daran gewöhnen, die Farben eines Königshauses zu tragen und Freund und Feind aufgrund dieser Farben einzuordnen. Das Land Feronos musste von außen so verlockend wirken, dass ganze Horden hier einfielen und zurückgeschlagen werden mussten. Neue Schmiede zogen hinzu und brachten die Kunst des Schmiedens mit Mondsteinen ins Land. Überhaupt kamen die alten Waffen aus der Mode und man nutze statt ihrer nun legendäre, rötlich gefärbte Waffen, die man in verschiedensten Abenteuern erbeuten konnte. Der dunkle Lord streckte seine Klauen nach Gondal aus, wurde aber in der Schlacht um Suad´Anoor zurückgeschlagen. Die Wikinger und andere Nordmänner griffen an und selbst die Elemente mussten bekämpft werden. Was ich damit sagen will, Kinder, ist, dass es dem guten alten Uthred in der letzten Zeit nicht langweilig geworden ist. Immer gibt es etwas für ihn zu tun. Hier eine Heldentat, dort eine Errungenschaft, hier ein Ausbau einer Länderei, dort ein neues Gildengebäude. Die alten Knochen bedürfen langsam etwas der Ruhe und deshalb werde ich jetzt am Feuerchen ein Nickerchen halten müssen … ja, ja … keine Widerrede! Vielleicht erzähle ich Euch dann morgen, eine andere Geschichte …“ Kurze Zeit später war Uthred dann auch schon eingeschlafen. Geweckt wurde er durch den brenzligen Geruch, der von seinen Stiefeln zu kommen schien, die dem Feuer wohl etwas zu nahe gekommen waren. Na ja, halb so schlimm, dachte sich Uthred … rote Stiefel gibt’s im Lande Gondals nicht nur zur Weihnachtszeit …

Sir Uthred/Ferono/http://w1.gondal.de/signups/add?subid=ref341715

LILAMINATI ADVOCATI - Lila ist der letzte Schrei!!!

  • »Doramae« ist weiblich

inGame Name & Server: vorhanden

Wohnort: in den Bergen

Beruf: Drache

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4

Montag, 22. Dezember 2014, 17:21

Wie entstand der Okun Göttertaler?

Alles ging gut, bis Okun eines Tages das Buch: „Die Welt der Chemie“in seinem Keller aufstöberte. Aus ihm erfuhr er dann, wie er Göttertaler herstellen kann. Okun dachte bei sich: „Ich bin der höchste aller Götter, warum sollte ich nicht auch einen eigenen Taler besitzen?“ Tagelang zerstieß er Schwefel und Zucker in einem Mörser und gab Goldspänne hinzu. Dann entzündete er das Gemisch an und ein stinkender Qualm zog sich durch die Hallen des Gottes. Seine Gemahlin beschwerte sich bei Ihm: „Was machst du denn nun schon wieder?“ Er knurrte nur zurück: „Göttertaler.“
Doch Okun verlor nicht den Mut. Stattdessen lud er alle Götter ein Weihnachten mit ihm zu verbringen. Sogar seinen verhassten Sohn, der welcher die Riesen gegen ihn schickte, vergaß er nicht. Er ließ es sich auch nicht nehmen vor allen mit seinen neuen Göttertalern zu prahlen. „Wisst ihr wie die Aussehen? Wie feurige Sterne am Firmament.“, schrieb er ihnen. Als seine Gemahlin dies las, meinte sie nur: „Okun, was hast du nur wieder angestellt. Lädst alle Götter von nah und fern ein und hast außer Gestank doch nichts vorzuweisen.“ - „Das schaff ich schon. Es ist ja noch genügend Zeit bis Weihnachten vor der Türe steht. Dann werde ich welche haben.“ Und er zwinkerte ihr verschmitzt zu.

Einen Tag vor Weihnachten stand Okun an seiner Werkbank und versuchte noch immer Göttertaler zu erschaffen. Als seine Frau den Kopf zur Tür hineinsteckte, meinte er zu ihr: „Damit plage ich mich jetzt schon den ganzen Vormittag. Irgendwas stimmt immer noch nicht mit dem Mischungsverhältnis.“ - „Gib es doch endlich auf.“, erwiderte sie ihm und verschwand. Denn sie hatte noch so viel vorzubereiten bis die Gäste eintrafen.
„Vielleicht fehlt noch eine Zutat und das Gold ist einfach zu schwer?“ Wie er über eine Lösung für sein Problem sann, schlief Okun auf seinem großen Holzstuhl ein. So bemerkte er nicht, wie die Uhr über der Werkbank zwölf schlug und sich ganz still und leise das Fenster öffnete....

Herein schwebte der Geist der Weihnacht. Er beobachtete Okun, der nach vorn gebeugt auf seinem Stuhl saß, tief und fest schlief. Von Zeit zu Zeit schnarchte er dabei und ab und zu murmelte ein Wort: „Göttertaler.“ Der Geist der Weihnacht sah sich in seiner Werkstatt um und schüttelte den Kopf. Dann hob er seine Arme und begann seine magische Arbeit. Wundersame Winde flogen durch die Werkstatt und sammelten viele Flaschen und Gläser mit chemischen Zutaten, und die gesamten Werkzeuge und anderen Gegenstände in einen großen Zuber auf dem Tisch. Der Geist der Weihnacht lachte, als er sah, dass sich bald nichts mehr an Inhalt in Okuns Werkstatt befand. Dann flog der Zuber samt Inhalt, wie von Geisterhand über die Feuerstelle und alles kochte, was sich in ihm befand zu eine geleehaltigen breiige Masse. Diese teilte sich nun in spezielle Formen auf, welche durch das Fenster Einzug hielten und aus dem auch wieder gefüllt entschwanden. Nach einer Weile kamen die Formen zurück und öffneten sich. In ihnen lagen blanke durchscheinend Taler mit dem geprägten Antlitz von Okun darauf und ein kleiner Faden hing aus ihnen heraus.
Abermals lachte der Geist der Weihnacht und ein Stück Pergament schwebte herein. Auf welchen in goldenen Lettern stand: Fröhliche Weihnacht Euch Allen! Dann entschwand er wieder, wie er gekommen war.

Als Okun seine Augen öffnete, sah er die Taler vor sich liegen. Er schmunzelte in sich hinein. Da war ihm doch wieder ein Geniestreich gelungen und so hatte der Geist der Weihnacht in Okuns Namen die Göttertaler entstehen lassen. Auch wenn Okun später vor seinen Gästen behauptete: Er hätte sie in tagelanger Arbeit selbst erschaffen. Und wer wollte ihm wiedersprechen? Aber dies ist eine andere Geschichte, und wir wissen ja, wie es sich in Wirklichkeit zugetragen hatte :whistling: : Fröhliche Weihnacht Euch Allen!

Lieben Gruss Doramae
(\__/)
(Ȏ)(Ȏ)
((vv))
(♥◄►♥)
Das ist Kuni. Kuni ist total irre. Wenn du auch irre bist, ist Kuni dein Freund.Keine Weiterverbreitung ohne die schriftliche Einwilligung der Autorin :P
Eigenwerbung ist erlaubt

Märchen Märchen Märchen

inGame Name & Server: Elrond Venja und Adanos Kamar

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5

Montag, 22. Dezember 2014, 21:43

Meine Geschichte zur Erschaffung der Taler.

Mein Name ist Elrond und ich spiele auf VENJA,

http://w2.gondal.de/signups/add?subid=ref94501

Die Krieger Gondals fragten sich schon immer woher die berühmten Göttertaler stammen, jedoch kursieren verschiedene Meinungen. Einige sagen sie seinen einfach erschienen, andere sagen, dass die Taler jedes Jahr zum Mondwechsel auftauchen.

Doch keine dieser Geschichten beschreibt die wahre Entstehung der Göttertaler. Als die Götter die Welt Gondal schufen, wussten Sie, dass einige der Krieger besonders werden. Um das Gleichgewicht auf der Welt zu erhalten schufen Sie die Welten Venja, Ferono, Thur, Kamor und Sahscria. Nachdem die Söhne Gondals die Länder eroberten und Burgen erbauten wurde das bekannte schnell Routine. Die Götter versuchten vieles, doch wussten nicht wie ihre Kinder zu befriedigen waren. Nachdem sich Kultur bildete, suchten die Söhne der alten Götter eine neue Religion und fanden die alten Götter. Von nun an huldigten sie den neuen Göttern und wurden immer wieder belohnt. Die neuen Götter sorgen für viel Abwechslung im Leben der Kinder. Es wurden Turniere veranstaltet an denen jeder teilnehmen durften.

Eines Tages kam eine Bedrohung auf die Gondal zu und alle Krieger zusammen schafften es knapp sie abzuwenden. Viele starben und einige wurden aufgrund der Leistungen schier unsterblich. Doch was viele nicht merkten, waren die seltsamen Artefakte. Erst als der Himmel aufbrach und das heilige Weihnachtslicht die Welt berührte bemerkten die Gotteskinder was dort auf der Erde lag. Es waren Münzen, doch nicht die bereits bekannten, sondern Einzigartige. Sie schienen göttlicher Natur zu sein. Viele Krieger versuchten die Münzen vom Boden aufzuheben, doch nur die Reinsten unter Ihnen sollten sie auch wirklich aufheben können. Jene Krieger waren besonders freundlich und wollten ihren Freunden etwas schenken. Zur Belohnung erhielten sie die Gabe die beliebten Taler aufheben zu können. Von nun an sollten die gütigsten und reinsten Krieger Gondals die Göttertaler nutzen können. Es brach eine Zeit des Friedens und des Schenkens im Lande Gondal aus. Die Krieger nutzen nun die Chance um ihren Liebsten Geschenke zu machen. Als die Krieger die Münzen sammelten fiel Ihnen auf, dass ein Bote der Götter Einzug in die Länder Gondals gehalten hat. Er sprach „Götterkinder für Eure Güte und Ehrlichkeit werde ich mit Euch handeln. Ich werde Euch göttliche Belohnungen im Tausch gegen die Göttertaler anbieten“ und so reisten viele der Götterkinder zu dem Händler. Die Besonderheit der Belohnung war die unglaubliche Dauerhaftigkeit und die Höhe der Belohnung. Unter den Kindern brach ein wahrer Rausch nach den Talern aus, doch keiner hatte mehr die Chance die begehrten Taler zu ergattern. Die Nacht der Götter brach herein und die Götter sprachen zu Ihren Kindern. „Liebe Kinder, wir bemerkten Eure Gier nach den Talern. In einigen von Euch brach Gier aus und wir müssen Euch in Zaum halten. Daher werden wir nur zu Gewissen Feiertagen neue Taler in eure Welt senden. Es ist nur zu eurem Schutz geschehen“ Als die Kinder das hörten, wurde Ihnen klar, dass die Taler keine Selbstverständlichkeit waren, sondern ein Geschenk der Götter. So sollten sie Fortan zu jener Zeit im Jahr besonders gütig Ihren liebsten Gegenüber sein und ihren Göttern huldigen um neue Taler auf der Welt zu erwarten.

Und dies meine lieben Krieger ist die wahre Geschichte der Göttertaler.

