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301

Donnerstag, 28. Juni 2018, 16:21

Ich schluchze leise vor mich hin , höre jedoch jedes Wort genau. Das schwarze Taschentuch nehme ich entgegen und schnäuze mich geräuschvoll, nachdem sich Luzifer endschuldigt hat, für etwas was für mich nicht relevant war. Ich hatte genug mit mir selber zu tun , dennoch bemercken ich an ihm etwas ... die abwesenheit seiner Stimme, den lehren Blick .Doch für den Moment war ich zu aufgewühlt um darauf einzugehen.


Es tut mir leid, ich weis das ich närrisch bin . Es ist doch nicht meine Absicht... das ich euch in einem anderen Licht sehe ,als wie ihr seid. Das ist alles so verwirrend.


Ich streiche mit beiden Händen durch meien Haare . Dann erhebe ich mich, ich kann nicht abwarten auf seine Antwort. Und ansehen kann ich ihn gleich gar nicht. Ich will nur eines , mich zu Ninus zurück ziehen, diesen nocheinmal um verzeihnug bitten und dann einfach bei dem sanften Riesen versuchen mit meinen Gedanken klar zu kommen. Bei ihm fühlte ich mich sicherer ,als ich es jemals getahn hatte.

Auch wenn ich durchaus der Meinung war das Luzifer mich verteidigen würde, wenn es not tat. Ich wollte ihm nicht mehr näher sein als ich musste.
Langsam wuchs in mir eine Überzeugzung, eine möglichkeit damit zurechtzukommen das ich in Luzifer verliebt war .

Ich gehe zurück in richtung des Labyrinthes , und ich bin nicht überrascht das der Hühne am Eingang steht. Halb lächelnd halb besorgt. Meine Schritte werden schneller und am Ende stürme ich auf den Minotaurus zu und liege in seinen Armen , ohne das ich recht wusste wie.

Es tut mir so leid, ich hätte fast diesen wunderschönen Garten zerstöhrt. Das war keine Absicht, bitte glaube mir.

Nur langsam beruhige ich mich etwas , so das wir gemeinsam in das Zentrum des Labyrinthes gehen . Dort ziehen wir uns die Schuhe aus und setzen und auf den angewärmten Sand.
Wir sitzen uns gegenüber und der Minotaurus schaut fragend.
Doch ich kann nur den Kopf schütteln und den Blick sencken.

Ich bin ein Kindskopf.

Gebe ich von mir, im moment würde er nichts aus mir herausbekommen , so das wir die wenige Zeit nutzen etwas zu verschnaufen. Er lehrt mir eine Atemtechnick , die es mir möglich macht meine inne Ruhe auch im sitzen zu finden und wir meditieren ein wenig. Sicher würde es noch einmal zu einer Frage kommen, doch im moment war es uns beiden wichtig, das geschehene ruhen zu lassen und später aufzuarbeiten.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kyara« (28. Juni 2018, 18:36)


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302

Freitag, 29. Juni 2018, 14:25

Sobald Charlotte aus der Bibliothek war, richte ich den Stuhl wieder her und lasse mich schwer darauf nieder fallen.
Ich stütze meine Ellenbogen auf die Knie und versenke mein Gesicht in meine Handflächen.
Meine Augen geschlossen haltend, atme ich bewusst ein und aus in der Hoffnung, dass diese Stimmen die von einer längst vergangenen Zeit sprechen, endlich ruhe geben. Doch ohne wirklichen Erfolg.

Frustration beginnt sich langsam in mir auszubreiten und ich werde es dieses Mal nicht soweit kommen lassen und mich meiner Melancholie hingeben!

Ich springe vom Stuhl auf und gehe in aus der Bibliothek hinaus.
Im Flur gehe ich geradewegs die Treppe hinab durch das Eingangstor ins Freie und geradewegs zur Schmiede in der man mir von allen Seiten verwunderte Blicke zu wirft.
Mein Gesichtsausdruck war stur und auf ein scheinbar unsichtbares Ziel gerichtet, was in diesem Fall Thror war der an einem Tisch steht und mit immer größer werdender Befürchtung in sich zusammen sinkt, so als ob ich vorbei gekommen wäre um ihn zu schelten. Ich gehe an ihm vorbei ins Büro und bedeute ihm mit einer Kopfbewegung mit zu kommen und kaum war die Tür hinter uns zu, drehe ich mich zu dem Zwerg um und fixiere ihn.

Ich brauche Zwergenschnaps.

Wie vom Blitz getroffen steht der kleine Mann vor mir mit einem ungläubigen Blick.

Wie bitte?

"Ur"! Zwergenschnaps! Wie viel hast du noch?

Sich langsam wieder sammelnd blinzelt und stammelt Thror und langt sich unbewusst an seinen Gürtel wo sein Flachmann steckt.

Vier Flaschen,... warum denn?

Ich nehme drei davon.

Hey hey hey! Na aber HALLO!
, meint der Zwerg aufbrausend.
Wofür brauchst ausgerechnet DU den?!

Ich will gerade Luft holen um ihm zu erklären, dass ich Erinnerungen zum verdrängen hätte, komme aber gleichzeitig wieder darauf, dass ich ihm von meiner Vergangenheit nie erzählt habe.
Die Frustration wird größer. Meine Schultern beginnen sich unangenehm zu verkrampfen und von meinen an sich immer unsichtbar gehaltenen Flügeln ganz zu schweigen.
Mit Mühe und Not die Ruhe bewahrend betrachte ich Thror dessen Augen neben Verwirrung auch Besorgnis zeigen.

Bitte, Thror,...

Der alte Zwerg kann meinen Verdruss in der Stimme hören und sagt kein einziges Wort mehr. Stattdessen geht er nur zu einem Safe im Büro, öffnet diesen und nimmt eine Flasche "Ur" heraus die er mir reicht, nachdem er den Safe wieder geschlossen hat.

Es gibt vieles dass ich immer noch nicht weiß von dir alter Mann, zum Beispiel wie es sein kann, dass du so viel von dem Zeug trinken könntest ohne bleibende Schäden davon zu tragen,... Aber ich will nicht daran Schuld sein, wenn man dich Bewusstlos irgendwo vorfindet!... oder Schlimmeres,....
Thrors Blick ist ernst und durchdringend als ich versuche die Flasche aus seiner Hand zu nehmen und er diese noch zurück haltet. Erst als er gemerkt hat, dass die Worte ganz bei mir angekommen sind, lässt er sie los und geht um mich herum.

Vielleicht habe ich mich wirklich übernommen mit diesem Vorhaben?
, denke ich flüchtig.

