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Gilde: Lilaminati Advocati

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1

Sonntag, 12. April 2015, 16:03

Die Abenteuer von Goddard & Uthred
was bisher geschah:

Ein langer Winter liegt hinter der Bevölkerung Gondals. Endlich kündet das erste Grün und das Zwitschern von Vögeln den herannahenden Frühling an. Nach der langen Zeit der Starre kehren Tatendrang und hektische Betriebsamkeit in die Häuser, Burgen und Paläste zurück. Ungeduldig warten die zum Kampf bereiten Kriegerinnen und Krieger auf die neuen Waren. Der Kaufmann hatte neue Rüstungen, Schilde, Schwerter, Äxte, Helme und allerlei andere nützliche Dinge versprochen. Eine große Lieferung; von Okun genehmigt und von Vertretern der Stadtwachen begleitet; ist auf dem Weg ins Land. Amulette, mit nie gekannten Schutzzaubern versehen - Ringe von unschätzbarer Kostbarkeit befinden sich in einer unscheinbaren Truhe. Im Schutz der Dunkelheit legt ein Schiff am Hafen des Therono Meeres an und die geheime Fracht wird unentdeckt auf diverse Karren verladen. Es wird bereits hell als der kleine Treck Richtung Marktplatz aufbricht.

Um die ersten Kapitel dieses Abenteuers einmal ein wenig zu überblättern, muss der geneigte Leser folgendes wissen: Der Treck wurde von finsteren Gestalten überfallen und es gelang ihnen, die Karren in ihre Gewalt zu bringen und zu verschwinden. Zwerg Uthred und der Gotteskrieger Goddard allerdings konnten sich auf einem der Wagen verstecken und merkten schon bald, dass sich in den geraubten Truhen nicht die geheime Fracht aus Amuletten, Ringen und anderen Kostbarkeiten befand. Später gelang ihnen die Flucht, wobei sie zunächst getrennt wurden und hier setzt dieser Teil der Geschichte ein …



unterdessen:
Skarg war ein Waldarbeiter ... wie bereits sein Vater vor ihm und dessen Vater vor diesem ... Skarg konnte auf Generationen von Waldarbeitern zurückblicken und das lies ihn seine Axt mit Stolz tragen. Mit seinem mit Buchenstämmen beladenen Karren, den sein treuer - bereits in die Jahre gekommener - Esel, den alle mangels eines richtigen Namens nur "Esel" riefen, zog, kam er geradewegs aus dem Wald gerumpelt und schlug nun den Weg zur Stadt ein. Die Stämme waren zum Bau eines weiteren Wirtshauses in Hafennähe bestimmt. Skarg schmauchte ein Pfeifchen und sah alles in allem ziemlich zufrieden aus, als er den am Wegesrand stehenden Zwerg bemerkte. Skarg hatte schon einige Zwerge gesehen, aber einen, dem der Mund offenstand und der völlig regungslos in die Richtung starrte, aus der Skarg gekommen war, war auch ihm neu. Der Zwerg schüttelte den Kopf und brabbelte fassunglos vor sich hin. Skarg konnte nicht alles verstehen, aber einzelne Wortfetzen erreichten sein Ohr "... einfach laufengelassen ... haben mich einfach laufenlassen ... nicht mitgenommen ..." Skarg hies "Esel" anhalten und fragte den Zwerg, ob er ihm helfen, ihn vielleicht ein Stück mitnehmen könne. Da erst schien der Zwerg Skarg zu bemerken. "Vielen Dank, guter Mann ... gerne fahre ich ein Stück mit Euch". Umständlich krabbelte der Zwerg auf die BUchenstämme und "Esel" zog die schwere Last weiter Richtung Stadt. Skarg hörte den Zwerg noch immer mit sich selbst disputieren "... wenn die merken, dass die Kiste leer ist, werden die mich für den Dieb halten ... mich!" Worauf hatte sich Skarg da nur wieder eingelassen?!