Prinz Eragon

unregistriert

6

Dienstag, 23. Dezember 2014, 17:53

Aufgabe 1: Gildenaufgabe
Gilde: Prekestolen
Welt: Venja
GM: Tannenbaum

Weihnachtsgeschichte der Prekestolen I

Es war der Abend des zweiten Weihnachtstages, als Eragon gemütlich in seinem Zimmer saß und sich langsam fertig machen wollte, nachdem er eine lange Reise hinter sich hatte. Schließlich hatte er Weihnachten noch in der Burg der Prekestolener mit seinen Freunden und Freundinnen gefeiert. Nun wollte er aber noch Weihnachten im familiären Kreis genießen. Eragon war gerade dabei sich sein feines weißes Hemd anzuziehen, als die vier Kinder seiner Tanten und Onkel ins Zimmer hineingestürmt kamen. Der junge Bube Jeff ergriff als erstes das Wort: "Patenonkel Era, spielst du mit uns? Mama und Opa machen sich gerade noch fertig." "Ich ziehe mich doch gerade selbst noch um", antwortete Eragon. "Büddddeee, uns ist so laaaangweilig!", gab nun Tilmar von sich. "Könnt ihr nicht wenigstens so lange ich mich umziehe, zum Beispiel zu meiner Freundin ins Nachbarzimmer gehen und die etwas beschäftigen?", fragte er sie. "Aber von ihr kommen wir doch gerade, sie wollte sich jetzt auch umziehen und meinte, dass du gaaaaanz große Lust hättest, mit uns was zu machen.", entgegnete Helena. "Und was wollen wir nun spielen?", wollte Eragon wissen, da ihm klar war, dass er sich nun mit den Kindern beschäftigen musste. "Wir könnten durchs ganze Haus ticken spielen!", rief Tilmar und schon flitzten die vier wieder aus seinem Zimmer, so schnell wie sie gekommen waren. Eragon wollte noch "Halt" rufen, aber er war sich sicher, dass die Kinder eh nicht mehr drauf reagieren würden. Also blieb ihm nichts anderes übrig, als sein Hemd in die Hose zu stecken und den Kindern hinterher zu rennen. Anhand ihrer Rufe wusste er auch schnell, dass sie Richtung Stube rannten. "Bitte, bitte ... kommt nicht gegen den Weihnachtsbaum", murmelte Eragon vor sich hin. Als er die Stube erreichte, konnte er kurz durchatmen. Alles schien noch auf seinem richtigen Platz zu stehen, auch wenn die Kleinen wie er dann sah, nun auf dem Sofa rumhüpften. "Sagt mal, können wir nicht etwas ruhigeres jetzt spielen? Während sich die anderen fertigmachen?", fragte Eragon sie. Die Kinder schauten sich gegenseitig irritiert an. Dann antwortete jedoch die Kleinste, Lia hieß sie, zu seiner Überraschung auf seine Frage: "Onkel Eri, könntest du uns eine Geschichte erzählen?" "Und was für eine Geschichte wollt ihr hören?", entgegnete er. Sie überlegte einen Moment, dann schaute sie ihn mit einem Funkeln in den Augen an und fragte: "Könntest du uns nicht erzählen, wie du dieses Jahr mit deinen Freunden und Freundinnen von Prekestolen Weihnachten gefeiert hast?" Eragon nickte, er setze sich in den Sessel und wollte gerade anfangen zu erzählen, als plötzlich die vier Kleinen sich zu ihm auf den Sessel kuschelten. Er musste schmunzeln als er sie nun so sah. "Seit ihr bereit? Kann ich anfangen?", fragte er, währed er in die Runde blickte. "JAAA!", riefen die Kinder gemeinsam. Eragon überlegte noch einen Moment wie er beginnen sollte, dabei schauten in die Kinder gespannt an. Und dann fing er auch schon an zu erzählen:


Es war noch früh am Morgen, als die ersten Prekestolener aus dem Betten stiegen, um die ersten Vorbereitungen für Weihnachten zu treffen. So machte sich eine Truppe von fünf Gildenmitgliedern auf die Suche nach einem Weihnachtsbaum für die Gilde. Gryyff, tOnk, a-rueger, Dragonheart01 und walheim maschierten einige Stunden durch den Wald, bis sie endlich auf einer Lichtung ein passenden Baum fanden. Mit einer Axt und einem Netz gelang es ihnen dann auch relativ zügig diesen transportbereit zu machen. Daraufhin machten sie sich auf den Rückweg Richtung Preke-Burg. Dort angekommen nahmen Krückestockverwalter, der meister und Pupselord den Weihnachtsbaum entgegen und brachten diesen in den Festsaal, wo auch insuanai und BuluT beim Aufstellen des Baumes halfen. Einige Damen machten sich dann auch schnell ans Schmücken. Arabella und sophie01 hängten Kugeln an den Weihnachtsbaum, während Naddel030 und teufelsfee die Lichterkette anbrachten. Mylarell kletterte auf eine Leiter und wollte den Stern oben anbringen, jedoch musste die Spitze noch etwas gekürzt werden, damit der Stern auch richtig auf den Baum passte. Dabei bekam sie Hilfe von den beiden Herren mr.cello und Surface. Mr.cello legte die abgeschnittene Spitze an die Seite und begutachtete wenige Zeit später mit den anderen den fertig dekorierten Weihnachtsbaum. Zufrieden wollten sie drum herum noch etwas aufräumen, als mr.cello plötzlich bemerkte: "Sagt mal, hat jemand von euch die abgeschnittene Spitze des Baumes gesehen?" Die anderen Mitglieder von Prekestolen schauten ihn unwissend an, keiner hatte eine Idee und Mylarell beendete das Thema mit den Worten: "Ist ja auch eigentlich egal, wichtig ist, dass der Baum fertig ist." Die anderen nickten zustimmend.

In der Zwischenzeit widmete sich ein anderer Teil der Prekestolen dem Backen und Kochen in der Küche. Unter der Leitung der Chefin Tannenbaum wurden viele Plätzchen und auch Zimtsterne gedacken. So rollten RoteSounderLöwe und hodmezoe den Teig aus. Kamikaze78 und Sturmwalzer stachen den Teig dann in Förmchen aus, ehe diese dann nach dem Backen von diablo198512 und Tannenbaum persönlich verziert wurden. Glücklich schaute Tannenbaum die fertigen Bleche an, bewunderte jedens einzeln für den Augenblick, bis ihr plötzlich auffiel, dass nur noch neun der angefertigen zehn Bleche dort lagen. Sie blickte rüber zu Eragon, der mit einigen anderen Kameraden am Kochen war und rief zu ihm: "Era, hast du schon wieder genascht? Die Bleche sind doch für nachher zum Fest." Sie schaute ihn mit Tränchen in den Augen an. Eragon probierte sie zu beruhigen: "Ich schwöre, wir haben bisher keine Kekse angerührt!" Dragon empire, Blauer Ritter, cimboloewe und cimboloewe1860 nickten zustimmend, die ihm beim Kochen halfen. Eragon ließ seinen Blick durch die Küche schweifen, bis er dann überrascht bemerkte, dass etwas von den Beilagen fehlte. "Aber sag mal Tanne, hat jemand von euch, von den Karotten gegessen?" Tannenbaum und ihre Freunde guckten unschuldig ihn an und schüttelten den Kopf. Dragon empire ergriff als erstes wieder das Wort: "Komisch komisch ... wie wohl die Köstlichkeiten geblieben sind, bleibt uns aber uns aber wohl nichts übrig, als paar Kekse nachzubacken und nochmal die Karotten zuzubereiten." Und so machten sie sich wieder alle ans Werk.


Prinz Eragon

unregistriert

7

Dienstag, 23. Dezember 2014, 17:55

Aufgabe 1: Gildenaufgabe
Gilde: Prekestolen
Welt: Venja
GM: Tannenbaum

Weihnachtsgeschichte der Prekestolen II

In einem anderen Zimmer waren gerade Cali mit Hilfe ihrer beiden Gildenkollegen Aranrhod und fusseli dabei, noch einige Schals und Mützen für ihre Freunde als Geschenke zu stricken. Gerade als Cali wieder die Farbe von blau zu lila wechseln wollte, stellte sie fest, dass die lila Strickwolle verschwunden war. Sie fragte fusseli: "Hast du mein Lila Garne gesehen?" Dieser antwortete: "Seit deinem letzten Wechsel zu blau, habe die lila Wolle nicht mehr gesehen, du hattest sie doch auf den Tisch gelegt, oder?" Sie nickte zustimmend und suchte daraufhin mit den beiden den Raum nach der Wolle ab. Als sie nach einiger Zeit die erfolgslose Suche beendeten, sagte Aranrhod:
"Dann bleibt dir wohl nichts anderes übrig Cali, als die Mütze mit einer anderen Farbe fertig zumachen."
Gerade als er seinen Satz beendet hatte, hörten sie ein "Miauen" auf den Flur ... sie schauten einander verwundert an ...

Während alle Prekestolen so fließig waren, verging der Tag wie im Fluge und in einer Stunde würde das Festmahl schon beginnen. *King Dingeling*, Gavin de Graw und Schlauer Wolf wollten ein letztes Mal ihre Kartentricks proben, die sie im Laufe des Abends noch präsentierten wollten. Auf einem Tisch stand noch eine kleine Schale mit Erdnüssen, von welchen sie immer ab und zu mal naschten. Als Gavin de Graw mit seinem Trick fertig war, wollten *King Dingeling* ein weiteres Mal in die Schale greifen, musste aber feststellen, dass sie Schale plötzlich leer war. Schlauer Wolf merkte an, als er die Krümmel drin sah: "Ich kann mich täuschen, aber an Hand der Bissabdrücke an machen Krümmel würde ich schätzen, dass Nagetiere die Nüsse gegessane habe." Sie ließen den Gedankengang aber dann abschweifen, da in wenigen Minuten nun das Festmahl beginnen würde.

Und in der Tat, innerhalb weniger Minuten hatten sich alle Mitglieder der Prekestolen in Festsaal versammelt, dessen Tische schön von hopalong, nichts und alles, Strohfeuer und Daorus dekoriert und eingedeckt worden war.
Thor und ExFalli kümmerten sich nun mit ihren Helfern um die Getränkewünsche aller Anwesenden und auch die Vorspeisen wurden an die Tische gebracht. Als nun alle Wünsche erfüllt schienen und jeder Prekestolen einen Platz gefunden hatte, wollte Tannenbaum mit ihrer Rede beginnen. Doch plötzlich hörten sie das Zwitschern von Vögeln, was aus einem der Nachbarräumen kommen musste. Unter Thors und ExFallis Leitung maschierten die Mitglieder durch die Burg der Prekestolen und folgten den Zwitschern, ehe sie vor dem Pferdestahl ankamen. Von diesen öffnete dann Tannenbaum vorsichtig die Tür und wenige Sekunden später schauten alle Prekestolen überrascht in den Stahl. Dort feierten alle ihre Haustiere selbstständig ihr kleines eigenes Weihnachtsfest. Aus der Spitze des Tannenbaumes hatten sie ihren eigenen kleinen Baum gemacht und die Hamster mümmelten an den Erdnüssen, während paar Häschen an den Karotten knabberten. Und mit der lila Wolle hatten sie den Stahl etwas dekoriert.
Dieser schöne Anblick brachte daher auch Tanne auf eine Idee: "Lasst uns alle doch alle gemeinsam das Weihnachtsfest feiern!" Ihre Kameraden stimmten erfreut zu und auch die Tiere schienen begeistert und so wurde innerhalb weniger Minuten ihr Essen, die Deko und der kleine Weihnachtsbaum in den Festsaal gebracht und die freie Fläche um den Weihnachtsbaum wurde für die Hamster, Hunde, Katzen, Vögel, Pferde und alle anderen Tiere mit weichem Stroh bedeckt. Gemeinsam genossen sie alle den schönen Weihnachtsabend.


Mit diesen Worten beendete Eragon seine Geschichte und die Kinder schauten ihn immer noch fasziniert an.
Es dauerte einen Moment bis die kleine Lia eine Frage stellt:
"Und die Geschichte ist wirklich wahr? Können Haustiere wirklich ihr eigenes Weihnachten feiern,
Onkel Eri?" Eragon glitt ein Lächeln über den Mund und antwortete: "Die Geschichte ist so wahr und sicher wie, dass euch der Weihnachtsmann am Abend die Geschenke bringt. Das ist nun mal die Magie des heligen Abends." Er konnte ein Funkeln in den Augen der Kleinen sehen, ehe sich deren Aufmerksamkeit auf die Tür zur Stube richtete, die in diesem Moment geöffnet wurde. Eragons Freundin trat durch diese und sagte, dass das Essen nun fertig sei und man auf sie warten würden. Erfreut sprangen die Kinder auf und machten sich auf dem Weg zum Essen. Als Eragon sich ebenfalls der Tür näherte, fragte sie, was er mit den Kindern die zwei Stunden gemacht hätte. "Ich habe ihnen nur eine Weihnachtsgeschichte erzählt.", entgegnete er schmunzeld und gemeinsam machten sie sich auf den Weg zum Essen, wo schon ihre Familien und Verwandten auf sie warteten.


inGame Name & Server: Perigrim, Barat

Gilde: Pandoras

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8

Dienstag, 23. Dezember 2014, 21:13

Aufgabe 1:
Weihnachten bei den Todesengeln

Die Zeit des Hochgeschwindigkeitskämpfens war vorüber und auch bei uns brach die Zeit der Ruhe und Besinnlichkeit herein. Ja, auch wir Todesengel sehnen uns hin und wieder nach etwas Beschaulichkeit jenseits der Arena. Immerhin nahte das Fest der Liebe und so schenkten wir den Bemühungen einer verfeindeten Gilde Beachtung und luden ihre Spieler ein bei uns das Weihnachtsfest zu verbringen. Ein letztes Mal noch massen wir unsere Stärke im Krieg, doch als die Waffen schließlich ruhten begrüßten wir BigBuddha, Fjörgyn, fürst corum, Kamikaze-Rollstuhl, lattemachi, Mini-Rolli, Rohrzange und Rollis Knecht bei uns in der Gilde.

AlmostPerfect und Eisenherz dekorierten den Saal mit vielen kleinen schwarzen Engeln und schwarze Sterne schmückten die Fenster.
Duncan und Khalesi besuchten den Alchimisten und kamen mit einigen Bündeln Halflingskraut und Fangdorn zurück, welches von lori zu einem hübschen Adventsgesteck zusammengebunden wurde. Auch an Kerzenhalter und Teelichter hatten die Beiden gedacht und so schmückte schon bald ein angemessener Adventskranz unseren Gildentisch.

