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281

Mittwoch, 13. Juni 2018, 17:29

Ich sehe Thror laufen unr rufe ihn, um auf mich Aufmercksam zu machen. Dann eile ich zu ihm.

Guten Morgen Meister Thror.

Ich nicke ihm lächelnd an .

Ihr seid in meinem Stundenplan heute der erste, der mir wohl etwas beibringen soll. Wart ihr Unterwegs zu mir ?

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282

Mittwoch, 13. Juni 2018, 17:39

Etwas in Gedanken verloren, erschrickt er als Charlotte auf einmal zu ihn ruft.
Thror bleibt stehen und wartet bis die junge Frau zu ihm gekommen ist.
Mit einem breiten Lächeln blickt er sie von unten herauf an.

Ahaha, nein nein Mädchen. Ich war auf den Weg in die Küche um Kaffee, Brötchen und Gebäck zu holen. Ihr könnt gerne mit kommen und mir helfen die Sachen zu tragen.

283

Mittwoch, 13. Juni 2018, 20:41

Klar, das ist kein Problem.

Charlotte geht neben dem Zwer her . Sie erinnert sich an den Eingang der eigendlich nur für Personal war und lächelt spitzbübisch. Es dauert nicht lange und Charlotte sowie Thror sind voll beladen mit leckeren Früchstück, wobei Charlotte sich noch ein Stück Fleisch für Gerda eingesteckt hatte, die brav in ihrer Tasche schlief.

Was machen wir eigendlich, Meister Thror ?

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284

Donnerstag, 14. Juni 2018, 18:25

Auf dem Rückweg merkt Thror, dass Charlotte ihr Haustier mit genommen hat.
Ihr könnt doch Euren pelzigen Freund nicht mit in die Schmiede nehmen? Habt Ihr denn nicht die Käfige gesehen die wir gestern installiert haben als Ihr mit Anuruyn und Veldrin im Wald wart? Bevor wir anfangen werdet Ihr sie zurück in Eure Gemächer bringen, nicht dass jemand über sie stolpert oder der Pelz einen Funken fängt.

Als sie fragt was heute gemacht wird, huscht ein schalkhaftes Lächeln über seine Lippen und er brummt durch den Bart hindurch.
Ausdauer und Präzision, Mädchen! Ihr werdet mit einem Hammer und einer Zange ein Stück Metall formen für die nächsten paar Stunden.
, ein breites Grinsen war nun zu sehen auf dem Gesicht des kleinen Mannes als er Charlotte von unten verschmitzt anblickt.

Die beiden kommen in die Schmiede zurück und stellen alle Sachen auf den Tisch.
Sogleich waren zwei Leute bei der jungen Frau und dem Zwerg um sich aus einem Kabinett, dass recht gut versteckt in einer Ecke stand, eine Tasse zu holen und den Kaffee, der in einer Kanne aus Metall war, in diese zu kippen. Umugul hatte währenddessen ein speziell angefertigtes Gestell, in dem man unten Kohlen hinein gab und oben eine Steinplatte aus Granit lag, aufgefüllt, an den Henkeln haltend her gebracht und auf ein dickes Stück Holz gestellt, das bereits sichtbare Brandspuren hatte. Dabei sieht er auch, dass Charlotte hier ist und mit einem herzlichen Lächeln einen
"Guten morgen."
wünscht.
Die Metallkanne wurde gleich auf den Granit gestellt damit der Kaffee noch lange heiß bleibt und der riesige Ork betrachtet das Angebot von verschiedensten belegten Brötchen, Backwaren wie Zimtschnecken und Croissants, Kekse, Kuchen und auch Cupcakes. Ohne zu zögern beugt er sich über Thror um an eine der cremigen Leckereien zu kommen und geht anschließend mit einem glücklichen Lächeln auf den Lippen, einem Kaffee in der Linken und dem Lilafarbenen Küchlein in der Rechten zurück zur riesigen Esse.
Der alte Zwerg kommt nicht umhin leise zu lachen als er, wie jeden Tag, den muskulären Mann dabei beobachtet wie er seiner Schwäche für Cupcakes frönt bevor er wirklich zu arbeiten anfängt.
Für Umugul fängt der Tag nicht wirklich an, wenn er keines dieser Teigwaren hatte.

285

Donnerstag, 14. Juni 2018, 20:34

Ich laufe neben Thror her .

Oh je, ich fürchte ich war gestern zu müde und heute morgen zu hibbelig um die Käfige war zu nehmen. Irgendwie habe ich gestern Abend den falschen Weg eingeschlagen und bin in einem Spiegelzimmer gelandet.. gruseliges Teil.


Meine Lats lade ich ab und kann Umugul nur ein scheues Lächeln schencken, er war mir immernoch unheimlich. Doch als ich sehe wie zufrieden er mit einem der Bunten Kuchen sich verzieht, muss ich leise Lachen.

Ich bringe Gerda schnell hoch und bin sofort wieder bei euch.

Ich sollte also Schmieden.. hmm etwas was ich noch nie getahn hatte. Wer weiß, vielleicht würde es mir das sogar Spaß machen. So schnell ich kann flitze ich die Treppen hoch. Das Zimmer ist schnell durchschritten und nun nehme ich auch den Käfig im Innernen war. Ich lasse mich nur einen Moment hinreisen ihn zu bestauenen udn wundere mich das ich ihn heute Morgen nicht bemerckt habe. Jedes Detail stimmte und es gab eine Klappe nach draußen, genauso wie ich es mir gewünscht hatte. Sie war offen udn so setzte ich Gerda in den riesigen Ausluaf , schließe die Tür richtig und eile wieder hinab .