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2

Montag, 13. April 2015, 08:46

Uthred schaukelte noch immer auf dem Wagen der Stadt entgegen ... er machte sich so seine Gedanken - die, ohne dass er dies wollte oder verhindern konnte, sich seinem Barte entwanden ... man könnte auch sagen, er brabbelte vor sich hin: "... hm, der Plan, sich gefangen nehmen zu lassen und so die Hintermänner des feigen Überfalls zu entlarven, ist offensichtlich fehlgeschlagen ... einfach laufengelassen haben mich diese Dilettanten ... nun gut, dann muss ich eben neu planen ... Gutfried scheint ja entkommen zu sein ... er wird sich wohl auf den Weg in die Stadt gemacht haben, um den anderen mitzuteilen, dass sich die Ware noch auf dem Schiff befinden muss ... wenn die Diebe allerdings merken, dass sie eine leere Kiste gestohlen haben, werden die natürlich den Zwerg verdächtigen ... hm, damit bringe ich den netten Kutscher hier in arge Bedrängnis ..." Deshalb entschied er, den Waldarbeiter hier zu verlassen, zumal in der Ferne auch schon die Stadttore in Sichtweite kamen, damit sie nicht zusammen gesehen würden. "Hey, guter Mann. Vielen Dank für Eure Freundlichkeit. Ich habe leider keine Münzen mehr, um sie Euch zu vergelten. Den Rest des Weges schaffe ich schon allein. Glück auf Euren Wegen!" ... damit sprang er vom Wagen und nahm einen kleinen, sich an einen Bachlauf schmiegenden Waldpfad, um in die Stadt zu gelangen, während der Karren weiter auf dem geraden Weg zur Stadt rumpelte ...

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Montag, 13. April 2015, 09:02

Goddard hatte von all dem gar nichts mitbekommen. Durch die Kreatur in Gedanken versunken spielte sich für ihn alles in Sekunden ab, zumindest schien es ihm so. Die vielen Schlachten hatten wohl sein Gehirn zermürbt. Von weitem sah er die anderen schon wiederkommen. Er würde einfach auf sie warten. Was blieb ihm denn?
Die vorbeistreifenden Hafenarbeiter schienen ihn gar nicht zu bemerken. Er setzte sich an die Kaimauer und starrte ins Wasser. >>So viele Schlachten..<< dachte er. Doch er war selbst erschrocken. Er hatte den Sinn für andere Dinge im Leben verloren. Es ging ihm nur noch um den Sieg, einer der Besten zu sein. Denn wer die die meisten Feinde Gottes bestrafte, erhielt den größten Segen.. Wobei Segen hier wohl mit Gold zu betiteln war.
Er dachte an die Heimat.. An Kamor. Wahrscheinlich war es langsam an der Zeit, ins Exil zu gehen. Er müsse auf sein Inneres zurückkommen. Sich besinnen, weshalb er den Weg des Templers wählte. Dies war ihm lange schon unklar geworden. Freunde im Kampf gefallen, Frauen und Kinder von Sei­nes­glei­chen niedergemetzelt. Dies hatte nichts mehr mit Glauben und Gottes Wort zu tun. Deshalb war er auch aus dem Orden geflohen. Er war nicht "ehrenvoll" aus den Kriegen zurückgekehrt. Zumindest was der Orden nun als ehrenhaft ansah. Er würde nie wieder dahin zurückkehren können..
Er legte den Kopf in den Nacken und lies sich eine leisen Hauch des Wassers, welches durch den Wind der See aufgewirbelt wurde, auf sein Gesicht niederregnen. Kleiner Tropfen erfrischten sein Gesicht. >>Ein letzter Kampf..<< ging es ihm durch den Kopf. Es würde sein letzter sein.. In seinem Zustand würde er den anderen keine Hilfe sein, er würde sie des Todes weihen. Er musste dies alleine tun. So machte er sich auf den, den Zwerg zu finden und die Diebe zur Strecke zu bringen..