Schattenengel und Todesengel hatten jedoch weder Zeit noch Lust auf Ruhe und Gemütlichkeit. Das Einzige, was sie zum blitzen brachten waren ihre Waffen, die nach einer ausgiebigen Polieraktion im hellsten Glanz strahlten. Leider blieb dies nicht lange so, denn schon nach kurzer Zeit waren sie genauso blutverschmiert wie vorher. Von Zeit des Friedens keine Spur.

Nikolaus rückte näher und unser Gildenanführer opm lies es sich nicht nehmen den Knecht Ruprecht zu spielen und zum Bestrafer aller unartigen Kinder ähm Krieger zu werden.

Kacknasi und 4711 wurden ausgeschickt um einen Weihnachtsbaum zu besorgen und da sie wissen, wie ungern wir unsere Zeit mit Fegen vertun und uns lieber in der Arena aufhalten verzichteten sie auf eine nadelnden Fichte und besorgten stattdessen etwas wiederverwertbares aus Metall .
So schmückte nun auch ein Weihnachtsbaum unseren Gildensaal und wir mussten uns nur noch um das Essen und etwas zu trinken kümmern, bevor das Fest der Liebe kommen konnte.

Black-Shadow erklärte sich bereit auf Wildschweinjagd zu gehen um uns einen ordentlichen Festbraten zu besorgen. Gut gelaunt, das Schwert griffbereit verlies er das Gildenhaus und verschwand in der Arena. Scheinbar war er den Weg so gewohnt, dass er den Wald nicht sofort fand. Einige Stunden und Kämpfe später merkte er jedoch, dass es kein einziges Schwein dort gab und verlies die Arena wieder. Etwas unschlüssig blieb er stehen und schaute sich um, bis ihm der Wald auffiel und ihm der Gedanke kam, dass es dort vielleicht Wildscheine geben könnte.
Kurz darauf war er im dichten Unterholz verschwunden, wobei er leider soviel Lärm machte, dass alle Tiere schon lange verschwunden waren wenn er auftauchte.
Nicht einmal ein Kaninchen bekam er zu Gesicht, von einem Wildschwein ganz zu schweigen. Doch da er fest entschlossen war nicht ohne Festtagsbraten zurückzukommen gab er die Suche nicht auf und entschloss sich die Nacht im Freien zu verbringen. Vielleicht fasste er den Entschluss auch einfach weil es schon dunkel war und er den Rückweg sowieso nicht mehr wusste. Auf jeden Fall sahen wir ihn an diesem Abend nicht wieder.
Durchgefroren, doch immer noch mit dem festen Willen ein Wildschwein zu erlegen, erwachte er und machte sich sofort wieder auf den Weg. Diesmal bemühte er sich jedoch leise zu sein und als er Spuren entdeckte legte er sich auf die Lauer. Wenn die Viecher einmal hier waren würden sie vielleicht auch wieder kommen. Die Überlegung war gar nicht so verkehrt und nach wenigen Stunden des Wartens weckte ihn ein Knacken im Unterholz. Sofort war er hellwach und als er durch das Gebüsch schaute konnte er ein stattliches Wildschwein sehen. So leise wie möglich zog er sein Schwert und stürzte dann mit einem wilden Schrei, welcher das Wildschwein allerdings nicht wirklich zu beeindrucken schien, auf das Tier zu. Dieses floh nicht etwa sondern senkte seinen Kopf und rannte auf ihn zu um ihn mit seinen Hauern anzugreifen. Etwas erstaunt über dieses Verhalten, die Gegner in der Arena waren häufig nicht so mutig, verpasste er den optimalen Zeitpunkt um sein Schwert einzusetzen und musste beiseite springen um sich in Sicherheit zu bringen. Doch schnell war er wieder auf den Beinen und nun erst Recht gewillt die Sau zu erlegen. Diesmal war er auf den Angriff vorbereitet und als sie ihn fast erreicht hatte wich er ihr aus und rammte ihr sein Schwert in den Körper. Erleichtert darüber sein Versprechen erfüllt zu haben nahm er den toten Körper und kam zurück ins Gildehaus.

pamapa war seit Tagen damit beschäftigt unsere Wünsche nach Getränken zu erfragen und auf dem Marktplatz zu besorgen. Da jeder von uns scheinbar einen anderen Geschmack hatte war das wohl gar nicht so einfach, denn wir sahen ihn eigentlich überhaupt nicht mehr. Manchmal kam er kurz herein um ein paar Kisten abzuladen, doch verschwand er sofort wieder um in einem Getränkeladen oder in einer Taverne etwas von den gesuchten Sachen zu ergattern.
Unsere Bar füllte sich auf jeden Fall immer mehr und bei seinem Einsatz konnten wir uns sicher sein, dass jeder am Festtag sein Lieblingsgetränk vorfinden würde.
Seine Feinde mussten in dieser Zeit jedoch schweren Herzens auf ihn verzichten, denn ihm fehlte einfach die Zeit um auch noch die Arena aufzusuchen. Doch sicherlich wird er das nachholen, sobald die Feiertage vorbei sind. Immerhin sollte man nach dem ausgiebigem Essen wieder für etwas mehr Bewegung sorgen um wieder fit zu werden.

Das Fest selber werden wir dann ganz ruhig angehen lassen. Morgens werden wir unsere Freunde besuchen, schließlich freuen sie sich sicherlich schon auf uns und haben die Taschen voller Geschenke um uns zu erfreuen. Geldgeschenke haben ja auch den Vorteil, dass man sich das kaufen kann, was einem gefällt.

Sobald es dann langsam dunkel wird treffen wir uns im Gildensaal um den Abend gemeinsam miteinander zu verbringen. Draussen dreht sich das Wildschwein am Spieß langsam im Kreis über dem Feuer. Roadrunner_8 war extra noch einmal ins Dungeon hinabgestiegen um die dort wachsenden Kräuter zu besorgen und so langsam zieht der Duft des Fleisches in unseren Gildensaal. Natürlich gibt es auch frisch gebackenes Brot und da wir wissen, dass eine gesunde Ernährung wichtig ist um bei Kräften zu bleiben haben wir natürlich auch etwas Gemüse auf dem Markt gekauft.
Da das Wildschwein noch ein wenig braucht vertreiben wir uns die Zeit damit ein paar Weihnachtslieder zu singen. Nun, zumindest war das unser Plan. Doch bereits nach der ersten Strophe beginnen unsere Katzen mit einzufallen und wir sehen ein, dass unsere Stimmen wohl mehr dafür geeignet sind in der Arena einen Kampfschrei erschallen zulassen als besinnliche Weihnachtslieder zu singen.
Doch zum Glück ist der Braten auch fertig, bevor wir in Versuchung kommen ein anders Lied zu versuchen. So klingt der Abend mit viel Essen, vielen unterschiedlichen Getränken und immer lustiger werdenden Geschichten langsam aus.


Gilde: Todesengel
Welt: Kamor


inGame Name & Server: Perigrim, Barat

Gilde: Pandoras

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9

Dienstag, 23. Dezember 2014, 21:14

Aufgabe 2:

Wie entstanden die Göttertaler:

Zu einer
Zeit wo die Menschen noch an Götter glaubten und regelmässig zu ihnen
beteten beschlossen diese die gläubigsten Menschen mit Göttertalern zu
belohnen.
Dieser Entschluß war leicht gefasst, doch schwieriger
gestaltete sich die Frage danach wie man diese Göttertaler herstellen
sollte. Der Gott des Feuers wollte sie auf flüssigem Metall gießen
lassen, der Gott des Wassers schloss wirbelndes Wasser in kleine, flache
Kristalle. Für den Gott des Waldes kam nur Holz als Material in Frage
wohingegen der Gott des Krieges meinte, sie müssten aus Blut gefertigt
werden. Jeder hatte eine eigene Vorstellung und auch nach langen Tagen
des Redens kamen sie nicht zu einer Einigung, denn zu sehr gingen ihre
Meinungen auseinander.

Schließlich einigten sie sich darauf den
weisesten der Menschen zu fragen, da die Taler ja auch für die Menschen
sein sollten. So riefen sie den alten, weisen Menegar ins Reich der
Götter und befragten ihn aus welchem Material sie die Taler der Götter
fertigen sollten.
Jeder Gott versuchte seinen Vorschlag hervorzuheben
und als den einzig wahren darzustellen, doch Menegar hörte sich alle
Vorschläge ruhig an und schwieg dazu.
Die Götter wurden bereits
ungeduldig, doch der weise, alte Mann lies sich nicht hetzen und schaute
die Götter nachdenklich an, bevor er langsam zu reden begann.
Wenn ihr etwas erschaffen wollt, das euch allen gerecht wird, so werdet ihr hier kein Material finden.
Ein unruhiges Gemurmel erklingt, doch er reagiert nur mit einem wissenden Lächeln.
Es
gibt etwas, das jeder von Euch benötigt. Etwas, ohne das keiner von
euch existieren kann. Das sind die Gebete der Menschen denn diese sind
es, die Euch am Leben halten. Ohne die Menschen, die an euch glauben und
zu euch beten werdet ihr schwächer und verschwindet schließlich ganz.


Die
Götter schwiegen ob dieser klaren Worte, dachten sie doch immer, das
die Menschen diese Tatsachen nicht wussten. Dann jedoch begannen sie
alle durcheinander zu reden.
Wie sollen wir Gebete einfangen?
Wie soll man daraus etwas Festes formen?
Welche Gebete sollen wir nehmen oder sind alle gleich viel wert?

Menegar
jedoch sagte nichts mehr und so brachten sie ihn zurück auf die Erde
und überlegten lange wie sie es anfangen sollten die Gebete der Menschen
zu fangen und umzuformen.
Jeder der Götter wollte die Lösung finden,
doch erst, als sie einsahen, dass sie zusammenarbeiten mussten konnten
sie eine Möglichkeit finden.
Die Gebete der Menschen gab ihnen Kraft
und diese Kraft konnten sie lenken. In einem magischem Gefäß sammelten
sie diese Kraft, jeder so viel, wie er geben konnte ohne sich selber zu
schwächen. Der eine mehr, der andere weniger, abhängig davon wie sehr
die Menschen ihn verehrten und zu ihm beteten. Als das Gefäß gefüllt war
leuchtete es in allen Farben. Nach und nach wurde diese erschaffene
Substanz in Formen gefüllt und durch Magie verfestigt.
Jeder der
Götter hatte seinen Teil dazu beigetragen um die Göttertaler zu
erschaffen und den ersten dieser Taler brachten sie zu Menegar, welcher
ihn stumm, doch mit einer tiefen Verbeugung entgegennahm.

Seit
diesem Tag werden diese Göttertaler für besondere Leistungen an Menschen
vergeben und wenn ein Mensch genügend dieser wertvollen Taler gesammelt
hat kann er sie bei den Göttern gegen wertvolle Gutscheine eintauschen.


Name: Perigrim
Ref. ID: 18999
Welt: Kamor


10

Mittwoch, 24. Dezember 2014, 06:45

Kamor / Gilde BUNTOWNICY

Weihnacht

Seit Bestehen des Buntownicy-Lands wird einmal im Jahr die Weihnacht gefeiert. In der Nacht, in der der Mond am längsten die Welt regiert und die Sonne am kürzesten am Himmel steht, weihen die Völker des Landes ihre gemeinsame Fahne und erneuern damit den Schwur, sich und ihre Gesetze zu respektieren und immer für einander einzugestehen . Das Elfenvolk Rugieviten, die Menschen des Volkes Polanen und die Zwerge vom Volke der Volosen, die zusammen friedlich das Buntownicy-Land bewohnen, haben unterschiedliche Religionen und Götter. Die Weihnacht ist ihr gemeinsames Fest und verbindet eng diese drei Völker.

Schon Wochen vor dem Fest herrscht emsiges Treiben im Buntownicy-Land. Wochenlang hört man das Zwergenvolk der Volosen Nacht für Nacht im Stollen arbeiten. Unter der Leitung von Piotr17 werden die prächtigsten Amethysten abgebaut. Der Älteste des Zwergenrates, Stnatka, nimmt jeden Amethyst genauestens in Augenschein und entscheidet, welcher Amethyst die Makellosigkeit besitzt, die Weihnacht würdevoll zu erhellen.

Die Nacht vor der Weihnacht schleppen die Volosen die kostbare Fracht zur tausendjährigen Eiche vor dem Gildenanwesen. Diese Eiche ist allen Völkern des Buntownicy-Landes heilig und wird als große Mutter der Natur verehrt. Die Zwerge behängen die blattlosen Zweige mit den kostbaren Amethysten, sodass der gesamte Platz vor dem Gildenanwesen in einem unwirklichen lila Licht hell erstrahlt.

Die Polanen sind tagelang damit beschäftigt, ein Festmahl zu richten. Die Verantwortung für die Beköstigung trägt Thvelin. Unentwegt rennt er zu den steinernen Katen der Menschen, um die Vorräte zu sichten und die besten Feldfrüchte und Kräuter für die Zubereitung des Mahls freizugeben. Markozi stellt mit seiner Sippe die Poms her. Die Poms werden aus Kartoffeln, Kräutern und einer speziellen Soße, dessen Rezept nur er kennt, zu handtellergroßen Kugeln geformt und auf großen heißen Steinen ausgebraten. Niesio1978r bereitet mit seiner Sippe die Nachspeise aus unterschiedlichen roten Früchten her, die besonders die Elfen lieben. Kielo kocht mit den Seinen in großen Töpfen eine Suppe aus Seetang.