Kaum war ich wieder in der Schmiede bekam ich eine Schürtze, Handschuhe , die Zange und das Metall. Auch einige Anweisungen erhilt ich, jedoch würden sicher noch weitere folgen. Da ich nicht wusste wie es ging, begann ich einfach damit das Metall zu bearbeiten, Immer wieder heiß zu machen und wieder zu beschlagen. Es dauete nicht lange und mir lief der Schweiß ind ströhmen. Doch störte mich das nicht. Schlimme waren die Arme, die der ungewohnten Arbeit nicht trotzen .

Meister , gibt es eine möglichkeit das die Arme nicht so schmerzen? oder ist das nur gewohnheit?

Ich blicke auf unter Schweiß und mein Gesicht ist rußig , im Feuerschein der Esse sehe ich wie jeder hier aus. Ich lasse für diesen kurzen moment die Zange und den Hammer locker in beiden Händen .

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286

Donnerstag, 14. Juni 2018, 22:43

So schnell wie Charlotte verschwunden war, so schnell steht sie wieder in der Schmiede neben Thror der geduldig auf sie wartete und am Kaffee schlürft.

Als man ihr die nötigen Utensilien ausgehändigt und ihren Platz am Schmiedefeuer gezeigt hatte, begann sie auch zugleich das Metall wie beauftragt zu arbeiten, stetig unter dem scharfen Blick von Umugul der ebenso auf Charlotte aufzupassen hat wie der Zwerg, der nicht immer dabei stehen konnte um zu sehen, ob alles in Ordnung ist.

Nach einer Weile hört man die junge Frau seufzen und von ihren Armen sprechen.
In der Schmiede wurde es totenstill bis ein lautes Lachen los brach. Nicht aus Schadenfreude oder Gehässigkeit, nein, sondern weil so gut wie jeder in dieser großen Halle einmal an diesem Punkt waren wo sie nicht mehr wussten ob sie überhaupt noch ein Blatt Papier aufheben konnten.
Einer der Schmiede meinte dann, als das Gelächter etwas abstarb.
Keine Sorge, Fräulein, das erging jedem hier so irgendwann einmal. Wartet ab bis morgen, da werdet Ihr jeden Hammerschlag verfluchen den Ihr getätigt habt.

Abermals schallendes Gelächter.
Thror kommt währenddessen mit einem Lächeln auf dem Gesicht und einem Baumwolltuch in der Hand zu Charlotte der er dieses reicht.
Damit könnt Ihr Euch den Schweiß von der Stirn wischen.
, abermals nimmt er einen Schluck aus der Tasse und langt in eine seiner Beutel aus der er eine Metalldose zieht. Sie war recht groß, schmucklos und von silberner Farbe. Auch die reicht er meinem Schützling.
Das hier ist eine Salbe von Veldrin. Sie hilft Euch gegen den Muskelkater. Reibt Euch überall damit ein wo es weh tut, was Arme, Brust und den oberen Teil vom Rücken sein wird. Fängt am Besten heute Mittag nach dem Duschen damit an bevor Ihr zum Essen geht.

Der alte Zwerg schaut sich das Stück Metall an auf dem Charlotte nun seit zwei Stunden herum hämmerte und geht Schlussendlich zurück ins Büro um einige detaillierte Skizzen zu holen. Zurück bei der jungen Frau, deutet er auf das Abbild eines simplen Dolches.



Versucht den Klumpen in diese Form zu bringen.
, Thror steckt die Skizze auf eine Holzwand in der Nähe, sodass Charlotte immer darauf schauen kann.
Macht Euch keine Sorgen wenn Ihr keine Ahnung habt wie Ihr das anstellen sollt. Es geht nicht darum, dass Ihr etwas herstellt, es geht ausschließlich darum, Eure Ausdauer und Präzision zu schärfen. Wenn Ihr bei etwas Hilfe braucht, könnt Ihr jederzeit mich oder Umugul, sollte ich nicht da sein, fragen.

287

Freitag, 15. Juni 2018, 06:48

Als es ganz still war in der Schmiede , wurde ich rot bis unter die Haarspitzen, was man got sei dank nicht wahrnahm durch den Staub und Schmutz. Und als das Gelächter durch die Schmiede schallte, kroch das wenige selbstbewusstein in mir zusammen. Ich wurde immer kleiner . Nur als Umugul, der mir immernoch etwas Angst einflößte, meinte das ging hier jedem schon so, wusste ich warum gelacht wurde. Ich schenke ihm wieder eines meiner scheuen Lächeln.

Der Zwerg reicht mir ein Baumwolltuch mit dem ich mir den Schweiß abwische, jedoch sehe ich nun irgendwie aus wie ein Pandabär der sprechen kann. Das weiß ich natürlich nicht, hier gab es keine Spiegel. Dann bekomme ich eine Zeichnung eines Messers . Interresiert schaue ich mir das Stück an , frage das ein oder andere Umugul, da er fast die ganze Zeit neben mir steht. Dann beginne ich damit das Metall zu formen.

Nach ewig langer Zeit, so scheint es mir , nimmt es die Form an, auch wenn man sieht das ich soetwas noch nie gemacht habe. Da ich die Uhrzeit nicht im Blick habe, bin ich auch um kurz nach zwölf noch an diesem schönen Stück. Die gedrehte Klinge hatte mir etwas schwierigkeiten bereitet. Doch Umugul hatte eine ellen Geduld bewiesen mir immer wieder zu erklären wie es ging, bis ich es geschafft hatte. Die brachte mich auch unweigerlich dazu ihn etwas mehr zu mögen, da er ruhig und sachlich mit mir sprach . Plötzlich tippt mir einer der anderen auf die Schulter.

Mittag.

Ich schaue auf das Messer, welches nun fertig war, seuftze und lege alles nieder . Mit einem Zischen kühle ich das Stück noch einmal ab und danach räume ich den rest der Sachen weg. Mit einem schiefen Lächeln schaue ich die Sachen an, die trotz schutz furchtbar aussahen.

