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Sonntag, 8. Februar 2015, 12:26

Rezepteküche--selber kochen oder backen

ich dachte mir mal, da wir alle viele, viele tolle Rezepte haben/ mögen und täglich kochen oder backen, wie auch immer, möchte ich euch einige meiner Rezepte zeigen und würde mich freuen, diese auch von euch zu lesen.

edit: diese Rezepte sind für 3-4 Personen gedacht

heute gabs zum Frühstück

ich kann von der Arbeit ab und an mal Brötchen oder Baguette mitnehmen. davon hatte für dieses Rezept von Mittwoch noch Brötchen über, die mussten endlich weg. man nimmt für dieses Rezept immer altbackene/s Baguette, Brötchen oder Brot

ich habe sie in Scheiben geschnitten.
2 Eier verschlagen
einen Schuß Milch dazugeben, salzen
Brötchenscheiben kurz darin wälzen (nicht matschig werden lassen), in einer Pfanne mit Öl anbraten. Knoblauch fein geschnitten drauf, ich mag manchmal auch Käse dazu, im Sommer dazu gerne Tomaten. das geht schnell und ist lecker



zum Mittagessen

ich habe erstmal das Grundrezept für eine serbische Bohnensuppe eingestellt, weil mein Mittagessen etwas abgewandelt wird.

1 kg getrocknete weiße Bohnen (dazu nehme ich am liebsten die mittelgroßen aus dem türkischen Laden, welche es aber mittlerweile günstiger in der türkischen Abteilung von Netto zu kaufen gibt),
2 Zwiebeln und/oder Porree,
2-3 Knoblauchzehen,
1/2 Lorbeerblatt,
Fleisch nach Geschmack: Mettwurst, ger. Bauchspeck, Schwarte, Schinkenknochen, geräucherte dünne/oder dicke Rippe,
Pfeffer,
Paprikapulver, süß oder scharf,
evtl. getrocknete Chillischoten,
Petersilie.

normalerweise soll man Hülsenfrüchte einweichen lassen. Ich erspare mir das Einweichen: die Bohnen einmal aufkochen lassen, das Wasser weggießen. das hat den gleichen Effekt des Leichtervertragens.

Ich koche im Schnellkochtopf Schwarte, den Knochen und den Speck etwas vor. Dazu gebe ich später die Bohnen, Mettwurst und die Rippen, das Lorbeerblatt und kleingehackte Zwiebeln. Je nachdem wie man die Eintopfkonsistenz mag, nimmt man die erforderliche Wassermenge.

Im Schnellkochtopf muss dies noch ca 30 Minuten kochen, im normalen Topf bis zu 2 Stunden. Nicht umrühren, sonst setzt es an.
Wenn alles fertig ist, würze ich die Bohnen (ohne Salz, da genügend geräuchertes Fleisch mitkocht!) und mache eine Mehlschwitze mit Knoblauch, der ich dann Paprikapulver zugebe, dadurch bekommt der Eintopf eine schöne Farbe und koche dies dann alles kurz mit. Dann noch Petersilie rein. Dazu gibt es bei uns immer Brot.




so, und nun meine Variante

Gebackene serbische Bohnensuppe (ca 4 Personen) für 2 Tage.

Gleiche Prozedur, nur weniger Kochwasser als für den Eintopf und ungewürzt.

Während die Bohnen und das Fleisch kochen, brate ich 10-12 kleingehackteZwiebeln und Porree in reichlich Öl glasig an. Dann würze ich dieses ordentlich mit Pfeffer und Paprikapulver und gebe dazu die fast garen Bohnen mit der Kochflüssigkeit und dem Fleisch in eine Auflaufform, rühre alles vorsichtig um, lege noch einige spitze Paprikaschoten, (entweder getrocknete oder frische) obendrauf, und gebe es in den Backofen, bis die Flüssigkeit fast verschwunden ist. dazu braucht es keine Mehlschwitze. heute habe ich auch noch Chinakohlsalat dazu.







Nachtisch: bei uns sagt man šnenokle dazu,
das sind Eischneebällchen in Pudding

2 Eier, 2 Teel. Zucker, 2 Vanillinzucker, 1 Liter Milch, 2 Tüten Vanille- oder Sahnepudding

Eiweiß mit Zucker zu festem Eischnee verrühren. Milch aufkochen und vom Herd nehmen. Dann gibt man löffelweise den Eischnee in die heiße Milch und kocht sie von beiden Seiten kurz auf und gibt sie mit einem Schaumlöffel in eine Schale.