Danke,... Thror.... Ich verspreche dir ich werde es nicht übertreiben.

Ja,....
, nickt er mehrfach und meint noch bevor er das Büro verlässt.
Besser nicht...!


Gewissensbisse den alten Zwerg mit meinen Problemen zu belästigen dringen in mein Bewusstsein und ich seufze laut auf ehe auch ich aus dem Büro gehe und die Schmiede verlasse.
Kein mir bis dato bekannter Alkohol brachte es zustande mich "gut" fühlen zu lassen und unerwünschte Gedanken zu ignorieren, bis auf Zwergenschnaps.
Doch selbst dieses starke Gebräu wird schnell von meinem Körper verarbeitet, sodass diese Taubheit nach gut drei Stunden verflogen ist.

Draußen auf dem Kiesweg drehe ich mich nach rechts um wieder in den Palast zurück zu gehen, bleibe aber stehen und drehe mich in die andere Richtung.
Nach einem kurzen Moment entscheide ich mich zum See zu gehen und die Flasche "Ur" dort zu genießen.

Auf dem Weg dorthin, begrüßen mich die Angestellten die ich freundlich zurück Grüße, doch weder einer der Boten noch Anuruyn hielten mich auf um mich von meinem Vorhaben weg zu holen und zu Besprechungen oder dergleichen zu zerren, was ich beinahe etwas suspekt fand doch nicht weiter hinterfrage.

Beim See angekommen, schaue ich auf die Uhr. Es war 14 Uhr und die Sonne glitzerte an der Wasseroberfläche.
Ohne darauf zu warten, dass doch noch jemand vorbei kommen könnte, gehe ich zu dem kleinen Häuschen am Ufer, stelle die Flasche dort auf den Tisch auf der Veranda ab und beginne sogleich mich meiner Kleidung zu entledigen. Bevor ich auch den restlichen Stoff von meinem Leib entferne, erschaffe ich sicherheitshalber eine Barriere die die Illusion aufrecht erhaltet, dass niemand hier ist.
Als ich mir ganz sicher war, dass die Barriere aufrecht ist, schnappe ich mir die Schnapsflasche, gehe ins Wasser und schwimme zu der kleinen Insel die in der Mitte des Sees liegt. Im Wasser beginne ich den starken Bannspruch zu lösen, der meine Flügel versteckt haltet und stöhne etwas schmerzerfüllt auf, als sich die drei Flügelpaare komplett ausbreiten, spreizen und strecken.

Bei der Insel angekommen, werfe mir das Haar zurück und mache es mir auf dem weichen Moos unter dem Baum gemütlich, ziehe den Korken aus dem kunstvoll gefertigten Flaschenhals, setze diese an meine Lippen und mit anhaltender Luft, nehme ich einen sehr großzügigen Schluck daraus.

So verweilend, mich immer wieder an diesem zwergischen Gift labend, realisiere ich nicht wie schnell die Zeit vergeht (wie viel ich bereits von dem Gebräu in mir habe) und, dass die Barriere langsam an Wirkung zu verlieren begann.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Luzifer« (29. Juni 2018, 14:32)


303

Samstag, 30. Juni 2018, 07:42

Bald war die wenige Zeit zu Ende. Etwas niedergeschlagen realisiere ich dies. Auch wenn ich wusste , das ich jederzeit wiederkommen konnte. Ninus schlägt mir vor, doch noch etwas an den See zu gehen, da auch er beruhigend wirke . Ich denke darüber nach, als nich den Weg in mein Zimmer einschlage. Dort angekommen kümmere ich mich einige Zeit um Gerda udn nehme dann das handtuch.

Ninus hat recht.

Sage ich zu mir selber und ich sehe das ich noch Zeit habe , bis zum Abendessen. Mit langsamen Schritten begebe ich mich an den See. Ohne eine Menschenseele zu sehen oder ein anderes Wesen. Dort angekommen sehe ich mich um, schlüpfe aus meinen Sachen. Schnell springe ich in das Wasser, bevor mich einer so nackt sehen kann und schwimme ein wenig, ehe ich mich losgelöst vom Wasser treiben lasse.

Wie schön es hier ist.

Seuftze ich und gehe an Land, wo immer noch niemand zu sehen ist. Ich denke mir das ich es wohl riskieren kann ein Sonnenbad zu nehmen, so nackt wie ich war und suche mir einen etwas geschützteren Ort, der vom Herrenhaus nicht so gut einsehbar war. Dort brezel ich mich in die Sonne und lasse mir die Haut bräunen.

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304

Samstag, 30. Juni 2018, 08:55

Durch ein Geräusch im Wasser werde ich aufgeweckt, doch immer noch im Glauben, dass die Barriere mich versteckt hielt (obgleich sie bereits halb durchsichtig war und man meine Kleidung sowie mich selbst als halb transparente Erscheinung sehen kann wenn man zufällig in diese Richtungen schauen würde), sehe ich keinen Grund zur Besorgnis und strecke mich erst einmal ausgiebig. Ein, zwei Gelenke in meinen Flügeln knacksen und etwas verwundert darüber blicke ich über meine Schulter da ich ganz vergaß die Bannsprüche gelöst zu haben.

Das wird wieder ein Alptraum die Siegel aufzulegen.

Entspannt will ich gerade aufstehen und werfe dabei fast die Flasche "Ur" um die ich ebenso vergessen habe. Ich lange nach dieser und will sie gerade wieder ansetzen doch bevor ich die Flasche hebe um den restlichen Schnaps in meiner Kehle zu versenken, halte ich ein, setze sie wieder von meinen Lippen ab und verschließe sie mit dem Korken während ich aufstehe und um den Baum herum gehe um wieder zurück zum Ufer zu schwimmen. Doch als ich von der Flasche hochblicke, sehe ich jemandem auf der anderen Seite liegen. Ich kneife meine Augen etwas zusammen um die Gestalt besser sehen zu können und werde etwas Bleich als ich erkenne wer dort liegt.
Instinktiv gehe ich rückwärts um den Baum und lehne mich an diesen.

Da ich Charlotte um alles auf der Welt nicht erschrecken möchte, EGAL ob gekleidet, im Adams-Kostüm oder wie Gott mich Schuf mit sechs Flügeln, hebe ich meine Hand und versuche ein Portal zu erzeugen durch das ich in mein Schlafgemach kommen würde. Doch ohne Erfolg.
Mit fürchterlicher Vorahnung weiten sich meine Augen und tiefe Falten entstehen zwischen meinen Augenbrauen.
Ich versuche meine Kleidung von der Veranda her zu teleportieren, doch auch das ohne Erfolg.
Mein Körper wird steif und ich lege meine Linke über mein Gesicht (in der Rechten nach wie vor den Zwergenschnaps haltend), dabei leise vor mich hin fluchend dieses vermaledeite Gebräu getrunken zu haben.