Nun denn, bis zum nächsten mal. Ob es ein Vergnügen war weiß ich noch nicht. Aber... es hat irgendwie Spaß gemacht.

Ich lege des Messer zusammen mit der Zeichnung auf einen Tisch und beeile mich. Nicht einmal mehr eine Stunde bis zum nächsten unterricht. ls ich durch die Gänge eile ernte ich grinsende Gesichter und nach dem ich in meinem Bad angekommen war, wusste ich warum und muss lachen. Schnelle entkleide ich mich und Dusche mich gründlich. Danach kleide ich mich an und eile in das Esszimmer. Dort wartet bereits eine etwas kaltgewordene nahrhafte Suppe.

Endschuldigt die verspätung, ich habe nicht auf die Zeit geachtet.


Haspel ich herunter bevor ich mich setze . Da mir nicht viel Zeit blieb beeilte ich mich damit die Suppe zu essen und ein Brötchen hinunter zu schlingen. Das war nicht besonders schön, aber ich hatte wirklich Hunger und keine Zeit.

Kaum war die Supper alle, musste ich mich beeilen zum Unttericht mit Ninus zu kommen.

Endschuldigt mich.

Und schon war ich wieder unterwegs um in das Labyrinth zu eilen. So das ich hier Pünktlich war.

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288

Samstag, 16. Juni 2018, 03:20

Ninus stand bereits beim Eingang zum Rosenlabyrinth und wartete geduldig auf Charlotte die bereits die Treppen hinab eilte.
Beim Minotaurus angekommen, schnauft sie erst einmal durch woraufhin das Mischwesen milde lächelt.

Lass uns zum Zentrum des Labyrinths gehen.

Ohne ein weiteres Wort zu sagen, dreht sich der Hüne um und folgt dem Weg hinter ihm.
Anders als die Elfen mit denen die junge Frau die Zeit verbracht hatte, ging Ninus langsam und gemütlich. Der Minotaur wanderte seit Jahren durch diese Gänge aus Dornen und Blättern und wusste genau wohin sie gehen mussten, doch wegen seiner Gangart brauchte es ein wenig bis sie beim Herzstück angekommen sind.

Das Zentrum war recht groß, rund mit zwei weiteren Öffnungen zu anderen Wegen die wieder zurück ins Labyrinth führten.
An den Buschwänden waren hier und da Steinbänke und Tische aus Marmor die an einigen Stellen bereits grün waren und in der Mitte war ein Kreis, von weißen Steinen umgeben der mit ebenso weißem Sand aufgefüllt war, außen herum lagen kleine Kieselsteine die den Gehweg kennzeichneten.

Nach wie vor lächelnd deutete Ninus auf eine der Bänke auf dem einige Sachen lagen, auf einem Tisch daneben, steht eine große Karaffe mit Wasser und zwei Kelche.

Ich habe Euch ein Handtuch bereit gestellt, falls Ihr ins Schwitzen kommt, was ich nicht hoffe.
, der Mann muss lachen.
Dem Stundenplan zufolge habt Ihr das heute genügend getan.

Als er das sagt, beginnt Ninus die Schuhe aufzubinden und diese auszuziehen. Sorgfältig stellt er sie zu der Steinbank mit den Handtüchern darauf, deutet Charlotte es ihm gleich zu tun und geht zum Sand der von der Sonne aufgewärmt ist.

Wie Ihr auf dem Stundenplan gelesen habt, bin ich Euer Lehrer in "Ruhe und Gelassenheit". Das kann vieles sein,... was stellt Ihr Euch darunter vor?

289

Mittwoch, 20. Juni 2018, 10:46

Ich gehe neben Ninus her, denn da er recht langsam lief war das am Einfachsten. Nebenbei betrachte ich das Labyrinth und versuche mir einzelheiten zu merken, was mir jedoch kläglich gelingt. Nach dem wir im Herzstück angelangt sind schaue ich noch mal zurück und weiß das ich diesen weg noch einmal mehr laufen müsste , um zurück zu finden.
Mein Blick geht umher , die Bänke und Tische, die Gänge der Sand. All das nehme ich in mich auf und finde das dies hier ein sehr schöner Ort war, um Ruhe und gelassenheit zu Lernen.
Ich muss lächeln als er meinte das ich schon genug geschwitz hätte.

Es war Schweistreibend, ja, aber dennoch fand ich die Arbeit ganz angenehm.

Ich bemercke das Ninus sich der Schuhe entledigt und bevor er mir zu ende angedeutet hat es ihm gleich zu tun, beginne ich ebenso damit. Ein wohliges Seuftzen entflieht meinen Lippen, als sich meine Füße in den Kies weg graben. Er lässt mich einen Moment erröten doch war es einfach zu schön Barfuß zu sein. Ich stelle meine Schuhe ebendso neben die Bank und folge dem Minotaurus.

Nun... man kann Lernen ruhig und gelassen zu bleiben, wenn man denkt, das man gefangen ist.

Mit schaudern denke ich an den gestrigen Abend zurück.

Oder man lernt trotz eines Sturmes auszuharren und nicht in Panick zu verfallen.
Auch kann man Ruhe und Gelassenheit lernen, wenn man angebrüllt wird von jemand anderen, oder dieser einen wüst beschimpft.


Meine Gedanken wandern zu meinem O - Heim , diesem habe ich öffter den Rücken zugedreht , wenn er mich beschimpft hat.

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290

Donnerstag, 21. Juni 2018, 09:35

Unter anderem.
, gibt er nur zur Antwort und geht etwas weiter auf die Seite im Ring damit Charlotte genügend Platz hat.

Stellt Euch neben mich.
, geduldig wartet Ninus bis Charlotte sich im Sand neben ihm platziert hat.