Pudding mit Vanillezucker und den 2 Eigelb verrühren, in die restliche Milch geben, aufkochen und über die Bällchen geben. Sie werden dann kaltgestellt




cupavce, Kokoswürfel, sehr süß, aber sehr, sehr lecker :)

Zutaten für den Teig:

3 getrennte Eier
180 ml Öl,

300 g Mehl

220 g Zucker,
100 ml Milch,
1 Backpulver

Teig

In einer Rührschüssel wird Eiweiß mit dem Zucker zu Schnee gerührt. Danach kommt, in genau dieser Reihenfolge, dazu: Öl, 100 g Mehl mit Backpulver gemischt, nach und nach 1 Eigelb, dann die Milch und das restliche Mehl. So lange rühren, bis die Masse erheblich an Volumen zugenommen hat.

Der Teig kommt in ein hohes, mit Backpapier ausgelegtes ca 30 × 40 cm großes Backblech. Gebacken wird es nun bei 180 Grad, bis sich der Teig vom Blechrand löst.
Etwas abkühlen lassen und in ca 3 x 3 cm große Würfel schneiden.
250 g Margarine werden mit 100 g Blockschokolade in einem Topf geschmolzen. Da hinein kommen dann 200 g Zucker und 200 ml Milch. Alles einmal kurz aufkochen, vom Herd nehmen.
Die Würfel werden nun in der heißen Schokoladenmasse gewälzt und in einen Teller mit Kokosraspeln (300g) gelegt, (wer keine Kokos mag, wälzt die Würfel in gemahlenen Hasel -oder Walnüssen) nachdem sie abgetropft sind.

Das mache ich folgendermaßen:
ich nehme 2 Gabeln. Mit der einen Gabel piekse ich in den Teigwürfel, mit der anderen schippe ich die Raspeln auf den Würfel, ziehe dann die Gabel über einem Teller heraus und lege den Würfel so da drauf, ohne meine Finger klebrig machen zu müssen.

Falls die Schokocreme wieder fest wird, erhitze ich sie nochmal.







soo, gerade fertig

Burek

1 Pck. Teigblätter= 500 g, meistens sind 5 runde Blätter in der Pckg. (Yufkablätter, sie hole ich gerne im Laden beim netten Türken, weil mir das Backen dafür zu aufwändig ist)

500 g Gehacktes
2-3 Zwiebeln
1 Tasse Milch
2 Eier
5 Eßl. Öl
ca 250 ml Wasser
Prise Salz
Pfeffer


Zubereitung

Gehacktes mit kleingeschnittenen Zwiebeln anbraten, würzen. Wenn die Masse etwas abgekühlt ist, gebe ich die mit Milch verquirlten Eier hinzu.
Nun eine runde Auflaufform mit Öl einfetten, ein Teigblatt drauflegen, das Wasser habe ich ganz leicht erwärmt und das restliche Öl hineingegeben. Davon gebe ich nun etwas auf das Teigblatt. 3 andere Blätter reiße ich auseinander und verteile sie darauf. dann schütte ich die Fleischmasse hinein, decke diese mit dem restlichen Blatt zu, schneide alles mit einem sehr scharfen Messer mehrmals kreuz und quer ein, verteile das restliche Wasserölgemisch drüber und ab damit in den Backofen. Anfangs 10 Minuten auf 220 Grad, danach ca 40 Minuten auf 180.



Eener alleene is nich scheene.
Eeene alleene is ooch nich scheene.
aber Eener und Eene...
und dann alleene,
das is scheene!

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Dienstag, 10. Februar 2015, 16:25

krofne, Berliner

Zutaten:
500 g Mehl,
1 Eigelb,
1 Prise Salz,
1/2 Hefewürfel,
2 Eßl. Zucker,
ca 1/2 l warme Milch,
2 Eßl. Öl,
Schale einer Zitrone,
Puderzucker und 1 Tüte Vanillin--Zucker und Vanillezucker mahle ich beides in einer Kaffeemühle selbst.
viel Öl für den Topf

am besten ist, wenn alles vor der Zubereitung Zimmertemperatur hat.