Soraya ist für die Getränke zuständig. Über das gesamte Jahr keltern die Menschen unter ihrer Aufsicht aus den unterschiedlichsten Früchten Säfte, die zu teilweise sehr hochprozentigen Getränken vergoren, gebrannt oder destilliert werden. Jedes Volk hat dabei seine speziellen Vorlieben. Die Polanen lieben den Kartoffelklaren, die Rugieviten den Met und die Volosen können vom Tomatenschnaps nicht genug bekommen. Zu Beginn der Feierlichkeiten wird allerdings ein Geisterwasser aus Kräutern gereicht, den alle drei Völker gleichermaßen lieben. Hanys41, Walker13 und Buntownik organisieren zum Fest schließlich die Bewirtung.

Auch das Elfenvolk der Rugieviten beteiligt sich rege an den Vorbereitungen zum Fest. Sie sind nicht nur geschickte Krieger und Jäger, sondern auch ausgezeichnete Musiker. Wochenlang üben sie die Musikstücke ein. Azara stellt das musikalische Programm zusammen. Da Volksnarr, untypisch für Elfen, weder singen noch musizieren kann, ist er für die Wartung der Musikinstrumente zuständig. Mosfet leitet die Flötenspieler, zbiru12 gibt den Takt für die Trommler vor und kefirek13 lenkt mit seiner kräftigen Stimme den Chor.

Bei Eintritt der Dämmerung zieht der Fahnenträger seines Volkes durch das Wohnviertel und seine Mitbürger schließen sich ihm, ihrerseits vorneweg die Fahnen der einzelnen Sippen tragend, an. Als Fahnenträger bestimmt jedes Volk einen aus ihrer Mitte, der sich im letzten Jahr besonders verdient um sein Volk gemacht hat. Fahnenträger seines Volkes zu sein, ist also eine besondere Ehre und Auszeichnung.

Es formiert sich eine Prozession, die langsam zum Gildenhaus mit der tausendjährigen Eiche wandert. Vor der Eiche wartet Azara mit der Fahne des Buntownicy-Landes. Die Völker bilden um die Eiche einen großen Kreis. Die Fahnenträger der Elfen, Zwerge und Menschen treten mit ihren Fahnen in den Innenkreis und senken vor der Buntownicy-Fahne ihre Fahnen. Alle Anwesenden, egal welches Volk, Geschlecht oder Alter, sprechen nun den Eid auf ihr Land. Dieser Augenblick ist sehr feierlich und darf auf keinen Fall gestört werden.
Anschließend tritt aus jedem Volk das jüngste Mitglied in den Kreis und spricht den Dank. Der Dank der Elfen richtet sich an die Tiere, die dem Buntownicy-Land Fleisch, Felle, Knochen und Gräten sichern, der Dank der Menschen gilt den Pflanzen und der der Zwerge an die Steine und Metalle.

Hanys41, Walker13 und Buntownik sorgen nun dafür, dass jeder Anwesende ein Horn voll Geisterwasser erhält. Wenn alle versorgt sind, werden die Hörner in die Höhe gehalten und gemeinsam bedankt man sich bei Wasser, Erde, Luft und Feuer. Anschließend wird das Horn geleert und damit endet der etwas starre, aber sehr würdevolle Festakt. Ein wildes Stimmengewirr bricht jetzt an, überall ein „Hallo“, Umarmungen, auf die Schulter klopfen. Die Elfen beginnen mit ihrem Musikprogramm und laden zum Tanz. Im Gildenhaus brechen die schweren Holztische fast unter den Speisen und Getränken zusammen, auf die sich nun die Anwesenden stürzen. Oftmals haben sich Zwerge, Menschen, Elfen längere Zeit nicht gesehen und so hat man sich viel zu erzählen, wenn man nicht gerade tanzt oder mitsingt. Unter dem Einfluss der Getränke von Soraya lockern sich die Zungen und sogar die Zwerge werden ausgesprochen gesellig und, gemessen an ihren Verhältnissen, recht leutselig.

Es werden miteinander Geschenke ausgetauscht. Die Menschen und Elfen freuen sich über die kunstvollen Schmuckstücke der Zwerge, Elfen und Zwerge über die Duftkissen der Menschen und Menschen und Zwerge über die Perlen der Elfen, die sie bei ihren Tauchgängen gefunden haben. Die Stimmung wird immer ausgelassener und mit vorrückender Stunde die Rundtänze um die tausendjährigen Eiche immer wilder. Erst, wenn die Sonne das Tageslicht in den kalten Wintertag schiebt, wird das Fest etwas ruhiger. Ob draußen bei der Eiche oder im Gildenhaus sitzen kleinere Grüppchen beieinander und unterhalten sich. Nun schlägt Volksnarr große Stunde. Für ihn als Elf ist es schon recht peinlich, dass er so unmusikalisch ist. Aber erzählen kann er.

Wenn er beginnt, die Geschichten aus der Vorzeit zu erzählen, scharren sich immer mehr Zuhörer um ihn, obwohl doch alle Bewohner die Geschichten bereits oft gehört haben. Man möchte immer wieder die Geschichte von der Entstehung des Buntownicy-Landes hören, von dem früheren Herrscher Rjurik in der alten Heimat und seiner gierigen machtbesessenen Gemahlin Skulda, von dem Untergang der Stadt Vineta, von den Kriegszügen gegen Eindringlinge. Und während Volksnarr erzählt, fallen dem einen oder anderen Zuhörer die Augen zu und langsam löst sich die Gemeinschaft auf, um sich auf den Heimweg zu machen.

Noch wochenlang werden alle Bewohner des Buntownicy-Landes von der Weihnacht schwärmen und sich auf die nächste Weihnacht freuen.
Dieser Beitrag wurde bereits 2163 mal editiert, zuletzt von »Volksnarr«

11

Mittwoch, 24. Dezember 2014, 10:24

Welt Kamor / Gilde BUNTOWNICY



Weihnacht

Seit Bestehen des Buntownicy-Lands wird einmal im Jahr die Weihnacht gefeiert. In der Nacht, in der
der Mond am längsten die Welt regiert und die Sonne am kürzesten am Himmel steht, weihen die
Völker des Landes ihre gemeinsame Fahne und erneuern damit den Schwur, sich und ihre Gesetze
zu respektieren und immer für einander einzugestehen . Das Elfenvolk Rugieviten, die
Menschen des Volkes Polanen und die Zwerge vom Volke der Volosen, die zusammen friedlich das
Buntownicy-Land bewohnen, haben unterschiedliche Religionen und Götter. Die Weihnacht ist ihr
gemeinsames Fest und verbindet eng diese drei Völker. Schon Wochen vor dem Fest herrscht emsiges Treiben
im Buntownicy-Land. Wochenlang hört man das Zwergenvolk der Volosen Nacht für Nacht im Stollen
arbeiten. Unter der Leitung von Piotr17 werden die prächtigsten Amethysten abgebaut.
Der Älteste des Zwergenrates, Stnatka, nimmt jeden Amethyst genauestens in Augenschein und
entscheidet, welcher Amethyst die Makellosigkeit besitzt, die Weihnacht würdevoll zu erhellen.
Die Nacht vor der Weihnacht schleppen die Volosen die kostbare Fracht zur tausendjährigen Eiche vor
dem Gildenanwesen. Diese Eiche ist allen Völkern des Buntownicy-Landes heilig und wird als große
Mutter der Natur verehrt. Die Zwerge behängen die blattlosen Zweige mit den kostbaren Amethysten,
sodass der gesamte Platz vor dem Gildenanwesen in einem unwirklichen lila Licht hell erstrahlt.
Die Polanen sind tagelang damit beschäftigt, ein Festmahl zu richten. Die Verantwortung für die
Beköstigung trägt Thvelin. Unentwegt rennt er zu den steinernen Katen der Menschen, um die Vorräte
zu sichten und die besten Feldfrüchte und Kräuter für die Zubereitung des Mahls freizugeben. Markozi
stellt mit seiner Sippe die Poms her.
Die Poms werden aus Kartoffeln, Kräutern und einer speziellen Soße, dessen Rezept nur er kennt, zu
handtellergroßen Kugeln geformt und auf großen heißen Steinen ausgebraten. Niesio1978r bereitet
mit seiner Sippe die Nachspeise aus unterschiedlichen roten Früchten her, die
besonders die Elfen lieben. Kielo kocht mit den Seinen in großen Töpfen eine Suppe aus Seetang.
Soraya ist für die Getränke zuständig. Über das gesamte Jahr keltern dieMenschen unter ihrer
Aufsicht aus den unterschiedlichsten Früchten Säfte, die zu teilweise sehr hochprozentigen
Getränken vergoren, gebrannt oder destilliert werden. Jedes Volk hat dabei seine speziellen
Vorlieben. Die Polanen lieben den Kartoffelklaren, die Rugieviten den Met und die Volosen können vom
Tomatenschnaps nicht genug bekommen. Zu Beginn der Feierlichkeiten wird allerdings ein Geisterwasser
aus Kräutern gereicht, den alle drei Völker gleichermaßen lieben. Hanys41, Walker13 und
Buntownik organisieren zum Fest schließlich die Bewirtung.
Auch das Elfenvolk der Rugieviten beteiligt sich rege an den Vorbereitungen zum Fest. Sie sind
nicht nur geschickte Krieger und Jäger, sondern auch ausgezeichnete Musiker. Wochenlang üben sie
die Musikstücke ein. Azara stellt das musikalische Programm zusammen. Da Volksnarr, untypisch für
Elfen, weder singen noch musizieren kann, ist er für die Wartung der Musikinstrumente zuständig.
Mosfet leitet die Flötenspieler, zbiru12 gibt den Takt für die Trommler vor und kefirek13 lenkt mit
seiner kräftigen Stimme den Chor. Bei Eintritt der Dämmerung zieht der Fahnenträger
seines Volkes durch das Wohnviertel und seine Mitbürger schließen sich ihm, ihrerseits vorneweg
die Fahnen der einzelnen Sippen tragend, an. Als Fahnenträger bestimmt jedes Volk einen aus ihrer
Mitte, der sich im letzten Jahr besonders verdient um sein Volk gemacht hat. Fahnenträger seines
Volkes zu sein, ist also eine besondere Ehre und Auszeichnung.
Es formiert sich eine Prozession, die langsam zum Gildenhaus mit der tausendjährigen Eiche wandert.
Vor der Eiche wartet Azara mit der Fahne des Buntownicy-Landes. Die Völker bilden um die Eiche
einen großen Kreis. Die Fahnenträger der Elfen, Zwerge und Menschen treten mit ihren Fahnen in den
Innenkreis und senken vor der Buntownicy-Fahne ihre Fahnen. Alle Anwesenden, egal welches Volk,
Geschlecht oder Alter, sprechen nun den Eid auf ihr Land. Dieser Augenblick ist sehr feierlich und
darf auf keinen Fall gestört werden. Anschließend tritt aus jedem Volk das jüngste
Mitglied in den Kreis und spricht den Dank. Der Dank der Elfen richtet sich an die Tiere, die dem
Buntownicy-Land Fleisch, Felle, Knochen und Gräten sichern, der Dank der Menschen gilt den Pflanzen
und der der Zwerge an die Steine und Metalle.
Hanys41, Walker13 und Buntownik sorgen nun dafür, dass jeder Anwesende ein Horn voll Geisterwasser
erhält. Wenn alle versorgt sind, werden die Hörner in die Höhe gehalten und gemeinsam bedankt man
sich bei Wasser, Erde, Luft und Feuer. Anschließend wird das Horn geleert und damit endet
der etwas starre, aber sehr würdevolle Festakt. Ein wildes Stimmengewirr bricht jetzt an, überall
ein „Hallo“, Umarmungen, auf die Schulter klopfen. Die Elfen beginnen mit ihrem Musikprogramm und
laden zum Tanz. Im Gildenhaus brechen die schweren Holztische fast unter den Speisen und Getränken
zusammen, auf die sich nun die Anwesenden stürzen. Oftmals haben sich Zwerge, Menschen, Elfen längere
Zeit nicht gesehen und so hat man sich viel zu erzählen, wenn man nicht gerade tanzt oder
mitsingt. Unter dem Einfluss der Getränke von Soraya lockern sich die Zungen und sogar die
Zwerge werden ausgesprochen gesellig und, gemessen an ihren Verhältnissen, recht leutselig.
Es werden miteinander Geschenke ausgetauscht. Die Menschen und Elfen freuen sich über die
kunstvollen Schmuckstücke der Zwerge, Elfen und Zwerge über die Duftkissen der Menschen und
Menschen und Zwerge über die Perlen der Elfen, die sie bei ihren Tauchgängen gefunden haben. Die
Stimmung wird immer ausgelassener und mit vorrückender Stunde die Rundtänze um die
tausendjährigen Eiche immer wilder. Erst, wenn die Sonne das Tageslicht in den kalten Wintertag
schiebt, wird das Fest etwas ruhiger. Ob draußen bei der Eiche oder im Gildenhaus sitzen kleinere
Grüppchen beieinander und unterhalten sich. Nun schlägt Volksnarr große Stunde. Für ihn als Elf
ist es schon recht peinlich, dass er so unmusikalisch ist. Aber erzählen kann er.
Wenn er beginnt, die Geschichten aus der Vorzeit zu erzählen, scharren sich immer mehr Zuhörer um
ihn, obwohl doch alle Bewohner die Geschichten bereits oft gehört haben.
Man möchte immer wieder die Geschichte von der Entstehung des Buntownicy-Landes hören, von dem
früheren Herrscher Rjurik in der alten Heimat und seiner gierigen machtbesessenen Gemahlin Skulda,
von dem Untergang der Stadt Vineta, von den Kriegszügen gegen Eindringlinge. Und während
Volksnarr erzählt, fallen dem einen oder anderen Zuhörer die Augen zu und langsam löst sich die
Gemeinschaft auf, um sich auf den Heimweg zu machen. Noch wochenlang werden alle Bewohner des
Buntownicy-Landes von der Weihnacht schwärmen und sich auf die nächste Weihnacht freuen.