Der Minotaur beginnt damit, seine Handflächen nach unten haltend diese vor ihm am Körper nach unten zu bewegen und dabei hörbar ausatmet, gleichsam dreht er die Handflächen nach oben und bewegt seine Hände ebenso hinauf, diesmal hörbar einatmend.
Als er dies zwei weitere Male gemacht hat, schaut er zu der Frau neben ihm.

Es ist wichtig sich unter Kontrolle zu haben und seine Emotionen zu zügeln, wenn man zum Beispiel verärgert ist. Aber dafür sind Luzifer und die anderen Lehrer da, nicht ich. Ich bin hier um Euch zu zeigen, wie Ihr Eure aufgestauten Emotionen, den Stress vom ganzen Tag und innere Unruhe beseitigen könnt. Gerade für Euch und Euren Fähigkeiten ist es wichtig ausgeglichen zu sein. Zumindest für den Anfang bis Meister Luzifer eine Antwort auf seine Briefe zum neuen Lehrer bekommen hat.
, ein sanftes Lächeln breitet sich auf seinem Gesicht aus.
Ihr könnt jederzeit zu mir kommen, wenn Ihr die Last des Tages abschütteln wollt oder Euch entspannen und mit jemandem unterhalten möchtet.
, das Mischwesen lässt seine Worte etwas nachwirken und dreht sich wieder zur Seite.

Bitte folge meinen Bewegungen.

Ninus beginnt mit der Atemübung ein weiteres Mal und behaltet dabei Charlotte im Auge ob sie sich auch die nötige Zeit lässt.
Bereits das richtige Atmen hilft einem einen Ausgleich seiner Energie zu schaffen und gilt als Basis für alles was du tust (*Lzf an* das "du" ist nicht an Charlotte gerichtet *Lzf aus*). Wenn Ihr das nächste Mal in der Schmiede seid, beobachtet Umugul wenn er am Ambos arbeitet. Ihr werdet einen sehr klaren Rhythmus zwischen seinen Hammerschlägen und seiner Atmung erkennen,... bei ihm erkennt man es sehr deutlich. Gerade bei physisch anstrengenden Arbeiten, kann man so einen Rhythmus sehen, aber nicht nur dort, jeder entwickelt einen Atemrhythmus und ich bin mir sicher, dass auch Ihr einen eigenen habt wenn Ihr am Morgen laufen geht.

Er versucht Charlotte zu erklären, warum selbst die minimalistischsten Dinge, denen man meist keine großartigen Gedanken gegeben hat, weitreichende Konsequenzen haben können.

Als Ninus das sagt, beginnt er mit simplen Bewegungen des Tai Chi, sodass die junge Frau keine Probleme haben würde, diese nachzumachen.

291

Donnerstag, 21. Juni 2018, 10:52

Meine Aufmerksamkeit folgt Ninus und ich nicke ab und an um ihm mittzuteilen das ich verstanden habe. Als er Umugul anspricht komme ich nicht umhin daran zu denken wie er mit dem rosa Cupcake an seine Arbeit gegangen ist und muss leise lachen.

Verzeihung, ich habe nur an etwas gedacht, was mich heute Morgen zum Schmunzeln gebracht hat.


Erkläre ich erötend und versuche mich wieder ganz dem hinzugeben, was Ninus mir erklärt.

Ich habe eine eigene Atemtechnick, das ist richtig. Ich versuche sie immernoch zu Optimieren.

Als er mir sagt,ich soll seinen Bewegungen folgen brauche ich sie nur wenige anläufe um dann mehr oder weniger im Einklang mit Ninus die Übungen zu machen. Sobald er eine neue Bewegung hintzufügt, ahme ich diese nach . Ninus achtet darauf das ich die Bewegungen genauso mache wie er .

Da ich schnell merke , wie gut mir diese Bewegungen tun , überlege ich schon wie ich sie in meine Tägliche Morgenroutine einbinden kann. Dabei achte ich nicht auf meine Füße und trete daneben, so das ich falsch aufkomme und umfalle. Natürlich, warum denn auch etwas anderes , mitten in den Minotaurus.
Das dieser einen festen Stand hat, beweißt er spätestens jetzt. Denn er strauchelt nicht einmal , sondern greift meinen Arm, bervor ich hinfallen kann.

Oh je.. ich war nicht ganz bei der Sache, verzeihung.

Murmel ich in mich hinein. Da ich nicht einfach weglaufen kann , blicke ich hinunter auf den Sandigen Boden .

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292

Samstag, 23. Juni 2018, 04:27

Der sanftmütige Riese stellt das Mädchen wieder auf die Füße und lächelt.

Ihr braucht Euch nicht zu entschuldigen. Konzentriert Euch einfach.

Ninus dreht sich wieder zur Seite und beginnt abermals mit der Atemübung da er spürt, dass Charlotte sich am liebsten wieder verkriechen würde.
Als auch das erledigt war, geht es weiter mit den ersten Bewegungen der einfachen Übung.

Der warme Sand fühlte sich herrlich um die nackten Füße herum an und der Minotaurus kommt nicht umhin, seine Augen zu schließen und das Gefühl vollends in sich aufzusaugen. Da er diese Übungen Tag täglich alleine oder mit anderen, unter anderem auch mit mir, Umugul, Ora und Anuruyn, macht, muss er nicht mehr schauen wie er seine Bewegungen vollführt oder wie er seine Füße platziert.
Der Geruch der Rosen und den von Charlotte steigen in Ninus Nüstern und verbindet sich dort mit dem vom warmen Sand, was ein Gefühl des Friedens in seinem Inneren aufsteigen lässt.