Hefe in warmer Milch mit 1/2 Eßl. Zucker anrühren und eine Weile gehen lassen, bis es schäumt. Diese Mischung dann zum Mehl -davon etwa 50 g fürs Bemehlen des Nudelholzes abzweigen-, dem Eigelb, Salz und dem restlichen Zucker geben. Gut verrühren, erst danach die 2 Eßl. Öl und die Zitronenschale dazugeben und entweder mit der Hand oder Mixerquirlen gut durchkneten. An einem warmen Ort zugedeckt gehen lassen, bis der Teig mindestens doppelt so hoch geworden ist.
Dann den Teig mit einem Nudelholz in etwa Daumendicke ausrollen. Vorsicht vor Durchzug! Hefeteig mag keine Kälte, also auch bitte auf warme Hände achten!



nun mit einem Glas- den Glasrand immer in eine Schale mit Mehl stecken- die Teigkreise ausstechen.



Diese dann etwa 30 Minuten gehen lassen, danach drehen und nochmals gehen lassen.



Danach die Teigklöße in nicht zu heißem Öl, damit nicht nur der äußere Teig gebacken ist und innen roh bleibt, mit der Seite, die zuletzt oben lag, backen. Dabei nicht zu viele auf einmal backen, weil a) das Öl abkühlen würde und b) jeder Kloß genügend Platz haben muss. Wenn der Berliner sich gedreht hat, manchmal tut er das aber nicht von selbst, nur dann den Topf etwa 20 Sekunden vom Herd nehmen und den Teigkloß mit Gefühl und einer Gabel umdrehen, weiterbacken, bis er goldgelb ist. Aufpassen, das ist er schneller als man denkt!

die Berliner vorsichtig mit einer Lochkelle auf einen mit Küchenpapier ausgelegten Teller legen und mit dem Vanillepuderzucker bestreuen. Je nachdem wie groß das Glas ist, habe ich etwa 20-25 Stück.





Bei uns sagt man, dass der Teig gut gelungen ist, sieht man daran, wenn die Berliner eine helle "Taille" haben

ich bestreue die Berliner nur mit Puderzucker, da ich keine Marmelade in ihnen mag und esse am liebsten noch warm ohne Probleme 10 Stück weg, mmmh, lecker.

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Scral (11.02.2015)

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Mittwoch, 11. Februar 2015, 17:16

zum Mittagessen gab es Moussaka. statt nach Originalrezept mit Auberginen, die ich da drin nicht mag, gibt es sie mit Kartoffeln.

Zutaten (für 4 Personen)
ca 1 kg Kartoffeln
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
500
g Gehacktes
Salz
Pfeffer
1 Ei
1 Tasse Milch

Zwiebeln und Knoblauch kleinhacken, in Öl anbraten, Gehacktes dazugeben, auch anbraten, würzen.

ich mache mir das laut Originalrezept mehrmalige, abwechselnde Schichten von Kartoffeln und Gehacktem viel einfacher, indem ich nur eine Schicht Kartoffelscheiben in eine leicht gefettete Auflaufform schichte, darauf das ganze Gehackte gebe, darüber nur noch eine Schicht Kartoffeln lege.

Wer mag, kann noch Gemüse (Broccoli, Möhrenwürfel/Möhrenscheiben, Tomaten-wie ich diesmal, weil sie weg mussten-) auf die Fleischschicht geben. Ich gebe immer noch einen Schuß Wasser dazu und decke die Form mit Alufolie ab.

Für ca 1 Std. bei 180 °C ab in den Backofen, bis die Kartoffeln gar sind. Etwa 5-10 min vor Garende gebe ich ein verquirltes Ei mit Milch verrührt darüber, damit der Auflauf eine schöne Farbe bekommt. Natürlich dann ohne Folie backen.






dann gab es noch, da der Ofen schon an war ^^ zur Freude meiner Kinder, Gibanica. Das ist eine serbische Spezialität aus den gleichen Teigblättern vom Türken wie für Burek, s.o, aber mit Schafskäse oder Feta und/oder Quark und Joghurt und/oder Hüttenkäse gefüllt.

Zutaten für ein Blech mit hohem Rand. ich habe für sowas eine runde Form. http://prntscr.com/63t9in
1 Pkt. Yufkablätter
Schafskäse aus Kuhmilch :), da ich keinen Schafskäse mag. Menge nach Geschmack.
500 Quark
1 Becher Joghurt
3 Tassen Milch
1 Glas Mineralwasser
Salz

Öl


Eine Auflaufform mit Öl ausstreichen. Die Form mit einem Blatt Teig auslegen – der Teig sollte großzügig über den Rand der Form hängen.
In einer Schüssel Quark, zerkrümelten Schafskäse, Joghurt vermischen, Milch, Wasser und Eier, 3 Eßlöffel Öl dazugeben und mit Salz würzen. Die Masse soll dickflüssig sein.
Nun die einzelnen Teigblätter grob zerreisen, durch die Quarkmischung ziehen und dabei zerknüllen. Das getränkte Teigblatt in die Auflaufform legen, dabei auch immer von dem Käse mitnehmen. Diesen Vorgang wiederholen, bis die Masse verbraucht ist. Zum Schluss ein restliches Blatt auf die Gibanica legen und die überhängenden Teigblätter nach innen klappen. Das obere Blatt einölen.