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4

Montag, 13. April 2015, 22:12

... dem kleinen Bachlauf folgend, erreicht Uthred nach kurzer Wanderung eine Nebenpforte der Stadtmauer. Den Wachen, die gelangweilt keinerlei Gefahr von einem unbewaffneten Zwerg fürchten, nickt er kurz zu und sucht die erstbeste Herberge auf, die an seinem Weg liegt. Der Schankraum ist sauber mit Binsen ausgelegt ... "Ja, das ist eine Spelunke nach Gutfrieds Geschmack ... der feine Herr würde bestimmt nicht in jeder Absteige gastieren" grinst der Zwerg in sich hinein. "He, ich könnte einen Humpen vertragen ... habt ihr einen hochaufgeschossenen Kerl mit einem Kreuz auf dem Mantel gesehen? Er hört auf den Namen Gutfried", fragt er die dralle Schankmagd lächelnd ...

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5

Montag, 13. April 2015, 22:18

Unterdessen hatte Goddard schon fast das Stadttor erreicht, er würde nun bald die Stadttore passieren. Er machte sich alleine auf den Weg, um diesen törichten Zwerg zu retten. Dieser würde sich sicherlich nicht mal bedanken. Das hatte Goddard von seiner ehrenhaften und rechtschaffenden Seite.
Und wenn dieser Zwerg nicht wusste, wo die Diebe sich befanden.. Oh er würde ihn bis zurück zu seinen Ahnen jagen! Auch wenn er dafür zwischenzeitlich Rast einlegen müsste. Der Zwerg war mit seinen kurzen stampfe Beinen sicher nicht der agilste. Goddard musste lachen, als er das dachte. Die Menschen um ihn schauten ihn verdutzt an. Er war nun etwas verlegen, so zog er seine Kaputze ein Stück ins Gesicht und lief weiter.
Er war froh, den Anderen eine Notiz hinterlassen zu haben, dass er sich auf den Weg machte, da dies seine Mission war. Nicht, dass sie ihn als Feigling bezeichneten, der davon gelaufen wäre..

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6

Montag, 13. April 2015, 22:36

Nur noch wenige Fuß und er würde nicht mehr zurückblicken.. Doch am Ende der Stadt, an der Mauer liegen, sah er eine Taverne. >>Auf ein letztes Mahl?<<, geht es ihm durch den Kopf. Er hatte eine lange Reise vor sich. Er würde nicht so schnell wieder so gutes Essen bekommen und außerdem benötigte er Proviant. Als er die Tür der Herberge erreichte zögerte er kurz, als würde hinter der Tür etwas auf ihn lauern.
Er betätigte den Türknauf, welcher sich sanft nach rechts drehen ließ. Als er eintrat, und zum Tresen schaute, konnte er seinen Augen nicht trauen..

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Montag, 13. April 2015, 22:46

... denn Goddard sah eine ebenso dralle, wie wütende Schankmagd, die - das würde ihm ohnehin niemand glauben - einen Zwerg am Ohr vom Tresen zur Tür hinausbeförderte und dabei heftig keifend und Worte benutzend, die jeden Stallknecht die Schamesröte ins Gesicht getrieben hätte. "Einen Humnpen bestellen, aber keine Münzen dabei haben, das haben wir hier gerne! Und Dein kleiner Zwerg bleibt auch vom Sonnenlicht verborgen, sonst vergesse ich mich! RAUS! Das hier ist ein anständiges Lokal! Und Du, Kapuzenkalle geh mir aus dem Weg ... ich habe einen Zwerg zu entsorgen" ... Damit rempelte sie, den Zwerg hinterherziehend Goddard um, der beim Versuch auszuweichen auf seinen Mantel trat, ins Stolpern geriet und mit einem rotohrigen Zwerg im Staub vor der Taverne landete ...

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8

Dienstag, 14. April 2015, 09:47

Goddard erhob sich aus dem Dreck und reichte dem Zwerg aus Anstand seine Hand.
>>Welch freudiger Anlass lässt mich Euch hier in dieser Taverne antreffen? Solltet ihr nicht bei den Halunken sein, die das Schiff überfallen haben?<<, Goddard neigte den Kopf nach links. Dieser Zwerg war wahrlich für nichts zu gebrauchen. Außer, Ärger zu verursachen.
>>Stattdessen vergnügt Ihr Euch, wahrscheinlich schon seit Stunden, da ihr wie ich hörte kein Gold mehr habt, in der Stadt und stellt Frauen nach?! Ich war auf dem Weg, Euch aus den Klauen der Diebe zu befreien, nicht aus denen einer Magd, welche Euch wahrlich verprügelt hat! Wo sind Eure Waffen? Zu schwer für den kleinen Mann oder verspielt, weil ihr keine Münzen mehr hattet?<<
Der Zwerg schien zuerst mit so vielen Fragen überfordert zu sein. Naja, wenn er so klein war, war wohl das Gehirn auch entsprechend "groß", dachte er sich.
Nach einem kurzen Augenblick schien er doch sichtlich amüsiert über Goddards genervte Aussagen..