293

Dienstag, 26. Juni 2018, 11:07

Die sanftmütigkeit des Ungeheuers beeindruckt mich . Und ich bemercke das es mir gut tut dieses Mischwesen um mich zu haben. Nun weiß ich auch warum Luzifer ihn schätzte. Nicht nur wegen seiner Kunst der Pflazen pflege , sondern wegen dieser inneren Ruhe die er weiter gab. So konnte ich mich wieder hineinfühlen und legte die ganze Last ersteinmal ab. Natürlich würde ich sie später wieder aufnehmen müssen, aber jetzt war das nicht mehr wichtig. Ich ließ die Energie und Ruhe in mich hinein und bemerckte wie eine eigenartige Kraft mich erfüllte. Mit den Bewegungen kahm etwas Wasser hinzu, welches ich ausversehen aus einen Nahegelegenen Brunnen gezogen hatte. Doch diesmal machte es mir keine Angst. Ich sah mit erstaunen und gleichzeitig Lächelnd dem Tanz der Wasserblasen zu , die sich mit meinen Bewegungen vereinten. Es war wunderschön.

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294

Dienstag, 26. Juni 2018, 13:21

Mit wohlwollen sieht Ninus wie Charlotte ebenso ausgeglichen wird, und selbst als das Wasser daher geflogen kommt, spürt er, dass es diesmal nicht wie Tage zuvor aufgrund überschüssiger Emotionen ist. Der Gedanke an Charlottes Reaktion wegen mir erheiterte ihn etwas.

Das Spiel der Flüssigkeit, wie es sich mit uns mit bewegt und sanft umher gleitet, lässt den Minotauren lächeln.

Das ist genau der Grund, warum Meister Luzifer diese Lehreinheit verdoppelt hat. Er wusste wie gut es Euch und Euren Fähigkeiten tun würde.

Selbst während er spricht, unterbricht er die Bewegungen nicht.
Es freute ihn sehr zu sehen, wie seine Arbeit anderen gut tat.

295

Dienstag, 26. Juni 2018, 20:32

Als Ninus mich unvermittelt anspricht verliehre ich wieder die Kontrolle und dieses Gefühl, das ich eben noch greifen konnte. Das Wasser ist auser Kontrolle . Es saust umher und ganz plötzlich entläd sich das wenige Wasser.. über mir. Wie ein begossener Pudel schau ich Ninus an und beginne dann zu lachen. Vor Lachen muss ich mir den Bauch halten und kann nur ansatzweise hervor pressen, um mich halbwegs verständlich zu machen.

jetzt brauche ich keine Abkühlung mehr .

Vor lauter Lachen tut mir der Bauch weh und mir kommen die Tränen, was man sicher nicht erkennt ob des ganzen Wassers, was sich über mich gegossen hat. Ich brauche eine weile um mich zu beruhigen .
Erst dann kann ich Ninus ansehen , mit einem leichten Kichern und schluckauf.

Ich hatte sie , ich weis nicht wie... aber ich habe es gespürt. Hier... Ich weise auf mein Herz ... und hier... und auf meinen Kopf.
Und jetzt ist es wieder weg. Mir ist vollkommen gleich wer mein Lehrer in Magie wirken sein wird, solange ihr in meiner Nähe seid, werde ich das Gefühl wieder finden.

Ich erhebe mich, den vor lauter Lachen war ich etwas eingesunken um mir den Bauch zu halten. Dann umarme ich so gut es geht den Hühnen.

Ich danke euch. Tausendmal.

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296

Mittwoch, 27. Juni 2018, 11:52

Irgendwie hatte er ja damit gerechnet, dass Charlotte die Kontrolle verliert und diese Vermutung wurde sogleich bestätigt als das Wasser Charlotte benetzte.

Als diese anfing herzlich zu Lachen, musste auch der sanftmütige Riese lachen. Das Gefühl des absoluten Glücks breitet sich in seiner Brust aus. Ninus geht aus dem Sandring zur Steinbank um ein Handtuch zu holen und es Charlotte zu reichen.
Die Worte die sie dabei spricht lassen den Minotauren Freudentränen in die Augen steigen und als der Mensch ihn umarmt, beugt er sich vor um sie ebenso fest zu drücken.
Für ihn gab es nichts wichtigeres, als den Leuten in seiner Umgebung Freude zu bereiten und ihnen als seelischen Balsam zu dienen.

Entflohen aus einem Kriegsgebiet in dem die Minotauren gefangen und als Zuchtvieh versklavt wurden, flohen seine Eltern mit ihm als 11-jährigen in die benachbarten Ländereien von denen sie weiter geschoben wurden bis sie Schlussendlich vor den Toren Vaalenwalds kamen.
Ninus in meiner Obhut gelassen, kehrten Rudir, sein Vater, und Wipia, seine Mutter zurück mit dem Willen, den übrigen Landsleuten zu helfen durch die abgeschottete Grenze zu kommen und die Sklaven zu befreien.
Doch sie kamen nie zurück.
Späher ausgesandt, mit Anuruyn als Kopf der Einheit, um herauszufinden was mit Ninus Eltern passiert ist, berichteten nach deren Rückkehr, dass Rudir getötet und Wipia gefangen wurde. Anuruyn blieb zurück um die Minotaurin zu finden und gegebenenfalls zu befreien, doch als sie ihren Aufenthaltsort aufspürte, war es bereits zu spät.
"Wipia erlag ihren Verletzungen,...", das war alles was die Waldläuferin dem gutmütigen Mischwesen mitteilte.
Mir jedoch erzählte sie alles ausführlich bis ins letzte Detail. Weitere Informationen die ich lieber nicht in meinen Erinnerungen hätte.

Während Ninus und Charlotte im Sandkreis stehen und sich umarmen, bleibe ich beim Eingang zu einem Weg zurück zum Ausgang im Herzstück stehen und beobachte die beiden mit einem milden Lächeln auf den Lippen. Hinter mir eine große Frau mit dunkelbrauner Haut und Pechschwarzem Haar, die sich geduldig neben mich hinstellt.