Gibanica wird im Backofen bei 220 °C ca. 10 Minuten gebacken, danach für ca 40 Minuten runtergeschaltet auf 180 °C. Zwischendurch immer mal nachsehen, ob die Oberfläche nicht zu viel Farbe annimmt, nötigenfalls mit Alufolie abdecken. Bitte zu bedenken, dass jeder Ofen anders backt. ich habe einen Gasherd und das sind meine gängigen Backzeiten dafür.
man kann sie kalt essen, aber am besten schmeckt sie schön heiß (und, wie mein Opa zu sagen pflegte, so fettig, dass das Öl beim Essen am Kinn heruntertropft)


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Donnerstag, 19. Februar 2015, 19:49

Kissentorte Torte aus Bisquitteig

Zutaten:

Teig:
6 Eier,
6 Eßl. Zucker
4 Eßl. Mehl

Füllung:
6 Eigelb
6 Eßl. Zucker
4 Eßl. Mehl
1 l Milch
1 Tüte Vanillezucker
Aprikosenmarmelade
Obst, je nach Geschmack (Sauerkirschen a.d.Glas, oder tiefgefrorene Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Waldfrüchte-diese vorher auftauen und gut abtropfen lassen). Ich habe Himbeeren drin.

zum Verzieren:
2-3 Becher Schlagsahne

Zubereitung:

Den Bisquitteig einen Tag vorher backen:
Eigelb und Zucker in einer Schale lange schlagen, bis die Masse cremig ist. Aus dem Eiweiß Eischnee machen und der Eigelbzuckermasse vorsichtig hinzufügen. Danach ebenso vorsichtig das gesiebte Mehl unterrühren.
In einer viereckigen, nur leicht geölten Form ca. 20 Minuten bei 170 °C backen. Am nächsten Tag mit Milch ( lecker ist auch Orangensaft) beträufeln und in dünne Streifen schneiden.



Füllung:
Eigelb mit Zucker zu einer dicken Crème verrühren. Dann nach und nach löffelweise gesiebtes Mehl hinzugeben. In diese Masse nach und nach kochende Milch und 1 Tütchen Vanillezucker unterrühren. Dies muss nun auf den Herd und auf kleinster Hitze so lange gerührt werden, bis die Masse fester wird. Vorsicht, dass es nicht ansetzt. Abkühlen lassen, währenddessen aber ständig umrühren.

Auf einen großen, rechteckigen Teller ein Drittel der Streifen legen, mit Marmelade bestreichen, diese mit der abgekühlten Creme bedecken. Eine Schicht Obst drauflegen. Da drauf wieder eine Schicht Crememasse, dann Teigstreifen, Aprikosenmarmelade, Crememasse, wenn Obst genügend vorhanden, wieder Obst, und als Abschluss das letzte Drittel Teigstreifen.
Mit der geschlagenen Sahne die ganze Torte bedecken, mit einer Gabel oder mit einem Zahnstocher Streifen, Rauten oder was auch immer malen.

Wenn keine Kinder mitessen, kann man die jeweiligen Teigstreifenschichten auch mit Rum beträufeln.





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Faith (22.02.2015)

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Freitag, 4. September 2015, 15:31

ajvar

Ich habe mir früher als im letzten Jahr aus meiner Heimat mal wieder rote, grüne und rotgrüne Paprikaschoten, Knoblauch und dunkle Auberginen mitbringen lassen, um wie jedes Jahr Ajvar zu machen.