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9

Dienstag, 14. April 2015, 11:24

"GUTFRIED! Das ist ja mal eine Überraschung der - und ich wage es in Eurem Zusammenhang gar nicht zu sagen - freudigeren Art" schmunzelte der Zwerg. "Zügelt Eure Neugier, spendiert mir einen Humpen und was viel wichtiger ist, erzählt mir, ob ihr unsere Gefährten getroffen habt und die Ware in Sicherheit ist" fügte er flüsternd und um sich schauend hinzu ...

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Dienstag, 14. April 2015, 12:21

Der Zwerg dachte schon wieder nur an den sündigen Alkohol. Dieses elende Zwergenvolk.
>>Nun gut, ich lade Euch auf eines dieser Gebräue ein. Ich bekundigte den anderen die Nachricht, dass die Waren noch in des Schiffes Rumpf verborgen sein müssen. Ich.. ich war bereits vorausgegangen, da die Gefährten noch einiges zu planen hatten und ich Euch nicht länger in Gefangenschaft wissen wollte. Wie mir scheint, seid Ihr jedoch ein Sklave Eurer selbst. Daraus kann man euch wohl nicht befreien<<, Goddard stieß einen lauten Lacher aus. >>So denn, sagt mir was geschehen ist.<<.
Während Goddards Ausführungen hatten sie schon ein Stück des Weges zurückgelegt und kehrten in die letzte Kneipe vor den Stadttoren, welche wahrlich den Anblick bereitete, die Stadt erst gar nicht betreten zu wollen, beziehungsweise auf den Hacken kehrt zu machen, ein..

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Dienstag, 14. April 2015, 12:51

"Bla, bla, bla, bla, bla, bla ... in des Schiffes Rumpf ... Mann, Gutfried ... brich Dir blos keinen ab beim Sprechen! Vielleicht solltest Du Dir doch einmal ein sündiges Gebräu munden lassen ... die Klunkern sind also in Sicherheit ... na also, dann ist doch alles in Ordnung ... Zeit für einen zweiten Humpen ... und mach Dir mal Gedanken darüber, wen die Diebe wohl für die leere Kiste verantwortlich machen werden ... ach ja, ich brauch auch noch ne neue Axt ... Prost!"

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Mittwoch, 15. April 2015, 21:34

Nachdem sie ihre Becher geleert und sich über die Gegebenheiten ausgetauscht hatten, war es Zeit aufzubrechen. Auch, weil Goddard die anderen nicht in Gefahr seiner selbst bringen wollte. Gut, der Zwerg war zwar klein, aber robust. Der würde das schon aushalten.
>>Nun denn, Uhtred.. Können wir aufbrechen? Ihr benötigt noch eine Waffe, damit ihr wenigstens ein klein wenig wie ein Gegner für Eure Feinde ausseht.<<
Als er sich erhob schwankte er kurz. Er vertrug diese alkoholische Mixtur einfach nicht. Er legte dem Wirt ein paar Goldmünzen auf den Tresen >>Der Rest ist für Sie, werter Schankwart. <<
Mit diesen Worten drehte er sich um und ging zu Tür. Der Zwerg benötigte wieder eine halbe Ewigkeit, um diesen Weg zurückzulegen. >>Können wir nun endlich aufbrechen? Die Zeit drängt! <<, mahnte er Uthred..

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Mittwoch, 15. April 2015, 21:42

"Dieser Gutfried verträgt aber auch gar nix ... wenn der so kämpft wie er trinkt, kann das ja heiter werden ... na ja, zumindest schnell wegrennen kann er, das hat er ja am Karren bereits bewiesen" schmunzelte Uthred vor sich hin, als er dem Gotteskrieger aus der Taverne folgte, nicht ohne der Schankmagd noch einmal zuzuzwinkern. "Gutfried, lass uns eine Waffenschmiede suchen und dann aufbrechen ... Du hast doch noch ein paar Münzen für einen schöne Axt?!"