  • »Doramae« ist weiblich

inGame Name & Server: vorhanden

Wohnort: in den Bergen

Beruf: Drache

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12

Mittwoch, 24. Dezember 2014, 12:04

1/1/2 Jahre der neuen Götter Teil 1

schaut in den Thread: Mein privater Lieblingsbereich: Das mit der Zeichenbeschränkung ist mir hier zu dumm und mir fehlt auch die Zeit dazu. Ich setze es am 26. dort hinein in Teile augeteilt ^^ Lieben Gruss Doramae

Übrigens war auch die Formatierung weg :cursing:
(\__/)
(Ȏ)(Ȏ)
((vv))
(♥◄►♥)
Das ist Kuni. Kuni ist total irre. Wenn du auch irre bist, ist Kuni dein Freund.Keine Weiterverbreitung ohne die schriftliche Einwilligung der Autorin :P
Eigenwerbung ist erlaubt

Märchen Märchen Märchen

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Doramae« (28. Dezember 2014, 15:10)


Frogmen

unregistriert

13

Mittwoch, 24. Dezember 2014, 13:11

Story von der 404

Nach der fast Brandkatastrophe vom ersten Advent, für die natürlich kein Frosch verantwortlich gemacht werden.........öhm darf?! :blush .....wurde am 2. Advent eine Krisensitzung mit einer Partyliteveranstaltung 8overbunden, um zukünftig das Gildenhaus sicherer zu machen.

Seit jenem Tag wird der selbstgebackene Stollen des Don Zamp ;( auch regelmäßig in den Kaffeepotten eingeweicht, denn wir möchten ja alle nicht so wie Schwupps, die nächsten Tage beim Zahnarzt verbringen...........an dieser Stelle noch mal Genesungswünsche von uns allen, Schwuppsi !!!!!!!! :whistling:

Na hilft ja alles nüx, das Programm für Heiligabend steht.
Krönender Höhepunkt des Ganzen wird neben dem lecker Fresschen, die Vorführung eines kleinen Stückes frei interpretiert durch Regisseur und Hobbydramaturloge Froggy.


na schauen wir mal, ob jemand das Stück kennt.
Vorhang auf........und Bitte !

Es war noch sehr früh am Morgen. Der Seebär hatte den Porsche vollbeladen. Mühsam kletterte Eragon zwischen die Koffer, die Seebär festgebunden hatte, in den voll bepackten Wagen. Era saß sehr unbequem, weil was in seinem Bauch drückte. »Das wird eine anstrengende Reise«, dachte er. Gerne hätte er unterwegs ein wenig geschlafen, so müde war er. Zusammen machten sie sich auf den Weg zur 404 in Ferono.

Der mächtige Kaiser Heimi hatte jedem befohlen, in die Gilde zurückzugehen, aus der seine Familie ursprünglich stammte. Er wollte, daß seine Mod´s die Menschen in den Gilden Fero´s zählten.

"hör ma, wenn du jetzt Pipi in mein Porsche machst, gehst du den Rest zu Fuß", sagte der olle Bär.
Era versuchte sich an den Koffern festzuhalten und nicht aus zu laufen, also Pipi machen.
Als die Sonne aufging, wurde es sehr heiß und Era wollte gerne schlafen, doch er wußte das er dann vom Koffer fallen würde, also rutschte er hin und her.
Völlig erschöpft kamen sie endlich in Fero an. Inzwischen war es Abend geworden. Die Sonne ging schon unter, trotzdem wimmelte es auf den Straßen von Menschen. Überall waren Leute und es herrschte ein so großer Lärm.
Seebär sagte: »Komm nur Era! Ich will noch schnell ein Hotel suchen, wo wir heute Nacht pennen können.« Plötzlich spürte Era einen Druck in seinem Bauch. "Seebär, ich glaub da kommt was !"
Seebär wurde ganz bleich. "Wir müssen einen ruhigen Ort finden,wo du mal ordentlich pupu machen kannst, einfach weg von dieser Menge!" sagte er.
Sie gingen von Gildenhaus zu Gildenhaus. Nirgends war ein freies Zimmer zu bekommen. Der Bär war schon ganz verzweifelt, denn inzwischen spürte Eragon ein stetig wiederkehrendes und immer stärker werdendes Ziehen in ihrem Bauch. Was sollten sie jetzt tun? Mussten sie draußen unter freiem Himmel schlafen?
Schließlich rief Seebär aus: "Ist denn hier nirgendwo ein ruhiger Ort zu finden, wo wir die Nacht verbringen können?"

Ein Gasthausbesitzer Namens jedi1400 antwortete ihm: "Hinter der Stadt, bei der Weide, habe ich einen Stall, in der sonst meine Tiere sind. Geht dorthin. Nehmt etwas frisches Heu mit für den Boden, zumindest ist es dort ruhig!"

Seebär bedankte sich und eilte zurück zu Era. Er stützte ihn, während sie die Stadt verließen. Als sie endlich den Stall erreicht hatten, machte Seebär ein Bett aus frischem Heu und er atmete tief durch. Es gefiel ihm nicht, daß beide in einem Stall schlafen sollten, in der sonst Tiere lebten, aber sie hatten keine andere Wahl.
Draußen war es dunkel.
Plötzlich vernahmen die beiden ein Babygebrabbel aus dem hinterem Teil des Stalls. Seebär suchte nicht lange und hielt ein kleines Froggy in seinen Armen. Era nahm es auch in die Arme. Sie weinten vor Freude und selbst Seebär hatte Freudentränen in den Augen. Er streichelte das Froggy vorsichtig mit seinen großen, rauen Händen. Sie hatten zwar keine Wiege, aber der Bär legte in einen Schuhkarton Stroh hinein und machte daraus ein Bettchen für das Froggy. "Es soll Archivum heißen", flüsterte Era, »so wie es der Engel gesagt hat.« Kopfschüttelt weigerte sich Seebär dagegen.

Zur gleichen Zeit geschah draußen auf den Feldern vor der Stadt etwas Seltsames: Die doofen Drachen schliefen auf der Weide und einige Hirten, unter ihnen Niete001, similius und Ihra passten auf sie auf.

Da kam ein sexy angel zu den Hirten und Tercens heller Glanz leuchtete um sie. Geblendet schlossen sie die Augen. sexy angel sagte: »Habt keine Angst! Ich bringe euch gute Neuigkeiten, eine wundervolle Nachricht für alle Menschen: Der Grüne ist heute Nacht in Fero geboren worden. Ihr könnt hingehen und ihn sehen. Ihr werdet wissen, daß er es ist, wenn ihr ein Froggy in einem Karton schlafen seht.« Dann waren da auf einmal noch viele andere Engel, die vom Himmel kamen. Der ganze Himmel war jetzt von Licht erfüllt.
Sie lobten Tercen und sangen: »viva colonia!« 8|
Noch nie hatten die Hirten so einen geistigen Durchfall gehört.
Die Hirten fielen auf die Knie und lobten Tercen, daß sie so etwas Schönes erleben durften. :D


Als es wieder dunkel wurde, fragten sie einander: "Haben wir was geraucht?" Nein, sie wußten, daß es keine Vision von "Mario Huana" gewesen war.
Sie versammelten ihre Drachen und machten sich auf den Weg zur 404. In der Nähe der Gilde sahen sie einen riesigen Stern über einem Hügel stehen. Dann entdeckten sie den Stall. Die Hirten gingen hinein und da war das Froggy, von dem sexy angel berichtet hatte: sie sahen den Grünen im Karton liegen und freuten sich sehr.

Kurze Zeit später bekamen Era und Seebär sehr hohen Besuch, es waren 3 Typen die nur eine graue Rüstung auf ihren Leibern trugen.
Sie folgten dem Stern, rasteten zwischendurch aber noch einmal, bis sie an den Stall kamen. Die lange Reise war es wert gewesen! Sie hatten den Grünen gefunden.
Die 3 Männer luden ihr Kamel ab. Sie hatten ein sehr seltenes und wunderschönes Geschenk mitgebracht. Die 3 Männer,Desperado, defrozer undlotarius verbeugten sich. "Wir haben eine lange Reise hinter uns. Der Stern hat uns den Weg gezeigt. Hier ist all unser Dienstgold für den Kleinen, auf das er sich groß uns stark skillen kann."
Doch beim Blick in die Kiste erschraken alle furchtbar.........leer,...........bis auf den blanken Boden leer.........nur eine Visitenkarte wart zu sehen..........





Von nun an bekam der Froggy immer ordentlich Kekse zu mümmeln, damit er ein großer Frosch werden konnte.



Ende
in den Rollen
Seebär als Vater
Eragon als Mutter
jedi1400 als Gastwirt
Desperado ,defrozer und lotarius als die 3 heiligen Könige
sexy angel als Engel
Niete001 similius und Ihra als Hirten
Froggy als Froggy
naddel als Oberbandit

in den Gastrollen
heimi als Kaiser
tercen als technischer Gott
die Drachen als Herde blöder Schafe

Kostüme
flo60
Catering
Don Zampano

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Frogmen« (27. Dezember 2014, 19:02)


Riya

Forenspielerin 2018

  • »Riya« ist weiblich

inGame Name & Server: Riya, Grotland, ID 960456

Gilde: Shadow Angels of Gondal

Wohnort: im Norden Deutschlands

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14

Donnerstag, 25. Dezember 2014, 00:12

wie entstanden Okuns Göttertaler

Im Norden Gondals, viele Tagesreisen hinter den großen Wäldern, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen, liegen die Gebirge von Rhyrgia.
Die dort lebende Bevölkerung, Bauern und Druiden, lebt in Eintracht und Respekt voreinander in den wenigen Ortschaften, die entlang der Flüsse entstanden sind.
Das Land ist nicht sehr fruchtbar. Man betreibt, so gut es eben möglich ist, Viehzucht und Ackerbau zum Überleben, denn die Sommer sind oft verregnet und die Winter sehr streng.

Ein Volk allerdings lebt unentdeckt von den Bewohnern im Einklang mit der Natur tief unter den großen, immer verschneiten Bergen: Zwerge.
Ein riesiges, tüchtiges Volk von ausdauernden Handwerkern, welches sich die weitläufigen unterirdischen Höhlen mit direkter Verbindung zum Meer für ihre Bauten zunutze gemacht hat.
Es gibt zwei Eingänge. Ein mächtiges Tor aus Stein und Holz im Norden, sowie im Süden gelegen ein weiteres Tor aus Eisen, welches zu den Flüssen führt.
Es sind exzellente Steinmetze, die in den Höhlen grandiose Städte errichtet und Wege angelegt haben. Ihre Schmiedekunst ist, wie allgemein in Gondal bekannt und geschätzt, hoch entwickelt. Ihre Werkstätten sind voll mit Schätzen selbst angefertigter Waffen, Helme, Schilde und Schmuck, mit denen sie in weiten Landen handeln.

Und von genau hier kommen die in den südlichen Ländern Gondals von den Kriegern und Kriegerinnen zu deren feierlichen Anlässen als Geschenk oder zum Tausch untereinander beliebten, heiß begehrten Göttertaler. Der Clan der Duringor unter ihrem Anführer Dwalingor ist bekannt dafür, besonders begabte Schmiede zu haben, die sich seit Generationen mit der Herstellung der Göttertaler beschäftigen.