Nach einem kurzen Moment gebe ich die Flasche aus meiner Hand und konzentriere mich darauf zumindest meine Boxershorts her zu teleportieren, was für meine Verhältnisse unglaublich lange dauert, doch am Ende habe ich sie in meiner Hand und ziehe sie mir schnell an, sollte Charlotte sich dafür entscheiden die Insel erkunden zu wollen und nicht instant einen Herzinfarkt zu bekommen.
Vorsichtig schiele ich um den Baum herum ans Festland um zu sehen ob die junge Frau noch dort liegt und seufze erleichtert auf, als sie sich keinen Zentimeter vom Fleck gerührt hat.
Eine leichte Briese zieht auf und ich werde wieder daran erinnert, dass noch etwas an mir sichtbar ist, dass nicht wirklich jeder sehen sollte.

.... bei Satan,....
, gebe ich nur entmutigt von mir.
Ich atme tief ein und aus um mich voll und ganz auf die bevorstehende Arbeit zu konzentrieren neue Siegel über meine Flügel zu legen, dabei stütze ich mich an der Rinde ab um einen besseren Halt zu haben.
Erst nachdem ich mich noch einmal beruhigt habe, beginne ich den ersten Bannspruch für den ersten Flügel aufzusagen.


- Nach einer halben Stunde, hatte ich vier Flügel wieder versiegelt und knie dabei auf dem weichen Boden, meine zu Klauen geformten Hände klar sichtbare Spuren in den Baum geschlagen und in Schweiß bedeckt. Jedes mal wenn ich die Sprüche aufsage, fühlt es sich so an, als ob man mir mit Gewalt lange, scharfe Knochen in den Rücken schieben würde die die Haut und das Fleisch darunter zerreißen.
Ich atme etwas schwer und blinzle die Benommenheit weg ehe ich weiter mache.
Beim fünften Flügel habe ich Schwierigkeiten, schmerzerfülltes Gestöhne in mir zu halten doch beim Letzten ist alles aus.
Mit etwas brüchiger Stimme, sage ich den letzten Bannspruch auf und fokussiere mich auf meine Atmung um dem darauf folgenden Schmerz entgegen zu wirken.
Ein gequälter Schrei entflieht meiner Kehle als das letzte Siegel beginnt zu wirken und ich beiße mir in den Unterarm um nicht noch einmal so achtlos mit einem Aufschrei die Aufmerksamkeit auf mich zu lenken. Die andere Option wäre gewesen meine Zähne in die Baumrinde zu versenken.

Es dauerte nicht einmal fünf Minuten, doch als alle Bannsprüche platziert waren, ist meine Energie für den Moment aufgebraucht sodass auch die Barriere komplett verschwunden ist.
Ich lehne mit meiner Stirn gegen die raue Baumrinde und lasse mich anschließend zur Seite fallen wo ich mich dann auf den Rücken drehe.
Mein Herz rast in meiner Brust und meine Atmung ist schnell und hart und nur mit Mühe kann ich meinen Arm heben den ich dann auf meinen Torso fallen lasse, dabei spüre ich auch wie das Blut aus meiner selbst zugefügten Bisswunde fließt und diese Wunde, sowie die 6 Punkte an meinem Rücken wo meine Flügel eigentlich sind, stark pulsiert.
Für den Moment beachte ich das allerdings nicht, sondern schließe nur meine Augen und bleibe auf dem Moos liegen um wieder zu Kräften zu kommen. Um mich herum liegen schwarze Federn die sich nach und nach in Rauch auflösen.

305

Samstag, 30. Juni 2018, 09:31

Als eine Briese meinen Körper streift wache ich auf , erhebe meinen Oberkörper und sehe mich um. Nichts was mich stöhren würde um noch einmal ein Bad zu nehmen. Doch dann bemercke ich eine Bewegung auf der Insel und traue meinen Augen kaum. Ich schließe sie erneut , sicher war ich von der Sonne nicht ganz da. Doch als ich sie öffne kann ich immernoch auf der Insel eine Gestallt sehen die Flügel hat.

Ich stehe auf , lege mir nur mein Schirt an und gehe näher an das Ufer. Mich täuschen sicher meine Augen. Aber dem ist nicht so, die Gestallt bleibt ein Geflügeltes Wesen. Ein schwarzer Engel... fährt es mir durch den Kopf. Von dem Ufer aus kann ich nicht allzuviel erkennen , doch näher heran möchte ich nicht. Ich bemerke eine Veränderung des Wesens und versuche mehr zu sehen in dem ich das Wesen Fixiere.

Nach und nach verändert sich das Aussehen und ich kann nur ungläbig den Kopf schütteln, wärend mein Mund sperangelweit auf steht.
Als ein leuter Schrei zu mir herrüber dringt, lasse ich alle Vorsicht fallen. Schnell bin ich im Wasser, dies ist mein Element und somit trägt es mich fast selbstständig herrüber. Immer näher kommend erkenne ich die Gestallt immer besser .

Oh mein Gott, Meister Luzifer.

Entfährt es mir . Ich komme auf der Insel an als Luzifer auf dem Rücken liegend zur Ruhe kommt. Ich denke keine Sekunde daran , was ich gesehen habe, im Moment sehe ich nur die Spuren die er hinterlaasen hat, seine Schwäche und die Biss wunde...

LUZIFER... meine Güte..

entfährt es mir und ich eile an seine Seite. Das ich dabei meine selbst auferlegte Diskretion gegenüber diesen Mannes überschreite , ist gerade nebensächlich. Ohne weitere Überlegungen konzentriere ich mich, so wie ich es bei ninus gelernt habe. Es war nicht sonderlich gut, aber besser als nichts.

Ich versuche dich auf die andere seite zu bringen, halt still, ja?

Etwas Ängstlich sehe ich auf ihn hinab, zerreise mein Schirt und verbinde so gut es geht seine blutende Wunde.

Bitte, Ninus... steh mir bei.

Murmel ich, denn wenn dies mislang, würde Luzifer untergehen. Ich versuche meine Atmuin zu kontrolieren, man merkt jedoch an der Vibration der Luft das mir das nicht gut gelang. Jedoch hatte ich nach wenigen Minuten den Weg gefunden, bewegte mich so, wie der Minotaurus es mir gezeigt hatte. Ich hatte zwar auch im Hinterkopf die Angst, da ich das erst einmal gemacht hatte, aber andererseits wollte ich Luzifer in der Obhut eines Heilers wissen.