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14

Donnerstag, 16. April 2015, 16:29

Jetzt musste er auch noch den Zwerg aushalten, als wäre es seine Gattin.
So eine kleine, haarige Dame wäre ihm wirklich zu bieder.
>>Um für Euren Schutz zu sorgen, investiere ich doch gern ein paar Münzen<<, spottete Goddard in sarkastischem Ton.
Nachdem sie den Pup verlassen hatten mussten sie jetzt nur noch eine Schmiede finden, in der der Zwerg auch über die Theke schauen konnte, um sich seine Axt zu suchen.
Goddard hoffte, dass dies nicht allzu lang dauern würde. Er wollte diese Stadt endlich hinter sich lassen. Hier gab es nichts mehr für ihn. Sein Ziel war der Kampf. Er musste seinen Kopf freikriegen, ansonsten würde er das Licht am Ende des Tunnels schneller sehen, als ihm lieb war..
Es war kühler geworden und Goddard schloß seinen Umhang..Sie erreichten recht zügig die nächst gelegene Schmiede. Obwohl der Halbling einige Male fluchte, Goddard solle nicht so schnell laufen. >>Diese kurzen Stumpen<<, dachte er sich wieder.
Die Schmiedehalle hatte allerlei Waffen zu bieten. Jetzt musste der Zwerg nur die passende finden, doch als er anfing sich umzuschauen, sah Goddard schon das Elend..

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Donnerstag, 16. April 2015, 16:43

"Das ist eine herrliche Waffe" frohlockte Uthred, als er die erste Axt in die Hand nahm ... "Wobei diese hier sehr gut in der Hand liegt" grübelte er weiter ... Und an der nächsten gefielen ihm die feinen Ziselierungen ... es war so schwer, eine Entscheidung zu treffen. Der Schmied, der das ganze etwas misstrauisch beäugte, nahm den Zwerg beiseite und flüsterte ihm etwas ins Ohr. "Im Ernst?! Die will ich sehen ... die muss ich haben!!! Nein, Gold spielt überhaupt keine Rolle. Mein guter Freund Gutfried hier zahlt" strahlte Uthred. Daraufhin begab sich Der Schmied in einen Nebenraum und kam mit einer in Leder gehüllten Waffe zurück ... als er sie langsam auswickelte, strahlte Uthred glücklich ... eine solch herrliche Zwergenarbeit hatte er noch nie gesehen ...

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16

Donnerstag, 16. April 2015, 18:29

Goddard sah, wie der Schmied und der kleine Mann tuschelten.. Das konnte ja nichts Gutes heißen..
Als der Schmied im hinter Zimmer verschwand ahnte er Schlimmes..
Der Schmied brachte ein in Leder gewickelt Waffe mit in den vorderen Bereich des Ladens.. Er sah schon von weitem das Strahlen des Zwergs..
Goddard trat vor >>Wie viel verlangen Sie für dieses Stück Stahl?<<
Der Zwerg verlor sich bei dieser Aussage fast..

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Freitag, 17. April 2015, 08:25

"Stahl?!" Uthred schüttelte noch immer ungläubig den Kopf, nicht ohne liebevoll und zärtlich über seine Neuerwerbung zu streichen. Es hatte ihn einige Mühe gekostet - mancher könnte gar behaupten, er hätte den Gotteskrieger auf Knien angebettelt und gefleht, ihm die Zwergenaxt zu kaufen - aber Gutfried hatte doch am Ende tatsächlich das verlangte Gold herausgerückt. "Stahl?!" Nun, er würde Gutfried schon noch zeigen können, was ein ehrbarer Zwerg mit einer solch kostbaren Waffe anzustellen in der Lage war, dachte Uthred vergnügt, als er nun endlich den Weg zum Südtor einschlug. Gutfried wollte noch ein wenig Reiseproviant besorgen und sich dann am Tor mit ihm treffen ...