Viele Jahrzehnte schon arbeiten die Duringor in ihren langen Stollen und die übermenschlich starken Zwerge benötigen mehrere Jahre für den harten, schweißtreibenden Abbau von Aurhygium, einem Gestein aus winzigen Spuren Gold, erzhaltigem Granthyr und goldfarbenen Kristallen, welche ihre Baumeister und Schmiede für die Herstellung der kleinen Taler brauchen. In der großen Gießerei im östlichen Teil der unterirdischen Gewölbe sind Tausende der hitzeunempfindlichen Zwerge damit beschäftigt, das Metall zu schmelzen, in Formen zu gießen, in den Höhlenseen abzukühlen und in Taler zu schneiden.
Nachdem eine große Menge Göttertaler für die fleißigen Kämpfer in Ferono, Kamor, Thur, Venja und Sahscria durch einen Stellvertreter des Königs dieser Länder in Auftrag gegeben wurde, wie es schon seit eh und je so geschieht, machten sich die älteren Zwergenschmiede schnellstens an die Arbeit, denn es bedarf viel Organisation, viel Zeit, viel Mühe und noch viel mehr Handgriffe, bis die Goldmünzen zur vollsten Zufriedenheit der Duringorschmiedemeister die Werkstätten für das anstehende Fest in Gondal verlassen können.

Monatelange härtester Schweißarbeit haben die wenigen, von Dwalingor ausgebildeten und nur für diese Goldarbeit auserwählten Handwerker hinter sich, wenn die Abertausenden Goldtaler in einem einfachen Verfahren durch Zig Hammer schlagende jüngere Zwerge Okuns Kopf eingestanzt bekommen haben. Dabei wird diese Abschlussarbeit seit Generationen üblicherweise ständig von einem Fest, den die wenigen Zwergenfrauen ausrichten, mit Gesang und Sauf- und Freßorgien unterbrochen, damit ihre monatelang von zu Hause ferngebliebenen Männer und Söhne wieder zu Kräften kommen können.
Jeder Göttertaler erhält zu guter Letzt auf der Rückseite oder am Rand die Signatur des Zwerges, der ihn bearbeitet hat.

Mit Loren werden sie schließlich in großen Truhen zum südlichen Ausgang gefahren, an dem ein Trupp starker Krieger mit Karren zur Abholung bereit steht.








Riya
Ferono
960456
Eener alleene is nich scheene.
Eeene alleene is ooch nich scheene.
aber Eener und Eene...
und dann alleene,
das is scheene!

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Riya

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Gilde: Shadow Angels of Gondal

Wohnort: im Norden Deutschlands

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15

Donnerstag, 25. Dezember 2014, 13:49

1. Aufgabe ( Gildenaufgabe ) , geschrieben von unserer lieben Mikanagi

Shadow Angels of Gondal, Ferono



Weihnachten oder das alljährliche Chaos


Draußen deckte der Schnee die weite Landschaft zu, während im Gildenhaus langsam die Leute erwachten und der Duft von Kaffee durch die Gänge zog.
Nach dem stärkenden, wohlschmeckenden Frühstück versammelten wir uns alle im Thronsaal, wo moishe und White Night Angel schon auf uns warteten. Eine gewisse Anspannung lag in der Luft, doch warum? Die Wikinger und selbst die Monster auf der Insel hatten wir geschlagen. Den letzten Gildenkrieg hatten wir locker gewonnen, nun standen doch nur noch Ruhe und Spaß in der Arena an.
Einzelne Mitglieder tuschelten und stellten Mutmaßungen an, warum wir gerufen wurden. War ein Gesuch der Allianz um Beistand gekommen? Ein Ruf auf den Fehdenhügel? Gar eine neue Insel, die es zu erkunden gab? Mit einer befehlenden Geste sorgte moishe für Ruhe und seine Worte sorgten dafür, dass uns allen angst und bange wurde. „Leute, heute ist Heiligabend und wir haben vor lauter Kämpfen völlig vergessen, uns darauf vorzubereiten. Das heißt, es gibt auch keine Geschenke für uns!“

Das Wehklagen, das darauf losbrach, war sicher in ganz Gondal zu hören und wurde erst durch den energischen Ruf von WNA beendet.
„Wir haben noch fast acht Stunden Zeit. Es wäre doch gelacht, wenn wir das nicht schaffen. Wir sind die Shadow Angels of Gondal, wir schaffen selbst das Unmögliche, also reißt euch am Riemen!
Jeder von euch schreibt jetzt schnell seinen Wunschzettel, den moishe im Eiltempo abliefern wird. Danach verteile ich die Aufgaben an euch und am Abend werden wir ein rauschendes Fest feiern. Seid ihr dabei?!“ So motiviert war nur noch ein einhelliges „JA“, zu hören.

Die Wunschzettel waren schnell geschrieben und gebündelt. Da die Zeit drängte, würde moishe sie persönlich abliefern. Zur Unterstützung begleiteten ihn Kvothe der Blutlose, Sir_Of_Lessing und LORD FRITZ. Kvothe war sowieso kaum vom Schnee zu unterscheiden und fand sich ebenso gut darin zurecht. Der Lord und Sir Lessing sollten dafür sorgen, dass alles reibungslos ablief, immerhin waren wir sehr spät dran und Höflichkeit und Etikette konnten nie schaden.
Riya schnappte sich Ben_KenObi und Suizidbär zum Helfen beim Plätzchen backen. Nachdem die ersten Plätzchen abgekühlt waren, halfen Samu Haber, Marko21 und kreole eifrig mit, sie zu verzieren. Der Geruch und der Anblick verführte etliche dazu, zu kosten, doch sebb knetete unermüdlich Teig um Teig, sodass es mehr als genug Plätzchen gab. Kreativ, wie Riya war und wohl auch mit Hilfe unseres Jedis, entstanden bald die herrlichsten, leckersten Plätzchen.

Damit auch genug zu essen bereit stand, krempelte Schnippel ihre Ärmel hoch und zog sich mit Little Angel of Death, Yoghie, TheUgly, fiston und TheUnoMan in die andere Küchenhälfte zurück. Die Messer wurden gewetzt und geschwungen, große und kleine Pfannen geschwenkt und in zig Töpfen wurde gerührt. Schnippel behielt wie immer den Überblick und dank Yoghies beruhigendem Einfluss nahm Gericht um Gericht Gestalt an. Während die Braten in den Öfen garten, wurde Salat zubereitet. Little Angel of Death machte sich an einen Obstsalat und Bratäpfel. TheUgly und TheUnoMan überprüften derweil den Getränkebestand im Gildenburgkeller und holten lieber noch ein paar Fässer Bier und Wein aus dem nahe gelegenen Dorf. Sicher war sicher.

Der Hase wurde auch in diesem Jahr damit beauftragt, den Baum zu holen. Sein Kampfhäschen würde nämlich wieder jeden Baumstamm schneller als jede Axt im Nu durchnagen,
Da wir einen großen Baum brauchten, begleiteten ihn Uwe der Unbezwingbare, Gordon1, Milchknilch, Helmer280 und ARROAT. Uwe, Gordon und Milchknilch, ja die Milch machts, würden den Baum tragen, Helmer für die Sicherheit sorgen und Arroat den Rückweg sichern.

Derweil holte White Night Angel seine magische Federboa des Wirbelwindes, denn immerhin musste die ganze Gildenburg noch auf Vordermann gebracht werden. Ajaxas sorgte als Anker dafür, dass WNA nicht einfach davon wirbelte. Mikanagi, die ihm die Putzsachen aus dem Waschkeller brachte, konnte nur noch ehrfürchtig zusehen, so flink wie die Burg zu strahlen begann.
Schade, dass die magische Federboa nur zweimal im Jahr eingesetzt werden konnte, es würde WNA sonst viel Putzarbeit abnehmen.

Kaum war alles geputzt, machten sich auch schon McVay, Noah, mad1979, Lu the Demon, indi1030, fürst corum und sirropal daran, den Raum zu dekorieren. McVay und Lu kümmerten sich um die Beleuchtung. Noah, indi und mad deckten den Tisch mit Tannenzweigen, Äpfeln und Nüssen, wobei Noah immer den Drang verspürte, alles paarweise aufstellen zu müssen.
Der Fürst und sirropal hatten derweil den Baumschmuck geholt, geputzt und auf Schäden überprüft.
Kaum stand der gewaltige Baum im Gildensaal, wurde er eifrig dekoriert. Bunte Kugeln, Engelchen aus Stroh, rote Äpfel, mit Gold bestrichene kleine und große Nüsse gaben ihm bald ein festliches Aussehen. Leider hatten Mäuse sich über die Girlanden hergemacht, aber brodoshölle schlich sich schnell davon und borgte sich ein paar Federboas aus.
Nachdem endlich alles fertig war, setzte Scral noch den großen, glänzenden Stern auf die Baumspitze.

Während es in der Burg mehr als geschäftig zuging, machte sich ^ ^D^ ^ mit dem Frosch mit der Maske, fdc_eragon82, Der_Todesritter und ben008y, vor der Burg ans Werk. Voll motiviert formten sie aus dem Schnee die tollsten Schneefiguren und lieferten sich nebenbei eine kleine Schneeballschlacht, bei der nach und nach fast alle mitmachten.

Emanedoc65 brachte derweil mit Black_Deamon und black sabbeth die Krankenlager auf Vordermann. Wie jedes Jahr würde es wieder überfüllte Mägen und das eine oder andere Wehwehchen zu verarzten geben.

Als moishe und seine Begleiter mit Beginn der Dämmerung zurückkamen, konnte er wieder stolz auf seine Leute sein. Wie so oft hatten sie das fast Unmögliche geschafft und die Burg erstrahlte wie ein heller Stern.
Nach dem gemeinsamem Mahl und einer kleinen Geschichte von Aja verließen alle den großen Gildensaal. WNA, der wie immer besorgt um unsere Fitness ist, ließ uns eine Runde um das Hauptgebäude laufen. Das zarte Läuten eines der Glöckchen, die die Bescherung einläutete, sorgte dafür, dass wir wohl alle beim zurück rennen einen neuen Bestrekord aufstellten,
Erwartungsvoll schauten wir in den Gildensaal und da lagen sie! lauter Päckchen. Der Weihnachtsmann hatte uns nicht vergessen. Klar, so brav wie wir fast immer waren, auch kein Wunder.
Frohgelaunt und lachend packten wir sie aus und wünschten uns gegenseitig ein frohes Fest.
Eener alleene is nich scheene.
Eeene alleene is ooch nich scheene.
aber Eener und Eene...
und dann alleene,
das is scheene!

16

Donnerstag, 25. Dezember 2014, 22:28

Weihnacht bei Polska Husaria


In den Jahren des milchigen Himmels und der großen Trockenheit, als die Horde die Dämonen aus der
Finsternis befreiten und zusammen sich anschickten, die Welten zu erobern und zu
vernichten, beschlossen Perun, Gott des Gewitters, des Donners und der Blitze, und Dajbog, Gott der
Sonne, Toten und Wölfe, die Gildenführer der Polski-Völker der verschiedenen Welten zusammen zu
rufen und mit ihnen zu beraten, wie die Horde zurückgedrängt und die Dämonen verbannt werden
können. Dajbog sandte seine beflügelten Wölfe in die Welten Thur, Ferono, Venja und Sahscria, um den
Gildenführern Peruns Schwertlilie zu überbringen. Als die Gildenführer die göttlichen Schwertlilien
erblickten, vertrauten sie ihr Leben Dajbogs Wölfen an und bestiegen ihre Rücken, um sich von
den Wölfen dorthin bringen zu lassen, wohin die Götter sie bestellt hatten. Nur mit der Hilfe der
fliegenden Wölfe von Dajbog konnten sie ihre Welt verlassen und in die anderen Welten gelangen.