Ich begann eine Wasser schicht zu formen die sich unter Luzifer schob und wie ein Boot sich formte.

Nur nich bewegen...


Presste ich hervor, wärend mir der Schweiß auf der Strin stand. Mich umgab die Aura der Magie, ich fühlte sie in meinem Kopf und in meinem Herzen. Wärend ich die Bewegungen vollführte schob ich das Boot aus Wasser in den See hinein. Langsam , quälend langsam, schob es sich zum ufer . Ich begann zu zittern, meine Hände bebten und es kostete mich alle Kraft um Luzifer an Land zu katapulieren. Etwas unsanfter als geplant.

Zitternd sank ich auf die Knie und lächelte.


Danke.


Wisperte ich dem Wasser zu , ließ mich hinein gleiten, trotz meiner Schwäche. Ich hatte keine Angst mehr vor dem Wasser. Ich wusste, das ich mir nichts geschehen würde. Ich ließ mich neben Luzifer treiben und wischte ihn die Haare aus dem Gesicht.

Endschuldige bitte, die Landung war etwas ... holperig.

Ein wenig wie die Meerjungfrau aus einem Bekannten Märchen lag ich neben ihm, leicht aufgestützt um in sein Gesicht zu sehen. Es gab mir einen Stich in mein Herz . Ich erhob mich .


Ich hole Hilfe. Beweg dich nicht.


Noch einmal sah ich ihn an und unterdrückte das tiefe verlangen ihm einen Kuss zu geben.

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306

Samstag, 30. Juni 2018, 09:48

Als ich Charlotte höre wie sie meinen Namen ruft, möchte ich am Liebsten aufspringen, doch meine Kraft ist einfach zu sehr erschöpft. Selbst das öffnen meiner Augen war wie ein Kraftakt und ich blicke das Mädchen mit goldener Iris an.
Als sie sich neben mich hin kniet und anstallten macht meine Wunde zu versorgen, wollte ich ihr mitteilen, dass sie mich bitte nicht anfassen soll da sich jede Berührung wie eine Verbrennung auf der Haut anfühlt nach so einer Tortur, und dass es bei weitem schlimmer ausschaut als es im Endeffekt ist. Doch auch dafür fehlt mir die Kraft.

Ich sehe zu wie sie Ninus Lehreinheiten bereits tatkräftig umsetzt und ein Funken Freude durchfährt mich, was nicht lange anhält als sie versucht mich zu bewegen.

Charlotte,....
, bekomme ich nur leise aus meinem Mund.
Sobald mein Rücken das kühle Nass in ihrem geformten Boot berührt, seufze ich etwas erleichtert auf ob des lindernden Gefühls.
Am anderen Ufer angekommen, spricht sie davon, Hilfe zu holen.

Charlotte,....!
, hauche ich abermals Kraftlos vor mich hin, doch sie steht schon auf.
Mit viel Mühe drehe ich mich in ihre Richtung und lange mit der Hand nach ihr um sie zurück zu halten und fasse sie dabei am Handgelenk.

Charlotte, wartet! Bitte.
, beginne ich zaghaft.
Seufzend lasse ich die Hand fallen und lehne so auf der Seite auf meiner Rechten abgestützt.

Es ist alles in Ordnung.

Dank des Adrenalins habe ich wieder mehr Energie. Ich richte mich gepeinigt auf, dabei etwas darauf achtend, dass Charlotte die sechs Wunden auf meinem Rücken nicht erblickt, und lege meine Arme auf meine angezogenen Knie, dabei streiche ich mit der Linken über mein Gesicht.

Ich weiß, es sieht übel aus und ich entschuldige mich zutiefst, Euch so einen Schrecken eingejagt zu haben. Aber Ihr braucht Euch keine Sorgen zu machen, mir geht es gut.

Das glaubst ja nicht einmal du selbst,...
, hallt es in meinem Kopf umher.

Zu allem Übel höre ich schnelle Schritte auf dem Kies von weichen Lederstiefeln und ich schlage meine Hände über das Gesicht.
Das hat gerade noch gefehlt.

Anuruyn!
, meine ich mit einem sarkastischen Lächeln auf den Lippen.
Was kann ich für dich tun?


Die Elfin steht vor mir und Charlotte, fragende Blicke zwischen uns wechselnd.

Ich habe einen Schrei gehört.
, als sie mich genauer beäugt fügt sie noch hinzu.
Was ist passiert?

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Luzifer« (30. Juni 2018, 10:11)


307

Samstag, 30. Juni 2018, 10:30

Als er mein Handgeleck zu fassen bekommt, durch fährt es mich wie ein Blitz. Ich stöhne leise auf, ob er es hört oder nicht kann ich im nachhinein nicht sagen. Mein Kopf dreht sich zu ihm und mein Blick ist skeptich auf das Häuflein Elend gerichtet. Dann drehe ich mich vollendens um und lasse mic wieder auf die Knie sinken.

Ihr solltet euch nicht bewegen.

Wisper ich leise und schaue ihn in die Augen. Sorge war in meinen zu Lesen und die tiefe Liebe, die ich für ihn empfand.
Ich bemerck das er sich am liebsten zurück ziehen würde . Nach meinen Handtuch langend streife ich seinen Arm und mir wird heiß und kalt. Ich schüttel das Gefühl ab und nehme das Tuch. Fragend halte ich es ihm hin, es trieft vor Nässe .

Als die Elfe näher kommt ist das interresannte Bild geschaffen. Mein Schirt hängt in Fetzen, wärend Luzifer und ich uns gegenüber sitzend. Er blutend und ich , unverletzt. Ich wollte nicht lügen, aber auch nicht das Anuruyn wusste, was ich gesehen hatte. Da ich selber nicht wusste, was es war.
Daher benutze ich eine Notlüge, wärend ich zum See sah.

Ich dachte ich wäre soweit und könnte das Wasser bändigen, durch Ninus seinen unterricht fühlte ich mich sicher . Also versuchte ich es hier, am See. Dabei habe ich Meister Luzifer nicht gesehen und... ihn wohl gegen den Baum auf der Insel geschleudert mit der Wasserkraft.