Ich möchte euch nicht unterbrechen, aber ich müsste kurz mit dir reden Ninus.

Etwas erschrocken löst dieser die Umarmung und richtet sich wieder auf.

Selbstverständlich!
, gibt er nur von sich und eilt zu mir hin, dabei ein kurzes Nicken und ein
"Guten Tag."
der Frau entgegnend.

Das ist Akosha Saosi, sie ist ein Steinmetz aus Hammerfall die sich auf humanoide Skulpturen spezialisiert hat. Du hast ja gefragt ob es möglich ist anstelle einer menschlichen Frau eine Minotaurin in den Garten zu stellen und ich habe mir gedacht, wir könnten eine Skulptur von Wipia und Rudir anfertigen die wir dann bei den Weinreben unter dem alten Pavillon aufstellen.

Der Minotaurus wusste nicht was er darauf sagen soll.
Mit großen Augen wechselte sein Blick von mir zu Akosha die ihn abwartend anschaut.

I... ich weiß nicht was ich sagen soll,....
, bringt er schließlich nach mehreren Momenten hervor.

... Es sei denn.... du möchtest das nicht....?
, meine ich zaghaft.

Nein! Ich würde mich,... es wäre mir,....!
, stammelt er und sammelt sich bevor er weiter spricht.
Es würde mir unglaublich viel bedeuten, wenn Ihr das für mich tun würdet.

Ein erfreutes Lächeln breitet sich auf meinem Gesicht aus.

Gut, dann ist es beschlossen! Wir würden lediglich das Familienfoto benötigen.

Die Steinmetzin fügte noch mit einem dicken Akzent hinzu.
Um so detaillierter um so besser.

Ninus nickt nur und langt rasch an seinen Gürtel an dem er eine Tasche mit persönlichen Gegenständen mit sich herum trug. Eines der Dinge war ein abgegriffenes Foto von einer dreiköpfigen Familie. Mit Wehmut blickt der Riese auf das Bild und übergibt es zaghaft der Frau.

Bitte seid vorsichtig damit,...

Die Frau nickt nur und studiert sogleich die Züge und Formen der Leute im Bild.

Ich nicke Ninus entgegen und bedanke mich für das Foto.
Ehe ich mit der Dame wieder im Labyrinth verschwinde, meine ich noch zu ihm und Charlotte.

Ich entschuldige mich abermals für die Unterbrechung.
, und bin zwischen den Rosen verschwunden.

297

Mittwoch, 27. Juni 2018, 17:54

Als der Riese mir mit seiner Umarmung entgegenkommt, bin ich sehr gerührt und habe einige Tränen in den Augen. Ich finde dieses Sanftmütige Wesen sehr Sympatisch und ich denke , das ich ihn oft besuchen werde. Als ich seinen Geruch nach Heu und leichtem Moschus in mir aufnehme , ist mir das ich vielleicht oin Ninus einen echten Freund gefundne habe. Als wir angesprochen werden schrecke ich schon fast zusammen, immerhin haben wir gerade nicht das gemacht , was wir sollten, sondern waren auserhalb des Lehrplans unterwegs. Und das es gerade Luzifer war, machte die Sache nicht unbedingt besser.

Mein Blick fällt erst nach unten, wo ich erröte .
Erst nach einigen Minuten traue ich mir diese schwarzhaarige Schönheit anzusehen, die neben ihm steht, wobei mein lick unweigerlich immer wieder zu ihm wandert.
Meine Gedanken verstetzen mir Stiche in meinem Herzen.
Diese Frau, die neben ihn stand, war kein halbes Kind mehr und ihr Exotisches Aussehen lassen mich blass neben ihr erscheinen.
Gerade durchfährt mich der Gedanke wie sie sich vor Luzifer reckelt und ich möchte ihr die Augen auskratzen.

Das Gespräch verfolge ich kaum . Mir wird nur speiübel da sich meine Fantasy gegen mich wendet und mir Dinge in den Kopf setzt, die sicher nicht so sind.
Langsam frisst sich eine bösartiges Tier in mein Herz ... ein Tier mit den Namen Hass.
Es windet sich in meinen Eingeweiden und lässt mich nicht klar und vernünftig denken.

Da ich Luzifer halbnackt gesehen hatte, wusste ich wie er wirkte. Und auch seine Aura war für mich der inbegriff von Anziehungskraft, genauso wie sein unverkennbarer Geruch.
In mir ballt sich die Wut und der Hass auf ein wesen was ich nicht kannte, Gefühle die ich nicht kannte.
Mir war ich selber nie so fremd wie in diesen Momenten.
In meinen Ohren rauschte das Blut und ich schloß meine Fäuste .
Fest und unbieg sam.

Da ich mich in Wut befand machte sich nun auch meine Magie bemerckbar, diesmal jedoch von Wut und Hass getränkt.
Der Brunnen in der Nähe wurde angezapft , ohne das ich es wollte .
Und ich ging tiefer hinein in meinen hass und zog auch aus den Büschen und Blumen das Wasser.
Rings um mich und meinen Körper wurde alles Welk.

Meine Haare sträubten sich hoch, wie als ich das Aetherium in meinen Händen. Ich stehe Quasi unter Strom . Man kann förmlich spüren wie die Luftfeuchtigkeit um meinen Körper herum steigt, wärend mann sieht wie feine Wasserperlen beginnen sich um mich zu legen, wie ein Panzer.

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298

Mittwoch, 27. Juni 2018, 20:12

Ich war mit der Steinmetzin noch nicht einmal zur Hälfte durch das Labyrinth durch als ich bemerke, wie die Blätter der Büsche und die saftigen roten Blüten der Rosen dunkler und brüchiger werden.