Die Versammlung fand in Kamor statt in der heiligen Eiche, Sitz der Götter. Auch adark1,
stolzer Führer der Polskia Husaria, gelangte so von Thur nach Kamor, begleitet von seinem treuen
Gefährten Bonio201. Nach tagelangen Verhandlungen und Auseinandersetzungen, wie in den einzelnen
Welten am wirkungsvollsten die Horde zurückgeschlagen werden könne, wohnten die
Gildenführer vor ihrer Abreise als Gäste den Feierlichkeiten zur Weihnacht auf Kamor bei. Tief
beeindruckt von diesem Fest ließen sie sich von Dajbogs Wölfen nach Hause fliegen.
In der Heimat erzählten adark1 und Bonio201 ihrem Volk von den herrlichen Feierlichkeiten und
einstimmig voller Begeisterung stimmten alle Sippenführer dafür, zur nächsten Wintersonnenwende
ebenfalls eine Weihnacht zu feiern, was geschah.
Kielo, Artat und magossi übernahmen die Vorbereitung für das Fest. Es sollte das Ereignis
für ihr Volk werden, um auch den Zusammenhalt und Kampfeswillen ihres Volkes zu stählen. Ähnlich wie
in Kamor war im Mittelpunkt des Festes die Fahne der Polska Husaria, die in dieser Nacht neu
geweiht und auf die alle Sippen ihren Eid erneuern sollten. Robert67und Ektiblus übernahmen die Ausstattung
des Gildenhauses. Im Polska Husaria Land war es erheblich kälter um diese Jahreszeit, sodass man
beschloss, ausschließlich im Gildenhaus zu feiern. Die Wände wurden mit kostbaren dunkelblauen
Tüchern verhangen und auf diesem Sterne aus Bernstein platziert, so wie die Sterne zu diesem
Zeitpunkt am Himmel stehen. Wochenlang hatten die geschicktesten Handwerker den Rohbernstein in
Sternenform geschliffen.
Markozi und Jankee deckten die langen Tischreihen ein. Dicke kostbare dunkelgrüne Samttücher
bedeckten die Tische, auf denen neben den Tellern Trinkhörner in goldenen Ständern standen. An den
Tischenden waren ***eils zwei freie Gedecke. Ein Gedeck war für die Götter, das andere Gedeck für
einen Wanderer, Armen oder Fremden, der vielleicht zufällig vorbei käme. Dann wäre es eine
Selbstverständlichkeit, dass er mitfeiern und speisen könne. Tagelang hatten konsul, soppp und oko120 in den
Küchen an den Herden gestanden, um mit ihren Sippen das Festmahl zuzubereiten. Zwölf Gerichte
bildeten das Menü. Es sollte Uszka , Borschtsch, Gemüsesalate und Krautgerichte geben, als
Hauptgericht Karpfen und zum Nachtisch Mohnkuchen. Warszawiak44 stellte landesweit den besten
Zubrowka her und nat27 den feinsten Krupnik, die bei großen Festen natürlich nicht fehlen durften.
Azara übernahm mit ihrer Sippe den Ausschank.
Zur Weihnacht zogen alle Sippen mit ihren Fahnen bei Anbruch der Dämmerung in das Gildenhaus ein
und scharrten sich um die Fahne der Polska Husaria. Nachdem alle im Gildenhaus versammelt
waren, träufelte adark1 Göttertropfen auf die Fahne und alle Sippenfahnen berührten nun die
Fahne ihres Landes. Feierlich wurde versichert, allzeit das Heimatland zu verteidigen und der Eid auf die Gilde wurde erneuert.
Stnatka und Mirko69 begannen ihre Suka zu spielen, Piotrek58, adarop und Brutal Sadysta fielen mit
ihren Trommeln ein und gemeinsam wurde die Hymne gesungen. Anschließend las Volksnarr die Chronik
des Volkes der Polska Husaria vor. Nun entzündeten Sellena und zbiru12 die Kerzen auf den Tischen und alle Anwesenden nahmen Platz.
Das Festmahl konnte beginnen und fröhliches Lärmen und lautes Stimmengewirr erhob sich von den
Tischen. Das Festmahl dauerte mindestens vier Stunden. Nun kam etwas Besonderes, was sich adark1
für seine Gilde erdacht hatte.
Alle Anwesenden hatten vor dem Fest bei ihm ein kleines Geschenk abgegeben, dass er in einen
großen Sack getan hatte. Nun schritt er mit dem Sack an den Tischreihen vorbei und jeder konnte
sich ein Geschenk herausnehmen. Erwischte er aus Versehen sein eigenes Geschenk, legte er es zurück
und nahm sich ein anderes. Sterneln nannte es adark1. Wochenlang hatten alle in den Sippen für diesen
Augenblick gewerkelt, getöpfert, gestrickt, gewebt oder genäht. Große Heimlichtuerei herrschte in den
Wochen vor der Weihnacht, denn niemand wollte sich mit seinem Geschenk verraten. Jeder hütete
peinlichst sein Geheimnis und seine Überraschung. Nachdem alle ein Geschenk hatten, begann das
Au*****en. Richtige kleine Kostbarkeiten kamen zum Vorschein. Manchmal war es etwas Praktisches oder
Nützliches, manches Geschenk war nur schön oder dekorativ.
Nun musste man erraten, wer dieses Geschenk gemacht hatte. Natürlich war es nicht sonderlich
schwer zu erraten, wenn man in seinem Geschenk einen kunstvollen Anhänger aus Bernstein gefunden
hatte, wer diesen gemacht hatte. Denn dazu waren nur wenige in der Lage. Eine kostbare
Klöppelarbeit konnten auch nur wenige. Schwieriger war es, wenn eine Holzarbeit ausgewickelt wurde.
Denn alle Einheimischen waren von klein auf hervorragende Schnitzer. Auch eine kunstvolle
Vase, Spielzeug oder Geschirr als Geschenk war schwierig, denn töpfern können auch alle.
Jetzt begann ein fröhliches Raten, bis man endlich seinen „Sternenmann“ oder „Sternenfrau“ gefunden
hatte und sich für das Geschenk bedanken konnte. Umarmungen und Küsschen hier und da, leuchtende
Augen bei den Beschenkten und leuchtende Augen bei den Schenkenden, wenn sie erkannten, dass sich der
Andere über ihr Geschenk freute. So ging das fröhliche Treiben bis in den nächsten Tag.
Immer mehr Tische wurden bald zur Seite geschoben und die Schlafmatte ausgerollt. Denn niemand
mochte allein den Heimweg durch die Kälte antreten. Dazu genoss man viel zu sehr die
Gemeinschaft und das Zusammensein in dieser kalten Jahreszeit.
Erst am Abend nach der Weihnacht wurde Einer nach dem Anderen wach. Nun roch das Gildenhaus nach
frischen Eichelkaffee und Piroggen und lockte auch die letzten Schläfer zum Wachwerden. Jeder griff
zu und anschließend machten sich alle zusammen daran, das Gildenhaus mit viel Gelächter und
Neckereien wieder in Ordnung zu bringen. Dann bildeten sich kleine Grüppchen und traten
gemeinsam den Heimweg an.



Thur:_Polsa Husaria_

17

Freitag, 26. Dezember 2014, 00:58

Sahscria: Gilde PL DELUXE

Weihnacht

Vor vielen Jahren war KRONOS PL bei einer Zusammenkunft der Polski Gilden aller Welten in der heiligen Eiche auf Kamor auf Geheiß der Götter. Dabei lernte er die Weihnacht in Kamor kennen und beschloss, diesen schönen Brauch in seine Heimat mitzunehmen.
Als KRONOS PL im Gildenrat zbiru12 und Glupia von der Weihnacht erzählte, waren sie sofort Feuer und Flamme für dieses Fest. Alle Elfen waren stets begeisterungsfähig. Zibi I Wielki und torez, die die Menschen im Rat vertraten, reagierten zunächst etwas skeptisch. Wozu sollte das Fest gut sein? Feste bedeuten Mehrarbeit und nicht abschätzbare Ausgaben. Mit größten Zweifeln stimmten sie schließlich dem Vorschlag von Kronos zu. Und wie immer waren die Vertreter der Zwergen, Piotrek58 und Warboss, dagegen. Die Zwerge mochten nun mal keine Veränderungen oder etwas Neues. Kronos konnte sie nicht überzeugen, sie gaben ihren ablehnenden Standpunkt nicht auf.

So beschlossen die Elfen, das Fest in Eigenregie vorzubereiten und auszurichten und die Menschen und Zwerge dazu einzuladen. So geschah es. Die Menschen kamen zur ersten Weihnacht ins Gildenhaus angetrieben von ihrer Neugierde. Bei den Zwergen war es richtig schwierig , sie aus den Bergen zum Fest zu locken. Doch erstmal auf dem Fest gaben sie schnell ihre abweisende Haltung auf.
Seitdem war die Weihnacht zur Wintersonnenwende das größte Fest in PL DELUXE. Heute wäre es undenkbar, nicht die Weihnacht zu feiern. Gerade die Zwerge Piotrek58 und Warboss würden auf die Barrikaden gehen, wenn das Fest nicht stattfinden würde. Denn schließlich, so behaupten sie jedenfalls, war die Weihnacht ursprünglich die Idee der Zwerge und wurde schon immer gefeiert. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelten sich um die Weihnacht viele Traditionen.

Da die Vorfreude auf die Weihnacht groß ist und Geduld ein Fremdwort im Lande PL DELUXE, besonders für die Zwerge, beginnt eigentlich die Weihnacht schon vier Wochen vorher. Die Zwerge, die in ihren Stollen Kupfer und Silber abbauen, nehmen an jedem Tag von ihrer Ausbeute ein Stück Silber oder Kupfer beiseite und fertigen daraus kleine runde Münzen. In den Wochen vor der Weihnacht legen sie jede Nacht vor jedes Haus, auch bei den Elfen und Menschen, eine dieser Münzen als Geschenk. So vergeht die Wartezeit auf Weihnacht viel schneller.

Nun überlegten die Menschen ihrerseits, wie sie den anderen eine Freude bereiten könnten. HEKTOR boss kam auf die Idee, dass alle in dieser Wartezeit gut zu essen haben müssten. Also lag morgens neben der Münze ein Stück Brot oder Kuchen. Darüber freuten sich besonders die Zwerge, denn sie betrieben keinen Ackerbau oder Viehzucht. Die Elfen stellten zu diesen Gaben Nacht für Nacht kleine Flaschen mit Lilientränen dazu. Alle Dörfer rochen betörend in der Zeit vor Weihnacht nach diesem herrlichen Getränk.

Obwohl eigentlich jeder wusste, von wem die Gaben kamen, war es eine große Heimlichtuerei und jeder brachte seine Geschenke, sorgsam bedacht, von keinem anderen gesehen zu werden. Die Wochen vor der Weihnacht ging einher mit gegenseitigem Belauern und Schleichen. Wer ungesehen seine Gaben verteilen konnte, galt als ausgesprochen geschickt.

Endlich war es dann soweit. Traditionell schmückten die Elfen das Gildenhaus. Unzählige Vogelfedern verkleideten die Wände im Festsaal des Gildenhauses. Geheimnisvolle blaue Lichter schienen durch die zarten Federn und tauchten den Gildensaal in ein unwirkliches Blau. Die Elfen sorgten auch für die musikalische Untermalung auf ihren Weidenflöten, Kürbistrommeln, Lauten und Harfen. Ihre Harfen, bespannt mit Haaren des Einhorns, hatten einen derart zarten und gleichzeitig kräftigen Ton, dass jeder, der die Musik hörte, augenblicklich sich glücklich fühlte.

Im Laufe der Jahre hatte sich die Tradition entwickelt, dass die Menschen die Beköstigung übernahmen. rade007 war ein hervorragender Koch und stellte das Festmenü zusammen. Mit Rücksicht auf die Elfen gab es zur Weihnacht allerdings kein Fleisch. Aber die Suppe aus frischem Seetang und Seegras von rade007 war ein Gedicht, genauso sein gebackener Kürbis in Honig. rade007 konnte aus den unterschiedlichsten Früchten und Kräutern Speisen zubereiten, die jeden Magen zu Lobeshymnen verleitete.

Besonders liebten die Zwerge, alles kleine Süßmäuler, die Speisen aus Blumen wie Vergissmeinnicht, Stiefmütterchen, Gänseblümchen und Rosen. Die hatte ares26 über das Jahr gesammelt und mit Honig eingekocht. Zur Weihnacht kamen seine Vorräte zur Begeisterung aller Bewohner auf den Tisch. tOma211´s Kuchen und Backwaren rundeten das Festmahl ab. Niemand konnte einen so perfekten Mohnkuchen backen. Auch die Elfen ließen sich nicht lumpen und spendeten für das Fest reichlich ihren Lilientränenwein, Rosenwasser und Göttertropfen. Vor dem Fest hatten sie bereits den Tieren die Weihnachtsgeschenke gebracht und Früchte, Heu und Stroh rings um das Gildenanwesen verteilt.

Pünktlich bei Einbruch der Dämmerung versammelten sich alle Einwohner von PL DELUXE vor dem Gildenhaus und sangen dann zusammen vor ihrer Landesfahne ihre Hymne. Feierlich wurde der Eid auf ihr Land und Heimat erneuert und der Zusammenhalt aller Einwohner, egal ob Elf, Zwerg oder Mensch, beschworen. Die Anwesenden umarmten sich gegenseitig und zogen dann ins Gildenhaus in den festlich geschmückten Saal. In unbeobachteten Augenblicken schoben die Zwerge heimlich ihre silbernen oder kupfernen Festmünzen unter die Teller ihrer Nachbarn oder unter die Kerzenhalter auf den Tischen. Groß war die Freude für diejenigen, die eine Münze fanden.