Nun, zumindets war der erste Teil nicht gelogen, dachte ich mir. Und ich konnte vielleicht Luzifers ... zweite Seite unerkannt lassen. Ich versuchte ihn zu beschützen, was mir mit den wenigen Mitteln die ich gerade zur Auswahl hatte , nur mit einer kleinen Notlüge gelang. Ich wusste das die Elfe Lügen nicht ausstehen konnte. Aber ich was ich nicht wusste, ob die Elfin über Luzifers andere Gestallt informiert war.

Dann sah ich Luzifer wieder an und mein Blick war voller Wärme und zuneigung.

Endschuldigt, bitte, Meister Luzifer. Das nächste mal werde ich besser acht geben.


Dann erhebe ich mich und wende mich ab. Es würe ein Moment kommen, wo ich ihn fragen würde, was ich gesehen hatte, aber dieser war sicher nicht jetzt. Wo andere Ohren zuhören konnten. Ich nicke der Elfe zu und warte darauf entlassen zu werden.

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308

Samstag, 30. Juni 2018, 10:54

Als ich höre was Charlotte zur Antwort gibt, wird mein Blick kalt und ich schaue ihr direkt in die Augen.

Eine persönliche Angelegenheit. Ich habe meine Kräfte erschöpft und Charlotte hat mich von der Insel hier her gebracht um mir zu helfen.

Langsam stehe ich auf und betrachte das zerrissene Top von meinem Schützling und das Stück, dass sie mir um den Arm gewickelt hat.
Ich löse den Knoten und entwickle es ehe ich zu Charlotte gehe und das Stück wieder an der Kleidung befestige.
Die letzten Rauchfäden verfliegen und der Fetzen ist wieder mit dem Oberteil vereint doch meine Kräfte sind noch nicht ganz da weshalb man noch Blutflecken erkennt.

Ah...!
, meine ich überrascht und richte mich aus meiner gebückten Haltung auf.

Tut mir leid. Ich werde es später entfernen.

Einen Blick zu Anuruyn wechselnd die auf die Insel schaut, auf der sich noch immer Federn in Rauch auflösen, drehe ich mich in Richtung Häuschen und gehe dort hin um mir meine Kleidung anzuziehen.
Die Wunden am Arm und Rücken war noch immer zu sehen, wenn auch nicht mehr ganz so stark.

309

Samstag, 30. Juni 2018, 11:14

Seine reacktion überrascht mich sehr, da ich nur gelogen hatte um ihn zu Schützen , ihn und das was ich gesehen hatte. Ich senke den Kopf, als er mich so kalt anschaut. Dabei muss ich meine Tränen zurück halten. Als er mir das shirt repariert getraue ich es mir nicht ihn anzusehen. Ich habe Angst vor der kälte in seinen Augen. Auch wenn es mir eigendlich gelegen kommen müsste, um wieder den Abstand zu gewinnen, den ich mir selber aufzwingen wollte.

Als er meint das Blut würde er später entfernen, nicke ich nur und gehe betroffen zu meinen wenigen Sachen, das Handtuch welches ich ihm reichen wollte in der Hand. Ich sammle alles zusammen und begebe mich zum Herrenhaus , dem Drang wiederstehend Luzifer noch einen Blick zuzuwerfend. Ich musste endlich damit aufhören ihn wie eine veriebte Hündin hinterher zu laufen .

Betroffen, Müde und emotional total erschöpft tapse ich in mein Gemach. Dort ziehe ich mir nur die nassen Sachen aus und schlüpfe in mein Bett. Das bald zeit für ein Abendessen ist, interresiert mich gerade wenig. Auch wenn mein Magen rebelierte. Ich kugle mich zusammen unter der Decke und rekonstruiere den Verlauf seid ich an diesem Tag aufgestanden bin. Es lässt mich nicht gerade in einem guten Licht stehen und so verkriche ich mich so weit ich kann unter der Bettdecke.

Irgendwann scheine ich eingeschlafen zu sein, denn ich konnte mich nicht erinnern , das der Tag dunkler geworden war, da klopfte es an der Tür. Ich gab keine mucks von mir, jedoch knurrte mein Magen erbärmlich laut.

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310

Samstag, 30. Juni 2018, 11:40

Während Charlotte zum Palast geht, folgt Anuruyn mir zum Häuschen.

Die Elfin wusste, wenn sie wirklich eine Antwort darauf haben will was sie auf der Insel gesehen hat, kann sie mich jederzeit fragen und ich gebe ihr auch die Wahrheit als Antwort. Doch wie bei so vielem, beißt sie sich lieber auf die Zunge da ihr ebenso bewusst war, dass diese Antwort mehr aufwerfen können die zu dunkleren Antworten führen könnten.

Als ich mir das Haar über die Schulter gebe und mir das Hemd über den Kopf ziehe, kann ich ihre Blicke auf meine Wunden spüren und ich halte ein.

Möchtest du wissen was passiert ist?

So verführerisch,... doch Anuruyn schüttelt nur den Kopf ein wenig.
Nein.
Ich drehe mich zu ihr um und ziehe das Hemd nach unten.
Wirklich nicht?
, abermals dieser Funke der Neugier der in ihren Augen aufleuchtet.
Nein,... wirklich nicht.

Wir verweilen einige Sekunden so und schauen uns gegenseitig in die Augen bis ich leicht nicke.
Okay.

Ich schulde so vielen meiner Freunden Antworten, doch niemand war bereit nach diesen zu fragen.
Als auch die Schuhe angezogen sind, setze ich mich noch auf den Stuhl und schaue zur Insel. Die Flasche Schnaps würde noch ein Weilchen dort liegen bleiben bevor ich sie holen gehen würde.

Soll ich nach Charlotte sehen?

Nein,... gib ihr etwas Zeit um das alles zu verarbeiten.

Erst nach gut einer viertel Stunde, beschließe ich ebenso zum Palast zu gehen und mich ordentlich herzurichten.


- Die Stunden vergehen und es wurde bereits dunkel.
Da sich Charlotte seit dem Ereignis am See nicht blicken lassen hat, beschließe ich nach ihr zu sehen. Meine Kräfte sind wieder zurück gekehrt und auch meine Wunden sind verheilt ohne eine Narbe übrig zu lassen, doch ich entscheide mich dafür die Treppe zu benutzen und stehe vor dem Schlafgemach meines Schützlinges.
Ich hebe meine Hand und klopfe etwas zaghaft an der Tür, abwartend auf eine Antwort vom Inneren.

311

Samstag, 30. Juni 2018, 11:57

Ich lasse mir etwas Zeit , erhebe mich und rufe.

Einen Moment bitte.