Zutaten:

ca 15 kg Paprika, 3 kg Auberginen, scharfe Peperoni, 4 ganze Knoblauch, 1,5 l Öl , Salz, Pfeffer, etwa 300 ml Öl für die Gläser



Paprikaschoten waschen und gut abtrocknen.
Die Schoten, anfangs 10 Minuten bei 220°C, dann runterschalten auf 180°C, im Backofen auf dem Grillrost backen, bis sich die Haut löst, aber darauf achten, dass sie auf keinen Fall zu dunkel werden, weil sie sonst bitter werden.
Dabei nicht vergessen, Alufolie unter den Rost auf den Backofenboden zu legen, weil es tropft und das tuts nicht gerade wenig.

das Gleiche mache ich dann mit halbierten Auberginen, die genau wie Peperoni nicht zu lange im Ofen bleiben.





wie man sehen kann, werden die Auberginenhälften unansehnlich, was aber deren Geschmack nicht schmälert :)



Nachdem die Schoten und Peperoni gebacken sind, diese etwa eine halbe Stunde zugedeckt mit Deckel oder Alufolie in einer Auflaufform/Topf/Schale liegen lassen, dann sind sie später gut zu schälen. Die Auberginenschalen lässt sich sofort abziehen. Alles eine Weile sehr gut abtropfen lassen, was den späteren, langen Kochprozess verkürzen wird.


Geschälte und entstielte Paprika und Auberginen, einige wenige Peperoni, kleingehackten Knoblauch durch einen drehen oder

ganz klein hacken, wieder alles abtropfen lassen und dann in einen Topf (am besten mit doppeltem Boden), in dem schon 1/2 l heißes Öl ist, geben, salzen und pfeffern und etwa 2-3 Stunden köcheln lassen. Erst auf starker Hitze aufkochen und dann auf niedriger Hitze köcheln lassen, bis sich alles auf etwa ein Drittel reduziert hat. STÄNDIG rühren!

Etwa nach 2 Stunden, das ist die Hälfte der Kochzeit, einen Eßlöffel Ajvar auf Geschmack und Schärfe testen, ab da immer wieder etwas vom restlichen Öl dazugeben und notfalls nachschärfen und -würzen.

Gläser waschen, trocknen und bei 100°C 30 Minuten im Backofen sterilisieren. (Hitze wird später für die vollen Gläser genutzt).


Ajvar ist fertig, wenn die Flüssigkeit verschwunden ist, er eine feste Konsistenz hat und man beim Umrühren die Spur des Kochlöffels sehen kann.

Die heiße Masse vorsichtig in die heißen Gläser geben, diese dann für 20 Minuten in den noch heißen, aber abgeschalteten Backofen stellen. Dadurch bildet sich oben eine dünne Haut. Herausnehmen, 300 ml Öl erwärmen, mit einem Teelöffel einige Tropfen in die Gläser verteilen, damit konserviert man den Ajvar.





Den Backofen währenddessen wieder auf 150°C aufheizen, die Gläser schließen und diese zurück in den abermals abgeschalteten Backofen stellen. Über Nacht dort ruhen und erkalten lassen und dann in den Kühlschrank stellen.
er hält sich so ein Jahr


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Freitag, 4. September 2015, 17:21

ein paar der gebackenen Paprikaschoten habe ich für Salat zurückgelegt, sie in ein Gemisch aus Essig, Öl, gehacktem Knoblauch und Salz gelegt und kaltgestellt.

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Montag, 18. Januar 2016, 12:19

auf die Schnelle hab ich was gebacken

Blätterteig mit Sauerkirschen, pita sa visnjama

Zutaten:1 Pkt. = 500 g große Blätterteigblätter, erhältlich in einem türkischen Laden oder einem Balkangeschäft
2 Gläser Sauerkirschen

Füllung:
3 Eier, 20 g Zucker, je nach Geschmack auch mehr, 20 g Öl, 20 g Grieß, 2 EL Joghurt, 1 Backpulver

Für den Zuckerguss
20 g Wasser, 20 g Zucker

Zubereitung:
Eier und Zucker ca. 5 Minuten lang rühren, bis die Masse schaumig ist. Die restlichen Zutaten hinzufügen und alles vermengen. Immer 3 Teigblätter für eine Rolle übereinander legen. Dabei jedes einzelne mit der Füllung bestreichen, wobei auf das letzte gut abgetropfte Kirschen kommen. Dieses nun einrollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Mit den restlichen Blättern ebenso verfahren.

Im Backofen auf 180 °C ca. 20 Minuten backen. In der Zwischenzeit das Wasser mit dem Zucker für den Guss vorbereiten, d.h. verrühren, bis es eine glatte Masse ist, dann aufkochen, Hitze herunterschalten und etwa 10 Minuten köcheln lassen. Dies dann dünn auf den fertigen Kuchen streichen.
Wer keinen Guss mag, bei dem tut es auch Puderzucker oder ganz weglassen.





noch ist er heiß und ich kann ihn nicht anschneiden, Bilder kommen dazu später

da ist noch eins


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