Der Marmor,.. kommt... von....
, ich höre auf zu sprechen und eine tiefe Furche bildet sich zwischen meine Augenbrauen.
Entschuldigt mich bitte!
, gebe ich nur gehetzt von mir ehe ich Miss Saosi, die ebenso verwirrt ist, stehen lasse und zurück zum Zentrum eile.

Als ich dort wieder angekommen bin, sehe ich wie Ninus hilflos die Hände auf seinen Kopf hat und versucht herauszufinden, was mit Charlotte los ist die mich wutentbrannt anblickt.

Meister Luzifer! Ich weiß nicht was passiert ist? Bevor Ihr gekommen seid war sie die Ruhe selbst!

Ich hebe eine Hand um Ninus zu deuten aus dem Weg zu gehen. Das Wasser, dass sich um meinen Schützling gebildet hat, wies einige Eisspitzen hier und dort auf die mit Sicherheit schmerzhaft waren, sollte man ihr zu Nahe kommen.

Das Geräusch der Blätter, die bereits begannen von den Ästen zu fallen, hörte nicht auf.
Ich weiß wie viel dem Minotauren dieser Garten bedeutet, und Charlotte einfach weiter machen lassen bis sie sich selbst beruhigt hat, würde nur dazu führen, dass das ganze Labyrinth austrocknet.

Da ich nicht wusste woher diese Wut kam, ich es mir aber wegen früheren Ereignissen zusammenreimen konnte, werde auch ich etwas wütend.

Charlotte. Wenn Ihr diese Aktion nicht sofort unterbindet, werde ich Euch dazu zwingen!
, gebe ich mit aufwändiger Ruhe von mir.

Ich gebe ihr mehrere Momente Zeit sich zu beruhigen, doch als ich merke, dass es nichts bringt, verändert sich meine Iris von Gold zu Silber und ich hebe beide Hände nach oben. Meine Muskulatur spannt sich an und ich warne die junge Frau ein weiteres Mal.

Beherrscht Euch!

Doch auch dieses Mal treffen meine Worte auf taube Ohren.
Meine Geduld reichlich ausgeschöpft und noch einmal einen Moment abwartend, gebe ich einen Impuls mit beiden Händen frei, der sich über das gesamte Labyrinth ausbreitet und das Wasser wieder dorthin befördert wo es hin gehört. Da ich mit meiner Kraft Charlottes Magie abrupt unterbunden habe, wird diese etwas in die Knie gezwungen.

Endlich nicht mehr der Gefahr ausgeliefert, von Eiszapfen aufgespießt zu werden, eilt Ninus natürlich sofort zu ihr um nach dem Rechten zu sehen.
Ich indes, wende meinen säuerlichen Blick nicht von ihr. Stattdessen ziehe ich meine Taschenuhr aus der Weste und werfe einen kurzen Blick darauf.

Der Unterricht würde noch eine halbe Stunde gehen, doch aufgrund dessen was gerade passiert war, beschließe ich diesen vorzeitig zu beenden.

Ninus, der Unterricht ist vorbei. Ich muss mit Charlotte sprechen.

Ich bedeute der jungen Frau sich die Schuhe anzuziehen.
Wenn alles geklärt ist, kann sie selbstverständlich wieder kommen.
, ich gebe ihr nicht viel Zeit sich fertig zu machen und drehe mich bereits um um zum Ausgang zu gehen, dabei höre ich wie sie sich beeilt und mir hinterher eilt.

Ich gebe kein Wort von mir und schaue sie auch kein einziges Mal an.
In der Mitte abermals angekommen, wartet Akosha die uns überrascht anschaut doch da sie merken musste, wie angespannt ich war, fragte sie nicht nach, was gerade passiert ist.

Bitte verzeiht, dass ich Euch einfach stehen lassen habe Miss Saosi. Wo waren wir stehen geblieben?

Die Frau wechselt ihren Blick zu Charlotte und dann wieder zu mir.

Schon gut,... ahm,... wir haben über den Marmor gesprochen.


Ach ja. Wie ich sagen wollte, der Marmor kommt von einem lokalen Steinbruch aus der Nachbarstadt, ich habe gehört Ihr habt bereits einige Werke mit diesem angefertigt. Wie viel würdet Ihr für zwei solche Skulpturen verlangen und wie viel Zeit würdet Ihr benötigen?


Bis zum Ausgang des Labyrinths, das einige Minuten noch dauert, hatte ich mit Akosha Saosi alle wichtigen Punkte bezüglich ihrer Arbeit besprochen.
Nachdem wir noch einige Formalitäten wie Unterkunft, Essen und dergleichen diskutiert hatten, schütteln wir unsere Hände um den Vertrag vorerst mündlich abzuschließen. Sie verabschiedet sich von mir und Charlotte und ich warte noch bis sie den Garten verließ ehe ich mich zu Charlotte umdrehe.

Wir zwei werden einiges zu besprechen haben.
, noch immer etwas verstimmt, wenn auch nicht mehr so sehr wie vorhin, blicke ich der Frau vor mir tief in die Augen und schnippe mit meinem Finger woraufhin wir in der Bibliothek sitzen.

Könnt Ihr mir erklären, was das vorhin gerade war?
, ich verschränke meine Arme vor meiner Brust und überschlage meine Beine, Charlotte nicht aus den Augen lassend.

299

Donnerstag, 28. Juni 2018, 07:03

Als die Magie um mich herum verschwimmt und ich auf die Knie sinke, bin ich wieder ganz ich selbst. Total geschockt von mir selber stammle ich irgendwelche zusammenhanglose Sachen zu Ninus und endschuldige mich in der kurzen Zeit sicher 20 mal bei meinen neuen Freund . Mir stehen Tränen in den Augen, weil ich nicht ganz begreife was gewesen war und nur ein Teil ganz hinten im Kopf hämisch lacht. Als Ich Luzifer folgen soll, beeile ich mich .