Dann erst mache ich mich halbwegs zurecht. Wie immer wird es eine Hose sein und eine Bluse . Meine Haare binde ich im Nacken lsoe zusammen. Das sieht etwas verwegner aus, als der straffe Zopf, den ich mir Tagsüber angewöhnt habe zu tragen.

Ich seuftze leicht und schließe die Tür zum Schlafgemach, so das ich in dem Zimmer bin, wo ein Sofa steht .

Herrein.

Als Luzifer die Tür öffnet und eintritt, werde ich etwas blass um die Nase, mit ihm hatte ich nicht gerechnet. Ich lasse mich auf das Sofa fallen und warte bis die Diener verchwunden und die Tür gänzlich geschlossen sind.

Was oder wer genau seid ihr?

Platzt es mir herraus. Kaum habe ich danach gefragt senke ich meine Augen und schüttel den Kopf. Ob er bemerckte das ich ihn sizte? Ob er bemerckte wie schwer es mir viel ihn nicht anzusehen?

Sicher geht es mich nichts an, jedoch... lässt sich das Bild in meinem Kopf schwer verdrängen.

Ich versuche ihn anzusehen, jedoch blicke ich mehr oder weniger durch ihn hindurch, fest entschlossen ihn nicht mit meiner Liebe die ich für ihn fühle zu belästigen. Mein Kopf fühlt sich schwer an , es fällt mir nicht leicht zu denken. Mein Blick heftet sich auf meine Hände , die ich in meinen Schoß lege zusammen gefaltet. Damit ich auf diese starren konnte. Auch wenn sich alles in mir sträubte , Luzifer nicht anzusehen. der Stich in meinem Herzen wurde schlimmer, aber ich würde damit lernen müssen zu Leben.

Abwartend ob er mir Antworten würde , und in wie weit er mir verraten würde was genau ich gesehen hatte, türmen sich in meinen Kopf neue Fragen.

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312

Sonntag, 1. Juli 2018, 00:18

Geduldig warte ich bis alle Leute aus dem Wohnbereich verschwunden sind und schließe die Tür hinter der letzten Person und noch ehe ich die Türklinke los gelassen habe, platzt die große Frage aus Charlotte heraus und ich bleibe etwas in meiner Bewegung stehen.

Na das hat ja nicht lange gedauert,...
, sage ich etwas überrascht.

Langsam gehe ich zum Sitzbereich und hinter dem Sofa gegenüber von dem auf dem die Frau vor mir sitzt, bleibe ich stehen und lege meine Handflächen auf die Rückenlehne.
Ich schaue von dem Barock Muster hoch zu ihr und studiere ihre Gesichtszüge.
In meinem Kopf arbeitet es und ich bin mir nicht sicher, ob ich bereits alles erzählen kann.

Darf ich mich setzen?

Charlotte nickt und ich gehe um das Sofa herum, damit ich mich direkt ihr gegenüber niederlassen kann.
Meine Hände gleiten über meine Oberschenkel und ich lehne mich zurück, dabei das junge Ding mit meinen Augen fixierend, kein Wort von mir gebend.
Abermals mustere ich ihr Gesicht und versuche an diese Situation bestmöglich heranzugehen.
Erst nach etlichen Sekunden breche ich das angespannte Schweigen.

Was genau hast du gesehen?

313

Sonntag, 1. Juli 2018, 08:18

Ich warte gedulidg und lasse ihm die Zeit, die er braucht um sich zu sammeln. Als er sich gesetzt habe sehe ich in seine Richtung, vermeide jedoch den Blickkontackt, sondern schaue auf seine Schulter. Als er mir eine gegenfrage stellt muss ich lächeln.

Nun , ich sah einen dunklen Engel der anscheinend nicht erkannt werden möchte und deswegen ... wie auch immer , seine Flügel verbirgt. Ich konnte sehen wie nach und nach die Flügel des Engels verschwanden und als er ...bzw Ihr einen großen Schmerzensschrei ausgestoßen hattet, bin ich auf die Insel geeielt. Ich habe euch keine MInute aus den Augen gelassen. Um euch herum lagen schwarze Federn, der Baum war ganz zerstöhrt und ihr hattet eine Bisswunde.

Was sollte ich auch sonst sagen? Besser gerade heraus , das schien mir einfacher. Ich sah wieder auf meine Hände .

Wenn ihr es nicht sagen möchtet, kann ich das nachvollziehen. Nur würde ich sicher versuchen selber eine Antwort auf meine Frage zu finden und ob diese dann der Wahrheit näher kommt, als das was ihr mir sagt... bezweifle ich stark. Die Bücher der Menschen übertreiben gerne oder bauen Sachen hinein die so nie gewesen sind. Ich weiß es durch meine Mutter. Auch wenn ich immer noch nicht weiß was sie war, überschlagen sich die Menschen ... vielleicht bin ich auch nur ein Mensch... mit erzählungen über sie.

Jetzt blicke ich ihm in die Augen. Wieder tritt der Ausdruck tiefer Liebe in die meinen und Verständnis.

Mal erzählte man sich sie war wunderschön und intelligent, niemand dachte das sie sich in ein Monster verwandelte und mit den Wassermassen ihre Leute bedrohte. Andere erzählten ihre schönheit wäre natürlich gewesen, und sie wäre nicht inteligenter als die Menschen selber. Sie hätte ihr Land beschützt und wäre dabei einem Monster begegnet. Bis heute weiß ich nicht wie sie gestorben ist.

Ich sehe wieder in meine Hände. Nun konnte ich nur warten. Ich hatte genug gesagt.

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314

Sonntag, 1. Juli 2018, 22:42

Es hat nichts damit zu tun, dass ich es "nicht sagen möchte".
, meine ich nach einem abschätzenden Blick.
Ich befürchte nur, dass du für die Wahrheit nicht bereit bist.

Ich überschlage meine Beine und lege meine Hände in meinen Schoß.
Um zu testen, wie so ein junger Mensch, der keinerlei höhere Bildung erlaubt wurde, mit potentiell überwältigenden Informationen klar kommt, atme ich einmal tief ein und fixiere Charlottes Augen mit meinen.

Ich bin seit 2.723 Jahren auf dieser Welt, existiere aber weit aus länger. Wenn du also Nachforschungen über mich anstellen möchtest, kann ich dir gerne alle Bücher, Schriftrollen und übrigen Texte heraussuchen die meinen Namen beinhalten und über mich schreiben oder mich auch nur erwähnen. Jedoch wirst du nichts Weitere über mich finden, dass über diese 2700 Jahren hinaus geht.