Wer die Zwerge nicht gut kannte, hätte nie geglaubt, wieviel Freude es ihnen bereitet, andere zu beschenken. Zwerge galten als mürrisch und unfreundlich, ja sogar als ablehnend oder feindselig. Doch die Elfen und Menschen in PL DELUXE kannten ihre Zwerge und konnten mit ihrer, zugegeben wirklich mürrischen Art, gut umgehen und sie wussten sehr gut, dass die Zwerge in ihrem Herzen loyal und liebenswert sind. Die Zwerge und Menschen wussten auch genau, dass die angebliche Falschheit der Elfen nicht zutraf. Wer das Herz eines Elfen gewinnen konnte, hatte einen Freund, der jederzeit alles für ihn tun würde und ihm gegenüber stets aufrichtig war. Und Elfen und Zwerge in PL DELUXE hatten gelernt, dass auf ihre Menschen immer Verlass war. Weihnacht war das Fest geworden, wo diese Freundschaft der so grundsätzlich verschiedenen Wesen deutlich wurde und das Band zwischen den Völkern festigte. Niemand in PL DELUXE wäre deshalb auf die Idee gekommen, die Weihnacht nicht zu feiern, wenn auch anfangs die Begeisterung eher gemäßigt war. In der Weihnacht wurden die Völker zu einer großen Familie.
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18

Freitag, 26. Dezember 2014, 02:30

ref24332 / Volksnarr / Kamor / Gilde BUNTOWNICY

So entstanden Orkuns Göttertaler
Perun beauftragte die Zwerge, für alle Polski-Völker ein einheitliches Zahlungsmittel herzustellen. Die geschicktesten Zwerge machten sich daran, entsprechende Taler zu entwerfen, doch an keiner entworfenen Münze fand ihr Gott Gefallen.
Auch Orkun wollte sich an dem Wettbewerb beteiligen. Die anderen Zwerge lachten ihn aus, denn Orkun war wahrlich nicht der Geschickteste unter ihnen. Auch im Stollen war seine Ausbeute an Kupfer oder Silber ausgesprochen mäßig. Aber Orkun war beseelt davon, auch einmal etwas Großes in seinem Leben zu schaffen und sich Respekt zu verdienen.
Und Orkun hatte Glück. Es gelang ihm, in einem Stollen reinstes Silberkristall aus dem Berg zu brechen. Er dachte nicht daran, das kostbare Silber zu verkaufen, sondern wollte aus ihnen die Münzen für Perun herstellen. Schnell hatte er aus dem Silber Taler geformt. Lange dachte er darüber nach, welche Prägung diese Taler zieren sollten, doch ihm fiel einfach nichts ein. Von Tag zu Tag wurde Orkun mürrischer und unzufriedener. Er sonderte sich ab und verbrachte mit seinen Talern alleine endlos am großen Fluss sitzend die Zeit. Inzwischen spotteten alle Zwerge über Orkun.
Als Orkun mal wieder am großen Fluss einsam hockte und wütend seine silbernen Taler betrachtete, hörte er verzweifelte Rufe. Ein Elfenjunge war in den Fluss gestürzt und kämpfte um sein Leben. Ohne zu überlegen stürzte sich Orkun in die Fluten, schwamm zu ihm und erreichte mit Mühe und dem Kind das rettende Ufer.
Aber wie groß war sein Entsetzen, als er feststellte, dass er bei seiner Rettungsaktion die silbernen Taler verloren hatte. Hemmungslos weinte Orkun los. Der kleine Elf war ganz erschrocken und unter Tränen erzählte ihm Orkun von seinem Kummer. Nachdem der Junge die Geschichte gehört hatte, lief er zu seinen Eltern und berichtete ihnen, was ihm widerfahren war, dass der Zwerg ihn gerettet und dabei seine Taler verloren hatte. Seine Eltern waren zunächst furchtbar erschrocken. Dann ging seine Mutter zu einer befreundeten Nixe und bat sie, die verlorenen Silbermünzen zu suchen und wiederzubringen. Eigentlich mochten die Nixen die Zwerge nicht, aber als Lebensretter des Elfenjungen waren sie bereit zu helfen, zumal die Elfen immer wieder ihnen geholfen hatten und sie so in deren Schuld standen.
Endlich fand eine Nixe die Taler. Doch als sie sie bergen wollte, verfing sie sich in der gefährlichen Teufelsalge und konnte sich nicht befreien. Ein Fischer hörte ihr Jammern. Menschen und Nixen können sich nun überhaupt nicht leiden und sind seit Jahrtausenden verfeindet. Doch dieser Fischer hatte ein gutes Herz und konnte es nicht vor ihren Klagen verschließen. Er half der Nixe und gemeinsam konnten sie die Teufelsalge besiegen und die Taler bergen. Gemeinsam brachten sie den Fund zur Mutter des Elfenjungen, die sie zu Orkun führte, der immer noch weinend am Ufer saß. Als er seine Taler sah, wandelten sich seine Tränen zu Freudentränen. Seine Tränen benetzten die Taler und brannten in das Silber das Zeichen aller Polski-Völker.
Als Orkun schüchtern vor Perun trat und ihm seine Taler zeigte, lächelte der Gott des Gewitters, des Donners und der Blitze und verkündete allen Polski-Völkern, dass Orkuns Göttertaler zukünftig das oberste Zahlungsmittel sein werden.
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19

Freitag, 26. Dezember 2014, 03:58

Meine Geschichte
Lange hatte ich in den Reihen der Polski-Völker gekämpft. Irgendwann war ich es leid zu kämpfen und legte meine Waffen ab. Ständiger Unfriede und zahlreiche Kriege hatten mich müde und mürbe gemacht. Aus mir wurde ein Namensloser und ich zog mich zurück in die Einsamkeit.
Eines Nachts gab es ein furchtbares Gewitter. Die Wände meiner Hütte bebten unter einem gewaltigen Sturm, grelle Blitze schlugen rings um meine Hütte ein und Donner begleiteten mit Höllengesang das irrsinnige Gewitter. Schon lange war an Schlaf nicht mehr zu denken, als ich plötzlich Perun meinen fast vergessenen Namen „Volksnarr“ rufen hörte.
Ich lauschte in die tobenden Naturgewalten. Kein Zweifel, Perun, Gott des Gewitters, des Donners und der Blitze, hatte nach mir gerufen. Ich trat vor meine Hütte, um mich ihm zu stellen. Augenblicklich verstummte das Gewitter, der Himmel war sternenklar und kein Lüftchen regte sich.
„Was willst du von mir, Perun?“ Klar und deutlich erklärte mir Perun, dass ich meine Waffen nehmen sollte und zu den Polski-Völkern zurückkehren sollte. „Ich habekeine Waffen mehr“ antwortete ich. „Warum sollte ich das tun?“ Perun ließ keinen Widerspruch gelten. „Dann besorge dir Waffen und tue, was ich dir aufgetragen habe. Neue Götter beherrschen Gondal und rufen zum Kampf. Du weißt, wo dein Platz ist.“
Ich kehrte zurück in meine Hütte und dachte noch beim Einschlafen, dass Perun alt geworden ist und mich mal gerne haben könne. Kaum gedacht, erbrachen sich sofort wieder ungebremst die Naturgewalten über meiner Hütte.
„Perun, höre auf! Gut, ich werde morgen nach Gondal reisen und mich umsehen. Aber heute lässt du mich bitte in Ruhe schlafen.“ Augenblicklich herrschte Stille und ich fiel in einen traumlosen Schlaf. Am nächsten Morgen überlegte ich, was in der letzten Nacht geschehen war und ob ich vielleicht alles nur geträumt hatte. Doch als ich um meine Hütte herum die verbrannte Erde von den zahllosen Blitzen sah, zog ich es doch vor, Peruns Aufforderung zu folgen. Ichpackte meine Sachen und als ich mit meinem Bündel aus der Hütte trat, wartete bereits Dajbogs geflügelter Wolf auf mich, der mich direkt nach Kamor trug.
Vieles hatte sich in Gondal verändert. Bevor ich richtig klar denken konnte, befand ich mich im Kampf der Elemente. Alte Weggefährten, die sich an mich erinnern konnten, halfen mir erstmal dabei, mich zurechtzufinden. Sofort voll gefordert blieb keine Zeit großartig nachzudenken. Aber langsam wurde ich wieder heimisch.
Allerdings wartete auf mich eine große Enttäuschung. Ich musste feststellen, dass alte Freunde und enge Weggefährten nicht mehr da waren, fehlten. Ich versuchte sie zu finden, doch es war vergebens. Lange wartete ich umsonst, dass sie zurückkehren. Die Einheit und Zusammengehörigkeit hatte gelitten und deutliche Spuren hinterlassen. Es war an der Zeit, nicht mehr zurück zu blicken und nach vorne zu schauen.
So musste ich mich auf Wanderschaft begeben und mir eine neue Gilde suchen. Bald hatte ich meine neue Gilde gefunden und schloss mich wieder den Polski-Völkern an. Da bin ich und da bleibe ich: walka walka – für die Gilde und die Götter, Perun und Dajbog stehen mir bei.

ref24332 / Volksnarr / Kamor / Gilde BUNTOWNICY
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Gilde: Angels & Demons of Alcatraz, Ehrenkrieger, Me.Mori, Todesengel

Wohnort: Nord-Gondal

Beruf: Hammerschwinger

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20

Freitag, 26. Dezember 2014, 12:57

Wie entstanden Orkuns Göttertaler?

Dunaraz / Ferono / ref616797




Wie entstanden Orkuns Göttertaler?





Die Sage über die Entstehung von Orkuns Göttertalern ist
beinahe genauso alt, wie die Entstehung Gondals überhaupt:





Man erzählt sich vielerorts, dass einst, vor langer langer
Zeit, ein mächtiger Gott namens Orkun da gewesen sein soll. Dieser Gott, so
sagt man, lebte damalig in einem äußerst abgeschiedenem Teil Gondals, weit oben
unter den schneebedeckten Gipfeln der Welt oder sogar darüber.


Orkun nun hatte eine wunderschöne Frau, mit Namen Aala. Sie
war einer Göttin gleich und die Liebe zwischen den Beiden war groß. Aala gebar
Orkun im Laufe seines langen Lebens einen Sohn. Er war ein ansehnlicher und prächtiger
Bursche, schließlich glich er seinem herrlichen Vater auf's Haar.


Nun begab es sich, dass Orkun auf eine göttliche Mission
berufen wurde. Es galt, Gondal in 5 verschiedene Welten zu teilen: Ferono,
Thur, Venja, Sahscria und Kamor. So machte er sich bald ans Werk,
verabschiedete sich von seiner geliebten Familie und ward lange Tage nicht mehr
gesehen. Die Erschaffung der Welten bereitete Orkun so viel Freude, dass er sich
völlig darin verlor und nach und nach alles um ihn herum vergaß.


Aala indes wartete Tag für Tag und lange Zeiten auf die
Rückkehr ihres Göttergatten. Ihr Sohn wuchs immer weiter heran und wurde dem
alten Orkun ähnlicher und ähnlicher. Irgendwann geschah es schließlich, dass
auch für Aala ihr Mann in Vergessenheit geriet.


Die Welt drehte sich weiter und weiter und in Aalas Augen und
in ihre Sinne geriet ein neuer Mann. Dieser Mann allerdings war kein anderer,
als ihr Sohn – Orkuns Ebenbild. Selbst längst ein Gott, verliebte sich der
junge Orkun schließlich ebenfalls in Aala, die noch immer dieselbe wunderschöne
Frau war, wie einst für seinen Vater.


So kam es, dass sich die beiden, die keinerlei Erinnerungen
mehr an Früher wägten, nun auch vermälen wollten. Dies geschah etwa zu der
Zeit, in welcher der alte Okun gerade die letzte Welt Kamor erschaffen hatte und sich
erschöpft zu einem Ort zurück begeben wollte, von dem er keinerlei Erinnerungen
mehr hatte.


Als er nun wieder zum Dach der Welt emporstieg und näher
und näher kam, reift in ihm eine längst vergessene Erinnerung heran, an eine
Familie, die er einst gehabt haben musste. Dessen war er sich nun mehr und mehr
gewiss.


Auch der junge Orkun spürte zu dieser Zeit die Anwesenheit
von etwas noch größerem und göttlicherem, als er es bereits war. Und er musste
zwangsläufig an einen mächtigen Mann denken, der sein Vater gewesen sein könnte.


Nicht anders erging es Aala in diesen Tagen. Je näher der
alte Orkun dem kam, welches er einstmals sein Heim nannte, umso schneller kamen in
ihr die Erinnerungen an ihn, ihren Mann zurück. Und sie begriff, wie töricht
sie und ihr Sohn, denn nichts anderes konnte der junge Orkun sein, gewesen
waren.


Und sie schämte sich dafür und begann zu weinen. Und ihre
Tränen vermischten sich mit denen ihres Mannes und ihres Sohnes, als sie sich
alle wieder gewahr wurden. Da ging ein gewaltiger Schauer über das Land
Gondal nieder, ein Schauer von göttlichen Tränen.





Und die Leute sind sicher, dass es diese Tränen waren, die
man heute noch an einigen entlegenen Stellen des Landes in Form von Orkuns
Göttertalern finden kann …


Wertes Foren-Team,

falls die Aufgabe hiermit als gelöst angesehen wird, würde ich mich sehr freuen, wenn ihr mir die Göttertaler noch heute gutschreiben könntet. Denn ich fahre morgen weg und könnte sie sonst nicht mehr einlösen.

Vielen Dank und noch einmal ein frohes Fest euch allen
Duna


Angels & Demons of Alcatraz