Jedoch kann ich die beiden vor mir kaum sehen vor lauter Tränen im Gesicht . Ich versuche herauszufinden was denn eigendlich mit mir los war, doch ich verstehe es einfach nicht. Immer wieder schüttel ich den Kopf um ihr klar zu bekommen, doch alles war verschwommen und in meinen Kopf fühlte es sich an als wäre nur dickflüssiger Schleim.

Irgendwann sitzt Luzifer mir alleine gegenüber, sehr verstimmt . Noch immer weiß ich nicht was genau ich da eigendlich gemacht habe. Kaum das ich meinen Tränen inhalt gegeben habe, sprudelt es schon wieder los.

Es tut mir so Leid, ich wollte das doch gar nicht. Ich weiß auch nicht... es ... es

Ich schluchtze lautlos, wärend mein ganzer Köprer sich schüttelt. Ich sinke auf die Knie und verberge mein Gesicht in dne Händen. Langsam versuche ich zu Erklären was ich selber nicht verstand.

Ich habe euch mit ihr gesehen und sie... sie war so schön . Und so Exotisch und plötzlich gingen mir Dinge durch den Kopf, die sich nicht gehören... daran zu denken.

Beim erzählen werde ich knallrot und ich hoffte Luzifer würde keien Einzelheiten hören wollen. Doch er wollte genau das.
So erzählte ich unter schamesröte und völlig verstört , von meinen Fantasien im Kopf die sich nicht haben weg schieben lassen .

Ich habe sie zurück gedrängt, doch es wurde dadurch nur schlimmer und dann habe ich nur noch diese unbändige Wut gespührt. Wut auf mich selber und auf dich und auf sie... ich weiß nicht warum, sie war plötzlich da. Und dann war die Macht da und wie von selbst zog sich das Wasser um mich wie ein Panzer und ich wollte euch... euch keine Ahnung ...
Für mich. Nur für mich allein.
Ich schäm mich so... es tut mir so leid, ich weiß nicht wie ich auf so dumme Gedanken komme.

  • »Luzifer« ist männlich

inGame Name & Server: Luzifer

Wohnort: in der Hölle

Beruf: rechte Hand des Teufels

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300

Donnerstag, 28. Juni 2018, 13:56

Unbeeindruckt betrachte ich Charlotte auf den Knien vor mir.

Eifersucht ist ein starkes Gift.
, geht es mir durch den Kopf und ich streiche mir mit meiner Rechten übers Gesicht während vor dem Mädchen ein schwarzes Seidentuch auftaucht.

Charlotte,... setzt euch hin.

Geduldig warte ich darauf bis sie sich auf den Stuhl gesetzt und das Tuch genommen hat mit dem sie sich die Tränen weg wischen kann.
Ich atme tief durch und seufze innerlich.
Mein Unmut war verschwunden und ich massiere mir meine Nasenwurzel mit Zeigefinger und Daumen.

Eifersucht,
, beginne ich während ich der jungen Frau vor mir in die Augen schaue.
ist etwas sehr Gefährliches. Diese nagenden Gedanken, diese Stimmen im Hinterkopf die alles hinterfragen, wie Gift dass in die Ohren geträufelt wird. Es sickert durch Eure Adern, verseucht Euer Herz und Euren Kopf und erstickt jede Freude, jede Liebe und ersetzt es mit diesem fauligen, stechenden Gefühl von Hass und Selbstzweifel.
, ungewollt werde ich an uralte Ereignisse erinnert und meine Stimme driftet etwas ab.
Es umschließt Euer Herz und Eure Gedanken bis Ihr niemandem mehr vertraut, glaubt dass jeder lügt und Euch immer mehr in Euch zurück zieht bis diese Wut hinaus bricht und nicht nur anderen Schaden zufügt, sondern auch Euch selbst und Ihr schlussendlich alles verliert,...
, meine Stimme wurde etwas leiser und mein Blick leer. Es ist beinahe so als ob ich durch Charlotte hindurch schaue und sie, mitsamt meiner Umgebung, kaum mehr wahr nehme.

Einige Momente verstreichen bis ich wieder realisiere was gerade passiert ist.
Als ich mich wieder gesammelt habe meine ich leise, etwas zu mir selbst gewandt.
Entschuldigt bitte,...

Überrascht über meine brüchige Stimme, räuspere ich mich und atme tief durch um meinen Kopf von diesen Erinnerungen frei zu bekommen und ich schaue meinem Schützling wieder normal in die Augen.

Ihr habt kein Recht darauf, eifersüchtig zu sein. Ihr habt Euch ein weiteres Mal von einem hübschen Gesicht blenden lassen was das Bessere in Euch übermannt hat. Euch steht es nicht zu von jemandem die selben Gefühle einzufordern die Ihr für diese Person besitzt. Das gilt für Mann wie Frau, von einem Kaiser bis hinab zum ärmsten Bettler.

Ich lasse die Worte etwas nachwirken und stehe anschließend auf, nehme den Stuhl an der Rückenlehne hoch und stelle ihn zum Tisch.
Ihr würdet es doch sicherlich nicht mögen, wenn jemand seine Position ausnutzen würde um Euch zu etwas zu zwingen, dass Ihr nicht wollt,...
, wohl wissend, dass Charlotte sehr genau weiß wovon ich spreche werfe ich ihr einen mahnenden Blick zu.

Ihr dürft gehen.
Geduldig abwartend ob Charlotte noch etwas dazu äußern will oder nicht, schiebe ich meine Hände in die Hosentaschen und betrachte meinen Schützling.