Keine einzige Regung ist in meinem Gesicht zu erkennen, weder ein Zucken meiner Augenbrauen noch ein Blinzeln. Nur dieser durchdringende Blick.

315

Montag, 2. Juli 2018, 16:29

Meine Augen bleiben an meinen Händen hängen . Als er meinte das ich für die Wahrheit nicht bereit wäre schaue ich doch auf und versuche alle meine Gefühle für ihn hintenan zu stellen und ihn anzublicken. Fest und unnachgiebig.
Doch bevor ich ihn versichern kann, das wir es durchaus versuchen können, beginnt er mir zu Erzählen und mir fällt so zusagen das Gesicht runter.

Bitte wie alt? Dafür hast du dich aber verdammt gut gehalten…

In meiner Stimme schwingt etwas Skepsis mit, jedoch nicht so viel das ich ungläubig klinge.Vor lauter Schreck vergesse ich ihn zu siezen.
Als Luzifer meinte ich könne gerne Nachforschungen über ihn anstellen, schüttel ich den Kopf.

Nein, mir wäre es lieber wenn Ihr mir sagt, wer oder was ihr seid. Nun weiß ich wie alt ihr seid.. oder das ihr schon sehr lange Existiert…


Kurz schwankt meine Stimme und ich muss lachen.

Dann stehe ich wohl auf viel ältere Herren .

Entweicht es mir und ich halte mir vor lauter Schreck den Mund zu und meine offenen Augen fixieren Luzifer. Auch wenn ich dabei immer noch leicht grinse, hinter meinem zugehaltenen Mund. Das war nicht gerade der Moment ihm zu sagen ich würde auf ihn stehen. Auch wenn er es bereits wusste.

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316

Montag, 2. Juli 2018, 17:29

Meine Gesichtszüge werden etwas weicher als ich realisiere, dass Charlotte diese Information relativ locker nimmt.
Als sie dann auch noch mehr sagt als sie eigentlich wollte, muss ich etwas resigniert lachen und blicke leicht verlegen.

Ich glaube eher, dass ich ZU alt für dich bin.
Ich schweige für einige Sekunden.
Da du glaubst, die Wahrheit zu verkraften, werde ich dir selbstverständlich auch erzählen was am See passiert ist,... da das die beste Herangehensweise zu sein scheint mich bis zu meinem Anfang zurück zu arbeiten. Aber zuerst,...

Da ich ahne, dass dieses Gespräch länger dauern würde, und weder ich noch Charlotte etwas gegessen haben, stehe ich auf und ziehe mir meine Brokat-Weste glatt.
Die Frau schaut mich leicht verwirrt an und ich bedeute ihr sitzen zu bleiben ehe ich zur Tür gehe und dem Diener draußen mitteile, dass das Abendessen hier eingenommen wird. Die Tür wieder zu gemacht, gehe ich zurück zu der Nische mit den Sofas, doch anstelle mich sofort wieder hinzusetzen, gehe ich nach Rechts zu einer Bar aus der ich zwei Weingläser nehme und einen leichten Rosé entkorke nachdem ich mir die Ärmel meiner Bluse hochgekrempelt habe. Die Gläser aufgefüllt, die Flasche wieder verkorkt, nehme ich beide Gefäße an den Stielen geselle mich wieder zu Charlotte vor der ich stehen bleibe und ihr den milden Wein reiche.

317

Montag, 2. Juli 2018, 17:49

Es gibt niemals ein zu ALT oder zu JUNG, wenn die Liebe auf beider seiten beruht und echt ist. Und diese Libe auf beider seiten beruht. Natürlich sollten beide alt genug sein , zu wissen was es bedeutet .

Kommentiere ich seine Bedenken . Dabei nehme ich die Hand vom Mund und er kann mein fettes Grinsen nun erblicken.
Ich zucke mit den Schultern als er meinte , ich könne die Wahrheit verkraften.

Wir werden sehen ob ich es verkrafte , aber es ist besser als mich jedesmal zu fragen was ich gesehen habe.

Mein lächeln ist nur noch leicht, nicht mehr das dicke Grinsen was man manchmal "wie ein Honigpferd " lächeln ansah. Ich sehe Luzifer inter her und komme nicht umhin seine gestallt zu bewundern. Wobei mir gleich eine andere Frage auf den Lippen liegt. Doch vorerst würde ich warten müssen. Vielleicht würde der Mann, den ich so hinreisend fand, die Antwort mit seiner Erzählung liefern.

Ich wusste nicht einmal das in meinen Zimmern Wein ist.


Mein Lächeln bleibt sanft und ich nehme eines der Gläser Vorsichtig an mich. Meine Nase verrät mir schnell das ich diesen Wein recht gut vertragen würde , er entfaltetet ein angenehmes Bukett. Ich mache es mir etwas gemütlicher . Das hieß im großen und ganzen legte ich meine Füße auf das Sofa, zog sie an mich und lehnte mich so in die Kissen, das ich Luzifer ansehen konnte . Ich nippe an dem Wein , würde jedoch etwas warten, bis ich etwas zu Essen erhalten hatte, denn mein Hunger war groß. Meinen Blick wende ich kaum ab von ihm. Auch wenn gelegendlich meine Gedanken andere Wege gingen als ich es wollte, versuchte ich mich auf das zu konzentrieren, was Luzifer mir erzählen würde.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kyara« (2. Juli 2018, 18:24)


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318

Montag, 2. Juli 2018, 18:24

Ich habe dich lediglich einmal gefragt, was du gesehen hast.
, gebe ich nur mit einem schalkhaften Lächeln zurück und setze mich wieder hin, meine Beine überschlagen und einen Arm auf der Lehne ausgestreckt, in der anderen den Wein haltend.
Erst als ich ebenso einen Schluck von der hellen Flüssigkeit genommen habe, räuspere ich und versuche an dem Wenigen anzuknüpfen das ich bisher gesagt habe.

Ich bin mir nicht sicher ob dir der Begriff "Seraphim" etwas sagt, aber im Endeffekt bin ich so ein Wesen,... oder zumindest "war". Ich glaube auch beinahe, dass es hier auf dieser Welt keine solchen Kreaturen gibt und man erst mit meinem Auftauchen den Begriff in Texten festgehalten hat.

Ich lege meine Stirn in Falten und denke an die Begegnungen mit den hiesigen Göttlichen, Gottgleichen und deren Gefolge. Doch selbst nach mehreren Momenten komme ich auf keinen grünen Zweig und erzähle weiter.