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18

Freitag, 17. April 2015, 14:00

Da hatte er dem Zwerg tatsächlich die "besondere" Axt gekauft.. Für Godard sah diese dennoch lediglich wie eine Holzfälleraxt, und nicht mal eine besonders schöne, aus.
Als Diener Gottes war ihm wenigstens das Gold zu getan, weshalb der Preis ihn jetzt nicht gar in die Armut trieb. Wie gesagt, Holzfälleraxt eben.
Er war auf dem Weg, Proviant für ihn und den Kurzen zu besorgen. Er wollte nicht wie beim letzten Mal ausgehungert ums Überleben kämpfen.
Der Zwerg war bereits vorausgegangen. Wahrscheinlich auch besser. Goddard hatte schon wieder Lust den Kleinen einfach hochzuheben und so richtig durchzuschütteln.
Nach einer Weile fand er einen schön eingerichteten Marktstand, der allerlei Lebensmittel bot. Goddard bediente sich an allem, was er für tragbar und nahrreich hielt. Er gab der Verkäuferin ein großzügiges Trinkgeld, wenn er sich schon fast all ihrer Waren bediente, von denen sie wohl mehr benötige als er..
Nach getaner Arbeit machte er sich auf zum Stadttor, um sich mit Uthred wie vereinbart zu treffen. Doch auch hier sollte er eines besseren belehrt werden..

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19

Freitag, 17. April 2015, 14:09

Uthred stand nun schon seit Stunden am Tor und wartete auf den Gotteskrieger ... na gut, es kam ihm jedenfalls so vor. Immer wieder glitt sein Blick auf seine neue Axt. Das Warten langweilte ihn schon bald und er begann, sich an den am Tor aufgebauten Ständen umzusehen. Was wurden hier nicht alles für Waren feilgeboten: Jade aus Thur, Seide aus Kamor, irgendeine überlriechende Tinktur aus Ferono, Hasenfelle aus Venja und vieles andere mehr. Uthred konnte sich gar nicht sattsehen. Am Zelt einer Wahrsagerin hielt er inne. "Ein Blick in die Zukunft für nur einen Silbergroschen" stand an einem Schild am Eingang. Einen Blick in die Zukunft könnte nicht schaden und der Solbergroschen war Gutfried vorhin aus der Tasche gerollt, als er den Schmied bezahlte. Also schlüpfte der Zwerg flugs in das muffige Zelt der Wahrsagerin ...

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20

Samstag, 18. April 2015, 19:32

Goddard wartete nun schon seit Stunden am Stadttor. Zumindest kam es ihm so vor.
>>Auf diesen Zwerg war einfach kein Verlass. Jedes Mal musste er ihn suchen, retten oder aus der Patsche helfen. Ein wahrlicher Taugenichts. Wie ein Kleinkind eben. Die Größte passte ja..<<, dachte Goddard und stampfte mit den Stiefeln im Dreck.
Nun müsse er wohl wieder suchen.
Er wandelte durch die Straßen, vorbei an Märkten, Läden mit verschiedensten Waren aus ganz Gondal. Waffen, Kleidung, Tränke - von denen er jedoch nicht viel hielt, dieser Humbug - und lauter andere Geschäfte reihten sich hier aneinander. Doch das interessierte ihn alles nicht. Er suchte einen Zwerg.
Er hatte nun schon viele Bürger gefragt, als er einen Bettler ansprach >>Haben Sie einen Kleinwüchsigen mit zu großer Axt hier vorbeikommen sehen?<<
Der Fremde hatte ihn wahrhaftig gesehen. Er meinte er wäre in dieses Zelt am Ende der Straße gegangen. Goddard warf dem Bettler 2 Silbergroschen hin und bedankte sich.
Am Zelt angekommen laß er "Wahrsagerin". >>Oh nein, dieser törichte Zwerg!<<
Noch mehr Humbug, vom dem Goddard nichts hielt..
Goddard schob den Vorhang zur Seite und trat ein.. Er kämpfte sich durch dunkle Nebelschwaden.. Überall hingen Kräuter und Knochen von der Decke des Zeltes..
>>Halbling?! Seid Ihr hier?!<<
Noch war nichts zu sehen.. Es war wirklich unheimlich hier..