Um noch mehr so zu klingen, als ob ich mir das Alles aus den Fingern sauge,... ich komme ursprünglich von einer anderen Welt. Ein anderes Universum oder besser gesagt, eine andere Dimension in der es solche Seraphim gibt.
, kurz unterbreche ich um sicher zu gehen, dass Charlotte die neuen Daten aufgenommen hat.
Ein Seraphim erkennt man am Schnellsten an ihren 3 Flügelpaaren und sie gehört zu den Höchsten der Engel.
, man merkt, dass meine Gedanken wieder abdriften, wie am frühen Nachmittag in der Bibliothek.
Sie sind das Heer Gottes, geleitet von vier Erzengeln die einem Seraphim folgen.... über diesen Seraphim stand nur noch Gott,...
, mein Blick wird etwas leer.
Und er war die rechte Hand Gottes....

319

Montag, 2. Juli 2018, 22:48

Nein, ich kenne diesen Begriff nicht. Da ich leider auch noch nicht sehr belesen bin und sicher auch ein Menschenleben brauchen werde um alles aufholen zu können...

Weitere Worte lasse ich im ungewissen, da Luzifer bereits weiter erzählt. Ich gebe keine mucks von mir , da ich einerseits fasziniert davon war was er mirda gerade sagte und anderer seits weil ich nicht wollte das er damit Endet.

Wieso.. warst du so ein Wesen... ich mein... ich habe dich doch gesehen? Wie kannst du es gewesen sein und jetzt nicht mehr?

Wisperte ich leise, da ich mich traute ihn zu unterbrechen , da ich Angst hatte... er würde nicht weiter reden.

Du... du kannstes Gott?


Diese Frage war nun doch lauter als beabsichtigt und war nun doch mit sehr viel unglauben behaftet. Auch wenn der rest durchaus glaubhaft in meinen Ohren Klang. Gott war nicht gerade ein wesen, welches für mich funktioniete .

Und vier Erzengel... dazu? Ich habe keine Große Ahnung von Engeln und Göttern, jedoch der Gott der mir näher gebracht wurde , war nicht gerade jemdand den ich mochte. Von Engeln weiß ich genauso wenig. Ich kenne nur ihre Büsten und ... ihre Bilder. Die wenigen male wo ich eine Kriche betraeten hatte... sind nicht mit Freude behaftet. Bitte verzeih mir, wenn ich diese Information... nicht ganz nachvollziehen oder glauben kann.

Ich hole etwas Luft und nippe nochmal an dem Glas. Kurz darauf klopft es leicht an der Tür. Ich erhebe mich und hgehe zur Tür um diese zu öffnen. Uns werden Speisen gebracht die meinem Trainigsplan ehr entsprachen und auch Luifer schmeckten. Meine Neugier hielt ich solange in Grenzen bis die Diener die Tür geschlossen hatten . Dannach setzte ich mich wieder so auf das Sofa wie zuvor.

Kannst du eigendlich die Gestallt wechseln?

Das war ein frage die schon länger in meinen Kopf Form angenommen hatte.

Ich meine .. es scheint dir Schmerzen zu bereiten den Engel zu... verbergen.

Leise , fast nicht zu hören meine letzten worte.

Warum verbirgst du... was du bist? Kannst du die Wesen um dich nicht anderst Täuchschen und dennoch du selber sein?

Meine Gedankengänge flogen umher wie kleine Sperlinge. Ich räuspere mich.

Entschuldige bitte. Das ... ich bin wohl etwa szu voreilig. Das laster der jugend .


Mein zurückhaltende Lächeln erstrehlt einen Moment, ehe ich mir wieder die Zeit nehme, ihm zuzu hören.

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320

Montag, 2. Juli 2018, 23:24

Noch während die Diener die verschiedenen Teller und Platten auf den Tisch stellen, sprudelten bereits mehr Fragen heraus die mich Lächeln lassen.

Ich sehe dass Charlottes Glas relativ leer ist, weshalb ich gemütlich aufstehe, zur Bar gehe und mit meiner Rechten die Flasche nehme während meine Linke in meiner Hosentasche verschwindet. Ebenso gemächlich gehe ich zu Charlotte und fülle ihr das Weinglas auf währen dich ihr einige Fragen beantworte.

Ich kenne jenen Gott auf meiner Welt der nach wie vor viele Anbeter hat,... Sagen wir einfach, wir hatten philosophische Meinungsverschiedenheiten, was mir nicht gepasst hat und woraufhin ich es Gott deutlich machte, dass es mir nicht passt woraufhin eine gravierende Strafe erfolgte,... neben dem Rauswurf aus dem Himmel,....
, sarkastisch etwas zu mir gewandt meine ich.
Was für eine Art mit seinem Erstgeborenen und Lichtbringer umzugehen,....
Ich halte ein mit dem Auffüllen des Glases und stelle mich etwas lockerer her und schaue der Frau vor mir in die Augen, gerade bewusst werdend, dass ich diesem Menschen erzählt habe, dass ich Gottes erste Kreation, seine rechte Hand und der Anführer der himmlischen Armee war, den Teil dass ich den Menschen das Licht herab gebracht und sie aus der Dunkelheit geführt habe, lasse ich für den Moment aus.
Abermals räuspere ich mich und fülle das Weinglas weiter auf.
Ich kann meine Gestalt ändern, wenn auch nur unter großer Mühe und viel Kraft. Ich habe fest gestellt, dass aufgrund der ganzen Magie die diese Welt durchfließt, meine Kräfte etwas gehindert sind. Allerdings reicht meine fremdartige Präsenz aus um die magischen Kreaturen aus dem Wald hinter dem Palast fern zu halten,... was sehr praktisch ist, da ich keine Mauer oder dergleichen brauche um sie im Wald zu behalten.

Ich stelle die Flasche auf den Tisch und setze mich wieder hin.

Zu meinen Flügeln. Das Problem ist nicht, dass ich sie "verstecken" will per se. Sie sind hier nur unglaublich unpraktisch und nicht gerne gesehen. Sprich, die Götter und Halbgötter auf diesem Planeten mögen es nicht wirklich. Sie befürchten wohl, dass ich ihnen ihre Anbeter weglocke und "auf den Falschen Weg" bringe.
Ein Lachen entringt meinem Mund doch ich werde schnell wieder relativ ernst.
Und ja, es tut weh, wie du nur unschwer Mitbekommen hast. Für jeden einzelnen Flügel, habe ich ein Siegel erschaffen, der sie nicht nur unsichtbar macht, sondern sprichwörtlich verschwinden lässt bis ich die Siegel wieder löse.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Luzifer« (2. Juli 2018, 23:30)